Saint Lupin's Academy

Zutritt nur für echte Abenteurer!

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Erscheinungstermin 16.02.2017 | Archivierungsdatum 30.06.2017

Zum Inhalt

In Drachenfeuerbällen durch die Gegend fliegen und sprechende Vögel als Navigationsgerät benutzen – das steht auf Annes Stundenplan, seit sie Schülerin an einer der berühmt-berüchtigten Abenteuerakademien ist. Eigentlich total cool … wenn da nicht plötzlich dieses klitzekleine Problem wäre: Zusammen mit ihrer besten Freundin Penelope, dem jungen Zauberer Hiro und dem magischen Handbuch für Abenteurer muss Anne eine tödliche Prophezeiung innerhalb von nur drei Tagen (!) lösen, das Schicksal der Akadamie, ja, sogar das der ganzen Welt hängt davon ab. Um ihr neu gewonnenes Zuhause nicht zu verlieren, müssen Anne und ihre Freunde Sandwölfe und Zombiehaie bezwingen, ohne zu ahnen, dass der schlimmste Gegenspieler noch auf sie wartet!

In Drachenfeuerbällen durch die Gegend fliegen und sprechende Vögel als Navigationsgerät benutzen – das steht auf Annes Stundenplan, seit sie Schülerin an einer der berühmt-berüchtigten...


Eine Anmerkung des Verlags

Wade Albert White wurde in Kanada geboren, hat eineinhalb Stunden auf Hawaii verbracht und schon einmal einen Brunnen in West Kalimantan, Indonesien, gegraben. Neben dem Schreiben unterrichtet er als Halbtagskraft und versucht sich außerdem als Filmemacher. Zusammen mit seiner Frau, seinen Söhnen und einer Katze lebt White in Nova Scotia, Kanada. „Saint Lupin´s Academy“ ist sein erstes Buch.

Wade Albert White wurde in Kanada geboren, hat eineinhalb Stunden auf Hawaii verbracht und schon einmal einen Brunnen in West Kalimantan, Indonesien, gegraben. Neben dem Schreiben unterrichtet er als...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Hardcover
ISBN 9783522505437
PREIS 14,99 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Brillanter erster Teil für Kinder und große Kinder! Saint Lupin´s Academy 1: Zutritt nur für echte Abenteurer! von Wade Albert White. Erschienen im Planet! Thienemann-Esslinger Verlag GmbH am 16.02.2017 Anvil ist so froh, dass sie endlich 13 wird und dem Waisenhaus in dem sie aufgewachsen ist entfliehen zu können. Leider werden sie und ihre beste Freundin Penelope es nicht schaffen, eine Akademie aufzusuchen. Ihr Los soll es sein im Steinbruch zu arbeiten. Als Anvil, die lieber Anne gerufen wird, auch noch erfährt, dass sie noch ein Jahr länger im Waisenhaus bleiben muss ohne ihre Freundin, versuchen die Beiden einen Fluchtplan zu schmieden. Von da an hetzen die Freundinnen im Sauseschritt von einer skurrilen Situation zur nächsten. Diese Mischung aus Fantasie und SiFi ist einfach grandios und atemberaubend. Auf praktisch jeder Seite passiert etwas Neues, etwas Anderes als man bisher lesen konnte. Ständig trifft man mit wunderbar gezeichneten Charakteren auf neue Schwierigkeiten. Dabei ist das Buch für Erwachsene genau so spannend zu lesen wie für die Zielgruppe. Erwartet hatte ich mehr oder weniger eine Hogwarts Geschichte. Wer Hogwarts mag, wird von diesem Buch sicher begeistert sein. Statt eine Ausbildung in was auch immer zu bekommen, werden Anne und ihre Begleiter sofort in ein Abenteuer gezogen wie es aufregender nicht sein könnte. Es gibt die Guten und die abgrundtief Bösen Wesen hier. Neue, nie dagewesene Fabelwesen tauchen auf und manchmal ist schon die Namensgebung einfach zum Schmunzeln. Eine wunderbare, sehr spannende Geschichte mit unvorhersehbaren Wendungen, klugen Protagonisten und einer Welt die wir hoffentlich in vielen weiteren Büchern noch genauer kennen lernen werden. Leseempfehlung.

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Ein sehr gelungener Auftakt. Ich bin gespannt auf die Fortsetzungen! :) „Saint Lupin‘s Academy (1) – Zutritt nur für echte Abenteurer“ ist das erste Buch einer neuen Reihe des kanadischen Autors Wade Albert White. Titel und Cover erinnern sogleich an gewisse „Zauberlehrlinge“. Und auch inhaltlich steht der Roman der bekannten Zauberer-Serie wohl in nichts nach: Spannend, witzig und im Ganzen einfach „zauberhaft“, mit äußerst sympathischen Charakteren! Was die Leser angeht: Ob nun Kind, Jugendlicher oder Erwachsener – alle dürften sich auf eigene Weise von dieser schönen Geschichte angesprochen fühlen. Anne und ihre Freundin Penelope, zwei fast 13 Jahre alte Mädchen, wachsen in einem garstigen Waisenhaus auf, das von einer grausigen Oberin geleitet und von furchterregenden lebenden Ritterrüstungen bewacht wird. Die beiden Mädchen warten sehnsüchtig auf den Tag, an dem sie das Waisenhaus verlassen dürfen (oder auch müssen), um an einer Zauberer-Academy eine Ausbildung beginnen zu können. Doch die Oberin versucht dies zu verhindern und plötzlich sehen sich Anne und Penelope auf der Flucht. Von diesem Moment an läuft alles anders als gedacht. Anne stößt auf einen magischen Handschuh und ein noch geheimnisvolleres Medaillon. Unerwartet finden sie und Freundin Penelope sich nach einer rasanten Reise an der Saint Lupins Academy wieder, treffen auf Hiro und stolpern in ihr erstes großes Abenteuer. Die 3 haben nur sehr wenig Zeit, eine Prüfung zu bestehen. Auf „Leben und Tod“ - in einer auf den Kopf gestellten Welt, in der nichts ist wie es scheint! Magische Wesen, Herausforderungen und irrwitzige wie irrsinnige Anweisungen in einem zauberhaften Buch… Bliebe zudem noch die Frage, was es mit Anne‘s sagenumwobenen Handschuh und dem mysteriösen Medaillon auf sich hat? Eins ist meiner Meinung nach ganz sicher: Schon nach den ersten gelesenen Seiten mag man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Denn in diesem Roman ist schlichtweg ALLES möglich! Ich fand die Erzählung wegen des durchweg witzigen und sehr eingängigen Schreibstils absolut toll und überzeugend! Konzipiert als Kinder- oder Jugendbuch, lässt es sich auch als Erwachsener ausgesprochen gut lesen! Wade Albert White hat sich einige stilistische Kniffe für den Aufbau seines Romans ausgedacht, die mich sehr schnell überzeugen konnten und inhaltlich immer wieder überraschend waren. Der Verlauf der Geschichte ist zudem durchweg spannend, durchweg „fantastisch“ und birgt viele unerwartete, aber ideenreiche Wendungen. Die Figuren waren ebenfalls sehr gut konzipiert: die 3 Hauptprotagonisten, sowie alle Nebencharaktere und sonstigen „fabelhaften Wesen“ wirkten authentisch und gut durchdacht. Schön fand ich, dass man beim Lesen immerzu die visuellen Vorstellungen zu den einzelnen Wesen oder Umgebungen vor Augen hatte. Die Darstellungen waren allesamt gut vorstellbar! Die Welt der „Saint Lupin‘s Academy“ ist andersartig, aber völlig logisch konstruiert und in sich stimmig. Wie ich bereits eingangs schrieb, eignet sich „Saint Lupin‘s Academy (1)“ als Lektüre meiner Einschätzung nach durchaus für alle Altersklassen. Eine wunderbar spannende Geschichte, die den Leser schnell in den Bann zieht, mit viel Wortwitz überzeugt und eine gehaltvolle Portion magischer Inhalte zu bieten hat! Tolle Figuren und eine schlichtweg wundervolle Welt. Ein Buch, das ich uneingeschränkt empfehlen kann. Deshalb: 5 Sterne.

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Anne ist 13 Jahre alt und voller Vorfreude auf all die wundersamen und tollen Dinge, wie in Drachenfeuerbällen reisen oder sprechende Vögel als Navi benutzen, die auf sie warten, seit sie erfahren hat, dass sie an der Abenteuerakademie aufgenommen ist. Doch irgendwie kommt alles anders als gedacht und sie muss mit ihrer besten Freundin Penelope und dem jungen Hiro eine Mission erfüllen – offensichtlich unlösbar und das auch noch in nur 3 Tagen! Zunächst einmal fiel es mir sehr leicht, sofort in die Geschichte einzutauchen. Der Autor schafft es mit seinem Schreibstil zu begeistern und zwar so sehr, dass ich das Buch an einem Tag durchgelesen habe. Die Charaktere sind einfach nur klasse. Vollkommen egal, ob es sich dabei um Anne handelt oder um einen ihrer Lehrer an der Academy – da ist von verschroben und schrullig bis zu harte Schale, weicher Kern alles dabei. Und nicht zu vergessen die außergewöhnliche Rektorin. Dazu kommen all die Tiere, die man sich versucht vorzustellen. Sei es Hund, der gar kein Hund ist, oder die speziellen Haie, die im Burggraben wohnen. Nicht zu vergessen natürlich auch Nana – wer das ist, das müsst ihr allerdings selbst rausfinden. Mir hat die Geschichte total gut gefallen und ich habe mit den dreien unheimlich mitgefiebert und war wohl mehr als einmal auch an ihrer Seite und habe mitgerätselt und die Daumen gedrückt. Ich gehe davon aus, dass „Saint Lupin´s Academy: Zutritt nur für echte Abenteurer“ der erste Teil einer Reihe ist und der Autor sich somit noch weitere Teile offen gelassen hat. Denn das Ende des Buches lässt noch viel Spielraum für weitere Abenteuer. Die Geschichte in sich ist abgeschlossen und ich kann hier eine ganz klare Leseempfehlung aussprechen, für alle, die gerne Jugendbücher lesen und verschrobene, einzigartige Charaktere mögen und die einfach eine große Phantasie besitzen. Ich würde auf jeden Fall sehr gerne weitere Abenteuer zusammen mit Anne, Penelope und Hiro erleben, sollte es denn welche gebe, was ich ja hoffe.

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Saint Lupin ist ein Waisenhaus, in dem das Leben nicht das leichteste ist. Die Kinder müssen dort in Kohlebergwerken arbeiten, das Anwesen putzen und bekommen jeden Tag nur Haferschleim zu essen. Doch wenn die Kinder dreizehn werden, heißt es endlich Abschied nehmen, denn dann müssen sie das Waisenhaus verlassen. Entweder arbeiten die Kinder dann in Steinwürfen oder aber eine der berühmten Abenteuerakademien nimmt sie auf. Anne, die um Mitternacht dreizehn wird, freut sich darauf, endlich das Waisenhaus zusammen mit ihrer besten Freundin Penelope verlassen zu dürfen. Die beiden wollen aber abhauen und sich Piraten anschließen, da sie leider von allen Abenteuerakademien abgewiesen wurden. Doch die böse Oberin des Waisenhauses will Anne nicht gehen lassen. Doch dann passiert etwas unglaubliches und Anne bekommt eine Wildcard für eine Abenteuerakademie, bei der sie zugleich ihre erste Mission erfolgreich absolvieren muss - das ganze auch noch ohne Vorkenntnisse und mit nur drei Tagen Zeit. Zusammen mit Penelope und Hiro, der ebenfalls dem Team zugewiesen wurde, macht sie sich auf um die Welt zu retten. Dabei trifft sie auf Drachen, Feuerbälle, Sandwölfe und noch viel mehr magischer und gefährlicher Wesen, die ihre Abenteuerprüfung ordentlich durcheinander wirbeln. Wird Anne die Mission erfolgeich beenden und endlich ein tolles Leben außerhalb des Waisenhauses führen können? "Saint Lupin´s Academy 1: Zutritt nur für echte Abenteurer" von Wade Albert White ist eigentlich für ein Lesealter ab 10 Jahren gedacht. Da falle ich so mal gar nichts ins Raster, aber dennoch hat mich der Klappentext interessiert, weshalb ich das Buch dann auch gelesen habe. Und ich muss sagen, ich bin wirklich begeistert. Der Schreibstil des Autors ist so klasse und wahnsinnig fantasievoll, das es mir richtig Spaß gemacht hat, das Buch zu lesen. Die Ideen hinter der Geschichte sind mal was anderes und er hat eine tolle Welt geschaffen, in die man als Leser gerne eintaucht und auch gerne wieder zurück kehrt. Die Charaktere sind zudem auch noch klasse in Szene gesetzt worden. Anne, die nicht weiß woher sie stammt und sich aber unbedingt auf die Suche danach begeben will und vor nichts zurückschreckt, Penelope die Anne in allem unterstützt und ihr immer zur Seite steht und genauso furchtlos ist, sowie Hiro, der Alleswisser, der aber durch seine Gaben auch ein wenig verschüchtert wirkt fügen sich in der Geschichte sehr gut zusammen. Vielleicht ein neues Trio ala Harry Potter? Magie ist definitiv auch wieder mit im Speil, wenn auch auf ganz andere Weise als in Hogwarts. Für mich ein Buch, dass sowohl Groß als auch Klein in seinen Bann zieht und von jedem Träumer unbedingt gelesen werden sollte. Ich freue mich definitiv auf weitere Geschichten um Anne und Saint Lupin.

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Anne, die eigentlich Anvil heißt, lebt im Waisenhaus und ist dreizehn. Zumindest fast. Morgen wird sie dreizehn sein und das verhasste Waisenhaus zusammen mit ihrer besten Freundin Penelope verlassen können. Alle Dreizehnjährigen bekommen ein Ticket für das Schiff, das sie von St. Lupin fortbringt – alle, außer Anne, denn die Oberin behauptet, das Schiff lege vor Mitternacht ab und somit muss Anne noch ein ganzes Jahr in St. Lupin verbringen. Adieu, Abenteuerakademien! Denn das ist Annes großer Traum: auf einer Abenteuerakademie angenommen zu werden, Missionen zu erfüllen, Heldentaten zu vollbringen! Doch dann findet nicht nur eine seltsame Frau namens Jocelyn zu Anne, sondern auch ein Drache, ein Handschuh, der sich an ihrer Hand festhängt, ein Sperling namens Navi und ein Handbuch für Abenteurer. Und schon befinden sich Anne, Penelope und ihr neuer Freund Hiro auf einer Level-13-Mission, die es eigentlich gar nicht geben dürfte, und schlagen sich mit Antagonisten, Sandwölfen, Robotern, Rätseln, lebensgefährlichen Situationen und am schlimmsten: der Bürokratie herum … Das ist mal ein sehr kurzweiliges und oft witziges Buch. White schafft viele absurde Situationen, die jedoch in der von ihm erfundenen Welt so ziemlich als normal gelten, manchmal durch unerwartete Brutalität erschrecken und immer wieder wie eine Art Computerspiel aufgebaut ist. Es gibt Andeutungen, dass in der Alten Zeit ganz andere Voraussetzungen herrschten, Artefakte, die nicht zu der Fantasywelt, die beschrieben wird, passen möchten. Das Handbuch hat jedenfalls für die meisten Situationen einen passenden Ratschlag dabei, auch wenn der selten wirklich hilfreich ist. (Bei der Begegnung mit Drachen zu schreiben, man möchte doch bitte Begegnungen mit Drachen vermeiden, erweist sich zwar als vernünftig, aber nicht weiterbringend.) Im Rollenspielstil dürfen Leute Karten zücken, um zu helfen oder sich aus Gefahren zu winden, was manchmal die Level-13-Stufe ein bisschen zu einfach erscheinen lässt. Das ist einer der beiden Kritikpunkte, die ich anzubringen habe: zu einfache Mission für ein Todeskommando und dass das Buch zu kurz ist. Immerhin wird es wohl Fortsetzungen geben, und ich bin gespannt auf die weiteren Abenteuer der Abenteurer.

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Anne sieht sich plötzlich einer schweren Mission ausgesetzt. Sie muss zusammen mit ihrer Freundin Penelope und dem Zauberlehrling Hiro eine Prophezeiung aufdecken. Dabei hat sie nur drei Tage Zeit oder es endet tödlich. Anne weiß gar nicht so recht, was zu tun ist, ist sie irgendwie unbeabsichtigt in den ganzen Schlamassel geraten. Aber Mission ist Mission und so muss sich Anne allem stellen. Und merkt dabei, dass nicht nur ihr Leben und das ihrer Freunde auf dem Spiel steht, sondern das der ganzen Welt. Zutritt nur für echte Abenteuer - so steht es vorne auf dem Buch. Und ich muss sagen, dass es wirklich nur für echte Abenteurer ist. Denn man wird sogleich mitten in die Geschichte geworfen. Es geht zackig, man hat fast keine Atempause, die Bedingungen sind hart und teilweise auch sehr ungerecht. Und die Zeit ist der wichtigste Gegenspieler. Schon wenn man bedenkt, dass die Reise mit einem Drachenfeuerball acht Stunden dauert. Und man nur 72 Stunden Zeit hat, die Prophezeiung zu lösen. Anne ist ein 13jähriges Mädchen, dass mir eigentlich sehr leid tut. Sie ist ein Waisenkind, muss in einem Waisenhaus aufwachsen, in welchem es nur Haferbrei zu essen gibt und es Schichtbetrieb gibt, um im Kohlebergwerk zu arbeiten. Die Oberin beutet die Kinder aus, gibt ihnen nichts zurück und man merkt von Anfang an, dass sie nichts Gutes im Schilde führt und nur ihr eigenes Wohlergehen im Sinne hat. Als Anne die Chance bekommt, an einer renommierten Abenteuerakademie aufgenommen zu werden, möchte sie diese nutzen. Doch - wie bei einem echten Abenteuer - kommt natürlich etwas dazwischen. Und ab da nimmt alles seinen prophezeiten Lauf. Wie gut, dass Anne zwei Freunde an der Seite hat. Penelope ist eine wuselige Person, die das Herz am rechten Fleck hat. Ihre Verteidigungsstrategie ist zwar sehr gewöhnungsbedürftig (was wohl an der mangelnden Übung liegen mag), doch schafft sie es, Anne immer wieder aufzubauen und auch auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen. Hiro, denn Anne und Penelope erst später kennenlernen, erweist sich jedoch als ebenso guter Freund und mit der Zeit wird aus den drei ein richtig gutes Gespann. In dem Buch geht es natürlich in erster Linie um Abenteuer, aber auch Mut, Freundschaft, Hass und Neid werden behandelt. Habsucht, Gier und Boshaftigkeit kämpfen gegen Gerechtigkeit, Freude und Liebe. Die Botschaft ist letztendlich: Zusammenhalt ist wichtig. Freunde sind wichtig und das Pflegen der Freundschaft natürlich auch. Für Anne hält das Abenteuer einige Überraschungen parat. Und im Laufe des Abenteuers kommen auch noch einige neue Freunde hinzu. So ein kleiner Sperling namens Jeffrey, der für Anne ebenso unentbehrlich wird wie Penelope und Hiro. Aber auch der Drache Nana oder die Akademielehrerin Jocelyn werden zu treuen Gefährten. Der Schreibstil der Autors ist für Kinder geradezu perfekt. Die Geschichte ist flüssig lesbar, alles ist verständlich geschrieben und gerade für Kinder ein wahres Abenteuer. Mich als Erwachsenen hat es manchmal allerdings etwas gestresst, da es einfach zu viel des Guten war. Die Zufälle haben sich gehäuft, die Lösungen waren zu sehr "parat", die Abenteuerer hatten teilweise keine große Mühe, sich etwas zu erarbeiten. Hier hätte ich mir wenige Probleme gewünscht, dafür aber schwierigere Lösungen. Aber es handelt sich hier ja auch nicht um ein Buch für Erwachsene, weshalb dieses Kriterium nicht in die Punktevergabe miteinfließt. Fazit: Ein echtes Abenteuer mit echten Freunden.

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Das erste was mir gleich zum Anfang bei diesem Buch aufgefallen ist, ist das es geradezu das perfekte Buch für Lesemuffel ist. Schon, weil es gleich auf den ersten Seiten mit Spannung aufwarten kann. Mit Humor und liebenswerten Charakteren. Von etwas merkwürdig, über streng aber dann doch weichherzig bis zur ganz besonderen Direktoren ist wirklich alles vertreten. Und dabei habe ich die Tiere nicht einmal erwähnt. Genauso besonders und zauberhaft wie die Umgebung und ich ahnte das viele Jungen und Mädchen ihre Eltern nach den besonderen Haien fragen werden oder nach einem Hund, der nicht so richtig weiß, ob er denn nun einer ist. Aber auch das Abenteuer kommt nicht zu kurz. Eine gefährliche Prophezeiung muss gelöst werden. In nur drei Tagen? Ist das überhaupt zu schaffen? Ließ selbst. ;)

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Auf ins Abenteuer! Anne ist fast 13. Mit Sehnsucht erwartet sie ihren Geburtstag, an dem sie endlich das trostlose Waisenhaus auf Saint Lupin mit dem Schiff verlassen kann, um zusammen mit ihrer besten Freundin Penelope wilde Abenteuer zu erleben. Aufgrund ihrer Herkunft (Anne hat nicht einmal einen Nachnamen, Penelopes Familie ist unter Abenteurern verpönt…) haben sie keine Chance in eine der begehrten Abenteurerakademien aufgenommen zu werden, etwas erleben wollen die beiden aber auf jeden Fall. Nur weg von dieser fiesen Oberin, von der Schufterei im Kohlebergwerk, von dem trostlosen Haferbreieinerlei! Doch dann bekommt Anne keine Fahrkarte ausgehändigt! Kurz danach überschlagen sich die Ereignisse. Ein magischer grüner Feuerball schlägt auf Saint Lupin ein, die Feuerechse der Oberin verschwindet und eine geheimnisvolle Frau steckt Anne einen Abenteurerhandschuh an, der für immer ihr Leben verändern soll. Ab diesem Zeitpunkt befindet sich Ann zusammen mit Penelope in einem chaotisch-lustigen, sehr turbulenten und nicht vorhersehbaren Abenteuer wieder: Sie ist ausgewählt worden, die Hüterin einer sehr schwierigen Mission zu sein. Dummerweise hat sie dafür nur vier Tage Zeit und der Schwierigkeitsgrad (abgestuft von 1-12, für Anfänger empfiehlt man höchstens 2) ist 13! So viel sei verraten, es wird viel in die Luft fliegen, sie wird von ihrer besten Freundin fast erstochen und tatsächlich als Hochverräterin verhaftet werden. Aber gleichzeitig kommt sie auch dem Geheimnis ihrer Herkunft ein kleines bisschen näher. Mich haben die originellen Ideen, die turbulenten Wechsel in der Geschichte und die dazwischen gestellten Ratschläge des „Handbuch für Abenteurer“ beeindruckt. Die Sprache ist leicht zu lesen und die Dialoge witzig und ironisch. Mir persönlich waren es ein wenig zu viele Wechsel in der Handlung (deswegen auch nur vier von fünf Sternen). Da es sich um eine Reihe handelt, muss man auch damit fertig werden, dass nicht alle Geheimnisse der Welt, der Herkunft von Anne und der Sinn dieser Abenteuermissionen gelüftet werden. Ich bin sehr gespannt, wie es mit Anne weitergehen wird und ob wir uns in einer realen Welt oder doch woanders befinden. Es ist auf jeden Fall spannend und sehr gut zu lesen. Meine Lesealterempfehlung ist ab 10 Jahren.

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Anne fiebert ihrem dreizehnten Geburtstag schon lange entgegen, denn dann kann sie das verhasste Waisenhaus, in dem sie aufgewachsen ist, endlich verlassen. Plötzlich jedoch macht die Oberin ihr einen Strich durch die Rechnung, Anne soll noch ein weiteres Jahr in Saint Lupin's bleiben, ohne ihre beste Freundin Penelope. Gemeinsam schmieden die Mädchen Ausbruchspläne, die im Grunde von Beginn an zum Scheitern verurteilt sind, als wie aus dem Nichts ihre Retterin auftaucht, die Anne ein Leben in Aussicht stellt, dass sie sich immer gewünscht hat. Bald geht alles Schlag auf Schlag, bis eine schreckliche Ahnung zur Gewissheit wird. Anne soll auf eine Prophezeiungsmission, die innerhalb von nur drei Tagen erfolgreich beendet werden muss, und das ohne jegliches Training, ohne Vorbereitung, ohne Kenntnisse. Kann ihr das „Handbuch für Abenteurer“, das scheinbar immer eine Hilfestellung parat hat, auch in diesem Fall weiter helfen? Die Erde besteht nur noch aus Ebenen, das Sonnensystem wie wir es kennen, gehört längst zur Alten Zeit, die Anne und ihre Freunde nur noch aus Erzählungen oder Büchern kennen. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Penelope verfolgt Anne das Ziel an einer renommierten Abenteurer-Akademie angenommen zu werden, doch die Bemühungen der Mädchen sind nicht von Erfolg gekrönt. Als sich ihnen die Möglichkeit bietet, doch noch ihren angestrebten Wunsch zu erfüllen, ahnen sie nicht in welches Wespennest sie damit stechen, welche Gefahren auf sie lauern und mit welchen Kreaturen sie es zu tun bekommen werden. Voller Tatendrang geht nicht nur die kleine Gruppe auf ihre Mission, auch als Leser wird man ein Teil der Aktion, obwohl es einem schon das ein oder andere Mal etwas mulmig werden kann, da sich nie genau voraussehen lässt was als nächstes geschieht. Ein wenig erinnert eine solche Mission an ein Computerspiel, auf Grund der angegebenen Level sowie diverser Elemente, die immer mal wieder zum Vorschein kommen, wie beispielsweise die Angabe wie häufig der scheinbar unverwüstliche Gegenspieler aufzutreten hat. Erstaunlich leicht findet man sich in der dargestellten Welt, die mit unserer Realität kaum noch vergleichbar ist, zurecht, was nicht zuletzt an den lebendigen Beschreibungen und authentisch gezeichneten Charakteren liegt. Großartig sind auch die eingestreuten Seiten aus dem „Handbuch für Abenteurer“, welches Anne immer bei sich führt. Hier lassen sich mitunter hilfreiche Tipps und Kniffe finden. Zumeist handelt es sich aber um humoristische Zwischenspiele, die der Überbrückung zweier Kapitel dienen, aber gleichzeitig inhaltlich passend erscheinen. Ein feiner Hauch Ironie zieht sich durch das gesamte Werk, wodurch der vorherrschende Ton generell ein bisschen rauer wirkt als er eigentlich ist. Man muss gewillt und in der Lage sein auch zwischen den Zeilen zu lesen, denn schon in der winzigsten Andeutung können sich wichtige Hinweise verstecken. Einzig der Spannungsverlauf ist ein wenig unregelmäßig. Zu Beginn bleibt das Tempo noch zurückhaltend, steigert sich aber plötzlich merklich, bevor es wieder zurückgenommen wird, um dann doch wieder Fahrt aufzunehmen. Passagenweise ergeben sich so ein paar wenige Längen, denen man lieber ausgewichen wäre. Nach Beendigung der Lektüre ist die Hoffnung groß, dass es nicht mehr allzu lange dauern möge bis der zweite Band rund um Anne, ihre Freunde und ihre Fähigkeiten erscheint. Denn dass die Geschichte noch nicht zu Ende erzählt ist, wird nicht nur im Epilog deutlich, sondern bereits zuvor, da noch einige Fragen offen bleiben. Anne und Saint Lupin's wird man nicht so schnell vergessen, ein Lesevergnügen der etwas anderen Art, für Klein und Groß.

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Gesamteindruck: Bei diesem Buch wurde meine Neugier neben dem Cover vor allem durch den Klappentext geweckt. Ein wenig an Harry Potter erinnert, wollte ich herausfinden, was es mit den außergewöhnlichen Helden in dieser noch außergewöhnlicheren Welt auf sich hat. Der Autor hat einen sehr lockeren und witzigen Schreibstil, der sich sehr flüssig liest. Man merkt allerdings sofort, dass er damit auch jüngeres Publikum ansprechen möchte. Ich finde die Umsetzung äußerst gelungen, denn auch als Erwachsener kam ich voll und ganz auf meine Kosten und wurde sehr gut unterhalten. Das Abenteuer, das Anne und ihre Freunde erleben, ist sehr skurril und außergewöhnlich. Die Situationen und Begebenheiten sind sehr fantasievoll und man darf beim Lesen nicht vergessen, dass dieses Buch für eine Altersgruppe von 10 bis 12 geschrieben ist. Die werden den Roman allerdings lieben und verschlingen, denn es gibt Superhelden der ganz anderen Art, mit denen sich die Kids sehr gut identifizieren können. Freundschaft und Mut stehen dabei ganz vorne und der Autor vermittelt auf sehr amüsante Weise eine tolle Botschaft. Auch wenn für einen Erwachsenen der ein oder andere Handlungsstrang leicht vorhersehbar war, so hat mich diese Story doch sehr beeindruckt und auch einige Male durchaus überrascht. Mein Fazit: Ein wirklich spannendes Kinder-/Jugendfantasybuch, das aber auch sehr gut von älteren Bücherwürmern gelesen werden kann. Die Geschichte ist außergewöhnlich, unglaublich lustig und auch unerwartet skurril. Ich hatte beim Lesen meinen Spaß und freue mich, wenn meine Tochter alt genug ist, denn ich bin mir sicher, dass sie diese tolle Abenteurergeschichte ebenso gut und lustig finden wird wie ich. Ihr mögt Humor? Protagonisten, die wirklich komplett anders sind? Drachen? Zauberer und viel Action? Dann solltet ihr dieses Buch unbedingt lesen oder einem jungen Abenteurer schenken, den ihr kennt.

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Anne und Penelope sind Waisenkinder und im Saint Lupin´s Waisenhaus untergebracht. Das Leben dort ist hart und anstrengend, denn die Kinder werden ausbeutet und lieblos behandelt. Mit 13 Jahren haben die Kinder die Möglichkeit das Waisenhaus zu verlassen. Annes Geburtstag ist am nächsten Tag und bereits kurz nach Mitternacht wird das Frachtschiff, das nur einmal im Jahr anlegt, abreisen. Doch dann kommt alles anders, denn die Oberin will Anne nicht die Fahrkarte aushändigen und sie ausreisen lassen. Die Ereignisse überschlagen sich als Anne und Penelope eine Möglichkeit suchen um für Anne die Fahrkarte zu besorgen. Eine Frau verhilft ihnen zur Flucht, denn es geschehen ein paar abgefahrene und skurille Sachen, Anne ist auserwählt eine wichtige und gefährliche Mission durchzuführen um eine Prophezeiung zu erfüllen. Für diese Mission hat sie aber nur drei Tage Zeit. Gemeinsam mit ihrer Freundin der Penelope, dem jungen Zauberer Hiros und dem Sperling Jeffery begibt sie sich auf eine abenteuerliche und gefährliche Reise. Diese Geschichte wird sehr fantasievoll, kreativ und magisch erzählt. Eine tiefe und innige Freundschaft verbindet Anna und Penelope, aber auch Hiros wird schnell in die Gruppe aufgenommen. Sie wachsen schnell zusammen zu einer Einheit, die mit Vorsicht und Unsicherheit an die Aufgaben rangehen, aber viel riskieren um diese gefährliche und bedeutende Mission zu erfüllen. Diese Welt ist neu für die Verbündeten, sie begegnen Zombiehaien, Sandwölfen, reisen in Drachenfeuerbällen, ein Sperling dient als Navigation und ein Handbuch ändert bei jedem Blick seine Seitenanzeige. Der Autor hat sich einiges einfallen lassen um die großen und kleinen Leser bei Laune zu halten. Er hat viele außergewöhnliche Ideen umgesetzt, eine bunte Vielfalt an Orten geschaffen und mit viel Humor diese Geschichte erzählt. Ich konnte spüren wieviel Freude ihm das Schreiben dieses Buches bereitete. Es sind auch manchmal die kleinen Dinge, wie z.B. die Dialoge über jedem Kapitel, die mich zum schmunzeln oder lachen bringen. Liebevoll bis ins kleinste Detail ist diese Geschichte konstruiert. Cover Über das Cover bin ich auf diese Geschichte aufmerksam geworden. Ich musste schmunzeln und konnte den Blick einfach nicht losreissen. Diese Farbenpracht, die Gestaltung im Allgemeinen… einfach wunderschön kombiniert. Liebevoll und sehr ansprechend ist es gestaltet und ein absoluter Blickfang. Fazit Es ist ein magische und abenteuerliche Geschichte die nicht nur Jugendliche begeistern wird. Sie ist witzig, spannend, unterhaltsam und sorgt für ein abwechslungsreiches Lesevergnügen. Ich hoffe auf eine baldige Fortsetzung und kann dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen – nicht nur für Kinder, sondern auch Erwachsene *schmunzel*. Mein Dank gilt Planet! (Thienemann Esslinger Verlag) und NetGalley für die Bereitstellung eine Rezensionsexemplares.

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„Saint Lupin’s Academy 1: Zutritt nur für echte Abenteurer!“ von Wade Albert White handelt von Anne, die als Waisenkind auf Saint Lupin arbeitet und dort jede Drecksarbeiten verrichten muss. Durch einen Zufall muss sie sich mit ihrer besten Freundin Penelopie und dem Zauberer Hiro auf eine abenteuerliche Mission begeben. Denn sie haben nicht viel Zeit um die Prophezeiung zu lösen und die Welt vor einem grausamen Schicksal zu bewahren. Dieses Buch hat mich überrascht, da es einerseits doch etwas ernst ist (da ja die Charaktere das Ende der Welt verhindern müssen), aber gleichzeitig hat der Autor die Geschichte so humorvoll (und stellenweise etwas abgedreht) geschrieben, dass ich wirklich gefesselt war. Anne ist fast 13 Jahre alt und hofft endlich das Waisenhaus gemeinsam mit ihrer Freundin Penelope verlassen zu können. Doch die Oberin macht ihr einen Strich durch die Rechnung und so nimmt das Schicksal seinen Lauf. Anne ist abenteuerlustig und schlau und versucht alles Mögliche die Prophezeiung zu lösen. Und ihre beste Freundin Penelope hilft ihr natürlich. Die beiden Mädchen sind ein perfektes Team und man merkt, dass sie sich aufeinander verlassen können. Die abenteuerliche Reise führt die beiden in verschiedene Welten und katapultiert sie von einer Krise in die nächste, denn irgendetwas geht einfach immer schief. Ich habe mich mit diesem Buch köstlich amüsiert, denn durch die kleinen Pannen, die den drei Abenteurern immer wieder passieren, gab es viel zu Lachen. Mich hat dieses Buch wirklich gut unterhalten und ich habe auch oft schmunzeln müssen. Eine humorvolle Abenteuergeschichte, die ich empfehlen kann!

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Der erste Band einer neuen magischen Abenteuerserie kann überzeugen. Frische Ideen, abgefahrene Begebenheiten und eine Welt, die weit in der Zukunft zu liegen scheint. Ein spannendes Leseerlebnis für die Zielgruppe und weit darüber hinaus. Inhalt: Anne ist in einem Waisenhaus aufgewachsen und soll diesen zusammen mit ihrer Freundin Penelope an ihrem 13. Geburtstag verlassen. Doch dagegen hat ihre Oberin etwas und so beginnt ein Abenteuer, dass sie an eine Abenteuerakademie bringt. Allerdings muss sie diese zusammen mit Penelope und dem jungen Zauberer Hiro schneller als erwartet wieder verlassen. Sie hat eine Mission gestartet, die sie in vier Tagen erfüllen muss. Zum Glück hat sie neben ihren Freunden das magische Handbuch für Abenteurer, das ihr hilft gegen Zombiehaie und Sandwölfe, sowie seltsamen futuristischen Maschinen zu bestehen. Die Reise kann beginnen, standesgemäß in einem Drachenfeuerball. Setting und Stil: Waisenkinder, die etwas besonderes erreichen können, sind zwar nicht der innovativste Ausgangspunkt, allerdings bietet diese Situation auch so viel, dass sehr gerne auf sie zurückgegriffen wird. Die Welt ist aufgeteilt in viele kleine "Inseln", die vor allem über die Drachenfeuerbälle erreicht werden können. Kinder, die an der Akademie ausgebildet werden, erhalten schließlich unterschiedlich schwere Aufträge, um sich als Abenteurer zu beweisen. Natürlich geht es in diesem Buch um den schwersten Auftrag überhaupt. Der Handlung folgen wir als Beobachter aus Annes Sicht. Die Beschreibungen, Situationen und Erlebnisse sind sehr unterhaltsam und lebhaft beschrieben. Heitere Einträge aus dem Buch der Abenteurer sorgen für Auflockerung zwischen den Kapiteln. Charaktere: Anne ist jemand, mit dem man sich sofort identifizieren kann. Da sie genauso wenig wie der Leser über Magie, Abenteuerakademien und alles außerhalb ihres Waisenhauses weiß, kann man gut mit ihr in das Abenteuer eintauchen. Penelope und Hiro sind die perfekte Kämpfer/Magierergänzung und sorgen mit ihren eigenen Unzulänglichkeiten für viel heitere und lebensrettende Situationen. Hinzu kommen immer wieder kurzzeitige Begleiter, die die Handlung vorantreiben. Nicht zu vergessen ist Sperling Jeffrey, ein einzigartiger Begleiter und bestes Navi aller Zeiten. Ein Abenteuer wäre nur die Hälfte wert, wenn es nicht einige Bösewichter geben würde. Diese stellen tatsächlich eine ziemliche Herausforderung dar, zeigen oft erst spät ihr wahres Gesicht und sorgen dafür, dass die drei Freunde kaum durchschnaufen können. Eine klasse Mischung, mit der man gerne durch Dick und Dünn geht. Geschichte: Da es sich um eine Serie handelt, hätte ich erwartet, dass es im ersten Band nicht sofort zur Sache geht. Doch da habe ich mich getäuscht. Es wartet gleich die schwerste Aufgabe aller Zeiten, es gibt kaum Vorbereitungszeit und man ist schneller mitten drin, als man sich versieht. Es gibt viel Abwechslung, die den Leser ans Buch fesselt, immer wieder Neues zu entdecken und viele Momente, die einem den Atem stocken lassen. Klasse wie viel in die fast 400 Seiten gepackt wurde. Fazit: Ein erstklassiges Fantasybuch mit Science Fiction Elementen, das sowohl bei Jungen als auch Mädchen sehr gut ankommen sollte. Auch ältere Kinder und Erwachsene sollten damit einige spannende Lesestunden verbringen können. Mir hat es sehr gut gefallen. Sprache, Begebenheiten und Charaktere passen perfekt zu solcher Art Jugendbuch. Ich bin gespannt auf Teil zwei und wie der Autor dieses Band noch toppen will.

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Inhalt: Für das Waisenmädchen Anne geht ein Traum in Erfüllung, als sie in eine der beliebten Abenteuerakademien aufgenommen wird. Allerdings währt die Freude nur kurz, denn sie erfährt, dass sie innerhalb von nur drei Tagen eine Mission für Fortgeschrittene erfüllen muss, die sogar das Schicksal der Welt entscheiden könnte. Todesmutig stürzt sie sich in das Abenteuer ihres Lebens, begleitet von ihrer besten Freundin Penelope und dem Zauberer Hiro. Dabei muss sie Rätsel lösen, Prüfungen bestehen und natürlich gegen allerlei Kreaturen antreten. Der schlimmste Gegenspieler wartet allerdings noch auf sie. Meinung: „Saint Lupin´s Academy 1: Zutritt nur für echte Abenteurer“ ist ein spannender Reihenauftakt, der vor allem durch seinen Charaktere und den vorkommenden Humor glänzt. Im Mittelpunkt stehen Anne und ihre Freunde, die alle sympathisch und mutig sind. Gerade Anne und Penelope habe ich schnell in mein Herz geschlossen, denn die beiden Waisenmädchen sind einerseits herrlich normal und andererseits eben sehr abenteuerlustig und risikofreudig. Mit ihnen wäre ich in dem Alter sehr gerne befreundet gewesen und hätte mich einfach mitziehen lassen. Aber auch die Nebenfiguren konnten mich vollkommen überzeugen. Ob nun die fiese Leiterin des Waisenhauses oder der Roboter aus der alten Zeit, alle haben ihren ganz eigenen Charme. Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen und wirft den Leser in eine magische Welt voller Zombiehaie, Sandwölfe und ähnlichem. Das Buch ist nicht nur für Kinder und Jugendliche interessant, sondern für Leser jeden Alters geeignet. Es ist einfach magisch und voll von Freundschaft und Abenteuern. Und das kann man ja in jedem Alter gebrauchen. Am Liebsten mochte ich bei diesem Buch aber den Humor. Ständig muss man schmunzeln oder lachen, denn einige Szenen und Unterhaltungen laden einfach dazu ein. Zwischen den Kapiteln gibt es noch einige Tipps für Abenteuer, die ebenfalls unheimlich witzig sind. Das Buch hat mich gut unterhalten und ich empfehle es jedem, der sich mal wieder verzaubern lassen möchte, egal in welchem Alter. Erwachsene Leser werden den Humor, die Charaktere und die Ideen hinter dieser Geschichte lieben und für Kinder ist sie gut geeignet, da es zwar Kämpfe und Abenteuer gibt, aber keine Brutalität. Fazit: Ein tolles Abenteuer für Groß und Klein. Sehr zu empfehlen.

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~ Cover ~ Schon das Cover ist sehr ansprechend gestaltet. Drei Abenteurer stehen auf einem Fels, ein Drache über und ein Hai unter ihnen. Diese Gestaltung verspricht einfach schon Abenteuer pur und ist damit sehr passend zum Thema der Geschichte. ~ Geschichte ~ Anne und ihre beste Freundin Penelope leben im Waisenhaus Saint Lupin. Dort haben sie alles andere als ein gutes Leben, denn die Heimleiterin beutet die Kinder förmlich aus. So müssen sie in Kohlebergwerken schuften bis zum Umfallen und werden für die kleines Unaufmerksamkeit hart bestraft. Kind sein darf hier niemand. Daher fiebern alle Ihrem 13. Geburtstag entgegen, denn dann dürfen sie die Insel verlassen und eine der vielen Abenteuerakademien untergebracht. Blöd nur, dass Anne keine Fahrkarte in die Freiheit bekommt. Die Oberin hat offenbar andere Pläne … und ehe das Mädchen sich versieht, steckt sie mitten in einem Abenteuer, welches bei, Scheitern auch gleich für die Zerstörung der Welt sorgt! Diese Geschichte gehört definitiv in den Bereich Fantasy, denn es kommen viele fantastische Gestalten vor wie z.B. Drachen, Zombiehaie, belebte Rüstungen und auch eine Menge Magie. Dennoch ist „Zutritt nur für echte Abenteurer“ so authentisch geschrieben, dass sich die Kleinen (und großen) Abenteuer sehr gut hinein versetzen können. Sehr spannend und eine schöne Mischung aus Abenteuer und Rätsel. Eine sehr schöne Idee ist das „Ultimative Handbuch für Abenteurer“. Dieses Buch wechselt seinen Inhalt immer entsprechend zur Situation. (Wer wünscht sich nicht so ein Buch!? ;)) ~ Schreibstil ~ Die Geschichte ist Jugendgerecht geschrieben. Der Schreibstil ist locker und alles lässt sich flüssig lesen. Wenn es die Situation erfordert, ist z.B. ein Wesen oder auch eine Umgebung detaillierter umschrieben. So hat der Leser förmlich ein Bild vor Augen. Sehr schön gemacht. ~ Altersempfehlung ~ Der Verlag empfiehlt hier ein Lesealter von 10 – 12 Jahren. Das finde ich angemessen, da in diesem Alter alles erfasst werden kann. Für jüngere Kinder passiert vermutlich einfach zu viel, um das Gelesene noch richtig aufzunehmen. ~°~ Fazit ~°~ Auch wenn ich nicht zur Zielgruppe gehöre – zumindest vom Alter betrachtet – hat mir diese Abenteuer sehr viel Spaß gemacht. Die Rätsel waren nicht so leicht, wie ich anfangs vermutet hatte und brachten sogar mich ins Grübeln. Die Geschichte ist spannend geschrieben und ich konnte sie fast gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich freue mich auf die Fortsetzung.

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Inhalt: Anne ist ein Waisenkind und lebt im Saint-Lupin's-Institut für Fortwährend Ungezogene und Grässlich Unansehliche Kinder. Schon alleine der Name des Waisenhauses lässt darauf schließen, dass es ihr dort nicht allzu gut geht. Daher zählt Anne die Tage, bis sie dort wieder verschwinden kann. Da eine Adoption unmöglich ist, bleiben ihr nur zwei Optionen: entweder sie wird für eine Abenteuermission ausgewählt, was auch mehr als unwahrscheinlich ist, oder sie wird 13 Jahre alt und muss das Institut sowieso verlassen. Nun ist Anne im Begriff, Saint Lupin's zu verlassen, denn sie wird am nächsten Tag 13 Jahre alt und somit ist ihr eine Fahrkarte für das Frachtschiff, das um Mitternacht anlegen wird, sicher. Gemeinsam mit ihrer Freundin Penelope freut sie sich schon sehr auf ihre neue Freiheit. Auch wenn sie eigentlich nicht so genau weiß, wo sie hingehen soll, denn sie hat keinerlei Informationen über ihre Herkunft. Penelope kennt zwar ihre Herkunft, kann mit dieser aber auch nichts anfangen. Denn ihre Eltern sind bei einer Abenteuermission, die desaströs geendet hat, tragisch ums Leben gekommen, als Penelope gerade mal zwei Jahre alt war. Nun haftet der Fluch des Missgeschicks ihrer Eltern an ihr und keine Akademie, die etwas auf sich hält, möchte Penelope aufnehmen. Also werden Anne und Penelope wohl erst einmal im Steinbruch arbeiten müssen, bis sie genügend Geld für eine Karte irgendwoandershin gespart haben. Aber alles ist besser als Saint Lupin's ... Doch dann kommt alles anders als geplant: Anne erhält keine Fahrkarte für das Frachtschiff. Denn plötzlich soll das Frachtschiff vor Mitternacht wieder ablegen und Anne ist somit noch keine 13 Jahre alt. Die Oberin des Waisenhauses stellt klar, dass Anne noch ein weiteres Jahr in Saint Lupin's bleiben soll und Penelope alleine fortreisen wird. Da hat sie aber die Rechnung ohne die beiden Freundinnen gemacht. Sie beschließen gemeinsam abzuhauen. Zeitgleich erhält Anne völlig unerwartet einen Platz an einer unabhängigen Abenteurerakademie und ihren eigenen Panzerhandschuh. Und auch ihre Freundin Penelope darf sie dorthin mitbringen. Plötzlich steckt sie mit Penelope, dem jungen Zauberer Hiro und dem magischen Handbuch für Abenteurer mitten in einer tödlichen Prophezeiung, die sie innerhalb von nur drei Tagen (!) lösen muss. Und damit nicht genug: Das Schicksal der Akademie, ja, sogar das der ganzen Welt hängt davon ab. Um ihr neu gewonnenes Zuhause nicht zu verlieren, müssen Anne und ihre Freunde Sandwölfe und Zombiehaie bezwingen, ohne zu ahnen, dass der schlimmste Gegenspieler noch auf sie wartet! Unsere Meinung: Natürlich habe ich dieses spannende Buch gemeinsam mit meinen Jungs gelesen. Schon im Prolog haben wir Anne feste in unser Herz geschlossen, denn die Lebensumstände in diesem Waisenhaus sind alles andere als schön. Wir wollten natürlich sofort mit ihr und Penelope dieses furchbare Gebäude nebst hochgradig gemeiner Oberin verlassen. Und was soll ich sagen? Es hat nicht lange gedauert und wir waren mitten in einem atemberaubenden Abenteuer. Wir haben gemeinsam mit Anne gegen Sandwölfe und eiserne Ritter gekämpft, sind mit Feuerbällen gereist und haben uns gefreut Rokk kennen zu lernen. Der Schreibstil ist einfach super. Wir haben uns vor allem über die schlagfertige und mutige Penelope des Öfteren wirklich sehr amüsiert. Ihre Sprüche und Taten waren einfach immer absolut lustig und hat die sonst sehr spannende Handlung oft toll aufgelockert. Aber auch die anderen Charaktere, die in diesem Buch auf Anne treffen, sind einfach grandios beschrieben. Toll fand ich es auch, dass man sich bei dem ein oder anderen Charakter nicht immer sicher war, ob er nun auf Annes Seite war oder doch nicht. Das hat die Spannung innerhalb der Geschichte bis zum Schluss konstant aufrecht erhalten. Auch die kurzen Erläuterungen bzw. Auszüge aus dem Ultimativen Handbuch für Abenteurer am Ende jedes Kapitel haben wir immer begeistert gelesen. Zwar waren sie häufig wenig hilfreich, dafür aber sehr witzig :-) Da es sich hier um den 1. Band der Geschichte um Anne und ihre Freunde handelt, hoffen wir, dass der zweite Band ganz bald folgen wird. Denn die "Drachentöter-Mission" möchten wir sehr gerne auch wieder miterleben. Dank Anne, Penelope und Hiro wird es sicherlich wieder ein großer Spaß werden! Unser Fazit: Eine absolut spannende Reise in eine Fantasiewelt, die wir mehr als genossen haben. Wer gerne in fantastische Welten abtaucht, beim Lesen Spannung und Spaß erleben möchte, der ist hier genau richtig. Wir empfehlen dieses Buch absolut weiter!!!

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Saint Lupin's Academy ist ein tolles spannendes Kinderbuch. Ich habe es mit viel Freude meinem kleine Sohn vorgelesen, der es zwar noch nicht verstanden hat aber ich als Erwachsener hatte sehr viel Freude damit. In dem Buch geht es um Anne die in einen schrecklichen Waisenhaus aufgewachsen ist und darauf Hinfiebert das sie es endlich verlassen darf. Die Oberin will sie nicht gehen lassen. Anne und Ihre Freundin Penelope willen auf eine Abenteuer Academy aber bisher wurden Sie nicht angenommen weil Anne ihre Herkunft unbekannt und Penelope's Eltern nicht mehr so angesehen sind. Doch dann kommt das Schicksal und Anne wird ein Platz in einer Abenteureracademy angeboten und Sie kann Penelope mitnehmen. Doch gleich löst Sie eine Mission aus und muss ein Abenteuer bestehen. Zusammen mit Penelope und Hero der auf der Academy noch mit dazu stößt stürzen sich die drei in Ihre Mission. Da Buch ist so toll, spannen und fesselnd geschrieben das ich es am liebsten in einem durchgelesen hätte. Ich habe mich aber Abend für Abend von Kapitel zu Kapitel gestoppt. Die Sprache des Autors ist passen für die Jungen Leser und die Phantasie die er mit dieser Geschichte an den Tag legt genau das richtige für jung und alt. (lesen und vorlesen) Der Auftakt dieser Serie ist für mich gelungen und Band 2 steht schon zum lesen bei mir bereit. Wenn es so weiter geht kann es gerne noch viele weitere Bände geben.

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Abenteuer!!! Normalerweise erreicht eine Abenteuermission höchstens den Schwierigkeitsgrad 12 und ein ausgebildeter Abenteurer hat ein Jahr Zeit, sie zu lösen. Anne ist nicht ausgebildet, ihre Mission hat den Schwierigkeitsgrad 13 und sie hat drei Tage Zeit. Spannender geht es kaum! Witzig geschrieben! Für alle Abenteurer ab zehn Jahren.

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