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Buchcover für Zusammenbleiben

Zusammenbleiben

Von der Freiheit fester Bindungen | Sachbuch-Bestenliste von ZEIT, ZDF und Deutschlandfunk Kultur

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Erscheinungstermin 12.09.2026 | Archivierungsdatum N/A


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Zum Inhalt

Was, wenn Zusammenbleiben die höchste Form der Freiheit ist?

Die Wahlmöglichkeiten unserer Zeit stellen Beziehungen vor die Frage: Warum bleiben, wenn man doch immer gehen kann? Ausgehend von ihrer eigenen Paargeschichte entwickelt Bestsellerautorin Svenja Flaßpöhler den Gedanken, dass gerade die Möglichkeit der Trennung, die Voraussetzung eines freien Bleibens ist.
Gemeinsam alt werden – zwischen Trennungsraten, Polyamorie und der Sehnsucht nach dem nächsten ›Match‹ wirkt das wie ein überkommenes Lebensmodell, das man eher aus Pflicht erfüllt. Doch was, wenn genau dort, im vermeintlich Unzeitgemäßen, eine übersehene Form von Freiheit steckt? In Auseinandersetzung mit Søren Kierkegaard schaut Svenja Flaßpöhler auf ihre eigene Ehe und dorthin, wo moderne Beziehungen am empfindlichsten sind: in die Zone des Konflikts zwischen Mann und Frau, zwischen Gewohnheit und Lust, zwischen Realität und Reiz des Möglichen. Gerade hier, in der Möglichkeit zu gehen, entdeckt Flaßpöhler die Voraussetzung eines freien Bleibens. Nicht aus Konvention oder Zwang, sondern als bewusste Wahl, den Konflikt zu wagen – auch mit sich selbst. Eine lebendige, konkrete Philosophie und ein flammendes Plädoyer für die feste Zweierbeziehung.

Was, wenn Zusammenbleiben die höchste Form der Freiheit ist?

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Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783608966466
PREIS 25,00 € (EUR)
SEITEN 304

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

5 stars
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„Zusammenbleiben – Von der Freiheit fester Bindungen“ von Svenja Flaßpöhler ist ein Buch, das mich vor allem zum Nachdenken über Beziehungen, Verbindlichkeit und die Frage gebracht hat, was es eigentlich bedeutet, wirklich miteinander verbunden zu sein.

Gerade weil Beziehungen heute oft mit dem Gedanken verbunden werden, dass man jederzeit gehen kann, wenn es schwierig wird, fand ich den Ansatz spannend. Das Buch stellt die Bedeutung von Verbindlichkeit in den Mittelpunkt und hinterfragt gleichzeitig, was Freiheit innerhalb einer festen Beziehung bedeuten kann.

Beim Lesen habe ich mich immer wieder selbst gefragt, was mir in einer Beziehung wirklich wichtig ist. Für mich gehören Vertrauen, Ehrlichkeit, Treue, Nähe und gegenseitige Verlässlichkeit zu den Dingen, die eine Verbindung tragen. Gleichzeitig habe ich gemerkt, dass Zusammenbleiben nicht bedeuten darf, sich selbst aufzugeben oder alles auszuhalten.

Genau diese Spannung fand ich besonders interessant: Wie viel Freiheit braucht eine Beziehung, damit beide Menschen sie selbst bleiben können? Und wie viel Verbindlichkeit braucht es, damit überhaupt ein Gefühl von Sicherheit und Vertrauen entstehen kann?

Svenja Flaßpöhler schreibt anspruchsvoll und regt dazu an, die eigenen Vorstellungen von Liebe und Partnerschaft zu hinterfragen. Nicht jede Gedankenführung war für mich sofort leicht zugänglich, aber gerade dadurch habe ich an einigen Stellen länger über das Gelesene nachgedacht.

Das Buch hat mir auch gezeigt, dass eine feste Bindung nicht automatisch das Gegenteil von Freiheit sein muss. Im besten Fall kann Verbindlichkeit sogar einen sicheren Rahmen schaffen, in dem man sich entwickeln und trotzdem man selbst bleiben kann.

Für mich war „Zusammenbleiben“ deshalb weniger ein Buch mit einfachen Antworten als vielmehr eine Einladung, die eigenen Vorstellungen von Beziehung, Freiheit und Verantwortung genauer anzuschauen.

Eine anspruchsvolle und nachdenkliche Lektüre, die besonders dann interessant ist, wenn man sich ehrlich mit der Frage auseinandersetzen möchte, was eine tragfähige Beziehung eigentlich ausmacht.Ein kluges Buch über Liebe, Freiheit und Verbindlichkeit, das mich meine eigenen Vorstellungen von Beziehungen hinterfragen ließ.

5 stars
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