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Wir dachten, das Leben kommt noch
von Elisabeth Sandmann
Gesprochen von Elisabeth Günther
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Erscheinungstermin 31.10.2025 | Archivierungsdatum N/A
Hörbuch Hamburg | Osterwoldaudio
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Zum Inhalt
Herausragende Geschichte über unentdeckte Heldinnen
Die gefeierte Autorin und Verlegerin Elisabeth Sandmann hat einen Roman geschrieben, der den Bogen über Jahrzehnte spannt und fragt, wie weit man im Widerstand gehen muss.
Pat bekommt überraschend einen Anruf der BBC-Moderatorin Gwen, die sich für ihre Vergangenheit interessiert. Aber will sie darüber überhaupt reden? Nach so vielen Jahrzehnten, in denen sie kein Sterbenswort verraten durfte? Jahre, in denen sie dachte, das Leben kommt noch? Pats Vergangenheit führt tief hinein in ein unbekanntes Kapitel wagemutiger Frauen des Widerstands, die Sabotageakte verübten, geheime Funksprüche absetzten, lautlos töten mussten und beständig unterschätzt wurden. Gwen findet auf einer Recherchereise nach Paris nicht nur Erstaunliches über ihre verwegene Großmutter heraus, die dort in den Jahren der Okkupation lebte. Sie entdeckt auch jenen Schlüssel, der es Pat ermöglichen wird, sich der eigenen Erinnerung zu stellen.
Pats Geschichte reicht Jahrzehnte zurück und fühlt sich noch heute so brisant an, dass einem beim Hören der Atem stockt.
Klug und mitreißend gelesen von Elisabeth Günther.
Herausragende Geschichte über unentdeckte Heldinnen
Die gefeierte Autorin und Verlegerin Elisabeth Sandmann hat einen Roman geschrieben, der den Bogen über Jahrzehnte spannt und fragt, wie weit man im...
Eine Anmerkung des Verlags
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Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Hörbuch, Ungekürzt |
| ISBN | 9783844943429 |
| PREIS | 22,95 € (EUR) |
| DAUER | 11 Stunden, 35 Minuten |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Zum Inhalt:
Als Pat einen Anruf von der BBC-Moderatorin Gwen bekommt muss sie erstmal darüber nachdenken, ob sie über ihre Vergangenheit sprechen will. So viele Jahrzehnte durfte sie nichts darüber sagen, denn Pats Vergangenheit hat mit den wagemutigen Frau des Widerstands zu tun. Gwen findet bei ihren Recherchen viel heraus, vielleicht sogar den Schlüssel damit Pat sich mit ihren Erinnerung auseinander setzen kann.
Meine Meinung:
Es ist immer wieder erstaunlich, wieviel Geschichten aus der Vergangenheit gibt, die noch nicht erzählt wurden, aber dringend erzählt werden sollten. Mir waren die Frauen, die sich so für den Widerstand einsetzten, nicht bekannt und ich finde es toll, jetzt mehr darüber erfahren zu haben. Klar, am Ende ist es ein Roman, aber er wirkt schon so, als wüsste die Autorin, was sie da schreibt. Der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit war gut gemacht und die Atmosphäre gerade was die Vergangenheit an geht, wirkte sehr authentisch. Das Buch lebt natürlich auch von den Protagonisten, die ich gut ausgearbeitet fand und nicht übertrieben. Ich hatte die Hörbuchversion und fand das Buch sehr gut gelesen.
Fazit:
Interessantes Thema
Pat bekommt überraschend einen Anruf der BBC-Moderatorin Gwen, die sich für ihre Vergangenheit interessiert. Aber will sie darüber überhaupt reden?
Nach so vielen Jahrzehnten, in denen sie kein Sterbenswort verraten durfte? Jahre, in denen sie dachte, das Leben kommt noch?
Pats Vergangenheit führt tief hinein in ein unbekanntes Kapitel wagemutiger Frauen des Widerstands, die Sabotageakte verübten, geheime Funksprüche absetzten, lautlos töten mussten und beständig unterschätzt wurden. Gwen findet auf einer Recherchereise nach Paris nicht nur Erstaunliches über ihre verwegene Großmutter heraus, die dort in den Jahren der Okkupation lebte.
Sie entdeckt auch jenen Schlüssel, der es Pat ermöglichen wird, sich der eigenen Erinnerung zu stellen.
Gwen war bereits eine der Protagonistinnen in "Porträt auf grüner Wandfarbe", dem Debütroman der Autorin. Auch ihre Großmutter Ilsabé kommt (mittels Tonbandaufzeichnungen) nochmals zu Wort.
Vorkenntnisse daraus braucht man zum lesen oder hören dieses Nachfolgers allerdings nicht.
Gwen reist gemeinsam mit Freundin Laura, Tochter Ruth und Tante Lily nach Paris zur Recherchereise und trifft dort auf verschiedene Personen, die bereits zur Zeit der deutschen Besatzung dort gelebt haben.
Und so liest man abwechselnd in zwei Handlungssträngen von Gwen (1998) und den mutigen Agentinnen, der SOE (1942).
Pat wird während des 2. Weltkrieges eher "zufällig" zu einer Agentin, doch sie will endlich aus dem Schatten ihrer scheinbar übermächtigen Schwester Simone treten, die ja bereits für die SOE in Frankreich ist.
Dieser Aspekt der Eifersucht spiegelt sich in abgeschwächter Form auch im Verhältnis von Lily und ihrer Stiefmutter Ilsabé wieder.
Ilsabé hatte ihre Enkelin Gwen kurz vor ihrem Tod gebeten eine Lilou zu finden.
Tatsächlich kannten und trafen sich, wie nach und nach herauskommt, Ilsabé, Lilou, Pat (die sich in Paris Emma Fleury nennt), Simone und Pats Freundin Helen in Paris, doch die unterschiedlichen Verbindungen entwirren sich für Gwen und die Leser(innen) erst allmählich.
Das Pat und ihre Schwester Simone beide als Agentinnen tätig waren - ohne den Tätigkeitsbereich und den Aufenthaltsort der anderen zu kennen - führt zu Verwicklungen und einem Missverständnis, der noch 70 Jahre später tragisch nachhallt. Wird eine eigentlich unwichtige rote Strickjacke zum Auslöser einer Katastrophe?
Pat will nach so vielen Jahren endlich wissen, was damals genau geschehen ist. Von Schuldgefühlen geplagt willigt sie ein, mit der BBC - Journalistin Gwen zu sprechen.
Wieso kommt ihr deren Nachname eigentlich so bekannt vor? Was weiß - und verschweigt - Helen vor ihr?
Und vor allen: Wer hat Simone und Lilou verraten?
Es kommen recht viele verschiedene Personen im Handlungsstrang der Vergangenheit vor. In der Printversion gibt es ein Personenverzeichnis, Hörbuch-Hörer könnten sich ggf. entsprechende Notizen machen ;)
Mit Pat, die (wie ich finde) in der Gegenwart zuerst recht spröde herüberkommt, bin ich nur langsam warm geworden. Erst ihre Entwicklung zu Emma hat sie für mich greifbar und letztendlich sympathisch gemacht. Im Rückblick wird ihre ganze Verletzlichkeit deutlich.
Journalistin Gwen scheint recht strukturiert und eher kühl, um nicht zu sagen distanziert. Dafür bringen Ruth und Lily Leben und Farbe in den Gegenwartsteil.
Wer "Porträt auf grüner Wandfarbe" mochte, wird auch dieses Buch mögen - auch wenn ich es im Vergleich tendenziell für etwas schwächer halte.
Hervorzuheben ist in der Hörbuchversion erneut die großartige Sprecherin Elisabeth Günther.
Besonders Ilsabé (und ihr österreichisch gesprochenen "Schätzelchen") und Lily (und ihr englisches "Darling") werden von ihr unvergleichlich zum Leben erweckt.
Bibliothekar*in 1036346
In diesem historischen Roman spielen zwei Frauen die Hauptprotagonistinnen. Beide haben eine interessante Vergangenheit. Pat hat ihr Leben lang über ihre Aktivitäten im Widerstand geschwiegen, aber als die BBC-Journalistin Gwen sie kontaktiert, fängt sie an, ihre Geschichte zu erzählen. Als Gwen für die Recherchen nach Paris reist, kommt sie nicht nur Pats Geschichte näher, sondern auch der Geschichte ihrer eignen Großmutter. Beim Lesen ist man von der bedrohlichen und angespannten Atmosphäre eingefangen. Die Agentinnen waren mutige Frauen und ihr Handeln hat mich sehr beeindruckt. Ein interessantes Stück Geschichte, über das ich bisher nichts wusste und das hier durch Fiktion lebendig wird. Der Erzählstil ist flüssig und fesselnd. Es wird deutlich, wie sehr die Ereignisse in dieser Zeit ihre Schatten bis in die Neuzeit werfen und wie sehr solcher Erlebnisse einen ein Leben lang prägen.
Elaine L, Rezensent*in
Mit "Wir dachten, das Leben kommt noch" liegt ein Roman vor, in dem sich die Autorin der Geschichte englischer SOE - Agentinnen im besetzten Frankreich während des Zweiten Weltkrieges widmet. Über die besondere Rolle weiblicher SOE-Agentinnen wurde nach dem Zweiten Weltkrieg nur wenig gesprochen, so dass die Idee der Autorin, diese durch Nachforschungen einer BBC Reporterin ans Licht zu holen, für mich sehr realistisch klingt. Diese Reporterin ist in der hier vorliegenden Geschichte die Moderatorin Gwen, die für Recherchen nach Frankreich reist, viel über die Geschichte der eigenen Großmutter erfährt und mit Pat auf eine ältere Dame trifft, die sich endlich ihrer Vergangenheit stellen kann. Die Geschichte wird lebendig und mit vielen Details erzählt, so dass gefühlt manchmal der Haupterzählstrang etwas aus dem Blick verloren wird. Es ist mir aber immer wieder gelungen, zum Kern zurück zu kehren. Das Hörbuch wird von Elisabeth Günther eingesprochen und es ist angenehm, ihrer Erzählung zu lauschen.
Antje W, Lehrende*r
Spannender geschichtlicher Rückblick
Ich habe das Hörbuch zu diesem Buch von Elisabeth Sandmann gehört. Elisabeth Günther hat das Buch gut vorgelesen.
Zum Inhalt ist zu sagen, dass Gwen, die bei der BBC arbeitet an einer Reportage über ehemalige SOE Agentinnen arbeitet, die aus Großbritannien ins von den Nazis besetzte Frankreich geschickt wurden und dann unter großer Gefahr zum Beispiel als Funkerinnen Spionagetätigkeiten durchführten.
Mir haben die Exkurse in die Vergangenheit sehr gut gefallen. Die Beschreibung von Gwens Leben fand ich nicht ganz so spannend.
Ich denke, mir hätte, obwohl wirklich gut vorgelesen, das Buch besser gefallen. Ich bin ab und zu gedanklich abgeschweift, wenn es um Gwen und ihre Tochter ging. Außerdem kann man bei einem Hörbuch die verschiedenen Namen nicht nachlesen und das hätte ich gut gebrauchen können.
Aber trotzdem ist Wir dachten, das Leben kommt noch eine spannende geschichtliche Zeitreise über mutige Frauen.
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