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Buchcover für Lissabon 1941

Lissabon 1941

Stadt der Spione, Hafen der Hoffnung | Josephine Baker und die verjagten Windsors, Hannah Arendt und James Bond. Ein Warteraum zwischen Hölle und Himmel.

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Erscheinungstermin 17.09.2026 | Archivierungsdatum 30.09.2026

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Zum Inhalt

Lissabon, Mixed Zone im Schatten des Krieges, Tummelplatz der Exilanten und Agenten

Im Frühsommer 1940 trieb die Wehrmacht Flüchtlinge durch Westeuropa. Wer es nicht per Schiff nach England schaffte, suchte Zuflucht in Lissabon: Tausende warteten im neutralen Portugal auf ein Schiff. Britische Spione und deutsche Agenten belauerten sich, Rohstoffeinkäufer suchten große Mengen an Sardinen für Hitlers Heer zu kaufen und wichtiger noch: das seltene und nicht zu ersetzende Wolfram für Granaten.

Alexander Smoltczyks packende Erzählung folgt den Schicksalen von Josephine Baker, Otto von Habsburg, Salvador Dali, Heinrich Mann, Hannah Arendt, Marc Chagall, Peggy Guggenheim, Lion Feuchtwanger, Alfred Döblin, Ian Fleming, Antoine de Saint-Exupéry, Jean Renoir, Arthur Koestler, Man Ray und vielen anderen. 

Lissabon, Mixed Zone im Schatten des Krieges, Tummelplatz der Exilanten und Agenten

Im Frühsommer 1940 trieb die Wehrmacht Flüchtlinge durch Westeuropa. Wer es nicht per Schiff nach England schaffte...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783423285513
PREIS 26,00 € (EUR)
SEITEN 384

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Lissabon zwischen Hoffnung, Spionage und Geschichte 🇵🇹📖

Lissabon 1941 nimmt einen mit in eine faszinierende Zeit, in der Lissabon zu einem Treffpunkt für Flüchtlinge, Spione und Menschen auf der Flucht vor dem Krieg wurde. Besonders spannend fand ich die vielen historischen Persönlichkeiten und Geschichten, die Alexander Smoltczyk miteinander verbindet.

Die Stadt wird dabei fast selbst zu einer Hauptfigur: ein Ort zwischen Hoffnung und Verzweiflung, Freiheit und Gefahr. Die Mischung aus historischen Fakten, persönlichen Schicksalen und Spionage sorgt für eine ganz besondere Atmosphäre.

Besonders interessant fand ich die Einblicke in diese oft wenig beleuchtete Seite des Zweiten Weltkriegs. Der Schreibstil ist informativ und gleichzeitig anschaulich, sodass man ein gutes Gefühl für die damalige Zeit und die Bedeutung Lissabons bekommt.

Ein spannendes und atmosphärisches Sachbuch für alle, die sich für Geschichte, Spionage, Flucht und ungewöhnliche historische Geschichten interessieren. 🇵🇹✨

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Lissabon zwischen Flucht und Hoffnung

Bei Lissabon denke ich eigentlich an Sonne, Meer und diese besondere Atmosphäre der Stadt. „Lissabon 1941“ hat mir ein völlig anderes Bild gezeigt: eine Stadt voller Menschen, die warten und nicht wissen, ob sie Europa noch rechtzeitig verlassen können. Mich hat besonders berührt, wie viele bekannte Namen plötzlich nicht mehr nur als berühmte Persönlichkeiten erscheinen, sondern als Flüchtlinge. Hannah Arendt, Heinrich Mann, Marc Chagall oder Lion Feuchtwanger. Es sind Menschen, die wir heute aus Büchern und Geschichtsstunden kennen und sie standen damals vor ganz existenziellen Fragen: Bekomme ich ein Visum? Einen Platz auf einem Schiff? Schaffe ich es überhaupt hier raus?
Gleichzeitig laufen deutsche und britische Agenten durch dieselben Straßen. Diese Mischung fand ich faszinierend: Flüchtlinge, Künstler, Spione, Geschäftsleute und Glücksritter treffen in einer scheinbar friedlichen Stadt aufeinander, während ringsherum Europa brennt. Bei der Vielzahl der Namen musste ich gelegentlich aufpassen, nicht den Überblick zu verlieren. Dafür entstehen immer wieder einzelne Geschichten, die bei mir hängen geblieben sind. Mich hat vor allem dieser Gedanke nicht losgelassen: Für die einen war Lissabon nur eine schöne Stadt am Atlantik. Für andere bedeutete ein Schiff, das dort ablegte, schlicht das Überleben. Genau dieser Gegensatz macht das Buch für mich so eindrücklich.

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