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Wenn die Vögel verstummen
Der erste Fall für Russell & Leduc
mit Andrea Stumpf (Übersetzer*in); Gabriele Werbeck (Übersetzer*in)
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Erscheinungstermin 17.09.2026 | Archivierungsdatum N/A
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Zum Inhalt
Nördlich von Montréal wird in einem Dorf tief in den Laurentinischen Bergen eine alte Frau erdrosselt vor ihrem Haus gefunden. Chief Inspector Roméo Leduc wollte eigentlich seinen wohlverdienten Urlaub antreten. Stattdessen nimmt er sich widerwillig der Sache an, die wie ein schiefgelaufener Raubüberfall aussieht. Könnte eine örtliche Motorradgang verwickelt sein? Oder war es doch ein gezieltes Gewaltverbrechen? Unverhoffte Hilfe bekommt der Ermittler von Marie Russell, einer Nachbarin des Opfers. Die Naturschriftstellerin hat zurzeit ebenfalls viel um die Ohren: Geschieden mit zwei jungen erwachsenen Kindern, wiederum jedes mit seinen Schwierigkeiten, muss sie ihr Haus verkaufen und gleichzeitig ihre Mutter in einem Pflegeheim unterbringen. Leduc und Russell tun sich zusammen, und das ungleiche Duo verfolgt die Spuren bis in die dunkle Zeit des Zweiten Weltkriegs zurück. Dabei müssen sich beide den Dämonen der eigenen Vergangenheit stellen.
Nördlich von Montréal wird in einem Dorf tief in den Laurentinischen Bergen eine alte Frau erdrosselt vor ihrem Haus gefunden. Chief Inspector Roméo Leduc wollte eigentlich seinen wohlverdienten...
Eine Anmerkung des Verlags
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Vorab-Besprechungen
»Wenn die Vögel verstummen ist ganz nah dran am Leben.« Ian McGillis / Montreal Gazette
»Letztlich ist Wenn die Vögel verstummen ein Buch darüber, die eigene Familiengeschichte anzunehmen, wie sie ist, zu erkennen, dass sie ein unausweichlicher und unveränderlicher Teil von uns ist.« Montreal Review of Books
»Eine faszinierende und fesselnde Geschichte voller Spannung.« New York Journal of Books
»Ann Lambert beweist ein Gespür dafür, Verschiedenartiges zusammenzubringen: Figuren, deren Wege sich sonst vielleicht nie kreuzen würden, und so weitreichende Ideen, dass es schon eine Leistung darstellt, sie zusammenzuführen.« Ian McGillis / Montreal Gazette
»Wenn die Vögel verstummen ist ganz nah dran am Leben.« Ian McGillis / Montreal Gazette
»Letztlich ist Wenn die Vögel verstummen ein Buch darüber, die eigene Familiengeschichte anzunehmen, wie sie...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783311121985 |
| PREIS | 19,90 € (EUR) |
| SEITEN | 352 |
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Auf NetGalley verfügbar
Durchschnittliche Bewertung von 5 Mitgliedern
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Wenn die Vögel verstummen, ist ein Krimi, der weniger durch Tempo wirkt als durch Atmosphäre und genau das macht ihn so eindringlich. Die Laurentinischen Berge nördlich von Montréal sind nicht nur Schauplatz, sondern ein eigener Charakter, still, weit, verschneit, und doch voller Schatten. Der Mord an der alten Frau wirkt in dieser Umgebung wie ein Riss im Eis, ein Verbrechen, das etwas Dunkles freilegt, das lange unter der Oberfläche geschlummert hat. Chief Inspector Roméo Leduc ist ein Ermittler, der eigentlich erschöpft ist, bereit für Urlaub, für Abstand. Doch gerade diese Müdigkeit macht ihn menschlich. Er ist keiner, der sich in den Fall stürzt, sondern einer, der hineingezogen wird. Widerwillig, aber mit einem moralischen Kompass, der ihn nicht loslässt. Marie Russell dagegen bringt eine andere Energie ein. Eine Naturschriftstellerin, die selbst mit familiären Lasten kämpft, mit Verantwortung, mit Abschied. Ihre Perspektive ist leise, aber klar, und sie ergänzt Leduc auf eine Weise, die nicht konstruiert wirkt, sondern organisch. Die Ermittlungen führen zurück in die Zeit des Zweiten Weltkriegs, und genau diese historische Tiefe verleiht dem Roman eine melancholische Schwere. Beide, Leduc und Russell, müssen sich ihren eigenen Dämonen stellen, und diese persönliche Dimension macht den Fall emotional greifbar. Die Vergangenheit ist nicht nur Hintergrund, sondern ein Echo, das bis in die Gegenwart reicht. Für mich ein atmosphärisch dichter, nachdenklicher Krimi, der zeigt, wie eng Schuld, Erinnerung und Landschaft miteinander verwoben sein können.
Annette S, Bibliothekar*in
Eine neue Autorin, von der ich noch nichts gelesen habe und die mir gleich gut gefällt.
Der Krimi spielt im französischen Teil Kanadas. eine alte Dame wird in ihrem garten Tod aufgefunden und um überhaupt jemanden von ihrem Tod benachrichtigen zu können, muss tief in die Geschichte zurückgegangen werden. Durch Zufall entdeckt eine Alzheimerkranke Frau das Bild und ordnet ihm eine Namen zu, die Suche kann beginnen.
Was mir besonders gefallen hat, waren die französischen Versatzstücke, die in den Text eingesprenkelt sind und nicht zu Tode übersetzt, wie in vielen anderen Büchern oder Filmen.
Die Geschichte ist spannend geschrieben und europäischen Krimis viel ähnlicher als amerikanischen. Ich freue mich auf weitere Bände.
Buchhändler*in 516281
Dieses Buch ist viel mehr als ein Krimi. Die beiden Ermittler, Chief Inspector Romeo Leduc und die Naturschriftstellerin Marie Russell haben jedweils mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen, jedoch durch den Tod einer Frau, der Nachbarin von Marie, finden sie zu einer guten Basis, sie ergänzen sich.
Der Fall selbst geht zurück in die Zeiten des 2. Weltkriegs.
Es ist eher ein ruhiger, atmosphärischer Krimi, den ich sehr gerne gelesen habe.
Regine F, Buchhändler*in
In einem Dorf nördlich von Montreal wird eine alte Frau erdrosselt in ihrem Garten gefunden. Chief Inspector Roméo Leduc kann nicht glauben, dass es sich um einen missglückten Einbruch handelt, denn die Frau besass beinahe nichts. Er macht sich daran, die Vergangenheit der Toten zu recherchieren. – Die Sachbuchautorin Marie Russell ist vom Mord in ihrer Nachbarschaft erschüttert, doch hat sie gerade andere Probleme. Schweren Herzens muss sie ihre an Alzheimer erkrankte Mutter im Pflegeheim unterbringen und das Elternhaus verkaufen. Im Heim begegnet ihr ein Mann, der ihr bekannt vorkommt und ihre Mutter erkennt das Foto der Ermordeten in der Zeitung. Aber der Name der Frau war ein anderer …
Der erste Fall für Chief Inspector Leduc und Marie Russell führt zurück in die dunkle Zeit des 2. Weltkriegs und hat mich sehr beeindruckt. Ich werde bestimmt auch den zweiten Band lesen.