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Buchcover für Opfer, die wir bringen

Opfer, die wir bringen

Ein Fall für Svea Karhuu & Jon Nordh | "Wenn man Mankell liest, wenn man Nesbø liest, dann MUSS man auch Voosen Danielsson lesen. Die sind großartig!" WDR

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Erscheinungstermin 13.08.2026 | Archivierungsdatum 28.02.2027


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Zum Inhalt

Im dritten Band der schwedischen SPIEGEL-Bestsellerreihe müssen das ungleiche Ermittlerduo Svea Karhuu und Jon Nordh in die Provinz. In einer Aussteiger-Gemeinschaft in Schonen wurden drei Mädchen ermordet. Die Mitglieder der Kommune schweigen, dann geschehen weitere Morde und die Ermittler kommen an ihre Grenzen.

Die junge Kriminalpolizistin Svea Karhuu und der erfahrene Kommissar Jon Nordh werden ins ländliche Schonen gerufen, wo innerhalb einer Aussteigergemeinschaft drei Mädchen im Teenageralter erschossen aufgefunden wurden. Am Tatort findet sich eine obskure Botschaft, die mit dem Blut eines Opfers an die Wand geschrieben wurde. Bald wird den beiden ungleichen Ermittlern klar, dass die esoterisch geprägte Kommune sektenhafte Züge trägt und die Aufklärung der Morde keinesfalls bedingungslos unterstützt. Während Svea Karhuu einer Spur nach Nordschweden folgt, die sie in einer abgelegenen Berglandschaft bis zu einem samischen Schamanen führt, rennt Jon Nordh vor Ort gegen eine Mauer aus Lügen, Halbwahrheiten und Schweigen an. 

Im dritten Band der schwedischen SPIEGEL-Bestsellerreihe müssen das ungleiche Ermittlerduo Svea Karhuu und Jon Nordh in die Provinz. In einer Aussteiger-Gemeinschaft in Schonen wurden drei Mädchen...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783462009651
PREIS 18,00 € (EUR)
SEITEN 352

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

4 stars
4 stars
4 stars
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4 stars

Super Spannung und tolle Ermittler. Die Skandinavier sind die Besten. Ich freue mich auf die Fortsetzung.

4 stars
4 stars
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5 stars
5 stars
5 stars

Das Ermittlerduo Svea Karhun und Jan Nordh haben hier einen schwierigen Fall zu lösen. Drei ermordete Mädchen, Mitglieder einer Aussteigerkommune und drei verschwundene Männer.
Keiner der Aussteiger scheint an einer Aufklärung interessiert, Lügen verhindern die Arbeit.
Eine spannende Geschichte, super zu lesen und ein Muss für Krimifans.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
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5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Der dritte gemeinsame Fall für die Kriminalpolizistin Svea Karhuu und Kommissar Jon Nordh. Drei ermordete Mädchen in einer abgelegenen "Kommune" sind der Auftakt zu einem sehr komplexen Fall. Die Eltern der Opfer und die gesamte Gemeinschaft sind sehr verschlossen und scheinen ein Geheimnis zu hüten. Während Svea Karhuu in ihrer Heimat in Nordschweden einer Spur folgt, ermittelt Jon Nordh vor Ort in Südschweden. Als ein weiterer Mord geschieht, nimmt der Fall eine unerwartete Wendung, gefolgt von einer rasanten Auflösung.
Sehr gute Geschichte, ein starkes Ermittlerteam, unbedingt empfehlenswert, freue mich jetzt schon auf den nächsten Fall.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
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4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

Wieder ein sehr solider Krimi von Voossen/ Danielsson. Kommt ein bisschen langsam in Gang und ist dann nicht mehr aus der Hand zu legen.

4 stars
4 stars
4 stars
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5 stars
5 stars
5 stars

Was mich an diesem dritten Band besonders packt, ist weniger der Kriminalfall selbst, so brutal und verstörend er ist, sondern die Art, wie er die Ermittler an ihre innersten Grenzen führt. Diese Aussteiger-Gemeinschaft in Schonen wirkt wie ein abgeschottetes Biotop, in dem Wahrheit keinen Wert hat und Schweigen zur Währung wird. Drei ermordete Mädchen, eine blutige Botschaft an der Wand, und eine Gruppe, die sich lieber in esoterische Nebel hüllt, als Verantwortung zu übernehmen. Das erzeugt eine Beklemmung, die man beim Lesen fast körperlich spürt. Svea Karhuu wächst mir hier besonders ans Herz. Ihre Spur nach Nordschweden, hinein in eine karge Bergwelt und zu einem samischen Schamanen, hat etwas Rohes, fast Mystisches. Man merkt, wie sie sich selbst dabei verliert und gleichzeitig findet. Jon Nordh dagegen bleibt im stickigen Korsett der Lügen zurück, rennt gegen Mauern, die nicht nur aus Worten bestehen, sondern aus Überzeugungen, die sich wie Beton anfühlen. Was mich persönlich am meisten berühr. Die beiden sind ein ungleiches Duo, aber genau darin liegt ihre Stärke. Während Svea intuitiv und kompromisslos voranschreitet, kämpft Jon mit der Realität vor Ort, mit Menschen, die lieber sterben würden, als die Wahrheit preiszugeben. Diese Spannung zwischen ihnen trägt den Roman genauso wie der Fall selbst. Am Ende bleibt ein Gefühl von Dunkelheit, das nicht nur von den Morden kommt, sondern von der Erkenntnis, wie gefährlich Gemeinschaften werden können, wenn sie sich der Welt entziehen. Ein Krimi, der nachhallt, weil er nicht nur erzählt, sondern aufwühlt.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
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4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

Götterdämmerung

Die beiden Vorgänger hatten mich begeistert, wie alles von Roman Voosen und Kerstin Signe Danielsson zuvor. Und auch „Opfer, die wir bringen“, der dritte Fall für Kommissar Jon Nordh und seine Kollegin Svea Karhuu, überzeugt mit einem originellen Plot. Worum geht es?
In einer Aussteigergemeinschaft im ländlichen Schonen wurden drei Mädchen im Teenageralter erschossen. Die Mitglieder der esoterisch angehauchten Kommune schweigen. Dann geschehen weitere Morde und die Ermittler kommen an ihre Grenzen.
„Opfer, die wir bringen“ ist spannend und unterhaltsam sowie flott und flüssig zu lesen. Zudem hat das Autorenpaar eine Thematik gewählt, die nicht schon x-fach kriminalliterarisch behandelt wurde. Ein Buch, das Aussteigertum und biodynamische Landwirtschaft thematisiert. Es geht um Manipulation und Missbrauch.
Wechselnde Perspektiven sorgen für Dynamik. Immer wieder sind Rückblicke in Kursivschrift aus einem Tagebuch eingestreut. Ein vielschichtiger Fall, auch wenn die Geschichte zum Schluss ein wenig überfrachtet wirkt.
Jon und Svea sind mir inzwischen ans Herz gewachsen. Auch „die Muppets“, Anna Wallgren und Henning Stöcker, sind wieder mit von der Partie.
Das Buch endet mit einem fiesen Cliffhanger. Und so freue ich mich schon auf die Fortsetzung, „Böses, das wir tun“, die im Herbst 2027 erscheinen soll.

Fazit: Fall Nr. 3 für Team Malmö. Gut, aber nicht ganz so gut wie die beiden Vorgänger.

4 stars
4 stars
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5 stars
5 stars

Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet und hat auch einen, wenn auch etwas entfernten, Bezug zum Inhalt des Buches.

Dies ist bereits der 3. Fall für das Ermittlerduo, bestehend aus der Kriminalpolizistin Svea Karhuu und dem Kommissar Jon Nordh. Wie schon in den Vorgängern zieht sich das jeweilige Privatleben der beiden wie ein roter Faden durch die Geschichte. Bei Jon geht es weiterhin um die dramatischen Hintergründe des tödlichen Unfalls seiner Frau und das harte Weiterleben als Restfamilie. Bei Svea dominiert die ständige Angst vor ihrem ehemaligen skrupellosen Chef, der ihr eventuell nach dem Leben trachtet. Auch das Ende lässt wieder deutlich durchblicken, dass diese übergreifende Thematik in der nächsten Folge fortgeführt wird.

Inhaltlich geht es hier aber erst einmal um den grausamen Mord an drei Teenagern, die in einer esoterischen Kommune aufgewachsen sind. Die Ermittlungen ziehen schnell immer weitere Kreise. Es werden dauernd neue realistische Szenarien aufgemacht und man präsentiert dem Leser fortlaufend neue Verdächtige.

Das alles ist wie immer extrem spannend ausgedacht und ebenso fesselnd erzählt. Man kann das Buch kaum aus der Hand legen, weil die Handlung einen von Anfang bis Ende packt. Eine rundum gelungene Fortsetzung – von mir gibt es dafür volle fünf Sterne!

5 stars
5 stars
5 stars
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4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

Sehr spannend und mit interessanten Einblicken über Kommunen Leben. Zum Glück diesmal nicht so brutal wie Bd.2 . Diese Reihe macht süchtig!

4 stars
4 stars
4 stars
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5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

"Weil wir eine andere Welt wollen, als die da draußen"

Drei Teenager werden nahe der schwedischen Stadt Malmö erschossen. Die drei Freundinnen lebten zusammen mit ihren Familien,
und 5o weiteren Mitgliedern auf einem biologisch dynamischen Gutshof, den sie nach den anthroposophischen Richtlinien des
Rudolf Steiner führten.
Für Jon Nordh und Svea Karhuu gestalten sich die Ermittlungen als äußerst schwierig; zuviele Verdächtige und zu viele Motive.
Im weiteren Verlauf ihrer Untersuchungen, Verhöre und Auswertungen kommt es zudem noch zu weiteren Toten, und die Situation
spitzt sich dramatisch zu.

Schon wie in den ersten beiden Bänden bin ich begeistert von dem Ermittlerteam Nordh und Karhuu, die trotz aller Unterschiede,
in den zwei Jahren, die sie zusammen ermitteln, immer weiter zusammengewachsen sind. Nordh, der es als alleinerziehender Vater
von 2 Kindern nur mit Hilfe seiner Schwiegermutter schafft, sich beruflich voll zu engagieren, trotzdem von der Gesamtsituation oft
überfordert, öfter mal ausrastet, rotzig aus der Haut fährt, auch mal eine Ohrfeige verpasst, aber immer menschlich verständlich reagiert,
was sich erfreulicherweise auch gegenüber dem Rest des kleinen Teams zeigt.
Karhuu, 20 Jahre jüner als Nordh, die mit ihrem exotischen Aussehen schon öfter mit rassistischen Anfeindungen konfrontiert war, sich
aber mit MMA voll abreagieren kann. Vielleicht der Grund, warum sie ehrgeizig, immer politisch korrekt, dabei warmherzig mit enormer
Empathie ihren Job verrichtet.

Es sind nicht nur die Schwierigkeiten bei den Ermittlungen, die zu zahlreichen Verdächtigen führen, und die Enttäuschungen , wenn sich
der Verdacht als falsch erweist, es sind auch die vielen gesellschaftlichen Probleme, und die psychologischen Hintergründe, die das
Autorenpaar Voosen/Danielsson bearbeitet und den Krimi so interessant macht, und zu vielen Denkprozessen anregt.

Für mich wieder eine Glanzleistung und ein absoluter Lesegenuss

5 stars
5 stars
5 stars
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3 stars
3 stars
3 stars
3 stars
3 stars

Letztendlich ist die Geschichte überfrachtet. Die Auflösung passt eigentlich nicht zu allen vorher angedeuteten Straftaten und Ermittlungen. Im Grunde waren das falsche Fährten, die aber die Spannung am Laufen gehalten haben.
Ansonsten stehen die nicht perfekten Familienverhältnisse und die Rolle der Mütter im Vordergrund.
Etwas enttäuschend.

3 stars
3 stars
3 stars
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5 stars
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5 stars
5 stars
5 stars

Die Krimiserie um Svea Karhuu und Jon Nordh gehört definitiv zu meinen Favoriten, bestätigt durch den hervorragenden 3. Band.
Ich schätze sehr die beiden konträren Kollegen, die sich fast schon perfekt ergänzen. Svea schafft es immer, Jon zurück zum Punkt zu bringen, wenn seine Emotionen mit ihm durchgehen, während er ihr auf ihren Alleingängen völlig vertraut. Der Fall ist komplex, hat Tiefe und verwirrt immer wieder. Privat schafft Svea es endlich, sich von ihrem Dämon Frost loszusagen, während Jon immer noch festgefahren ist in seiner Trauer um Linda. Auch diesmal wieder sehr spannende und intelligente Unterhaltung, bin sehr gespannt auf den 4. Band.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
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5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Svea Karhuu und Jon Nordh ermitteln hier in ihrem dritten Fall. Für mich war es der erste, aber ich werde mich auf jeden Fall auch noch die beiden anderen Bücher zu Gemüte fühlen, denn ich fand den Thriller richtig spannend. Die beiden Ermittler sind ein gegensätzliches Gespann, aber gerade das macht auch den Reiz der Reihe aus. Der Fall ist aufregend und spannend mit immer wieder überraschenden Wendungen, so dass die Spannung bis zum Ende hin erhalten bleibt. Auch das Cover ist toll. Ich empfehle das Buch deshalb sehr gerne weite.r

5 stars
5 stars
5 stars
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5 stars
5 stars

Schon die Ausgangssituation von „Opfer, die wir bringen“ von Roman Voosen und Kerstin Signe Danielsson hat mich direkt angesprochen. Drei jugendliche Mädchen werden innerhalb einer abgeschiedenen Aussteiger-Gemeinschaft in Schonen erschossen aufgefunden. Dazu kommt eine rätselhafte Botschaft am Tatort und eine Gemeinschaft, die bei den Ermittlungen alles andere als offen mit der Polizei zusammenarbeitet. Genau solche abgeschiedenen Settings, bei denen man schnell das Gefühl bekommt, dass hinter der Fassade einiges verborgen liegt, mag ich bei Thrillern besonders gerne.
Für Svea Karhuu und Jon Nordh beginnt damit ein Fall, bei dem zunächst vieles undurchsichtig bleibt. Die Kommune Skogsgläntan ist esoterisch geprägt, funktioniert nach ihren eigenen Vorstellungen und begegnet Außenstehenden mit entsprechendem Misstrauen. Schnell entsteht dieses unangenehme Gefühl, dass zwar viele Menschen etwas wissen könnten, aber längst nicht jeder bereit ist, darüber zu sprechen.
Gerade die Atmosphäre innerhalb der Gemeinschaft hat mir richtig gut gefallen. Nach außen vermittelt sie ein alternatives und naturverbundenes Leben, gleichzeitig schleichen sich immer mehr Zweifel ein. Wem kann man glauben? Was wird verschwiegen? Und welche Konflikte verbergen sich hinter dem vermeintlich friedlichen Zusammenleben? Dadurch hatte ich beim Lesen ständig neue Vermutungen.
Auch Svea Karhuu und Jon Nordh funktionieren für mich wieder sehr gut als Ermittlerduo. Die beiden sind ziemlich unterschiedlich und gehen entsprechend anders an ihre Arbeit heran. Während der Ermittlungen trennen sich ihre Wege zeitweise, wodurch sich auch das Setting erweitert. Besonders die abgelegene Landschaft Nordschwedens bringt noch einmal eine ganz eigene Atmosphäre in die Geschichte.
Was mir ebenfalls gefallen hat, ist, dass sich der Fall mit zunehmender Handlung immer weiter auffächert. Die Autoren arbeiten mit verschiedenen Spuren, Verdächtigen und Geheimnissen, sodass vermeintlich eindeutige Antworten immer wieder hinterfragt werden müssen. Dabei bleibt die eigentliche Ermittlungsarbeit ein wichtiger Bestandteil der Geschichte. Statt einer Aneinanderreihung möglichst spektakulärer Wendungen entsteht die Spannung vor allem dadurch, Stück für Stück herauszufinden, was innerhalb dieser Gemeinschaft tatsächlich vor sich geht.
Neben dem aktuellen Fall bekommen auch die beiden Ermittler wieder Raum für ihr Privatleben und ihre persönlichen Probleme. Dadurch wirken Svea und Jon nicht wie reine Werkzeuge für die Ermittlungen, sondern wie Figuren, deren Leben außerhalb des Falls weitergeht. Gleichzeitig nimmt dieser Teil für mich nicht so viel Platz ein, dass der eigentliche Kriminalfall in den Hintergrund gerät.
Die Geschichte behandelt teilweise ziemlich schwere und unangenehme Themen und entwickelt dadurch eine entsprechend düstere Grundstimmung. Gerade der Kontrast zwischen der idyllischen Natur, den alternativen Vorstellungen der Gemeinschaft und den drei ermordeten Mädchen funktioniert dabei sehr gut.
„Opfer, die wir bringen“ ist für mich ein gelungener dritter Fall für Svea Karhuu und Jon Nordh. Besonders die abgeschiedene Aussteiger-Gemeinschaft, das sektenhafte Umfeld und die vielen Geheimnisse haben genau meinen Geschmack getroffen. Dazu kommt ein komplexer Fall, bei dem ich lange nicht sicher war, welcher Spur ich tatsächlich vertrauen kann. Wer atmosphärische skandinavische Ermittlungsromane mit ungewöhnlichen Schauplätzen und einem starken Ermittlerduo mag, dürfte hier definitiv auf seine Kosten kommen.

5 stars
5 stars
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5 stars
5 stars

Nichts ist wie es scheint

Drei junge Mädchen die in einer Komune leben werden ermordet. Mit ihrem Blut wurden Botschaften an die Wände geschrieben. Karhuu und Nordh nehmen die komplexen Ermittlungenauf. Sie stoßen auf viele Widerstände, kollektives Schweigen, dubiose Heiler und Spuren die wie Seifenblasen zerplatzen. Eine Mordermittlung die sie bis an ihre Grenzen führt.

Herrausragend, unglaublich spannend und überaus vielschichtig. Eine Handlung mit vielen Irrwegen und einer Sogwirkung, der man sich kaum entziehen kann. Bravo!

5 stars
5 stars
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5 stars
5 stars

Starke Fortsetzung

"Opfer, die wir bringen" ist bereits der dritte Fall für Svea Karhuu und Jon Nordh. Wie auch die ersten beiden Bände, habe ich dieses Buch nur so verschlungen.
Roman Voosen und Kerstin Signe Danielsson schaffen es sehr geschickt, spannende Kriminalfälle zu konstruieren, die den Leser bis zum Schluss immer wieder auf falsche Fährten führen.
Besonders gut gefällt mir bei dieser Reihe, dass das Privatleben der Ermittler Svea und Jon eine wichtige Rolle spielt. Die Charaktere haben Tiefe und man fühlt und leidet stark mit jedem Band ein bisschen stärker mit ihnen mit.

Klare Leseempfehlung für alle Leser von skandinavischer Spannungsliteratur!

5 stars
5 stars
5 stars
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4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

Ich hab mich riesig auf Band 3 gefreut und wurde nicht enttäuscht - das Warten hat sich definitiv gelohnt.

Wie auch in den vorherigen Bänden, ist derFall direkt von Anfang an nicht ohne.
In einer abgelegenen Siedlung werden drei Mädchen ermordet. Schüsse direkt ins Herz. Was schon ein wenig, wie ein Ritualmord wirkt - wenn man die Umstände betrachtet, so macht es die Umgebung nicht einfacher. Es handlet sich hier um eine Kommune, die fast schon sektenähnliche Vibes versprüht. Und es scheint, dass die Mitglieder besagter Sekte ihre eigenen Geheimnisse mehr hüten, als das sie wöllten, dass die Morde aufgeklärt werden.

Ich mag die Kombi Voosen/Danielsson ja wirklich gerne auch wenn es da manchmal schon wild zugeht. Wobei das ja fast den Charme dieser Reihe ausmacht.
Nordh entwickelt sich - warum auch immer - in diesem Buch als mehr festgebissener Charakter. Ja, er lässt sich eines besseren belehren, was es wieder positiv macht aber irgendwie war er verbissener als vorher.
Karhuu taucht tiefer in ihre eigenen Dämonen ab. Dennoch - machen beide Charaktere eine schöne Entwicklung durch und bleiben auch angenehme Charaktere.

Die Story selber ist wie immer eine Achterbahnfahrt. Ich möchte dazu nicht wirklich viel sagen, weil das Spoilergefahr mit sich bringt - aber so viel. An manchen Stellen war es doch recht offensichtlich, hat aber nicht den Spaß an der Geschichte genommen. Das Ende und die tatsächliche Auflösung war gut gemacht - und konnte doch noch eine Überraschung aus dem Hut hervorzaubern.

Alles in allem - die Reihe geht stark weiter und wenn es nach mir geht, kann Band vier früher als später kommen.

4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
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5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

„Opfer, die wir bringen“ ist der dritte Teil der „Ein Fall für Svea Karhuu und Jon Nordh“-Krimiserie von Roman Voosen/Kerstin Signe Danielsson. Ich kenne die ersten beiden Teile auch und bezeichne mich inzwischen als Fan der Reihe. Das Autorenduo serviert der Leserschaft gut durchdachte Geschichten mit spannendem Plot und spannungsgeladenen Konstellationen zwischen den Ermittelnden.
Aber von vorn.
Drei Teenager-Mädchen werden erschossen in ihren Zimmern aufgefunden. Alle drei lebten in einer Art Aussteigerkommune in Südschweden, ohne Smartphone und Fernseher, abseits von Mainstream, dafür mit anthroposophischer Lebenseinstellung, bio-dynamischem Landbau und teils extremen Ansichten. Die Ermittlungen von Jon Nordh und Svea Karhuu zeigen schnell, dass auch bei dieser Art der Lebensführung nicht alles so harmonisch ist, wie die Bewohnenden das gerne hätten. Die Jugendlichen der Gemeinschaft wurden in der Schule gemobbt, gesundheitliche Probleme wurden „alternativmedizinisch behandelt“ und Henry, der Vater eines der Opfer wurde wegen seiner psychischen Probleme der Gemeinschaft verwiesen. Nachforschungen ergeben, dass der 17jährige Melker, ebenfalls ein Bewohner der Kommune und Freund der drei toten Mädchen, vermisst wird. Ist er der Täter oder ein weiteres Opfer? Svea und Jon ermitteln fieberhaft in alle Richtungen,
Uff. Da haben Roman Voosen und Kerstin Signe Danielsson wieder mal eine Menge Themen in ihren Krimi gepackt. Unter anderem schreiben sie über eine Aussteiger-Community mit Hang zu Esoterik und Schwurbel, ein Schamane, rassistisches und eugenisches Gedankengut, dazu drei tote Mädchen, die sich mit Problemen wie Ess-Störung und Selbstverletzung plagten.
Ich bin ein großer Fan von „unbequemen“ Ermittlern, daher können sowohl Jon Nordh als auch Svea Karhuu bei mir punkten. Schön finde ich, ihre charakterliche Entwicklung seit dem ersten Teil der Reihe mitverfolgen zu können, vor allem in Puncto Teamwork haben sich beide sehr gesteigert, was sich auch im Umgang mit ihren Kollegen Anna Wallgren und Henning Stöcker zeigt. Die beiden sind inzwischen nicht mehr „die Muppets“, sondern geschätzte Teile des Teams. Natürlich haben die Ermittelnden auch ein Privatleben. Jon leidet nach wie vor unter dem Unfalltod seiner Frau, sein Verhältnis zu seinen Kindern ist wechselhaft, vor allem zu seiner Tochter hat er immer weniger Zugang. Er ermittelt auch weiter zu dem inzwischen zwei Jahre zurückliegenden Unfall, kommt aber nicht weiter. In Sveas Leben tut sich ebenfalls einiges, denn ihr Freund Kristoffer will zu ihr nach Malmö ziehen, dazu plagt sie die Angst vor ihrem ehemaligen Chef. Der Spagat zwischen komplex und thematisch überladen gelingt dem Autoren-Duo dieses Mal meiner Meinung nach nur deshalb, weil viele der Themen in sich zusammenhängen. Vor allem die Anthroposophie bringt sehr viele Nebenthemen mit sich, wie beispielsweise Impfgegnerschaft, „biodynamischen Landbau“ durch mit Kristallen und Dung gefüllte Kuhhörner, Kritik an den Covid-Maßnahmen und Ablehnung der evidenzbasierten Medizin zugunsten eines dubiosen Heilpraktikers. So bleibt alles trotz der Vielzahl an „Baustellen“ in sich stimmig.
Die Geschichte ist spannend, der Spannungsbogen konstant hoch, die falschen Fährten, auf die das Autoren-Duo die Leserschaft führt, sind clever konzipiert und Charaktere, Landschaften und Atmosphäre hervorragend beschrieben. Dieses Mal führen die Ermittlungen Jon und Svea nach Schonen, aber auch weit in den Norden Schwedens zu den samischen Ureinwohnern. Das Buch bietet bis zum schlüssigen Ende und dem fulminanten Cliffhanger nach drei Epilogen alles, was das Leserherz sich wünschen kann. Erzählt wird überwiegend aus Sicht eines außenstehenden Erzählers, der immer nur so viel weiß, wie das Publikum. Allerdings gibt es einige eingeschobene Kapitel aus Sicht eines Ich-Erzählers, sie stammen aus dem Tagebuch eines der toten Mädchen.
„Opfer, die wir bringen“ ist das dritte Buch einer Reihe, man kann es aber problemlos ohne Vorkenntnisse lesen, alles Wichtige wird im Lauf der Geschichte aufgegriffen. Allerdings empfehle ich allen, die gut konzipierte, spannende Krimis, Nordic Noir und Ermittler mit Ecken und Kanten mögen, auch die beiden anderen Teile der Serie zu lesen. Es lohnt sich!
Von mir gibt es für dieses Buch die volle Punktzahl.

5 stars
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5 stars
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