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Buchcover für Das Joch

Das Joch

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Erscheinungstermin 18.02.2026 | Archivierungsdatum 09.03.2026


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Zum Inhalt

Kein Grand Hotel, aber ein Gasthof auf der Passhöhe mit Blick auf die Berge und Gletscher – das ist der Schauplatz von Vicki Baums früher Novelle. Die Damen Geheim- und Kommerzienrat sind hier in der Sommerfrische, übers Wochenende kommen die Herren aus der Stadt. Just als der Margarinefabrikant Giesinger sich von seiner Gemahlin am Bahnhof verabschiedet, tritt Florentin auf den Plan, ein tatkräftiger junger Mann, auch Baron genannt, der endlich die Erstbesteigung der Roten Nadel wagen will.
Schon auf dem Weg zum Gasthof staunt er über diese ins Spiel am Bach versunkene Frau. Als die beiden am selben Abend auf dem Balkon, Wand an Wand, einander atmen hören, nimmt eine zärtlich-übermütige Liebesgeschichte ihren Anfang, die in höchste Lüfte entführt, wo, man ahnt es, auch der Abgrund lauert.
Mit Das Joch , erstmals 1922 erschienen, erweist die passionierte Bergwanderin und kritische Bergtouristin Vicki Baum ihren geliebten Alpen alle Ehre. Dazu sticht in diesem Frühwerk, das schon im Titel auch die Mühen der Ehe andeutet, bereits die Wahrnehmungsschärfe, Ironie und das Lebensthema der späteren Schriftstellerin von Weltrang hervor: die Dringlichkeit zu einem anderen Leben.

Kein Grand Hotel, aber ein Gasthof auf der Passhöhe mit Blick auf die Berge und Gletscher – das ist der Schauplatz von Vicki Baums früher Novelle. Die Damen Geheim- und Kommerzienrat sind hier in der...


Eine Anmerkung des Verlags

Überraschendes Frühwerk der Weltautorin Vicki Baum: Ein Höhenrausch voll leiser Ironie und eine bezaubernde Liebesgeschichte inmitten der Berge.

Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen hier auf NetGalley oder per Mail direkt an uns. Für Rezensionen in der Presse oder auf Social Media beachten Sie bitte die Sperrfrist bis zum 18. Februar 2026!

Überraschendes Frühwerk der Weltautorin Vicki Baum: Ein Höhenrausch voll leiser Ironie und eine bezaubernde Liebesgeschichte inmitten der Berge.

Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen hier auf...


Vorab-Besprechungen

»Ich bin eine erstklassige Schriftstellerin zweiter Güte.« Vicki Baum

»Ich finde, Vicki Baum ist eine erstklassige Schriftstellerin erster Güte!« Elke Heidenreich / Lesen!

»Ich bin eine erstklassige Schriftstellerin zweiter Güte.« Vicki Baum

»Ich finde, Vicki Baum ist eine erstklassige Schriftstellerin erster Güte!« Elke Heidenreich / Lesen!


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783715250649
PREIS 20,00 € (EUR)

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Vicky Baum hat mich schon mit anderen Werken in ihren Bann gezogen, aber „Das Joch" hat mich auf eine Weise berührt, die ich nicht erwartet hätte. Was mich diesmal besonders fasziniert hat: Baum schreibt nicht nur über die Unfreiheit der Ehe, sondern über die subtile Gewalt der Gewöhnung. Wie ihre Protagonistin sich in den kleinsten Alltagsgesten verliert, bis sie selbst zum Schatten wird – das hat mich erschüttert. Die psychologische Präzision, mit der Baum die innere Erosion einer Frau beschreibt, ist meisterhaft. Und doch gibt es diese leisen Momente des Aufbegehrens, die wie Nadelstiche durch den Text gehen. Was andere Kritiken oft übersehen: Baum zeigt hier nicht nur weibliches Leid, sondern auch die erschreckende Mittäterschaft der Gesellschaft, die wegschaut. Ein Buch, das nachhallt und das ich jedem ans Herz legen möchte, der verstehen will, wie Strukturen Menschen zerbrechen können. Das Buch ist fast zu kurz. Mini Kritik. Das Cover hat mir nicht so gut gefallen.

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Ein Mann und eine Frau treffen sich in einem Berggasthof in den Dolomiten. Sie ist zur Erholung gekommen, er will die Rote Nadel bezwingen. Zunächst aber finden sie zueinander, lassen ihr gewohntes Leben allen gesellschaftlichen Vorbehalten zum Trotz hinter sich. Dann hat das Leben anderes vor. Die "anderen Tage" werden nicht kommen.
Vicky Baum verabreicht dem Leser auf wenigen Seiten eine Überdosis Sprachkunst. Mit Atmosphäre, Gefühl, Poesie, Laut-Malerei und Still-Schweigen hat sie eine zauberhafte Geschichte ausgestattet. Gut, dass dieses Werk neue Aufmerksamkeit erlangt.
Buchhandlung Collibri/Federleserin

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Kein Grand Hotel, aber ein Gasthof auf der Passhöhe mit Blick auf die Berge und Gletscher das ist der Schauplatz von Vicki Baums früher Novelle. Dieses Buch hat mich überrascht, nicht durch grosse Dramen, sondern durch die feinen Verschiebungen, die sich zwischen zwei Menschen ereignen, wenn sie plötzlich spüren, dass ihr Leben anders sein könnte. Die Geschichte wirkt wie ein Fenster, das sich in einer stickigen Stube öffnet, ein Hauch Bergluft, klar, kühl, unbestechlich. Und zugleich ein Versprechen von Freiheit, das man kaum auszusprechen wagt. Berührt hat mich die Art, wie Vicki Baum die Sommerfrische beschreibt. Nicht als Idylle, sondern als Bühne, auf der Sehnsüchte sichtbar werden. Die Damen Geheim- und Kommerzienrat, die Herren aus der Stadt sie alle tragen ihre Rollen wie zu enge Kostüme. Und dann tritt Florentin auf, dieser junge Mann mit dem unruhigen Blick, der mehr sucht als einen Gipfel. In ihm spürt man die Dringlichkeit eines Lebens, das nicht länger warten will. Die Begegnung zwischen ihm und der Frau, die am Bach spielt, ist von einer Zartheit, die fast schmerzt. Die Berge sind in diesem Text mehr als Kulisse. Sie sind Prüfstein, Verlockung, Abgrund. Ein kleines Buch und doch eines, das lange nachhallt. Seht lesenswert.

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Was für eine Geschichte! Die Liebesbeziehung zwischen einem jungen Mann und einer verheirateten Frau, die an einem Urlaubsort in den Bergen aufeinandertreffen, hat das Potential sich tief ins Gedächtnis zu brennen.

Beide geraten in einen fast schon rauschartigen Zustand, fast so, als wären sie aus der Zeit gefallen, aus ihren jeweiligen Leben auf jeden Fall. Vicki Baum beschreibt diesen intensiven Gefühlszustand so lebendig, eindringlich und mitreißend, dass jeder Satz für sich ein Ereignis darstellt.

Natürlich kommt es zu einer Wendung. Mit dem Zeigefinger zeigt Vicki Baum dabei auf die Rolle der verheirateten Frau in der damaligen Zeit. Da stellte sich beim Lesen dann schon die ein oder andere Schnappatmung ein, und mitunter mischten sich ein paar ungläubige Lacher darunter.

Große Empfehlung für diese vor Emotionen überquellende Novelle. Der Begriff: „Leserausch“ bekommt hier eine neue Dimension.

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