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Buchcover für Wo das Feuerkraut blüht (Die Norrland-Saga, Bd. 2)

Wo das Feuerkraut blüht (Die Norrland-Saga, Bd. 2)

Ein Roman über Liebe, Verlust und den Kampf um Skandinaviens Wälder – Teil 2 der unvergesslichen Norrland-Saga!

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Buch 2 von Die Norrland-Saga

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Erscheinungstermin 28.05.2026 | Archivierungsdatum N/A


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Zum Inhalt

1949, Nordschweden: Siv kämpft mit der Einsamkeit in ihrer Ehe. Ihre unerfüllte Liebe zu Nila, einem Sámi, ist nie erloschen – und ihr Sohn Nils erinnert sie täglich an das, was sie verloren hat. Als ein verheerender Waldbrand ausbricht, steht sie vor einer Entscheidung, die ihr Leben für immer verändern wird.

2022: Eva kehrt gemeinsam mit ihrem Sohn in das Dorf ihrer Kindheit zurück. Zusammen mit Umweltaktivistin Fanny setzen sie sich für den Schutz der bedrohten Wälder ein. Persönliche Konflikte aber drohen, ihre Mission zu gefährden – und am Ende könnte nicht nur der Wald zerstört werden. Doch was, wenn die größten Feuer nicht in den Wäldern, sondern in uns selbst lodern? 

1949, Nordschweden: Siv kämpft mit der Einsamkeit in ihrer Ehe. Ihre unerfüllte Liebe zu Nila, einem Sámi, ist nie erloschen – und ihr Sohn Nils erinnert sie täglich an das, was sie verloren hat. Als...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783989410664
PREIS 17,00 € (EUR)
SEITEN 432

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Zwischen Erinnerung und Neubeginn
Zweiter Teil der Norrland-Saga über alte Entscheidungen und zwei Zeiten im Norden Schwedens.

Gleich am Anfang liegt etwas Ruhiges über der Geschichte, fast schwer, aber nicht unangenehm. Es geht um Dinge, die lange zurückliegen und trotzdem noch wirken. Um Entscheidungen, die geblieben sind, obwohl die Zeit weitergegangen ist.
Siv lebt Ende der vierziger Jahre im Norden Schwedens. Ihr Leben wirkt still und ziemlich eng. Vieles spricht sie nicht aus, vieles bleibt bei ihr. Eine alte Liebe hat sie nie ganz losgelassen, auch wenn sie inzwischen einen anderen Weg gehen musste. Das spürt man in ihren Gedanken und in dem, was sie für sich behält.
Viele Jahre später, im Jahr 2022, kommt Eva zurück in ihr Heimatdorf. Sie bringt ihren Sohn mit. Vor Ort trifft sie auf eine junge Frau, die sich für den Schutz der Wälder einsetzt. Daraus entsteht eine Situation, in der persönliche Konflikte schnell wieder hochkommen.
Die Vergangenheitsebene wirkt dichter. Sivs Leben ist stark geprägt von dem, was sie nicht leben konnte. Ihre Gefühle bleiben oft zwischen den Zeilen. Besonders ihre Verbindung zu Nila und ihr Sohn stehen im Hintergrund immer mit im Raum. Der Waldbrand verändert vieles und bringt Entscheidungen, die nicht mehr aufzuschieben sind.
Die Gegenwart wirkt sachlicher. Der Einsatz für den Wald steht im Mittelpunkt, dazu die Spannungen zwischen den Beteiligten. Das bleibt nachvollziehbar, erreicht aber nicht die gleiche Tiefe wie die historische Ebene.
Am Ende bleibt eine Geschichte mit viel Atmosphäre. Der stärkste Teil liegt klar in der Vergangenheit. Dort entstehen die Momente, die hängen bleiben. Die Gegenwart ergänzt das Ganze, ohne jedoch dieselbe Wirkung zu erreichen. Insgesamt ist es eine solide Erzählung mit glaubwürdigen Figuren und einer nordischen Stimmung, die gut trägt.
Dieser zweite Teil der Norrland-Saga ist Lektüre mit nordischer Atmosphäre. Vergangenheit und Gegenwart laufen nebeneinanderher und berühren sich an einigen Punkten.
4 Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die Geschichten mögen, in denen Vergangenheit und Gegenwart ineinandergreifen und alte Gefühle noch spürbar bleiben.

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Norlandsaga die 2.

Wo das Feuerkraut blüht, ist der
2. Teil der Norland – Saga von Ulrika Lagerlöf.
Schon der 1. Teil hat mich gefesselt.

Jetzt sind wir mit Siv, John, Nils und Nila im Jahr 1949 wieder dabei. Siv und Nila treffen sich wieder. Der 11jährige Nils hat große Probleme mit anderen Kindern.
Wir erfahren wie die erste elektrische Säge beim Roden eingesetzt wird. Dann soll es eine Brandrodung geben, die fast zu einer Katastrophe wird.
Eva und ihr Sohn kämpfen noch mit ihrem Erbe. Der einzige Überlebende ist Nila und die Beiden wollen ihm gerne seine alte Heimat noch einmal zeigen.

Die beiden Episoden haben ihre verschiedenen Entwicklungen.
Die Autorin hat mir die nordische Atmosphäre wieder nahe gebracht. Ich möchte dem Buch wieder eine gute Leseempfehlung geben.

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„Wo das Feuerkraut blüht“ ist der Abschlussband der Norrland-Saga Dilogie von Ulrika Lagerlöf, übersetzt von Maike Barth. Auf beiden Zeitebenen geht das Leben nach den Geschehnissen aus dem 1. Band weiter - für Sivs 1949 mit ihrem Sohn Nils sowie John, Nila und Rune und für Eva im Jahr 2022 mit ihrem Sohn Vilgot, Matthias und Fanny.
Ein starker Abschlussband rund um die Familie mit wertvollen Einblicken in die schwedische Historie, Kultur und Landschaft, insbesondere der Wälder Norrwalds. Die Charaktere sind vielschichtig und mit Ecken und Kanten, sie meistern so manche weitere Herausforderung des Lebens. Eine berührende Geschichte, die ich wirklich gerne gelesen habe.

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„Wo das Feuerkraut blüht“ hat mich vor allem durch seine starke emotionale Bildkraft begeistert. Die Geschichte fühlt sich an wie ein stilles, intensives Eintauchen in eine andere Welt – voller Erinnerungen, Sehnsucht und leiser Veränderungen.
Ich mochte besonders, wie fein die Beziehungen und inneren Konflikte erzählt werden. Vieles geschieht nicht laut, sondern entwickelt seine Wirkung ganz langsam und genau dadurch umso stärker. Während des Lesens entsteht eine tiefe Verbundenheit zu den Figuren und ihrer Umgebung.
Für mich ein sehr stimmungsvolles, emotionales Buch, das eine besondere Ruhe ausstrahlt und dennoch tief unter die Haut geht.

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Im Leben von Nila und Siv sind zehn Jahre vergangen. Siv versucht ihr Leben mit John und ihrem Sohn Nils zu leben, aber immer wieder wandern ihre Gedanken zu Nila.

In der Gegenwart versucht Eva ihren Job, ihre Beziehung und ihre Mutterrolle unter einen Hut zu bringen. Besonders letzteres gestaltet sich schwierig. Mutter und Sohn haben eine völlig unterschiedliche Meinung zum Thema Abholzung.

Mir hat in diesem Teil der Teil in der Gegenwart etwas besser gefallen, vor allem Evas Sohn Vilgot fand ich einen starken Charakter. Seine Geschichte hat mir richtig gut gefallen, die erste Liebe, Freundschaft, Naturschutz alles sehr gut beschrieben. In der Vergangenheit waren Sivs Gefühle und ihre Zerrissenheit ein großer Bestandteil der Geschichte, und auch ihr Sohn Nils hat mich berührt.

Das Buch hat für mich wie schon im ersten Teil sehr gut das Leben im Norden wiedergepiegelt und auch die Natur war großartig beschrieben.
Ein einfühlsamen, ruhiger und lebensechter Roman.

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Dieser Roman hat mich sofort mit seiner stillen Wucht gepackt. Zwei Zeitebenen, zwei Frauen, zwei Brände, einer in den Wäldern, einer im Inneren. Und doch fühlt sich alles wie ein einziger, durchgehender Herzschlag an. Sivs Geschichte im Nordschweden des Jahres 1949 ist von einer melancholischen Intensität, die lange nachhallt. Ihre Ehe ist ein Ort der Einsamkeit, und die unerfüllte Liebe zu Nila brennt in ihr weiter wie ein Glutnest, das nie ganz erlischt. Nils, ihr Sohn, ist zugleich Erinnerung und Mahnung, ein lebendiges Echo dessen, was sie verloren hat. Als der Waldbrand ausbricht, wirkt er wie eine äussere Manifestation ihres inneren Feuers. In der Gegenwart kehrt Eva in ihr Heimatdorf zurück, und ihre Geschichte spiegelt Sivs auf eine moderne, ökologische Weise. Doch was, wenn die grössten Feuer nicht in den Wäldern, sondern in uns selbst lodern? Für mich ein leiser, aber kraftvoller Roman über Liebe, Schuld, Mut und die Frage, wie wir weiterleben, wenn alles um uns herum in Flammen steht. Ein Buch, das nicht nur erzählt, sondern spürbar macht, wie eng Landschaft und Seele miteinander verwoben sind.

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Der Waldbrand

Während Siv im Jahre 1949 zwar dankbar, aber nicht wirklich glücklich ist in ihrer Ehe, kehrt Eva 2022 zurück in ihr Heimatdorf in Nordschweden, wo sie persönliche Pläne umsetzen möchte.

Der Krieg ist vorbei, einige Jahre sind ins Land gezogen, aber Siv und Eva sind auch im zweiten Teil der Norrland-Saga die Hauptfiguren, welche die Geschichte tragen, die beiden Frauen, welche durch ihr Schicksal enger miteinander verbunden sind, als sie denken. Die beiden Zeitebenen wechseln in loser Reihenfolge immer wieder ab und sorgen für Spannung und Abwechslung. Durch beste Recherche und inspiriert vom Leben der eigenen Vorfahren, entwirft Ulrika Lagerlöf einen bewegende Geschichte um zwei starke Frauen, die vor schwierigen Entscheidungen stehen. Der Alltag der Sami fließt ebenso schön ins Geschehen mit ein wie der Schutz der Wälder, einer wesentlichen Lebensgrundlage von Mensch und Tier. Die Figuren und ihre Beweggründe für ihr Handeln sind bestens dargestellt, insbesondere Sivs innerer Konflikt wird beim Lesen deutlich spürbar. Die empathische Sprache der Autorin trägt dann noch ihres dazu bei, die Szenen lebendig und authentisch wirken zu lassen. Besonders gut gelungen ist natürlich der Kern der Geschichte rund um das schreckliche Feuer, allerdings kann selbst aus der Asche noch Gutes entstehen, wie das leuchtende Feuerkraut zeigt. Aber ist das genug? Spannende Episoden in den 1950er-Jahren sowie im aktuellen Jahr 2022 bescheren uns Lesern berührende Stunden.

Obwohl Band 1 fast noch um eine Nuance fesselnder war, empfehle ich diese Fortsetzung natürlich ebenfalls gerne weiter.


Titel Wo das Feuerkraut blüht
Autor Ulrika Lagerlöf
ASIN B0FVYDRVF5
Sprache Deutsch
Ausgabe ebook, ebenfalls erhältlich als Taschenbuch (432 Seiten)
Erscheinungsdatum 23. April 2026
Verlag Gutkind
Originaltitel Blekjorden
Übersetzer Maike Barth

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In „Wo da Feuerkraut blüht“ erzählt Ulrika Lagerlöf die Geschichte von zwei Frauen in unterschiedlichen Zeiten, verbunden durch den Norden Schwedens, die Wälder und Entscheidungen, die weit über den Moment hinauswirken.

Die Handlung wechselt zwischen 1949 und 2022. Während Siv in der Vergangenheit mit ihrer Ehe, der unerfüllten Liebe zu Nila sowie den Ereignissen in ihrer Familie ringt, wird in der Gegenwart die Geschichte von Eva und ihrem Sohn weitergeführt. Der Kampf um den Erhalt der Wälder spielt dabei eine zentrale Rolle. Vor allem die Konflikte zwischen Umweltaktivisten und der Forstwirtschaft prägen den Gegenwartsstrang, wobei Eva durch ihre persönliche und berufliche Situation zwischen den unterschiedlichen Seiten steht.

Besonders die Vergangenheitsebene hat mich überzeugt. Siv wirkt oft still und zurückgenommen, vieles bleibt unausgesprochen, und gerade darin liegt eine große emotionale Wirkung. Die Beziehung zu Nila, aber auch die Verbindung zu ihrem Sohn Nils, schwingt dabei ständig mit.

Die Handlung in der Gegenwart wirkt im Vergleich etwas sachlicher und erreicht für mich nicht ganz die gleiche emotionale Tiefe. Dennoch ergänzt sie die historische Geschichte sinnvoll und greift Themen wie Natur, Verlust und Zugehörigkeit auf.

Sehr gelungen ist erneut die nordische Atmosphäre. Die Landschaft, die Wälder und die stille, oft melancholische Stimmung ziehen sich durch den gesamten Roman und verleihen ihm eine besondere Dichte.

Insgesamt ist „Wo da Feuerkraut blüht“ ein atmosphärischer Roman über Liebe, Schuld, Verlust und die Frage, wie sehr vergangene Entscheidungen bis in die Gegenwart hineinwirken. Besonders die historische Ebene bleibt dabei lange im Gedächtnis.

4 stars
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