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Opfer, die wir bringen
Ein Fall für Svea Karhuu & Jon Nordh | "Wenn man Mankell liest, wenn man Nesbø liest, dann MUSS man auch Voosen Danielsson lesen. Die sind großartig!" WDR
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Erscheinungstermin 13.08.2026 | Archivierungsdatum 28.02.2027
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Zum Inhalt
Im dritten Band der schwedischen SPIEGEL-Bestsellerreihe müssen das ungleiche Ermittlerduo Svea Karhuu und Jon Nordh in die Provinz. In einer Aussteiger-Gemeinschaft in Schonen wurden drei Mädchen ermordet. Die Mitglieder der Kommune schweigen, dann geschehen weitere Morde und die Ermittler kommen an ihre Grenzen.
Die junge Kriminalpolizistin Svea Karhuu und der erfahrene Kommissar Jon Nordh werden ins ländliche Schonen gerufen, wo innerhalb einer Aussteigergemeinschaft drei Mädchen im Teenageralter erschossen aufgefunden wurden. Am Tatort findet sich eine obskure Botschaft, die mit dem Blut eines Opfers an die Wand geschrieben wurde. Bald wird den beiden ungleichen Ermittlern klar, dass die esoterisch geprägte Kommune sektenhafte Züge trägt und die Aufklärung der Morde keinesfalls bedingungslos unterstützt. Während Svea Karhuu einer Spur nach Nordschweden folgt, die sie in einer abgelegenen Berglandschaft bis zu einem samischen Schamanen führt, rennt Jon Nordh vor Ort gegen eine Mauer aus Lügen, Halbwahrheiten und Schweigen an.
Im dritten Band der schwedischen SPIEGEL-Bestsellerreihe müssen das ungleiche Ermittlerduo Svea Karhuu und Jon Nordh in die Provinz. In einer Aussteiger-Gemeinschaft in Schonen wurden drei Mädchen...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783462009651 |
| PREIS | 18,00 € (EUR) |
| SEITEN | 352 |
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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Monika F, Buchhändler*in
Super Spannung und tolle Ermittler. Die Skandinavier sind die Besten. Ich freue mich auf die Fortsetzung.
Buchhändler*in 516281
Das Ermittlerduo Svea Karhun und Jan Nordh haben hier einen schwierigen Fall zu lösen. Drei ermordete Mädchen, Mitglieder einer Aussteigerkommune und drei verschwundene Männer.
Keiner der Aussteiger scheint an einer Aufklärung interessiert, Lügen verhindern die Arbeit.
Eine spannende Geschichte, super zu lesen und ein Muss für Krimifans.
Ronald V, Buchhändler*in
Der dritte gemeinsame Fall für die Kriminalpolizistin Svea Karhuu und Kommissar Jon Nordh. Drei ermordete Mädchen in einer abgelegenen "Kommune" sind der Auftakt zu einem sehr komplexen Fall. Die Eltern der Opfer und die gesamte Gemeinschaft sind sehr verschlossen und scheinen ein Geheimnis zu hüten. Während Svea Karhuu in ihrer Heimat in Nordschweden einer Spur folgt, ermittelt Jon Nordh vor Ort in Südschweden. Als ein weiterer Mord geschieht, nimmt der Fall eine unerwartete Wendung, gefolgt von einer rasanten Auflösung.
Sehr gute Geschichte, ein starkes Ermittlerteam, unbedingt empfehlenswert, freue mich jetzt schon auf den nächsten Fall.
Christina F, Beschäftigte*r in der Buchbranche
Wieder ein sehr solider Krimi von Voossen/ Danielsson. Kommt ein bisschen langsam in Gang und ist dann nicht mehr aus der Hand zu legen.
Was mich an diesem dritten Band besonders packt, ist weniger der Kriminalfall selbst, so brutal und verstörend er ist, sondern die Art, wie er die Ermittler an ihre innersten Grenzen führt. Diese Aussteiger-Gemeinschaft in Schonen wirkt wie ein abgeschottetes Biotop, in dem Wahrheit keinen Wert hat und Schweigen zur Währung wird. Drei ermordete Mädchen, eine blutige Botschaft an der Wand, und eine Gruppe, die sich lieber in esoterische Nebel hüllt, als Verantwortung zu übernehmen. Das erzeugt eine Beklemmung, die man beim Lesen fast körperlich spürt. Svea Karhuu wächst mir hier besonders ans Herz. Ihre Spur nach Nordschweden, hinein in eine karge Bergwelt und zu einem samischen Schamanen, hat etwas Rohes, fast Mystisches. Man merkt, wie sie sich selbst dabei verliert und gleichzeitig findet. Jon Nordh dagegen bleibt im stickigen Korsett der Lügen zurück, rennt gegen Mauern, die nicht nur aus Worten bestehen, sondern aus Überzeugungen, die sich wie Beton anfühlen. Was mich persönlich am meisten berühr. Die beiden sind ein ungleiches Duo, aber genau darin liegt ihre Stärke. Während Svea intuitiv und kompromisslos voranschreitet, kämpft Jon mit der Realität vor Ort, mit Menschen, die lieber sterben würden, als die Wahrheit preiszugeben. Diese Spannung zwischen ihnen trägt den Roman genauso wie der Fall selbst. Am Ende bleibt ein Gefühl von Dunkelheit, das nicht nur von den Morden kommt, sondern von der Erkenntnis, wie gefährlich Gemeinschaften werden können, wenn sie sich der Welt entziehen. Ein Krimi, der nachhallt, weil er nicht nur erzählt, sondern aufwühlt.
Susanne B, Rezensent*in
Götterdämmerung
Die beiden Vorgänger hatten mich begeistert, wie alles von Roman Voosen und Kerstin Signe Danielsson zuvor. Und auch „Opfer, die wir bringen“, der dritte Fall für Kommissar Jon Nordh und seine Kollegin Svea Karhuu, überzeugt mit einem originellen Plot. Worum geht es?
In einer Aussteigergemeinschaft im ländlichen Schonen wurden drei Mädchen im Teenageralter erschossen. Die Mitglieder der esoterisch angehauchten Kommune schweigen. Dann geschehen weitere Morde und die Ermittler kommen an ihre Grenzen.
„Opfer, die wir bringen“ ist spannend und unterhaltsam sowie flott und flüssig zu lesen. Zudem hat das Autorenpaar eine Thematik gewählt, die nicht schon x-fach kriminalliterarisch behandelt wurde. Ein Buch, das Aussteigertum und biodynamische Landwirtschaft thematisiert. Es geht um Manipulation und Missbrauch.
Wechselnde Perspektiven sorgen für Dynamik. Immer wieder sind Rückblicke in Kursivschrift aus einem Tagebuch eingestreut. Ein vielschichtiger Fall, auch wenn die Geschichte zum Schluss ein wenig überfrachtet wirkt.
Jon und Svea sind mir inzwischen ans Herz gewachsen. Auch „die Muppets“, Anna Wallgren und Henning Stöcker, sind wieder mit von der Partie.
Das Buch endet mit einem fiesen Cliffhanger. Und so freue ich mich schon auf die Fortsetzung, „Böses, das wir tun“, die im Herbst 2027 erscheinen soll.
Fazit: Fall Nr. 3 für Team Malmö. Gut, aber nicht ganz so gut wie die beiden Vorgänger.
Rezensent*in 594136
Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet und hat auch einen, wenn auch etwas entfernten, Bezug zum Inhalt des Buches.
Dies ist bereits der 3. Fall für das Ermittlerduo, bestehend aus der Kriminalpolizistin Svea Karhuu und dem Kommissar Jon Nordh. Wie schon in den Vorgängern zieht sich das jeweilige Privatleben der beiden wie ein roter Faden durch die Geschichte. Bei Jon geht es weiterhin um die dramatischen Hintergründe des tödlichen Unfalls seiner Frau und das harte Weiterleben als Restfamilie. Bei Svea dominiert die ständige Angst vor ihrem ehemaligen skrupellosen Chef, der ihr eventuell nach dem Leben trachtet. Auch das Ende lässt wieder deutlich durchblicken, dass diese übergreifende Thematik in der nächsten Folge fortgeführt wird.
Inhaltlich geht es hier aber erst einmal um den grausamen Mord an drei Teenagern, die in einer esoterischen Kommune aufgewachsen sind. Die Ermittlungen ziehen schnell immer weitere Kreise. Es werden dauernd neue realistische Szenarien aufgemacht und man präsentiert dem Leser fortlaufend neue Verdächtige.
Das alles ist wie immer extrem spannend ausgedacht und ebenso fesselnd erzählt. Man kann das Buch kaum aus der Hand legen, weil die Handlung einen von Anfang bis Ende packt. Eine rundum gelungene Fortsetzung – von mir gibt es dafür volle fünf Sterne!