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Buchcover für Die Touristin

Die Touristin

Diese Insel ist ein Traum. Und dein tödliches Verhängnis.

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Erscheinungstermin 15.04.2026 | Archivierungsdatum N/A


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Zum Inhalt

Willkommen im Paradies – von hier wirst du niemals entkommen.

Gleißendes Sonnenlicht, weiß getünchte Gebäude vor einem wolkenlosen blauen Himmel, schaukelnde Segelboote im malerischen Hafen. Als Juno zum ersten Mal die griechische Insel Inios betritt, ist sie von der Schönheit des Ortes geblendet. Dennoch hat sie ihr Ziel fest vor Augen: Juno will unbedingt ihren unbekannten Vater finden. Aber je länger sie bleibt, desto deutlicher zeigt sich die Insel als ein Ort der Schatten und Bedrohungen. Und für Juno könnte es schon bald zu spät sein, um zu entkommen.

Willkommen im Paradies – von hier wirst du niemals entkommen.

Gleißendes Sonnenlicht, weiß getünchte Gebäude vor einem wolkenlosen blauen Himmel, schaukelnde Segelboote im malerischen Hafen. Als Juno...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE E-Book
ISBN 9783841240118
PREIS 10,99 € (EUR)
SEITEN 416

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Toxische Traditionen hinter paradiesischer Kulisse

Die traditionellen weiß getünchten Gebäude, der strahlend blaue Himmel und die pittoreske Hafengegend begeistern Juno, eine 39‑jährige Engländerin, als sie die Insel Inios betritt. Sie ist allerdings keine typische Touristin; sie sucht ihren Vater, den sie nie kennengelernt hat. Doch es ist keine gute Idee, die Geister der Vergangenheit an diesem Ort voller gefährlicher Geheimnisse heraufzubeschwören …

Die Handlung entfaltet sich aus zwei Blickwinkeln auf mehreren Zeitebenen: Man lernt Estelle, Junos Mutter, kennen und erfährt, was sie in den Sommern 1984/85 auf Inios erlebt hat. In der Gegenwart erzählt Juno von ihrer ungewöhnlichen Kindheit, ihrer problematischen Ehe, warum sie ausgerechnet jetzt ihren Vater finden will, vor allem aber von ihren Erfahrungen auf der Insel.

Ich muss zugeben, dass mir Juno zunächst eher unsympathisch war: Ich empfand sie als passive People-Pleaserin, die sich nach den Erwartungen anderer richtet, um nicht zu enttäuschen. Im Laufe der Handlung macht sie allerdings eine tolle Entwicklung durch!

Estelle ist komplexer, widersprüchlicher: Sie ist bereits als Jugendliche charakterstark, steht für ihre Werte ein, doch sie hat sich in Inios verliebt und Liebe taucht alles in ein schmeichelndes Licht. Sie erkennt die Schattenseiten, will die Insel gleichzeitig als perfekten Zufluchtsort sehen, denn sie kann mit dem Leben, das im grauen, kalten Manchester auf sie wartet, nichts anfangen.

Der ausdrucksstarke Erzählstil voller lebendiger Eindrücke ist mitreißend, es gibt viele undurchsichtige Figuren, die von Misstrauen sowie Bedrohung geprägte Atmosphäre sorgt für Spannung und die Gegebenheiten einer kleinen Partyinsel werden perfekt genutzt!

“Die Touristin” ist ein fesselnder Thriller um mehr als nur ein dunkles Familiengeheimnis, der mit interessanten Charakteren, greifbarem Urlaubsflair und vielen erschütternden Enthüllungen im Rahmen einer ereignisreichen, ausgeklügelten Handlung überzeugt!

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Wow, was für ein Buch!!!! „Die Touristin“ von Jess Ryder erzählt die Geschichte der Britin Juno Curnell, die auf der griechischen Insel Inios nach ihrem Vater sucht. Auf der Suche nach ihrer Herkunft arbeitet sie unerkannt für die Familie Zimiris. Dabei gerät sie immer mehr in ein Netz aus Lügen, griechischer Familientradition und verdrängte Schuld. Und je mehr Juno erfährt, umso unsicherer ist sie, ob sie wirklich die Wahrheit wissen möchte. Meiner Meinung nach ist dieses Buch kein Thriller im klassischen Sinn. Es ist unglaublich spannend geschrieben und ja es gibt auch eine Leiche und Plotwists die unerwartet sind, aber es wird auch eine unglaubliche Geschichte über die Suche nach der eigenen Identität erzählt, die unter die Haut geht. Die Autorin hat hier ein fantastisches Setting geschaffen, in das ich am liebsten sofort reisen möchte, um den malerischen Ort Chora mit seinen Tavernen, Plätzen und Stränden kennenzulernen. Besonders gut hat mir der Blick in die Vergangenheit der Jahre 1984 und 1985 gefallen. Jahre in denen Junos Mutter Estelle als Touristin nach Inios gereist ist und sich unsterblich in den Griechen Niko Zimiris verliebt hat.
Wer einen Thriller mit einer tiefgründigen Story und einem fantastischen Setting sucht, der muss unbedingt dieses Buch lesen. Absolute Leseempfehlung!!!!

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Familiengeheimnisse unter mediterraner Hitze

Eine Frau reist auf eine kleine Mittelmeerinsel, nicht aus Fernweh, sondern aus einem inneren Druck heraus. Sie will endlich verstehen, wo sie herkommt, konkret: wer ihr Vater ist und warum dieses Kapitel in ihrem Leben immer ein blinder Fleck geblieben ist. Während sie sich vor Ort vorsichtig an Menschen und Erinnerungen herantastet, entfaltet sich parallel die Geschichte ihrer Mutter in der Vergangenheit. Zwei Perspektiven, die sich zunächst unabhängig anfühlen, aber nach und nach immer enger ineinandergreifen ... bis klar wird, dass hier mehr verborgen liegt, als man anfangs vermutet.

Die Geschichte wirkt nicht wie ein klassischer Thriller, der einen sofort packt und durchzieht, sondern eher wie ein langsames Hineingleiten in etwas Unangenehmes. Es beginnt fast ruhig, beinahe unspektakulär und genau das macht es so effektiv. Diese unterschwellige Spannung baut sich leise auf, fast unmerklich, bis man irgendwann merkt, dass man längst mittendrin steckt. Juno ist dabei alles andere als glatt oder sympathisch im klassischen Sinne. Sie schwankt, zweifelt, passt sich an, zieht sich zurück und genau das kann auch mal nerven. Aber gleichzeitig macht es sie greifbar. Man versteht irgendwann, warum sie so ist, auch wenn man nicht jede ihrer Entscheidungen gutheißt. Ihre Entwicklung passiert nicht plötzlich, sondern eher in kleinen, glaubwürdigen Schritten.

Die Rückblicke haben für mich eine ganz eigene Wirkung. Sie fühlen sich intensiver an, emotional aufgeladener, teilweise auch widersprüchlich. Man merkt schnell, dass Erinnerungen nicht immer verlässlich sind und dass Menschen sich ihre eigene Version von Wahrheit zurechtlegen. Gerade diese Unschärfe fand ich spannend, weil sie einen als Leser ständig zweifeln lässt.
Was die Atmosphäre angeht, lebt das Buch stark vom Kontrast: diese helle, fast schon kitschige Inselkulisse und darunter ein Gefühl von Enge, von unausgesprochenen Dingen. Es ist nicht laut oder dramatisch, sondern eher dieses stille Unbehagen, das sich festsetzt. So ein Gefühl, dass hinter freundlichen Fassaden etwas kippen kann. Auch die Figuren rund um die Protagonistin bleiben bewusst schwer einzuordnen. Man weiß nie so genau, wem man trauen kann, und genau das sorgt dafür, dass man gedanklich immer dranbleibt. Es gibt keine klaren Schwarz-Weiß-Zeichnungen, sondern viele Grautöne.

Für mich ist das Buch kein typischer Pageturner im klassischen Sinn, sondern eher eines, das sich langsam entfaltet und dabei immer mehr Spannung aufbaut. Es lebt von Stimmung, von zwischenmenschlichen Dynamiken und von der Frage, wie gut man die Menschen kennt, die einem am nächsten stehen. Und genau das bleibt auch nach dem Lesen noch hängen.

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Die Geschichte beginnt vielversprechend: Juno reist auf die kleine Insel, um endlich ihren leiblichen Vater zu finden, den sie nie kennengelernt hat. Sie stellt sich ein sonniges, entspanntes Abenteuer vor – weiß getünchte Häuser, blaues Meer, freundliche Einheimische. Stattdessen stößt sie auf misstrauische Blicke, ausweichende Antworten und das Gefühl, dass die Insel ein Geheimnis hütet, das mit ihrer eigenen Familiengeschichte zu tun hat. Vor vierzig Jahren waren ihre Eltern hier, und was damals passiert ist, scheint niemand wirklich vergessen zu haben.
Was mir besonders gut gefallen hat:
• Die Atmosphäre ist großartig eingefangen. Ryder beschreibt die Insel so lebendig, dass man das Salz auf der Haut und die Hitze spürt. Gleichzeitig baut sie eine unterschwellige Bedrohung auf – dieses klassische „Paradies mit Schatten“-Gefühl, das bei guten Urlaubs-Thrillern funktioniert.
• Juno ist eine sympathische, aber auch fehlerhafte Protagonistin. Sie ist stur, emotional und manchmal etwas naiv – genau wie viele von uns wären, wenn wir plötzlich in so einer Situation stecken würden. Man fiebert mit ihr mit.
• Die Enthüllungen kommen schichtweise. Der Roman spielt geschickt mit Vergangenheit und Gegenwart, und die Verbindungen zwischen damals und heute sind clever konstruiert. Es gibt einige richtig gute Twists, die ich nicht kommen sah (vor allem gegen Ende).

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Juno reist auf eine griechische Insel, die für viele den Luxusurlaub schlechthin bedeutet ist. Sonne, Meer und scheinbar unberührte Idylle. Doch sie ist nicht aus Urlaubslust hier. Sie ist auf der Suche nach ihrem Vater, den sie nie kennengelernt hat. Was als sehr persönliche Reise beginnt, wird schnell von einem unterschwelligen Gefühl begleitet, dass auf dieser Insel etwas nicht stimmt. Zwischen touristischem Glanz und Geheimnissen stößt Juno auf Spuren, die tiefer reichen als erwartet und die Vergangenheit näherbringen, als ihr lieb ist.

Auf das Buch aufmerksam geworden bin ich tatsächlich sofort durch das Cover, das ein absoluter Eyecatcher ist. Besonders schön finde ich, dass es stilistisch stark an das Buch aus dem Vorjahr von Jess Ryder angelehnt ist. Dadurch war der Wiedererkennungswert direkt da und ich habe auf den ersten Blick erkannt, dass es sich um ein neues Buch der Autorin handelt. Genau solche Details mag ich sehr, weil sie nicht nur optisch ansprechend sind, sondern auch eine gewisse Kontinuität schaffen.

Erzählt wird die Geschichte auf zwei Zeitebenen. Zum einen befinden wir uns in den Sommern 1984 und 1985 und begleiten Estelle in einer Phase, in der sich die Insel zunehmend touristisch entwickelt. Zum anderen gibt es die Gegenwart rund 40 Jahre später, in der wir Juno folgen. Durch diese beiden Perspektiven entsteht nach und nach ein Gesamtbild, bei dem sich Vergangenheit und Gegenwart immer stärker miteinander verweben.

Juno ist die Figur, über die wir in die Geschichte eintauchen. Ihre Motivation ist klar, sie möchte endlich Antworten und mehr über ihre eigene Herkunft erfahren. Dabei wirkt sie suchend, aber gleichzeitig auch entschlossen, sich der Wahrheit zu stellen. Estelle hingegen erleben wir in einer ganz anderen Zeit und Lebenssituation. Ihre Geschichte gibt Einblicke in die damaligen Geschehnisse auf der Insel und in persönliche Verstrickungen, deren Auswirkungen bis in die Gegenwart reichen. Beide Figuren ergänzen sich sehr gut, da sie unterschiedliche Blickwinkel auf dieselben Ereignisse ermöglichen.

Der Spannungsaufbau erfolgt bewusst ruhig und eher leise. Es handelt sich hier nicht um einen klassischen, temporeichen Thriller, sondern um eine Geschichte, die sich Zeit nimmt. Die Atmosphäre steht klar im Vordergrund. Immer wieder werden kleine Hinweise gestreut, Andeutungen gemacht und ein Gefühl erzeugt, dass etwas nicht stimmt, ohne dass man es sofort konkret greifen kann. Genau dieses konstante, unterschwellige Unbehagen zieht sich durch das gesamte Buch.

Besonders gelungen ist für mich das Setting, das weit mehr ist als nur Kulisse. Die Insel und ihre Entwicklung spielen eine zentrale Rolle und bringen auch eine kritische Auseinandersetzung mit den Auswirkungen des Tourismus mit sich. Sowohl positive als auch negative Seiten werden hier aufgegriffen, was der Geschichte zusätzliche Tiefe verleiht.

Zum Ende hin zieht die Spannung dann deutlich an und spitzt sich auf wenigen Seiten zu. Die Auflösung war für mich überraschend, gleichzeitig aber absolut stimmig und schlüssig. Es wirkte nicht konstruiert, vielmehr fügt sich alles rund zusammen.

Insgesamt ist „Die Touristin“ ein atmosphärischer, eher ruhiger Thriller, der vor allem durch seine Stimmung und das besondere Setting überzeugt. Die Mischung aus persönlicher Suche, geheimnisvoller Inselkulisse und unterschwelliger Bedrohung macht das Buch zu einer idealen Urlaubslektüre. Für mich ein rundum gelungenes Leseerlebnis.

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