Zorn – Die Akte Heinlein
Thriller
von Stephan Ludwig
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Erscheinungstermin 25.02.2026 | Archivierungsdatum 26.04.2026
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Zum Inhalt
Hauptkommissar Claudius Zorn im gefährlichen Alleingang – der fünfzehnte Band der Kult-Thriller-Serie von Bestsellerautor Stephan Ludwig
Hauptkommissar Claudius Zorn ist auf den Hund gekommen, Dackel Dumbo weicht ihm nicht mehr von der Seite. So auch an jenem Winterabend nicht, als das Tier bei der Gassirunde im Stadtwald eine abgetrennte Männerhand aufstöbert. Sie wurde mit einem scharfen Gegenstand abgehackt, zwei Finger fehlen. Doch kein Hinweis auf die Identität des Opfers, der Mann ist spurlos verschwunden. Lebt er noch? Wird er irgendwo festgehalten, bedroht?
Zorn und seinem Kollegen Schröder lässt die Sache keine Ruhe, als die erste Spur auftaucht, gehen sie ihr nach. Bis Zorn darüber mit seiner Frau Frieda, die als Oberstaatsanwältin die Zuständigkeit für den Fall übernommen hat, in heftigen Streit gerät, und bald der Haussegen beruflich wie privat schiefhängt.
Stur wie Zorn ist, lässt er trotzdem nicht locker und findet sich schließlich vor Heinleins Delikatessengeschäft wieder. Und kurz darauf an einem Ort, wo nur eines auf ihn wartet: der Tod.
Hauptkommissar Claudius Zorn im gefährlichen Alleingang – der fünfzehnte Band der Kult-Thriller-Serie von Bestsellerautor Stephan Ludwig
Hauptkommissar Claudius Zorn ist auf den Hund gekommen, Dackel...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783596710560 |
| PREIS | 14,00 € (EUR) |
| SEITEN | 352 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Alexandra M, Rezensent*in
Eine abgetrennte Hand im Stadtpark? Wem gehört die? Genau der Frage müssen sich Schröder und Zorn im neuen Buch von Stephan Ludwig stellen.
Dass Ludwig die Handlung um Heinlein wieder aufgreift, finde ich eine gute Idee. Zum Glück gibt es am Anfang ein erklärendes Kapitel, für die, die das Buch nicht kennen, oder – wie bei mir – die Lektüre schon länger her ist. Zu Beginn des Buches wechselt die Handlung ab zwischen Heinlein und Zorn, mit eingeschobenen, kursiv geschriebenen, Kapiteln über das Opfer. Der Leser weiß also ein wenig mehr als die Kommissare.
Im Mittelpunkt steht erneut der eigenwillige Hauptkommissar Claudius Zorn, der sich deutlich von klassischen Ermittlerfiguren abhebt: wortkarg, unbequem, innerlich zerrissen – und gerade deshalb so interessant. Interessant sind zudem die Sätze, die der Autor zu Beginn oder auch mitten in der Handlung einstreut. Erleben wir wirklich Zorns letzte Zigarette?
Mir hat so ein wenig die Interaktion zwischen Schröder und Zorn gefehlt. Und was da zwischen Frida und Zorn los war, habe ich auch nicht wirklich nachvollziehen können. Aber sonst fand ich die Handlung sehr gelungen. Vor allem auch wieder die kleinen spitzigen Bemerkungen voller schwarzen Humors.
Fazit: Die Akte Heinlein wird geschlossen, es wäre sicher gut, wenn man das Buch „Der nette Herr Heinlein“ vorher liest. Aber auch ohne vorherige Lektüre hatte ich viel Spaß beim Lesen.
Andrea S, Buchhändler*in
Zorn macht, was Zorn kann: unverschuldet in einen neuen Fall stolpern, rauchen und sich mit der Oberstaatsanwältin aka seiner Frau anlegen. Der Autor bringt hier sein Kapitel über den Feinkosthändler Heinlein zu Ende, was gleichzeitig einen neuen Fall für Zorn und Schröder bedeutet. Und auch Dackel Dumbo hat direkt zu Beginn einen großen Auftritt. Das Heinlein mehr als nur eine Leiche im Keller hat, dürfte ja mittlerweile bekannt sein. Das das nicht ewig gut und so weiter gehen kann, war zu befürchten. Wie sich das Ganze nun aber aufdröselt, gestaltet sich schon reichlich abenteuerlich. So richtig überzeugen konnte mich das nicht und die traumartigen Sequenzen hätte ich auch nicht gebraucht. Dennoch liest sich das Buch super schnell und durchaus auch spannend, denn am Ende wird es für eine Hauptfigur doch recht brenzlig. Ich bin aber auch nicht traurig, das der Handlungsstrang "Feinkostgeschäft" nun beendet ist.
Ohne Schröder wäre alles nichts
Da ich gefühlt jeden Zorn-Krimi gelesen oder gehört oder sogar einige gesehen habe, kann ich mich wohl berechtigter Weise als Zorn-Fan outen. Dass ich eigentlich ein Schröder-Fan bin, ist nicht ausschlaggebend, aber wichtig genug, um sagen zu können, auch dieser Krimi wäre ohne Schröder nicht sehr unterhaltsam.
Krimis zu rezensieren ist ein Balanceakt, man möchte ein Buch empfehlen, aber es sollte doch nichts verraten werden. Also ganz kurz, wenn man die etwas langatmige Einführung von Stephan Ludwig überstanden hat, kann mich sich der Akte Heinlein hingeben. Wie immer hat auch dieser Krimi ein paar Wendungen, Unvorhergesehenes und Komisches, so dass das Lesen eigentlich mit jedem Kapitel mehr Spaß macht, als es der Beginn vermuten lässt.
Fazit: Leseempfehlung für Zorn-Fans oder solche, die es werden möchten.
Buchhändler*in 404907
Die Zusammenführung von Zorn, Schröder und Heinlein fand ich ganz interessant. Irgendwie war den Kriminalern klar, daß mit dem Feinkostladen und seinem aus der Zeit gefallenen Eigentümer Heinlein etwas nicht ganz koscher sein kann. Als Dackel Dumbo mit einer einzelnen Männerhand ankommt, ist klar, daß sofort gehandelt werden muß, denn die Person ohne Hand könnte noch am Leben sein.
Doch Zorns Frau Frieda die Oberstaatsanwältin ist grad überfordert und genervt, nimmt diesen Fall nicht richtig ernst und so sieht sich Zorn gezwungen, die Sache selbst in seine eine Hand zu nehmen. Und das macht er sehr gründlich, natürlich mit Schröders Unterstützung, wächst wieder einmal über sich hinaus. Und landet im Grauen.
Ein spannender Fall, der zum Ende hin richtig heftig wird.
Von diesem Autor lese ich mit Begeisterung alles.
Zorn – Die Akte Heinlein von Stephan Ludwig ist der fünfzehnte Fall für Hauptkommissar Claudius Zorn und seinen Kollegen Schröder in Halle (Saale). Ausgangspunkt der Handlung ist ein verstörender Fund im winterlichen Stadtwald: Dackel Dumbo, mit dem Zorn spazieren war, entdeckt eine abgetrennte Männerhand. Zwei Finger fehlen, doch weder wird ein Vermisster gemeldet noch lässt sich die Identität zuordnen. Die Ermittlungen kreisen zunächst um die beunruhigende Frage, ob das Opfer überhaupt tot ist oder noch lebt. Erste Spuren führen zu dem Namen Heinlein sowie zu einem Feinkostgeschäft, das in einem undurchsichtigen Zusammenhang mit dem Fall steht.
Parallel verschärft sich der Druck auf Zorn, da seine Frau Frieda als Oberstaatsanwältin in die Ermittlungen involviert ist und berufliche wie private Spannungen entstehen. Ich habe Schlimmes befürchtet. Zorns impulsive Alleingänge bringen ihn schließlich selbst in akute Gefahr.
Der Roman lebt weiterhin stark vom Kontrast seiner Hauptfiguren: Zorn erscheint mürrisch, erschöpft und widerwillig, beweist jedoch in entscheidenden Momenten Instinkt und Hartnäckigkeit. Schröder agiert ruhig, analytisch und beinahe unscheinbar, bleibt aber die eigentliche Konzeptionelle Kraft der Ermittlungen.
Ihre eingespielte Zusammenarbeit und der trockene Humor lockern die düstere Grundstimmung auf, ohne sie zu relativieren. Wobei von dem gewohnten Witz hätte ich mir deutlich mehr gewünscht.
Spannung entsteht aus der fragmentarischen Beweislage und dem Gefühl einer unsichtbaren Bedrohung. Die winterliche Kulisse Halles verstärkt die trostlose Atmosphäre, während sich die Hintergründe des Verbrechens langsam entfalten und psychologische Abgründe sichtbar werden. Positiv hervorzuheben sind die beklemmende Stimmung, die charaktergetriebene Erzählweise und die glaubwürdige Weiterentwicklung der Figurenbeziehungen. Das bewusst gedrosselte Tempo und Zorns impulsive Entscheidungen können stellenweise frustrieren, tragen jedoch zu seiner Authentizität, die der Leser der Reihe schätzen gelernt hat, bei.
Insgesamt überzeugt der Band als düsterer, spannungsgeladener Fall, der persönliche Konflikte und unterschwellige Bedrohung stärker gewichtet als spektakuläre Action. Eine, wie immer gut gelungene Fortsetzung.
Auch der fünfzehnte Band hat mich von der ersten Seite an gepackt, weil dieser Roman genau das liefert, was die Reihe so stark macht. Eine Mischung aus ungeschönter Härte, tiefem Menschsein und einer Dynamik zwischen den Figuren, die einen nicht loslässt. Zorn und Schröder sind wie zwei Pole eines Magneten sie stossen sich ab, ziehen sich an, ergänzen sich, reiben sich. Und gerade in diesem Band spürt man, wie sehr ihre Unterschiede sie antreiben, aber auch verletzlich machen. Der Fall selbst ist düster, verstörend und voller moralischer Grauzonen. Es geht nicht nur darum, was geschehen ist, sondern darum, was Menschen zu ihren Taten treibt. Zorn ist hier wieder in Bestform, wütend, unberechenbar, aber mit einem Kern aus verletzlicher Menschlichkeit, den er selbst kaum erträgt. Schröder dagegen bringt Humor, Wärme und eine stille Loyalität ein, die den Roman erdet. Ihre Dialoge sind scharf, manchmal bitter, manchmal überraschend zärtlich und immer absolut glaubwürdig. Ein Roman über Schuld, Verantwortung und die Frage, wie viel Dunkelheit ein Mensch aushalten kann, ohne daran zu zerbrechen. Ein intensives, packendes Buch, das lange nachhallt und zeigt, warum diese Reihe so besonders ist. Auch diese Ausgabe kann ich sehr empfehlen.
Beschäftigte*r in der Buchbranche 1276476
Hauptkommissar Zorn und "The Brain" Schröder über all die Jahre zu begleiten und ihnen dabei zuzugucken, wie sie die Fälle lösen, ist schön. Immer noch, auch wenn beide beim Kampf gegen das Böse so einige Körner - oder genauer gesagt Haare, Hände und Finger - lassen mussten. Ob Neueinsteiger mit diesem Buch einsteigen sollten, kann ich nicht sagen, für Fans gilt: ran an die Lektüre.
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