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Alleinruhelage
Roman
von Eva Menasse
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Erscheinungstermin 13.08.2026 | Archivierungsdatum 28.02.2027
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Zum Inhalt
Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.
Die nötige Hilfe ist quasi vom Himmel gefallen, Alla und Bolek aus Polen, zwei Kettenraucher, die alles können. Die Renovierungen und Rückschläge, die geplatzten Wasserleitungen und die Bosheiten der benachbarten Schrebergärtner lösen viele Erinnerungen und neue Erkenntnisse aus – und so manche Fallstricke der deutsch-deutschen Geschichte nimmt die Erzählerin womöglich genauer wahr, als Wienerin in der doppelten Fremde. Dann beschließt sie, das geliebte Haus zu verkaufen, um noch einmal aus- und aufzubrechen aus ihrer »stabilen Alleinruhelage«.
Eva Menasse hat einen vielschichtigen Roman über die Zwischenbilanz eines Lebens geschrieben, eine gewitzte Reflexion über Fremdheit und Heimat – und das Abschiednehmen.
Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.
Die nötige Hilfe ist quasi...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783462002621 |
| PREIS | 23,00 € (EUR) |
| SEITEN | 224 |
Links
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Caroline S, Buchhändler*in
Ein Selbstgespräch?
Was für ein nachdenklich, schön lesbares Buch der oft sonst so spröden Autorin!
Die beiden "Helfer" tragen natürlich ihr Übriges dazu bei, dass man auch mal eine gewisse Leichtigkeit erlebt, denn ansonsten macht man ja alle Schritte mit durch: Scheidung und Verwahrlosung, berufliche Probleme und Identifikationsnotstände... die Außenwahrnehmung und Innensicht verwischen doch manchmal und ich bleibe als Leser nachdenklich zurück. Sehr schön und ich denke, ideal für Diskussionsrunden oder Gute-Freundinnen-Geschenke.
Claudia B, Beschäftigte*r in der Buchbranche
Ganz wunderbar finde ich den neuen, sprachlich feinen Roman von Eva Menasse!
Diesmal verbindet sich eine speziell besiedelte Landschaft samt Haus im Osten mit flüchtenden, die Stille suchenden Menschen aus dem Westen. Szenen der alltäglichen Begegnungen, filmisch beschrieben, wechseln sich ab mit Erinnerungen an familiäre oder freundschaftliche Beziehungen. Dieser Fundort in ruhiger Lage verspricht viel, erfüllt nicht jede Erwartung, bleibt standfest trotz unberechenbarer Vorkommnisse und steckt voller besonderer Überraschungen.
Rezensent*in 1900875
Ein wunderbar feinfühliger Roman über Neubeginn und Abschied: Alleinruhelage verbindet Nostalgie, leise Melancholie und Aufbruchsstimmung auf kluge und berührende Weise. Eva Menasse erzählt mit Witz und Tiefgang von Fremdheit, Heimat und dem Mut, noch einmal neu anzufangen. Sehr zu empfehlen!
Rezensent*in 427080
Hallo Haus
Alleinruhelage ist der ungewöhnliche Titel des neuen Romans der österreichischen Schriftstellerin Eva Menasse.
Eine Frau kehrt zu ihrem Wochenendhaus zurück. Es stellt sich die Frage: renovieren oder verkaufen. Die Erzählerin steht an einem Wendepunkt in ihrem Leben. Eine Trennung beschäftigt sie sehr. Es sind Entscheidungen für einen Neuanfang zu treffen.
Sie erinnert sich an die alten Zeiten, z.B. an die Zeit mit ihren Kindern und Freunden, dann auch an ihre eigene Kindheit.
Es dauert nicht lange, bis man in den Sog des Erzählflusses hinein gesogen wird. Das Ganze ist sehr intensiv!
Es wird ein Buch der Erinnerungen und des Bilanz-ziehens.
Eva Menasse verfügt über eine Sprache, die es ihr ermöglicht, den Text so klar und dicht zu gestalten.
Buchhändler*in 2014546
Wie der Titel schon impliziert, es geht um Frau allein !!
Nach Ehe Ende zieht die Protagonistin allein in das ehemals gemeinsame
Wochenendhaus.
Sehr subtil, es geht um Aufarbeutung - Alleinsein---Reflexion..
Empfehlenswerte Lektüre.
Elvira S, Beschäftigte*r in der Buchbranche
Allein Ruhelage von Eva Minasse. Der Roman hat mich im Anfang etwas verwirrt die Autorin spricht immer mit dem Haus, aber es geht um das Ende einer Ehe und ein Wochenendhaus bleibt übrig, was wo sehr emotional ist. Es ist ein Deutsch Deutscher Roman, der mich sehr beeindruckt hat, von der Sprache. Man fühlt mit der Protagonistin, Sie hängt sehr an dem Haus, dass es finde ich der Hauptvielschicht ist der Roman auch, ich würde habe nur 3 Sterne gegeben, es hat mich ein bisschen verwirrt, die verschiedenen Zeiten aber sonst breite Empfehlung..
Claudia F, Beschäftigte*r in der Buchbranche
Im Mittelpunkt des Romans ‚Alleinruhelage‘ ist ein einsam gelegenes Haus und die Geschichten, die die Besitzerin hier erlebt.
Zunächst mit Familie,später allein verbringt die Protagonistin unzählige Sommertage in dem Haus uns seinem Garten. Es sind einfühlsam erzählte Geschichten, empathisch erzählte Leben. Ein kurzweiliges Buch mit vielfältigen Facetten
Birte W, Buchhändler*in
Eine Frau entscheidet sich nach dem Ende ihrer Ehe, das einst gemeinsame Haus zu verkaufen. Bei dem langsamen Abschied von dem Haus rekapituliert sie nicht nur ihre Ehe, sondern auch die Nachbarschaft und das Leben als Österreicherin in der ehemaligen DDR nach der deutschen Wiedervereinigung.
Die Gedanken und Beobachtungen zu den vielen Zuzügen von West-Europäern in die neuen deutschen Bundesländer und die Kontroversen, die diese ausgelöst haben, sind besonders interessant und gut herausgearbeitet.
Buchhändler*in 920656
Alleinruhelage - so hatten sich die Ich- Erzählerin und ihr Mann sich ihr Häuschen im Grünen in guten Zeiten erträumt und verwirklicht. Nun steht sie vor diesem Haus und nimmt Abschied, um nach einer beendeten Beziehung und einem beendeten Lebensabschnitt noch einmal neu anzufangen. Dieser Roman ist ein Rückblick auf ein Leben, in dem Kinder geboren wurden und groß gezogen, aufgewachsen sind, auf eine zunächst ziemlich heile Welt, die jedoch nach und nach Risse bekommen hat. Und auch das Versprechen der Alleinruhelage des Hauses, stellte sich schnell als hohl dar.
Das Haus liegt mitten in einer Schrebergartenanlage. Und daß die Kleingartenbesitzer ihren ganz eigenen Kodex haben, musste die Protagonistin und ihre Familie erst schmerzhaft lernen. Wer seinen Garten, und nicht nur den, nicht in Ordnung hielt, fiel unangenehm auf und musste mit Kommentare und Beschimpfungen rechnen.
Ihre österreichische Herkunft und Prägung lässt die Ich-Erzählerin auch tiefergehende Beobachtungen bei den Bewohnern der Gartenkolonie machen, die nicht gerade vom Sympathie geprägt sind.
Ich habe dieses Buch weniger als Roman empfunden, als eine Sammlung von Beobachtungen und Gedanken einer Österreicherin, die es mit ihrer Familie in eine Berliner Schrebergartenkolonie verschlagen hat. Nur was auch witzig hätte sein können, wirkt auf mich wie eine Mischung aus Arroganz und (berechtigter) Genervtheit, jedenfalls bar jeglichen Humors oder einer tieferen Erzählung.
LeserInnen dieses Buches mochten auch:
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Belletristik, Krimis, Thriller, Mystery, Körper, Geist & Gesundheit