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Die Stunde der Frauen
Roman
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Erscheinungstermin 03.09.2026 | Archivierungsdatum 28.02.2027
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Zum Inhalt
Die Stunde der Frauen – Die wahre Geschichte einer revolutionären Radiomoderatorin im Paris der 1960er
Adèle Bréau erzählt die Geschichte ihrer legendären Großmutter Menie Grégoire, die als Radiomoderatorin das Leben der Frauen im Frankreich der 1960er-Jahre veränderte. Ein großer Generationenroman über Schwesternschaft, Mutterschaft und den unaufhaltsamen Weg der Emanzipation.
Paris, 1967: Menie Grégoire gibt zum ersten Mal Millionen von Frauen in ihrer Radiosendung eine Stimme. Sie sprechen mit der »Beauvoir der Herzen« über verbotene Sehnsüchte, Verhütung und die patriarchalen Zwänge. Unter ihnen sind die Schwestern Mireille und Suzanne, die durch Menie den Mut finden, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.
Fünfzig Jahre später entdeckt die Journalistin Esther Menies Vermächtnis. Während sie sich durch die berührenden Briefe von damals liest, findet sie den Schlüssel für ihren eigenen Ausbruch aus einer toxischen Beziehung. Eine Hommage an all die Frauen, die sich über Jahrzehnte hinweg die Hand reichten, um einander den Weg der Befreiung zu ebnen.
Die Stunde der Frauen – Die wahre Geschichte einer revolutionären Radiomoderatorin im Paris der 1960er
Adèle Bréau erzählt die Geschichte ihrer legendären Großmutter Menie Grégoire, die als...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783462006735 |
| PREIS | 24,00 € (EUR) |
| SEITEN | 400 |
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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Buchhändler*in 1323428
Menie Grégoire ist Radiomoderatorin und ihrer Zeit voraus. Sie ist verheiratet, hat drei Töchter und wird in den 60er Jahren berühmt mit ihrer Radiosendung. Erstmals kommen in einer Radiosendung Frauen zu Wort. Menie liest deren Briefe vor oder telefoniert mit ihnen und die Frauen erzählen von ihrer Ehe, von ihrer untergeordneten Position in der Familie, Streß mit den Kindern. Menie gibt ihnen Rat zu allen Lebensfragen und versucht gleichzeitig den Frauen Mut zu machen, für ihre Rechte einzutreten und sich nicht länger unterzuordnen. Sie betreibt sexuelle Aufklärung in ihrer Sendung, aber spricht uach über Verhütung. Nicht jeder ist begeistert von dieser Sendung, aber die Frauen sind es. Jahre später stolpert die Journalistin Esther über Menies Geschichte und möchte sie aufschreiben. Nach und nach erfährt sie immer mehr über das, was Menie für die Frauen erkämpft hat, was ihr wiederum hilft, sich aus einer toxischen Beziehung zu lösen.
Tolles Buch und toll erzählt von Menies Enkelin, eine tolle Geschichte über die Emanzipation der Frauen, über anfängliche Schwierigkeiten mit ihrer neuen Rolle und über das zunehmende Selbstbewußtsein. Hat mir super gut gefallen.
Gertie G, Rezensent*in
Menie Grégoire ist Radiomoderatorin in den 1960er-Jahren und ihrer Zeit weit voraus. Obwohl schon über 50 Jahre alt, wird sie mit ihrer Radiosendung in ganz Frankreich berühmt. Nicht immer zur Freude mancher erzkonservativen Kräfte. Was ist an Menies Sendung so besonders? In ihr kommen erstmals Frauen zu Wort. Menie liest entweder Briefe mit den Alltagssorgen und Nöten der Frauen vor, oder telefoniert mit ihnen.
Grégoire gibt Ratschläge, versucht den Frauen Mut zu machen, sich nicht von Ehemännern oder Schwiegermüttern unterbuttern zu lassen und, nimmt ein wichtiges Thema in ihre Sendung auf: Sexuelle Aufklärung und Verhütung. Zu dieser Zeit sind Familien mit 10, 12 Kindern keine Seltenheit. Die Mütter rackern sich zu Tode, sind von den Schwangerschaften, die oft genug mit Fehlgeburten enden, total erschöpft und müssen dennoch Schläge und aufgezwungenen Sex ihrer Männer erdulden.
Wir Leser erfahren auch einiges über Menie Grégoire, die verheiratet ist und drei Töchter zur Welt gebracht hat. Eine ihrer Enkelinnen, die Journalistin Esther, wird Jahre später über Menies Geschichte stolpern. Bei der Durchsicht der Karteikarten, Briefe und Tonbänder erfährt sie viel über das Lebenswerk ihrer Großmutter. Zahlreiche Briefe weisen Esther den Weg aus ihren eigenen toxischen Beziehung.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem sehr interessanten Buch über die Gesellschaft in Frankreich in den 1960er-Jahren, das von Adèle Bréau hinreißend erzählt wird, 5 Sterne und eine Leseempfehlung.