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Buchcover für Cherry Baby

Cherry Baby

Roman | Das neue Buch der Weltbestsellerautorin »Dieses Buch wird zweifellos ein Hit.« People

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Erscheinungstermin 25.06.2026 | Archivierungsdatum N/A


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Zum Inhalt

Cherry Valentine hat das Gröbste hinter sich: Trennung, Trauer, Trostpizza. Doch als ihr Ex-Mann ausgerechnet die gemeinsame Vergangenheit als Vorlage für seinen Bestseller-Comic nutzt – und die Figur »Baby« wie sie aussieht – ist nichts mehr, wie es war. Als Baby einen Kinofilm bekommt, ist sie plötzlich überall. Nur Cherry hat niemand gefragt. Und dann taucht Russ Sutton wieder auf – früherer College-Crush mit Bürgermeister-Ambitionen und erstaunlich gutem Gedächtnis. Cherry muss herausfinden: Wie fängt man neu an, wenn man längst eine Figur in einer anderen Geschichte ist? 

Witzig und romantisch –  Cherry Baby ist so überraschend wie sexy. 

Cherry Valentine hat das Gröbste hinter sich: Trennung, Trauer, Trostpizza. Doch als ihr Ex-Mann ausgerechnet die gemeinsame Vergangenheit als Vorlage für seinen Bestseller-Comic nutzt – und die...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783989411043
PREIS 17,00 € (EUR)
SEITEN 480

Auf NetGalley verfügbar

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Durchschnittliche Bewertung von 22 Mitgliedern


Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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5 stars

Rainbow Rowell erzählt auf wunderbar leichte, aber zugleich erstaunlich schmerzhafte Weise davon, wie es ist, wenn das eigene Leben plötzlich nicht mehr einem selbst gehört. Cherry, die sich gerade mühsam aus Trennungsschmerz und Selbstzweifeln herausarbeitet, wird von der Comicfigur »Baby« überrollt einer verzerrten Version ihrer selbst, die überall auftaucht, während sie unsichtbar bleibt. Für mich ist das der stärkste Aspekt des Romans. Dieses Gefühl, dass jemand anders die Deutungshoheit über deine Geschichte übernimmt. Cherry wirkt dabei herrlich unperfekt, verletzlich, bissig, aber nie verbittert. Ihr Humor ist ein Schutzschild, hinter dem man die Risse deutlich sieht. Und dann steht Russ wieder vor ihr charmant, aufmerksam, mit einer Wärme, die sie längst nicht mehr für möglich gehalten hat. Die Dynamik zwischen den beiden ist witzig, knisternd, aber auch überraschend zärtlich. Der Roman balanciert Romantik und Selbstfindung sehr fein. Es geht weniger darum, ob Cherry eine neue Liebe findet, sondern ob sie sich selbst zurückerobert. Dass das Ganze in einem Setting voller Popkultur, Medienrummel und persönlicher Peinlichkeiten spielt, macht es nur lebendiger. Für mich ein humorvoller, moderner Wohlfühlroman mit Herz und einem klugen Blick auf Identität und Neuanfang.

5 stars
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5 stars

Cherry Baby von Rainbow Rowell hat mich komplett auseinandergenommen und wieder zusammengesetzt, hier sind wirklich alle Gefühle einmal im Schleudergang. Cherry ist gleichzeitig messy, verletzlich, witzig und so radikal ehrlich, dass es beim Lesen richtig im Bauch weh tut, aber im besten Sinn. Die Mischung aus schmerzhafter Vergangenheit, Second-Chance-Vibes und diesem leisen Humor ist einfach perfekt getroffen, ich wollte das Buch am Ende direkt nochmal von vorn anfangen.

5 stars
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4 stars

"Cherry Baby" ist ein Buch, das sich angenehm leicht lesen lässt und mit seinen authentischen Charakteren überzeugt. Die Geschichte konnte mich gut unterhalten und hatte einige schöne emotionale Momente. Für mich ein gelungenes Wohlfühlbuch mit kleinen Schwächen. 🍒🌸

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4 stars

Die bezaubernde Rainbow Rowell! Sie schafft es immer wieder so viel Wahrheit in ganz viel Leichtigkeit zu packen. Ihre Analyse des menschlichen Zusammenspiels gibt sie so liebevoll und selbstverständlich wieder, dass es einem manchmal das Herz bricht. Ich konnte mich so gut in die Hauptcharaktere Cherry hineinversetzen, dass ich manchmal mit ihr gerungen habe und sie mir fast zu nahe kam. Ein Roman, der das Leben nicht dramatisieren muss, um die vielen Wege aufzuzeigen, die es gehen kann. Ich hatte einen Liebesroman erwartet und bekam einen über Veränderung, Unausgesprochenes, unterschiedliche Sichtweisen und Verantwortung für sein eigenes Leben.
Eine wunderschön unaufgeregte Lektüre.

4 stars
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4 stars

Dies war tatsächlich mein erstes Buch der Autorin, kaum zu glauben.

Rainbow Rowell hat mit Cherry eine unglaublich sympathische Protagonistin geschaffen. Ich mochte sie auf Anhieb und fand es toll, was für eine starke Frau sie ist. Ihre Schwestern fand ich auch super, sehr gerne habe ich die Chatpassagen der Geschwister gelesen, sie waren teilweise sehr witzig.

Als Leser begleitet man Cherry durch ihr Leben, nach einer Trennung, zwischen dem Ende ihrer Ehe und einer neuen Beziehung. Und ständig schwebt der Comic ihres Mannes über allem, alle Welt spricht über Baby und assoziiert sie mit Cherry.

Das Thema Gewicht und wie Cherry, ihre Familie und ihr Umfeld damit umgehen, fand ich stark und einfühlsam umgesetzt. Generell fand ich den Schreibstil sehr angenehm und sensibel.

Ich habe Cherry gerne auf ihrem Weg begleitet.

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5 stars

Die Protagonistin ist mir so sehr ans Herz gewachsen, damit habe ich nicht gerechnet. Cherry ist 36, trägt am liebsten bunte Rockabilly Kleider und bezeichnet sich selbst als dick, aber nicht (immer) abwertend gemeint - Letzteres spielt eine sehr große Rolle im Buch. zB stellt sie sich die Frage, in wie weit Jungs sie im College sie nicht gedated haben, um keine schrägen Blicke zu riskieren, obwohl sie in sie verliebt waren. Zudem ist ihr Ex Mann sehr erfolgreich mit einer Comic Verfilmung, in der sie eine Hauptrolle spielt, aber entsetzt ist, dass in Hollywood nur Schauspielerinnen mit Fat Suite gewählt werden. Dieses im Guten auseinandergehen, obwohl es weh tut, ist auch wundervoll umgesetzt.
Ich fand es sehr stark, dass sie Grenzen hat und zieht, zB wenn jmd sie verändern will.

Die Beziehung zu Russ habe ich genau wie Cherry zwiegespalten erlebt. Es war schön, mit ihr zu ihrer Jugendliebe zurückzufinden, erst mit der Zeit hat man gemerkt, wie oberflächlich der Mann ist und dass er nicht so hinter ihr steht, wie sie es sich wünscht. Obwohl ihre Reaktion im ersten Moment vorschnell erschien, war sie es nicht. Cherry hat ihre Grenzen klar kommuniziert. Eine wahnsinnig starke, beeindruckende Frau.
Mit Tom ging es mir ähnlich, ich habe mit ihr gelitten, gehofft, misstraut. Und konnte die Frage nach der Beziehung wirklich nicht beantworten.

Faszinierend, aber auch tragisch war, wie man sie immer mit der Comicfigur assoziiert hat und niemand begreifen wollte, dass das nicht wirklich sie selbst ist, sondern nur eine Zeichnung. Genauso wie der Hollywood Vibe, wo lieber eine Frau mit Fatsuite gecastet wird als eine mit anderen Maßen zu engagieren. Puh ...
Generell war die Auseinandersetzung mit dem Gewicht, auch innerhalb der Familie und in Verknüpfung mit Identitätsfindung, wahnsinnig stark umgesetzt.

Die Figuren waren authentisch, echt, next door, greifbar. Der Text emotional, treffsicher, fesselnd. Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen.
Insgesamt bin ich nur so durch die Seiten geflogen und kann eine große Leseempfehlung aussprechen ♡

5 stars
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3 stars
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3 stars

Ein schöner Sommerroman mit einer charmanten und unglaublich sympatischen Protagnostin, die so gar nicht dem stereotypen Frauenbild eines Liebesromans entspricht. Einfach gute Unterhaltung!

3 stars
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4 stars
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4 stars

Das hier ist eine absolute Leseempfehlung, die durch radikale Ehrlichkeit, echte Körperakzeptanz und eine tiefgründige Beziehungsdynamik auf ganzer Linie überzeugt.

Die Geschichte begleitet Cherry, die sich inmitten von emotionalen und partnerschaftlichen Herausforderungen selbst neu sortieren muss.

Gefangen zwischen den Erwartungen ihres Umfelds und ihren eigenen Sehnsüchten, steht sie plötzlich am Ende ihrer Ehe und zwischen zwei völlig unterschiedlichen Männern.

Rowell beleuchtet dabei intensiv die Höhen und Tiefen von Cherrys Ehe und zeigt unbeschönigt, dass Liebe auch harte Arbeit bedeutet.

Auf ihrem Weg lernt Cherry nicht nur, Entscheidungen für ihre Zukunft zu treffen, sondern auch ihre eigene Identität und Begehren völlig neu zu definieren.

Das Buch ist so besonders, weil Cherry mit den gängigen gesellschaftlichen Normen bricht und sich selbst selbstbewusst als dick beschreibt.
Es ist unglaublich erfrischend und schön zu lesen, dass auch dicke Menschen bedingungslos begehrt werden und leidenschaftlichen, erotischen Sex haben.
Auch die beiden Männer in Cherrys Leben entsprechen nicht dem klassischen, makellosen Schönheitsideal. Dennoch beschreibt Cherry sie so liebevoll und detailreich, dass ihre ganz eigene, tiefere Attraktivität spürbar wird.

Ein wichtiges, berührendes Buch über Liebe abseits von Stereotypen und die Realität von Beziehungen!

4 stars
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5 stars

Definitely 5*!

An absolutely fantastic book! I enjoyed it from the first to the last page! "Cherry Baby" is heartfelt, funny, and beautifully written. The story balances very good emotional depth with warmth and humor.

Like I said, a wonderful book that stayed with me after I turned the last page.

Highly recommended!

5 stars
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5 stars

können wir mal bitte über das coole Cover reden? Also richtig authentisch und so ist diese Story für mich.

Ich bin selbst fülliger und konnte mich so in die Protagonistin rein versetzen, der ex die Familie die Sprüche einfach ehrlich und authentisch. es ist voller Gefühle und humorvolle Unterhaltungen.

Für mich war es grandios umgesetzt.

Ganz klare Leseempfehlung

5 stars
5 stars
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4 stars
4 stars
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4 stars
4 stars

Cherry ist Mitte 30 und hat sich vor ca. einem Jahr von ihrem Mann getrennt. Sie trägt Rockabilly Kleider und lässt sich von anderen Menschen in ihrem Leben nicht verbiegen. Auf einer Veranstaltunh begegnet sie ihrer Jugendliebe wieder, die beiden kommen sich näher. Doch aich Cherrys Ex-Mann ist noch nicht aus ihrem Leben verschwunden: mit seinen Comics über sich und Cherry ist er bekannt geworden und die Bücher werden nun verfilmt. Dabei gerät auch Cherry ins Rampenlicht.
Cherry ist dick und hat vier Schwestern. Das Dick-Ein spielt eine zentrale Rolle in der Geschichte und ich finde die Autorin hat das Thema sehr einfühlsam und wertschätzend umgesetzt. Die Geschichte wird aus Cherrys Perspektive erzählt und schon auf den ersten Seiten ist sie mir mit ihrer tollen Art direkt an Herz gewachsen. Der Schreibstil ist leicht und unterhaltsam, Cherrys Innenleben wird sehr gut dargestellt und auch ihre Entwicklung hat mir sehr gut gefallen. Den Spice hätte es gar nicht gebraucht, dafür einen Stern abzug, das war mir zu viel. Das war eine richtig schöne Wohlfühlgeschichte, dir mir sehr an Herz gegangen ist.

4 stars
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5 stars

Rainbow Rowell ist eine verlässliche Bank. Seit Fangirl liebe ich ihre vielschichtigen Charaktere. Ich glaube ihr jede Story, sei es Eleanor Park, Slowdance oder eben Cherry Baby. Das schöne ist auch, man weiß nie so richtig, welche Geschichte man am Ende bekommt. Man fiebert mit, sie lässt der Geschichte genug Zeit sich zu entwickeln. Was ich besonders liebe, ist, dass Rainbow Rowell keinen Trends hinterher jagt. Ein feines und besonderes Buch. Einzig das Cover ist leider nicht so meines.

5 stars
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4 stars

Ich liebe die Geschichten von Rainbow Rowell für ihre ungekünstelte Ehrlichkeit, und „Cherry Baby“ hat mich sofort wieder gepackt. Die Figuren fühlen sich so echt, nahbar und menschlich an, dass man sich von der ersten Minute an mit ihnen verbunden fühlt. Es gibt die perfekte Balance aus Humor, Herzschmerz und leisen, tiefgründigen Momenten. Ein absoluter Herzensroman für gemütliche Lesestunden!

4 stars
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4 stars

Rainbow Rowell kenne ich eigentlich eher durch ihre Coming-of-Age Geschichten. Und doch ist sie auch in dieser "Erwachsenen"-Geschichte ihrer Art treu geblieben tief in die Gefühle ihrer Protagonistin einzutauchen und uns Leser*innen mitzunehmen. Das Thema selbst ist ein schwieriges, besonders für die "Generation Frau", die mit Bridget Jones aufgewachsen ist und der von der Gesellschaft beigebracht wurde, dass man nur etwas ist, wenn man schlank ist und ständig an sich arbeitet. Teils macht es daher traurig, den Kampf von Cherry zu sehen und die Macht, die "Mann" doch noch über sie hat. Und doch strahlt sie immer wieder Stärke aus und steht für sich ein. Interessant ist auch das Thema Trennung an sich und wie Rainbow die Trauer und die Freuden der ehemaligen Beziehung beschreibt. "So einfach ist es nicht", scheint das Buch sagen zu wollen und lässt einen doch am Schluss positiv gestimmt den Buchdeckel zuschlagen.
Ein Buch für den Urlaub, zum zügig Durchlesen, Mitfühlen und Nachdenken!

4 stars
4 stars
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4 stars
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4 stars

Cherry Baby von Rainbow Rowell hat mich mit seiner warmherzigen, emotionalen und zugleich humorvollen Geschichte vollkommen überzeugt. Die Charaktere sind vielschichtig, authentisch und wachsen einem schnell ans Herz. Besonders beeindruckt hat mich der einfühlsame Schreibstil, der sowohl die leisen als auch die großen Gefühle perfekt einfängt. Die Mischung aus Charme, Tiefgang und den typischen, cleveren Dialogen von Rainbow Rowell macht dieses Buch zu einem echten Lesevergnügen. Eine berührende Geschichte über Liebe, Selbstfindung und persönliche Entwicklung, die noch lange nach dem Lesen nachklingt.

4 stars
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5 stars
5 stars
5 stars

Neuanfänge, Selbstzweifel und die ziemlich komplizierte Sache mit der Liebe

„Cherry Baby“ ist für mich viel mehr als eine klassische Second-Chance-Romance.
Rainbow Rowell erzählt von Liebe und Trennung, aber mindestens genauso sehr von Selbstbild, Selbstzweifeln, Freundschaft und der Frage, wie man sein eigenes Leben wieder zusammensetzt, wenn plötzlich nichts mehr so ist, wie man es geplant hatte. Cherry steckt mitten in der Trennung von ihrem Mann Tom. Während er in Hollywood an der Verfilmung seines erfolgreichen Comics arbeitet, ist Cherry zu Hause in Omaha und versucht herauszufinden, wie ihr Leben ohne ihn eigentlich weitergehen soll.
Besonders bitter ist, dass der Comic teilweise autobiografisch ist und die Figur „Baby“ auf Cherry basiert. Und jetzt wird ausgerechnet diese Figur durch den geplanten Kinofilm plötzlich überall sichtbar. Cherry muss dabei zusehen, wie eine Version von ihr, die sie nie selbst gewählt hat, von anderen Menschen betrachtet und beurteilt wird.
Ich fand diesen Aspekt unglaublich stark, denn es geht nicht nur darum, dass Cherry sich von ihrem Mann trennt. Sie muss sich gleichzeitig von dem Bild lösen, das andere von ihr haben. Und das ist gerade bei ihrem Körper ein besonders sensibles Thema. Cherry ist dick und der Roman macht daraus weder ein Problem, das unbedingt gelöst werden muss, noch eine simple „Body-Positivity“-Botschaft. Stattdessen zeigt Rainbow Rowell sehr ehrlich, wie tief gesellschaftliche Vorstellungen von Gewicht und Schönheit im eigenen Denken sitzen können, selbst dann, wenn man sich eigentlich längst akzeptiert hat. Auch das Thema Abnehmmedikamente wird dabei aufgegriffen.


Und dann taucht Russ wieder auf. Cherry kennt ihn aus ihrer Collegezeit, und plötzlich ist da dieser Mann, der sie schon damals kauft und sie jetzt wieder ganz neu wahrnimmt. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Liebesgeschichte, die mir gerade deshalb so gut gefallen hat, weil sie sich erwachsen anfühlt. Es geht nicht nur um Schmetterlinge und große romantische Gesten, sondern auch um Unsicherheiten, Vergangenheit, Vertrauen und die Frage, ob man sich nach einer gescheiterten Beziehung überhaupt noch einmal auf jemanden einlassen kann.

Cherry selbst war für mich das absolute Highlight. Sie ist witzig, schlagfertig, manchmal herrlich stur und gleichzeitig unglaublich verletzlich. Sie hat Ecken und Kanten und muss nicht erst dünner, jünger oder irgendwie „besser“ werden, um liebenswert zu sein. Gerade diese Unperfektheit macht sie so sympathisch. Ganz besonders geliebt habe ich außerdem die Familienchats zwischen Cherry und ihren Schwestern. Die haben mich mehrfach zum Lachen gebracht und gleichzeitig dafür gesorgt, dass Cherry nicht nur als Frau in einer schwierigen Lebensphase gezeigt wird, sondern als Teil einer Familie mit all ihren kleinen Eigenheiten, ihrem Humor und ihren manchmal ziemlich chaotischen Beziehungen.
Rainbow Rowells Schreibstil hat mir ebenfalls richtig gut gefallen. Er ist locker, witzig und unglaublich zugänglich, aber trotzdem schafft sie es, schwierige und teilweise schmerzhafte Themen ernst zu nehmen. Man kann beim Lesen lachen und kurz darauf steckt plötzlich ein ziemlich trauriger Gedanke zwischen den Zeilen. Genau diese Mischung hat für mich den besonderen Reiz des Buches ausgemacht.
Und obwohl die Liebesgeschichte natürlich eine wichtige Rolle spielt, ist „Cherry Baby“ für mich am Ende vor allem eine Geschichte darüber, sich selbst wiederzufinden.

Cherry muss nicht einfach nur entscheiden, mit wem sie zusammen sein möchte. Sie muss herausfinden, wer sie eigentlich ist, wenn sie nicht mehr die Ehefrau von Tom ist und nicht länger die Frau hinter der Comicfigur „Baby“. Das hat mich viel mehr berührt, als ich erwartet hatte. Das Buch ist warmherzig, humorvoll, ehrlich und kommt mit einer Protagonistin daher, die man einfach ins Herz schließen muss.

Für mich ist es eine wunderschöne Geschichte über Liebe, Selbstakzeptanz und einen Neuanfang, der nicht bedeutet, dass man plötzlich ein völlig anderer Mensch werden muss. Es ist ein echtes Wohlfühlbuch, aber eines mit viel Substanz. Ich habe Cherry unglaublich gerne begleitet und hätte am Ende am liebsten noch viel länger bei ihr und ihrer Familie verweilt.
Fünf von fünf Sternen gibt es dafür von mir.

5 stars
5 stars
5 stars
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4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

Ich hatte bei Cherry Baby ehrlich gesagt mit einer ziemlich klassischen Second-Chance-Romance gerechnet. Bekommen habe ich etwas, das viel interessanter, erwachsener und vor allem unbequemer ist.

Cherry und Tom waren einmal ein ziemlich normales Paar in Omaha. Bis Toms semi-autobiografischer Webcomic Thursday plötzlich riesig wird, als Graphic Novel erscheint und schließlich sogar in Hollywood verfilmt wird. Das Problem daran: In diesem Comic gibt es „Baby“, eine Figur, die unverkennbar auf Cherry basiert. Dick, kurvig, auffällig und inzwischen so bekannt, dass Cherry von Fremden erkannt wird. Während Tom in Los Angeles Karriere macht, ist ihre Ehe längst zerbrochen und Cherry muss nicht nur herausfinden, wie ihr Leben ohne ihn aussehen soll, sondern auch, wer sie eigentlich noch ist, wenn andere längst glauben, ihre Geschichte zu kennen.

Und dann taucht Russ auf. Cherrys Schwarm aus Collegezeiten. Einer, der sie von früher kennt und mit Toms Erfolg und „Baby“ zunächst überhaupt nichts anfangen kann.

Was danach passiert, ist allerdings sehr viel weniger vorhersehbar, als diese Ausgangssituation vermuten lässt. Gerade das mochte ich an dem Roman. Rainbow Rowell erzählt hier nicht einfach von einer Frau zwischen zwei Männern, sondern von einer Frau, die versucht, sich selbst wiederzufinden.

Besonders stark fand ich alles rund um Cherrys Körper und ihre Selbstwahrnehmung. Cherry ist dick und das wird weder verschwiegen noch zu einer Geschichte darüber gemacht, dass sie erst lernen müsste, sich schön zu finden. Gleichzeitig bedeutet Selbstakzeptanz eben nicht, dass jahrelange gesellschaftliche Zuschreibungen plötzlich verschwinden. Cherry denkt ständig darüber nach, wie andere ihren Körper sehen, was sie über ihn denken und welche Rolle ihr Gewicht in ihren Beziehungen spielt. Auch Themen wie internalisierte Fatphobie und Abnehmspritzen werden aufgegriffen, ohne daraus einfache Antworten zu machen.

Überhaupt ist Cherry Baby für mich vor allem ein Roman über Wahrnehmung: darüber, wie wir uns selbst sehen, wie Menschen, die uns lieben, uns sehen und was passiert, wenn diese Bilder nicht mehr zusammenpassen. Besonders spannend fand ich deshalb auch die Idee, dass Tom ausgerechnet eine Version seiner Frau erschafft, die irgendwann berühmter wird als Cherry selbst. Wo endet Inspiration und wo beginnt Vereinnahmung? Wem gehört eine gemeinsame Geschichte, wenn einer von beiden sie öffentlich erzählt?

Auch die Beziehungsebene ist wunderbar messy. Hier werden Fehler gemacht, Dinge nicht ausgesprochen, Menschen verletzen einander und Gefühle lassen sich nicht sauber in „vorbei“ oder „noch da“ sortieren. Genau dadurch fühlten sich die Figuren für mich sehr erwachsen und menschlich an. Dazu kommen Cherrys Familie, ihre Schwestern und diese herrlich alltäglichen kleinen Beobachtungen, die dem Buch trotz seiner ernsteren Themen viel Wärme und Humor geben.

Nicht alles hat für mich gleichermaßen funktioniert. Gerade emotional hätte ich mir an manchen Stellen etwas mehr Klarheit gewünscht, weil sich einzelne Entwicklungen ziemlich schnell verschieben. Und trotzdem mochte ich gerade, dass Rowell sich weigert, aus Liebe eine einfache Rechnung zu machen.

Cherry Baby ist sexy, witzig, verletzlich und überraschend melancholisch. Vor allem aber ist es für mich viel weniger Romance, als ich erwartet hatte, und viel mehr ein Roman darüber, was nach einer großen Liebe übrig bleibt und ob man sich selbst zurückholen kann, nachdem man so lange Teil der Geschichte eines anderen war.

Ein überraschend kluger Roman über Körper, Begehren, Ehe, Selbstbild und zweite Chancen – und definitiv mein bisher erwachsenstes Rainbow-Rowell-Buch.

4 stars
4 stars
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4 stars

Eine komplizierte Liebesgeschichte, voller Missverständnisse und unausgesprochener Gefühlen. Aber auch voller Familiensinn, Bodyshaming und Zusammenhalt.

Cherry ist eine erfolgreiche Managerin und ihr Mann Tom ein erfolgreicher Comiczeichner. Die Sache ist nur: er zeichnet ihr Leben und Cherry, die eine übergewichtige und witzige Person ist und die nun nur nach als ihr alter Ego „Baby“ aus dem Cartoon wahrgenommen wird. Es kommt noch schlimmer: der Cartoon wird verfilmt, die Schauspielerin muss einen Fatsuit tragen, um Baby zu spielen und Cherry wird ständig darauf angesprochen - obwohl sie eigentlich in Acheidung mit Tom lebt. Tom, der sie verraten hat und nach Los Angeles zog und sie mit ihrem riesigen Ersatz-Baby-Hund allein zurück ließ.
Dass ihr strenggläubigen Schwestern immer nach ihm fragen, ihre älteste Schwester mit Medikamenten drastisch abnimmt und Cherry einen neuen alten Freund trifft , macht alles nur noch komplizierter.
Denn eigentlich hängt sie noch immer an Tom, in Rückblenden erfahren wir ihre Lovestory und wie gut sie es miteinander hatten. Gleichzeitig entspinnt sich vorsichtig diese neue Beziehung mit Russ.

Ein wahrhaftiger, unterhaltsamer und warmherziger Roman, der durch seine Figuren besticht, die immer wieder aneinander vorbeireden, Chancen verpassen oder sich einfach nicht entscheiden können. Besonders Berry Kleidungsstil mit Kirschdruck- Kleidern und Cowboystiefeln hat mich immer wieder begeistert.

Aus dem Amerikanischen von Babette Schröder, Gutkind 2026

4 stars
4 stars
4 stars
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