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Eine zu viel
Thriller | Wer Freida McFadden mag, der wird auch dieses Buch lieben | Das Spannungs-Highlight 2026 | Rasant, böse, voller unvorhersehbarer Twists
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Erscheinungstermin 02.07.2026 | Archivierungsdatum 05.08.2026
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Zum Inhalt
Einer von ihnen ist tot. Und einer von ihnen ist ein Mörder.
Nach dem Tod des Familienvaters Ray lädt Mutter Connie ihre drei Töchter samt Partnern und Kindern in eine abgelegene schottische Lodge ein. Zehn Tage sollen sie dort verbringen: nachtrauern, zusammenrücken, vielleicht neu beginnen. Doch Connie hütet ein brisantes Geheimnis: Rays Testament – und die Wahrheit, die es an die Oberfläche bringen wird. Während Connie den richtigen Moment für ihre Offenbarung sucht, kippt die Stimmung wie das Wetter in den Highlands. Wer steht zu wem? Und was geschieht, wenn die größte Gefahr nicht draußen lauert, sondern mit am Tisch sitzt?
- Ein abgeschiedenes Ferienhaus in den schottischen Highlands. Eine trauernde Familie. Und mehr als nur ein großes Geheimnis.
- Ein packender Psychothriller voller Twists, der bis zur letzten Seite in die Irre führt
- Meisterhaft verwebt Samantha Hayes Vergangenheit und Gegenwart zu einem spannenden Pageturner
»Ein absolut lesenswerter Thriller mit Sogwirkung – spannend, psychologisch raffiniert und mit einem atmosphärischen Setting. Samantha Hayes beweist, dass sie zur ersten Riege moderner Spannungsautorinnen gehört.«
Samantha Hayes bei dtv:
- ›Eine von uns‹
- ›Eine zu viel‹
Einer von ihnen ist tot. Und einer von ihnen ist ein Mörder.
Nach dem Tod des Familienvaters Ray lädt Mutter Connie ihre drei Töchter samt Partnern und Kindern in eine abgelegene schottische Lodge...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783423221924 |
| PREIS | 13,00 € (EUR) |
| SEITEN | 432 |
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Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Eine zu viel von Samantha Hayes ist ein packender Thriller, der mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Die Geschichte ist spannend aufgebaut, das Tempo bleibt durchgehend hoch und immer wieder sorgen überraschende Wendungen dafür, dass man seine Vermutungen über Bord werfen muss.
Die Figuren wirken glaubwürdig und die düstere Atmosphäre macht das Buch zu einem echten Pageturner. Bis zum Schluss bleibt offen, wie alles zusammenhängt – genau so, wie ein guter Thriller sein sollte.
Für alle, die Freida McFadden oder spannende Psychothriller mit vielen Twists mögen, ist dieses Buch eine klare Empfehlung. Ich konnte es kaum aus der Hand legen!
Beim Lesen spürt man diese Lodge in den Highlands fast körperlich. Das Knacken des Holzes, der Geruch von Regen, der sich in die Kleidung frisst, und darunter eine Spannung, die wie ein unsichtbarer Strom durch jeden Raum zieht. Connie lädt ihre drei Töchter samt Partnern und Kindern in eine abgelegene schottische Lodge ein. Zehn Tage sollen sie dort verbringen, nachtrauern, zusammenrücken, vielleicht neu beginnen. Die Mutter sitzt am Kopf des Tisches, die Hände gefaltet, als müsste sie sich selbst festhalten, damit sie nicht zerbricht. Rays Tod liegt schwer über allem, aber noch schwerer liegt das, was sie verschweigt. Ich sehe ihre Töchter, jede gefangen in ihrer eigenen Mischung aus Trauer, Groll und unausgesprochenen Erwartungen. Mit jedem Tag kippt die Stimmung ein Stück weiter. Ein falsches Wort, ein zu langer Blick, ein Lachen, das nicht passt und plötzlich fühlt sich Familie nicht mehr wie Zuflucht an, sondern wie ein Käfig. Draussen peitscht der Wind gegen die Fenster, drinnen peitschen alte Verletzungen auf. Ich ertappe mich dabei, wie ich jeden Einzelnen beobachte, als könnte ich in ihren Gesichtern lesen, wer lügt, wer leidet, wer etwas zu verbergen hat. Was mich am meisten trifft, ist dieses Gefühl, dass die wahre Gefahr nicht im Sturm vor der Tür liegt, sondern im Schweigen zwischen ihnen. Einer von ihnen ist tot. Einer von ihnen ist ein Mörder. Und in dieser Enge, in der nichts entkommen kann, wird jede Wahrheit zur Waffe und jede Entscheidung zur Frage, wem man noch vertrauen darf, wenn Blut und Familie sich nicht mehr unterscheiden lassen.
Rezensent*in 780093
Geschickt konstruiert, perfekt inszeniert
Dass „eine zu viel“ ist, verrät schon der Titel, darüber hinaus schimmert irgendwann durch, wer dies denn sein könnte und auch das Warum meint man zu wissen. Zum Schluss jedoch wird man eines Besseren belehrt, denn diese Geschichte, die mit dem Tod des Familienvaters Ray seinen Anfang nimmt, lässt sich lange nicht greifen.
Wie gesagt: Ray ist tot. Connie, seine Ehefrau und Mutter von Kate, Darby und Bea, kennt bereits den Inhalt seines Testaments, das ein lange gehütetes Geheimnis offenbart. Um es ihren Töchtern so schonend wie möglich beizubringen, bittet sie alle mitsamt ihren Partnern und Kindern in ihre Lodge, die sie alle die ganzen Jahre als Feriendomizil genutzt haben. Sie zögert das nicht aufschiebbare Gespräch hinaus, wohl wissend, dass die Wahrheit eine ungeheure Sprengkraft in sich birgt.
Es ist mein erstes Buch der Autorin, mein letztes wird es bestimmt nicht sein. Sie versteht es, die unterschwellige Spannung mit nicht vorhersehbaren Wendungen und immer neu hinzukommenden Fakten durchgehend zu halten. Schon allein dadurch ist es unmöglich, das Buch zur Seite zu legen, es treibt einen unweigerlich weiter. Man meint, zu begreifen, was es mit den einzelnen Personen auf sich hat, erfährt dann ein weiteres, entscheidendes Detail und weiß, dass man nichts weiß.
Jede einzelne Person ist mehr, als es zunächst den Anschein hat. Samantha Hayes präsentiert sie und ihr Miteinander, geht tiefer, ihre Charaktereigenschaften treten hervor, sie zeigt Verbindungen auf, die man so nie erwartet hätte. Dabei mag man die einen, andere dagegen verurteilt man. Die Autorin versteht es, mit den Emotionen zu spielen, sie geschickt in eine Richtung zu lenken. Und sie geht weit zurück. Man nimmt das Vergangene wahr, ohne die wirklichen Zusammenhänge ganz zu erfassen.
„Eine zu viel“ ist ein temporeicher Thriller mit nicht vorhersehbaren Twists, die Brisantes offenbaren und erst dann, dem bitteren Ende zu, die ganze Dramatik einer Familie aufzeigen - komplex, spannend, fesselnd, mitreißend, geheimnisumwittert, undurchsichtig, dubios, böse. Was für ein Buch!
Wie gut kennt man die eigene Familie wirklich? Und was passiert, wenn jahrzehntelang gehütete Geheimnisse plötzlich an die Oberfläche gespült werden und das im wahrsten Sinne des Wortes? Samantha Hayes’ Thriller „Eine zu viel“ beginnt genau dort, wo viele andere Krimis enden: am Tatort. Der Prolog inszeniert ein grausiges Szenario am Ufer des Loch Muir, bei dem die Rettungskräfte nur noch eine Leiche bergen können. Für mich war das ein Einstieg, der sofort funktioniert hat. Schon nach wenigen Seiten wollte ich unbedingt wissen, was bei diesem verhängnisvollen Familientreffen passiert ist und wer am Ende für den Tod verantwortlich sein wird.
Worum geht es?
Nach dem Tod des Familienvaters Ray kommt die Familie Hunter in einer abgelegenen Lodge in Schottland zusammen. Mutter Connie lädt ihre drei Töchter Kate, Darby und Bea ein, um gemeinsam zu trauern und als Familie wieder zueinanderzufinden. Doch schon bald treten lang gehütete Geheimnisse ans Licht. Vor allem Rays Testament bringt die ohnehin angespannte Familiendynamik völlig ins Wanken. Während jede der Schwestern mit ihren eigenen Ängsten, Verletzungen und ihrer Vergangenheit kämpft, steigt die Anspannung in der Lodge. Und man spürt, dass diese Geschichte nicht gut ausgehen kann.
Was mir besonders gut gefallen hat, ist die Mischung aus psychologischem Thriller und Familiendrama. Es geht nicht nur darum herauszufinden, wer der Täter ist, sondern auch darum, wie Geheimnisse, Schuld und ungelöste Konflikte Menschen und Familien über Jahre hinweg prägen können. Gerade diese emotionale Ebene hat die Geschichte für mich besonders interessant gemacht.
Auch die Figuren haben mich überzeugt. Sie sind vielschichtig und wirken alles andere als perfekt. Zwar hatte ich am Anfang etwas Mühe, die vielen Familienmitglieder auseinanderzuhalten, doch sobald ich wusste, wer zu wem gehört, war ich komplett in der Geschichte angekommen. Danach wollte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen.
Samantha Hayes schreibt sehr atmosphärisch und schafft es mühelos, eine bedrückende Stimmung aufzubauen. Die abgelegene Lodge, das raue Wetter und der düstere See verleihen der Geschichte eine fast greifbare Unruhe. Ich hatte beim Lesen immer das Gefühl, dass jederzeit etwas passieren könnte. Gleichzeitig beschreibt sie die Dynamik innerhalb der Familie unglaublich glaubwürdig. Alte Verletzungen, Eifersucht und das Bedürfnis nach Anerkennung machen jede Unterhaltung spannend, weil man nie weiß, was als Nächstes ans Licht kommt.
Besonders gefallen haben mir die kurzen Kapitel und die wechselnden Perspektiven. Dadurch entwickelt das Buch ein hohes Tempo und man erhält nach und nach immer neue Puzzleteile. Mit jeder Enthüllung änderte sich mein Verdacht, und ich lag mit meinen Vermutungen mehr als einmal daneben. Genau das macht für mich einen guten Thriller aus.
Ein echtes Highlight war für mich der Kontrast zwischen der scheinbaren Normalität eines Familientreffens und der ständigen Bedrohung, die durch den Prolog von Anfang an über allem schwebt. Weil man bereits weiß, dass am Ende jemand tot sein wird, hinterfragt man jede Bemerkung, jede Geste und jedes Verhalten der Figuren. Ich habe ständig überlegt, wem ich überhaupt noch trauen kann. Aber genau dieses Misstrauen hat die Spannung bis zum Schluss aufrechterhalten.
Fazit: Eine zu viel ist für mich weit mehr als ein klassischer Thriller. Samantha Hayes verbindet spannende Wendungen mit einer emotionalen Familiengeschichte und erschafft eine beklemmende Atmosphäre, die mich bis zur letzten Seite gefesselt hat. Wer Thriller mit psychologischer Tiefe, glaubwürdigen Figuren und düsteren Familiengeheimnissen mag, sollte dieses Buch unbedingt lesen.
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