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Kluftinger
Kriminalroman
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Erscheinungstermin 27.04.2018 | Archivierungsdatum N/A
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Zum Inhalt
Kommissar Kluftinger in Lebensgefahr
Endlich Opa! Kommissar Kluftingers Freude über sein erstes Enkelkind wird schnell getrübt: Auf dem Friedhof entdeckt er eine Menschentraube, die ein frisch aufgehäuftes Grab umringt, darauf ein Holzkreuz – mit seinem Namen. Nach außen hin bleibt Kluftinger gelassen. Als jedoch eine Todesanzeige für ihn in der Zeitung auftaucht, sind nicht mehr nur die Kollegen alarmiert – sein ganzes Umfeld steht Kopf. Um dem Täter zuvorzukommen, muss der Kommissar tief in seine eigene Vergangenheit eintauchen. Doch die Zeit ist knapp, denn alles deutet darauf hin, dass Kluftingers angekündigter Tod unmittelbar bevorsteht.
Deutschlands erfolgreichstes Autorenduo ist zurück - mit dem großen Jubiläums-Bestseller, in dem endlich das Geheimnis um Kluftingers Vornamen gelüftet wird!
Kommissar Kluftinger in Lebensgefahr
Endlich Opa! Kommissar Kluftingers Freude über sein erstes Enkelkind wird schnell getrübt: Auf dem Friedhof entdeckt er eine Menschentraube, die ein frisch...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783550081798 |
| PREIS | 22,00 € (EUR) |
| SEITEN | 480 |
Auf NetGalley verfügbar
Durchschnittliche Bewertung von 66 Mitgliedern
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Monika P, Buchhändler*in
Im 10. Band der Kluftingerreihe trachtet dem Hauptkommissar jemand nach dem Leben. Auf dem Friedhof ist ein Grabkreuz mit Kluftingers Namen. Ein makabrer Scherz. Kluftinger muss tief in seiner Vergangenheit graben, um den Täter zu finden. Und dabei könnte alles so wunderbar für ihn laufen, gerade Opa geworden , genießt er es . Wer will ihn tot sehen und welchen Fehler hat er in der Vergangenheit gemacht ?
Das ist die alles entscheidende Frage.
Sehr spannend. Der Wertegang Kluftingers von der Jugend bis er zu Mordkommission kommt , ist unterhaltsam geschrieben. Der Leser lernt den Hauptkommissar von verschiedenen Seiten kennen. Man muss nicht mit dem 1. Band anfangen, aber vielleicht wird der Leser neugierig, wenn er noch keine Kluftinger- Krimis gelesen hat
An Allerheiligen entdeckt Kluftinger auf dem Friedhof ein frisches Grab mit einem Kreuz, auf dem sein Name steht. Dann entdeckt er eine Todesanzeige in der Zeitung für ihn. Wer hat es auf ihn abgesehen? Das ganze Kommissariat ist in Alarmbereitschaft.
Ein lustiger und unterhaltsamer Kriminalroman, der sich flott durchlesen lässt. Nun ist auch das Rätsel um den Vornamen Kluftingers endlich gelöst. Jedoch finde ich es etwas lächerlich, dass um das Enkelkind jetzt auch so ein Geschiss gemacht wird und man als Leser nicht mal erfährt ob es Mädchen oder Junge ist. Die Autoren haben für etwas Abwechslung gesorgt, indem sie Rückblenden in Kluftingers Vergangenheit gegeben haben. So erfährt man etwas über seine Jugendjahre, wie er Dr. Langhammer kennenlernt und dann als junger Polizist. Die witzigen Momente zwischendurch, beim Autokauf usw. sind gut gelungen gewesen und haben zur Erheiterung beigetragen. Megaspannend war das Buch jetzt nicht, aber das habe ich hier auch nicht erwartet. Wer die Vorgängerbücher kennt, der weiß, dass in den Kluftinger-Krimis immer viel "nebensächliches" drin vorkommt. Zum Ende hin wurde es aber dann sogar noch etwas spannender.
Ich habe mich von dem Buch gut unterhalten gefühlt und man kann über viele Szenen schmunzeln. Dadurch, dass man Namen und Geschlecht des Enkelkinds nicht erfährt und der Fall nicht hundertprozentig aufgelöst wird, gehe ich mal stark davon aus, dass mindestens ein weiteres Buch folgen wird.
Martina B, Buchhändler*in
Kluftinger ist knurrig wie immer, doch dieses Mal betrifft ihn das Böse selbst, oder doch nicht?
Das heraus zu finden ist seine Aufgabe, der er am anfang recht widerwillig nach kommt.
Sehr gute Unterhaltung wie immer und als Bonbon..... alle Vornamen von Kluftinger im Buch ;-).
Marianne M, Rezensent*in
Es ist Allerheiligen, und in diesem Jahr nimmt der stolze Großvater, Klufti, sein geliebtes Enkelkind mit zum Gedenken der Toten. Auf dem Friedhof trifft er viele Bekannte, und dann entdeckt er etwas völlig Unerwartetes. An einem frischen Grab ist ein Kreuz mit seinem Namen zu finden.
Mit Hilfe seiner Kollegen sucht Kommissar Kluftinger nach Hinweisen auf den Beweggrund des Täters. Denn es bleibt nicht beim Kreuz. Eine Anzeige in der Zeitung weist auf seinen Tod hin, und in der Kirche liegen Sterbebildchen aus. Klufti fühlt sich bedroht. Er spürt, dass es um seine Vergangenheit geht. Der Täter nimmt Bezug auf zwei Episoden aus Kluftis Vergangenheit. Er hat sich wohl mit seiner Arbeit einen Feind gemacht. Aber wer ist es, und kann er ihn überführen bevor er ihm zum Opfer fällt?
Neben Kluftis angefülltem Leben, mit seiner Freude über seine Frau und Enkelkind, seine Sorge um seinen geliebten Passat, der Arbeit im Polizeipräsidium und seinen Freundschaften im Ort, erfährt der Leser in diesem Buch viel aus seiner Vergangenheit. In einzelnen Rückblenden geht es vor allem um den Heranwachsenden Berti, der zusammen mit seinen Freunden etwas Schreckliches erlebt, und um den jungen Polizisten, der wegen seiner aufrechten Arbeitsweise befördert wird.
Auch wenn manche Passagen etwas ausgedehnt sind, und das ständige Fluchen stört, macht es Spaß diesen kriminalistischen Heimatroman zu lesen. Der Humor und das gut vermittelte bayerische Lebensgefühl machen den besonderen Reiz dieses Buchs aus. Die Szenen aus dem Alltag Kluftis, vor allem seine Erlebnisse mit dem geliebten Enkelkind und seinem neuen Freund, Hund Wittgenstein, machen ihn sympathisch. Umso mehr bangt der Leser mit, denn er war wohl niemals dem Tod so nahe, wie in diesem Buch.
Dieses Buch lässt sich auch ohne Vorkenntnisse aus den anderen Bänden lesen. Ein gutes Buch, um den beliebten Kommissar besser oder erstmals kennenzulernen.
Buchhändler*in 432254
Band 10 ist da!!! Ein toller Band, spannend, unterhaltsam, Vergangenheit und Gegenwart super aufeinander abgestimmt. Ein Lesevergnügen!
Kathleen W, Buchhändler*in
Tolle Fortsetzung der bekannten Reihe. Für Fans ein absolutes Muss, Neueinsteiger sollten lieber mit dem ersten Band beginnen.
Verena B, Buchhändler*in
Kluftinger ist Großvater geworden und besucht voller Stolz den Friedhof. Dort entdeckt er ein Grab mit einem Grabkreuz, das seinen Namen trägt. Erst glaubt er, dass es ein dummer Scherz ist, doch dann kommen ihm Zweifel und er sucht in seiner Vergangenheit.
Für alle Kluftinger Fans ein Muss, da der Leser einiges aus Kluftingers Vergangenheit erfährt.
Marion S, Journalist*in
Endlich mal wieder ein richtig guter Kluftinger!!!
Nix ist wirkich "priml" diesmal. Jemand hat es auf Kommissar Kluftinger persönlich abgesehen. Beim Gräberumgang an Allerheiligen steht ein Grabkreuz für ihn an einem frisch ausgehobenen Grab. Nachruf und Sterbebildchen gibt es obendrein.
Der Fall führt weit in die Vergangenheit von Klufti. Die Leser erfahren, warum er Polizist wurde, wie er zur Kripo kam und seine gute Erika kennnen lernte und endlich - immerhin ist es schon Band zehn der Reihe - auch seine Vornamen. Dafür wird ein großes Geheimnis umdas Geschlecht des Enkelkinds gemacht .....und am Ende wartet ein echter "Cliffhanger" ... der nächste - alte - Fall wartet schon auf Kluftinger....
Kluftinger wird endlich nicht mehr als Volltrottel dargestellt,der nix auf die Reihe bringt. Man versteht was ihn ausmacht ...
Andrea S, Buchhändler*in
An Allerheiligen besucht Klufti mit der Familie den Friedhof. Bestürzt entdecken sie ein frisches Grab mit einem Holzkreuz mit seinem Namen darauf. Es folgen eine Totesanzeige in der Zeitung und Sterbebildchen mit Kluftigers Konterfei in der Kirche verteilt. Wer hat es auf ihn abgesehen?
Um dies rauszufinden, folgt der Leser Klufti in spannenden und mit gewohntem Dialogwitz geschriebenen Rückblicken, bis in seine Jugendzeit. Man erfährt z.B. wie er seinen Dauerrivalen Dr. Langhammer oder seine Frau kennengelernt hat.
Im 10. Kluftinger-Krimi begegnen uns fiktive Ermittlerkollegen, wie Hubertus Jennerwein aus den Jörg Maurer Krimis und Oliver von Bodenstein (Nele Neuhaus) hat sich auch schon mal im Allgäu beworben.
Der Täter allerdings kommt ihm immer näher, Kluftinger ist in ernster Gefahr.
Spannend und lustig wie immer.
Karin K, Buchhändler*in
Kluftinger ist immer wieder gut, wenn man den regionalen Bezug mag und die Typen. Die Story ist stimmig. Es ist immer eine gute Empfehlung, wenn ein Kunde nicht so blutige Thriller mag und gerne einen urigen Krimi liest
Monika B, Buchhändler*in
Kluftinger ist zurück. Leider ist jemandem sehr daran gelegen, ihn unter die Erde zu bringen. Oder doch nur zu trietzen? Die Kollegen sind jedenfalls alarmiert - und um den Fall zu lösen, muss Kluftinger sich weit in seine eigene Vergangenheit zurückbegeben.
Ein wenig anders als gewohnt. Aber gut!
Walli S, Rezensent*in
Miefing
ist so ziemlich die beste Worterfindung in dem Buch. Gute Sätze oder Aussprüche bietet der Roman natürlich noch viele weitere.
Da steht es: Ein Kreuz mit Kluftingers vollständigem Namen und Klufti steht davor. Das kann doch nur ein missglückter Scherz sein oder wünscht tatsächlich jemand, der Kommissar möge den Weg alles Irdischen gehen? Dabei läuft es doch gerade so gut. Riesig freut er sich über sein erstes Enkelkind, das jetzt das Buzele ist. Nun gut, eigentlich ist das Erikas Kosename für Klufti, der will jetzt auch wie er betont nicht nur noch Opa genannt werden. Und der Dr. Langhammer ist wie ein Dorn in Kluftingers Seite. Aber sonst ist alles Bestens. Als dann jedoch auch noch eine Todesanzeige in der örtlichen Zeitung erscheint, kommt bei Klufti und seinen Kollegen doch eine gewisse Unruhe auf.
Wer kann es sein? Wem ist Kluftinger dermaßen auf die Füsse getreten, dass es jetzt zu diesen Taten kommt? Die Polizei rätselt, der Täter hat keine verwertbaren Spuren hinterlassen, weder am Kreuz noch beim Aufgeben der Anzeige. Für Kluftiger selbst beginnt eine Phase des Nachgrübelns. Er erinnert sich an alte Fälle, an seine Jugend, die Les Humphries Singers. Aber es selbst hat sich doch nichts zuschulden kommen lassen. Er hat doch immer nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt. Wer kann es also sein? Keine Frage, die sich einfach so beantworten lässt. Und die Zeit wird knapp.
Dies ist nun der Jubiläumsband, der zehnte Fall um Kommissar Kluftinger, in dem endlich das Geheimnis um seinen Vornahmen gelöst wird. Gewarnt wird in diesem Zusammenhang allerdings vor Gesprächen mit Arbeitskollegen über das Namensrätsel. Die platzen mitunter schneller mit der Lösung heraus als man die ersten Seiten umblättern kann. Wobei eine gehörige Last haben die Eltern dem Klufti mitgegeben. Wie schön wäre es, man könnte sich ab einem gewissen Alter selbst einen Namen aussuchen. Mit diesem und noch anderen Bonmots erfreuen die Autoren ihre Leser. Klug wird jedoch nicht zu viel abgeschweift, Klufti und seine Kollegen behalten den Fall im Blick. Geschickt wird dargestellt wie sich nach und nach die Schlinge um Kluftis Hals zuzuziehen scheint. Die Einschläge scheinen näher zu kommen. Und so hängt man gebannt an den Seiten und wünscht Klufte möge mit seinen Fähigkeiten, die Zusammenhänge zu erkennen, schneller sein als der Täter mit der Fähigkeit, anderen Übles zuzufügen.
Ein sehr gelungener zehnter Fall für Kommissar Kluftinger, der mit einigen Überraschungen aufwartet.
4,5 Sterne
Buchhändler*in 417948
Das Autorenduo Klüpfl & Kobr garantiert auch im 10. Krimi um Kommissar Kluftinger packende Spannung. Der Hauptprotagonist, frischgebackener Grossvater, wird von einem Unbekannten mit dem Tod bedroht. Im Lauf der Geschichte erfahren wir unbekannte Details aus dem Leben des beliebten Allgäuers, unter anderem seinen vollständigen Vornamen… Sein Bild wird abgerundet, vervollständigt.
Das Buch ist, im Vergleich zu den vorherigen Kluftinger-Krimis, ruhiger. Es gibt weniger, an Slapstick grenzende, Szenen, auf humorvolle Details muss aber doch nicht ganz verzichtet werden.
Eine gelungene Fortsetzung aus der Feder von Volker Klüpfl und Michael Kobr. Hoffentlich nicht der Abschluss der Reihe…
Irene P, Rezensent*in
Kluftinger in seiner neuen Rolle: Er ist Grossvater geworden und sein Enkelkind sein ganzer Stolz. An Allerheiligen besucht Klufti mit der ganzen Familie den Friedhof und staunt nicht schlecht. Dort steht ein Kreuz mit seinem Namen drauf. Kurz darauf ist er sicher, dass ihm da jemand Schlechtes will, denn ihm wird gedroht. Die Ermittlungen führen Klufti und sein Team in die Vergangenheit.
Dies ist der zehnte Band rund um den knurrigen Kommissar. Getreu dem Motto "Jubiläumsband" blickt man hier in diesem Buch in die Vergangenheit Kluftingers. So erlebt man ihn, zum Beispiel, als Jugendlichen und sieht die Eltern - Kind Beziehung in der Familie Kluftinger in einem völlig neuen Licht. Oder man ist hautnah dabei, als Erika, damals noch seine Freundin, den Antrittsbesuch bei Kluftis Eltern macht. Man lernt auch Figuren aus Kluftingers Vergangenheit kennen. Seine alte Clique, in der sich nicht alle so entwickelt haben, wie damals gedacht. Ein zentrales Thema ist auch, wie Klufti zur Kripo gekommen ist. Der erste Tag, der erste Fall, die erste Mordaufklärung, das erste Geständnis wird beschrieben und zeigt, dass er schon damals ein äusserst souveränes Verhalten an den Tag gelegt hat.
Man ahnt es vielleicht schon... mit all den Rückblenden gerät der aktuelle Fall zeitweise völlig in den Hintergrund. Der Fokus liegt klar auf den Rückblenden und meiner Meinung nach ist der Fall nur "Beigemüse".
Ich kenne einzelne Kluftigerbücher, doch beileibe nicht alle neun Vorgänger. Zum Verständnis der Figur, der Lebensumstände und der Arbeit ist dies auch nicht nötig. Ich denke, man könnte dieses Buch auch ohne keinerlei Vorwissen lesen.
Einige Passagen, wie die Jugendstreiche, sind mir zu langatmig beschrieben. Da sie zudem wenig Relevanz für den aktuellen Fall aufweisen, empfand ich dies als ein in die Länge gezogener Seitenfüller.
Sehr gefallen und bestens unterhalten haben mich jedoch die Szenen, wie der Autokauf oder Klufti als Babysitter, die schon was von Slapstick haben. Der Brüller ist zum Beispiel, wie Kommissar Kluftinger eine Trommel mit seinem (?) rosaroten Smart transportiert. In diesem Buch habe ich gefunden, was ich von einem Klufti - Buch erwarte. Sehr viel Situationskomik mit einem witzigen und flüssig zu lesenden Schreibstil. Gerade diese humorvollen Einlagen haben mich doch durch einige Längen der Geschichte gelotst.
Die Handlung ist flüssig und logisch aufgebaut. Eines kommt zum anderen, nichts wirkt gesucht oder konstruiert. Man muss sich als Leser einfach darauf einstellen, dass Klufti öfters in Erinnerungen abtaucht und diese auch mal abrupt eingewoben wurden.
in diesem Buch wird Kluftis Vornamen gelüftet…und sogleich ein neues Fragezeichen erstellt. Ich hoffe, man muss sich nun nicht ebenfalls zehn Bücher lange Gedanken darüber machen, wie denn nun Kluftis Enkelkind heisst, und ob es ein Junge oder ein Mädchen ist. Denn das Kind wird konsequent mit "Butzerle" und "es" angesprochen.
Ich mag Figuren in Büchern, die etwas exzentrisch sind und Charme haben. Klufti vereint beides und hat mit Ehefrau Erika das weibliche Pendant zur Seite. Ihre sarkastischen, manchmal bitterbösen und doch liebevollen Dialoge sind der Renner!
Mich hat dieses Buch bestens unterhalten und verleitet mich dazu nun noch die Lücken in der Kluftireihe lesend zu füllen.
Petra B, Buchhändler*in
Kluftingers zehnter Fall scheint auch sein persönlichster zu sein, dabei scheint gerade jetzt alles gut zu laufen: Schwiegertochter Yumiko hat einen kleinen Jungen zur Welt gebracht und Kluftinger gefällt sich sehr in der Rolle des treusorgenden Großvaters.
Stolz präsentiert er sich mit Kinderwagen wo immer es geht, selbst auf dem verhassten „Allerheiligenmarathon“, dem alljährlichen Friedhofsbesuch, bei allen verstorbenen Verwandten und Bekannten.
Doch die Idylle wird jäh gestört vom Anblick eines Grabes, dessen Kreuz Kluftingers Name ziert.
Als dann noch in der Zeitung eine Todesanzeige erscheint, ist es mit seiner Ruhe und Geduld endgültig vorbei.
Die Zitate, die auf dem Kreuz und in der Anzeige erwähnt wurden, bringen Kluftinger zum Nachdenken über seine eigene Vergangenheit. Haben diese Hinweise etwas mit seiner Jugendzeit zu tun?
Der wohl persönlichste Kluftinger-Fall. Witzig, spannend und mit Rückblicken in Kluftis Sturm- und Drang-Zeit taucht der Leser mit ein in die Welt der siebziger Jahre. Herrlich Skurrile Unterhaltung.
Bibliothekar*in 421055
Für Kommissar Kluftinger birgt das Leben neue Herausforderungen. Es muss sich als Opa beweisen und ist plötzlich selber Opfer. Er löst aber beide Herauforderungen in seiner typischen Kluftinger Art. Der neue Teil passt sich nahtlos in die Reihe ein.
Buchhändler*in 409593
Kluftinger sieht beim Friedhofsbesuch sein eigenes Grab, kurz danach steht seine Todesanzeige in der Zeitung und zu guter Letzt kommt auch noch ein Nachruf. Spätestens jetzt ist klar, Kluftinger muss ermitteln und den Verursacher dieses "Spaßes" finden. Es beginnt ein spannendes Buch mit vielen Rückblenden, die die Anfangszeit des Kommissars beleuchten. Seine Teenager-Zeit spielt eine wichtige Rolle und es kommen einige überraschende Begebenheiten, die mit dem aktuellen Geschehen zu tun haben, zur Sprache genauso wie auch sein schwieriges Verhältnis zu seinem Vater, der seinen Sohn lieber in der Rolle des Streifenpolizisten gesehen hätte. Auch über seine Kollegen erfährt man einiges.
Dieser Kluftinger hat mir sehr gut gefallen, ich fand ihn zwischendurch wirklich amüsant, vor allem, weil dieses Mal keine bemühte und übertriebene Lustigkeit, die ich aus vorigen Bänden kenne, vorkommt. Klare Kaufempfehlung!
Phoebe S, Buchhändler*in
Seit Jahren verfolge ic liebe sie alle!h die Ermittlungen von Kluftinger. Die Bücher sind spannend und mit Witz geschrieben. Ich
Elke S, Rezensent*in
Der Zehnte - Klufti plaudert aus dem Nähkästchen
„Krieg bitte einen Gockel mit doppelten Pommes. Und als Vorspeise einen Wurstsalat. Könnt ihr nicht wissen: Das Auferstehen von den Toten ist wahnsinnig anstrengend und zehrend, da braucht es nachher eine Stärkung.“ Inzwischen kann Klufti, nach dem ersten Schreck, als er beim Schaulaufen auf dem Friedhof zu Allerheiligen (s)ein frisch aufgehäufeltes Grab samt Holzkreuz mit seinem Namen entdeckt hat, schon wieder seine Scherze machen. Auch die Späße „Wir müssen dich aus der Schusslinie nehmen. Wie wäre es mit Schutzhaft?“, der Kollegen kann er noch mit einem gespielt erzürnten „Spinnst du!“ abtun. Doch, dass das alles andere als ein schlechter, makaberer Scherz war, ist spätestens klar, als noch eine Todesanzeige in der Zeitung erscheint und es sogar Sterbebildchen mit konkretem Todestag gibt. Wird am Volkstrauertag tatsächlich Kluftis letztes Stündchen schlagen, denn dass man ein Altusrieder Original nicht verpflanzt, „Dir eine neue Identität verpassen, vielleicht in…Norddeutschland.“, ist eh klar. Oder wird es ihm und seinem Team gelingen, dem Täter vorher auf die Spur kommen?
Wer Klufti kennt, weiß ja sowieso, dass die Ermittlungen zunehmend etwas in den Hintergrund rücken und so ist es auch hier. Es gibt eine sehr überschaubare Anzahl Verdächtiger und auch wenn es die eine oder andere Überraschung gibt und es sogar zeitweise ganz schön gefährlich für Klufti ausschaut, wird man sich sicher nicht vor Hochspannung die Fingernägel abkauen.
Die Reihe machen für mich aber nicht die Ermittlungen und die Krimispannung, sondern die Mitspieler und die Situationskomik aus. So darf man sich z.B. mit Klufti dutzidutzidu über seinen Enkel freuen, und erleben, dass der ihm auch beweist, dass er ihn ganz schön auf Trab halten kann. Oder man geht mit der ganzen Familie zum Autokauf, klar da gibt´s ja auch „Wunderbaum und Parkscheibe. Also die für umsonst.“, und erfährt wie aus „Statistik! Hör doch auf, aus Japan ist noch nie was Gescheites gekommen!“ ganz schnell eine andere Meinung wird, wenn seine Schwiegertochter Yumiko neben ihm steht. Man darf sich natürlich auch über einige Szenen mit Dr. Langhammer, der jetzt auf den Hund gekommen ist, amüsieren. Klar, das generell gilt, ,„Die? So weit käm´s noch, dass mein Enkel Gesülze vom Doktor abkriegt. Das hinterlässt doch Schäden bei einem so kleinen Menschen.“, und dass es dem „Bist ein großer Dackel“ Wittgenstein bei Kluftis Brotzeiten besser gefällt, „Hast es dir halt auch nicht aussuchen können, Einstein. Komm, geh mit dem Doktor mir, sonst kriegt der noch Depressionen.“ Oder wenn ich nur an Kluftis Bemühungen um seine Erika denke, „Wär doch toll, wir essen wie früher einen Bauernschübling und vielleicht ein Wienerle…“, die sie mit „Sehr romantisch, Hat nicht der Romeo seine Julia auch mit der Aussicht auf eine Brühwurst rumgekriegt?“ kommentiert, muss ich jetzt noch laut schallend lachen.
Klufti gräbt zudem dieses Mal tief in seiner Vergangenheit und plaudert dabei so richtig aus dem Nähkästchen. Ein echter Fan kann sich natürlich auf gar keinen Fall entgehen lassen zu erfahren, wie das Original überhaupt zur Mordkommission gekommen ist, was sein erster Fall war, wie er sich sein Team zusammengesucht hat und vieles mehr. Zudem wird nur endlich das Rätsel um seinen Vornamen gelüftet, man erfährt auch, wie er zum Spitznamen „Butzele“ und seiner Erika kam und auch, mit wem sich das Original in seiner Jugend so rumgetrieben hat.
Klufti ist Kult und er natürlich ein richtiges Altusrieder Original, wobei er im Verlauf der Jahre auch schon um einiges ruhiger geworden ist. Dass man einiges aus seiner Vergangenheit erfährt, sieht wie liebevoll er mit seinem Enkel umgeht und wie sehr er seine Erika vergöttert und schätzt, macht ihn noch ein richtiges Stück sympathischer, ja man muss ihn halt einfach mögen. Sorgen bereitet dieses Mal Eugen Strobel, der entweder richtige Probleme oder einfach keine Lust mehr auf das Team hat, Roland Hefele turtelt zwischendurch mit Sandy Henske und Richard Maier, beweist, dass er ein Hund mit Diktiergerät ist und schon immer war, „Ich habe ja all ihre Aussagen hier dokumentiert. Vor allem auch die Einlassungen zur Personalführung.“. Das Team sowie alle Nebendarsteller sind wie immer einfach nur herrlich gezeichnet.
Auch wenn die eine oder andere Szene doch recht ausgedehnt wird und damit fast an die Grenze zu einer Länge gerät, hat man wirklich amüsant, kurzweilige Unterhaltung mit dem Jubiläumsband. Der locker, amüsante Schreibstil mit viel Regionalkolorit liest sich einfach vergnüglich, flüssig und die Seiten fliegen nur so dahin. Kluftinger der Zehnte, ganz klar Pflichtlektüre für alle Klufti Fans und alle, die das Original besser kennenlernen wollen, noch fünf Sterne sind da auf jeden Fall drin.
Darum geht's:
Jetzt wird's persönlich! Kommissar Kluftinger findet auf dem örtlichen Friedhof ein Grabkreuz mit seinem eigenen Namen darauf. Zuerst tut er das noch als geschmacklosen Scherz ab, doch als eine Todesanzeige für ihn erscheint, muss er sich eingestehen, dass das wohl doch eine ernstzunehmende Drohung ist. Im Laufe seines Polizisten-Lebens hat er sich schon ein paar Feinde gemacht und Kluftinger denkt zurück in seine Vergangenheit auf der Suche nach Menschen, die mit ihm noch eine Rechnung offen haben.
So fand ich's:
Die humorvollen Szenen fand ich durchweg gelungen. Mit welchen Tricks Opa Klufti versucht, sein schreiendes Enkelkind zu beruhigen, die Hilfe beim Autokauf des Sohnes, die Tatsache, dass Doktor Langhammers Hund einen Narren an Klufti gefressen hat und dafür lieber sein Herrchen ignoriert, die ständigen Verwechslungen zwischen "Butzele", dem Enkelkind, und "Butzele" Opa Klufti und noch einige Szenen mehr, haben mich zum Schmunzeln und manchmal sogar zum Lachen gebracht.
Doch neben Spaß und Klamauk gibt es hier auch eine ernste Seite der Handlung, die dem Buch stellenweise eine ungewohnte Melancholie und Ernsthaftigkeit verleiht, die mir aber sehr gut gefallen hat. Es geht auch um die Vergangenheit des Kommissars, seinen Gerechtigkeitssinn, Freundschaft, richtige oder falsche Loyalität - und welche Folgen so manche Entscheidung haben kann. Natürlich sind auch in diesen Rückblicken in Kluftis Vergangenheit ein paar spaßige Szenen dabei. Besonders gelungen fand ich, dass Klufti und Doktor Langhammer schon als Teenager einander kurz begegnet sind und der Vergleich zwischen den Jungs von damals und den Erwachsenen von heute mir ein Grinsen ins Gesicht trieb. Aber mindestens genauso gut gefielen mir die Rückblicke, weil sie einem einen neuen Blick auf Klufti und ein paar zusätzliche Fakten über ihn bescherten. Endlich, in diesem Band 10, erfahren wir z. B. den bzw. die Vornamen Kluftis und auch, wieso er sie so hasst.
Und da nun das lang gehütete Geheimnis um Kluftis Vornamen gelüftet ist, wurde uns gleich das nächste Rätsel präsentiert, denn wir erfahren nicht, ob Kluftis Enkel ein Junge oder ein Mädchen ist und den Namen des Kindes erwähnt ebenfalls niemand. Ob man wieder 10 Bände warten muss, bis nun dieses neue Geheimnis gelüftet wird?
Wie eigentlich immer steht die private Seite genauso im Focus wie der Kriminalfall und genau diese Mischung zwischen menschlichen Eigenheiten und kriminalistischen Ermittlungen, zwischen Humor und teilweise sogar tragischem Ernst, fand ich sehr ausgewogen und ausgezeichnet gelungen. Auch wenn der Kriminalfall komplett aufgelöst ist, bleibt ein Versprechen Kluftingers noch offen, was darauf schließen lässt, worum sich der nächste oder einer der nächsten Bände drehen könnte.
Daniela M, Buchhändler*in
Wieder ein toller Krimi aus dem Allgäu... Besonders erhellend die Passagen, wo wir Kluftinger als revoltierenden Jugendlichen erleben oder als jungen ehrgeizigen Berufsanfänger
Monika H, Buchhändler*in
Klufti wie er leibt und lebt und vielleicht stirbt? In dem neuesten Band der Reihe soll es dem beliebten wie beleibten Kommissar an den Kragen gehen. Und das, wo doch endlich das ersehnte Enkelkind geboren ist und Kluftinger gerne mehr Zeit mit der Familie verbringen würde. Hilft nix, er muss ran und seine eigene Haut retten.
Gewohnt humorvoll und witzig!
Manuela W, Buchhändler*in
Achtung Lachkrampfgefahr!
Wer lustige, unterhaltsame Lektüre sucht , ist bei den Kriminalromanen um Kluftinger immer auf der sicheren Seite. Große Leseempfehlung.
Rezensent*in 348518
Wer will ihm ans Leder?
Kluftinger (Kluftinger-Krimis, Band 10 von Volker Klüpfel und Michael Kobr.
Kluftinger ist wenig erfreut als er beim Friedhofsbesuch ein Holzkreuz mit seinem Namen darauf entdeckt. Was anfangs wie ein schlechter Scherz wirkt, wird immer brisanter als auch ein Nachruf in der Zeitung erscheint. Komisch findet das Klufti nun gar nicht mehr, außerdem gibt es mehrere Möglichkeiten wer ihm da nach dem Leben trachten könnte, was sein gewohntes Leben natürlich ziemlich aus der Bahn zu bringen droht.
Nun ist er da, der 10. Kluftinger. In Rückblenden erfahren wir viel aus Kluftis Vergangenheit und warum er so ist wie er ist. Es gibt wie immer was zu lachen, es ist spannend und natürlich auch etwas verwirrend wer dem Klufti da so ans Leder will und was ist mit seinem alten Freund Strobel los. Außerdem überrascht uns das Autorenteam mit Cameoauftritten anderer Größen der Krimiliteratur.
Es ist sicher nicht ihr stärkster Kluftinger, aber dafür lernen wir endlich auch den jungen Kluftinger kennen. Um richtig Spaß an dem Buch zu haben, sollte man wohl den ein oder anderen Klufti gelesen haben. Wie immer ist viel privates der Kluftinger Familie dabei und ich fand es lustig wie wenig sich im Verhältnis zwischen Sohn und Vater im laufe der Generationen geändert hat.
Eher was für Freunde der Serie da auch etwas gespoilert wird was einen alten Fall angeht. Ein Buch für das ich länger als erwartet gebraucht habe um es zu lesen, aber trotzdem gut unterhalten wurde.
Dorothea E, Buchhändler*in
Eine Anmerkung vorweg: dies ist der erste Kluftinger-Fall den ich gelesen habe. Ich kann also keine Vergleiche zu früheren Fällen ziehen.
Klufti ist frisch Opa geworden und hat momentan nur das Enkelchen und die Familie im Sinn. Als an Allerheiligen ein Grabkreuz mit seinem Namen auftaucht, spielt er die Sache als Scherz herunter und kann die Sorgen seiner Kollegen nicht ganz nachvollziehen. Doch die Hinweise verdichten sich, dass echte Gefahr droht und die Ermittlungen führen in Kluftis Jugend zurück.
Es kommt während der aktuellen Geschehnisse immer wieder zu Rückblenden in Kluftis Jugend und seine erste Zeit bei der Polizei. Ich denke das eröffnet auch für jahrelange Kluftinger-Kenner viele neue Einblicke auf den grantigen Komissar.
Grundsätzlich habe ich bei der Lektüre das bekommen, was ich erwartet habe: einen sehr unterhaltsamen Krimi. Wobei die Krimihandlung und die Spannung in diesem Fall für meinen Geschmack wirklich erst ziemlich spät eingesetzt haben. Aber gut lesbar und unterhaltsam war es von Anfang an, so dass ich auf jeden Fall eine Empfehlung ausspreche und auf jeden Fall auch für Klufti-Neulinge wie mich!
tina d, Buchhändler*in
Der 10. Band hat mich erneut überzeugt! Kurzweilig, spannennd und humorvoll geht es diesmal Kluftinger selbst fast an den Kragen. Trotz vielen Rückblenden an die Anfänge und zurück in die Jugend von Klufti ist der Roman sehr flüssig zu lesen und spannend! Sehr süss finde ich immer dass der sonst eher knurrige Kommissar schmilzt wenn es um sein Enkelkind geht. Alles in Allem ein toller, empfehlenswerter Roman!
Rezensent*in 427077
Ein neuer Fall für Klufti! Und dieses Mal soll er selber das Opfer werden. Aus einem geschmacklosen Streich auf dem Friedhof wird bald bitterer Ernst, als jemand Kluftingers Tod auf den Tag genau vorhersagt.
Wie gewohnt ist auch der neueste Teil der Kluftinger Reihe sehr unterhaltsam geschrieben. Dass Klufti gerade erst Opa geworden ist und sich erst langsam an die Betreuung seines Enkels gewöhnen muss, bringt so manche witzige Situation mit sich. Überhaupt ist es sehr erfrischend mal einen Krimi zu lesen, in dem der Ermittler nebenbei ein ganz normales Familienleben hat.
Dieser Fall dringt sehr tief in Kluftingers Vergangenheit ein. Ich fand es sehr interessant, etwas über seine Jugend und seinen Werdegang bei der Polizei zu erfahren.
Ich finde, dass es nicht der beste Kluftinger ist, da der Fall erst spät Fahrt aufnimmt, was dem Buch bis zum Mittelteil etwas an Spannung nimmt. Doch trotzdem war es sehr unterhaltsam und ich bin jetzt schon gespannt auf einen nächsten Teil.
Brigitte W, Rezensent*in
Dieser 10. Fall ist eindeutig der persönlichste Fall, den Kluftinger jemals zu lösen hatte. Als er an Allerheiligen mit seiner Familie auf dem Friedhof geht, findet sich dort ein Holzkreuz mit seinem (vollständigen!) Namen auf einem frischen Grab. Tags drauf erscheint eine Todesanzeige in der Zeitung.
Das beunruhigt Kluftingers Kollegen und Vorgesetzte doch so sehr, dass Ermittlungen dazu eingeleitet werden.
Für Kluftinger werden die Ermittlungen zu einer Reise in seine Vergangenheit. Wir lernen ihn als 17-jährigem mit seiner Clique kennen, als junger Streifenpolizist bei der Ermittlung zu seinem ersten Mordfall und dann als frisch gebackenen Leiter der Mordkommission. Und auch die private Vergangenheit wird beleuchtet, Erikas erster Besuch bei Kluftis Eltern und die anschließende Verlobung, sowie das allererste Aufeinandertreffen mit Langhammer.
Die Ausflüge in die Vergangenheit sind allesamt sehr amüsant, lernt man den doch eigentlich bereits bekannten Kluftinger noch mal ganz neu kennen. An vielen Stellen muss man auf Grund der unterschiedlichen Ansichten zum Kluftinger der Gegenwart doch sehr schmunzeln.
Das Buch ist gewohnt humorvoll geschrieben, der Klamauk-Faktor hielt sich dieses mal glücklicherweise in Grenzen. Und die Ermittlungen waren dann doch so spannend, dass ich das Buch in einem Stück gelesen habe.
Mir hat dieser Kluftinger sehr viel Spaß gemacht, er war spannend, lustig und unterhaltsam. Und wer die Krimis von Jörg Maurer gerne liest, wird hier mit einem kleinen Gastauftritt überrascht.
Von mir eine Leseempfehlung für alle Klufti-Fans!
Buchhändler*in 466651
Kriminalfallmäßig fängt der neue "Kluftinger" ja recht unspektakulär an. Doch nachdem an einem frischen Grab ein Holzkreuz mit seinem Namen drauf gefunden wird, entwickelt sich der Jubiläumsband zum besten der nunmehr zehn Bände umfassenden Reihe! Nicht nur, daß der Leser allerhand Details aus Kluftis Leben erfährt, allelei Bekannte aus vorhergegangenen Geschichten trifft-nein, der Leser darf in Rückblicken sogar bei den Anfängen von Erika und Kluftis Ehe oder bei dem Beginn von Kluftis steiler Karriere beim Kriminaldezernat dabei sein!! Dieser Kluftinger-Roman ist ein Muß für wahre Fans! Unbedingt lesen!!
Im neuen Kluftinger geht es diesmal richtig zur Sache: ein Unbekannter hat auf dem Altusrieder Friedhof ein Kreuz aufgestellt und darauf steht kein anderer Name als der des Kommissars höchstpersönlich. Kurz darauf erscheint auch noch eine Todesanzeige in der Zeitung und in der Kirche tauchen Sterbebildchen auf. Kluftinger muss tief in seiner Vergangenheit kramen, um dem Täter auf die Spur zu kommen, denn dieser scheint die Angelegenheit todernst zu nehmen...
Ich habe lange keinen Kluftinger gelesen und mich in letzter Zeit eher auf die Bücher von Rita Falk konzentriert. Daher musste ich mich erst wieder an diesen normalen Schreibstil gewöhnen. Danach habe ich das Buch aber richtig genossen: schon lange habe ich nicht mehr so viel gelacht. Man erfährt sehr viel über Kluftingers Jugend und seine Anfänge bei der Polizei. Auch Dr. Langhammer ist natürlich wieder mit von der Partie. Er hat jetzt einen Hund, Ludwigstein oder so ähnlich, so genau tun wir das jetzt nicht wissen können, zefix!
Grandios ist auch der Auftritt von Hubertus Jennerwein, bekannt aus den Krimis von Jörg Maurer.
Fans der Serie werden an diesem Buch viel Freude haben. Neueinsteigern würde ich es nicht unbedingt empfehlen, da zu viele Episoden aus der Vergangenheit eingeschoben sind, die unter Umständen auch einiges vorwegnehmen. Wer vorhat noch mehr von dieser Serie zu lesen, sollte zunächst Schutzpatron lesen, da von dessen Handlung im aktuellen Fall zuviel verraten wird.
Ich bin sehr gespannt, wie das Ganze weitergeht, denn auch nach einem fulminanten Schluss sind noch einige Fragen offen!
Karin K, Buchhändler*in
Wie bei allen Kluftinger-Krimis- ein Garant für Spannung und Witz. Rechtzeitig zur Sommersaison erschienen liefert Kluftinger unbescherte Ferien und gute Unterhaltung
KKersten
Melanie K, Journalist*in
Wunderbar, wie jeder Kluftinger. Immer mega gut zu lesen. Wie immer macht Klufti alles anders, als er es machen sollte. Aber das macht für mich den Reiz seiner Geschichten aus. Mir hat das Buch wieder sehr gut gefallen und alle Fans von Kommissar Kluftinger sollten diese Fortsetzung lesen. Cool fand ich auch, dass in Rückblenden während des Buches, derzeit aktuelle Kommissare wie z.B. Jennerwein in der Vergangenheit von Kluftinger zum Vorstellungsgespräch eingeladen waren, Solche Überraschungen machen das Buch perfekt!
Verena N, Rezensent*in
Kluftingers 10. Fall! Und dieses Mal wird es privat, denn an Allerheiligen steht auf dem Friedhof ein neues Kreuz und das ist mit dem Namen von Kommissar Kluftinger beschriftet. Hat sich hier jemand einen Scherz erlaubt oder ist es eine ernstzunehmende Drohung? Klufti hat eigentlich gar keine Lust, sich mit diesem Fall zu beschäftigen, denn erstens geht es dabei um ihn selbst und zweites führt dieser Vorfall auch dazu, dass er sich mit seiner Vergangenheit beschäftigen muss. Und im Grunde möchte Klufti eigentlich nur Zeit mit der Zukunft nämlich mit seinem kleinen Enkelkind verbringen. Aber die Hinweise verdichten sich, dass sein eigener Tod bevorsteht…
Es ist nun schon lange her, dass ich ein Buch mit Kommissar Kluftinger gelesen habe und ich habe auch nicht alle neun vorherigen Bände gelesen. Aber ich finde es sehr schön, dass die Fälle immer auch einzeln zu lesen sind und man nicht das komplette Vorwissen benötigt, um einen Kluftinger-Fall zu lesen.
Sehr gefreut habe ich mich über die vielen Rückblenden, in denen der junge Klufti mit seinen Freunden unterwegs ist oder auch Erika gerade erst kennengelernt hat. Das fand ich sehr erfrischend und es war klasse, Kluftis Eltern zu erleben! Hier haben die Autoren schön gezeigt, wie Klufti sich entwickelt hat und wie er zu dem geworden ist, der er eben ist. Außerdem fand ich es sehr schön, dass Kommissar Jennerwein von Jörg Maurer einen kleinen Auftritt in diesem Buch hatte! Ich habe mir schon lange mal gedacht, dass diese beiden Kommissare super zusammen an einem Fall arbeiten könnten!
Der Vorname von Kluftinger, der sehr lange ein Geheimnis war, wird in diesem Band nun - etwas unspektakulär und ohne großen Trommelwirbel - aufgedeckt. Da hätte ich mir irgendwie mehr drumherum vorgestellt. Außerdem wurde sein Name dann im Verlauf der Geschichte einfach ganz normal immer genannt, sogar etwas zu häufig für meinen Geschmack, und das fand ich einfach schade. Schließlich war sein Name wirklich lange unbekannt für uns Leser. Aber gut, jetzt ist es raus und wer den Namen wissen will, schnell das Buch lesen!
Am Ende ging es mir etwas zu rasant zu, denn die Geschichte bis dahin ist relativ gemächlich verlaufen. Aber irgendwann muss es ja auch mal aus sein ;-) Und irgendwann auch weitergehen, deshalb freue ich mich schon auf weitere Kluftinger-Bücher und bin froh, dass ich auch noch ein paar vorherige Bände zu lesen habe! Für mich war es ein schöner Krimi mit einem Kommissar, den ich gerne wieder in einem Krimi treffen mag.
J. D, Rezensent*in
Vor allem für Fans der Reihe ein tolles Buch
...denn hier erfahren wir so einiges über die Jugendjahre von Kluftinger und sogar seinen Vornamen. Doch auch wer die Vorgänger nicht kennt, kommt hier auf seine Kosten und wird gut unterhalten.
Eigentlich möchte Klufti sich jetzt ja nur auf seine Familie konzentrieren beziehungsweise auf seinen Enkel, doch ausgerechnet an Allerheiligen findet sich auf dem Friedhof ein neu ausgehobenes Grab mit seinem Namen. Sein persönlichster Fall und auf jeden Fall der mit den meisten Rückblicken in seine Vergangenheit. Dabei geht es um seine private und auch seine berufliche Geschichte und Kluftinger trifft sich mit so manch einem alten Bekannten, um herauszufinden, was es mit seinem geplanten Tod auf sich hat.
Ein gut gelungener Jubiläumsband.
Andrea B, Buchhändler*in
Dieses Mal trifft es Kluftinger ganz persönlich! Wieder eine spannende Story mit vielen Situationen, in denen man laut lachen muss!
Sabine S, Bibliothekar*in
Eigentlich muss hierüber nichts geschriebenen werden.
Ein kLuftiger wie er allen Fans gefällt und allen anderen ist eh nicht zu helfen
Stephanie S, Buchhändler*in
Der Name ist in diesem Fall tatsächlich Programm. Kluftinger selbst wird bedroht: auf dem Friedhof steht plötzlich ein Grabkreuz mit seinem Namen, in der Zeitung ist eine Todesanzeige für ihn. Dass er so im Mittelpunkt steht, kann er gar nicht leiden. Dazu steckt sein Kollege Strobl ganz offenbar in Schwierigkeiten. Und Erika hat den Passat verliehen! Jetzt muss Klufti ganz stark sein und um der Lösung des Falles näher zu kommen tief in seine eigene Vergangenheit eintauchen. Wir erfahren daher diesmal einiges über ihn, was ihn in neuem Licht erscheinen lässt. Aber natürlich bleibt er trotzdem ganz der alte und verursacht die ein oder andere kleine häusliche Katastrophe.
Insgesamt ein gewohnt solider Klufti. Etwas unnötig das Treffen mit Kommissar Jennerwein, der Figur aus Jörg Maurers Krimireihe, das aus Sicht Jennerweins im 10. Maurer-Krimi nachzulesen ist. Da hatte ich mir mehr versprochen.
Buchhändler*in 485088
Der neue "Kluftinger" Krimi ist dieses mal ein ganz persönlicher. Er ist tief im Privatleben und in der Vergangenheit des Kommissars angesiedelt. Endlich erfährt man auch wie Klufti eigentlich wirklich heißt.
Eine witzige Idee, dass sich Kluftinger und Jörg Maurers Kommissar Jennerwein begegnen.
Wer Maurers neuen Roman gelesen hat, weiß, dass dort auch Kommissar Kluftinger auftaucht.
Wieder ein ganz tolles Buch!
Ulrike B, Buchhändler*in
Für Klufti-Fans ist das Buch sicherlich ein absolutes Muss. Endlich erfahren wir, wie Kluftinger mit Vornamen heißt! Eine witzige Idee ist, dass Kluftinger in seinem 10. Band Kommissar Jennerwein von Jörg Maurer trifft (Kluftinger kommt übrigens auch in seinem neuen Buch vor). Dennoch ist es eben ein typischer Kluftinger, der sich auch nicht besonders aus der gesamten Serie hervorhebt.
Barbara E, Buchhändler*in
Kluftinger und seine Vergangenheit, spannend und endlich erfährt man Kluftis Vornamen. Doch es wartet ja schon wieder das nächste Rätsel....
Kurzweilige, solide Unterhaltung.
Auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung.
Dagmar W, Buchhändler*in
Den neuen Kluftinger ist immer ein bisschen wie nach Hause kommen, man kennt die Personen, die Landschaft und den knurrigen Kluftinger. Hat wie immer Spaß gemacht und ich hoffe, da kommen noch einge mehr ...
Nicole v, Buchhändler*in
Es ist lange her, dass ich einen Kluftinger gelesen habe. War aber sofort wieder im Thema drin. Die Autoren können es immer noch. Spannend, gut geschrieben, habe ich sehr gerne gelesen.
"Kluftinger" wie er leibt und lebt - oder nicht?! Komissar Kluftinger entdeckt auf einem Friedhof ein frisches Grab, auf dem ein Holzkreuz mit nichts weniger als seinem eigenen Namen steht. Verzwickt, denn obwohl Kluftinger ganz andere Themen, nämlich seinen frisch geborenen Enkel, im Kopf hatte, heißt es nun, einen besonders herausfordernden Fall zu lösen. Nicht zuletzt, weil es dabei um seine eigene Haut geht..
Für mich war es das erste Buch aus der "Kommissar Kluftinger"-Reihe von Volker Klüpfel und Michael Kobr, obwohl es eigentlich schon Teil 10 ist. Es ließ sich aber prima solo lesen und hatte für mich genau den urigen Lokal-Kolorit, den ich erwartet hatte. Der Kriminal-Fall war zudem ziemlich spannend und der Schreibstil der Autoren sehr flüssig lesbar. Die teils recht kauzigen Charaktere fand ich eigentlich durchweg toll und man konnte sich außerdem sehr gut in die Geschichte einlesen, bzw. dem ganzen Prozedere folgen. Hier und da eine Wendung im Fall und viele offene Fragen, die im Verlauf gelöst werden wollen.. Wer Krimis dieser Art, also mit maximal bayrischem Touch und vielen Dialogen mag, liegt wohl bei Kluftinger Nr. 10 absolut richtig! Ich kann das Buch jedenfalls zu 100 % weiterempfehlen, deshalb 5 Sterne!
Es hätte mich gewundert, wenn die beiden Autoren nicht wieder ein so sensationell gutes Buch hinlegen würden.
Die Geschichte ist einfach so irre komisch und verbreitet gute Laune, obwohl Kluftinger diesmal wirklich nicht zum Lachen ist.
Eva Z, Buchhändler*in
Klufti halt!
Unvergleichlich, verschroben, unterhaltsam, lustig und trotzdem spannend.
Weiter so!
Journalist*in 348865
Die Kluftiger-Romane von Volker Klüpfel und MIchael Kobr kann man eigentlich schon gar nicht mehr als Krimis bezeichnen, so sehr stehen längst der kauzige Kommissar und seine Umgebung, besonders Frau und Familie, im Zentrum der Geschichten. Dass der Mord da eher nebensächlich erscheint, stört aber auch diesmal gar nicht weiter. Das Buch bietet den Fans genau das, was sie wünschen: Sprüche, Schrullen, viel Allgäuer Lokalkolorit und ein bisschen Krimi dazu. Ist zwar alles nicht mehr so richtig neu. Passt aber auch diesmal wieder perfekt.
Anja W, Bibliothekar*in
Als ein Holzkreuz mit Kommissar Kluftingers Namen auftaucht, lacht er noch darüber. Aber kurz darauf ist ein Grab zu sehen, welches für ihn gedacht ist. Nun beginnt er doch zu ermitteln und gräbt tief in seiner Vergangenheit - immer wieder fallen ihm neue Episoden aus seiner draufgängerischen Jugend ein, doch wer könnte ihm so etwas antun wollen?
Die Geschehnisse spitzen sich zu und enden in einem phänomenalen Finale.
Mir hat das Buch wieder einmal gut gefallen. Man erhält Einblick in Kluftingers Vergangenheit, was er gemacht hat, warum er zur Polizei gegangen ist...
Nur leider bleiben auch viele Fragen offen....
Gina W, Buchhändler*in
Kluftinger ist glücklich über sein Enkelkind und gerät unversehens in seinen persönlichsten Fall. Jemand aus seiner Vergangenheit treibt makabere Scherze mit ihm. Wieder eine gelungene Mischung aus Ermittlungsarbeit und Allgäuer Lokalkolorit mit vielen Rückblenden in Kluftis Jugendzeit. Außerdem wird endlich das streng gehütete Geheimnis um den Vornamen des Kult-Kommissars gelüftet.
Catharina W, Buchhändler*in
Mein erster Kluftinger!
Mich hat der Klappentext so gereizt, dass ich mir dachte ich versuch es mal.
Und ich wurde nicht enttäuscht!
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