Mordsg'schicht

Ein Fall für Ahnenforscherin Juliana Kallberger

Dieser Titel war ehemals bei NetGalley verfügbar und ist jetzt archiviert.

Bestellen oder kaufen Sie dieses Buch in der Verkaufsstelle Ihrer Wahl. Buchhandlung finden.

Sie müssen sich anmelden, um zu sehen, ob dieser Titel für Anfragen zur Verfügung steht.
Erscheinungstermin 07.05.2018 | Archivierungsdatum 18.07.2018

Sprechen Sie über dieses Buch? Dann nutzen Sie dabei #Mordsg'schicht #NetGalleyDE! Weitere Hashtag-Tipps


Zum Inhalt

Schlafende Hunde soll man nicht wecken

Juliana Kallberger ist froh, in das gemütliche Dörfchen Zwirnbach gezogen zu sein. Hier, in der Heimat ihres Mannes, kann sie in Ruhe ihrem Lieblingshobby nachgehen: Der Ahnenforschung. Doch als sie einen Eintrag in ihrem Familienstammbuch ergänzen will, stolpert sie über einen Skandal. 1902 wurde ein  Urahne ihres Mannes erhängt in Zwirnbach aufgefunden, kurz nachdem auch seine Frau gestorben ist. War das ein Selbstmord? Juliana kommt der Eintrag ungewöhnlich vor und sie beginnt zu recherchieren, was damals vorgefallen sein könnte. Doch schlafende Hunde soll man nicht wecken und die Stimmung im Dorf kippt, als Juliana beginnt herumzuschnüffeln. Dann wird auch sie selbst bedroht …


Rezensionen dürfen ab sofort veröffentlicht werden. 



Schlafende Hunde soll man nicht wecken

Juliana Kallberger ist froh, in das gemütliche Dörfchen Zwirnbach gezogen zu sein. Hier, in der Heimat ihres Mannes, kann sie in Ruhe ihrem Lieblingshobby...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE E-Book
ISBN 9783958191587
PREIS 3,99 € (EUR)

Auf NetGalley verfügbar

An Kindle senden (MOBI)
Download (EPUB)

Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Ich musste tatsächlich erstmal etwas stutzen, denn eine Ahnenforscherin in Kombination mit einem Krimi habe ich so noch nicht gesehen gehabt. Man liest ja oft etwas von Schriftstellerinnen, Erbinnen oder Polizistinnen im Urlaub, die auf einen Fall stoßen, aber von einer Ahnenforscherin hatte ich bisher noch nichts gelesen, was mich natürlich unheimlich gereizt hat. Generell lese ich gerne Romane, in denen Personen etwas aus der Vergangenheit ausgraben und es dann spannend wird, weil sie auf eine größere Sache gestoßen sind. Ich wurde hier wirklich nicht enttäuscht! Der Fall war spannend und auch ich habe die ganze Zeit mitgerätselt. Umso lustiger und zeitgenössischer fand ich es dann auch, dass die Hauptperson ihre Ergebnisse immer mal wieder auf ihrem Blog geteilt hat und ich im Kopf dazu auch immer einen Kommentar geschrieben habe - so als begeisterte Bloggerin und auch Blogleserin hat mich die Materie mal wieder gecatched. Gut fand ich es auch, dass eeeendlich mal der Ehemann hinter der Frau steht, die in der Vergangenheit rumstochert, sich dafür interessiert und auch mal mit auf Entdeckungstour gegangen ist. Oft lese ich nur Romane, in denen der Partner sich überhaupt nicht dafür interessiert und dies oft sogar zu einer Trennung führt - sowas finde ich immer unnötig. Mir war hier der Ehemann sehr sympathisch und das hat das Buch noch etwas fesselnder gemacht (denn sonst ärgere ich mich immer etwas über ihn und lege dann das Buch für ein paar Stunden weg). In diesem Fall habe ich das Buch tatsächlich an einem Tag komplett verschlungen, so entspannt-spannend fand ich es. Ja, es war kein Thriller mit Herzrasen, aber es war ein netter Krimi, den man genüßlich im Garten verschlingen konnte. Das einzige, was mich etwas enttäuscht hat, war die angekündigte Bedrohung, die die Hauptperson in Laufe ihrer Ermittungen erfährt. Für mich waren das eher halbherzige Versuche, Kinderstreiche, aber keine wirkliche Bedrohung. Da darf man leider nicht zu viel erwarten. Ansonsten kann ich es euch nur als Sommer-Lektüre für den Strand oder Garten empfehlen. Es ist auf jeden Fall ein Krimi, den man mal dazwischen schieben kann.

War diese Rezension hilfreich?

Gut! Mal ein ganz anderer Krimi Juliana Kallberger ist fasziniert von Ahnenforschung – und im Moment ist sie „dran“ an der Familie ihres Mannes Georg, immerhin wohnen beide jetzt in dem von seinem Großvater geerbten Bauernhaus im kleinen Zwirnbach. Sie betreibt einen eigenen Genealogie-Blog und sucht gerade nach einem passenden Thema, als ihr ein Eintrag in einem Kirchenbuch auffällt. Ein Bauer wurde erhängt aufgefunden. Möglicherweise ein Selbstmord? Ihre weiteren Ermittlungen lassen jedoch auch einen Mord als Ursache wahrscheinlich werden. Doch wie ermittelt man in einem Mordfall vom 27.02.1902? Obwohl der Täter nicht mehr am Leben sein kann, scheinen die Ermittlungen von Juliana jemanden reichlich zu stören… Das ist einmal ein origineller Plot – und ganz unterhaltsam lernt man noch etwas dazu über Ahnenforschung – und sogar Unternehmensberatung. Juliana ist eigentlich Unternehmensberaterin und hat sich vor kurzem mit ihrem Mann selbständig gemacht, vorher lebten beide in Wien mit nur dem Traum vom Bauernhaus. Jetzt ist Julianas großes Hobby eher ein Freizeitvergnügen, aber schrittweise rutschen sie und der Leser in sehr, sehr viele offene Fragen hinein und in immer weitere Erkenntnisse zu Nachkommen und Umfeld des erhängt aufgefundenen Joseph Mayerhofer. Die große Kinderzahl und der große zeitliche Abstand machen ihre Nachforschungen nicht einfacher. Archive, Online-Datenbanken, Kirchenbücher, alte Unterlagen auf Dachböden – sehr unterhaltsam webt Autorin Julia Wallner ein, wie die Suche nach Vorfahren vonstatten geht, mühselig, aber durchaus unterhaltsam. Der Name ist das Pseudonym einer Autorin, die natürlich selbst Hobby-Genealogin ist. Der Krimi ist spannend – ein klassischer „Whodunnit“ der anderen Art, weil der Täter natürlich nicht mehr zur Rechenschaft gezogen werden kann, und damit weder blutrünstig noch sonst irgendwie extrem gewalttätig. Gut dargestellt sind auch die Umsetzung als Blog, das „normale Leben“ der Protagonisten im Job (Unternehmensberatung einmal menschlich, nicht Haie im Personalabbau) und auf dem Lande. Ich bekomme Lust auf eigene Ahnensuche – im Anhang sind Links und Tipps – und könnte mir eine Fortsetzung vorstellen. Die möglichen Anknüpfungspunkte bei Recherchen gibt es sicherlich in Vielzahl. Und für den, der den Überblickt verliert: Im Nachtrag gibt es einen Mayerhofer-Stammbaum! 5 Sterne!

War diese Rezension hilfreich?

Selbstverständlich kann in einem Buch über jedes beliebige Thema geschrieben werden – das ist doch das Schöne an Büchern! Allerdings war "Mordsg’schicht" der erste Roman, von dem ich gehört habe, der sich mit Ahnenforschung beschäftigt. Für mich ist es ein sehr interessantes Thema und ich freute mich darauf, dies in einem Roman verarbeitet zu lesen. Was mir super gefallen hat, ist die Tatsache, dass Juliana einen Blog betreibt. Ihre Beiträge zum Mordfall von 1902 sind in das Buch eingebaut, ebenso wie die Kommentare von Lesern. So wirkt die Geschichte sehr realistisch und man kann fast denken, dass es Juliana, Zwirnheim und den Mordfall tatsächlich gibt bzw. gab. Zudem bin ich ein großer Fan des Cosy Crime. Diese Krimis, die durch wenig Blut und viel Nachdenken ausgezeichnet sind, haben es mir echt angetan. "Mordsg’schicht" passt da gut rein. Juliana und ihre Ermittlungen sind ruhig, dadurch aber auch nachvollziehbar. Ich würde es als unwahrscheinlich empfinden, wenn es bei einem mehr als 100 Jahre zurückliegenden Fall Beweise nur so hagelt. Zu "Mordsg’schicht" passt das gemächliche Tempo richtig gut. Für Fans des Cosy Crime, die eventuell auch an Ahnenforschung interessiert sind, ist "Mordsg’schicht" genau das Richtige. Juliana und ihr Fall sind realistisch und nachvollziehbar. Und es hat mir riesigen Spaß gemacht, zu lesen, was alles mit Hilfe alter Kirchenbücher und ähnlicher Dokumente möglich ist.

War diese Rezension hilfreich?

Aus dem Klappentext Juliana Kallberger ist froh, in das gemütliche Dörfchen Zwirnbach gezogen zu sein. Hier, in der Heimat ihres Mannes, kann sie in Ruhe ihrem Lieblingshobby nachgehen: Der Ahnenforschung. Doch als sie einen Eintrag in ihrem Familienstammbuch ergänzen will, stolpert sie über einen Skandal. 1902 wurde ein Urahne ihres Mannes erhängt in Zwirnbach aufgefunden, kurz nachdem auch seine Frau gestorben ist. War das ein Selbstmord? Juliana kommt der Eintrag ungewöhnlich vor und sie beginnt zu recherchieren, was damals vorgefallen sein könnte. Doch schlafende Hunde soll man nicht wecken und die Stimmung im Dorf kippt, als Juliana beginnt herumzuschnüffeln. Dann wird auch sie selbst bedroht... Bei dem Buch handelt es sich um einen Krimi made in Österreich. Ganz neben bei wird dem Leser die österreichische Sprache und Speisen näher gebracht. Ich persönlich musste zB. nachschauen, was Paradeiser sind. Wer einen typischen Krimi mit Blut und viel Spannung erwartet, wird enttäuscht werden. Das Buch lebt von seinen Charakteren und den Recherchen, sowohl in der Ahnenforschung, als auch im privaten Umfeld der Protagonisten. Mir haben hierbei die vielen Informationen zur Ahnenforschung sehr gut gefallen und ich werde einige der Links mal weiterverfolgen. Ich denke, es wird mir Spaß machen, in die Ahnenforschung einzusteigen. Sicher ist die Handlung an manchen Stellen sehr der Forschung angepasst und ein wenig konstruiert , aber dies wertet das Buch nicht ab. Die Beschreibung der einzelnen Personen ist genauso wie die Beschreibung der Landschaft liebevoll ausgearbeitet. Der Schreibstil ist flüssig und es liest sich daher gut. Ich fühlte mich gut unterhalten und vergebe 4 Sterne

War diese Rezension hilfreich?

Juliana Kallberger kommt nach dem Umzug in die ländliche Heimat ihre Mannes endlich dazu, seiner Familiengeschichte nachzugehen, nachdem sie in einem Familienstammbuch auf einen vermeintlichen Mordfall stößt. 1902 wurde ein Urahne ihres Mannes erhängt in Zwirnbach aufgefunden, kurz nachdem auch seine Frau gestorben ist. Juliana glaubt nicht so recht an einen Zufall und taucht hier in die soziale Geschichte des kleinen Örtchens ein. Und mit Juliana lernt auch der Leser stetig mehr Verwandschaft kennen. Juliana macht sich allerdings nicht nur Freunde mit ihren Recherchen und es tut sich bald eine gute Fährte auf. Freunde gemütlicherer Krimis à la Kluftinger werden Juliana Kallberger lieben!

War diese Rezension hilfreich?

In "Mordsg'schicht" stößt Juliana Kallberger, die sich in ihrer Freizeit leidenschaftlich gerne mit Ahnenforschung beschäftigt, auf einen Eintrag, der sie neugierig macht. Dem Sterbebuch zufolge ist Joseph Mayerhofer 1902 nur wenige Tage nach dem Tod seiner Frau erhängt aufgefunden worden; da ein Selbstmord damals ein Skandal gewesen wäre, möchte sie mehr darüber herausfinde, doch bei ihren Recherchen kommen ihr Zweifel daran, dass es sich wirklich so zugetragen hat, und sie sucht weiter nach Anhaltspunkten. Dabei fand ich sehr interessant, dass diese 'Ermittlungen' als eine Art Ahnenforschung aufgezogen wurden; die Protagonistin versucht, mehr über die Familie Mayerhofer und ihre Nachfahren herauszufinden, um diese dann zu befragen und es war faszinierend, welcher Quellen und Datenbanken sie sich bedienen konnte, um an diese Daten heranzukommen. In der Geschichte selbst wird ihr mehrfach die Frage gestellt, ob sie wirklich glaubt, einen Vorfall, der vor so langer Zeit passierte, aufklären zu können, und es scheint tatsächlich schwer vorstellbar. Die Autorin hat es aber meiner Meinung nach recht realistisch dargestellt und ich fand es toll, welche Methoden eingesetzt wurden, um an Informationen zu kommen. Es gibt zwar ein paar Zufälle und glückliche Fügungen und ich habe mich manchmal gewundert, dass fast alle so gesprächsbereit zu sein schienen, doch das lässt sich damit erklären, dass die Angehörigen gerne mehr über ihre Vorfahren wissen wollten und deshalb hat es mich nicht gestört. Durch die Nachforschungen der Protagonistin entsteht mit der Zeit ein immer klareres Bild von der Familie und ich fand es toll, nach und nach mehr über die verschiedenen Zweige des Stammbaums und ein paar der lange gehüteten Geheimnisse zu erfahren. Im Laufe der Handlung fallen sehr viele verschiedene Namen, da Juliana ja unter anderem versucht, einen vollständigen Stammbaum zu erstellen, doch der Autorin ist es gelungen, dies übersichtlich darzustellen. Die Einblicke in das Leben der Vorfahren und die geschichtlichen Hintergründe haben mir ebenfalls gefallen, obwohl diese eher am Rande eine Rolle spielen, und die Spekulationen darüber, wer ein Motiv gehabt haben könnte, waren interessant. Ein bisschen schade fand ich aber, dass Juliana so sehr in diesem Hobby und ihren Nachforschungen aufgeht, dass die anderen Aspekte ihres Lebens fast vollständig dahinter zurücktraten, da ich gerne mehr darüber gelesen hätte. Trotzdem war sie mir sympathisch und ich könnte mir vorstellen, weitere Bücher über sie zu lesen, obwohl es da natürlich darauf ankommt, ob glaubwürdig gemacht werden kann, wieso sie erneut ermittelt. "Mordsg'schicht" ist ein insgesamt eher ruhiger Krimi, der den Fokus klar auf die Recherchen um die Todesumstände von Mayerhofer und die daraus entstehenden Erkenntnisse und Spuren legt, doch das Buch konnte mich definitiv fesseln. Zudem kann man durchaus neugierig darauf werden, seine eigene Familiengeschichte genauer zu untersuchen, und dazu gibt es hilfreiche Informationen im Anhang. Das hat mir sehr gefallen.

War diese Rezension hilfreich?

Mords’Gschicht Julia Wallner 169 Seiten 17 Kapitel Midnight-Verlag Gleich zu Beginn muss ich sagen, dass mir das Buch ausnehmend gut gefallen hat. Zu diesem Thema habe ich noch nie in dieser Ausführlichkeit etwas gelesen und es ist sehr interessant. Juliana Kallberger und ihr Mann Georg haben sich als Unternehmensberater selbstständig gemacht und sind nach Zwirnbach in Niederösterreich gezogen, der Heimat ihres Mannes. Juliana‘s Hobby ist die Ahnenforschung und sie hat auch einen entsprechenden Genealogie-Blog, um andere Menschen dafür zu begeistern. Dank des Internets ist da auch eine Menge zu holen. Beim Recherchieren zu ihrem neuesten Plot findet sie in der Datenbank der Kirchenbücher einen Eintrag aus Zwirnbach über das Erhängen des Bauern Mayerhofer im Jahr 1902 und sie stolpert auf Ungereimtheiten. Damit war ihr Interesse geweckt und sie beginnt ihre Nachforschungen. Dabei ergeben sich immer mehr Fragen. Über diesen Fall schreibt sie auch fleißig in ihrem Blog und bekommt auch rege Zuschriften unterschiedlicher Art. Außerdem versucht sie, Nachfahren des Bauern zu finden, um zu erfahren, was damals passiert ist. Dabei werden auch ein altes Foto der Familie Mayerhofer und sogar der Abschiedsbrief des Bauern gefunden. Als dann merkwürdige Dinge geschehen, merkt sie, dass sie mit ihren Ermittlungen in ein Wespennest gestochen hat. Aber wer könnte nach so vielen Jahren noch Interesse an der Aufklärung des Falles haben? Vielleicht geht es um einen Erbschaftsstreit? Der alte Bauer hatte keine Erbschaftsverfügung hinterlassen und die beiden Söhne sowie eine Tochter wollten den Hof erben. Dann taucht auch noch ein unehelicher Sohn der kurz vorher verstorbenen Bäuerin auf. In der Gegenwart sind Annie und ihre Mutter schon ein bösartiges Gespann und wittern überall Erbschleicher, denn sie kümmern sich um einen Nachfolger des alten Mayerhofer. Ob die beide evtl. hinter den Anschlägen stecken könnten? Das sind eine Menge spannender Fragen, auf die Juliana Antworten finden will. Ich war beim Lesen wirklich erstaunt, wie viel man noch erfahren kann, wie viel die Nachfahren in 3. Generation noch darüber wissen und auch, was an Papieren, Fotos und Familiengeschichten über die Generationen hinweg immer weiter gegeben wurde. Das ist faszinierend. Zwischendurch habe ich immer selbst mal gegoogelt und mir die ANNO-Seite angesehen. Dort sind sehr viele alte Zeitungen digitalisiert. Beim Lesen muss man aufpassen, dass man durch die vielen Namen die Zusammenhänge nicht aus den Augen verliert. Dass die Jungen damals oft die Namen der Väter erhielten, macht die Sache nicht einfacher. Da waren die Einträge in Juliana‘s Blog zwischendurch auch für mich eine gute Zusammenfassung der Nachforschungen, um noch einmal den Überblick zu bekommen. Sehr gut fand ich auch einige Begriffe, Redewendungen und Gericht aus der Gegend. Da habe ich richtig Appetit bekommen. Am Ende des Buches findet man sogar den Stammbaum der Familie Mayerhofer und auch Genealogie-Links. Das Cover finde ich sehr schön mit dem alleinstehenden Haus und dem nebeligen Wald im Hintergrund.

War diese Rezension hilfreich?

Ahnenforschung kann auch gefährlich werden. Die junge Juliana Kallberger ist zusammen mit ihrem Mann von Wien in dessen beschauliches Heimatdorf Zwirnbach gezogen. Dort wollen die Beiden als selbständige Unternehmensberater Fuß fassen, und hier in der beschaulichen Ruhe auf dem Land kann Juliana ihrem Hobby der Ahnenforschung nach gehen, und so den Familienstammbaum erweitern. Bei ihrer Spurensuche im Familienstammbuch stößt sie auf einen mysteriösen Eintrag. Ein Vorfahre ihres Mannes wurde erhängt aufgefunden. War es Mord oder Selbstmord? Julianas Neugier ist geweckt, und sie beginnt tiefer in der Familiengeschichte zu recherchieren. Als sie immer mehr herausfindet passieren immer mehr merkwürdige Vorfälle, als wolle jemand verhindern das die Wahrheit ans Licht kommt, selbst nach so langer Zeit noch. Die Autorin erzählt die Geschichte im ruhigen unaufgeregtem Erzzählton und gemächlichem Schreibstil. Eine nette und durchaus spannende Geschichte als Lektüre für Zwischendurch bei der man noch eine Menge über Ahnenforschung lernt. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt.

War diese Rezension hilfreich?

LeserInnen dieses Buches mochten auch: