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Die Welt in ihren Händen
Die Abenteuer der Gertrude Bell in Mesopotamien.
von Olivier Guez
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Erscheinungstermin 16.04.2026 | Archivierungsdatum 31.10.2026
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Zum Inhalt
Das faszinierende Leben der Gertrude Bell, eingebettet in die bewegte Geschichte Mesopotamiens
Bestsellerautor Olivier Guez verwebt die Lebensgeschichte von Gertrude Bell mit den Ereignissen im Nahen Osten nach dem Ersten Weltkrieg. Eine grandiose Mischung aus emotionalem Frauenporträt und eindrucksvollem Orientpanorama.
Archäologin, Abenteurerin, Agentin des Britischen Empire: Gertrude Bell war mit Lawrence von Arabien seelenverwandt, eine enge Vertraute von Winston Churchill und die einzige Frau unter den mächtigen Männern Mesopotamiens. Sie liebte den Orient und wollte diese Region um jeden Preis befrieden. Bell war die missverstandene Tochter einer reichen viktorianischen Familie. Sie verlor viel zu früh ihre Mutter, kämpfte gegen die Erwartungen des Vaters und ging fast an einer tragischen Liebe zugrunde.
Auf zwei Ebenen erzählt Guez atmosphärisch dicht und historisch versiert von den Ursprüngen der heutigen Konfliktregion und setzt der zu Unrecht Vergessenen ein fesselndes Denkmal.
Das faszinierende Leben der Gertrude Bell, eingebettet in die bewegte Geschichte Mesopotamiens
Bestsellerautor Olivier Guez verwebt die Lebensgeschichte von Gertrude Bell mit den Ereignissen im Nahen...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783462008357 |
| PREIS | 25,00 € (EUR) |
| SEITEN | 416 |
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Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Renate S, Rezensent*in
Gertrude Bell entspricht nicht den Konventionen ihrer Zeit. Nachdem sie die Mutter früh verloren hat, wird sie vom geliebten Vater freier erzogen und lernt die Liebe zum Reisen und vor allem zum vorderen Orient kennen. Sie ist klug, behütet gebildet und will keine langweilige Ehe.
Gertrude setzt sich im Zweistromland für die Interessen Großbritanniens ein und wird politisch immer mehr geachtet. Man erfährt viel über die Kolonialpolitik nach dem 1. Weltkrieg und die wirtschaftlichen Motive der Kolonialmächte. Olivier Guez berichtet sehr objektiv und ehrlich. Auch die Hauptfigur ist keine strahlende Heldin, sondern privat eine Getriebene.
Das Buch ist sehr spannend, die Kapitel kurz, mit Datum und Ortsangabe versehen und und Ereignisse der Vergangenheit zur passenden Zeit als Rückblenden eingefügt. Schon das Cover macht neugierig und das Buch enttäuscht nicht
Benjamin M, Buchhändler*in
Bei diesem Buch bin ich leider nicht weit gekommen. Das war mir doch zu detailliert und ausschweifend. Nichts für mich - aber sicherlich gut geschrieben und recherchiert.
Gertrude Bell war eine höchst faszinierende Persönlichkeit. Archäologin, Abenteurerin, Diplomatin und britische Agentin mit hervorragenden Sprachkenntnissen und politischem Einfluss, der bis heute nachwirkt.
Der Roman ist teils reportagehaft mehr Sachbuch. Bestens und sehr vielfältig recherchiert, aber wer sich noch nie mit der Politik im Orient im 1.Weltkrieg beschäftigt hat, hat keine Chance.
Ein starkes Gegengewicht zum sonstigen feministischen Einheitsbrei.
Das Lesen dieses Buches erfordert Muße und Wissbegier.
Buchhändler*in 1106554
Ein epochaler Roman voller Entdeckungen wie eine riesige, funkelnde Schatztruhe! Für alle, die sich für aktuelle Politik im Nahen und Mittleren Osten und ihre Hintergründe interessieren, für Altertum-Fans, für "hemmungslose" Romantiker und rationale Realisten!
Gertrude Bell, reiche Industriellentochter zu Beginn des 20. Jahrhunderts, hat nicht vor, die beschränkten Rollen-Erwartungen der britischen Gesellschaft zu erfüllen und führt, von ihrer Familie unterstützt und gefördert, das Leben einer gelehrten Abenteurerin, die es in den Nahen und Mittleren Osten zieht. Dank ihres Scharfsinns, Muts, ihres Selbstbewusstseins und ihrer Zähigkeit etabliert sie sich im Dienst des British Empire als Diplomatin und Agentin, um in Mesopotamien nach dem Vorbild Indiens den neuen Staat Irak zu gründen. Unter dem Vorwand, Stämme, Ethnien und Religionen zu befrieden und zu einen, wirkt sie an der Inthronisierung eines Monarchen mit, der sehr wohl versteht, was die Absichten der Europäer sind: Sicherung der Rohstoff-Versorgung der heimischen Industrie und geopolitische Dominanz. Der Triumph, Bagdad wieder zur Blüte einer Weltstadt verholfen zu haben, währt nur kurz. Zu stark sind die Kräfte, die in diesem Staat auseinanderstreben und die das Chaos der Bevormundung vorziehen.
Gertrude Bell war Kolonialistin, Imperialistin, erklärte Gegnerin der Suffragetten, aber sie lehnte die Unterwerfung der Frau durch Religion ab. Sie war als Archäologin an den ersten Grabungen in Mesopotamien beteiligt und initiierte das historische Museum in Bagdad. Dort stirbt sie ausgezehrt und verarmt. Die Erinnerung an sie verblasst bald im Schatten des weltberühmten Laurence von Arabien, ihrem Seelenverwandten, mit dem sie ein Leben lang freundschaftlich verbunden war.
Die nicht chronologische Erzählweise ist eine Herausforderung, die durch das einordnende Nachwort aber aufgelöst wird.
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