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Buchcover für Frankie und Freddie

Frankie und Freddie

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Erscheinungstermin 03.09.2026 | Archivierungsdatum 31.05.2027


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Zum Inhalt

Zwei Brüder, Frankie und Freddie Lehmann. Eine verlorene Tasche. Schnee. Und das Hin und Her der Himmelsmacht.

Frankie und Freddie Lehmann, zwei Brüder aus Bremen, in Westberlin, im Jahr 1980. Während der eine seit Wochen damit beschäftigt ist, in Kreuzberg Fuß zu fassen, will der andere weiterziehen nach New York, musste aber erst einmal am Kudamm im Probandenhotel wohnen und als Versuchskaninchen für Antidepressiva herhalten.  Jetzt, einen Tag vor Heiligabend, hat er Angst vor Menschen, kann nicht mehr U-Bahn fahren und verliert eine wichtige Tasche.

Sven Regener schickt die beiden auf eine Odyssee durch eine Stadt zwischen den Welten, einen Ort von Spaß und Kälte, Trotz und Anarchie, Resignation und Überlebenswillen. Ein Roman über Brüder, Aufbrüche und plötzliche Liebe - klug, poetisch, warmherzig und sehr sehr lustig.

Zwei Brüder, Frankie und Freddie Lehmann. Eine verlorene Tasche. Schnee. Und das Hin und Her der Himmelsmacht.

Frankie und Freddie Lehmann, zwei Brüder aus Bremen, in Westberlin, im Jahr 1980. Während...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783869713199
PREIS 24,00 € (EUR)
SEITEN 288

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Ein Tag vor Heilig Abend

Frankie und Freddie, dieser Roman ist so ein typischer Sven Regener Roman. Mit seinem Schwung ist es wieder eine rasende Geschichte, die nur ein paar Tage umfasst-
Der Roman spielt um 1980 in Berlin.
Frank macht sich Sorgen um seinen Bruder Freddie. Der hat in der Klinik seinen Pass und den Flugschein nach New York vergessen. Freddie mag nicht U-Bahn fahren, so soll Frank ihn im Schneegestöber durch Berlin kutschieren. Im Auto kappeln sie sich kräftig.
Dann gibt es eine Odyssee durch Berlin.
Das ist wieder ein lockerer Roman, den ich gerne weiter empfehle.

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Freddy (Manfred) lebt schon länger in Berlin. Sein Bruder Frankie (Frank) muss seinen Bruder in Berlin suchen,. Der will weiter nach New York ziehen,
während Frankie versucht in Berlin Fuß zu fassen. Freddy hat sich u.a. das Geld für New York verdient, indem er Antidepressiv getestet hat und plötzlich Ängste entwickelt. Beide Brüder müssen sich neu finden in Berlin, der eine, weil er plötzlich eine andere Sicht auf Berlin entwickelt und der andere, weil er Berlin kennenlernt. Regener Leserinnen und Leser des "Herrn Lehmann" werden nicht enttäuscht. Ebenso so kluge und humorvolle Betrachtungen auf das Leben und Treiben Berlin, es stimmt wieder alles. Unbedingte Leseempfehlung für Regener Lesende und alle die es noch werden wollen.

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Frankie wachsen die Dinge mal wieder über den Kopf: Er ist ein bisschen verliebt in Chrissie, seine Mutter ruft ständig an und jetzt muss er seinen Bruder auch noch mit dem Schneemobil vom "Pillenprojekt" abholen. Und das ist erst der Anfang.

Nach einigen Jahren Durststrecke, endlich ein Wiedersehen mit den Gebrüdern Lehmann, mit Karl, H.R. und allen anderen. Wie gewohnt verbindet Sven Regener absurde Situationen und aberwitzige Dialoge mit geschichtlichem Fachwissen und philosophischen Gedankengängen. Toll!

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Ich bin grundsätzlich ein Fan von Sven Regeners Erzählstil. Auch dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Brüder Frankie und Freddie sind, gemeinsam mit Freunden, auf einer Odyssee durch das verschneite, vorweihnachtliche Berlin, um Freddies Tasche zu finden, die er im Hotel vergessen hat und, die ein Kumpel mitgenommen hat. Freddies Unterlagen sind darin, ohne die er nicht nach New York kann, was er geplant hat und wofür er an Medikamententests teilgenommen hat. Frankie hadert derweil mit seinen Gefühlen zu Chrissie, einer Mitbewohnerin. Und so kommen auf ihrem Trip diverse Befindlichkeiten zutage. Mit feinem Humor und seinem tollen Sinn für Zwischenmenschliches hat Sven Regener ein absolut unterhaltsames und allzu menschliches Kleinod geschaffen.

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‚Frankie und Freddie‘, ein Wiedersehen mit Frank Lehmann, der mir als Leserin schon vor über 20 Jahren ans Herz gewachsen ist. Erneut findet er sich in merkwürdigen Situationen wieder und erneut geht er mit seiner unnachahmlichen Art mit diesen um. Die Dialoge fand ich teilweise etwas drüber, aber das tut dem Ganzen nicht weh. Eine sehr amüsante Geschichte, ein tolles Wiedersehen mit tollen Charaktere.
Sehr gerne werde ich diesen Roman weiterempfehlen.

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Ein echter Regener – das ist es, was man bekommt. Und eigentlich weiß man damit auch ziemlich genau, worauf man sich einlässt. Nachdem mich *Glitterschnitter* noch sehr begeistert hat, war *Frankie und Freddie* für mich leider eine ziemlich zähe Angelegenheit. Die Figuren, der Humor, die Sprache – alles ist da, und trotzdem wollte bei mir diesmal kein Funke überspringen. Ich fand es stellenweise schlicht langweilig und hatte nicht das Gefühl, wirklich in die Geschichte hineinzukommen. Vielleicht ist die Regener-Welt für mich auserzählt. Vielleicht lag es an mir oder einfach am falschen Zeitpunkt. Ich weiß es nicht. Aber leider hat mir die Lektüre diesmal überhaupt keinen Spaß gemacht und ich war am Ende vor allem froh, als ich das Buch zuklappen konnte. Schade!

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Habe dieses Buch parallel zum Hörbuch gelesen. Ich liebe Regeners Sprache, die es schafft der Banalität des Alltags eine unglaubliche Bedeutung zu verleihen. Ich mag die Dynamik zwischen den Brüdern und der gesamten WG.

Empfehle das Buch auf jeden Fall an alle weiter! Allerdings lege ich Menschen, die Hörbücher mögen, dieses ans Herz. Gelesen durch Sven Regener selbst, gewinnt die Geschichte hier nochmal sehr viel dazu, wenn man ihm beim Erzählen zuhören kann!

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Frankie ist wieder da. Es ist Dezember 1980 und Frankie will seinen Bruder Freddie aus einem Hotel am Kudamm abholen. Natürlich springt das Auto nicht an und Karl kutschiert Frankie durch das verschneite Westberlin. Wir verfolgen Frankie auf seinem Weg zum Hotel und durch halb Berlin, weil Freddie seine Tasche vergessen hat. Darin ist das Flugticket nach NYC und der Reisepass. Zwischendurch begegnen wir vielen Figuren aus dem Herr Lehmann-Kosmos und lauschen den absurden Dialogen.
Sehr kurzweilig und witzig, weil man sich mit Herrn Lehmann einfach wohlfühlen muss. Man braucht nicht wirklich Vorwissen, aber es macht schon mehr Spaß, wenn die anderen Bände schon bekannt sind. Große Leseempfehlung wie auch Hörempfehlung!

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Sehr warmherzige und spannende Geschichte

Die Geschichte spielt im Jahr 1980 in Westberlin. Es geht um Frankie und Freddie, die eigentlich aus Bremen sind. Die beiden sind sich über ihre Zukunft überhaupt nicht einig. Der eine versucht in Kreuzberg Fuß zu fassen und der andere möchte nach New York weiterziehen, muss aber erstmal am Kudamm im Probandenhotel wohnen und als Versuchskaninchen für Antidepressiva herhalten. Am Tag vor Weihnachten hat er große Angst vor Menschen, kann nicht mehr U-Bahn fahren und verliert eine wichtige Tasche. Das führt die beiden quer durch die ganze Stadt an ganz verschiedene Orte.

Das war mein erstes Buch von Sven Regener und ich hatte sehr schöne Lesestunden mit der Geschichte, obwohl ich sonst eher ganz ernste Geschichten lese. Aber mir hat diese Mischung aus Ernst und Unterhaltung sehr gut gefallen und ich höre auch gerne die Musik von Element of Crime. In diesem Sinne vergebe ich sehr gerne 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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Die beiden Lehmänner, Frank und Freddie, ein Tag vor Heiligabend 1980. Der Verlag nennt es eine Odyssee, und der Klappentext verspricht nicht zu viel. Die Brüder fahren mit der U8 durch den Hades, begegnen Skylla und Charybdis in Kreuzberg und die Crew wächst und schrumpft ohne erkennbaren Grund. „Lasst ihr mich dann rein?" – „Ja easy", fertig, neues Besatzungsmitglied an Bord.

Die Irrfahrt durch Westberlin gestaltet sich als Verkehrsproblem mit endloser U-Bahn- und Adressenlogistik, Hallesches Tor, Kudamm, Kreuzberg, Wedding. Erzählt wird das in Sätzen, die mäandrieren wie Franks Gedankenfluss und in Dialogen, die von der eigenen Suada mitgerissen werden, bis irgendwo zwischen Beleidigungs-Pingpong und Mordkomplott die beste Kapitalismuskritik des Buches fällt – von der Apothekerin.

Sie hat ja recht: Franks Weltbild ist Schadensbegrenzung mit gelegentlichen Glücksmomenten. Letzteres definiert sich dann auch, sehr in der Tradition der griechischen Epen, als Abwesenheit von Katastrophen: kein Knallgas, kein brennendes Auto, super gelaufen.

Dass ich die Geschichte voller Braunkohlesmog und Glatteis bei 30 Grad im Schatten gelesen habe, passte am Ende sogar: Heiligabend-Panik und verlorene Taschen im Schneeräumfahrzeug wirken im Hochsommer wie aus einem Paralleluniversum. Westberlin 1980 war ebenfalls eins.

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