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Buchcover für All die Farben, all das Licht

All die Farben, all das Licht

mit Johannes Steck (Sprecher*in); Lena Tiemann (Sprecher*in); Martha Kindermann (Sprecher*in)

Dieser Titel war ehemals bei NetGalley verfügbar und ist jetzt archiviert.

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Erscheinungstermin 11.07.2026 | Archivierungsdatum 03.08.2026


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Zum Inhalt

Juna ist siebzehn und will trotz ihres schwindenden Augenlichts um jeden Preis Malerin werden. Martha ist dreizehn und versucht alles, um aus dem Schatten ihrer begabten Schwester zu treten. Die zwei wechseln kaum ein Wort miteinander. Doch dann verschlechtert sich Junas Diagnose, und sie erkennen, dass sie sich nur gemeinsam gegen die Welt wappnen können. Einfühlsam und kraftvoll erzählt Cora Wucherer vom unstillbaren Hunger auf das Leben und von einem Sommer, der alles verändert.

Seit sie denken können, teilen sich Juna und Martha ein Zimmer in ihrer engen Familienwohnung in München-Giesing. Doch das ist auch schon alles, was die beiden Schwestern gemeinsam haben. Juna, außergewöhnlich begabt und bedroht von einer seltenen Krankheit, erfährt, dass ihr wohl nur noch wenige Monate bleiben, bis sie ihr Sehvermögen verliert. Ihr Traum, einmal eine ebenso bedeutende Künstlerin zu werden wie ihr großes Vorbild Lotte Laserstein, scheint zu zerbrechen. Ihre jüngere Schwester Martha hingegen kämpft darum, überhaupt gesehen zu werden. Mit Junas Ausweis in der Tasche ergattert sie sich einen Nebenjob in einem Kino – und damit eine völlig neue Unabhängigkeit. Als Juna unbedingt ihr Lieblingsgemälde von Lotte Laserstein in Malmö sehen will, ergreift Martha ihre Chance und organisiert eine heimliche Reise für die beiden. Was als Abenteuer beginnt, wird zu einer ungeahnten Herausforderung – und die Schwestern geraten an die Grenzen dessen, was sie voneinander zu wissen glaubten.

Juna ist siebzehn und will trotz ihres schwindenden Augenlichts um jeden Preis Malerin werden. Martha ist dreizehn und versucht alles, um aus dem Schatten ihrer begabten Schwester zu treten. Die zwei...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Hörbuch, Ungekürzt
ISBN 9788727360775
PREIS

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Juna ist 17 und leidet an einer unheilbaren Augenkrankheit. Trotz ihres schwindenden Augenlichtes möchte Juna Malerin werden, das ist ihr ganz großer Wunsch. Martha ist 13 und versucht alles, um aus dem Schatten ihrer begabten Schwester zu treten.
Die beiden Schwestern wohnen mit ihrem Vater gemeinsam in einer Wohnung und sie teilen sich ein Zimmer. Allerdings reden sie nicht viel miteinander. Ihre Mutter ist schon länger verstorben.
Martha sucht sich mit Hilfe von Junas Ausweis einen Ferienjob im Kino und verbringt dort viel Zeit, ohne dass ihre Familie davon etwas weiß.
Bei einer Routineuntersuchung wird festgestellt, dass sich Junas Zustand verschlechtert und sie nicht mehr lange hat bis sich ihr Leben verdunkelt. Deswegen versucht Juna noch alles zu sehen und sich an der Kunstakademie einzuschreiben.
Als Juna gerne ihr Lieblingsgemälde in Malmö sehen möchte, ergreift Martha die Chance und organisiert eine heimliche Reise für die beiden. Dieser Ausflug birgt ungeahnte Herausforderungen und bringt die Mädchen an ihre Grenzen.

Dieses Buch ist ein bewegendes Debüt mit wundervollen Charakteren, mit vielen Gedanken, die junge Mädchen umtreiben, ob krank oder nicht. Sehr schön sind auch die Blickwinkel der Mädchen und ihre Gefühle. Aber auch der Vater bekommt eine Rede an seine tote Frau, die zu Tränen rührt. Dieses Buch ist eine Hommage ans Leben, an die Liebe, an Freundschaft und an die Kunst. Grandios und facettenreich!

Eins meiner Lieblingsbücher aus diesem Jahr.
Als Hörbuch ist es auch toll, vor allem weil beide Schwestern von unterschiedlichen Stimmen gelesen werden.

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Eine wunderbare und sehr schöne Geschichte.
Über zwei unterschiedliche Schwestern und ihre Familiensituation. Die eine ...Juna... schwer erkrankt und immer das Sorgenkind.
Und Martha, die ihre Mutter nie kennengelernt hat,

Beide verbindet, die Traurigkeit, die Einsamkeit und die Sprachlosigkeit. Die Suche nach den Freuden des Lebens und die große Sehnsucht nach Liebe.
Und ich habe mich die ganze Zeit gefragt, warum sie nicht zusammenhalten? Warum können sie sich gegenseitig nicht das Leben schöner machen?
Aber so funktioniert es leider nicht und Beziehungen sind so viel komplexer.

Tolles Buch

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5 stars

Wirklich tolle und sanfte Sprecher:innen. Tolle Leistung.

Was für ein einfühlsames und künstlerisches Debüt!

Cora Wucher hat hier nicht nur ein echtes Debüt-Highlight des Sommers geschrieben, sondern eine Coming-of-Age-Geschichte der Extraklasse. Es geht über die Bedeutung von Kunst im Leben, die Härte des Alleinerziehens und die tiefgründige Liebe von Schwestern. Zudem ist es eine fantastische Hommage an Lotta Laserstein.
Es ist ein Buch über Freundschaft und Einsamkeit. Ein Buch über Liebe und Wut. Ein Buch über Zusammenhalt und Verlust. Ein Buch über Schwesternschaft und Ablehnung.
Oder ganz einfach zusammengefasst: Es ist ein Buch über das Leben.
Lasst euch dieses Buch nicht entgehen!

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All die Farben, all das Licht von Cora Wucherer ist ein Roman für junge Leser, den auch ältere mit Freude lesen oder hören können. Die Themenwahl ist interessant und der noch Unwissende erfährt einiges über die Usher-Krankheit. Zudem gibt es eine Familiengeschichte mit Traumata und Verschwiegenem. Auch die Fans moderner Romanthemen kommen nicht zu kurz.

4 stars
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Kunst.
Krankheit.
Schwestern.✨

Ich mochte das Hörbuch wirklich total gerne. Die verschiedenen Sprecher:innen haben für mich richtig gut zur Geschichte gepasst und die Stimmung und Emotionen sehr gut transportiert.
Die Beziehung der beiden Schwestern hat mich am meisten berührt Ich konnte ihre Wut, ihre Verzweiflung und die vielen widersprüchlichen Emotionen total gut nachvollziehen. Gerade ihre unterschiedlichen Perspektiven und inneren Konflikte wirkten auf mich authentisch. Hier möchte ich aber als Kritikpunkt anmerken, dass ich einzelne Szenen nicht gebraucht hätte. Die immense Wut und Verzweiflung der Protagonistinnen waren für mich ohnehin schon mehr als greifbar. Abgesehen davon gab es ein paar Situationen, die auf mich etwas unrealistisch wirkten. Mein Hörerlebnis hat das aber überhaupt nicht getrübt, weil für mich vor allem die Emotionen der Geschichte im Vordergrund standen.
Trotz meiner Kritikpunkte bleibt das Hörbuch für mich etwas Besonderes. Die Mischung aus einer berührenden Geschichte und den tollen Sprecher:innen, die die Gefühle perfekt wiedergeben konnten, hat das Hörerlebnis für mich so bewegend gemacht. Ich habe das Hörbuch richtig gerne gehört und kann es allen empfehlen, die emotionale Familiengeschichten und Geschichten überGeschwisterbeziehungen mögen.

Vielen Dank an SAGA Egmont und NetGalley Deutschland für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde davon nicht beeinflusst und ist wie immer ehrlich und unabhängig.

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Wenn eine Krankheit zum Verlust des Augenlichts führt

Cora Wucherer nimmt ihre Leser mit nach München-Giesing. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Die Kapitellänge ist gut gewählt und die Geschichte wird aus Sicht der beiden Protagonisten erzählt. Die Charaktere wirken authentisch und sympathisch. Die Stimmen der Hörbuchsprecher sind angenehm und die Aussprache deutlich. Alle transportieren die Emotionen gut, sodass man sich gut in die Szenarien reinversetzen kann. Das Cover erinnert an eine Schauspielerin und gibt nur bedingt einen Anhaltspunkt, worum es in der Story geht.

Hauptprotagonistinnen sind Martha und Juna.
Juna ist 17 und ist sehr talentiert im künstlerischen Bereich. Sie möchte unbedingt Malerin werden, doch eine Krankheit nimmt ihr immer mehr ihres Augenlichts. Bald wird sie erblinden, denn die Krankheit schreitet schnell voran, doch sie möchte um ihren Traum kämpfen.
Martha ist 13 und steht immer im Schatten ihrer Schwester Juna. Sie teilt sich ein Zimmer mit der Schwester und kämpft darum, dass die Welt sie auch einmal sieht. Sie muss sich immer den Bedürfnissen von Juna unterordnen. Mit dem Ausweis von Juna besorgt sie sich einen Job im Kino und möchte so etwas unabhängiger von ihrem Vater und ihrer Schwester werden.
Als Juna und ihr Vater erfahren, dass sich der Verlauf der Krankheit verschlechtert und ihr nur noch wenige Monate bis zur Erblindung bleiben, setzt sie alles daran, dass sie ihre Mappe für die Kunstakademie zusammenstellt, um sich doch noch bewerben zu können. Und sie möchte einmal ihr Lieblingsgemälde von Lotte Laserstein sehen, doch dafür müsste sie nach Malmö reisen. Ihr Vater ist immer mit der Arbeit eingespannt und das Geld ist auch knapp, doch als Martha davon erfährt, bittet sie ihr an, mit ihr gemeinsam hinzureisen und nutzt dafür ihr verdientes Geld aus dem Job im Kino. So dankbar Juna ihrer kleinen Schwester auch ist, so schief geht dir Reise dann. Auf einmal stehen Beide alleine da und Martha sagt ihrem Vater die Wahrheit. Der macht sich auf den Weg nach Schweden und so gibt es auch mal eine Gelegenheit die Dinge anzusprechen, die den Mädchen fehlen und wo sie sich ungerecht behandelt fühlen. Schweden öffnet aber auch neue Perspektiven und so müssen sie sich fragen, was erwarten sie wirklich von ihrem Leben und wie können sie die eingefahrenen Pfade verlassen.

Die Autorin greift einige schwierige Themen auf, lässt die Geschichte aber trotzdem nicht zu schwerfällig wirken. Wie verändert sich die Einstellung zum Leben, wenn eine Krankheit das Leben auf den Kopf stellt.

5 stars
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