Am Ende des Tages
Politische Floskeln von A bis Z
von Ole von Beust
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Erscheinungstermin 16.02.2026 | Archivierungsdatum 11.03.2026
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Zum Inhalt
Die Politik will mit ihrer Sprache Wirkung erzielen und dabei volksnah sein. Gerade dieses krampfhafte Bemühen führt nicht selten zur Verdrehtheit.
Der frühere Bürgermeister von Hamburg und Kommunikationsexperte Ole von Beust geht der Politiksprache auf den Grund und spart dabei auch nicht mit eigenen Erfahrungen. Wort für Wort, Formulierung auf Formulierung wird erklärt, was wirklich gemeint ist. Nicht oberlehrerhaft und verbissen, sondern unterhaltsam erfahren wir, warum es einen »Doppelwumms« gibt, warum so viele »Leuchtturmprojekte« existieren oder was die Formulierung »Wir sind auf einem guten Weg« eigentlich bedeutet.
Die Politik will mit ihrer Sprache Wirkung erzielen und dabei volksnah sein. Gerade dieses krampfhafte Bemühen führt nicht selten zur Verdrehtheit.
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Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783451073304 |
| PREIS | 18,00 € (EUR) |
| SEITEN | 144 |
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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Lehrende*r 1190115
Als Hamburgerin musste ich natürlich „Am Ende des Tages“ von Ole von Beust lesen. Der frühere Erste Bürgermeister informiert darüber, was gängige Phrasen aus dem Polit-Sprech eigentlich meinen.
Im Zentrum steht die Beobachtung, dass politische Sprache volksnah erscheinen und eine bestimmte Wirkung erzielen will. Gerade dieses oft etwas angestrengte Bemühen führt nicht selten zu schiefen Bildern, überstrapazierten Metaphern und ritualisierten Floskeln. Von Beust erklärt dazu, was hinter Formulierungen wie „Doppelwumms“ steckt. Das macht er in einem unterhaltsamen Ton. Es handelt sich also nicht um eine sprachwissenschaftliche Analyse, sondern um eine alltagssprachliche Erklärung, die kurzweilig ist, aus der man aber trotzdem etwas mitnehmen kann.
Ein großer theoretischer Wurf ist „Am Ende des Tages“ also nicht. Wer eine sprachwissenschaftliche oder politikwissenschaftliche Analyse erwartet, wird hier eher eine anekdotische Annäherung an die Sprache in aktuellen Debatten finden. Das Buch bleibt damit aber zugänglich und kompakt, was man ihm je nach Erwartungshaltung auch als Stärke auslegen kann. Positiv hervorzuheben ist für mich, dass der Autor als Konservativer auf populistische Zuspitzungen verzichtet. Gerade im Zusammenhang mit Geflüchteten kritisiert er eher die problematische Wortwahl in politischen Debatten, statt selbst in vereinfachende oder abwertende Muster zu verfallen. Das empfand ich als angenehm differenziert.
Buchhändler*in 1985336
Wie soll man sich in dem Dschungel der politischen Worte zurechtfinden?
Dieses Buch gibt einem ein kluges Lexikon in dem man schnell gern genutzte Wortbausteine und Parolen nachvollziehen kann.
Definitiv ein gutes Buch, um Schlagwörter dieser Zeit besser einordnen zu können.