GPS
Roman
von Lucie Rico
Dieser Titel war ehemals bei NetGalley verfügbar und ist jetzt archiviert.
Bestellen oder kaufen Sie dieses Buch in der Verkaufsstelle Ihrer Wahl. Buchhandlung finden.
NetGalley-Bücher direkt an an Kindle oder die Kindle-App senden.
1
Um auf Ihrem Kindle oder in der Kindle-App zu lesen fügen Sie kindle@netgalley.com als bestätigte E-Mail-Adresse in Ihrem Amazon-Account hinzu. Klicken Sie hier für eine ausführliche Erklärung.
2
Geben Sie außerdem hier Ihre Kindle-E-Mail-Adresse ein. Sie finden diese in Ihrem Amazon-Account.
Erscheinungstermin 26.02.2026 | Archivierungsdatum 09.02.2026
Sprechen Sie über dieses Buch? Dann nutzen Sie dabei #GPS #NetGalleyDE! Weitere Hashtag-Tipps
Zum Inhalt
Ariane ist eine junge Journalistin, die sich auf lokale Kriminalfälle spezialisiert hat. Seit zwei Jahren arbeitslos, lebt sie zurückgezogen in ihrer Wohnung und meidet die Außenwelt, bis sie eines Tages von Sandrine, ihrer besten Freundin von früher, zu deren Verlobungsfeier im Stadtwald eingeladen wird. Damit sie sich nicht im weiten Grün verliert, teilt Sandrine ihren GPS-Standort mit ihr. Ariane bringt den Abend hinter sich, doch am nächsten Morgen ist Sandrine spurlos verschwunden. Alles, was von ihr bleibt, ist der rote Punkt im GPS, der sich immer weiter vorwärts bewegt … und den Ariane nicht mehr aus den Augen lässt. Die Ansammlung von Pixeln wird für sie zu einer Obsession, zu einem Strudel, der alles in sich aufsaugt. Bis der Punkt plötzlich stehen bleibt.
Mit subtiler Spannung und dunklem Humor erzählt Lucie Rico von einer wahnwitzigen Suche, die sich immer mehr ins Innere verlagert. GPS ist ein Roman über Freundschaft, Verlust und das Verschwimmen der Wirklichkeit im digitalen Raum – eine literarische Ortung in einer Welt, in der alles sichtbar scheint und doch so vieles im Verborgenen liegt.
Ariane ist eine junge Journalistin, die sich auf lokale Kriminalfälle spezialisiert hat. Seit zwei Jahren arbeitslos, lebt sie zurückgezogen in ihrer Wohnung und meidet die Außenwelt, bis sie eines...
Vorab-Besprechungen
»Mit großer Genauigkeit und sensiblem Blick für ihre Akteure untersucht Rico den Fortgang ihres Experiments.«
– Armin Knauer über »Die Ballade vom vakuumverpackten Hähnchen«
»Mit großer Genauigkeit und sensiblem Blick für ihre Akteure untersucht Rico den Fortgang ihres Experiments.«
– Armin Knauer über »Die Ballade vom vakuumverpackten Hähnchen«
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | E-Book |
| ISBN | 9783751810609 |
| PREIS | 18,99 € (EUR) |
| SEITEN | 160 |
Links
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Das war eine Geschichte, die mich gleichzeitig fasziniert und verwirrt hat. 😄
Auf der einen Seite konnte ich viele, sei es noch so komische, Gedankengänge nachfühlen, auf der anderen Seite hatte ich Probleme den Kern der Story zu verstehen. Es ist bizarr, Wahrheit und Einbildung verschwimmen, es entsteht eine Obsession und Gefühle und Erinnerungen überlagern die Wirklichkeit. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, denn wir sind Ariane und werden direkt angesprochen. Allerdings gefiel mir das ziemlich gut, ich bekam dadurch eine Verbindung zu ihren Gedanken und zu ihrer Sicht der Freundschaft mit Sandrine. Auch wenn ich am Ende des Buches nicht sicher war, wie viel davon eigentlich tatsächliche Erinnerungen waren.
Auch weiß ich, wie es sich anfühlt, wenn man sich in etwas reinflüchtet und die Wirklichkeit immer mehr wegdrückt. Was hier das GPS ist, kann ganz allgemein für Social Media, dem Internet, Bücher, Filme etc. stehen. Es wird immer seltsamer, man spürt, dass es zu viel wird und trotzdem fühlt es sich vertraut an, sämtliche andere auftauchenden Charaktere waren bis zum Ende wie ein Fremdkörper und man kann einfach nicht anders, als in dieser eigenen Blase zu bleiben.
Aber trotzdem fehlte mir etwas. Ich wäre glaube ich gerne tiefer eingetaucht, denn am Ende hat sich alles noch zu oberflächlich angefühlt und ich merke wie es mich stört, wenn ich nicht für alles eine eigene Erklärung habe, das Buch mir aber auch nicht mehr an Erklärungen liefert. 😬
Wer aber mit etwas seltsamen, beunruhigenden Geschichten, die ruhig daherkommen und Raum für Interpretationen lassen, etwas anfangen kann sollte sich GPS definitiv mal anschauen.
3.5/5⭐️
Links werden am ET nachgetragen:)
Nahezu abgekapselt von sämtlichen sozialen Kontakten, verlässt Ariane ihre Wohnung selten bis gar nicht. Doch dann bittet Sandrine sie, ihre Trauzeugin zu werden und an der Verlobungsfeier teilzunehmen. Widerstrebend schafft es Ariane halbwegs elegant durch den Abend, als sie am nächsten Morgen eine Hiobsbotschaft erreicht. Ihre Freundin ist verschwunden und niemand weiß wohin... Aber sie kann sie doch sehen, auf ihrem Handy, mittels Standortfreigabe. Warum kommt Sandrine nicht zurück, was will sie Ariane mitteilen?
Die gewählte Erzählperspektive erscheint zunächst etwas gewöhnungsbedürftig. Obwohl man sich als Leser durchweg an Arianes Seite befindet, wird diese in der zweiten Person direkt angesprochen. Anfängliche Irritationen hat man jedoch schnell überwunden und befindet sich mittendrin in einer gleichsam mitreißenden wie aufwühlenden Geschichte. Dass der Hauptfigur einige Kämpfe bevorstehen und es vieles zu verarbeiten gilt, scheint offensichtlich.
Von einer Sekunde auf die andere wird die Suche nach ihrer Freundin zum allumfassenden Lebensinhalt, und dennoch steht diese lediglich sinnbildlich für eine ganz andere Art von Suche. Die Spuren der Vergangenheit fördern längst vergessene Erinnerungen zutage. Die Auseinandersetzung mit und das Reflektieren von Gedanken und Gefühlen ist kräfteraubend, obgleich sich dies die meiste Zeit im digitalen Raum abspielt. Die Grenzen zwischen Realität, Vorstellung, Wunschdenken und Wahn verschwimmen im Laufe des Geschehens gänzlich.
Die Autorin spielt gekonnt mit Andeutungen, wodurch eine gewisse Grundspannung aufgebaut wird und der Leser geneigt ist, die Ereignisse ohne Unterlass zu verfolgen. Allerdings ist auch Konzentration geboten, sonst kann es schnell passieren, dass man selbst verloren geht beziehungsweise den Anschluss verpasst. Die Erzählung lässt an vielen Stellen Raum für Spekulationen und auch das Ende wird ein wenig offen gehalten. Sicherlich ist die eingeschlagene Richtung deutlich, aber wer weiß schon wirklich was nach dem Schlusspunkt geschieht.
Eine interessante und außergewöhnliche Lektüre, die auf den ersten Blick ziemlich verworren und chaotisch scheint, und dennoch zum Nachdenken anregt.
Sonja T, Rezensent*in
Inhalt: Seit sie arbeitslos ist, zieht sich die junge Journalistin Ariane immer weiter zurück. Kaum jemand schafft es noch, sie aus ihrem Schneckenhaus zu locken. Eine Ausnahme ist ihre alte Freundin Sandrine, die den Kontakt nie abreißen ließ. Als Sandrine ihre Verlobung in der großen Parkanlage des Stadtwaldes feiert, teilt sie ihren Standort über Google Maps, damit Ariane den Weg leichter findet. Doch nach der Feier ist Sandrine plötzlich verschwunden. Zurück bleibt nur der rote Punkt auf der Karte, der sich unaufhörlich weiterbewegt. Für Ariane wird dieser Punkt schon bald zu einer Obsession, die sie immer stärker in ihren Bann zieht.
Meinung: Dieses Buch ist ungewöhnlich und ich musste mich zunächst an den Schreibstil gewöhnen. Der Leser wird direkt angesprochen, was es leicht macht, sich mit Ariane zu identifizieren. Sie lebt seit ihrer Arbeitslosigkeit sehr zurückgezogen, ist schüchtern und voller Selbstzweifel. Ihre Fantasie jedoch hat sie sich bewahrt. Auch ihr Freund, ein Feuerwehrmann, ist noch Teil ihres Lebens und besucht sie regelmäßig.
Zu ihrer alten Freundin Sandrine, die deutlich aktiver und lebensfroher wirkt, pflegt Ariane weiterhin einen engen Kontakt. Deshalb ist es nur konsequent, dass sie sich trotz ihrer Ängste zur Verlobungsfeier aufmacht. Da Sandrine sie nicht selbst abholen kann, aktiviert sie das Standort teilen über Google Maps. Als das Signal jedoch auch nach Sandrines Verschwinden aktiv bleibt und Ariane auf eine gedankliche Reise in die Vergangenheit mitnimmt, entwickelt sich daraus eine intensive Besessenheit.
Das Buch hebt sich definitiv von der Masse ab. Ich hätte mir stellenweise etwas mehr Spannung gewünscht. Auch wenn ich Ariane in vielen Momenten verstehen konnte, bin ich mit den Figuren insgesamt nicht ganz warm geworden. Dennoch regt die Geschichte zum Nachdenken an, über Freundschaft, über das Leben und über unseren Umgang mit Technik.
Fazit: Ein interessantes und etwas anderes Buch, das zum Nachdenken anregt. Nicht perfekt, aber auf jeden Fall lesenswert.
Die Grundidee fand ich spannend, eine Frau, die sich mithilfe von Technik auf eine Spurensuche begibt. Leider hat mich die Geschichte dann aber nicht wirklich gepackt. Der Plot zieht sich stellenweise, und die Spannung bleibt flach. Mir fehlte das Gefühl, richtig mit der Hauptfigur mitzufiebern. Sprachlich gut gemacht, aber als Thriller einfach zu leise für meinen Geschmack.
LeserInnen dieses Buches mochten auch:
Astrid Göpfrich
Familie & Erziehung, Fantasy & Science Fiction, Kinderbücher
Unterwegs Verlag
Belletristik, Geschenkbücher, Kinderbücher
Karin Kuschik
Geschenkbücher, Körper, Geist & Gesundheit, Ratgeber