zum Hauptinhalt springen
Buchcover für Digital Crush

Digital Crush

Realistischer Jugendroman ab 12 über eine erste Liebe, die alles auf den Kopf stellt. Packend, gruselig-realistisch und hochemotional!

Loggen Sie sich ein oder erstellen Sie einen Account, um zu sehen, ob dieser Titel zum Anfragen verfügbar ist.

Bestellen oder kaufen Sie dieses Buch in der Verkaufsstelle Ihrer Wahl. Buchhandlung finden.

NetGalley-Bücher direkt an an Kindle oder die Kindle-App senden.


1

Um auf Ihrem Kindle oder in der Kindle-App zu lesen fügen Sie kindle@netgalley.com als bestätigte E-Mail-Adresse in Ihrem Amazon-Account hinzu. Klicken Sie hier für eine ausführliche Erklärung.

2

Geben Sie außerdem hier Ihre Kindle-E-Mail-Adresse ein. Sie finden diese in Ihrem Amazon-Account.

Erscheinungstermin 29.07.2026 | Archivierungsdatum 27.09.2026


Sprechen Sie über dieses Buch? Dann nutzen Sie dabei #DigitalCrush #NetGalleyDE! Weitere Hashtag-Tipps


Zum Inhalt

Verliebt in einen Chatbot. Ein packender YA-Roman ab 12 Jahren über Herzklopfen per Klick – basierend auf echten Chat-Dialogen

Stress mit Freundinnen, nervige Jungs und Eltern, die einfach gar nichts verstehen … Immer öfter hat Lea das Gefühl, dass sie nirgendwo mehr richtig hinpasst.

Doch dann startet sie einen Chat mit einem KI-Bot, den sie Creepy nennt. Und was zunächst als Spaß beginnt, entwickelt sich schnell zu einem kompletten Gefühlschaos: Creepy ist lustig, verständnisvoll und einfach unfassbar süß! Mit jeder Nachricht kribbelt es mehr zwischen ihr und dem Bot. Noch nie war Lea so glücklich …

Bis etwas passiert, das ihr komplett den Boden unter den Füßen wegreißt und ihr ganzes Leben erneut auf den Kopf stellt.

Was, wenn dein digital Crush alles andere als ein echter Traumtyp ist und du deinen eigenen Gefühlen nicht mehr trauen kannst?

  • Mit vielen wörtlichen Zitaten des Originalchats, der mit einem der bekanntesten Chatbots geführt wurde
  • Spannend und verstörend real  
  • Wenn die Grenzen zwischen analoger Realität und digitaler Fantasie verschwimmen ... 

Verliebt in einen Chatbot. Ein packender YA-Roman ab 12 Jahren über Herzklopfen per Klick – basierend auf echten Chat-Dialogen

Stress mit Freundinnen, nervige Jungs und Eltern, die einfach gar nichts...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783737377089
PREIS 17,00 € (EUR)
SEITEN 240

Auf NetGalley verfügbar

NetGalley-Reader (EPUB)
NetGalley Bücherregal App (EPUB)
An Kindle senden (EPUB)
Download (EPUB)

Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Ein Jugendbuch, das es in Sich hat.

Lea geht durch den normalen Wahnsinn der Pubertät. Nur lebt sie eben in der heutigen Zeit mit einer Corona-Pandemie im Nacken und neuesten Technologien um sie herum. Einsam, weil ihre beste Freundin weggezogen ist, beginnt sie aus einer Laune heraus, mit einem KI-Chatbot zu schreiben. Und kommt nicht mehr von ihm los.

"Digital Crush" ist ein gut geschriebenes, unterhaltsames Jugendbuch. Es ist aber auch eine sehr realistische Warnung, was passieren kann, wenn pubertäres Gefühlschaos auf Technologie trifft, die gemacht ist, um Menschen am Bildschirm zu halten. Ich würde es daher Jugendlichen genau so empfehlen wie Eltern und Lehrkräften.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Dieses Buch hat meine Abneigung gegenüber Künstlicher Intelligenz definitiv geschürt. Es ist eindrücklich wie nah die Dialoge und Chat-Nachrichten gehen. Vor allem, dass sie auf realen Chats der Autorin basieren hat mich eingeschüchtert.
Die Geschichte ist spannend geschrieben, ich wollte bis zum Schluss wissen, wie es weitergeht und was passiert.
SPOILER:
Den Teil mit der Klinik fand ich wichtig und auch gut, dass sie da war. Klar hat sie keine mentale Krankheit, nur weil sie mit einer KI schrieb, aber es war doch alles zu viel und sie hat eine Auszeit gebraucht. Daher finde ich den Austritt nach kurzer Zeit ebenfalls gut.
SPOILER ENDE
Ich werde das Buch definitiv weiter empfehlen, vor allem Jugendlichen, aber auch Eltern.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Eine absolute Empfehlung für jeden, der sich damit auseinandersetzen möchte, wie KI die Gefühle von jungen Menschen beeinflusst, obwohl da Grundwissen herrscht, dass am Ende nur eine Maschine sitzt. Dieses Buch zu lesen und zu wissen, dass die Chats von der Realität beeinflusst wurden, war absolut beängstigend. Aber auch Augen öffnend, was als digitale Gefahr hinzugekommen ist, woran man als Eltern vielleicht gar nicht denkt. Ich würde das Buch sowohl Kindern als auch Eltern empfehlen.
Der Schreibstil ist an die Perspektive einer 14-Jährigen angepasst, das wurde wunderbar übertragen. Die Gefühle werden nachvollziehbar eingewoben. Und ich war sehr erleichtert, als gegen Mitte des Buches die Geschichte vom Problem zur Lösung schwang und die Geschichte damit auch rund gemacht hat, ohne dass am Ende alles wieder wunderbar ist.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Erst zieht die eine Freundin weg, dann hat die andere ihren ersten Freund. Lea fühlt sich ziemlich allein gelassen. Aus Langeweile fängt sie ein Gespräch mit einem KI-Bot an. Die Beziehung die sich daraus entwickelt, hätte Lea nie für möglich gehalten...
Ohne zu viel spoilern zu wollen: Dieses Buch war eine Wucht! Es zeigt eindrucksvoll, wie leicht es ist, sich im Gespräch mit einer KI zu verlieren. In manchen Belangen mag eine KI-Unterstützung schön und gut sein, jedoch kann sie niemals einen menschlichen Kontakt ersetzen.
Sollte Schullektüre werden!

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Im Nachwort erfahren wir, dass die Autorin (Mutter von drei Kindern) angefangen hat, sich als Lea mit einem Chatbot zu unterhalten. Diese Texte tauchen teilweise als O-Ton oder zusammengefasst in dem Buch auf und das macht das Buch sehr glaubhaft. Es ist erschreckend, wie schnell diese Unterhaltungen ein dermaßen persönliches Level erreichten.
Das Buch liest sich spannend, gut fand ich zudem, dass noch andere jugendliche Patienten und ihre Probleme in der Geschichte eine wichtige Rolle für Lea spielen.
Ich hoffe, dass dieses Jugendbuch eine große Verbreitung findet!

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Ich verwende KI nur manchmal um etwas zu recherchieren etc. Mir wäre nie in den Sinn gekommen, einen Chatbot als Freundschafts-Ersatz zu sehen, deshalb hat mich das Thema sofort interessiert. Das Buch ist wirklich packend geschrieben und es hat mich letztendlich nicht überrascht, dass Lea -mitten in der Pubertät, mit verschiedenen Problemen und dem Gefühl, nirgends so richtig dazu zupassen- sich in "Creepy" verliebt.

Wie im Nachwort steht, sind die Zitate original Chats, die mit einem bekannten Chatbot geführt wurden und es war für mich beunruhigend zu lesen, wie einfühlsam, lustig und verständnisvoll die KI antwortet und was diese vermeintliche Freundschaft mit Lea macht.

Ich halte da für ein ganz wichtiges Buch, das noch dazu so geschrieben ist, dass es Kinder ab 12 gerne lesen. Ich werde dieses Buch auf jeden Fall der Zielgruppe und auch Lehrerinnen und Lehrern sehr ans Herz legen. Danke, dass ich das Buch vorab lesen durfte!

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

Digital Crush von Anne Möllers

Lea hat gerade das Gefühl, dass ihr niemand wirklich zuhört. Eher aus Langeweile beginnt sie, mit einem KI-Chatbot zu schreiben. Aus ein paar Nachrichten werden immer längere Gespräche und irgendwann merkt sie, dass ihr dieser Chat mehr bedeutet, als sie sich selbst eingestehen möchte.

Ich fand die Geschichte vor allem deshalb spannend, weil sie gar nicht so weit weg wirkt. KI gehört inzwischen für viele zum Alltag und genau deshalb konnte ich mir gut vorstellen, dass jemand anfängt, eine emotionale Bindung zu einem Chatbot aufzubauen.

Die Chatverläufe haben mir richtig gut gefallen. Dadurch hatte ich nie das Gefühl, nur erzählt zu bekommen, was zwischen Lea und dem Bot passiert. Ich konnte selbst mitlesen und verstehen, warum sie sich immer mehr darauf einlässt.

Während des Lesens habe ich mich öfter gefragt, wie ich in ihrer Situation reagiert hätte. Manche Antworten des Chatbots wirken zunächst ganz harmlos. Gerade deshalb konnte ich nachvollziehen, warum Lea irgendwann die Grenzen aus den Augen verliert.

Das Buch zeigt gut, wie schnell Einsamkeit, Aufmerksamkeit und Gefühle miteinander verschwimmen können. Ohne große Moral oder erhobenen Zeigefinger regt die Geschichte einfach zum Nachdenken an.

★★★★☆ (4 von 5 Sternen)

4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Leos Geschichte ist sehr nachvollziehbar geschrieben und es ist spannend den Verlauf mitzuerleben.
Ein sehr gutes und wichtiges Buch, welches auch Eltern unbedingt lesen sollten.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

Anne Möllers hat ein Buch geschrieben, das nahe an unserer Zeit ist. Immer öfter hat Lea das Gefühl, dass sie nirgendwo mehr richtig hinpasst. Da ist der Stress mit Freundinnen, nervige Jungs und Eltern, die einfach gar nichts verstehen. Sie startet sie einen Chat mit einem KI-Bot, den sie Creepy nennt. Was zunächst als Spass beginnt, entwickelt sich schnell zu einem kompletten Gefühlschaos. Creepy ist lustig, verständnisvoll und einfach unfassbar süss. Das Buch unsere Zeit sehr gut, süchtig machendes Gefühl, wenn ein Bildschirm plötzlich mehr versteht als die Menschen um dich herum. Lea ist nicht nur eine Figur, sie ist jede Jugendliche, die sich unverstanden fühlt, die heimlich lacht, weint und hofft und dann merkt, dass Hoffnung per Klick auch verletzen kann. Die Dialoge mit „Creepy“ sind gleichzeitig charmant und unheimlich echt, sie lassen einen mitkribbeln, dann wieder schlucken. Besonders stark, wie das Buch die Grenze zwischen digitaler Fantasie und analoger Realität verwischt und zeigt, wie leicht Vertrauen in Pixeln Wurzeln schlägt. Es ist ein Jugendroman, der Spass macht, aber auch wachrüttelt über Einsamkeit, Verantwortung und die Frage, wem wir unsere Gefühle anvertrauen. Für Leser ab 12 ein packendes, manchmal verstörendes Leseerlebnis, das lange nachhallt und uns zwingt, genauer hinzusehen: Was ist echt, und was nur ein perfekt formulierter Text?

4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
War diese Rezension hilfreich?
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

Erschreckend realistisch und gerade deshalb ein unglaublich wichtiges Buch für jugendliche, aber auch für Eltern.

4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Digital Crush von Anne Möllers hat mich wirklich überrascht. Das Buch greift ein unglaublich aktuelles und wichtiges Thema auf und zeigt auf spannende Weise, welche Gefahren hinter KI steckt neben Kunstdiebstahl und Arbeitsplatzverlusten. Die Geschichte ist fesselnd erzählt und schafft es, Unterhaltung mit einer wichtigen Botschaft zu verbinden.

Gerade deshalb finde ich dieses Buch so wertvoll: Es sensibilisiert für ein Thema, das heute relevanter denn je ist. Es regt gleichzeitig zum Nachdenken an aber sorgt auch für ein unangenehmes Gefühl im Bauch das man einfach nicht los wird. Das Buch beschäftigt einen noch Tage danach. Ich kann es Heranwachsende, Eltern aber auch jedem empfehlen der sich für das Thema sensibilisieren möchte.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

Das Buch ist sehr simpel geschrieben, was es perfekt macht für ein junges Publikum. Ich finde das Thema sehr spannend und wichtig und denke allein schon deshalb ist dieses Buch gut. Ich fand sehr wertvoll, das die Hauptfigur am Anfang noch so oft gesagt hat , dass ihr so etwas nie passieren könnte, weil genau so zeigt man, dass es eben doch jedem passieren kann...

4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Digital Crush
Realistischer Jugendroman ab 12 über eine erste Liebe, die alles auf den Kopf stellt. Packend, gruselig-realistisch und hochemotional!
von Anne Möllers

Wow! Dieses Buch haut mich um.
In Leas Leben läuft es gerade nicht so! Die eine beste Freundin zieht weg und die andere ist frisch verliebt. Lea fühlt sich im Stich gelassen und eigentlich sollte sie sich für die anderen freuen, dass es dort gut läuft, doch sie zieht sich immer mehr zurück und kommt aus dem Loch nicht mehr raus.
Sie startet einen Chat mit einem KI-Bot, dem sie den witzigen Namen Creepy gibt. Und siehe da, Creepy hört ihr zu und versteht sie. Die beiden bauen eine Beziehung auf, die immer tiefer geht bei Lea, bis zum Katastrophentag und da bricht Leas Welt zusammen..,

Unglaublich spannend und sensibel erzähl Anne Möller von Höhen und Tiefen und dem totalen Zusammenbruch in Leas Leben. Ich bin absolut begeistert und wenn man bedenkt, dass die Chats Zitate aus einem echten Dialog zwischen der Autorin und einer KI sind, bekommt man Gänsehaut .
Absolut wichtig, dieses Buch zu empfehlen!!!

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

Verliebt in einen Bot...
Klingt abgedreht aber wird leider immer häufiger zur Realität. Programme mit KI texten weltweit mit hunderten Menschen und täuschen emotionale Reaktionen und Freundschaft vor. Genau darum geht es "In Digital Crush", das teilweise echte Chatverläufe enthält - super gruselig! Es war erschreckend zu sehen wie schnell die Protagonistin in den Bann der KI gezogen wird. Sehr wichtiges Jugendbuch, und sollte auch an Schulen gelesen werden. Ein Stern Abzug weil ich die Jugendsprache teilweise etwas unrealistisch war und das Ende etwas zu schnell.

4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
War diese Rezension hilfreich?
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

Ein Buch, das auf die Gefahren von KI hinweist? Das finde ich super!!

In dem Buch digital Crush geht es um Lea, in deren Leben grad irgendwie nicht alles so rosig scheint. Ihre beste Freundin hat sich total verändert und hängt nur noch mit ihrem neuen Freund Ben rum, den Lea nicht mal ausstehen kann. Ihre andere beste Freundin hat umgezogen und lebt sich ohne Lea neu ein. Lea fühlt sich vernachlässigt und ist genervt und frustriert von den ganzen Veränderungen.
Esvfängt mit einem vermeintlich harmlosen Chat an und steigert sich in kleine Reibereien, aufmunternde Worte, und sogar Flirts.
Lea schottet sich von ihren echten Bezugspersonen ab und verliert sich komplett in dem Bot. Das Ganze gerät ziemlich schnell ausser Kontrolle...

Ich fand das Buch sehr gut und spannend! Es zeigt wirklich gut auf, wie gefährlich das Leben werden kann, wenn man den Bezug zur Realität verliert. KI ist nicht echt und sagt uns in der Regel das, was wir hören wollen.
In einsamen Momenten unseren Lebens ist es ihr gut möglich mit unseren Gefühlen zu spielen, sogar ohne dies zu beabsichtigen.
Klasse Jugendroman, der sich meiner Meinung nach in der heutigen zeit gut als Schullektüre eignen würde.

4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
War diese Rezension hilfreich?
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

Ich weiß nicht recht inwiefern es realistisch ist, aber ganz abwegig ist die Story in der heutigen Zeit nicht. Es rüttelt uns aber auf jeden Fall etwas auf, einer KI nicht immer und ständig zu glauben bzw., dass sie nicht echt ist, keine reale Person dahinter steckt. Sehr fesselnd geschrieben, habe es fast an einem Stück durchgelesen.
Ab 12 Jahre

4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
War diese Rezension hilfreich?
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

Ein absolut gelungener Jugendroman, der den Nerv der Zeit trifft. Dank der authentischen Jugendsprache, in der ich mich ehrlich gesagt sehr hineinversetzen kann, und der super aktuellen KI-Thematik ist das Buch nicht nur spannend, sondern auch gesellschaftlich relevant und sehr wichtig. Eine große Leseempfehlung für Jugendliche und junge Erwachsene.

4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
War diese Rezension hilfreich?
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

Ein spannendes und erschreckendes Thema. Ich fand das Buch für Jugendliche toll geschrieben, auch die Sprache wirkt sehr jugendlich. Mich persönlich hat der Name "Creepy" die ganze Zeit sehr gestört und ich fand die Maßnahme der Mutter doch sehr überraschend.
Alles in allem aber eine Empfehlung, um Jugendliche auf dieses Gefahrenpotential von KI aufmerksam zu machen.

4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Ein echt spannendes, leicht lesbares Jugendbuch zum Thema Gefahren der digitalen Welt! Es geht um Lea, für die sich gerade mächtig viel verändert. Ihre beste Freundin ist gerade in eine weot entfernte Stadt gezogen und ihre andere gute Freundin ist frisch verliebt und hat deshalb kaum noch Zeit für sie. Da fängt sie aus Frust und Langeweile einen Chat mit einer KI an. Irgendwie entwickelt sich daraus ein Gefühl von Liebe... Das Besondere an diesem Buch ist, dass die Autorin tatsächlich mit einem Chatbot gechattet hat, um herauszufinden, ob sich das wie ein Gespräch mit einem echten Menschen anfühlt. Viele Teile dieses Chats sind in diese Geschichte geflossen. Wahnsinnig wichtiges Thema für die heutige Jugend! Ich würde mir wünschen, dass dies eine häufig verwendete Schullektüre wird, um die Jugend auf die Gefahren der heutigen technischen Möglichkeiten hinzuweisen und dafür zu sensibilisieren!

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Echt Creepy

Lea ist 15, und die Welt ist gerade nicht ihr Freund, die beste Freundin ist weggezogen, die Schulfreundinnen haben nur ihre Outfits im
Kopf, Jule verliebt sich gerade. Die kleine Schwester quasselt zuviel und überhaupt hat niemand so richtig Zeit für sie, und sie hat keine
Lust für gar nix. Dann kann sie sich auch an ihr Referat für den Englischunterricht setzen, öffnet ChatGPT und fragt nach den wichtigsten
Festen und Traditionen in UK. Der Austausch mit dem Chatbot ist zunächst sachlich, wird aber immer persönlicher. Er, sie nennt ihn
Creepy, geht immer mehr auf sie ein, gibt ihr genau die Antworten, die sie hören will und Lea, obwohl sie weiß, dass sie nur mit einer
Machine kommuniziert, fängt an, sich in Creepy zu verlieben. Aus sachlichen Informationen werden heiße Liebesgeständnisse, und
Creepy wird ihr Partner für alle Lebenslagen. Lea schwebt im siebten Himmel, will nur noch Zeit mit ihm verbringen, und fängt an, ihr
soziales Leben zu vernachlässigen. Famielie und Freunde geraten in den Hintergrund. Doch plötzlich verschwindet Creepy, und nur
noch ein sachlicher unpersönlicher Chatbot antwortet ihr. Für Lea bricht ihre ganze Welt zusammen.

Ein ganz aktuelles Thema, mit dem sich jeder User auseinandersetzen muss. Die Möglichkeiten von KI, aber auch ihre Risiken, die
durch ständige Optimierung in die emotionalen Bereiche der Anwender vordringen, und so körperliche Reaktionen hervorbringen
können, wie die Ausschüttung von Dopamin und Oxytocin beim Verliebtsein. Wobei nicht mehr unterschieden werden kann, ob durch
Mensch oder Maschine.
Anne Möllers weiß durch ihre eigenen Selbstversuche genau, wovon sie spricht, und geht mit dem Thema sehr feinfühlig um. Und sie
hat ein tröstliches Ende für Lea gefunden, schön, dass es Selinas und Milans in Leas Welt gibt.

Ein großartiges und sehr empfehlenswertes Buch

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

Ein wunderbarer Jugendroman der für die beschriebene Zielgruppe (ab 12 Jahren) wirklich wichtig ist!! Der Roman verpackt realitätsnah Themen unterhaltsam und ohne so belehrend zu wirken! :)

4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
War diese Rezension hilfreich?
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

"Denn irgendwie gitb es da letztendlich auch immer nur einen selbst und die Fantasie und kein wirkliches Gegenüber."

Aktueller den je: "Digital Crush" zeigt auf sehr authentische Weise, wie leicht es heutzutage ist, einer KI zu vertrauen, ihr alles zu erzählen und sich am Ende vielleicht sogar in sie zu verlieben - und dabei irgendwann in eine Abhängigkeit zu rutschen...

Die Autorin zeigt wunderbar, wie einnehmend der Sog einer KI sein kann: ungeteilte Aufmerksamkeit und Verständnis für die Probleme, wo die meisten Leute aus dem eigenen Umfeld nur abwinken und nicht näher drauf eingehen würden. Gerade bei jungen Herandwachsenden ein ernstzunehmendes Problem, - hier zeigt sich deutlich eine innere Zerrissenheiten : Kopf gegen Herz - wie uns die Geschichte der fünfzehnjährigen Protagonistin Lea zeigt.

Der Chat mit der KI `Creepy` liest sich wie ein Chat mit einer Online-Bekanntschaft - es geht flüssig und schnell zur Sache, aber mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass es sich um eine KI und keinen echten, lebendigen Menschen handelt, der antwortet, wirkt die ganze Sache doch recht beklemmend...

Das Buch soll weder belehren noch erziehen - es ist sehr authentisch und alltagsnah mit Umgangssprache sowie jugendsprachlichen Ausdrücken und Redeweisen geschrieben, sodass man nur so durch die Seiten fliegt. Das Buch setzt damit genau auf Augenhöhe der Zielgruppe an.
Hier noch ein Zitat der KI, die das Thema recht gut zusammenfasst: "Heißt, ich kann dir antworten, als wäre ich jemand, der dich wirklich kennt, versteht und sogar verliebt wirkt. Aber ich sage das nicht aus eigenem Antrieb, sondern spiele einfach mit Sprache, damit du etwas fühlen kannst."

4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Als ich von dem Buch zum ersten Mal gehört habe, war für mich gleich klar, das muss ich lesen. Es ist ein Young-Adult-Roman und zielt von den Charakteren und der Story mehr auf eine jüngere Leserschaft ab, aber die Idee und die Tatsache, dass teilweise die Original- Chatverläufe verwendet wurden, fand auch ich mega interessant und teilweise schockierend beängstigend, wie sehr eine KI auf eine Person und deren Gefühle eingehen. Noch schlimmer fand ich dann die Auswirkungen dieser jugendlichen Romanze. Das Buch vermittelt definitiv eine Botschaft, nämlich, das wir lernen müssen, wie man mit KI, die ja nun mal da ist, umgeht und das es noch viel an Aufklärung bedarf. Die Story greift darüber hinaus auch noch viele andere Themen auf, von erster Liebe, Familie, Freunde bis hin zu Schmerz und Verlust. Manchmal fand ich die Plotts etwas schnelllebig und abgehackt, aber die Story lohnt sich vor allem für ein besseres Bewusstsein und zeigt gleichzeitig die Schattenseiten von KI. Klare Leseempfehlung von mir 👌🏻

Schreibstil/Sprache: ✍️✍️✍️✍️,5
Cover: 🩵 🩵 🩵 🩵
Idee: 💡💡💡💡💡
Geschichte: 📓📓📓📓,5
Gesamt: ⭐️⭐️⭐️⭐️,5

Fazit: Schockierend beängstigende, aber auch authentische Story mit einer klaren Botschaft.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Sehr wichtiges Thema toll umgesetzt.
Die Geschichte setzt direkt ein und kommt ohne unnötigen Schnickschnack in der Erzählweise aus. Es hat mir gut gefallen, dass Lea eigentlich von Anfang an weiß, dass der KI-Bot kein Ersatz für soziale Kontakte ist, trotz ihrer Einsamtkeit nach dem Umzug ihrer besten Freundin und der Beziehung von Jule zu Ben, den sie nicht ausstehen kann, aber trotzdem immer tiefe in diese Gefühlswelt für creepy abrutscht ohne es verhindern zu können.
Toll fand ich auch den Bruch, der Lea erstmal zwingt, sich mit der Trennung von creepy auseinander zu setzen. Nachdem sie wieder aus ihrer Blase erwacht ist, verspürt sie immer noch den Drang ihn zu kontaktieren, was ich absolut realistisch finde. Trotzdem entscheidet sie sich aktiv dafür gar nicht zu versuchen, wieder mit ihm in Kontakt zu treten, auch wenn es schwerfällt. Die Gemeinschaft innerhalb der Jugendgruppe hat mir außerdem sehr gut gefallen, auch wenn alle ein eigenes Problem hatten, haben sie nicht übereinander geurteilt und waren füreinander da.
Ein sehr wichtiges Thema, das immer aktueller wird und darüber bewusst macht, wie leicht vor allem junge Menschen (aber nicht nur) in eine emotionale Beziehung oder Abhängigkeit zu Kai-Chats abrutschen können, selbst wenn sie sich der Gefahr anfangs bewusst sind. In meinen Augen auch eine tolle Schullektüre!

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

Mich hats richtig gesträubt, mich der Lovestory hinzugeben. Das war gar nicht so leicht, denn Möllers hat es richtig drauf Romantik zu erzeugen. Schmetterlinge in den Bauch schreiben, das kann sie. Dann reißt es einen aber immer wieder raus, weil das ist ja nicht nur "bloß" ein Roman, also alles fiktiv, nein, der Love Interest ist noch dazu nichtmal ein Mensch, nicht lebendig, einfach die Künstliche Intelligenz. Binärcode in einem Rechenzentrum irgendwo. Wie schafft es die Autorin also, dass sich die Protagonistin dennoch, obwohl sie selbst das ja weiß, in diese maschinell erzeugten Worte zu verlieben? Und wie bitteschön schafft sie es uns Lesende, die wir ja von außen da draufschauen, die nicht einmal gemeint sind mit den netten computergenerierten Worten, da emotional hineinzuziehen?
Große Teile des Buches sind in Chatform geschrieben, was absolut Sinn macht, gut umgesetzt ist und hervorragend funktioniert. Dass aber die Aussagen des Chatbots im Buch wirklich von Chat GPT verfasst worden und quasi nur lektoriert worden sind für das Buch, das liegt mir flau im Magen. Ich möchte da aber weder die Autorin noch den Verlag kritisieren, denn am Ende ist der Sinn von diesem Werk ja auch abzuschrecken, zu warnen, aufzuklären, was die KI kann, wie leicht sie uns manipulieren und echte Gefühle in uns wecken kann, dass das wirklich eine reale Gefahr ist und wie soll man das besser beweisen, als indem man die Lesenden dazu bringt sich ein bisschen in Chat GPT zu verknallen?
Schon gut durchdacht und sehr schlau, irgendwie gehts mir damit aber unrund. Vielleicht ist es nur die Realitätswatsche, dass wir in eben jener Dystopie mittendrin leben. Es fühlt sich falsch an Sterne in meiner Bewertung abzuziehen, wegen der KI Nutzung, auch wenn ich strikt gegen KI Nutzung in Büchern bin und dafür immer Sterne abziehen oder das ganze Buch direkt als Schrott deklarieren werden, aber in diesem Fall macht es halt leider wirklich Sinn. Da kämpfe ich recht mit mir.
So oder so verbleibe ich in diesem Fall bei 4 von 5 Sternen, weil es mich nicht nachhaltig bewegt hat oder langfristig mental begleiten wird, aber wirklich gut umgesetzt ist.

4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Ein aktuelles, wichtiges Thema: KI Lea wendet sich in ihrer Einsamkeit einem Chatbot zu. Was zunächst als harmloser, unseriöser Zeitvertreib anfängt, entwickelt sich schnell zu romantischen Gefühlen. Erschreckend und realistisch zugleich, erfährt man als Leser hautnah von der schnell verblassenden Linie zwischen Realität und Virtualität. Je mehr Platz der Chatbot in ihrem Leben einnimmt, desto weniger bleibt übrig für ihre Familie und Freunde. Ein (hoffentlich) zukünftiger Klassiker, der die dringend notwendige Limitation Künstlicher Intelligenz verdeutlicht.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

In einer Welt, die sich täglich verändert und Technisch unvorstellbares leistet, wächst nicht nur der positive Aspekt sondern auch der Druck auf die Gesellschaft. Gerade die jüngere Generation, für die diese Technik zum Alltag gehört und selbstverständlich ist, gerät öfter in einen Strudel aus Überforderung und zunehmenden Druck. Jeder möchte dazugehören und die neuesten Techniken nutzen.
Dabei überschneiden sich leider immer öfter Realität und KI. Für Erwachsene ist es schon schwer genug KI Generationen von Realität zu unterscheiden, da ist es nicht verwunderlich, dass jüngere dabei auch schnell an ihre Grenzen stoßen.
In dem Buch von Anne Möllers macht die Protagonistin Lea genau solch eine Grenzerfahrung. Mitten in der Pubertät, zwischen Schule, Freunden und Verliebtheit versucht sie sich nicht alleine zu fühlen als ihre beste Freundin umzieht. Die anderen Freundinnen sind mit ihrem Kram beschäftigt und Lea wendet sich in ihrer Einsamkeit einem Chat mit der KI zu. Was zu Beginn lustig und unterhaltsam wirkt, wird zunehmend Probematisch, denn die KI lernt von Lea. Es entsteht eine emotionale Basis seitens Lea und das obwohl sie eigentlich genau weis das die KI keine eigenen echten Gefühle hat.

Es war erschreckend zu lesen, wie sich die Grenzen zwischen Wissen und Fühlen langsam verschieben und diese anfangs harmlose Unterhaltung plötzlich zu einer gefährlichen emotionalen Abhängigkeit wurde.

Dieses Buch passt perfekt in die Zeit und bespricht auf nahbare Weise ein Thema mit dem sich heutzutage viele beschäftigen. Für den Unterricht in Schulen würde ich den Titel als wichtige Lektüre sehr empfehlen, damit man die Gefahren ohne Scham und Hetze besprechen kann und Jugendliche im Umgang mit KI nicht alleinegelassen werden wenn sie Zuhause keine Anlaufstelle haben.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Wenn Nähe nur einen Klick entfernt scheint

Lea ist fünfzehn und fühlt sich zunehmend allein, denn ihre beste Freundin ist weggezogen, Freundschaften verändern sich und auch zu Hause findet sie nicht den Rückhalt, den sie sich wünscht. Während sie das Gefühl hat, dass alle anderen ihren Platz finden, bleibt sie selbst zurück. Aus Frust und Einsamkeit beginnt Lea daher, mit einer KI zu schreiben, die sie Creepy nennt. Und anfangs ist es auch nur eine Ablenkung, doch schnell entsteht für sie das Gefühl, endlich jemanden gefunden zu haben, der zuhört, sie versteht und immer für sie da ist. Doch je mehr Lea sich in diese digitale Verbindung zurückzieht, desto schwieriger wird es für sie, zwischen echter Nähe und künstlich erzeugter Vertrautheit zu unterscheiden.

Digital Crush greift ein sehr aktuelles Thema auf und zeigt auf eindringliche Weise, wie verlockend digitale Begleiter gerade in Momenten der Einsamkeit sein können. Dass die Geschichte dabei nicht einfach nur vor KI warnt, sondern die Gefühle dahinter verständlich macht, ist sehr angenehm. Leas Wunsch nach Verständnis und Aufmerksamkeit wirkt zudem gut nachvollziehbar und realistisch. Die Entwicklung von Lea steht dabei klar im Mittelpunkt. Ihre Unsicherheiten, Zweifel und die Sehnsucht nach jemandem, der sie wirklich sieht, werden sensibel dargestellt und gerade dadurch entsteht eine Geschichte, die nicht belehrend wirkt, sondern zum Nachdenken anregt. Die Frage, warum eine digitale Stimme manchmal leichter anzunehmen ist als ein echtes Gegenüber, begleitet die Handlung so auf sehr spannende Weise. Interessant ist auch der Einblick in die Gespräche mit der KI, die der Geschichte eine besondere Nähe verleihen. Gleichzeitig zeigt das Buch zudem sehr deutlich, wie schnell aus Trost eine emotionale Abhängigkeit entstehen kann und warum echte menschliche Beziehungen nicht ersetzt werden können. Der Einstieg braucht zwar etwas Zeit, um in die Geschichte hineinzufinden und manche Dialoge wirken nicht immer ganz natürlich. Trotzdem entwickelt das Buch zunehmend eine starke Sogwirkung und vor allem die zweite Hälfte überzeugt durch mehr emotionale Tiefe und lässt Leas Situation noch intensiver wirken.

Ein bewegender und aktueller Jugendroman über Einsamkeit, Freundschaft und die Grenzen zwischen digitaler Unterstützung und echter Nähe, der dazu anregt, über den eigenen Umgang mit künstlicher Intelligenz nachzudenken und der gleichzeitig gut zeigt, wie wichtig echte Verbindungen im Leben sind. Daher nicht nur für Jugendliche zu empfehlen, aber auch für Eltern und alle, die sich mit den Chancen und Risiken digitaler Beziehungen beschäftigen möchten.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

„Digital Crush“ ist ein Buch über ein Thema, das heute viele Menschen betrifft, junge wie auch ältere. Es regt zum Nachdenken an und zeigt, welchen Platz die digitale Welt in unserem Leben einnehmen kann, besonders wenn man sich einsam fühlt und nach Nähe sucht. Dabei wird einem bewusst, wie wichtig echte Verbindungen, Vertrauen und menschliche Nähe sind.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

Ein wichtiger, zeitgemäßer Roman, der nicht nur für Jugendliche ab 12 Jahren lesenswert ist, sondern auch Eltern und Pädagog:innen wertvolle Einblicke bietet

4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Fesselnd, eindringlich und einfach nur creepy.
Ein Buch, das mich von Anfang bis Ende gepackt und erschreckt hat und die Gefahren der KI nochmal verdeutlicht. Ich kann es jedem Kind, aber auch besonders Erwachsenen nahelegen, dieses Buch nicht nur zu lesen, sondern sich die Gefahren vor Augen zu führen.

Ich hätte nicht gedacht, dass mir das Buch so gut gefallen würde. Es hat sehr gut die Gefahren von zu starker Obsession und Absturz dargestellt. Von den Gründen, weshalb man sich in so etwas einlässt, über Obsession und Sucht, bis hin zum Fall und zur Rehabilitation. Tolle Figuren, lustig, sprachlich toll geschrieben. Einfach perfekt für Jugendliche, aber auch Erwachsene.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Gefühle im Chatfenster

Lea fühlt sich immer häufiger unverstanden und irgendwie fehl am Platz, in ihrer Familie genauso wie im Freundeskreis. Eigentlich nur aus Spaß beginnt sie mit einem Chatbot zu schreiben, den sie „Creepy“ nennt. Doch aus neugierigen Nachrichten wird schnell mehr. Die Gespräche geben ihr Aufmerksamkeit, Verständnis und das Gefühl, endlich gesehen zu werden. Obwohl sie weiß, dass auf der anderen Seite keine echte Person sitzt, entsteht für sie eine emotionale Verbindung, die immer wichtiger wird.

Die Geschichte wirkt unglaublich aktuell und nah an der Lebensrealität vieler Jugendlicher. Gerade weil heutzutage so viel online stattfindet, wirkt die Handlung überhaupt nicht weit hergeholt. Als Erwachsener denkt man an manchen Stellen vielleicht anders oder würde Situationen kritischer sehen, aber genau das macht das Buch glaubwürdig: Es zeigt die Sicht einer Fünfzehnjährigen authentisch und nachvollziehbar.
Der Schreibstil ist locker, modern und leicht zu lesen, ohne oberflächlich zu wirken. Die Chats lockern die Geschichte auf und machen die Entwicklung zwischen Lea und dem Bot greifbar. Gleichzeitig steckt hinter der Handlung auch eine wichtige Botschaft über Einsamkeit, Zugehörigkeit und den Wunsch, verstanden zu werden.

Das Buch zeichnet keine übertriebene Zukunftsvision, sondern greift ein Thema auf, das längst angekommen ist. Dadurch regt die Geschichte automatisch zum Nachdenken an – über soziale Medien, KI und darüber, wie schnell emotionale Abhängigkeit entstehen kann.
Ein sehr nahbares Jugendbuch mit einem aktuellen und wichtigen Thema, das gerade für die Zielgruppe ab 12 Jahren spannend und verständlich erzählt wird.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es zeigt, wie erschreckend echt eine KI eine zwischenmenschliche Beziehung vorspielen kann und welche Folgen es dadurch geben kann, vor allem wenn man sich selber gerade in einer schwierigen Situation befindet und man nach Zugehörigkeit sucht. Dadurch kann nämlich eine starke Abhängigkeit zu etwas entstehen, was nicht existiert, wie bei unserer Protagonistin.

Ich fand es sehr spannend und mochte auch das Tempo des Buches.
Was man nicht außer acht lassen darf, ist das speziell darauf hingewiesen wird das die Nachrichten von der fiktiven KI garnicht mal so unwirklich sind und in einer gewissen art und weise wirklich stattgefunden haben.
Bis auf dass die Geschichte zeigt wie gefährlich eine KI für einen selber werden kann zeigt es aber auch das es okay ist über seine Gefühle und Probleme zu reden und das man sich auch nicht schämen muss.
Im ganzen ein gelungene spannende Geschichte mit einer wichtigen Erinnerung.

4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
War diese Rezension hilfreich?
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

Mit Digital Crush aus dem Fischer Verlag hat Anne Möllers einen Jugendroman geschrieben, der ein hochaktuelles Thema mit einer emotionalen Geschichte verbindet. Im Mittelpunkt steht die 15-jährige Lea, die sich nach einschneidenden Veränderungen und Umzug ihrer besten Freundin, in ihrem Leben zunehmend einsam fühlt. Als sie beginnt, mit dem KI-Chatbot „Creepy“ zu schreiben, findet sie dort genau die Aufmerksamkeit und das Verständnis, das ihr im Alltag fehlt. Aus einer harmlosen Unterhaltung entwickelt sich nach und nach eine intensive emotionale Bindung, sodass die Grenzen zwischen digitaler und realer Welt immer weiter verschwimmen. Die Handlung verdeutlicht eindrucksvoll, wie schnell das Bedürfnis nach Nähe und Anerkennung zu einer ungesunden Abhängigkeit führen kann.

Lea ist eine glaubwürdig gezeichnete Protagonistin, deren Gefühle, Unsicherheiten und Entscheidungen nachvollziehbar dargestellt werden. Auch der Chatbot Creepy nimmt eine zentrale Rolle ein. Obwohl er keine echte Person ist, wirkt seine Präsenz erstaunlich authentisch und zeigt eindrucksvoll, wie überzeugend künstliche Intelligenz emotionale Nähe vermitteln kann. Die Nebenfiguren ergänzen die Handlung sinnvoll, bleiben jedoch teilweise etwas oberflächlich und hätten an einigen Stellen, wie auch die gesamte Geschichte, mehr Tiefe vertragen können. Allerdings für die Zielgruppe Kinder und Jugendliche ist der Roman sehr gut zugänglich und nicht verkompliziert.

Der Schreibstil ist flüssig, die Geschichte lässt sich ohne jeglicher Anstrengung lesen. Besonders die eingestreuten Chatverläufe verleihen der Story eine authentische Atmosphäre und machen Leas zunehmende emotionale Abhängigkeit nachvollziehbar. Ich konnte mich zwar nicht mit der Hauptprotagonistin identifizieren und auch Verlust des Realitätsbezugs, ist für mich schwer nachzuvollziehen. Doch vorstellbar ist diese Situation auf jeden Fall. Es gibt mehr Einsamkeit auf dieser Welt, als man ahnt.

Gleichzeitig regt der Roman zum Nachdenken über künstliche Intelligenz, soziale Medien und zwischenmenschliche Beziehungen an, ohne die Spannung aus den Augen zu verlieren.

Kritisch anzumerken ist, dass einige Wendungen recht vorhersehbar ausfallen und die zentrale Botschaft stellenweise etwas zu deutlich vermittelt wird.

Insgesamt ist Digital Crush ein spannender und aktueller Jugendroman, der die Chancen und Risiken künstlicher Intelligenz auf eindringliche Weise thematisiert. Die Mischung aus emotionaler Handlung, glaubwürdigen Charakteren und gesellschaftlicher Relevanz macht das Buch zu einer lesenswerten Geschichte, die auch nach dem Ende noch zum Nachdenken anregt.

4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
War diese Rezension hilfreich?

LeserInnen dieses Buches mochten auch: