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Buchcover für Anständige Frauen

Anständige Frauen

Roman

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Buch 2 von Haymon Her Story: Wiederentdeckte Literatur von Frauen

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Erscheinungstermin 02.04.2026 | Archivierungsdatum 26.04.2026


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Zum Inhalt

Ein verwaistes Schloss. Eine ehrgeizige Kutscherstochter. Und ein Graf mit gefährlichen Launen: Willkommen in Borryán! Es ist (mehr oder weniger) das Jahr 1900, und im Schloss Borryán langweilt sich Christine, die 19-jährige Tochter des Herrschaftskutschers, unsäglich. Ihr Unglück ist groß: Christine möchte reich und vornehm sein, einmal in der Kutsche hinten sitzen, Gräfin sein, zumindest für einen Tag. Stattdessen soll sie sich eine Arbeit suchen: Kammerjungfer, Kindergärtnerin … Doch dann trifft eine Depesche ein, die alles verändert: Graf Alexander Murány, der seinen Herrensitz seit zwei Jahren nicht mehr bewohnt hat, kündigt die Rückkehr aus Paris an. Da er seine Ehe durch beiläufige Untreue in eine, wie es scheint, irreparable Krise gestürzt hat und sich Christines Avancen – die in dem Grafen die Chance ihres Lebens sieht – als mehr als einladend erweisen, ist die leidenschaftliche Affäre vorprogrammiert. Jane Austens, Downton Abbeys und Bridgertons heimliches Lovechild: Die Situation in Borryán spitzt sich immer weiter zu, bis dann auch noch Muránys Gattin – gänzlich unerwartet – im Schloss auftaucht und die Spielkarten neu gemischt werden … Emilie Matajas zeitloser Page-Turner aus dem Jahr 1906 liefert nicht nur ein hitziges Beziehungsdrama, sondern auch eine clevere Auseinandersetzung mit Klasse und Geschlecht. Mataja erzählt von Frauen, die sich nicht schuldig fühlen für das, was sie wollen. Von Frauen, die klug, mutig, unbeugsam, skandalös und in keiner Weise anständig sind. Sie erzählt von Adeligen und Dienstboten, die um die Gunst des Grafen buhlen – denn im Spiel um Titel und Prunk sind alle auf sich allein gestellt! Vergessene Autorinnen, wiederentdeckte Literatur: Haymon Her Story „Anständige Frauen“ bildet den zweiten Band der Reihe „Haymon Her Story: Wiederentdeckte Literatur von Frauen“, die von Bettina Balàka herausgegeben wird und sich vergessenen deutschsprachigen Autorinnen widmet. Jedes Buch erscheint mit einer literarischen Einordnung der Herausgeberin und einem Beitrag zur historisch-biografischen Auseinandersetzung von der Historikerin Katharina Prager.

Ein verwaistes Schloss. Eine ehrgeizige Kutscherstochter. Und ein Graf mit gefährlichen Launen: Willkommen in Borryán! Es ist (mehr oder weniger) das Jahr 1900, und im Schloss Borryán langweilt sich...


Vorab-Besprechungen

„Love and Crime in der kakanischen Provinz um 1900: Klarsichtig und mit leichter Hand seziert Emilie Mataja Konventionen und Zwänge der besten Gesellschaft; lauter Getriebene und Gefesselte vor dem herandämmernden Untergang ihrer Welt.“ - Daniela Strigl

„Love and Crime in der kakanischen Provinz um 1900: Klarsichtig und mit leichter Hand seziert Emilie Mataja Konventionen und Zwänge der besten Gesellschaft; lauter Getriebene und Gefesselte vor dem...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783709982723
PREIS 24,90 € (EUR)
SEITEN 328

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Emilie Mataja erzählt in diesem Roman von Frauen, die sich nicht schuldig fühlen für das, was sie wollen. Von Frauen, die klug, mutig, unbeugsam, skandalös und in keiner Weise anständig sind. Sie erzählt von Adeligen und Dienstboten, die um die Gunst des Grafen buhlen, denn im Spiel um Titel und Prunk sind alle auf sich allein gestellt! Beim Lesen fühlt es sich an wie ein Blick hinter die Kulissen einer Welt, die glänzt, aber nur aus der Ferne verlockend ist. Christine, die Kutscherstochter, trägt eine Sehnsucht in sich, die fast körperlich spürbar wird. Der Wunsch, einmal nicht am Rand zu stehen, sondern im Zentrum. Nicht zu dienen, sondern gesehen zu werden. Ihr Traum, Gräfin zu sein, auch nur für einen Tag, wirkt zunächst naiv, doch dahinter steckt ein tiefes Bedürfnis. Als Graf Alexander Murány zurückkehrt, öffnet sich für Christine ein Spaltbreit die Tür zu dieser anderen Welt. Und genau hier entfaltet der Roman seine eigentliche Kraft, in der Spannung zwischen Verlangen und Vernunft, zwischen gesellschaftlichen Grenzen und persönlicher Hoffnung. Die Affäre wirkt nicht wie ein romantisches Märchen, sondern wie ein gefährliches Spiel, in dem Christine mehr riskiert, als sie selbst begreift. Was mich besonders berührt, ist die Art, wie Christine trotz aller Illusionen eine stille Klarheit bewahrt. Sie weiss, dass sie mit Feuer spielt, und doch kann sie nicht anders. Für mich weniger ein historischer Roman als ein feinsinniges Porträt einer jungen Frau, die sich nach Freiheit sehnt und dabei entdeckt, wie hoch der Preis für einen einzigen Tag im Licht sein kann.

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