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Buchcover für The Artist

The Artist

Die Farben des Lichts

Gesprochen von Lennart Hillmann; Sabrina Scherer

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Erscheinungstermin 15.05.2026 | Archivierungsdatum N/A


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Zum Inhalt

Sie malt sich ins Licht, auch wenn das bedeutet, ihre Welt in Flammen zu setzen.

Provence, um 1920. »Venez. Kommen Sie«. Mehr steht nicht in dem Brief. Und doch sieht sich Joseph Adelaide am Ziel seiner Träume: Er, ein noch völlig unbekannter Journalist, darf Édouard Tartuffe interviewen, der sich seit Jahren der Öffentlichkeit entzieht. In dem abgelegenen Landhaus in der französischen Provinz erwartet Joseph jedoch eine Überraschung. Nur wenn er dem weltberühmten Maler Modell sitzt, darf er über ihn schreiben. 
In der flirrenden Sommerhitze erkennt Joseph bald, dass das größte Rätsel nicht der »Meister des Lichts« ist, sondern Tartuffes Nichte. Ettie kocht, putzt, wäscht Pinsel und erträgt Tartuffes Launen mit unergründlicher Hingabe. Doch etwas brodelt in ihr. Joseph fühlt sich immer mehr zu ihr hingezogen. Und langsam, Schicht für Schicht wie in einem Gemälde, kommt ihr Geheimnis ans Licht.

Sie malt sich ins Licht, auch wenn das bedeutet, ihre Welt in Flammen zu setzen.

Provence, um 1920. »Venez. Kommen Sie«. Mehr steht nicht in dem Brief. Und doch sieht sich Joseph Adelaide am Ziel...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Hörbuch, Ungekürzt
ISBN 9783757020965
PREIS 19,99 € (EUR)
DAUER 10 Stunden, 46 Minuten

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Eine wunderbar leise und doch kraftvolle und Erzählung, eine bewegende Geschichte über die leise Kraft weiblicher Beharrlichkeit, die erst verkannt, die Protagonistin dann doch zu Selbstermächtigung und Erfolg führt. Etty beweist sich in der männlich dominierten Kunstwelt der 1920ger Jahre, die ihr viele Jahre so viel verwährt hat, allein durch den Glauben an sich selbst und ohne andere zu demütigen. Ein Roman, der Mut macht, es aber am Lesespaß, Romantik, an Dramaturgie und Strahlkraft nicht fehlen lässt.

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The Artist
Die Farben des Lichts
von Lucy Steeds
Gesprochen von Lennart Hillmann; Sabrina Scherer

Ein Buch wie eine Farbexplosion. Die Beschreibungen sind so intensiv, dass die Bilder im Kopf entstehen können.
Kunst, Tragik und Leidenschaft. Licht und Schatten.
Das Leben zweier junger Menschen, die sich aus den Fesseln ihres Lebens befreien müssen.

Das Leben von Joseph und Ettie berührt mich und erfüllt mit Wohlgefühl.

Die Lesung ist absolut gelungen!

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„The Artist“ von Lucy Steeds ist ein eindrucksvolles und atmosphärisches Hörbuch, das mich sofort in seinen Bann gezogen hat. Die Geschichte ist emotional, feinfühlig erzählt und voller interessanter Charaktere. Besonders die Sprecherleistung hat die Stimmung perfekt transportiert und das Hörerlebnis noch intensiver gemacht. Ein fesselndes Hörbuch, das noch lange nachklingt – klare Empfehlung!

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Das Hörbuch The Artist erzählt die Geschichte von Joseph, einem Journalisten, der den zurückgezogen lebenden Maler Eduard Tartuffe und seine Nichte Ettie auf einem Bauernhof in der Provence besucht. Eigentlich möchte er mehr über den berühmten Künstler erfahren, doch nach und nach fühlt er sich immer stärker zu Ettie hingezogen. Gleichzeitig entdeckt er die Geheimnisse, die das Haus und seine Bewohner umgeben. Die Geschichte handelt von Liebe und Kunst, von Ehrgeiz und Macht, von Missbrauch und Begierde, aber auch von Familie, Krieg und der Frage, was es bedeutet, Künstler zu sein. Besonders interessant fand ich die Darstellung der Rolle der Frau in den 1920er Jahren. Das Buch zeigt vor allem an dem Vergleich zwischen Ettie und Peggy Guggenheim, wie viele talentierte Frauen ihre eigenen Träume aufgeben mussten, um sich um Haushalt und Familie zu kümmern. Man fragt sich beim Hören, wie viele Frauen genauso begabt gewesen wären wie Van Gogh oder Monet, aber nie die Möglichkeit hatten, ihre Kunst zu leben. Die Sprache ist sehr flüssig und voller schöner Bilder. Besonders beeindruckt haben mich die Beschreibungen des Essens (es wird nur das gegessen, was man auch malen kann) und der lebendigen Atmosphäre in der Provence. Auch die Sprecherstimmen des Hörbuchs haben mir sehr gefallen, weil sie die Stimmung der Geschichte wunderbar wiedergeben. Das Ende war logisch und abgeschlossen. Insgesamt ist es eine warme und atmosphärische Geschichte, die ich sehr empfehlen kann – besonders für Menschen, die Kunst, Familiengeschichten und sommerliche Erzählungen mögen.

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Ettie empfiehlt nicht nur, dass man genau hinschauen soll, sie hält sich auch selbst an ihre Empfehlung. Von ihrem Onkel klein gehalten, fristet sie offiziell ein Dasein als seine Gehilfin und verrichtet alle anfallenden Arbeiten. Doch heimlich erlangt sie hohes künstlerisches Können und kopiert seine Werke, ohne dass es ihrem Onkel und dessen Galeristen auffällt. Damit rebelliert Ettie gegen ihren Onkel, gegen gesellschaftliche Konventionen und findet zum Glück eine Verbündete in Peggy Guggenheim. Ein neuer Weg steht ihr offen, sie muss nur den Mut finden ihn zu gehen.
Großartiger Roman!

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Ein ganz großes Frauenporträt

Man könnte meinen, der Roman schildert das Leben eines großartigen Malers seiner Zeit um 1920, den Edouard Tartuffe oder den Besucher des Malers und Reporters für Kunst Joseph. Ich bin dagegen der Meinung, hier geht es um die Nichte des Malers, Ettie.
Ettie ist Tartuffes Gefangene. Sie führt ihm das Haus, kocht, wäscht, kauft ein und erledigt seine Korrespondenz. Tartuffe malt, malt und malt und ist überaus erfolgreich. Aber ist es tatsächlich Tartuffes Erfolg?
Tartuffe ist ein furchtbarer Mensch. Ohne Ettie wäre er wohl kaum lebensfähig. Dann kommt Joseph ins Haus, weil er den Maler interviewen will für ein Journal, dass sich mit Kunst befasst.
Ettie spielt eine Nebenrolle, aber Stück für Stück kommen sich die beiden jungen Menschen näher. Ettie hat ein großes Geheimnis und Joseph kommt dahinter. Er bestärkt sie, fortzulaufen. Wird sie sich frei machen können von ihrem Onkel?
Ich mochte Ettie am meisten. Man kann gut nachvollziehen, warum sie immer noch bei dem alten Kauz das Haus führt, ihre Flügel wurden gestutzt, aber nicht gebrochen. Jeden Tag ein wenig mehr kann der Leser erleben, wie Ettie sich frei macht, wie aus ihr eine Frau wird, die ihr Leben selbst bestimmt in die eigenen Hände nimmt, die der eigenen Kraft vertraut.
Ich mochte diesen Roman sehr gern. Einziger Kritikpunkt an die Korrekturleser. Mehrere Male sind mir doppelte Worte oder Buchstaben aufgefallen, kein Beinbruch, aber diesem Roman eben nicht würdig.

Ich durfte dem Hörbuch lauschen und bin der Meinung, dass Lennart Hillmann und Sabrina Scherer ihre Sache – das Vorlesen – sehr gut gemacht haben. Die Abwechslung der Stimmen brachte eine Spannung in den Roman.

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Das leuchtende Cover ist mir schon ins Auge gefallen, die Sprache ist ebenfalls sehr bildhaft und man taucht ins Geschehen ein. Die Sprecher gefallen mir sehr gut. Der junge Journalist und gescheiterte Kunststudent Joseph Adelaide soll den zurückgezogenen Maler Tartuffe interviewen. Dort lernt er dessen Nichte Sylvette, genannt Effie kennen. In der Einsamkeit der Provence offenbaren sich allmählich Geheimnisse. Nach einem spannenden Prolog 1957 geht es in die 20 er Jahre. Viele Themen werden- abwechselnd aus Sicht Etties und Josephs- angerissen. Im Mittelpunkt des Buches steht aber die Kunst.

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THE ARTIST von Lucy Steeds hat mich vom Prolog an gepackt und bis zum Ende nicht mehr losgelassen.

Wir erleben einen heißen Sommer auf einem französischen Hof, auf dem der berühmte Künstler Tata und seine Nichte Ettie wohnen, und den britischen Journalisten Joseph für eine Weile beherbergen. Die Handlung fokussiert sich auf diese drei Charaktere, nur hier und da tauchen weitere Personen auf. Josephs bzw. Etties Perspektiven bieten jeweils kleine Einblicke in ihre Vergangenheit, die beide auf unterschiedliche Weise in die Einsamkeit getrieben hat.

Es hat eine Weile gedauert, bis ich mich mit dem männlichen Sprecher, Lennart Hillmann, der Josephs Passagen liest, anfreunden konnte. Zu Beginn war er sooooo laaaaangsaaaaam, dass es unangenehm war. Aber ich bin froh, durchgehalten zu haben, es wurde zunehmend besser. Nur die Atemzüge hätte man gern überall rausschneiden können! Sabrina Scherer liest Etties Passagen und hat es wunderbar gemacht. Schade, dass Josephs Perspektive überwiegt. Ich hätte ihr gern noch mehr gelauscht.

Dem Roman gelingt die Balance zwischen Spannung und leichteren Momenten. Über Allem steht die Kunst und das Streben nach Freiheit, nach Anerkennung, nach Selbstbestimmung. Ich hätte mir etwas mehr Tiefe hinsichtlich der Charakterisierung von Tata gewünscht, aber erkenne an, dass, wenn er auch etwas Stereotyp sein mag, er dadurch eine Rolle erfüllt, die es hier zu beleuchten galt.

Krieg und daraus resultierende Verwundungen werden nicht beschönigt, für meinen Geschmack etwas zu ekelerregend dargestellt, was mein Leseerlebnis negativ beeinflusst hat. Klar, diese Beschreibungen sind authentisch und bieten einen Kontrast zur malerischen Kulisse der anderen Szenen. Dennoch wirkten sie ein bisschen wie Schock um Schock Willen. Nichtsdestotrotz alles in allem in tolles Debüt, das ich regelrecht verschlungen habe!

Danke an NetGalley und Aufbau Audio für das kostenlose Rezensionsexemplar!

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The Artist von Lucy Steeds hat mich von der ersten Minute an gefesselt. Die Geschichte verbindet Kunst, Geheimnisse und zwischenmenschliche Beziehungen auf eine atmosphärische und zugleich sehr emotionale Weise. Ohne sich in Effekten zu verlieren, entfaltet sich nach und nach ein vielschichtiges Bild der Figuren, das neugierig macht und bis zum Ende nicht loslässt.
Besonders gelungen ist die Hörbuchumsetzung: Lennart Hillmann und Sabrina Scherer verleihen den Charakteren mit ihren einfühlsamen und ausdrucksstarken Lesungen eine besondere Tiefe. Beide treffen den Ton der Geschichte perfekt und machen das Zuhören zu einem echten Genuss.
Ein klug erzählter Roman mit eindrucksvoller Atmosphäre und großartigen Sprecherleistungen. Absolut hörenswert und für mich ein Highlight des Jahres!

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Ein atmosphärischer Roman

Ein Roman, der sich Zeit nimmt. Langsam baut sich alles auf, Schicht für Schicht – und plötzlich zieht einen diese Geschichte tief hinein in die Welt des gefeierten Malers Édouard Tartuffe, seiner Nichte Ettie und Joseph, der glaubt, über den exzentrischen Künstler die Story seines Lebens schreiben zu können. Aber schnell wird offensichtlich, dass nicht Tartuffe, sondern Etti der eigentliche Mittelpunkt ist. Die Frau, die kocht, organisiert, Pinsel säubert, alles trägt – und dabei etwas in sich hat, das größer ist als die stille Rolle, die ihr zugeschrieben wird. Uns gefiel dieses langsame Freilegen. Die unterschwellige Spannung, die Hitze des Sommers, die Farben und die Erkenntnis, dass Kunst nicht nur schön ist, sondern manchmal auch egoistisch, schmerzhaft und befreiend. Tartuffe möchte man zwischendurch gern seine Pinsel und terpentingetränkten Lappen um die Ohren hauen. Joseph beobachtet so unfassbar ahnlungslos und ihn möchte man schütteln. Ettie dagegen trägt diesen Roman mit einer Stärke, die uns fesselt. Dieser Roman ist kein schneller Pageturner. Eher ein episches Werk voller Licht, Schatten und innerem Brodeln. Für alle, die gerne in atmosphärische Romane eintauchen!

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Dieses Buch entführt ins sonnenverwöhnte Frankreich in den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Wir lernen einen exzentrischen, menschenscheuen Künstler kennen, der nur sich selbst sieht. Seine Nichte Ettie kümmert sich aufopfern um sein Wohlergehen, kocht, putzt, wäscht und kauft alles ein, was er zum Malen braucht. Dabei zieht es sie selbst zur Malerei. Doch ihr Onkel hat ihr klar gemacht, dass Frauen nicht an der Akademie studieren dürfen. Erst der Besuch einer illustren Gesellschaft klärt sie über den Irrtum auf. Und sie beginnt zu rebellieren.

Das hinreißende Hörbuch wird abwechselnd von Lennart Hillmann und Sabrina Scherer gelesen, denen es gelingt, die Geschichte farbenfroh leuchten zu lassen. Es werden viele Aspekte der damaligen Zeit lebendig: die Arbeit des Künstlers und die Abhängigkeit von jemandem, der alles von ihm fern hält. Statt Ettie in ihrem Bestreben selbst zu malen zu unterstützen, unterdrückt er sie und hält sie von einem eigenen Leben ab. Die Folgen des Krieges fließen ebenso mit ein, wie die verzweifelte Suche nach weiblicher Selbständigkeit und ein wenig Liebe.

Fazit: Ein gelungener Einblick in ein Künstlerleben vor 100 Jahren.

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Lucy Steeds hat eine Geschichte verfasst die ein Geheimnis langsam, Schicht für Schicht wie bei einem Gemälde, ans Licht bringt. Lennart Hillmann, Sabrina Scherer erzählen die Geschichte so, dass man sofort gefesselt wird. Joseph Adelaide reist voller Ehrfurcht zu Édouard Tartuffe, dem legendären Meister des Lichts, und glaubt, endlich am Ziel seiner journalistischen Träume zu sein. Doch schon die erste Begegnung zeigt, dass Tartuffe nicht nur ein Genie, sondern auch ein Mann voller Launen, Geheimnisse und Abgründe ist. Doch der wahre Kern des Romans liegt für mich in Ettie. Sie ist die stille Kraft im Hintergrund, die alles zusammenhält. Kocht, putzt, Pinsel wäscht, Tartuffes Ausbrüche erträgt. Und doch spürt man von Anfang an, dass in ihr etwas brennt, ein Funke, der sich nicht ewig unterdrücken lässt. Josephs wachsende Faszination für sie ist nicht nur romantisch, sondern auch ein Erwachen. Er erkennt, dass das grösste Rätsel nicht der berühmte Maler ist, sondern die junge Frau, die sich selbst ins Licht malt, indem sie jahrelang im Schatten steht. Die Atmosphäre ist dicht, sinnlich, durchzogen von Sommerhitze, Farben und dem Geruch von Ölfarbe. Für mich ist es ein intensives, poetisches Hörbuch über Kunst, Macht, Sehnsucht und über eine Frau, die endlich sichtbar wird.

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London/Provence um 1920: Der junge Engländer Joseph ist Journalist und wartet sehnlichst auf seinen großen Durchbruch. Da kommt ihm der Auftrag gerade recht, den großen, gefeierten Maler Édouard Tartuffe in der Provence zu besuchen und ihn über sein Leben und seine Kunst zu interviewen. Anders als erwartet trifft er auf einen ruppigen, wortkargen Künstler, der bereit ist, ihn im Haus zu dulden, wenn er ihm für sein nächstes Motiv Modell sitzt. Diese Herausforderung nimmt Joseph an, in der Hoffnung so dem Maler nach und nach seine Geheimnisse entlocken zu können. Zwangsläufig lernt er so auch die gute Seele des Hauses, Tartoufes Nichte Etty kennen, die sich wie ein Schatten im Hause ihres Onkels um alles kümmert, auch um das Gelingen seiner Stilleben. Es dauert nicht lange, bis Josef merkt, dass Etty nicht nur ein Geheimnis zu verbergen hat.
In diesem mitreißenden Roman, der das wieder hoffnungsvoll aufblühende Leben nach der Katastrophe des Ersten Weltkriegs genauso thematisiert wie ein neues Kunst- und Künstlerverständnis, dass auch Frauen erlaubt, ein frei(ere)s selbstbestimmtes Leben als Künstlerin zu leben.
Die Autorin feiert mit ihrer Sprache die Kunst, dass es eine Wonne ist. Die Figuren wachsen einem ans Herz. Ein wunderbarer Schmöcker mit Tiefgang!
Das Hörbuch ist absolut sympathisch gelesen Lennart Hillmann und Sabrina Scherer!

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"The Artist- Die Farben des Lichts" von Lucy Steeds ist ein atmosphärischer und feinfühlig erzählter Roman, der mich als Leserin in die sonnengetränkte Provence der 1920er Jahre entführt hat. Die geheimnisvolle Begegnung zwischen dem jungen Journalisten Joseph, dem exzentrischen Maler Tartuffe und dessen zunächst rätselhafter Nichte Ettie entwickelte für mich persönlich einen besonderen Sog. Die Autorin zeichnet ihre Figuren mit großer Tiefe und lässt die Spannung Schicht für Schicht wachsen, so wie ein Gemälde entsteht, so entsteht auch hier die Atmosphäre und das Zwischenmenschliche. Vor allem Etties bewegende Geschichte und die eindrucksvolle Kulisse machten für mich dieses Buch zu einer fesselnden Lektüre über Kunst, Geheimnisse und die Suche nach dem eigenen Platz im Leben. Ein wirklich wunderbares Buch, das ich jedem der sich thematisch angesprochen fühlt sehr empfehlen kann!

5 stars
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