Begegnung in der kleinen Sommerküche am Meer

Erzählung

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Erscheinungstermin 02.10.2018 | Archivierungsdatum 01.11.2018
Piper Digital | Piper Schicksalsvoll

Zum Inhalt

Spiegel-Bestseller-Autorin Jenny Colgan nimmt uns mit auf die wild-romantische schottische Insel Mure, wo der neue Arzt das Dorfleben durcheinanderwirbelt.

Lorna lebt auf der kleinen schottischen Insel Mure, die sie über alles liebt, auf der sie aber auch ein wenig einsam ist. Und: Mure braucht dringend einen neuen Arzt, da sich der örtliche Arzt zur Ruhe setzt - aber niemand will auf die abgelegene Insel. 

In einem weit entfernten überfüllten Flüchtlingscamp wird man auf Saif aufmerksam, der sich hochprofessionell um die schwer vrerletzte Hand eines kleinen Jungen kümmert. Saif ist ein Flüchtling und Arzt: Er soll die Lücke auf Mure füllen.

Bei einer tragischen Begegnung lernen sich Lorna und Saif besser kenen. Und nun schlägt Lornas Herz schneller, wenn Saif in der Nähe ist. Doch kann er seine tragische Vergangenheit verarbeiten und sein Herz für sie öffnen?

Die Novella »Begegnung in der kleinen Sommerküche am Meer« von Jenny Colgan schlägt die Brücke zwischen den beiden Romanen »Die kleine Sommerküche am Meer« und »Hochzeit in der kleinen Sommerküche am Meer«. 

 

Spiegel-Bestseller-Autorin Jenny Colgan nimmt uns mit auf die wild-romantische schottische Insel Mure, wo der neue Arzt das Dorfleben durcheinanderwirbelt.

Lorna lebt auf der kleinen schottischen...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE E-Book
ISBN 9783492984867
PREIS 3,99 € (EUR)
SEITEN 80

Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Lorna lebt als Lehrerin auf der kleinen schottischen Insel Mure, die man nur über die Fähre verlassen kann. Sie ist Schulleiterin der örtlichen Schule und lebt bei ihrem Vater, damit sie ein Auge auf ihn haben kann, denn dieser hat sich seit dem Tod der Mutter sehr verändert. Mure braucht dringend einen neuen Arzt, denn der alt Dr. MacAllister möchte sich endlich zur Ruhe setzen. Doch wer möchte schon so abgeschottet am Ende der Welt leben. Als würden ihre Gebete erhört, kommt der syrische Flüchtling Saif nach Mure, um die Position des neuen Doktors zu übernehmen. Anfangs sind die Bewohner ihm gegenüber zwar freundlich, aber skeptisch. Saif bemüht sich auch nicht sehr, sich der Gemeinschaft anzuschließen, er zieht die Einsamkeit am Strand vor, wo er seinen Gedanken über seine Flucht und seiner verlorenen Familie nachhängt. Lorna lernt Saif kennen, als sie mit ihrem Vater zur Behandlung in dessen Praxis ist. Schnell schlägt ihr Herz höher, doch Saif ist so unnahbar. Wird er sich ihr irgendwann einmal öffnen?
Jenny Colgan hat mit „Begegnung in der kleinen Sommerküche am Meer“ eine sehr gefühlvolle Kurzgeschichte vorgelegt, die wohl eine Einführung zu einem folgenden Roman herstellen soll. Der Schreibstil ist gefühlvoll und flüssig und nimmt den Leser gleich mit auf die schottische Insel Mure, die von rauer See umtost mit langen Sandstränden ein Gefühl von unberührter Natur spiegelt. Sehr behutsam lässt die Autorin den Leser Saif und Lorna kennenlernen. Das Schicksal von Saif geht einem unter die Haut, denn die Situation in dem Flüchtlingscamp zeigt eine unbekannte und sehr düstere Welt, in der jeder um sein Leben kämpft sowie um Anerkennung und Würde. Auch die Dorfgemeinschaft wird sehr schön wiedergespiegelt, in der sich jeder um jeden kümmert, aber auch alles über jeden weiß und Anteil nimmt.
Die Charaktere sind sehr lebensnah gestaltet und geben dem Leser die Möglichkeit, mit ihnen zu fühlen und zu leiden. Lorna ist eine Frau, die sich rührend um ihren Vater kümmert. Gleichzeitig hofft sie, dass sie doch noch den Mann ihrer Träume findet. Saif ist ein eher melancholischer Mann, der Tragisches erlebt hat und immer noch hofft, auch wenn diese Hoffnung immer mehr schwindet. Auch die weiteren Protagonisten werten die Geschichte mit ihren Auftritten auf und geben ihr zusätzliches Input.
„Begegnung in der kleinen Sommerküche am Meer“ ist eine schöne Sequenz als Einführung zum nächsten Roman der Autorin. Die Kurzgeschichte ist einfühlsam und unterhält mit einem hochaktuellen Thema. Empfehlenswert!

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Ich habe die anderen Bücher der "Sommerküche am Meer"-Reihe noch nicht gelesen, doch das ist für das Verständnis auch nicht zwingend nötig, denn in dieser kurzen Novella geht es nicht um Flora sondern ihre beste Freundin Lorna - Direktorin der kleinen Schule auf der schottischen Insel Mure. Zudem kümmert sie sich auch um ihren Vater, dem es in letzter Zeit nicht sehr gut ging. So macht sie auch die Bekanntschaft des neuen Arztes auf Mure, einem syrischen Flüchtling und ausgebildeten Doktor.

Es ist eine kurze liebe Geschichte, in deren Mittelpunkt Lorna und Saif stehen. Beide werden gut porträtiert, inklusive all ihrer Sorgen und Ängste. Auch dass das Ganze in Schottland spielt ist spürbar. Für einen ganzen Roman wäre es mir zu wenig drumherum gewesen, aber in Anbetracht dessen, dass es nur eine Novella ist, die als Bindeglied zwischen zwei Romanen einer Serie fungiert, ist es vollkommen ok.

~~~~~Achtung: SPOILER~~~~
Das Ende ist traurig, aber so wie Saif es sagt "es passiert immerhin in der richtigen Reihenfolge". Und ich fand es ganz toll, dass die gesamte Gemeinschaft des Ortes zusammenkam, um Lorna beizustehen.
~~~~~SPOILER Ende~~~~~

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Jenny Colgan schafft es immer wieder mich mit ihren Büchern zu verzaubern.Ihr Schreibstil ist flüssig und auch dieses Buch ist ihr wieder richtig gut gelungen. Tolle Aufmachung und Rübe niedliche Geschichte.

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Eine wunderschöne lockere Geschichte, die einen ans Herz geht. Ich bin durch die 100 Seiten nur so geflogen und mich hat der Schreib still der Autorin sofort abgeholt und in die Geschichte gezogen.

Es zeigt eine besondere Thematik ein junger ausländischer Mann Saif wird von der Regierung auf eine kleine Insel geschickt, um dort als Arzt zu arbeiten. Er hat mit viel Vorurteile und Probleme zu kämpfen, die mir sehr nahe gingen, ich habe mit dem Hauptprotagonisten mitgefühlt und konnte mir alles auch bildlich vorstellen.

Lorna eine junge Frau, die alles für ihren Vater tut und Direktorin in der kleinen Schule in Mure ist, durch einen Schicksal schlag lernt sie Saif besser kennen und es entwickelt sich etwas zwischen denn beiden. Ich mochte sie von Anfang an und auch in sie konnte ich mich hineinversetzten und war froh ihre Geschichte mitzuerleben.

Die Geschichte war kurz, aber wunderschön, mit vielen Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte. Am Ende musste ich sogar etwas weinen, weil es so unerwartet endet.

Es ist ein Buch für jeden,der schöne Geschichten,mag!

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„Begegnung in der kleinen Sommerküche am Meer“ ist eine gefühlvolle und sehr lesenswerte Erzählung. Freundschaft, Hoffnung, Mut, Anderssein und Zusammengehörigkeit sind die Themen dieses Kurzromans. Die Protagonisten sind liebevoll gestaltet, der Leser lernt sie relativ gut kennen - trotz des geringen Seitenumfangs.

Die Autorin schafft es, mit ihrem Schreibstil und genau richtig gesetzten emotionalen Nuancen, den Leser direkt ins Herz zu treffen. Auch wenn es kein klassisches Happy End gibt, birgt es viel Zuversicht, von der wir alle nie genug haben können.

Der Titel der Erzählung passt zwar gut zur Buchreihe, aber zur Erzählung selbst nicht so wirklich. Die kleine Sommerküche lernen wir in der Erzählung nämlich gar nicht kennen. Dafür gibt es andere Einblicke in das beschauliche Leben auf der schottischen Insel Mure und man möchte am liebsten direkt die weiteren Bücher der Reihe lesen!

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Mure, eine kleine schottische Insel. Lorna arbeitet dort als Grundschullehrerin. Doch nicht nur die schwindende Schülerzahlen bereiten ihr Kopfzerbrechen, sondern auch die ärztliche Versorgung. Die Suche nach einem weiteren Arzt blieb bisher erfolglos.

Ein Flüchtlingscamp auf dem Festland. Der Flüchtling Saif behandelt im Camp einen verletzten Jungen. Dadurch wird man auf den Arzt aufmerksam. Somit ist das Problem der medizinischen Versorgung auf Mure gelöst, denn Saif tritt die ausgeschriebene Stelle auf Mure an. Dort begegnet er Lorna...

Jenny Colgan hat mit ihrer kleinen nur 100 Seiten langen Erzählung die Reihe der kleinen Sommerküche unterhaltsam ergänzt. Im Mittelpunkt stehen die Grundschullehrerin Lorna und der Flüchtling Saif. Somit ist die Flüchtlingsproblematik auch auf Mure angekommen. Einfühlsam beschreibt die Autorin die Schwierigkeiten, aber auch Glücksmomente. Durch ihren lockeren, leichten Schreibstil war das Buch in Kürze ausgelesen, bis zum bittersüßen Ende. Ich könnte mir allerdings durchaus vorstellen, Saif in weiteren Büchern wieder zu begegnen. Die Geschichte der beiden gibt noch genügend Schreibstoff her, finde ich.

Fazit: Kurzweilige Erzählung für zwischendurch

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Diese Kurzgeschichte soll uns Leser die Wartezeit auf den zweiten Teil der Sommerküche verkürzen.

Auf diesen 100 Seiten Unterhaltungslektüre steht Lorna, die Insellehrerin im Vordergrund. Die Insel braucht dringend einen jungen Arzt, aber welcher Arzt gibt schon sein Leben auf dem Festland auf, um auf dieser abgelegenen Insel immer die gleichen vier, fünf Handvoll Patienten zu behandeln? So schicken die Behörden Saif, ein aus Syrien geflüchteter Arzt, nach Mure.

Saif will sich nie wieder in ein Schiff setzen - doch einen anderen Weg als nach Mure zu kommen, gibt es nicht. Und wenn er da nicht hin geht, wird er abgewiesen. Jetzt heisst es sich seinen Schatten zu stellen.
Auch die Einwohner auf Mure müssen an ihren Vorurteilen arbeiten, denn nicht jeder will sich von einem "ausländischen" Arzt behandeln lassen. Lorna, die ihren Vater zum Arzt begleitet, macht zum Glück den ersten Schritt.

Sympathisch erzählt Jenny Colgan, wie beide Seiten langsam aufeinander zugehen und einander Zugeständnisse machen.

Fazit: Das mit dem "Wartezeit überbrücken" klappt nicht wirklich. Denn nach dieser kurzweiligen Lektüre will ich noch schneller wissen, wie es auf Mure weitergeht.
4 Punkte.

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