Wie Wellen im Sommerlicht
Roman | Nordseeträume auf Jütborg 1: Eine gefühlvolle Liebesgeschichte im traumhaften Insel-Setting
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Erscheinungstermin 01.04.2026 | Archivierungsdatum 30.04.2026
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Zum Inhalt
Kann eine enttäuschte Liebe neu erblühen?
Weiße Sandstrände, Salz in der Luft und das Rauschen der Wellen … Elsa liebt das beschauliche Leben mit ihrem Sohn Janosch auf der kleinen Nordseeinsel Jütborg, wo sie mit ihrer Oma eine Frühstückspension führt. Auch wenn das Geld manchmal knapp ist, wissen die beiden Frauen das Beste aus jeder Situation zu machen. Doch eines Tages wird ihr herangetragen, dass ein Urlauber auf der Insel Nachforschungen anstellt, deren Ziel Elsa zu sein scheint. Sofort bahnen sich tief vergrabene Erinnerungen den Weg zurück in ihr Herz und mit ihnen all die Gefühle, die sie für immer begraben wollte … Können so tiefe Verletzungen heilen? Und wie viel Liebe braucht es, um wieder zu vertrauen?
»Was für eine wundervolle und einfühlsame Geschichte!« LeserIn zu »Altes Land im Sommerwind« von Helen Schreiber
Kann eine enttäuschte Liebe neu erblühen?
Weiße Sandstrände, Salz in der Luft und das Rauschen der Wellen … Elsa liebt das beschauliche Leben mit ihrem Sohn Janosch auf der kleinen Nordseeinsel...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | E-Book |
| ISBN | 9783690765299 |
| PREIS | |
| SEITEN | 344 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Alte Wunden, neue Wege
Eine Inselgeschichte mit alten Erinnerungen und kleinen spannenden Momenten, die neugierig auf Elsas Weg machen.
Das Leben auf der kleinen Nordseeinsel läuft in ruhigen Bahnen. Elsa kümmert sich um die Frühstückspension, ihr Sohn Janosch ist ihr Mittelpunkt, und zusammen mit ihrer Oma halten sie alles am Laufen. Viel Platz für Neues gibt es eigentlich nicht. Doch als ein fremder Urlauber plötzlich nach ihr fragt, kommt Unruhe auf und Dinge geraten ins Wanken, die lange fest verschlossen waren.
Mit der Zeit wird deutlich, dass Elsa mehr mit sich herumträgt, als sie zeigt. Die Vergangenheit lässt sie nicht los, auch wenn sie für ihren Sohn stark sein will und den Alltag weiterführt. Vor allem die ruhigen Szenen wirken echt. Es geht weniger um große Ereignisse, sondern um Gedanken und Gefühle, die immer wieder hochkommen und sich nicht einfach zur Seite schieben lassen.
Die Insel selbst spielt dabei eine große Rolle. Das Leben dort ist einfach und oft auch ein bisschen rau, gerade wenn das Wetter umschlägt oder die Arbeit nie ganz aufhört. Die kleine Pension und das Miteinander im Ort geben einen ruhigen Rahmen.
Die Handlung bleibt ruhig, wird aber nicht langweilig. Man ahnt früh, in welche Richtung es gehen könnte, doch das stört hier nicht. Es entsteht eine leise Neugier, wie alles weitergeht und ob Elsa einen Weg findet, mit dem Vergangenen umzugehen.
Schließlich bleibt ein Eindruck, der leise nachwirkt. Nicht alles überrascht, manches lässt sich erahnen, aber die Figuren und ihr Miteinander machen das wieder wett. Es geht um Vertrauen, um alte Wunden und darum, langsam wieder nach vorn zu schauen.
Insgesamt ein ruhiger, stimmiger Roman für zwischendurch, der vor allem durch seine Atmosphäre und die stillen Momente überzeugt. Jetzt freue ich mich auf den zweiten Band der Nordseeträume-Reihe. 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung für alle, die Geschichten mögen, die ohne viel Aufregung auskommen und trotzdem berühren.
Helen Schreiber erzählt hier einen zärtlichen, atmosphärischen Roman über zweite Chancen und das langsame Heilen verletzter Herzen. Beim Lesen spürt man die weissen Sandstrände, die salzige Luft und das beständige Rauschen der See. Im Zentrum steht Elsa, alleinerziehende Mutter und Betreiberin einer Frühstückspension, deren Alltag von Fürsorge, kleinen Sorgen und der Nähe zu ihrer resoluten Grossmutter geprägt ist. Als ein Fremder auftaucht und Nachforschungen anstellt, die offenbar Elsa betreffen, brechen alte Erinnerungen und verschüttete Gefühle auf. Helen Schreiber erzählt behutsam, ohne Kitsch, und lässt die Figuren in ihrem Tempo wachsen. Misstrauen, Scham und die Angst vor neuer Verletzung werden glaubwürdig ausgehandelt. Besonders gelungen sind die leisen Momente. Ein Blick, ein Gespräch am frühen Morgen, die kleinen Rituale des Insellebens, die mehr sagen als grosse Gesten. Der Roman vermeidet übertriebene Dramatik und setzt stattdessen auf emotionale Wahrhaftigkeit. Wer Liebesgeschichten mit Tiefgang, einer Prise Melancholie und einer starken, selbstbestimmten Heldin schätzt, eine berührende, wohltuend unaufgeregtes Buch.
Beschäftigte*r in der Buchbranche 1722540
„Wie Wellen im Sommerlicht“ hat mich mit seiner warmen, atmosphärischen Inselkulisse sofort abgeholt. Helen Schreiber erzählt gefühlvoll und leicht, ohne oberflächlich zu sein. Besonders gefallen haben mir die liebevoll gezeichneten Figuren, das nordische Setting und diese wunderbare Mischung aus Sehnsucht, Sommergefühl und Emotionen. Man spürt beim Lesen förmlich den Wind, das Meer und die besondere Ruhe der Insel. Eine berührende Wohlfühlgeschichte voller Herz, die mich mit einem Lächeln zurückgelassen hat – perfekt für alle, die romantische Inselromane lieben.
Der Roman „Wie Wellen im Sommerlicht“ entführt seine Leser auf eine idyllische, aber stellenweise auch raue kleine Nordseeinsel, wo das alltägliche Leben meist in sehr beschaulichen und geordneten Bahnen verläuft. Im Zentrum der Geschichte steht Elsa, die gemeinsam mit ihrer Großmutter eine familiäre Frühstückspension betreibt. Ihr absoluter Lebensmittelpunkt ist jedoch ihr Sohn Janosch, für den sie bedingungslos stark sein und den anstrengenden Alltag reibungslos am Laufen halten möchte. Für Unvorhergesehenes oder gar tiefgreifende Veränderungen scheint in ihrem eng getakteten Inselleben eigentlich überhaupt kein Platz zu sein. Doch diese trügerische Ruhe gerät unweigerlich ins Wanken, als aus heiterem Himmel ein unbekannter Feriengast auftaucht und gezielt nach ihr sucht. Diese plötzliche Begegnung wirbelt reichlich Staub auf und zerrt Dinge an die Oberfläche, die Elsa lange Zeit tief und sicher in sich verschlossen geglaubt hatte.
Im Laufe der Erzählung kristallisiert sich immer mehr heraus, dass die Protagonistin eine schwere emotionale Last mit sich herumträgt, die sie meisterhaft hinter einer funktionierenden Fassade verbirgt. Die Schatten ihrer Vergangenheit lassen sie einfach nicht los, auch wenn sie nach außen hin unermüdlich die Rolle der tapferen Mutter und fürsorglichen Gastgeberin einnimmt. Es sind vor allem die unaufgeregten, leisen Szenen des Buches, die durch eine enorme Authentizität bestechen. Die Autorin verzichtet bewusst auf überspitzte Dramatik oder laute Paukenschläge und fokussiert sich stattdessen auf die tiefen, aufwühlenden Gedanken und Gefühle der Hauptfigur, die immer wieder unaufhaltsam an die Oberfläche drängen und sich nicht länger beiseiteschieben lassen.
Eine ganz entscheidende und wunderbar ausgearbeitete Rolle spielt dabei das insulare Setting. Das Leben an der Nordsee wird hier nicht einfach nur romantisiert, sondern durchaus mit all seinen ehrlichen, rauen Facetten dargestellt. Die nie enden wollende Arbeit in der kleinen Pension und das unbeständige, raue Wetter prägen den Rhythmus der Menschen. Gleichzeitig bildet der enge Zusammenhalt innerhalb der Dorfgemeinschaft einen wunderbar beruhigenden und heimeligen Rahmen für das Geschehen, der der Handlung viel Atmosphäre verleiht.
Obwohl die Geschichte insgesamt sehr ruhig dahinfließt, kommt zu keinem Zeitpunkt Langeweile auf. Zwar lässt sich als aufmerksamer Leser schon relativ früh erahnen, worauf das Ganze letztendlich hinauslaufen wird, doch diese sanfte Vorhersehbarkeit tut dem Lesevergnügen überraschenderweise überhaupt keinen Abbruch. Vielmehr entwickelt sich eine ganz eigene, stetige Neugierde darauf, auf welche Weise die Figuren agieren und ob Elsa schließlich einen Weg finden wird, Frieden mit ihren alten Wunden zu schließen.
Am Ende bleibt ein tiefes, warmes Gefühl zurück, das noch lange beim Leser nachklingt. Auch wenn das Rad der Erzählkunst hier nicht völlig neu erfunden wird, machen die liebevoll gezeichneten Charaktere und das warmherzige menschliche Miteinander kleine Überraschungsdefizite mehr als wett. Es ist ein wunderbar stimmiges Buch über das Wiedererlangen von Vertrauen, die Aufarbeitung alter Schmerzen und den Mut, den Blick behutsam wieder in die Zukunft zu richten. Mit wohlverdienten vier Sternen spreche ich eine ganz klare Leseempfehlung für all jene aus, die atmosphärische, leise Romane schätzen, die völlig ohne große Aufregung auskommen und dennoch mitten ins Herz treffen. Nun blicke ich voller Vorfreude auf den zweiten Band dieser charmanten Nordseeträume-Reihe.
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