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Buchcover für Salvator Mundi

Salvator Mundi

Das teuerste Gemälde der Welt und das Geschäft mit der Kunst. Eine Graphic Novel über das Bild, das den Kunstmarkt veränderte

mit Sarah Pasquay (Übersetzer*in); Éric Liberge (Illustrator*in)

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Erscheinungstermin 25.06.2026 | Archivierungsdatum 12.08.2026


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Zum Inhalt

Ein Gemälde, ein Rekordpreis, ein weltweiter Skandal. Innerhalb weniger Jahre wurde "Salvator Mundi" trotz ungeklärter Urheberschaft als echter Leonardo da Vinci inszeniert, von Experten beglaubigt, museal gefeiert und schließlich für fast eine halbe Milliarde Dollar verkauft. In diesem Buch entfalten Antoine Vitkine und Sébastien Borgeaud ihre investigative Recherche zu einem Wirtschaftskrimi, in dem Oligarchen, Kunsthändler, Experten und Politiker alle ihre eigenen Interessen verfolgen. Sie zeigen, wie aus Zweifeln ein Mythos wurde und wie Kunstmarkt, Macht und Geld auf spektakuläre Weise ineinandergreifen. Eine hoch spannende Geschichte über Gier, Einfluss und die Erfindung von Wert – unglaublicher als jede Fiktion.

Ein Gemälde, ein Rekordpreis, ein weltweiter Skandal. Innerhalb weniger Jahre wurde "Salvator Mundi" trotz ungeklärter Urheberschaft als echter Leonardo da Vinci inszeniert, von Experten beglaubigt...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783989620933
PREIS 28,00 € (EUR)
SEITEN 96

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Das Gemälde „Salvator mundi“ ist das bis heute teuerste versteigerte Gemälde der Welt. Es wurde am 15.11.2017 bei Christie’s in New York für 450,3 Millionen USD verkauft. Wie sehr sich das Auktionshaus und andere an der Auktion Beteiligte an einer solchen Versteigerung bereichern, wird an dem Gebot von 400 Millionen USD deutlich. Aber darum soll es in dieser Graphic Novel nicht gehen. Hier geht es um den Kunsthandel und um diplomatische Spannungen zwischen Frankreich und Saudi-Arabien, denn es geht hier um das vermeintlich letzte Werk von Leonardo da Vinci.

Ich glaube, dass ein Satz aus einem Dialog auf Seite 39 dieser Graphic Novel die Essenz dieser ganzen Geschichte auf den Punkt bringt. „Der Kunstmarkt ist undurchsichtig … unreguliert. In dieser Szene wird viel gemauschelt und getäuscht.“

Bei einem Werk aus dem 15. Jahrhundert liegt es auf der Hand, dass die Echtheit nur schwer bewiesen werden kann. Die Ergebnisse der Recherche von Antoine Vitkine, dem Autor und Regisseur der Dokumentation „Der letzte Da Vinci – das teuerste Kunstwerk der Welt“, und des Investigativjournalisten Sébastien Borgeaud zeigen, dass es gar nicht immer auf die Wahrheit ankommt, denn oftmals stehen andere Interessen im Vordergrund. Wie immer geht es um Einfluss, Macht, Geltungssucht und natürlich um das liebe Geld.

Die Autoren dieser Graphic Novel haben ihre journalistische Tätigkeit fortgeführt und bis 2024 diesen Fall weiterverfolgt, was schlussendlich in diesem Buch endete. Selbst der Weg aus dem 15. Jahrhundert in die Neuzeit ist umstritten. Die Autoren springen in der Zeit hin und her, um einen Spannungsbogen zu erzeugen. Was ihnen auch gelingt. So werden nach und nach Details hervorgebracht, die zeigen, wie das Werk seinen Weg durch die Kunstszene ging, bis es am Ende durch eine kluge sensationsheischende PR-Kampagne durch das Auktionshaus Christie’s mit maximalem Profit verkauft wurde.

Der Leser dieser Graphic Novel muss an einem solchen Drama interessiert sein, in dem gezeigt wird, wie in der Kunstszene scheinbar jeder jeden betrügen möchte bzw. sich selbst bereichern, aber auch wie es hinter den Kulissen zugeht und wie dort die Fäden gezogen werden.

In Szene setzen durfte diese Geschichte der Comiczeichner Éric Liberge, der in meinen Augen ein sehr ansprechendes Ergebnis erzeugt hat. Die Zeichnungen sind durchweg gut gelungen und vermitteln genau das, worauf es den Autoren ankommt. Hier und da dürfte er sich offenbar ein wenig austoben, so dass er manchmal einen sehr surrealistischen Stil hat mit einfließen lassen. Und das auf eine sehr gelungene Art und Weise.

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