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Eisglut
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Erscheinungstermin 06.10.2026 | Archivierungsdatum N/A
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Zum Inhalt
Verschollen im Eis: Ein vergessenes Geheimnis des Kalten Krieges.
Im Jahr 1968 stürzt ein Langstreckenbomber über Grönland ab, an Bord vier Wasserstoffbomben. Eine davon ist bis heute tief unter dem Packeis verschollen. Als Ermittler John Kaunak dem Notruf eines grönländischen Trawlers nachgeht, findet seine Einheit neben Blutspuren einen mysteriösen Beifang auf dem Schiff. Handelt es sich um Teile der Bombe? Und warum wurde ein russisches U-Boot in der Nähe gesichtet? Die Spur führt Kaunak bis in den Nahen Osten. Und mit jeder Stunde wächst die Gefahr einer globalen Eskalation.
Band drei der erfolgreichen Grönland-Reihe rund um Spezialermittler John Kaunak
Verschollen im Eis: Ein vergessenes Geheimnis des Kalten Krieges.
Im Jahr 1968 stürzt ein Langstreckenbomber über Grönland ab, an Bord vier Wasserstoffbomben. Eine davon ist bis heute tief unter dem...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | E-Book |
| ISBN | 9783841241535 |
| PREIS | 9,99 € (EUR) |
| SEITEN | 352 |
Auf NetGalley verfügbar
Durchschnittliche Bewertung von 10 Mitgliedern
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Wenn der Kalte Krieg plötzlich wieder auftaut
Die Vorstellung allein ist schon beunruhigend: 1968 stürzt über Grönland ein Bomber mit vier Wasserstoffbomben ab. Und eine davon bleibt verschwunden. Noch unheimlicher wird es, wenn ein Thriller genau an dieser historischen Ausgangslage ansetzt und fragt: Was wäre, wenn die Vergangenheit plötzlich wieder auftaucht? John Kaunak beginnt eigentlich mit dem Notruf eines Trawlers. Blutspuren, ein mysteriöser Fund im Beifang und ein russisches U-Boot in der Nähe lassen aber schnell erkennen, dass es um wesentlich mehr geht. Mir hat gefallen, wie aus einer zunächst überschaubaren Ermittlung Schritt für Schritt ein Szenario mit internationaler Dimension wird. Besonders stark ist für mich wieder Grönland als Schauplatz. Eis, Kälte und diese riesigen, menschenleeren Flächen erzeugen eine ganz eigene Spannung. Gleichzeitig steht darunter buchstäblich die Vergangenheit. Ich bin Jahrgang 1971 und mit dem Kalten Krieg aufgewachsen. Die Vorstellung einer möglichen atomaren Eskalation gehörte damals durchaus zum Hintergrund unseres Lebens. Vielleicht wirkt deshalb die Verbindung von 1968 mit einer Bedrohung in der Gegenwart auf mich besonders beklemmend. Später wird die Handlung deutlich größer und führt bis in den Nahen Osten. An einigen Stellen war mir die Zuspitzung fast etwas viel. Andererseits gehört genau dieses Tempo zu einem Thriller, der mit einer möglichen globalen Eskalation spielt. Was mir besonders gefallen hat: Die Geschichte zeigt, dass politische und militärische Entscheidungen nicht einfach verschwinden, nur weil Jahrzehnte vergangen sind. Manchmal liegen ihre Folgen nur sehr lange unter dem Eis.
Ein spannender Abschluss der Grönland-Reihe, kalt im Schauplatz und ziemlich heiß in dem, was daraus entsteht.
Hochspannung im ewigen Eis
Mit „Eisglut“ von Roland Muller geht es erneut in die eisige Welt Grönlands und schon die Ausgangssituation hat mich sofort gepackt. Ein Fischtrawler macht im Polarmeer einen mysteriösen Fund. Kurz darauf kann der Kapitän gerade noch einen Notruf absetzen, bevor Schiff und Besatzung verschwinden. Als Ermittler John Kaunak den verlassenen Trawler untersucht, stößt er auf Spuren radioaktiver Strahlung.
Besonders stark fand ich wieder das arktische Setting. Die Weite Grönlands, das Polarmeer, extreme Wetterbedingungen und die Abgeschiedenheit sorgen für eine Atmosphäre, die perfekt zu dieser Geschichte passt. Die Natur wirkt dabei nicht einfach wie eine Kulisse, sondern immer wieder wie eine zusätzliche Gefahr. Beim Lesen konnte ich die Kälte teilweise regelrecht spüren.
Spannend fand ich außerdem die Verbindung zur Zeit des Kalten Krieges. Der Prolog führt zurück ins Jahr 1968 und macht direkt neugierig darauf, wie die damaligen Ereignisse mit dem aktuellen Fall zusammenhängen. Dass Roland Muller reale historische Hintergründe und sorgfältig recherchierte Fakten in seine fiktive Geschichte einfließen lässt, gibt dem Ganzen noch einmal einen besonderen Reiz.
Auch der eigentliche Fall entwickelt schnell eine beunruhigende Dimension. Radioaktivität, verschwundenes Material und eine geheime Auktion im Darknet sorgen dafür, dass John und sein Team es mit deutlich mehr als einem gewöhnlichen Kriminalfall zu tun bekommen. Besonders die Mischung aus Thriller, politischen Interessen und den Gefahren rund um atomwaffenfähiges Material fand ich erschreckend aktuell und spannend.
John Kaunak gefällt mir dabei weiterhin als Ermittler. Gleichzeitig lebt die Geschichte für mich stark von seinem Team und den unterschiedlichen Figuren rund um SPEC-M. Die persönlichen Momente zwischen ihnen sorgen dafür, dass neben der großen Bedrohung auch die menschliche Seite nicht verloren geht.
Der Schreibstil ist bildhaft und trotz der vielen politischen, historischen und technischen Hintergründe angenehm zu lesen. An einigen Stellen bekommt man recht viele Informationen vermittelt, was das Tempo etwas herausnimmt. Mich hat das hier allerdings kaum gestört, weil gerade die recherchierten Hintergründe einen großen Teil der Faszination ausmachen.
Besonders gut funktioniert für mich der Kontrast zwischen der gewaltigen, beinahe unberührten Landschaft der Arktis und einer Bedrohung, die sehr deutlich vom Menschen geschaffen wurde. Dadurch bekommt „Eisglut“ eine beklemmende Grundstimmung, die wunderbar zum Thriller passt.
Insgesamt ist „Eisglut“ für mich ein spannender und hervorragend recherchiert wirkender Arktis-Thriller, der historische Ereignisse, moderne geopolitische Konflikte und eine gefährliche Suche im ewigen Eis miteinander verbindet. Wer Thriller mit ungewöhnlichem Setting und einem starken Bezug zu realen Hintergründen mag, dürfte hier definitiv auf seine Kosten kommen.
Susanne B, Rezensent*in
John & Co retten die Welt
„Eisglut“ von Roland Muller ist bereits der dritte Band einer Grönland-Reihe um Spezialermittler John Kaunak. Die Vorgänger hatten mich begeistert und auch „Eisglut“ habe ich mit großer Freude gelesen. Worum geht es?
Wir schreiben das Jahr 1968, als ein Langstreckenbomber über Grönland abstürzt. An Bord vier Wasserstoffbomben. Nur drei konnten geborgen werden. Die vierte war verschollen, bis ein Fischtrawler unter grönländischer Flagge im Polarmeer einen mysteriösen Beifang macht. Der Kapitän kann noch einen Notruf absetzen, ehe er samt Mannschaft verschwindet.
John Kaunak und sein Team entdecken auf dem leeren Trawler Reste radioaktiver Strahlung. Eine Spur führt ins Darknet, wo eine geheime Auktion für atomwaffenfähiges Material angekündigt wird. Die Ermittler verschaffen sich Zutritt und finden sich schon bald in prekärer Lage wieder…
„Eisglut“ ist nicht nur spannend und unterhaltsam, sondern auch bestens recherchiert. Ein Mix aus Fakten und Fiktion. Wechselnde Perspektiven sorgen für Dynamik. Auch der Humor kommt nicht zu kurz.
Brandaktuelle Themen (Grönland!) und exotische Schauplätze, z.B. ein Kreuzfahrtschiff (Mein Traum *haha), das sind die Zutaten für diesen actionreichen Thriller. Besonders gefallen haben mir die Szenen in einem Freifallrettungsboot.
Die Figurenzeichnung ist gelungen. Neben John geben Jacob, Astrid, Silpa und Nuka wirklich alles. Neu dabei Sara, genannt Tarra. Ich hoffe, die Reihe geht weiter.
Fazit: Hochaktueller und brisanter Thriller. Gerne mehr davon!
Rezensent*in 1219964
Habe ich eventuell Luftsprünge gemacht, als ich die Zusage für das Rezi Exemplar bekommen habe? Möglich. Ich liebe diese Reihe einfach.
Eisglut speziell spielt dieses Mal allerdings nicht nur in Grönland, sondern grossteils an meinen anderen Lieblingsorten: Spitzbergen und auf einem Schiff. Ach ich liebs doch einfach.
Die Geschichte beginnt mit einem Exkurs in die Vergangenheit zu einem realen Flugzeugabsturz im Jahr 1968, bei dem eine Wasserstoffbombe verloren ging (richtig coole Situation...), später in der Gegenwart wird die Gruppe rund um John Kaunak über einen seltsamen Fund eines Fischerboots informiert, doch scheinbar sind sie nicht die Einzigen, die sich für den Fund interessieren. Als das Schiff mit den Gegenständen an Bord schliesslich angegriffen wird und die Besatzung spurlos verschwindet, wird glasklar, dass da etwas grösseres im Busch ist. Stecken die Russen dahinter? Vielleicht auch die USA? China? Oder am Ende doch etwas ganz anderes?
Ich liebe einfach, wie Roland Muller das weltpolitische Geschehen mit einbaut und gewisse Politiker und ihre Aktionen kritisiert, klare Empfehlung meinerseits!
Nele R, Rezensent*in
Zu realistisch um nicht wahr zu sein
Eine gelungene Fortsetzung, die an den Charme des zweiten Buches ansetzt, obwohl ich teilweise die Gegebenheiten andere sind.
Es ist erschreckend, wie brutal manche Menschen sind und durch die aktuellen Ereignisse im nahen Osten bleibt bei dem Buch der Beigeschmack, dass es nicht alles nur fiktive Literatur ist. Unglaublich wie gut das alles umgesetzt wurde. Gern mehr davon.
Was für ein Thriller! Selten habe ich ein Buch gelesen, bei dem ich so sehr das Gefühl hatte, mitten in einem Actionfilm zu stecken. Rasante Entwicklungen, gefährliche Situationen, überraschende Wendungen und eine Mission, bei der ständig alles auf dem Spiel steht. Im Buch selbst wird der Einsatz von John Kaunak und seinem Team als „Mission Impossible“ bezeichnet. Und genau so hat sich die gesamte Geschichte für mich angefühlt!
Als ein grönländischer Fischtrawler im Polarmeer einen geheimnisvollen Fund macht und kurz darauf spurlos verschwindet, beginnen für John Kaunak und sein Team gefährliche Ermittlungen. Die Spuren führen zurück in die Zeit des Kalten Krieges und zu einem militärischen Geheimnis, das Jahrzehnte später eine ungeahnte Bedrohung darstellt. Schnell geraten die Ermittler zwischen die Fronten internationaler Machtinteressen.
Besonders begeistert hat mich die Aktualität und Brisanz der Handlung. Die Arktis, der Klimawandel, militärische Altlasten und die geopolitischen Interessen verschiedener Staaten – Roland Muller greift Themen auf, die erschreckend realitätsnah sind. Gerade diese Verbindung zwischen historischen Ereignissen und gegenwärtigen Entwicklungen verleiht dem Thriller eine besondere Intensität.
Man merkt auf jeder Seite, wie intensiv sich der Autor mit den Hintergründen seiner Geschichte beschäftigt hat. Die realen Schauplätze, historischen Bezüge und zahlreichen technischen Details sorgen für eine beeindruckende Authentizität. Dabei hatte ich immer wieder das Gefühl, nicht einfach nur eine fiktive Geschichte zu lesen, sondern Ereignisse zu verfolgen, die durchaus vorstellbar erscheinen.
Auch der Schreibstil hat mich vollkommen überzeugt. Roland Muller beschreibt die Schauplätze und das Geschehen so bildhaft, dass ich die eisige Kälte, die gewaltigen Naturkräfte und die bedrohliche Atmosphäre förmlich spüren konnte. Besonders die actionreichen Szenen sind unglaublich lebendig geschrieben. Ich hatte die Bilder regelrecht vor Augen, als würde ich einen Film verfolgen.
Was mich besonders begeistert hat, ist der durchgehend hohe Spannungsbogen. Es gibt keine wirklichen Längen und kaum Gelegenheit zum Durchatmen. Immer wenn ich dachte, die Situation könnte sich endlich entspannen, wartete bereits die nächste Gefahr oder eine unerwartete Entwicklung. Roland Muller gelingt es, die Spannung von Anfang bis Ende aufrechtzuerhalten. Ich wollte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen musste, wie diese scheinbar unmögliche Mission ausgehen würde.
Ein weiterer Pluspunkt ist für mich John Kaunak mit seinem Team. Die unterschiedlichen Charaktere, ihr Zusammenhalt und die teilweise humorvollen Dialoge bringen eine menschliche Komponente in die gefährliche Mission. Gerade dieser Wechsel zwischen nervenaufreibenden Situationen und kleinen Momenten zum Schmunzeln hat mir sehr gefallen.
Mein Fazit:
„Eisglut“ hat mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert! Ein hochspannender, hervorragend recherchierter Thriller, der historische Fakten, aktuelle politische Brisanz und rasante Action miteinander verbindet. Roland Muller liefert großes Kopfkino vor einer faszinierenden arktischen Kulisse. Für mich war dieses Buch tatsächlich „Mission Impossible“ in Romanform und ein echtes Lesehighlight!
Dies ist der dritte Band der Grönland-Reihe rund um Spezialermittler John Kaunak. Mich hat dieser Roman von der ersten Seite an in seinen eisigen Sog gezogen. Die Kombination aus kalter, unwirtlicher Grönland-Atmosphäre und dem drohenden Schatten des Kalten Krieges erzeugt eine Spannung, die unter die Haut geht. John Kaunak ist ein abgeklärter Ermittler, dessen Entschlossenheit und Menschlichkeit die Geschichte tragen. Die Vorstellung, dass eine Wasserstoffbombe seit Jahrzehnten unter dem Packeis schlummert, ist gleichermassen beängstigend und faszinierend und die Spurensuche auf einem Trawler, die Sichtung eines russischen U-Boots, die Verknüpfung bis in den Nahen Osten, das macht das Tempo atemlos. Besonders gelungen finde ich, wie Roland Muller historische Bedrohung mit persönlicher Dramatik verwebt. Politische Brisanz wird nie nur als Hintergrund genutzt, sondern treibt die Figuren und ihre Entscheidungen voran. Atmosphärisch dicht, handwerklich souverän und mit einem Finale, das die globale Eskalation greifbar macht für mich ein Thriller, der lange nachhallt und Lust auf die Fortsetzung der Grönland-Reihe weckt.
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