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Buchcover für Years and Passions

Years and Passions

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Erscheinungstermin 09.02.2026 | Archivierungsdatum 31.03.2026


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Zum Inhalt

Gerli Falkenstein will die Welt erobern. Stattdessen gerät sie in eine toxische Liaison, die sie in die dunkelsten Abgründe der internationalen Finanzwelt und ihrer eigenen Leidenschaften zieht.


Von der ersten Begegnung an ist die Verbindung zwischen der ehrgeizigen Gerli und dem dominanten Unternehmersohn Hubertus explosiv. Gemeinsam gründen sie ein internationales Imperium und steigen zur Elite der Frankfurter Investmentkonzerne auf. Doch ihr Erfolg ist auf Lügen, riskanten Deals und moralischer Korruption gebaut. 😈


Gleichzeitig entwickelt sich ihre private Beziehung zu einem gefährlichen Spiel der Kontrolle. Während Gerli beruflich Hubertus überbietet, gibt sie sich ihm privat in einer romantischen Liaison mit BDSM-Elementen vollkommen hin. 🔥


Dieser psychologische Thriller über Corporate Crime taucht tief in die Abhängigkeit zwischen den Partnern ein. Die Regeln der Moral werden außer Kraft gesetzt, während die Liebe zur Firma und die körperliche Obsession miteinander verschmelzen. Doch das Spiel wird tödlich ernst, als die dunklen Geschäfte ihrer Firma in Osteuropa einen Umweltskandal auslösen, der nicht nur ihre Karrieren, sondern auch Menschenleben gefährdet. ☢️


  • *Wer rettet Gerli aus dem Strudel aus Sucht und Abhängigkeit, in den sie geraten ist?
  • *Was geschah wirklich mit den anderen Frauen in Hubertus’ Leben?
  • *Kann ihre Beziehung, die auf Sex, Macht und finanziellen Risiken basiert, die Wahrheit über einen drohenden Skandal überleben?
  • *Wie lange lässt sich die Wahrheit über radioaktive Gefahren in einem Wohnblock in Sankt Petersburg verbergen?

Ein Netz aus Verrat, Eifersucht und Drogensucht zieht sich immer enger um das Paar. Als Gerli die Kontrolle verliert und die Konsequenzen ihrer Entscheidungen sie bis an den Rand ihrer Existenz bringen, muss sie wählen: Hubertus und das Imperium retten oder ihr eigenes Leben. 💔


Marleen Winter liefert mit dieser literarischen Gegenwartserzählung über Macht und Abhängigkeit einen fesselnden Roman für Leser, die die Intensität von »Darker« von E.L. James« schätzen, aber auch die komplexen Plots und die moralische Zerrüttung eines Wirtschaftsthrillers wie »Gier« von Marc Elsberg suchen. 🤯 Spannend, süchtig machend und zutiefst verstörend. 💰

Gerli Falkenstein will die Welt erobern. Stattdessen gerät sie in eine toxische Liaison, die sie in die dunkelsten Abgründe der internationalen Finanzwelt und ihrer eigenen...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783948063696
PREIS 18,00 € (EUR)
SEITEN 312

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Dieser psychologische Thriller taucht tief in die Abhängigkeit zwischen den Partnern ein. Die Regeln der Moral werden ausser Kraft gesetzt, während die Liebe zur Firma und die körperliche Obsession miteinander verschmelzen. Doch das Spiel wird tödlich ernst, als die dunklen Geschäfte ihrer Firma in Osteuropa einen Umweltskandal auslösen, der nicht nur ihre Karrieren, sondern auch Menschenleben gefährdet. Von der ersten Begegnung an ist die Verbindung zwischen der ehrgeizigen Gerli und dem dominanten Unternehmersohn Hubertus explosiv. Ein Netz aus Verrat, Eifersucht und Drogensucht zieht sich immer enger um das Paar. Als Gerli die Kontrolle verliert und die Konsequenzen ihrer Entscheidungen sie bis an den Rand ihrer Existenz bringen, muss sie wählen. Hubertus und das Imperium retten oder ihr eigenes Leben. Besonders stark ist der Roman dort, wo er die Verflechtung von Corporate Crime und emotionaler Abhängigkeit zeigt. Die Welt der Frankfurter Investmentelite erscheint als glänzende Oberfläche, unter der Korruption, Manipulation und skrupellose Deals brodeln. Ist man in der Geschichte drin, so kann man dieses Buch fast nicht mehr weglegen. Marleen Winter versteht es perfekt die Spannung nach jeder Seite höher zu legen. Meiner Meinung nach ein fesselnder, düsterer Roman über Abhängigkeit, Verführung und die zerstörerische Kraft von Macht. Er zeigt, wie leicht sich Erfolg in Selbstverlust verwandeln kann und wie schwer der Weg zurück ist.

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Dieser Roman ist das Werk einer Autorin, die mit chirurgischer Präzision und einer fast schon unanständigen Klarheit schreibt. Ihr Stil erinnert an die schneidende Intelligenz von Elfriede Jelinek, ohne deren polemische Überhöhung, oder an die psychologische Schärfe von Rachel Cusk, aber mit dem trockenen Humor einer, die weiß, wie absurd das Leben in den oberen Etagen der Macht wirklich ist.

Gerlinde Falkenstein stellt sich vor, und dieser erste Satz ist kein harmloser Einstieg, sondern eine Kampfansage: „Ich heiße Gerlinde Falkenstein. Er wäre nicht mein Freund geworden, nicht mein Liebhaber noch sonst irgendetwas, wenn ich einen anderen Namen gehabt hätte.“ Damit ist alles gesagt. Ihr Name ist kein Zufall, sondern ein Schicksal, ein Stachel, der sie in Hubertus’ Welt erst interessant macht. Sie ist keine dieser glatten, gefügigen Frauen, die sich in sein Leben schmiegen – sie ist das Gegenteil, und genau das reizt ihn.
Die erste Begegnung im Partykeller ist kein klassisches „Wie wir uns kennenlernten“, sondern eine Studie über Macht und Willkür. Hubertus, nüchtern und mit der Arroganz eines Mannes, der noch nie eine Absage bekommen hat, fragt sie, ob sie ein Kind mit ihm will. „Nein“, sagt sie. Nicht aus Desinteresse, sondern weil sie die Einzige ist, die sich traut. Er ist kein Verführer, sondern ein Stratege, und sie durchschaut das Spiel – auch wenn sie später doch mitspielt.

Die Autorin baut die Dynamik zwischen den beiden aus kleinen, fast beiläufigen Szenen auf: beim Rudern, wo seine blonde Unbekümmertheit sie provoziert; in der Bibliothek, wo seine Hände ihre Gelenke gegen das Regal drücken – keine Gewalt, sondern eine Geste, die sagt: „Du gehörst mir, auch wenn du es noch nicht weißt“; auf dem Spielplatz, wo sie mit seinem Sohn Burgen baut und spürt, dass sie nie dazu gehören wird. Jeder Dialog ist ein Machtgeflecht, jede Berührung ein Vertrag, jede Stille ein unausgesprochenes Ultimatum.
Besonders gelungen ist die Verschränkung von Finanzwelt und Beziehung. Die Immobiliendeals in Osteuropa, die moralisch fragwürdigen Geschäfte, die korrupten Netzwerke – all das ist nicht nur Hintergrund, sondern Spiegel ihrer Dynamik. „Wir sind ein perfektes Team. Überall“ – „Überall haben wir es nicht ausprobiert“, wirft sie ihm vor, und dieser Satz ist mehr als ein Flirt. Es ist das Eingeständnis, dass ihre Partnerschaft nur funktioniert, weil sie privat eine Lüge leben. Die Autorin zeigt, wie Kapitalismus und Erotik verschmelzen: Beide basieren auf Risiko, auf dem Kick des Kontrollverlusts, auf der Sucht nach dem nächsten „Deal“.

Die Prosa ist knochentrocken, aber voller Bilder, die hängen bleiben: Hubertus’ makellose Zähne, „fünfmal täglich geputzt“, ein Symbol für seine künstliche Perfektion; der Schneemann „Gerlindus“, den sie gemeinsam bauen – eine groteske Karikatur ihrer selbst; die Szene auf der Schaukel, in der er ihre Hände unter seinen Pulli schiebt, kein romantischer Moment, sondern ein Akt der Markierung.
Gerli ist keine Opferfigur, sondern eine Komplizin. Dass sie seine Seminararbeiten schreibt, während er das Unternehmen aufbaut, ist kein Zeichen von Unterwürfigkeit, sondern von kühler Berechnung. Und doch: Als sie ihm den Kuss verweigert, tut sie es nicht aus Moral, sondern weil sie weiß, dass „es dabei nicht bleiben wird“ – und dass sie, anders als die anderen Frauen in seinem Leben, nicht bereit ist, sich in eine Rolle pressen zu lassen. Die Tragik? Dass sie genau das tut, indem sie bleibt. Der Anfang des Romans gipfelt in der Andeutung des Umweltskandals, der ihre Karrieren bedroht – ein genialer Zug, denn hier wird klar: Ihre „Liaison“ hat nicht nur persönliche, sondern systemische Konsequenzen. Die „dunklen Geschäfte“ sind kein Metapher, sondern Realität.

Fazit: Years and Passions ist kein Buch, das man mag, sondern eines, das man überlebt. Die Autorin schreibt mit der Kälte einer Buchhalterin und der Leidenschaft einer, die genau weiß, wie giftig Macht sein kann. Gerli Falkenstein ist keine Heldin, sondern eine Antiheldin – und genau das macht sie so faszinierend. Man schließt das Buch mit dem Gefühl, Zeuge eines psychologischen Experiments geworden zu sein. Und mit der Frage: Wäre ich stark genug gewesen, wegzugehen?

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