Straßenköter
Kriminalroman
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Erscheinungstermin 22.07.2026 | Archivierungsdatum 11.08.2026
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Zum Inhalt
Ein rasanter 70er-Jahre-Thriller von Glauser-Preisträger Jürgen Heimbach
1975 – während in Stammheim der
Prozess gegen die Führungsriege der RAF
beginnt, schlägt sich der junge, unpolitische Marlon, der vor Jahren aus dem
Kinderheim ausgebüxt ist, in Hamburg als
Kleinkrimineller
durch.
Als er sich dann aber als
Fluchtwagenfahrer bei einem Banküberfall
beteiligt, ist plötzlich nicht nur die Polizei hinter ihm her – auch die Schwerverbrecher, mit denen er sich eingelassen hat, wollen ihm an den Kragen.
Und die Politik holt ihn doch noch ein, als er sich mit einem Mal den Knarren von Terroristen ausgesetzt sieht, die ihre einsitzenden Kampfgefährten befreien wollen. Marlon hetzt durch ein aufgeheiztes Land und ist dabei zugleich immer auf der
Suche nach seinem verschwundenen Vater
…
-Erfolgsautor Jürgen Heimbach präsentiert einen packenden, kompromisslosen Roman um einen jungen Drifter, der mit den Gespenstern seiner Vergangenheit und sehr realen Verbrechern konfrontiert ist
»Ein feiner Beobachter und ein Fachmann des literarischen Kriminalromans.«
Christian Funke
Ein rasanter 70er-Jahre-Thriller von Glauser-Preisträger Jürgen Heimbach
1975 – während...
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Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Hardcover |
| ISBN | 9783747208113 |
| PREIS | 18,00 € (EUR) |
| SEITEN | 272 |
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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Ein rasanter 70er-Jahre-Thriller. Dieser Roman hat für mich eine raue, fast fiebrige Energie, als würde man Marlon durch die Strassen des Jahres 1975 begleiten und spüren, wie sich das ganze Land auflädt, kurz vor dem Explodieren. Hamburg ist hier Angst und Wut taumelt. Und mittendrin Marlon, ein junger Drifter, der eigentlich nichts will ausser überleben. Genau diese Unschuld macht seine Geschichte so tragisch Der Banküberfall ist der Wendepunkt. Plötzlich jagt ihn nicht nur die Polizei, sondern auch jene Kriminellen, mit denen er sich eingelassen hat. Man spürt, wie sich der Boden unter ihm langsam wegzieht, wie jeder Schritt ihn tiefer in eine Welt führt, die er nie betreten wollte. Und dann die Terroristen, die ihn in ihre Gewalt bringen ein Moment, der zeigt, wie gnadenlos die 70er waren, wie schnell man zwischen die Fronten geraten konnte. Was mich besonders berührt, ist Marlons Suche nach seinem Vater. Inmitten von Gewalt, Hetze und politischem Chaos hält er an diesem einen Faden fest, als wäre er das letzte Stück Hoffnung, das ihm bleibt. Ein kompromissloser, atmosphärisch dichter Roman, der die 70er nicht verklärt, sondern spürbar macht mit all ihren Schatten, ihrer Wut und ihrer verlorenen Jugend.
Marlon wartet im Wagen, so wie vereinbart. Zur verabredeten Zeit steht er dort, wo er stehen soll. Dann die Planänderung: Die Beute wird erst in drei Wochen aufgeteilt. Die Handlung spielt 1975, ein heikles Jahr, denn RAF, Terror, unsichere Zeiten bestimmen das soziale Gefüge. Während in Stammheim der Prozess gegen die Führungsriege der RAF beginnt, schlägt sich der junge, unpolitische Marlon, der vor Jahren aus dem Kinderheim ausgebrochen ist, in Hamburg als Kleinkrimineller durch. Nicht nur die Polizei ist nach dem Banküberfall hinter ihm her, auch die Schwerverbrecher, mit denen er sich eingelassen hat, haben nichts Gutes im Sinn.
Jürgen Heimbach verbindet einen temporeichen, schonungslosen Roman mit Politik. Die Geschichte und die Jagd auf die RAF hatte nicht nur Auswirkungen im Großen, auch kleine Kriminelle und „Straßenköter“ müssen sich der neuen Zeit anpassen, um nicht unter die Räder zu kommen. Und so hetzt und wird gehetzt, Marlon durch ein radikalisiertes Land, nicht nur um seinen Feinden zu entkommen, sondern zugleich auf der Suche nach seinem unbekannten Vater.
Gespenster der Vergangenheit und reale Verbrechen schaukeln sich in diesem fesselnden Krimi bis zur letzten Seite auf. Getragen wird die Handlung von authentischen Figuren, den Guten wie den Bösen. Man hört keine Schüsse, aber der Terror ist für Leserinnen und Leser hautnah zu spüren. Absolute Leseempfehlung.
Eine tolle Story aus dem Wendland und Hamburg, 70ger Jahre, Bankräuber einerseits aber auf der anderen Seite BM und all die Arbeit die sie der Polizei machten. Nur zu gut erinnere ich mich an die Fahndungpkakate. Was war da ein „normaler“ Bankräuber? Und dieser Marlon- Traugot🤭- wurde um Kindheit und Jugend beschissen und zuletzt beim Bankraub an dem er als Fahrer teilnahm. Seine Flucht und Hindernisse, spannend, liebe Menschen, die ihm helfen möchten aber nicht gegen seine frühen Traumata ankommen, ein gar nicht so umfangreiches Setting, aber gekonnt arrangiert- bis zum bittersüßem Schluss.
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