Arsen und Butterplätzchen
Böse Weihnachtsgeschichten | 17 Kurzgeschichten und Weihnachtskrimis für Fans von schwarzem Humor, schrägen Weihnachtsgeschichten und Krimis
von Christine Rechl
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Erscheinungstermin 29.08.2025 | Archivierungsdatum 23.01.2026
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Zum Inhalt
Schwarzer Humor pur – Weihnachten böse, garstig und mörderisch
Weihnachten ist die schönste Zeit des Jahres. Tatsächlich? Der Schein trügt, denn hinter verschlossenen Türen und in einsamen Hütten steckt so manches Geheimnis, wird gestritten und gemordet und dem Schicksal ein wenig nachgeholfen.
»Arsen und Butterplätzchen« versüßt mit 17 kriminellen und bösen Kurzgeschichten von Autorinnen und Autoren der "Mörderischen Schwestern" (Vereinigung von Krimi-Autorinnen) und dem "Syndikat" (Verein für deutschsprachige Kriminalliteratur) die Weihnachtszeit. Die Skala der Bosheit reicht von kleinen Gemeinheiten über Gruselstorys bis zum Ableben an Heiligabend. Ein Lesevergnügen für alle, die neben Plätzchen und Glühwein in der Weihnachtszeit auch etwas handfestere Kost suchen. Weihnachtskrimis mit Texten von Gisa Kloenne, Georg M. Oswald, Stefanie Gregg und vielen anderen.
Ein tolles Geschenk für Weihnachtsmuffel oder alle, die sich für schräge Weihnachtsgeschichten und für Krimis begeistern können
- 17 böse, garstige und mörderische Weihnachtsgeschichten
- Weihnachtskrimis voller schwarzem Humor
- Neue, für dieses Buch geschriebene und gesammelte Geschichten
Schwarzer Humor pur – Weihnachten böse, garstig und mörderisch
Weihnachten ist die schönste Zeit des Jahres. Tatsächlich? Der Schein trügt, denn hinter verschlossenen Türen und in einsamen Hütten...
Eine Anmerkung des Verlags
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Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783629015419 |
| PREIS | 12,00 € (EUR) |
| SEITEN | 176 |
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Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Oh, du Fröhliche!
Der Untertitel müsste erweitert werden zu „Bitterböse Weihnachtsgeschichten“. Kohlrabenschwarzer Humor zieht sich durch alle, mitunter sehr kurze Erzählungen. Hätten manchmal mehr ausgeschmückt werden können. Wobei: mitunter ist ein abruptes Ende auch nicht schlecht. Und ab und an sehnt sich der Leser nach Gerechtigkeit, wenigstens in Büchern sollten die Bösen nicht triumphieren. Tun sie hier manchmal, zum Glück nicht immer.
Dieses Büchlein ist also eine abwechslungsreiche bunte Mischung mit Geschichten vieler Autoren zum Staunen, Wundern, Lächeln und vor allem: es unterhält gut.
Passt super in die Vorweihnachtszeit.
Nele R, Rezensent*in
Schöne morbide kleine Snackgeschichten, die irgendwie auch sehr erschreckend sind.
Genial zum kurzen abschalten.
Rezensent*in 1925362
„Arsen und Butterplätzchen“ is’n bunt gemischtes Geschichtensammlung voller bitterböser, schwarzhumorischer Weihnachtsgeschichten, die so gar nischt mit der heilen, glitzernden Adventswelt zu tun haben. Statt Besinnlichkeit gibt’s Mord, Gemeinheiten, skurrile Figuren und so manche fiese Überraschung hinterm Lametta. Mal kurz, mal bissel ausführlicher, aber immer unterhaltsam und mit ordentlich schwarzem Humor abgeschmeckt. Perfekt für alle, die Weihnachten och ma von der dunkleren, schrägen Seite genießen wollen.
Am 29.08.2025 erschien dieses Gebundene Buch mit 176 Seiten bei Pattloch Geschenkbuch, herausgegeben wurde das Buch von Christine Rechl. Es ist eine Sammlung mit 17 Kurzgeschichten.
Die Herausgeberin:
Christine Rechl ist in München aufgewachsen und lebt mit ihrer Familie seit vielen Jahren in Coburg, wo sie sich ihren großen Garten mit Rehen, Hasen und anderen Tieren teilt. Kreativität und Erfindungsreichtum haben von Kindesbeinen an ihr Leben geprägt. Sie ist Grafik- und Textildesignerin mit internationalen Kunden und Autorin zahlreicher Bücher, bei Pattloch unter anderem zum Thema Rauhnächte. Sie beteiligt sich regelmäßig an Schreibwettbewerben und verfasst und sammelt schon seit einiger Zeit schräge und bösartige Weihnachtsgeschichten. Sie ist Mitglied der Jury des Arbeitsstipendiums der "Mörderischen Schwestern". https://christinerechl.de/
Inhalt:
Schwarzer Humor pur – Weihnachten böse, garstig und mörderisch
Weihnachten ist die schönste Zeit des Jahres. Tatsächlich? Der Schein trügt, denn hinter verschlossenen Türen und in einsamen Hütten steckt so manches Geheimnis, wird gestritten und gemordet und dem Schicksal ein wenig nachgeholfen.
»Arsen und Butterplätzchen« versüßt mit 17 kriminellen und bösen Kurzgeschichten von Autorinnen und Autoren der "Mörderischen Schwestern" (Vereinigung von Krimi-Autorinnen) und dem "Syndikat" (Verein für deutschsprachige Kriminalliteratur) die Weihnachtszeit. Die Skala der Bosheit reicht von kleinen Gemeinheiten über Gruselstorys bis zum Ableben an Heiligabend. Ein Lesevergnügen für alle, die neben Plätzchen und Glühwein in der Weihnachtszeit auch etwas handfestere Kost suchen. Weihnachtskrimis mit Texten von Gisa Kloenne, Georg M. Oswald, Stefanie Gregg und vielen anderen.
Ein tolles Geschenk für Weihnachtsmuffel oder alle, die sich für schräge Weihnachtsgeschichten und für Krimis begeistern können
• 17 böse, garstige und mörderische Weihnachtsgeschichten
• Weihnachtskrimis voller schwarzem Humor
• Neue, für dieses Buch geschriebene und gesammelte Geschichten
Fazit:
Passend zur Weihnachtszeit gibt es nun eine Kurzgeschichtensammlung mit 17 Kurzgeschichten zur Weihnachtszeit. Die Geschichten sind allesamt mit viel schwarzem Humor geschrieben und verkürzen die Zeit bis Weihnachten. Wer Krimis mag, wird hier sicher die eine oder andere Geschichte finden, die ihm gefällt. Ich war sehr gespannt auf dieses Buch und konnte es kaum zur Seite legen, da alle Geschichten sehr gutgeschrieben waren und man sehr gespannt darauf ist, was in der nächsten Geschichte so passieren wird. Die Autoren und Autorinnen haben sich hier große Mühe gegeben und ich hatte viel Spaß an den Geschichten. Ein gelungenes Buch, welches gut zur Jahreszeit passt.
Wertung:
5/5 Punkte
Bibliothekar*in 1036346
Dieses Buch ist eine Sammlung von 17 weihnachtlichen Geschichten von bekannten und unbekannten Autoren und Autorinnen. Die Geschichten sind vielfältig, manche sind ironisch und andere mehr hintergründig. Für Liebhaber von mehr makaberen und lustig, andere mehr bissig. Sie sind weniger für Liebhaber von romantischen oder harmonischen Geschichten. Ich fand die meisten unterhaltsam und spannend. Eine nette Abwechslung zum Mainstream und eine gelungene Zusammensetzung von kurzweiligen unbekannten Geschichten.
Walli S, Rezensent*in
Mörderisches Fest
Da landet ein Weihnachtsmann dort, wo er überhaupt nicht hinwill. Ein anderer Weihnachtsmann wird seiner Aufgabe nicht gerecht. Eine Familie feiert ein Weihnachtsfest, von dem am Meisten die Kinder profitieren. Einige sind nachher aus verschiedenen Gründen tot. Und meist verlaufen die Festtage überhaupt nicht so wie erwartet oder erhofft. Es werden Geheimnisse aufgedeckt, die besser geheim geblieben wären. Menschen werden ausgenutzt. Und manchmal erhalten Menschen unerwartet Hilfe. Und manche benehmen sich so daneben, dass sie sich nicht wundern müssen.
Siebzehn längeren oder kürzere Geschichten um das Weihnachtsfest sind hier versammelt. Nicht immer geht es in den Erzählungen so besonders weihnachtlich oder festlich zu. Die Menschen sind doch mitunter arg garstig. Dafür kann es relativ verständliche Gründe geben oder auch nicht. Aber häufig enden die Stories mit einer Spitze, die es in sich hat.
Dieses nicht ganz so weihnachtliche Weihnachtsbuch weckt schon mit seinem Cover die Aufmerksamkeit. Da kann man genauer hinschauen, was sich in der Schneekugel oder dem Weihnachtsschmuck verbirgt. Wenn man selbst nicht so weihnachtlich angehaucht ist, kann man hier seine unweihnachtliche Offenbarung erfahren. Die Lektüre ist kurzweilig. Die Autorinnen und Autoren haben gründlich um die Ecke gedacht und ihre hintersinnigen, vielleicht etwas fiesen Scherze ergeben so manches Aha-Erlebnis und entlocken einem ein Schmunzeln. Die Kurzgeschichten sind gut ausgewählt und eignen sich bestens für eine Ablenkung in der manchmal ein wenig stressigen Weihnachtszeit.
Arsen und Butterplätzchen
Böse Weihnachtsgeschichten
Herausgeber Christine Rechl
Allein der Titel ist so prägnant, dazu das Cover unwiderstehlich. Genau nach meinem Geschmack.
Oh ja ich mag Krimis, und Weihnachtskrimis besonders. Und wenn dann noch Weihnachtsgeschichten voller schwarzer Humor dazukommen ist es etwas ganz Besonderes.
Eine Anthologie mit „17 kriminellen und bösen Kurzgeschichten“ so sagt der Klappentext.
Und es ist wirklich so. Skurril, zum schmunzeln oder auch gruselig. Herrlich!
Umso mehr freute ich mich dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen zu haben.
Einige Autorinnen waren mir bekannt, andere wiederum nicht. Aber genau das ist nochmal ein Tüpfelchen auf dem i, so lernt man wieder neue Autoren und Autorinnen kennen und wird neugierig auf weitere Geschichten.
Die Autoren und Autorinnen:
HOLLY BIRTWELL , BEATE FERCHLAENDER, MAREIKE FRÖHLICH,
STEFANIE GREGG, CORNELIA HÄRTL, FRANZISKA HENZE,
JILL KALTENBORN, MICHAEL KIBLER, GISA KLOENNE,
ANKE KÜPPER, GEORG M. OSWALD, EDITH ANNA POLKEHN,
CHRISTINE RECHL, REGINA SCHLEHECK, CHRIS STAEDTER,
ALEXANDER VORLÄNDER und JORDAN T. A. WEGBERG
Perfekt für zwischendurch.
Es ist kurz knackig und spannend. Der Schreibstil ist super und man fliegt sehr schnell durch die Seiten. Perfekt für einen kalten Abend.
Inhaltsangabe (Quelle Amazon)
Schwarzer Humor pur – Weihnachten böse, garstig und mörderisch
Weihnachten ist die schönste Zeit des Jahres. Tatsächlich? Der Schein trügt, denn hinter verschlossenen Türen und in einsamen Hütten steckt so manches Geheimnis, wird gestritten und gemordet und dem Schicksal ein wenig nachgeholfen.
»Arsen und Butterplätzchen« versüßt mit 17 kriminellen und bösen Kurzgeschichten von Autorinnen und Autoren der "Mörderischen Schwestern" (Vereinigung von Krimi-Autorinnen) und dem "Syndikat" (Verein für deutschsprachige Kriminalliteratur) die Weihnachtszeit. Die Skala der Bosheit reicht von kleinen Gemeinheiten über Gruselstorys bis zum Ableben an Heiligabend. Ein Lesevergnügen für alle, die neben Plätzchen und Glühwein in der Weihnachtszeit auch etwas handfestere Kost suchen. Weihnachtskrimis mit Texten von Gisa Kloenne, Georg M. Oswald, Stefanie Gregg und vielen anderen.
Einen passenderen Titel kann es nicht geben. Christine Rechl hat in ihrem Buch "Arsen und Butterplätzchen" 17 Kurzgeschichten zusammen getragen. Anstatt ein Vorwort werden die einzelnen Autoren der Geschichten kurz vorgestellt. Natürlich gefallen mir einige der Erzählungen nicht so gut, das sind aber nur wenige. Aber das liegt in der Natur der Sache. Jeder hat einen anderen Geschmack.
Gerne empfehle ich das Buch weiter. Werde es auch als Weihnachtgeschenk kaufen.
Rezensent*in 658031
Arsen und Butterplätzchen enthält siebzehn Geschichten für eine mörderische Weihnacht.
Alle Geschichten sind Kurzgeschichten aber trotzdem sehr mörderisch. Die einzelnen Geschichten lassen dich sehr gut lesen und man kann auch gut mehere hintereinander weglegen.?
Spannend , mörderisch, einfach gut.
Zwischen Tannengrün, Christbaumkugeln und Glühwein ein paar kleine Morde gefällig?
Dann hätte ich eine Anthologie, die ich euch empfehlen möchte.
Wie der Titel schon vermuten lässt, steht das berühmte Weihnachtsplätzchen in manchen Geschichten im Mittelpunkt des Geschehens.
So seid vorsichtig, von wem ihr euch ein solches anbieten lasst.
Doch der Reihe nach: Mit siebzehn Geschichten rund um das Fest, die Feierlichkeiten und die Weihnachtsstimmung zeigt die Anthologie auch ihre bitter-böse Seite. Nicht blutrünstig, aber wer den englischen Humor kennt, weiß, worauf ich anspiele.
Denn trotz der Kürze der Texte schaffen es die Autorinnen und Autoren den Lesenden ein ums andere Mal an der Nase herumzuführen.
Gerade das macht den Charme dieser Sammlung aus, denn viele Geschichten bewegen sich abseits der bekannten Plotpfade und entlocken den Lesenden einen erstaunten und manchmal auch begeisterten Laut, natürlich aufgrund der Idee ... Nicht, ach, ihr wisst schon.
Wer also ein bisschen Weihnachtsstimmung mit Mord garnieren will, dem sei diese Sammlung ans Herz gelegt.
Aber wie gesagt, Vorsicht vor den Leuten, die euch Plätzchen anbieten.
Ich wollte es nur noch einmal gesagt haben. ;)
5 von 5 Plätzchen
Rezensent*in 1939618
Dieses Buch hat viele kleine Geschichten in sich, teilweise sehr dunkel aber immer kurz und prägnant auf den Punkt gebracht. Zum Nachahmen definitiv nicht empfohlen aber für Freunde von Krimis sehr lohnenswert. Von mir gibt es 5 Sterne. Es lohnt sich definitiv, es zu lesen.
gelungene Sammlung bitterböser Weihnachtsgeschichten
Bewertung aus Apolda am 01.12.2025
Bewertungsnummer: 2667507
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Arsen und Butterplätzchen ist eine gelungene Sammlung für alle, die in der Adventszeit nicht nur Zimtduft und Kerzenschein, sondern auch einen kräftigen Schuss schwarzen Humors schätzen. Hinter der besinnlichen Weihnachtsfassade lauern hier kleine Gemeinheiten, boshafte Wendungen und mitunter sogar tödliche Überraschungen – und genau das macht den Reiz dieser Anthologie aus. Gerade weil die Geschichten so kurz gehalten sind, entsteht eine stetige Spannung, die nie abfällt. Jede Story wirft einen schnellen, pointierten Blick auf die Abgründe hinter Adventskranz und Weihnachtsglanz. Ob kleine Intrige, skurriler Zwischenfall oder mörderischer Heiligabend – die Sammlung spielt virtuos mit Erwartungen und liefert immer wieder überraschende Wendungen. Der Humor ist oft böse, aber niemals plump; die mörderischen Ideen reichen von hintergründig bis herrlich überspitzt, und viele Geschichten wirken wie kleine, perfekt dosierte Häppchen dunkler Weihnachtskost. Wer festliche Krimis liebt oder einfach etwas Abwechslung zur üblichen Besinnlichkeit sucht, liegt mit diesem Buch goldrichtig. Eine unterhaltsame, abwechslungsreiche und angenehm freche Anthologie – völlig verdient 5 Sterne.
Lehrende*r 1247686
Ich fand die Sammlung richtig gut. Schwarzer Humor zu Weihnachten funktioniert für mich immer, und hier waren wirklich ein paar überraschend böse, aber sehr unterhaltsame Geschichten dabei. Perfekt für zwischendurch und ideal, wenn man mal etwas anderes als die typischen Cozy-Holiday-Romances lesen möchte.
Journalist*in 1353557
17 sehr unterschiedliche Geschichten zum Thema Mord und Weihnachtszeit. Manche offensichtlich, manche überraschend. Ein Buch um nebenbei gelesen zu werden, wenn die Konzentration aufgrund von Stress im Weihachtstrubel nicht mehr reicht. Unterhaltsam.
Ganz süße Geschichten rund um Winter und Weihnachten.
Hier geht es um Intrigen, Mord und Kekse.
Die Sammlung ist recht vielseitig und sehr kurzweilig, jedoch auch zeitweise etwas farblos und unausgereift.
An sich eine schöne Lektüre für zwischendurch, man sollte jedoch nicht zu viel tiefe von den kurzen Geschichten erwarten.
Anja B, Bibliothekar*in
Diese wunderbar fiesen und makaberen Kurzgeschichten sind für Liebhaber des schwarzen Humors. Hier sind es hauptsächlich Ehepartner und erbschleichende Angehörige, die einander zum Fest der Liebe nach dem Leben trachten. Das ein Mal gerät der Wettbewerb unter Großeltern zu einer wahren Geschenkeorgie, ein anderes Mal wird ein Mord zu Weihnachten verschenkt. Und nicht immer halten sich die Autoren an das ungeschriebe Gesetz, dass die erste Person Singular als fiktiver Erzähler nicht sterben kann, weil er ja sonst nicht von seiner Ermordung berichten könnte.
Manchmal sind die Geschichten zu kurz, um einen richtigen Spannungsbogen aufzubauen. Außerdem hätte man gleich 24 Storys in das Buch packen können, dann hätte man als Adventskalender jeden Tag eine lesen können.
Trotzdem ist der Erzählband eine nette, bitterböse Abwechslung zu allzu süßlichen Geschichten-Sammlungen.
Besonders gut fand ich "Stern" von Gisa Klönne und "Walzentod" von Michael Kibler.
J. D, Rezensent*in
Mörderische Weihnacht
Herrlich schräg, schwarz und skurril, nicht jedes Mal gibt es direkt einen Mord, aber immer - wie bei Kurzgeschichten - eine mal mehr, mal weniger unerwartete Wendung.
Historische Krimis, zeitgenössische Krimis, mal sehr böse, mal eher unterhaltsam und oftmals geht die Planung des Mörders oder der Mörderin schief und man muss sich schnell umorientieren. Auch wenn manches nur als Scherz geplant ist, so endet es oft tödlich.
Eine wunderbare, abwechslungsreiche Mischung mit mir bekannten und bisher unbekannten Autorinnen. Leider war das Buch auch viel zu schnell ausgelesen. Schon die erste Geschichte - mit einem Start in Bangkok und dann einer Heimreise nach vielen Jahren in der Ferne endet sehr überraschend und dann konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Toll fand ich auch die kleinen Illustrationen zu Beginn der Krimis, immer mit einem mörderischen Detail.
Eine mörderisch gute Adventslektüre.
„Arsen und Butterplätzchen“ macht durch seinen Titel sofort klar, dass hier keine klassischen Weihnachtsgeschichten mit Kerzenschein und Familienidylle warten. Statt „Friede, Freude, Eierkuchen“ gibt es 17 Kurzgeschichten und Weihnachtskrimis. Das Cover mit dem Skelettlebkuchen unterstreicht diesen Bruch: ein Blick genügt, und man weiß, dass es nicht um besinnliche Stimmung geht, sondern um Geschichten, die Erwartungen brechen und manchmal ins Bitterböse kippen.
Wie bei allen Anthologien haben mir manche Geschichten besser gefallen als andere. Einige waren für mich richtige Highlights, andere weniger mein Geschmack – das gehört aber wohl auch einfach dazu, wenn eine Vielzahl an Autoren und Autorinnen zusammenkommen. Was die Sammlung insgesamt ausmacht, ist die Vielfalt: 17 Kurzgeschichten und Weihnachtskrimis, die alle auf ihre Weise mit der Erwartung „Weihnachten = Harmonie“ brechen. Mal ist es ein klassischer Krimi, mal eine fast märchenhafte Erzählung, mal eine kleine Gesellschaftsstudie. Und oft gibt es einen Twist, der die Geschichte noch einmal dreht.
Dabei unterscheiden sich die Geschichten auch in ihrer Länge. Manche sind sehr knapp und kommen schnell auf den Punkt, andere nehmen sich mehr Raum. Für meinen Geschmack hätten einzelne Beiträge ruhig noch ein, zwei Seiten mehr haben dürfen, um die Spannung oder Atmosphäre weiter auszubauen. Gleichzeitig liegt genau darin ein Vorteil: Die unterschiedlichen Längen machen das Buch perfekt für zwischendurch. Ob in der Mittagspause, am Abend oder zwischen zwei Terminen.
Das Ganze fühlt sich eben an wie ein bunter Plätzchenteller: abwechslungsreich, nicht jedes Stück gleich, aber zusammen eine spannende Mischung. Und ehrlich gesagt achte ich jetzt auch darauf, von wem ich überhaupt Plätzchen annehme und an welchem Ort (man weiß ja nie, was drinsteckt).
Was mir gefällt: Die Sammlung ist nicht blutrünstig, sondern eher subtil böse. Streitigkeiten, Geheimnisse, alte Rechnungen – all das wird hier literarisch verpackt. Dadurch bleibt die Lektüre kurzweilig und eignet sich perfekt für die Vorweihnachtszeit, wenn man zwischen Geschenklisten und Familienfeiern eine andere Art von „Festtagskost“ sucht. Wer also genug von den üblichen Wohlfühlgeschichten in der Weihnachtszeit hat und Lust auf eine andere Art von Lektüre verspürt, findet hier genau das Richtige: kurzweilig, pointiert und mit einer Portion Gift im Zuckerguss.
Cornelia L, Beschäftigte*r in der Buchbranche
Wer festliche Krimis liebt oder einfach etwas Abwechslung zur üblichen Besinnlichkeit sucht, liegt mit diesem Buch goldrichtig.
Bianca T, Buchhändler*in
Habe schon ein paar Geschichten gelesen. Bis jetzt alle kurzweilig, man kann mal eben eine Geschichte lesen. Eine schöne Geschenkidee.
Vielen Dank für das kostenlose Rezensionsexemplar über NetGalley.
„Arsen & Butterplätzchen“ hat mir gut gefallen – besonders die kurzen, schwarzhumorigen Geschichten, die sich schnell weglesen lassen. Einige Storys ähnelten sich stark, was für mich jedoch nicht störend war, da ich das Buch gerade wegen des Humors und der Kürze gewählt habe. Insgesamt ein kurzweiliger, unterhaltsamer Titel für zwischendurch.
Wenn Butterplätzchen nach Tod schmecken…
In diesem Buch treffen 17 Autorinnen und Autoren aufeinander und präsentieren 17 winterliche Kurzgeschichten rund um Familie, Weihnachten... und den Tod. Eine ungewöhnliche Mischung, die erstaunlich gut funktioniert.
Mir hat diese Geschichtensammlung ausgesprochen gut gefallen. Mal geht es um die letzten Butterplätzchen der Saison, um ungeliebtes Weihnachtsessen oder verführerische Schoko-Weihnachtsmänner. In einer Geschichte holt das Karma schneller ein, als einem lieb ist; in einer anderen geht es um berechnende Ehefrauen, untreue Ehemänner oder dunkle Geheimnisse, die plötzlich ans Licht kommen. Einige Geschichten sind herrlich böse und gemein, andere wirken märchenhaft oder berühren ganz still und tief. Manche lassen einen sprachlos zurück, etwa wenn aus einem lustigen Wochenendausflug plötzlich ein brutaler Albtraum wird oder wenn ein schöner Weihnachtsstern schmerzhafte Erinnerungen wieder aufleben lässt.
Diese Sammlung ist abwechslungsreich, schwarzhumorig, manchmal bitter, manchmal zart und immer wieder überraschend.
Ein tolles Buch für ein gemütliches Adventswochenende! Perfekt für Krimifans und alle, die Weihnachtsgeschichten gern mit einer dunklen Note mögen.
Rezensent*in 1230067
Weihnachten ist nicht immer friedlich
In diesem Buch lassen sich 17 Kurzgeschichten finden, die zeigen, dass an Weihnachten nicht immer alles nur positiv ist. Die Geschichten sind voll von schwarzem Humor und auch etwas schräg.
Das Buch hat mein Interesse geweckt, weil ich Mal etwas andere Weihnachtsgeschichten lesen wollte, die kein Happy End haben. Und das habe ich mit diesem Buch auch bekommen. Mich hat der Humor gut unterhalten und ich mochte die eher ungewöhnlichen Geschichten sehr. Am besten haben mir die Kurzgeschichten "Ordnung ist das halbe Leben" und "Der Mantel des Schweigens" gefallen, aber auch die anderen sind interessant. Es gibt eine oder zwei Geschichten, die ich etwas weniger mochte, trotzdem ist die Auswahl gut.
Da die Geschichten von verschiedenen Personen geschrieben wurden, ist der Schreibstil immer leicht unterschiedlich. Mache haben sich etwas besser lesen lassen als andere, nichtsdestotrotz konnten mich die Geschichten packen.
Ich kann das Buch empfehlen, wenn man schräge und garstige weihnachtliche Kurzgeschichten mit schwarzem Humor sucht, die einen gut unterhalten.
Rezensent*in 1961931
Bitterböse Weihnachten auf höchstem Niveau
Arsen und Butterplätzchen ist eine Kurzgeschichten-Sammlung, die einen ganz bewusst anderen Blick auf Weihnachten wirft. Statt Besinnlichkeit und heiler Welt erwarten einen hier bitterböse, teilweise makabre Weihnachtsgeschichten – von namhaften Autorinnen und Autoren, handwerklich hervorragend geschrieben.
Schon die Eröffnungsgeschichte zieht einen komplett in den Bann: Zunächst stellt sich dieses vertraute, heimelige Weihnachtsgefühl ein – und dann kommt die Wendung. Genau dieses Spiel mit Erwartungen zieht sich durch viele der Geschichten und macht den besonderen Reiz des Buches aus. Es finden sich klassische Krimi-Elemente ebenso wie düstere, bissige Momentaufnahmen der Weihnachtszeit.
Auch die Gestaltung des Buches ist sehr gelungen. Die Illustrationen, die die einzelnen Geschichten voneinander trennen, sind stimmungsvoll und unterstreichen den Ton der Sammlung, ohne vom Text abzulenken. Insgesamt wirkt das Buch hochwertig und liebevoll umgesetzt.
Die Geschichten selbst sind durchweg qualitativ sehr hochwertig und zeigen, wie viel erzählerisches Können in kurzen Formaten stecken kann. Ein großartiges Buch für alle, die zu Weihnachten einmal etwas anderes lesen möchten als perfekte Familienfeste und glückliche Enden – und stattdessen Lust auf schwarzen Humor, Spannung und einen leicht schrägen Blick auf die Weihnachtszeit haben. 🎄🖤
Heinz-Dieter B, Rezensent*in
Siebzehn böse Weihnachtsgeschichten
Buchmeinung zu Christine Rechl (Hrsg.) – »Arsen und Butterplätzchen«
»Arsen und Butterplätzchen« ist eine Kurzgeschichtensammlung, die von Christine Rechl 2025 bei Pattloch Geschenkbuch herausgegeben wurde.
Zum Autor:
Christine Rechl ist in München aufgewachsen und lebt mit ihrer Familie seit vielen Jahren in Coburg, wo sie sich ihren großen Garten mit Rehen, Hasen und anderen Tieren teilt. Kreativität und Erfindungsreichtum haben von Kindesbeinen an ihr Leben geprägt. Sie ist Grafik- und Textildesignerin mit internationalen Kunden und Autorin zahlreicher Bücher.
Zum Inhalt:
Diese Sammlung enthält 17 böse Weihnachtsgeschichten deutschsprachiger Autoren.
Meine Meinung:
Die Kurzgeschichten sind zwischen vier und fünfzehn Seiten lang und haben einen Bezug zum Weihnachtsfest, seien es Weihnachtsmänner, Bescherungen, festliche Aktivitäten oder Gäste zum Fest. Gemeinsam ist allen Geschichten ein böser Grundton zum eigentlich so friedvollen Fest. Manche Geschichten sind wirklich bitterböse, während andere eher hellgrau wirken. So dürfte für jeden Leser etwas dabei sein. Mir haben fast alle Kurzgeschichten gefallen und manche haben mich sogar begeistert.
Fazit:
Eine gelungene Sammlung von bösen Weihnachtsgeschichten, die mich bestens unterhalten haben. Deshalb bewerte ich den Titel mit fünf von fünf Sternen (90 von 100 Punkten) und spreche eine Leseempfehlung aus.
Rezensent*in 416336
Kurzkrimis zur Weihnachtszeit
Seit Jahren lese ich gerne Kurzkrimis, die zur Weihnachtszeit passen.
Nicht alle der Kurzgeschichten in dem Buch sind Krimis, aber doch die meisten. Viele sind richtig gut, manche halt nicht. Aber das ist Geschmackssache. Jeder Autor hat seine eigene Schreibweise.
Schade finde ich, dass es nur 17 Kurzgeschichten sind. Ich bevorzuge Bücher, die passend zum Advent 24 Geschichten beinhalten.
Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten, vor allem die bitterbösen Geschichten mit überraschendem Ende.
Maria L, Rezensent*in
3.5
Eine schöne Sammlung an manchmal mehr, manchmal weniger weihnachtlichen Kurzkrimis. Alle dunkel und qualitativ nicht schlecht, insgesamt hätte es für mich noch etwas mehr schwarzer Humor sein können, aber das ist natürlich auch Geschmackssache. Auf jeden Fall sehr gut geeignet als Weihnachtsgeschenk für Krimi-Fans, vielleicht mit einer Packung Butterplätzchen dazu (natürlich ohne Arsen). Das Buch wird mir noch eine Weile in Erinnerung bleiben, und sei es nur wegen des Ohrwurms, den ich wegen einer der Geschichten habe.
Rezensent*in 1332137
Wer Kurzgeschichten mag, kommt wahrscheinlich hier auf seine Kosten. Ich selbst mag es nicht so, wobei einige der hier enthaltenen Geschichten sehr gut gemacht sind, einige andere widerrum sind sehr schräg und skurril, was absolut nicht mein Fall war. Die Gestaltung des Buches ist hingegen sehr gelungen, auch wenn das Format für den eBook Reader überhaupt nicht passte. Der Text sowie die Bilder waren nicht in Reihe und haben stellenweise überhaupt nicht gepasst.
Grundsätzlich eine tolle Idee, wer die Kurzen mag.
Gilt Weihnachten doch als die Zeit der warmen Lichter, des Plätzchendufts und der Besinnlichkeit. Doch Arsen und Butterplätzchen zeigt, dass hinter mancher festlich geschmückten Tür eher eisiger Wind weht. Die von Christine Rechl herausgegebene Anthologie weihnachtlicher Kurzgeschichten, erschienen am 29. August 2025, versammelt siebzehn Geschichten, die das Fest der Liebe mit einer ordentlichen Prise schwarzem Humor, Boshaftigkeit und krimineller Energie würzen.
Schon das Cover bricht bewusst mit der klassischen „cozy Christmas“-Ästhetik und passt damit hervorragend zum Titel.
Enthaltene Kurzgeschichten:
Chris Staudter: Ein Hauch von Weihnachten
Christine Rechl: Ordnung ist das halbe Leben
Alexander Vorländer: Adele
Stefanie Gregg: Wir sagen euch an den lieben Advent
Franziska Henze: Knallerwochenende
Gisa Klönne: Stern
Edith Anna Polkehn: Zauberhaftes Grün
Michael Kibler: Walzentod
Mareike Fröhlich: Frühlingsveilchen
Anke Küpper: Das letzte Geschenk
Regina Schleheck: Wenn der Postmann zweimal klingelt
Cornelia Härtl: Zum Teufel mit dem Weihnachtsmann
George M. Oswald: Große Bescherung
Beate Ferchlaender: Warm ums Herz
Jordan T.A. Wegberg: Anruf bei Tante Hedwig
Holly Birtwell: Der Mantel des Schweigens
Jill Kaltenborn: Rosenkohl
Einige der enthaltenen Geschichten versprühen einen Hauch britischen Humors wie ein unerwartet herzhafter Biss in einen vermeintlich süßen Keks. Doch leider schwankt die Qualität zwischen den einzelnen Geschichten spürbar. Viele der erzählerischen Ansätze sind durchaus vielversprechend, jedoch wirkt die Umsetzung sprachlich oft unausgereift, sodass die Spannung eher glimmt als lodert. Statt eines knisternden Kaminfeuers bleibt es bei lauwarmen Funken.
Besonders getrübt wurde mein Lesevergnügen durch den noch ausbaufähigen Buchsatz des E‑Books, der meinen Lesefluss immer wieder ins Stolpern brachte.
Fazit
2,5⭐️
Die Sammlung bietet einige nette Ideen, doch insgesamt bleibt sie eher durchschnittlich. Zu wenige Geschichten zünden wirklich, zu selten kommt echte Spannung auf. Für mich war es leider eher wie ein Teller gemischter Plätzchen, bei dem die meisten Sorten nicht ganz meinen Geschmack treffen. Schade, habe ich doch auf eine kleine literarische Überraschungen unter dem Baum gehofft.
Vielen Dank an Netgalley , die Herausgeberin und den Verlag für das E-Book Rezensionsexemplar.
Das Cover:
Verspricht schon eine gewisse Komik und Skurrilität. Ich finde es sehr passend und ansprechend.
Meine Meinung:
Arsen und Butterplätzchen besteht aus 17 Kurzgeschichten, und genau so liest es sich auch: mal skurril, mal fast alltäglich, mal völlig absurd und immer mit einem kleinen Twist, der irgendwo lauert. Manche Überraschungen sitzen richtig gut, andere sieht man früh kommen, aber gerade diese Mischung macht den Reiz aus.
Was mir besonders aufgefallen ist: Jede Geschichte hat ihren eigenen Ton. Manche sind düster-komisch, manche eher leise, wieder andere richtig bissig. Dieses Hin und Her sorgt dafür, dass man nie genau weiß, was einen auf der nächsten Seite erwartet. Das macht Spaß, auch wenn nicht jede Story gleich stark ist.
Am besten funktionieren die Geschichten, die den Twist nicht zu sehr ankündigen, sondern einfach passieren lassen. Da klappt die Überraschung, da bleibt man kurz hängen. Andere wiederum erzählen ihre Pointe so offensichtlich an, dass man fast schon miträtselt, wann sie endlich kommt.
Trotzdem: Der Sammelband hat seinen eigenen Charme. Es fühlt sich an wie ein kleiner Spaziergang durch die schrägen Ecken menschlicher Entscheidungen, manchmal schwarz-humorig, manchmal etwas überzeichnet, aber immer unterhaltsam genug, um weiterzublättern.
Mein Fazit:
Unterm Strich ein abwechslungsreicher Mix, der nicht durchweg brillant, aber konstant interessant bleibt. Ein Buch, das man gut zwischendurch lesen kann, ohne dass es an Wirkung verliert.
Dagmar F, Rezensent*in
Der aufschlussreiche Titel und das unmissverständliche Cover deuten bereits an, was mich erwartet: ungewöhnliche Geschichten von 17 bekannten Autoren und Autorinnen rund um Weihnachten. Sie sind bitterböse, skurril, makaber, haben viel schwarzen Humor und sind größtenteils spannend.
Jede Kurzgeschichte hat ihren eigenen Charme, es geht um Beziehungsprobleme, Komplotte, Missverständnisse und einmal geht es im 17. Jahrhundert auf einen Markt, diese außergewöhnliche Geschichte fand ich besonders atmosphärisch geschrieben. Einige Texte haben mich nachdenklich gemacht oder überlegen lassen, wie die Geschichte sich über das Ende hinaus weiter entwickeln könnte.
Die einfallsreichen Kurzgeschichten sind gut geschrieben und angenehm zu lesen und fast alle haben mir gefallen. Eine gute Idee finde ich die Kurzvorstellung der Autoren und Autorinnen samt Angabe ihrer Homepages, so dass es mir leicht gemacht wird, mich ausführlicher zu informieren.
Ich habe das Buch sehr gern gelesen, es hat mir einige unterhaltsame Adventsstunden beschert.
Buchhändler*in 1633256
Ein etwas anderer Weihnachtskrimi.
In dieser weihnachtlichen Kurzgeschichtensammlung finden sich viele kleine Kriminalfälle rund um die Weihnachtszeit. Von Mord an der eigenen Ehefrau bis zu Vermisstenfälle ist so ziemlich alles dabei.
Die Besonderheit dieses Werks ist jedoch, wie humorvoll diese Themen behandelt werden.
Eine gute alternative Lektüre für die vermeintlich besinnlichste Zeit des Jahres.
Diese weihnachtslichen Kurzgeschichten erreichten mich tatsächlich kurz vor Weihnachten und sorgten für Kurzweil und Abwechslung im Trubel der Vorbereitung zur geplanten Besinnlichkeit.
Mir haben nicht alle Geschichten gleich gut gefallen - manche waren überraschend gut, andere eher so lala... Unterhalten fühlte ich mich aber ganz wunderbar!
Definitiv war es eine nette Abwechslung!
Nils T, Rezensent*in
Arsen und Butterplätzchen
In Arsen und Butterplätzchen gerät eine scheinbar beschauliche Vorweihnachtszeit aus den Fugen, als hinter Plätzchenduft, Lichterglanz und nachbarschaftlicher Gemütlichkeit Unheil lauert. Zwischen Backblechen, Familienritualen und kleinen Alltagsdramen entfalten sich Kriminalfälle, die beweisen, dass selbst die heimeligste Umgebung ihre dunklen Geheimnisse haben kann...
Die erste Überraschung beim Lesen war, wie vielfältig die einzelnen Geschichten sind: Manche sind kurz und bissig, andere bauen langsam ihre düstere Stimmung auf, bevor sie mit einem knalligen Ende überraschen. Gerade dieses Wechselspiel zwischen scheinbar harmlosen Weihnachtsszenen und plötzlich auftauchender Bosheit macht den Reiz dieses Bandes aus. Es fühlt sich an, als würde man durch echte Adventsabende spazieren – mal gemütlich, mal irritierend, und gelegentlich mit einem echten Fröstler.
Schwarzer Humor durchzieht praktisch jeden Text, ohne platt zu wirken. Es sind oft genau jene kleinen, scheinbar harmlosen Weihnachtsrituale oder -klischees, die auf charmant makabre Weise ins Absurde oder Gefährliche umbiegen. Das ist bei aller Boshaftigkeit nie einfach nur schockierend, sondern oft auch ironisch beobachtet und sprachlich sehr pointiert umgesetzt.
Die Sprache ist angenehm zugänglich und gleichzeitig stimmig variabel: Düster und ruhig in den gruseligen Passagen, schneller und spitzer, wenn der Humor zuschlägt. Trotz der unterschiedlichen Autor*innen klingt der Band nicht wie ein zusammengewürfelter Sammelband, sondern wie eine schlüssige Sammlung mit gemeinsamem Rhythmus.
Das Besondere an diesem Buch ist für mich, wie es gelingt, Weihnachten als vermeintlich harmlose Zeit zu nehmen und ihren Schein auf vielfältige, überraschende Weise zu unterlaufen. Neben klassischen Mordszenarien tauchen auch skurrile Momente, zwischenmenschliche Konflikte und bitterböse Wendungen auf – immer mit einem Augenzwinkern. Die Geschichten lassen sich einzeln lesen oder hintereinander weg, und in beiden Fällen entsteht schnell ein Gefühl von „bloß noch eine, bloß noch eine“.
Gleichzeitig ist die gesamte Sammlung angenehm kompakt: Auf 176 Seiten bietet der Band genug Abwechslung, ohne sich aufzublähen. Das macht ihn zu einem schönen Geschenkband – nicht nur für Krimifans, sondern für alle, die in der Adventszeit gern mit einem Schuss schwarzem Humor lesen wollen.
Arsen und Butterplätzchen ist eine sehr gelungene Mischung aus weihnachtlichem Augenzwinkern, bösem Humor und überraschenden Krimielementen. Die Geschichten sind abwechslungsreich, pointiert geschrieben und vermitteln genau jene Stimmung, die man sich von einem originellen Adventsbegleiter wünscht: Teilweise lieblich, oft schräg und immer unterhaltsam.
Meine Meinung:
Zu Weihnachten lesen viele gerne rührselige Geschichten oder eben Kurzgeschichten aus dem Bereich der Wohlfühlkrimis. Seltener gibt es eine Sammlung mit schwarzhumorigen Geschichten.
In diesem Buch gibt es gleich siebzehn davon und alles unterschiedliche und vor allem unterhaltsam. Wer nun im Advent jeden Tag eine Geschichte lesen möchte, sollte es sich gut einteilen, denn es fehlen sieben Stück. Aber Fans dieser Sammlungen sind ja clever und finden auf jeden Fall eine Lösung, wie die Lesezeit eingeteilt wird.
„Arsen und Butterplätzchen“ bietet eine Sammlung schwarzhumoriger Weihnachtsgeschichten mit einer grundsätzlich reizvollen Idee: besinnliche Festtage treffen auf Mord, Abgründe und böse Wendungen. Leider bleibt die Umsetzung insgesamt hinter den Erwartungen zurück. Die Qualität der einzelnen Kurzgeschichten schwankt deutlich – einige Texte sind pointiert und unterhaltsam, viele andere wirken vorhersehbar oder zu oberflächlich ausgearbeitet. Der schwarze Humor zündet nicht immer, und durch die Kürze der Beiträge fehlt es häufig an Tiefe und Spannung. Insgesamt ein kurzweiliges, aber eher mittelmäßiges Leseerlebnis, das man lesen kann, aber nicht unbedingt gelesen haben muss.
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