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Buchcover für Mein Bruder Wolf

Mein Bruder Wolf

Roman

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Erscheinungstermin 02.03.2026 | Archivierungsdatum 19.04.2026


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Zum Inhalt

Mit 18 Jahren macht Wolf sich auf den Weg, die Nordlichter zu sehen - und dort seinem Leben ein Ende zu setzen. Sechs Monate nach seinem Verschwinden wird er in Lappland tot aufgefunden, bei sich sein altes Moleskine. Jahre später liest seine Schwester Lara die Aufzeichnungen, in der Hoffnung, den verlorenen Bruder besser zu verstehen.

Die autobiografisch grundierte Geschichte einer Familie, die durch einen plötzlichen Verlust zutiefst erschüttert wird - und zugleich eine Hommage an die lebensbejahende Kraft des Erzählens. Klug und sensibel beobachtet, poetisch und zugleich mit Leichtigkeit erzählt - Lara Taveirne ist eine außergewöhnliche neue Stimme der europäischen Literatur.

Mit 18 Jahren macht Wolf sich auf den Weg, die Nordlichter zu sehen - und dort seinem Leben ein Ende zu setzen. Sechs Monate nach seinem Verschwinden wird er in Lappland tot aufgefunden, bei sich...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783847902362
PREIS 24,00 € (EUR)
SEITEN 256

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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4 stars

"Mein Bruder Wolf" ist ein fein beobachtetes Buch über Trauer und Verlust. Bemerkenswert ist die leichte und klare Sprache, in der Taveirne den tiefen Schmerz zum Ausdruck bringt. Eine zentrale Rolle im Buch spielt die Fantasie, mit der Lara versucht, das Leben ihres Bruders nach seinem Selbstmord 'zurückzuholen', indem sie es anhand von Tagebucheinträgen und Emails rekonstruiert und auf ihre eigene Weise interpretiert. Wie weit die Vorstellungskraft sie trägt und dass sie am Ende aber unweigerlich an ihre Grenzen stößt, ist einfühlsam und bewegend geschrieben.

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Der 18-jährige Wolf reist nach Lappland, um die Nordlichter zu sehen – und um zu sterben. Jahre später liest seine Schwester Lara sein zurückgelassenes Notizbuch, um ihn besser zu verstehen und dringt dabei nicht nur in ihre eigene Gefühlswelt ein. Ein stark autobiographisch geprägter Roman. Sensibel und poetisch erzählt Taveirne von Trauer, Erinnerung und der Kraft des Erzählens als Weg der Verarbeitung.

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So traurig und so wundervoll geschrieben
Es hat mich sehr ergriffen, wie Lara Taveirne über die Trauer um ihren Bruder Wolf, der den Freitod, im schwedischen Lappland gesucht hat, schreibt.

Sie beschreibt viele schöne Erinnerungen aus deiner Kindheit, der ihr Bruder als Nachzügler eine ganz besondere Stellung einnahm. Dabei scheint sie sich, wenn auch nicht zu offensichtlich, jedoch in vielen kleinen Einzelheiten immer wieder auf die Suche zu begeben, was in ihrem Bruder den Wunsch geweckt hat, in den Freitod zu gehen. Sie lässt sich jedoch nicht darüber aus, was die Ursachen sein könnten, sondern lässt dies sinnvollerweise für sich stehen. Niemand kann in den Kopf von anderen schauen. Gleichzeitig beschreibt sie Wolf als eine interessante, neugierige und zerrissene Persönlichkeit, der viele Fragen, schon als kleines Kind an das Leben, über das Leben hatte. Und jedoch irgendwie nicht so richtig dazu passte. Der kleine Bruder, der Nachzügler. Der Student... und auch die Trauer der Eltern beschreibt sie, lässt Ihnen jedoch den Raum für die eigene Trauer.

Ein sehr ergreifend des Buch, dass nicht nur zum nachdenken anlegt, sondern auch im Innersten berührt.

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Ein Abschied zwischen Buchdeckeln

Worum geht’s?
»Du bist nicht zurückgekommen. Du hast in allen Sprachen geschwiegen.«
Der achtzehnjährige Wolf verschwindet, macht sich heimlich auf den Weg nach Lappland, wo er die Nordlichter sehen und sein Leben beenden will. Fünf Monate später findet eine Spaziergängerin zufällig seine Leiche im Wald, bei sich trägt er ein Moleskine-Heft, das Tagebuch seiner letzten Reise. Jahre später bricht seine Schwester Lara das Schweigen und wagt sich mithilfe von Wolfes Aufzeichnungen ins geheimnisvolle Land Moleskine, erst als Versuch, ihn zurückzuschreiben, doch der ist von vorneherein zum Scheitern verurteilt. Wird sie mit dem letzten Satz ihres Romans auch für sich einen Abschluss finden?

Wie war’s?
Ein Buch, das betroffen macht und der letzten Seite noch lange nachhallt. Es fällt mir nicht leicht, diese autobiographisch gefärbte Geschichte zu bewerten. Manchmal habe ich mich beim Lesen so ein bisschen wie eine Schaulustige bei einem Verkehrsunfall gefühlt: man möchte eigentlich nicht hinschauen, kann aber trotzdem nicht wegsehen. Die beschriebene Trauer der Familie, die Sprachlosigkeit, die Versuche, irgendwie damit umzugehen, eine Erklärung für Wolfes Verhalten zu finden, das alles ist sehr anschaulich beschrieben und man kann es nachfühlen und nachvollziehen. Richtig verstehen können es wahrscheinlich nur Leute, die schon mal einen ähnlichen Verlust durch Suizid erlitten haben.
Was mich auch sehr berührt hat, waren die gemeinsamen Versuche der Familie, Wolfe per Google Maps nachzureisen. Dieses kleine grüne Männchen, das einfach nicht in den schwedischen Wald will. Als wüsste es genau, dass darin nichts Gutes wartet.

Fazit
Ich habe mich beim Lesen gut unterhalten gefühlt, obwohl es trotz der hoffnungsvollen Zwischentöne ein für mich relativ düsteres Buch war. Gibt’s eine Leseempfehlung von mir? Gute Frage, ich weiß nicht genau. Wenn man weiß, auf welche Themen man sich hier einlässt, dann vielleicht schön.
Last but not least, das Cover der Hardcover-Ausgabe ist wunderschön gestaltet und auch die Übersetzung der lieben Kollegin Lisa Mensing ist großartig gelungen und liest sich wie aus einem Guss.

5 stars
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Eine sehr schöne, aber auch traurige Geschichte über den Verlust eines Familienmitglieds und seine Auswirkungen. Literarisch tiefgründig und melancholisch geschrieben, mit einer kleinen Prise Magie, die man nicht so schnell vergessen wird.

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Wolf verlässt eines Tages sein Zuhause und kehrt nie wieder zurück. Seine Familie versucht in dieser Zeit immer wieder, ihn zu erreichen -anfangs noch mit dem Gedanken, dass er sich nur zurückgezogen hat. Bis er Monate später tot im Wald aufgefunden wird.

In dieser sehr persönlichen Geschichte geht es darum zu verstehen, wie ein geliebter Mensch von heute auf morgen einfach verschwinden kann. Wie es sein kann, dass man nicht bemerkt, dass diese Person ihr Leben freiwillig beenden möchte. Hauptsächlich aus Laras Sicht geschrieben, erleben wir ihren Verarbeitungsprozess, während sie seine Geschichte niederschreibt. Dabei gewährt sie Einblicke in ihr Familienleben, ihre liebevolle Beziehung zu ihrem jüngsten Bruder und in die Zeit danach.

Was dieses Buch für mich besonders gemacht hat, ist, wie schön diese eigentlich sehr traurige und schwere Geschichte geschrieben ist. Dadurch wirkt die Trauer stellenweise fast schon poetisch.

Auch wenn man wenig Einblick in Wolfs Charakter im Erwachsenenalter bekommt, wird er durch die Erinnerungen an seine Kindheit und das Aufwachsen mit seinen Geschwistern greifbarer. Zwischendurch gibt es immer wieder kurze Tagebucheinträge von ihm, die seine letzten Gedanken erahnen lassen. Für mich entstand dabei das Bild eines sensiblen, verträumten jungen Mannes, der sich selbst und seinen Weg verloren hat.

Die Trauer der Familie ist beim Lesen deutlich spürbar und schafft eine bedrückende, schwere Atmosphäre.

Eine Geschichte, bei der ich mich einerseits sehr nah und gleichzeitig auch fern gefühlt habe.

Eine große Empfehlung!



Vielen Dank NetGalley und an den Eichborn Verlag für das Rezensionsexemplar

5 stars
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4 stars

Wow, was für ein tiefgründiges und bewegendes Buch über Verlust und Trauer. Hier geht es um Wolf, der gegangen ist ohne je wieder zu kommen und es geht so tief.
Er geht nach Lappland und seine Schwester trauert so bewegend. Dieses Buch wird noch lange nachhallen und ich habe trotzdem einen Sternen abgezogen weil ich manchmal den Anschluss verpasst habe obwohl der Schreibstil locker und leicht war. Aber die Sprünge waren mir manchmal etwas zu viel.
Die Charaktere sind hier sehr tief und doch voller Emotionen. Ich kann das Buch wirklich empfehlen gerade weil es mich so sehr berührt hat.

4 stars
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4 stars

In diesem Buch verarbeitet Lara Taveirne den Tod ihres Bruders. Er ist damals zu einer Reise in den Norden aufgebrochen, er wollte die Polarlichter sehen. Zurückgekommen ist er nie wieder. Lara und ihre Familie müssen nun mit der Lücke, die Wolf hinterlassen hat, weiterleben.
Dies ist kein Buch zum Zurücklehnen und Wohlfühlen. Es beschreibt schonungslos, wie sich Lara und ihre Familie gefühlt haben, als sie die Todesnachricht erhalten haben. Wie das Leben weiterging oder eben nicht weiterging. Obwohl es ein relativ dünnes Buch ist, steckt so viel drin, Alle, die schon einmal jemanden verloren haben, kennen die Trauer, die einen erfasst, und doch ist sie für jede und jeden einzigartig.
Dieses Buch ist bedingt zu empfehlen, man sollte darauf achten, dass man als Leser:in gefestigt ist.

4 stars
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