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Aprikosenkind
Thriller
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Erscheinungstermin 01.10.2026 | Archivierungsdatum 31.03.2027
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Zum Inhalt
Du würdest alles tun, um deine Tochter zu beschützen.
Aber wer beschützt dich?
Nathalie hat endlich, wonach sie sich immer gesehnt hat: Sie lebt in einem Haus auf dem Land, mit ihrem Mann und dem Wunschkind, auf das sie so lange warten musste. Doch etwas stimmt nicht mit ihrer Tochter Ruby. Nathalie kommt einer Wahrheit auf die Spur, für die sie nicht bereit ist …
Die fünfjährige Ruby ist ein besonderes Mädchen: in sich gekehrt, still, langsamer als andere Kinder. Nathalie widmet Ruby ihre ganze Aufmerksamkeit und hat viel für sie aufgegeben. In ihrem neuen Zuhause auf dem Land soll Ruby endlich aufblühen. Doch dort geschehen seltsame Dinge. Fenster und Türen stehen plötzlich offen, die anderen Eltern fangen an, sich komisch zu benehmen. Ihr Mann Gabriel versucht unerschütterlich, Nathalie zu beruhigen, doch sie fühlt sich zunehmend unsicher im eigenen Zuhause. Eines Tages malt Ruby ein Bild, das alles verändert. Und Nathalie muss sich fragen, welchen Preis sie für ihr Glück zu zahlen bereit ist.
Ein nervenaufreibender Psychothriller über Mutterliebe, Familiengeheimnisse und die dunkle Seite ländlicher Idylle – mit unerwarteten Wendungen bis zur letzten Seite.
»Man beginnt mit dem Lesen und will nicht mehr zurück, sondern einfach wissen, wie es ausgeht.« Christine Westermann über »SCHWEIG!«
Du würdest alles tun, um deine Tochter zu beschützen.
Aber wer beschützt dich?
Nathalie hat endlich, wonach sie sich immer gesehnt hat: Sie lebt in einem Haus auf dem Land, mit ihrem Mann und dem...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783462011869 |
| PREIS | 18,00 € (EUR) |
| SEITEN | 384 |
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Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Nächstes Highlight von Judith Merchant
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Mit APRIKOSENKIND ist endlich ein neuer Thriller von Judith Merchant erschienen. Bereits ihr Thriller ATME hatte mir als Hörbuch sehr gut gefallen. Der Nachfolger SCHWEIG! war für mich dann sogar ein absolutes und unumstößliches Highlight. Nach 5 Jahren (!) Wartezeit ist APRIKOSENKIND dann natürlich unbesehen auf meiner Leseliste gelandet. Und Judith Merchant macht da weiter, wo sie aufgehört hat und liefert erneut ein Highlight ab.
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Darum geht’s: Nathalie lebt mit ihrem Mann Gabriel und Tochter Ruby in einem Haus auf dem Land den Traum von der perfekten Familie. Wirklich? Stück für Stück offenbaren sich immer mehr Ungereimtheiten und die ach so tolle Fassade bekommt Risse, die den Blick in dunkle Abgründe freilegen…
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Oh mein Gott! APRIKOSENKIND hat mir wieder genau das gegeben, was ich vor allem bereits in SCHWEIG! so sehr gefeiert habe. Judith Merchant hat einen für meinen Geschmack wahnsinnig tollen Schreibstil, der genau meinen Nerv trifft und fast wie von Zauberhand in seinen Bann zieht. Merchant schreibt ganz ruhig und unaufgeregt, auf den ersten Blick vielleicht sogar etwas unterkühlt. Und doch schafft sie es, eine unglaubliche Intensität zu erzeugen, der ich mich nicht entziehen kann, die mich mitreißt und die mich ganz automatisch Seite um Seite umblättern lässt. In APRIKOSENKIND hat Merchant mich mit Haut und Haaren und immer tiefer in eine Geschichte hineingezogen worden, aus der es schon nach kürzester Zeit keinen Ausweg mehr für mich gab. Der Lesesog, der sich hier entwickelt, ist fast unbeschreiblich.
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APRIKOSENKIND ist ein Thriller, der mit vielen kleinen Entwicklungen daherkommt, denen man zunächst vielleicht gar nicht viel Bedeutung beimisst, die im Zusammenspiel aber plötzlich so viel Sinn machen und ein schlüssiges Gesamtbild ergeben. Judith Merchant zeigt sich hier wieder als wahre Meisterin der unterschwelligen und psychologischen Spannung. Zahlreiche Ungereimtheiten, seltsame Vorkommnisse und mysteriöse Verhaltensweisen – zunächst mal hatte ich viele Fragezeichen im Kopf. Automatisch habe ich dann angefangen, Erklärungen zu suchen und den Personen Rollen zugewiesen. Irgendwie hat das alles aber nicht so gepasst, wie es sollte und ich musste wieder umdenken. Am Anfang hätte ich nie gedacht, dass die Handlung so viele Überraschungen für mich bereithält und ich letztendlich bei diesem Schluss lande. Wahnsinn!
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Der Verlag wirft APRIKOSENKIND in einer wunderschönen Print-Ausgabe mit Farbschnitt auf den Markt. Judith Merchant und ihr neuer Thriller haben sich diesen optischen Kaufanreiz auf jeden Fall verdient. Noch besser finde ich aber, dass das Buch auch abgesehen von dem rein äußerlichen Schnickschnack zu 100% überzeugen kann - und genau darauf kommt es ja letztendlich an. Das Psychospiel um Mutterliebe und Familiengeheimnisse ist so packend und nervenaufreibend, dass ich einfach nicht aufhören konnte zu lesen.
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Für mich ist APROKOSENKIND eine echte Perle und ein Genre-Highlight. Ein Psychothriller, wie ich ihn mag. Mich hat das Buch mit seiner düster-geheimnisvollen Atmosphäre, den vielschichtigen Charakteren, ihrer Entwicklung und den vielen unerwarteten Wendungen komplett abgeholt und überzeugt. Fünf Jahre zwischen zwei Büchern sind schon eine lange Wartezeit – aber die nehme ich wirklich gerne in Kauf, wenn dann wieder so ein dermaßen toller Thriller dabei herauskommt. Beim nächsten Buch von Judith Merchant bin ich also auf jeden Fall wieder dabei. Spätestens jetzt bezeichne ich mich selbst als großen Fan der Autorin.
Caroline S, Buchhändler*in
In ihren Krimis scheint es immer um seltsame Männer zu gehen...
"Atme" und "Schweig" fand ich extrem gut, dieses Buch fand ich zunächst etwas dröge. Ja, die Mutter ist hier die Erzählerin, aber man merkt gleich, dass sie nicht wirklich ernst genommen werden sollte.... oder sind es doch die äußeren Umstände, die sie so reagieren lassen? Schließlich erfährt der Leser von ihren Problemen und ab da stellten sich mit doch etliche Nackenhaare auf. Klassischer Showdown am Ende, vielleicht etwas flott im Vergleich zum Anfang, insgesamt aber recht unterhaltsamer Psychothrill. Nichts für Einsteiger im Genre.
Nadia F, Buchhändler*in
Hier merkt man von Anfang an, dass irgendetwas nicht stimmt, und man fragt sich, was dies sein könnte. Das Buch lebt von seiner Atmosphäre und den kurzen Kapiteln, ich war froh, dass die Geschichte nicht unnötig in die Länge gezogen wurde. Nathalie hat mir in manchen Momenten mehr und in manchen weniger gefallen, ihre Situation war aber auch schwierig. Das Ende kam mir leider etwas überhastet vor, da hätte man den Mittelteil etwas kürzen können und das Ende verlängern. Ich würde es allen empfehlen, welche einen unblutigen, aber dennoch spannenden Thriller suchen.
Zum Inhalt:
Ruby ist anders als andere Kinder. Sie ist still, in sich gekehrt und scheinbar in ihrer Entwicklung hinterher. Nathalie hofft, dass sich das in der neuen Heimat ändert, doch es ändert sich nichts, ganz im Gegenteil, es passieren sonderbare Dinge und Nathalie fängt an sich im eigenen Heim nicht mehr wohl und sicher zu fühlen auch wenn Mann Gabriel alles versucht, sie zu beruhigen. Eines Tages malt die kleine Ruby ein Bild, dass Nathalie aufschreckt.
Meine Meinung:
Das war so ein Buch, bei dem man extrem lange rumrätselt, was da eigentlich passiert. Man zweifelt am Anfang auch fast an dem Genre Thriller, aber irgendwann dreht sich alles und das Buch wird immer spannender, wobei man fast bis zum Ende im Dunkeln tappt, was da wirklich passiert. Ich hatte mehr als einmal Gänsehaut und konnte kaum fassen, was ich da lese. Ein bisschen habe ich Bedenken, dass mancher der Anfang vielleicht etwas zäh findet, weil bis auf das schon seltsame Verhalten der kleinen Ruby nicht viel passiert. All denen sei aber geraten, bleibt unbedingt dran, denn das Buch entwickelt sich zu einem absolutem Pageturner.
Fazit:
Toller Thriller
Aprikosenkind von Judith Merchant
Du liebst deine Tochter über alles. Dann malt sie ein Bild, auf dem du stirbst.
Nathalie glaubt endlich das Leben gefunden zu haben, nach dem sie sich lange gesehnt hat. Gemeinsam mit ihrem Mann Gabriel und der sechsjährigen Ruby zieht sie in ein Haus auf dem Land. Dort soll die Familie zur Ruhe kommen und Ruby die Zeit erhalten, die sie braucht. Doch die vermeintliche Idylle bekommt immer mehr Risse. Türen und Fenster stehen offen, Menschen aus der Umgebung verhalten sich merkwürdig und Nathalie beginnt, ihrer eigenen Wahrnehmung zu misstrauen.
Judith Merchant holt die Bedrohung direkt in den Familienalltag. Es braucht keine drastischen Gewaltszenen, um ein beklemmendes Gefühl entstehen zu lassen. Ein offenes Fenster, ein veränderter Blick oder eine Kinderzeichnung reichen aus, damit aus Vertrautheit langsam Unsicherheit wird. Gerade diese leisen Momente haben bei mir die stärkste Wirkung entfaltet.
Ruby ist ein stilles, in sich gekehrtes Kind, das von den Erwachsenen immer wieder beobachtet und gedeutet wird. Besonders eindringlich fand ich, wie schnell ihr Verhalten zum Rätsel gemacht wird. Alle glauben zu wissen, was sie braucht oder was ihre Bilder bedeuten. Dabei gerät ihre eigene Wahrnehmung beinahe aus dem Blick. Das Buch zeigt auf verstörende Weise, wie abhängig Kinder davon sind, dass Erwachsene ihre Signale wirklich sehen und verantwortungsvoll mit ihnen umgehen.
Nathalies Liebe zu Ruby ist intensiv und gleichzeitig von ihrer eigenen Sehnsucht nach einer glücklichen Familie geprägt. Dadurch bleibt lange unklar, ob sie einer realen Gefahr auf der Spur ist oder ob ihre Ängste beginnen, ihre Wahrnehmung zu bestimmen. Gabriel wirkt nach außen ruhig und verständnisvoll, doch seine Versuche, Nathalie zu beruhigen, verstärken das Misstrauen zunehmend.
Die wechselnden Perspektiven und kurzen Kapitel sorgen dafür, dass sich das Bild der Familie ständig verändert. Jeder scheint nur einen Teil der Wahrheit zu kennen. Der Beginn entwickelt sich eher langsam, und manche Gedanken Nathalies wiederholen sich für mein Empfinden. Danach verdichtet sich die Geschichte spürbar. Die Hinweise werden gezielt gesetzt, führen mehrfach in unterschiedliche Richtungen und lassen lange offen, wem überhaupt zu trauen ist.
Aprikosenkind ist ein psychologisch dichter Thriller über Mutterliebe, Familiengeheimnisse und die gefährliche Sehnsucht nach einem vollkommenen Zuhause. Die Geschichte zeigt, wie leicht Fürsorge, Angst und Kontrolle ineinander übergehen können. Besonders die leise Bedrohung und Rubys verletzliche Position haben bei mir nachgewirkt. Ein verstörender Thriller, dessen Grauen genau dort entsteht, wo ein Kind eigentlich am sichersten sein sollte.
Triggerwarnung: unerfüllter Kinderwunsch, psychische Manipulation, Kindeswohlgefährdung, Gewalt und Tod.
Vielen Dank an NetGalley und den Kiepenheuer & Witsch Verlag für das Rezensionsexemplar.
Mir hat die Geschichte um Ruby und Natalie gut gefallen. Sie war sehr spannend und voller unerwarteter Wendungen! Die vielen verschiedenen Perspektiven und Zeitebenen waren teilweise etwas knifflig und hektisch. Der Thriller ist bis zuletzt wirklich spannend und aufwühlend - die zentrale Figur ist auf jeden Fall Ruby und ihre realistische Darstellung ist wirklich gut gelungen! Ich habe das Buch gerne gelesen und wollte unbedingt wissen, wie es ausgeht. Für Leser:innen, die nicht zu sensibel auf die Darstellung von Kindern in Thrillern reagieren, auf jeden Fall eine spannende Leseerfahrung!
LeserInnen dieses Buches mochten auch:
Dorit Linke
Jugendbuch & Young Adult, Politik & Zeitgeschehen, Sachbücher für Kinder