Nase & Weis - Wieso falle ich eigentlich immer nach unten?
Ein anschaulich erzähltes Sachbilderbuch für neugierige Entdecker:innen ab 5 Jahren
mit Martina Matos (Illustrator*in)
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Erscheinungstermin 28.09.2026 | Archivierungsdatum 05.10.2026
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Zum Inhalt
Ein großer Bär, eine kleine Maus und die Frage nach der Schwerkraft - Sachbuchwissen eingebettet in einer wunderbare Freundschaftsgeschichte
»Wieso falle ich immer nach unten?«, wundert sich Nase, die Maus. Zum Glück landet sie in der wunderbar weichen Tatze von Weis, einem Eisbären, der ihr verspricht, der Sache auf den Grund zu gehen. Und so werden die beiden zu Forschenden. Sie experimentieren, stellen Fragen und finden heraus, wie Erdanziehungskraft funktioniert, wer eigentlich dieser Isaac Newton war, was Fliehkräfte sind und welche Rolle der Mond bei all dem spielt. Selbst als Nase in hohem Bogen im Papierkorb landet, begreifen sie kichernd, dass auch misslungene Experimente Erkenntnisse bringen. Kindlich und anschaulich wird Wissenschaft so zum Abenteuer - und am Ende sind Nase und Weis nicht nur schlau, sondern auch beste Freunde.
* Sachwissen kindgerecht und spielerisch erzählt
* Eine Geschichte über Freundschaft, Neugier und Experimentierfreude
* Detailreiche Illustrationen machen komplexe Themen leicht zugänglich
Ein großer Bär, eine kleine Maus und die Frage nach der Schwerkraft - Sachbuchwissen eingebettet in einer wunderbare Freundschaftsgeschichte
»Wieso falle ich immer nach unten?«, wundert sich Nase...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783833911491 |
| PREIS | 16,00 € (EUR) |
| SEITEN | 32 |
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Durchschnittliche Bewertung von 10 Mitgliedern
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Der Eisbär Weis lebt alleine auf einer verlassenen Polarstation am Nordpol. An manchen Tagen fühlt er sich einsam und wünscht sich jemanden mit dem er Zeit verbringen kann. Dann landet plötzlich durch Zufall eine Maus namens Nase in seiner Hand. Gemeinsam wollen sie heraus finden, wieso Dinge eigentlich immer von oben nach unten fallen.
Ein wunderschönes Kinderbuch, welches den kleinen Betrachtern das Thema Schwerkraft näher bringen soll. Aber darüber hinaus lernen Kinder auch noch was ein Experiment ist und ein paar mehr nützliche wissenschaftliche Dinge.
Uns hat das Buch richtig gut gefallen. Die Illustrationen sind so schön und passen so toll zueinander. Der Text ist leicht zu lesen und die Kinder hatten viel Spaß beim Zuhören. Besonders stechen auch die in Bildern zu eingebetteten Erläuterungen hervor. Das sind so Details, die das Buch besonders machen.
Wir hoffen, dass es noch mehr Bücher von Nase und Weis geben wird, weil wir das Buch richtig toll finden.
Annette S, Bibliothekar*in
Mir gefällt das Buch sehr. Kinder sind wissbegierig und die Geschichte von Nase und Weis beantwortet eine der wichtigsten Fragen der Physik spielerisch und trotzdem voll mit Informationen. Die Bilder sind toll, das Buch macht Lust auf mehr. Sicher kann Weis demnächst noch andere Fragen beantworten
Leseempfehlung!
Maria M, Buchhändler*in
Mal ein ganz anderes Bilderbuch.
"Nase und Weis" verbindet ein schönes Bilderbuch mit der liebevollen und kindgerechten Erklärung von physikalischen Grundgesetzen.
Dazu gibt es noch die Möglichkeit in kleinen Infokästen mehr zu erfahren.
Sehr schön, definitiv eine Empfehlung.
Im ersten Band von Nase & Weis lernen sich der Bär Weis und die Maus Nase erst einmal kennen. Erst dann fragen sie sich, wieso auf der Erde immer alles auf den Boden fällt und nicht mal zur Seite oder nach oben und wieso der Mond nicht in die Erde fällt.
Es geht also um die Schwerkraft, die Gravitation und die die Fliehkraft. Man könnte ja meinen, dass dies Themen sind, die eine fünfjährige Leserschaft ganz schön überfordert. Tut es aber nicht, solange die Kinder dieses Bilderbuch nicht alleine lesen. Es braucht nämlich einiges Erklärungen, um zu beschreiben, was die Wissenschaft herausgefunden hat. Für ein Bilderbuch ist dieses hier erstaunlich textlastig.
Die Kinder lernen hier nicht nur wer oder wie bestimmte Dinge in Erfahrung gebracht werden, sondern auch, wie Wissenschaft funktioniert, wie z.B. Experimente durchgeführt werden oder wie einfach nur Beobachtungen als Gesetze formuliert werden. Die Texte haben schon ihren Anspruch, die aber die Kinder nicht überfordern dürften. Und immerhin gibt es ja die beiden Naseweis, die die Beobachtungen zusätzlich erklären.
Am Ende ein empfehlenswertes „Sachbilderbuch“, in dem kindgerecht erklärt wird, was Gravitation ist und wie diese mit anderen physikalischen Phänomenen interagiert.
Ein echter Glücksfall
Wie erklärt man Kindern (ab 5 Jahren) die Schwerkraft – wenn man weder Pädagoge, Physiker noch sonst thematisch vorgebildet ist? Am besten, indem man zu einem altersgemäßen Buch greift, nämlich Michael Englers „Nase & Weis - Wieso falle ich eigentlich immer nach unten?“
Angesichts des knappen Inhalts von gerade mal 32 Seiten sei der Inhalt kürzestmöglich umrissen: Am Nordpol leben zwei sehr unterschiedliche Tiere, nämlich der Eisbär Weis und die kleine Maus Nase. Nase fällt Weis wortwörtlich in die Hände, naja, genauer gesagt Pfote und wundert sich, warum sie immer nach unten fällt. Das will Weis ihr erklären, gerät aber ins Stocken, weshalb die beiden sich gemeinsam auf die Suche nach der Antwort machen.
Vorweggesagt: Dieses Buch ist ein echter Glücksfall. Warum? Weil es der Zielgruppe kind- und altersgerecht vieles vermittelt, nämlich wie man wissenschaftlich arbeitet, wie eine bestimmte Sachfrage zu beantworten ist (hier geht es um Schwerkraft), dass Freundschaft auch bei sehr unterschiedlichen Wesen gelingt, dass es auf dem Weg zum Ziel auch mal Misserfolge geben kann, um nur die wesentlichen Punkte zu nennen. Daneben gibt es weitere Sachinformationen, die vermittelt werden, und zwar nicht nur auf klassischer Textebene, sondern indem diese Informationen auch und gerade in den Bildern „mitgegeben“ werden. So kann man die Geschichte ohne diese Detailinformationen lesen, das volle Paket nimmt man aber erst unter Einbeziehung auch dieser Informationen mit. Der Text ist für die Zielgruppe gut verständlich, nicht zuletzt da die Schritte bis zum Verständnis des Gesamtzusammenhangs mit „Teilfragestellungen“ und entsprechenden Veranschaulichungen erläutert werden. Entsprechend gibt es mal seitenfüllende Illustrationen, mal kleinere Bilder, alles sehr liebevoll und sehr detailverliebt (bis in die Bilder an der Wand im Hintergrund) dargestellt. Hinzukommt, dass ein feiner Humor wie beim Spiel mit den Namen der Protagonisten sich durch das Buch zieht. Der bereits erwähnte Glücksfall besteht insbesondere in der Kombination aus Wissensvermittlung und der kindgerechten, liebevollen Gestaltung, dank derer man sich in all die zauberhaften kleinen Details vertiefen kann.
Neugier, Wissen, Risiko und Erfolg
In diesem Kindersachbuch von Autor Michael Engler, dessen weise und durchdachten Erzählungen wir sehr mögen, wünscht sich der einsame Eisbär Weis einen Freund mit dem er die verlassene Polarstation am Nordpol erkunden kann. Eines Tages fällt ihm wortwörtlich eine kleine Maus in die Arme und gemeinsam starten sie ihre abenteuerliche, als auch lehrreiche Entdeckungsreise auf der Suche nach der "Schwer-, Schwer-, Schwer-.." Kraft!
Die Kombination aus Geschichte und Fakten ist etwas, das vorallem bei meinem Sohn genau ins Schwarze trifft. Er ist sehr wissbegierig und stellt oft zu vorgelesenen Themen dann naturwissenschafte Fragen, die man hier entweder von Anfang an beantwortet oder man gibt dem Kind Zeit selbst zu überlegen. Da erst nur der Text mit der Erzählung gelesen werden kann und in einer zweiten Vorleserunde anschließen die Hintergrundinformationen wie "Wer ist Isacc Newton" oder "Was ist ein physikalisches Experiment " dazu. Es konzentriert sich vorallem auf die Thematik Schwerkraft, aber es wird z.B. auch der Nordpol erklärt.
In der Haupthandlung bekommen die Kinder zusätzlich eine sehr liebevolle Botschaft über Freundschaft und Gemeinschaft mitgegeben- ein sanfter Riesenbär und eine Maus voller Wissensdurst!
Die Bilder im Buch passen in meinen Augen sehr gut zu dem Inhalt, weil sie mich in ihrem Stil an gezeichnete Illustrationen in Sachbüchern erinnern.
Das empfohlene Alter von 5 Jahren ist gut angesetzt, weil die Texte von der Länge her der Aufmerksamkeitsspanne in diesem Alter gut entsprechen und die Erklärung für Kinder verständlich verpackt sind.
Fazit: Neugierige Kindergarten- und vorallem Vorschulkinder kommen bei dieser klugen und langsam erzählten Geschichte sehr auf ihre Kosten!
Rezensent*in 1961931
Wissenschaftliche Entdeckungen kindgerecht und wunderschön erzählt
Dieses Kinderbuch verbindet eine wunderschöne Geschichte mit ersten wissenschaftlichen Entdeckungen. Im Mittelpunkt stehen ein Eisbär und eine Maus, die gemeinsam verschiedene grundlegende physikalische Zusammenhänge entdecken, unter anderem die Gravitation.
Besonders gut gefällt mir, dass die wissenschaftlichen Aspekte nicht trocken erklärt werden, sondern ganz selbstverständlich in die Geschichte eingebunden sind. Die Kinder erleben gemeinsam mit den beiden Figuren, wie bestimmte Dinge funktionieren, und bekommen dabei ganz nebenbei erste Einblicke in physikalische Grundsätze.
Die Erklärungen sind verständlich und wunderbar in die Handlung integriert. Dadurch entsteht nicht einfach ein Sachbuch für Kinder, sondern tatsächlich eine schöne Geschichte, die Spaß macht zu lesen und gleichzeitig die Neugier auf die Welt wecken kann.
Auch die Gestaltung ist sehr gelungen. Die Illustrationen machen das Buch zu einem wirklich schönen Gesamterlebnis und unterstützen die Geschichte und die Erklärungen sehr gut.
Natürlich ist das kein Fachbuch, und das soll es auch gar nicht sein. Vielmehr vermittelt es kleinen Kindern auf spielerische Weise die Faszination dafür, dass hinter den Dingen, die sie jeden Tag beobachten, interessante wissenschaftliche Zusammenhänge stecken.
Insgesamt ein wunderschön gestaltetes Kinderbuch, das sich besonders gut eignet, um schon bei kleinen Kindern ein bisschen Neugier und Begeisterung für die Welt und ihre physikalischen Geheimnisse zu wecken.
Rezensent*in 643413
Ein großer Bär, eine kleine Maus und die Frage nach der Schwerkraft - Sachbuchwissen eingebettet in einer wunderbare Freundschaftsgeschichte. »Wieso falle ich immer nach unten?«, wundert sich Nase, die Maus. Zum Glück landet sie in der wunderbar weichen Tatze von Weis, einem Eisbären, der ihr verspricht, der Sache auf den Grund zu gehen. Und so werden die beiden zu Forschenden. Sie experimentieren, stellen Fragen und finden heraus, wie Erdanziehungskraft funktioniert, wer eigentlich dieser Isaac Newton war, was Fliehkräfte sind und welche Rolle der Mond bei all dem spielt. Selbst als Nase in hohem Bogen im Papierkorb landet, begreifen sie kichernd, dass auch misslungene Experimente Erkenntnisse bringen. Kindlich und anschaulich wird Wissenschaft so zum Abenteuer - und am Ende sind Nase und Weis nicht nur schlau, sondern auch beste Freunde. (Klappentext)
Dieses wunderbare Sachbuch über Erdanziehung/Gravitation ist sehr gut gestaltet und illustriert. Doch mein erster Eindruck ist, dass das Buch für das Einstiegsalter noch etwas zu „schwer“ verständlich ist. Für Grundschulkinder ist die Aufmachung als Bilderbuch wahrscheinlich nicht mehr so interessant. Trotzdem ein sehr schönes Wissensbuch kombiniert mit einer schönen Freundschaftsgeschichte. Es ist einen Versuch wert, es in die Klassenbibliothek der unteren Klassen der Grund schule mit aufzunehmen. Meine Vorlesekinde waren sehr interessiert und gemeinsam hat es Spaß gemacht das Buch zu lesen und die Experimente auch auszuprobieren.