Einmal Mord, aber pronto!

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Erscheinungstermin 03.12.2018 | Archivierungsdatum 20.12.2018

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ISBN 9783958192324
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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Florentinische Morde Nummer 4 Ich liebe diese Reihe: Spannend , amüsant und genauso wie man sich eine italienische Familie vorstellt. Und nach Band 4 ist man endgültig in der Familie Mantoni angekommen. Onkel Theo hat eine neue Freundin. Mit seinen 80 Jahren und nach dem Tod seiner geliebten Frau ist es ihm zu gönnen - meint man. Wäre die Auserwählte nicht eine Erzfeindin von Fabbiola und niemand hat die Sache mit Nico damals in der Abschlussklasse vergessen. Doch Olga ist immun gegen die Abneigung der Familie, schlimmer noch, sie scheint mit Bösartigkeiten nur so um sich zu werfen , wenn Onkel Theo nicht in der Nähe ist. Kein Wunder, dass jeder sich ihr vorzeitiges Ableben wünscht. Doch dann passsiert ein schreckliches Unglück und die Familie Mantoni steckt wieder mittendrin im Kreis der Verdächtigen... Kurzweiliges Lesevergnügen.

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Im Hause der florentinischen Großfamilie Mantoni sind alle in Aufruhr, als Onkel Theo seine neue Freundin Olga vorstellt, die eine alte Erzfeindin eines Familienmitgliedes ist, alle haßt, und sie nur beschimpft, beleidigt und bedroht, wenn Onkel Theo nicht in der Nähe ist. Als der gegenseitige Hass immer größer wird, überlegt die Familie gemeinsam, wie das Problem zu lösen ist, und wie man Olga loswerden könnte. Nachdem Olga dann tatsächlich tot aufgefunden wird, fällt aufgrund der aufgefundenen Beweise der Verdacht auf die Familie. Der Kommissar ist hin und her gerissen, weil seine Freundin Caroline zur Familie gehört, und sie nicht weiß, wenn gegenüber sie sich loyal verhalten soll. Er kann nicht anders, und muß eine Verhaftung vornehmen, auch wenn es ihm schwer fällt. Aber er ermittelt weiter, und kann mit Hilfe von Kommissar Zufall den Fall mit einem überraschenden Ende abschließen. Wenn man den vorherigen Band "Mord all' arrabiata" der Krimireihe gelesen hat, dann ist schon von Anfang an klar, dass Olga die Tote sein wird. Denn die Grundidee in beiden Büchern ist fast gleich: Die Familie Mantoni überlegt, wie sie eine verhasste Person am besten los wird, und alle sind ganz erstaunt, dass sie nach dem Auffinden der Leiche verdächtigt werden. Trotzdem macht auch dieser Krimi wieder viel Spass. Mit viel Humor, den typischen italienischen Charakteren: aufbrausend und doch herzensgut, und ihrem lockeren Schreibstil, ist es der Autorin wieder fabelhaft gelungen, einen Krimi zu schreiben, der herrlich zu lesen ist.

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Der Feind im eigenen Haus Bei der liebenswerten und verrückten Familie Mantoni aus Florenz hängt der Haussegen schief. Der alte Onkel Theo hat eine neue Bekanntschaft. Eine sehr junge, sehr hübsche Frau, die jedoch von einem Dämon besessen zu sein scheint. Innerhalb kurzer Zeit schafft sie es, die gesamte Familie gegen sich aufzubringen und mit Fabbiola, der Mutter von unserer Heldin Carlina, verbindet sie gar eine Jahrzehnte alte Feindschaft. Olga Ottima, Theos „Neue“, treibt es so doll, dass sogar die friedliebende Carlina ihr verzweifelt den Tod wünscht. Nur stirbt Olga dann tatsächlich und der Mantoni-Clan rückt wieder einmal ins Zentrum der polizeilichen Ermittlungen. Wer könnte diese anders leiten, als Stephano Garini, Carlinas attraktiver Freund und Hauptkommissar? Natürlich will er nicht gegen die Familie seiner Liebsten ermitteln, doch sein Chef lässt ihm keine andere Wahl. Wie auch die anderen Bände der florentinischen Morde von Beate Boeker ist dieser Teil leicht, lustig und gut wegzulesen. Der verrückte Mantoni-Clan macht wirklich Spaß und es ist immer wieder erstaunlich, wie sie es jedes Mal schaffen, sich in Schwierigkeiten zu bringen. Ich mag diese Familie total. Jedes neue Buch zu lesen ist wie nach Hause zu kommen.

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Onkel Theo, das Oberhaupt der Mantoni Familie feiert seinen 80. Geburtstag. Er ist immer für Überraschungen gut und so auch an diesem Tag. Den Onkel Theo hat eine neue Freundin, eine jüngere noch dazu und eine, die Carlinas Mutter sogar mehr als gut bekannt ist, Olga Ottima. Ihre Erzfeindin aus Jugendzeiten. Die gesamte Mantoni Familie ist geschockt, kann Onkel Theos neue Liebe nicht wirklich gut heißen und sich auch über diese nicht freuen. Olga hingegen scheint dies weder zu stören noch lässt sie sich dies anmerken und verbringt daher sehr viel Zeit bei Onkel Theo und somit im Familienhaus der Mantonis. Das sie damit alle anderen Familienmitglieder gegen sich aufbringt lässt sie völlig kalt. Denn sie versprüht Gift wo sie nur kann und lässt keine Situation aus, um auf den einzelnen Familienmitgliedern rumzuhacken, besonders auf Carlinas Mutter. Ziemlich schnell wird klar, Olga muss sterben, je eher desto besser! Es werden heimliche Pläne geschmiedet, Todesarten besprochen und Szenarien präsentiert. Doch der Mord, der kommt völlig anders und mehr als überraschend. Commissario Stephano Garini muss ermitteln, mal wieder bei den Mantonis und mal wieder sitzt er mitten drin, zwischen den Stühlen. Denn er ist auch Carlinas Freund und will mit dieser zusammenziehen. Kann er neutral handeln? Als sich die Situation zuspitzt und sich die Schlinge immer fester um den Hals des Mörders zusammen zieht, muss Garini eine Entscheidung treffen. Eine die wahrscheinlich Carlina gegen ihn aufbringen wird und ihre Beziehung aufs Spiel setzt! Die Protagonisten: Ich kann wie immer nur sagen, unsagbar tolle Protagonisten. Carlina: Sie ist mir mit ihrer gesamten Art, vor allem ihrer herzlichen Art sehr ans Herz gewachsen und ich finde sie grandios. Sie ist der Sonnenstrahl an einem trüben Tag. Ich kann sie mir bildlich vorstellen, wie sie auf ihrem Roller sitzt und Richtung Temptation, ihrem Dessousgeschäft düst. Wie sie dort hinter der Theke steht, Kunden berät und ihre Katzenaugen leuchten wenn sie Garini sieht. Carlina trägt ihr Herz auf der Zunge und würde für jeden den sie liebt kämpfen und morden. Eine Protagonisten mit einem wunderbar großen Herzen und unsagbar viel Charisma. Garini: Mr. Super Commissario. Immer wieder gerät er an Ermittlungen, die mit der Familie Mantoni zu tun haben. Doch wär, wäre nicht besser dafür geeignet, wenn nicht er! Doch seine Figur hat sich im Verlauf der Bücher verändert. Er ist nicht mehr ganz so steif, wird immer lockerer. Doch dies ist nicht zuletzt seiner Beziehung mit Carlina zu schulden. Ihre Art, verändert ihn und lässt ihn Prioritäten setzen, was wirklich wichtig ist. Das Einzige und das ist etwas, wo er nicht nachgibt, er würde niemals in das Haus der Familie Mantoni einziehen. Doch, mit Carlina zusammenleben, ist sein oberstes Ziel! Dennoch muss Garini eine Entscheidung treffen, die die Beziehung von den beiden auf eine harte Probe stellt. In diesem Moment ist Blut nicht dicker als Wasser, sondern das Recht alleine zählt. In diesem Moment ist Garini durch und durch Kommissar. Olga Ottima: Eine Protagonistin, die nicht unsympathischer sein könnte. Eine Frau, der man nicht im wahren Leben begegnen will. Dennoch ist sie genauso wie, sie sein muss. Wäre sie anders, würde sie nicht in die Story hineinpassen und die Rolle des Biestes übernehmen. Beate hat eine Frau erschaffen, die zum einen stark in ihrer Haltung, Wahrnehmung und Selbstständigkeit ist. Die sich in der Ablehnung, der Angst und dem Hass der anderen sonnt und dieses komplett genießt. Sie ist alles andere als berechnet, sie ist der personifizierte Hass und lebt dies komplett aus. Allerdings, hat sie eine feine zarte Seite, die dann zum Vorschein kommt, wenn ihr Sohn in der Nähe ist. Ein gestandener Mann, der bemuttert, klein gehalten wird und durch ihre Persönlichkeit im Schatten steht. Der Schreibstil: Ich bin ein großer Fan von Beates Schreibstil. Ich mag ihre Gradlinigkeit, ihre schönen Umschreibungen der Gegend rund um Florenz. Ihre Ausschmückungen in Bezug auf die Mantoni Familie sind sehr sympathisch und ich bin jedes Mal ganz ergriffen und wäre am liebsten dort direkt zu Besuch. Beate hat einen Stil, der einen direkt mitnimmt auf die Reise, eingliedert als wäre man ein Familienmitglied und gleichzeitig locker, leicht und flockig zum Lesen ist. Ein Buch in welches man eintaucht, welches man erlebt und was einen fesselt. Es entlockt einem Lacher, Schmunzler und dann absurdes Kopfschütteln, wenn sich die Handlung um 180 °C dreht und man damit als Leser nicht gerechnet hätte. Ich mag ihren Stil, da er unverschnörkelt ist, ausgeschmückt an den richtigen Stellen und ich einfach weiß, wenn ich das Buch zur Hand nehme ist es ein Garant für gute Unterhaltung. Dieses Mal hat sie es geschafft die Spannung komplett zu halten und immer wieder Wendungen einfließen zu lassen, die den Leser auf eine neue Fährte führen. Irgendwann hat man eine Idee wer der Mörder sein könnte, doch dann kommen neue Indizien und die Fährte führt in eine andere Richtung. Der Spannungsbogen wird bis zur letzten Sekunde gehalten und gipfelt im Lösen des Falles. Danach tritt eine Seichte Brandung ein, die das Buch zum Ende führt. Der Inhalt: Es handelt sich um den 4. Band aus der Reihe „Florentinische Morde“. Ein Buch, welches unabhängig von den anderen gelesen werden kann. Allerdings empfehle ich dennoch die Einhaltung der Reihenfolge, weil nur dann das wahre Erlebnis Mantoni Familie zum Vorschein kommt. Wer trotzdem einen Quereinstieg wagen will, wird nicht enttäuscht. Denn alle Figuren werden im Verlauf des Buches noch einmal vorgestellt. Nicht in vollständiger Breite, aber somit kann jeder Leser komplett in das Buch eintauchen. Dieses Buch hält viele Überraschungen parat und es entwickelt sich komplett anders, als ursprünglich gedacht. Wie immer hat Beate es geschafft, mich zum Lachen zu bringen, mir ein Schmunzeln auf die Lippen zu zaubern und mich erneut gefesselt. Ihre Story hat es in sich, da es immer wieder zu Veränderungen, Richtungswechseln, neuen Indizien kommt, die mich völlig aus meinem Konzept der Mördersuche gebracht haben und ich am Ende auf der falschen Spur war. Mit der Lösung hat sie mich eiskalt erwischt! Auch wenn ich vielleicht einmal kurz daran gedacht hatte, hat mich ein anderes Indiz von meiner Vermutung abgelenkt und schon lief ich falsch! Daher ist dieses Buch, völlig anders als die Vorgänger, mit einem mehr als überraschenden Ende und einem nicht ganz so unromantischen Cliffhanger. Die Beziehung von Carlina und dem Commissario wird wie immer auf eine harte Probe gestellt und ihre Wohnungssuche erweist sich als äußert mühselig und amüsant, rückt diese Tatsache dennoch in den Hintergrund und wird nur zum Nebenschauplatz. Der Fokus bei diesem Buch liegt komplett auf dem Mord und der Vergangenheit. Wir lernen neue Familienmitglieder kennen, die wahnsinnig alt und starköpfig sind. Und Tatsache, ich habe mich wirklich gefragt ob da nicht sogar ein kleiner Toyboy mit im Spiel ist?! Mmh…. Ich lasse dies mal so im Raume stehen um jedem die Möglichkeit zu geben sich sein eigenes Bild davon zu machen. Der einzige Wehmutstropfen ist der, dass der Mord, also der Kriminalfall relativ lange auf sich warten lässt. Als Leser kommt man schon einmal ins Grübeln, warum nichts passiert. Aber als es dann soweit ist, fallen die Puzzleteile an ihre Stelle und einem wird klar, dass man die Vorinformation benötigt, um das Geschehene nachvollziehen zu können. Daher ist dies keine Kritik, sondern ein Hinweis an alldiejenigen, die sich die Tat auf den ersten Seiten des Buches erhoffen. Ruhig Blut, es kommt und dann kommt doch alles anders! Mein Fazit: 5 Sterne Wer die Mantonis bereits kennt, weiß das man sie lieben muss. Wer sie noch nicht kennt, muss sie kennenlernen um von Ihnen begeistert zu sein. Dieses Buch reiht sich wunderbar in die Reihe ein und überrascht komplett damit, dass es anders ist. Das es eine unvorhergesehene Wendung nimmt, die selbst dem besten Hobbydetektiv nicht auffallen würde. Ein Buch, welches zum Schmökern, lachen, schmunzeln und mitfiebern einlädt. Was Spannung, gute Unterhaltung und eine tolle Story bietet. Für mich persönlich eine Reihe, die man einfach lesen muss und die mit diesem neuen Fall komplementiert wird. Grandios, einzigartig und mehr als überraschend!

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