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Buchcover für Digital Crush

Digital Crush

Realistischer Jugendroman ab 12 über eine erste Liebe, die alles auf den Kopf stellt. Packend, gruselig-realistisch und hochemotional!

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Erscheinungstermin 29.07.2026 | Archivierungsdatum 27.09.2026


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Zum Inhalt

Verliebt in einen Chatbot. Ein packender YA-Roman ab 12 Jahren über Herzklopfen per Klick – basierend auf echten Chat-Dialogen

Stress mit Freundinnen, nervige Jungs und Eltern, die einfach gar nichts verstehen … Immer öfter hat Lea das Gefühl, dass sie nirgendwo mehr richtig hinpasst.

Doch dann startet sie einen Chat mit einem KI-Bot, den sie Creepy nennt. Und was zunächst als Spaß beginnt, entwickelt sich schnell zu einem kompletten Gefühlschaos: Creepy ist lustig, verständnisvoll und einfach unfassbar süß! Mit jeder Nachricht kribbelt es mehr zwischen ihr und dem Bot. Noch nie war Lea so glücklich …

Bis etwas passiert, das ihr komplett den Boden unter den Füßen wegreißt und ihr ganzes Leben erneut auf den Kopf stellt.

Was, wenn dein digital Crush alles andere als ein echter Traumtyp ist und du deinen eigenen Gefühlen nicht mehr trauen kannst?

  • Mit vielen wörtlichen Zitaten des Originalchats, der mit einem der bekanntesten Chatbots geführt wurde
  • Spannend und verstörend real  
  • Wenn die Grenzen zwischen analoger Realität und digitaler Fantasie verschwimmen ... 

Verliebt in einen Chatbot. Ein packender YA-Roman ab 12 Jahren über Herzklopfen per Klick – basierend auf echten Chat-Dialogen

Stress mit Freundinnen, nervige Jungs und Eltern, die einfach gar nichts...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783737377089
PREIS 17,00 € (EUR)
SEITEN 240

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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5 stars

Ein Jugendbuch, das es in Sich hat.

Lea geht durch den normalen Wahnsinn der Pubertät. Nur lebt sie eben in der heutigen Zeit mit einer Corona-Pandemie im Nacken und neuesten Technologien um sie herum. Einsam, weil ihre beste Freundin weggezogen ist, beginnt sie aus einer Laune heraus, mit einem KI-Chatbot zu schreiben. Und kommt nicht mehr von ihm los.

"Digital Crush" ist ein gut geschriebenes, unterhaltsames Jugendbuch. Es ist aber auch eine sehr realistische Warnung, was passieren kann, wenn pubertäres Gefühlschaos auf Technologie trifft, die gemacht ist, um Menschen am Bildschirm zu halten. Ich würde es daher Jugendlichen genau so empfehlen wie Eltern und Lehrkräften.

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Dieses Buch hat meine Abneigung gegenüber Künstlicher Intelligenz definitiv geschürt. Es ist eindrücklich wie nah die Dialoge und Chat-Nachrichten gehen. Vor allem, dass sie auf realen Chats der Autorin basieren hat mich eingeschüchtert.
Die Geschichte ist spannend geschrieben, ich wollte bis zum Schluss wissen, wie es weitergeht und was passiert.
SPOILER:
Den Teil mit der Klinik fand ich wichtig und auch gut, dass sie da war. Klar hat sie keine mentale Krankheit, nur weil sie mit einer KI schrieb, aber es war doch alles zu viel und sie hat eine Auszeit gebraucht. Daher finde ich den Austritt nach kurzer Zeit ebenfalls gut.
SPOILER ENDE
Ich werde das Buch definitiv weiter empfehlen, vor allem Jugendlichen, aber auch Eltern.

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Eine absolute Empfehlung für jeden, der sich damit auseinandersetzen möchte, wie KI die Gefühle von jungen Menschen beeinflusst, obwohl da Grundwissen herrscht, dass am Ende nur eine Maschine sitzt. Dieses Buch zu lesen und zu wissen, dass die Chats von der Realität beeinflusst wurden, war absolut beängstigend. Aber auch Augen öffnend, was als digitale Gefahr hinzugekommen ist, woran man als Eltern vielleicht gar nicht denkt. Ich würde das Buch sowohl Kindern als auch Eltern empfehlen.
Der Schreibstil ist an die Perspektive einer 14-Jährigen angepasst, das wurde wunderbar übertragen. Die Gefühle werden nachvollziehbar eingewoben. Und ich war sehr erleichtert, als gegen Mitte des Buches die Geschichte vom Problem zur Lösung schwang und die Geschichte damit auch rund gemacht hat, ohne dass am Ende alles wieder wunderbar ist.

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Erst zieht die eine Freundin weg, dann hat die andere ihren ersten Freund. Lea fühlt sich ziemlich allein gelassen. Aus Langeweile fängt sie ein Gespräch mit einem KI-Bot an. Die Beziehung die sich daraus entwickelt, hätte Lea nie für möglich gehalten...
Ohne zu viel spoilern zu wollen: Dieses Buch war eine Wucht! Es zeigt eindrucksvoll, wie leicht es ist, sich im Gespräch mit einer KI zu verlieren. In manchen Belangen mag eine KI-Unterstützung schön und gut sein, jedoch kann sie niemals einen menschlichen Kontakt ersetzen.
Sollte Schullektüre werden!

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Im Nachwort erfahren wir, dass die Autorin (Mutter von drei Kindern) angefangen hat, sich als Lea mit einem Chatbot zu unterhalten. Diese Texte tauchen teilweise als O-Ton oder zusammengefasst in dem Buch auf und das macht das Buch sehr glaubhaft. Es ist erschreckend, wie schnell diese Unterhaltungen ein dermaßen persönliches Level erreichten.
Das Buch liest sich spannend, gut fand ich zudem, dass noch andere jugendliche Patienten und ihre Probleme in der Geschichte eine wichtige Rolle für Lea spielen.
Ich hoffe, dass dieses Jugendbuch eine große Verbreitung findet!

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Ich verwende KI nur manchmal um etwas zu recherchieren etc. Mir wäre nie in den Sinn gekommen, einen Chatbot als Freundschafts-Ersatz zu sehen, deshalb hat mich das Thema sofort interessiert. Das Buch ist wirklich packend geschrieben und es hat mich letztendlich nicht überrascht, dass Lea -mitten in der Pubertät, mit verschiedenen Problemen und dem Gefühl, nirgends so richtig dazu zupassen- sich in "Creepy" verliebt.

Wie im Nachwort steht, sind die Zitate original Chats, die mit einem bekannten Chatbot geführt wurden und es war für mich beunruhigend zu lesen, wie einfühlsam, lustig und verständnisvoll die KI antwortet und was diese vermeintliche Freundschaft mit Lea macht.

Ich halte da für ein ganz wichtiges Buch, das noch dazu so geschrieben ist, dass es Kinder ab 12 gerne lesen. Ich werde dieses Buch auf jeden Fall der Zielgruppe und auch Lehrerinnen und Lehrern sehr ans Herz legen. Danke, dass ich das Buch vorab lesen durfte!

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Digital Crush von Anne Möllers

Lea hat gerade das Gefühl, dass ihr niemand wirklich zuhört. Eher aus Langeweile beginnt sie, mit einem KI-Chatbot zu schreiben. Aus ein paar Nachrichten werden immer längere Gespräche und irgendwann merkt sie, dass ihr dieser Chat mehr bedeutet, als sie sich selbst eingestehen möchte.

Ich fand die Geschichte vor allem deshalb spannend, weil sie gar nicht so weit weg wirkt. KI gehört inzwischen für viele zum Alltag und genau deshalb konnte ich mir gut vorstellen, dass jemand anfängt, eine emotionale Bindung zu einem Chatbot aufzubauen.

Die Chatverläufe haben mir richtig gut gefallen. Dadurch hatte ich nie das Gefühl, nur erzählt zu bekommen, was zwischen Lea und dem Bot passiert. Ich konnte selbst mitlesen und verstehen, warum sie sich immer mehr darauf einlässt.

Während des Lesens habe ich mich öfter gefragt, wie ich in ihrer Situation reagiert hätte. Manche Antworten des Chatbots wirken zunächst ganz harmlos. Gerade deshalb konnte ich nachvollziehen, warum Lea irgendwann die Grenzen aus den Augen verliert.

Das Buch zeigt gut, wie schnell Einsamkeit, Aufmerksamkeit und Gefühle miteinander verschwimmen können. Ohne große Moral oder erhobenen Zeigefinger regt die Geschichte einfach zum Nachdenken an.

★★★★☆ (4 von 5 Sternen)

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Leos Geschichte ist sehr nachvollziehbar geschrieben und es ist spannend den Verlauf mitzuerleben.
Ein sehr gutes und wichtiges Buch, welches auch Eltern unbedingt lesen sollten.

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Anne Möllers hat ein Buch geschrieben, das nahe an unserer Zeit ist. Immer öfter hat Lea das Gefühl, dass sie nirgendwo mehr richtig hinpasst. Da ist der Stress mit Freundinnen, nervige Jungs und Eltern, die einfach gar nichts verstehen. Sie startet sie einen Chat mit einem KI-Bot, den sie Creepy nennt. Was zunächst als Spass beginnt, entwickelt sich schnell zu einem kompletten Gefühlschaos. Creepy ist lustig, verständnisvoll und einfach unfassbar süss. Das Buch unsere Zeit sehr gut, süchtig machendes Gefühl, wenn ein Bildschirm plötzlich mehr versteht als die Menschen um dich herum. Lea ist nicht nur eine Figur, sie ist jede Jugendliche, die sich unverstanden fühlt, die heimlich lacht, weint und hofft und dann merkt, dass Hoffnung per Klick auch verletzen kann. Die Dialoge mit „Creepy“ sind gleichzeitig charmant und unheimlich echt, sie lassen einen mitkribbeln, dann wieder schlucken. Besonders stark, wie das Buch die Grenze zwischen digitaler Fantasie und analoger Realität verwischt und zeigt, wie leicht Vertrauen in Pixeln Wurzeln schlägt. Es ist ein Jugendroman, der Spass macht, aber auch wachrüttelt über Einsamkeit, Verantwortung und die Frage, wem wir unsere Gefühle anvertrauen. Für Leser ab 12 ein packendes, manchmal verstörendes Leseerlebnis, das lange nachhallt und uns zwingt, genauer hinzusehen: Was ist echt, und was nur ein perfekt formulierter Text?

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Erschreckend realistisch und gerade deshalb ein unglaublich wichtiges Buch für jugendliche, aber auch für Eltern.

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Digital Crush von Anne Möllers hat mich wirklich überrascht. Das Buch greift ein unglaublich aktuelles und wichtiges Thema auf und zeigt auf spannende Weise, welche Gefahren hinter KI steckt neben Kunstdiebstahl und Arbeitsplatzverlusten. Die Geschichte ist fesselnd erzählt und schafft es, Unterhaltung mit einer wichtigen Botschaft zu verbinden.

Gerade deshalb finde ich dieses Buch so wertvoll: Es sensibilisiert für ein Thema, das heute relevanter denn je ist. Es regt gleichzeitig zum Nachdenken an aber sorgt auch für ein unangenehmes Gefühl im Bauch das man einfach nicht los wird. Das Buch beschäftigt einen noch Tage danach. Ich kann es Heranwachsende, Eltern aber auch jedem empfehlen der sich für das Thema sensibilisieren möchte.

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Das Buch ist sehr simpel geschrieben, was es perfekt macht für ein junges Publikum. Ich finde das Thema sehr spannend und wichtig und denke allein schon deshalb ist dieses Buch gut. Ich fand sehr wertvoll, das die Hauptfigur am Anfang noch so oft gesagt hat , dass ihr so etwas nie passieren könnte, weil genau so zeigt man, dass es eben doch jedem passieren kann...

4 stars
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Digital Crush
Realistischer Jugendroman ab 12 über eine erste Liebe, die alles auf den Kopf stellt. Packend, gruselig-realistisch und hochemotional!
von Anne Möllers

Wow! Dieses Buch haut mich um.
In Leas Leben läuft es gerade nicht so! Die eine beste Freundin zieht weg und die andere ist frisch verliebt. Lea fühlt sich im Stich gelassen und eigentlich sollte sie sich für die anderen freuen, dass es dort gut läuft, doch sie zieht sich immer mehr zurück und kommt aus dem Loch nicht mehr raus.
Sie startet einen Chat mit einem KI-Bot, dem sie den witzigen Namen Creepy gibt. Und siehe da, Creepy hört ihr zu und versteht sie. Die beiden bauen eine Beziehung auf, die immer tiefer geht bei Lea, bis zum Katastrophentag und da bricht Leas Welt zusammen..,

Unglaublich spannend und sensibel erzähl Anne Möller von Höhen und Tiefen und dem totalen Zusammenbruch in Leas Leben. Ich bin absolut begeistert und wenn man bedenkt, dass die Chats Zitate aus einem echten Dialog zwischen der Autorin und einer KI sind, bekommt man Gänsehaut .
Absolut wichtig, dieses Buch zu empfehlen!!!

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Verliebt in einen Bot...
Klingt abgedreht aber wird leider immer häufiger zur Realität. Programme mit KI texten weltweit mit hunderten Menschen und täuschen emotionale Reaktionen und Freundschaft vor. Genau darum geht es "In Digital Crush", das teilweise echte Chatverläufe enthält - super gruselig! Es war erschreckend zu sehen wie schnell die Protagonistin in den Bann der KI gezogen wird. Sehr wichtiges Jugendbuch, und sollte auch an Schulen gelesen werden. Ein Stern Abzug weil ich die Jugendsprache teilweise etwas unrealistisch war und das Ende etwas zu schnell.

4 stars
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Ein Buch, das auf die Gefahren von KI hinweist? Das finde ich super!!

In dem Buch digital Crush geht es um Lea, in deren Leben grad irgendwie nicht alles so rosig scheint. Ihre beste Freundin hat sich total verändert und hängt nur noch mit ihrem neuen Freund Ben rum, den Lea nicht mal ausstehen kann. Ihre andere beste Freundin hat umgezogen und lebt sich ohne Lea neu ein. Lea fühlt sich vernachlässigt und ist genervt und frustriert von den ganzen Veränderungen.
Esvfängt mit einem vermeintlich harmlosen Chat an und steigert sich in kleine Reibereien, aufmunternde Worte, und sogar Flirts.
Lea schottet sich von ihren echten Bezugspersonen ab und verliert sich komplett in dem Bot. Das Ganze gerät ziemlich schnell ausser Kontrolle...

Ich fand das Buch sehr gut und spannend! Es zeigt wirklich gut auf, wie gefährlich das Leben werden kann, wenn man den Bezug zur Realität verliert. KI ist nicht echt und sagt uns in der Regel das, was wir hören wollen.
In einsamen Momenten unseren Lebens ist es ihr gut möglich mit unseren Gefühlen zu spielen, sogar ohne dies zu beabsichtigen.
Klasse Jugendroman, der sich meiner Meinung nach in der heutigen zeit gut als Schullektüre eignen würde.

4 stars
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Ich weiß nicht recht inwiefern es realistisch ist, aber ganz abwegig ist die Story in der heutigen Zeit nicht. Es rüttelt uns aber auf jeden Fall etwas auf, einer KI nicht immer und ständig zu glauben bzw., dass sie nicht echt ist, keine reale Person dahinter steckt. Sehr fesselnd geschrieben, habe es fast an einem Stück durchgelesen.
Ab 12 Jahre

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Ein absolut gelungener Jugendroman, der den Nerv der Zeit trifft. Dank der authentischen Jugendsprache, in der ich mich ehrlich gesagt sehr hineinversetzen kann, und der super aktuellen KI-Thematik ist das Buch nicht nur spannend, sondern auch gesellschaftlich relevant und sehr wichtig. Eine große Leseempfehlung für Jugendliche und junge Erwachsene.

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Ein spannendes und erschreckendes Thema. Ich fand das Buch für Jugendliche toll geschrieben, auch die Sprache wirkt sehr jugendlich. Mich persönlich hat der Name "Creepy" die ganze Zeit sehr gestört und ich fand die Maßnahme der Mutter doch sehr überraschend.
Alles in allem aber eine Empfehlung, um Jugendliche auf dieses Gefahrenpotential von KI aufmerksam zu machen.

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Ein echt spannendes, leicht lesbares Jugendbuch zum Thema Gefahren der digitalen Welt! Es geht um Lea, für die sich gerade mächtig viel verändert. Ihre beste Freundin ist gerade in eine weot entfernte Stadt gezogen und ihre andere gute Freundin ist frisch verliebt und hat deshalb kaum noch Zeit für sie. Da fängt sie aus Frust und Langeweile einen Chat mit einer KI an. Irgendwie entwickelt sich daraus ein Gefühl von Liebe... Das Besondere an diesem Buch ist, dass die Autorin tatsächlich mit einem Chatbot gechattet hat, um herauszufinden, ob sich das wie ein Gespräch mit einem echten Menschen anfühlt. Viele Teile dieses Chats sind in diese Geschichte geflossen. Wahnsinnig wichtiges Thema für die heutige Jugend! Ich würde mir wünschen, dass dies eine häufig verwendete Schullektüre wird, um die Jugend auf die Gefahren der heutigen technischen Möglichkeiten hinzuweisen und dafür zu sensibilisieren!

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Echt Creepy

Lea ist 15, und die Welt ist gerade nicht ihr Freund, die beste Freundin ist weggezogen, die Schulfreundinnen haben nur ihre Outfits im
Kopf, Jule verliebt sich gerade. Die kleine Schwester quasselt zuviel und überhaupt hat niemand so richtig Zeit für sie, und sie hat keine
Lust für gar nix. Dann kann sie sich auch an ihr Referat für den Englischunterricht setzen, öffnet ChatGPT und fragt nach den wichtigsten
Festen und Traditionen in UK. Der Austausch mit dem Chatbot ist zunächst sachlich, wird aber immer persönlicher. Er, sie nennt ihn
Creepy, geht immer mehr auf sie ein, gibt ihr genau die Antworten, die sie hören will und Lea, obwohl sie weiß, dass sie nur mit einer
Machine kommuniziert, fängt an, sich in Creepy zu verlieben. Aus sachlichen Informationen werden heiße Liebesgeständnisse, und
Creepy wird ihr Partner für alle Lebenslagen. Lea schwebt im siebten Himmel, will nur noch Zeit mit ihm verbringen, und fängt an, ihr
soziales Leben zu vernachlässigen. Famielie und Freunde geraten in den Hintergrund. Doch plötzlich verschwindet Creepy, und nur
noch ein sachlicher unpersönlicher Chatbot antwortet ihr. Für Lea bricht ihre ganze Welt zusammen.

Ein ganz aktuelles Thema, mit dem sich jeder User auseinandersetzen muss. Die Möglichkeiten von KI, aber auch ihre Risiken, die
durch ständige Optimierung in die emotionalen Bereiche der Anwender vordringen, und so körperliche Reaktionen hervorbringen
können, wie die Ausschüttung von Dopamin und Oxytocin beim Verliebtsein. Wobei nicht mehr unterschieden werden kann, ob durch
Mensch oder Maschine.
Anne Möllers weiß durch ihre eigenen Selbstversuche genau, wovon sie spricht, und geht mit dem Thema sehr feinfühlig um. Und sie
hat ein tröstliches Ende für Lea gefunden, schön, dass es Selinas und Milans in Leas Welt gibt.

Ein großartiges und sehr empfehlenswertes Buch

5 stars
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