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Bis der Regen Feuer fängt
Roman
von Stefanie Höfler
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Erscheinungstermin 19.03.2026 | Archivierungsdatum 29.05.2026
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Zum Inhalt
Erst verschwindet ihr Bruder, dann taucht die geheimnisvolle Sol in ihrem Leben auf, die alles durcheinanderbringt. Zufall oder nicht - es ist der Moment, in dem die 16-Jährige Tonia alles infrage...
Eine Anmerkung des Verlags
Bei allen digitalen Leseexemplaren gilt eine Sperrfrist für Rezensionen. Bitte veröffentlichen Sie außerhalb dieser Plattform keine Rezensionen vor dem ET (19.03.2026).
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783407790415 |
| PREIS | 18,00 € (EUR) |
| SEITEN | 320 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Stefanie Höfler versteht ihr Handwerk, sie kann klar umrissene Charaktere entwickeln, ein dichtes Beziehungsgeflecht zwischen den Figuren aufspannen, aktuelle Themen auf originelle Weise behandeln und einen glaubwürdigen Plot erstellen. Immer wieder bin ich von der Feinfühligkeit ihrer Sprache begeistert. Auch diesmal. Im Roman zitiert sie Klassiker dystopischen Erzählens. Ihre düstere Zukunftsvision hebt sich stark ab von den gängigen blutigen Heldinnenepen auf dem Buchmarkt, und auch die Kernidee fand ich spannend und interessant. Doch oft schleppt sich die Geschichte durch die ausufernden inneren Monologe und die Handlungsarmut dahin, und bei aller Schönheit der Beschreibungen kam bei mir auch Langeweiie bei der Lektüre auf. Als Schulbibliothekar zweifle ich, ob junge Leser:innen bei dem Erzähltempo bis zum Ende durchhalten oder nicht einfach weiterswitchen zu einem anderen Buch - so wie sie es oft gewohnt sind, auf ihren Displays einfach weiter zu scrollen.
Anja N, Buchhändler*in
Bis der Regen Feuer fängt
Von Stefanie Höfler
Tonia - 16 Jahre - hat mit dem Verschwinden ihres Bruders eigentlich schon genug zu tun, als dann noch Sol in ihrem Leben auftaucht, die alles durcheinanderbringt ist es eigentlich schon zuviel.
Das ganze System der Überwachung, in dem sie lebt, hat sie schon lange hinterfragt. Nun schaltet sie ihren Sensor einfach ab, und taucht im Wald unter.
Ein aufwühlender dystopischer Roman.
Buchhändler*in 1109131
Wie wird wohl unsere Zukunft aussehen? Die Zukunft der Erde und des menschlichen Lebens?
Man möchte nicht hoffen, dass in naher Zukunft wahr wird, was die 16-jährige Toni und ihre Mitstreiter*innen in Stefanie Höflers neuem Roman erleben (müssen). Und dennoch bleibt ein wages Gefühl, dass das ein oder andere Element der Erzählung gar nicht so weit von unserer heutigen Realität entfernt sein könnte, z.B. der fehlende Regen, der totale Überwachungsstaat zum scheinbaren Schutze aller Bürger*innen und die Wissenschaft, die glaubt, der Mensch könne alles in der Natur richten (notfalls auch mit korrupten Mitteln). Aber in erster Linie ist "Bis der Regen Feuer fängt" (zum Glück!) eine Utopie und Dystopie, die sich als sehr spannender, und auch sehr gefühlvoller Abenteuerroman liest. Stefanie Höflers unvergleichlicher, sympathischer Erzählfluss trägt uns in Tonis Welt, lässt sie mit uns die schrecklichen Geheimnisse um ihren älteren Bruder ergründen (an ihm und weiteren Kindern werden die Nebenwirkungen eines künstlichen Regenmachers getestet), die Liebe zu dem besonderen Mädchen Sol erleben, schließlich fliehen wir mit ihr in den Wald fernab des Überwachungssystems, wo es viele innere und äußere Kämpfe zu bestehen gibt, bis die schüchterne Toni-Ohneworte schließlich in einem rasanten Showdown weit über sich hinauswächst.
Ein wirklich spannender Roman, der zum Nachdenken über unsere Welt anregt, der zeigt, wie wichtig die Freiheit der Entscheidung ist und das Handeln und der Mut des Einzelnen. Denn eigenverantwortliches Denken, kritische Fragen und nonkonformes Verhalten sind zwar nicht immer einfach, aber der richtige Weg, um seinem Gewissen treu zu bleiben (umso mehr je verrückter diese Welt wird).
Eine Realität, in der Wasser knapp ist, alle lebenswichtigen Ressourcen exakt rationiert sind und eines alles im Blick behält: ein Normensystem mithilfe Handys, Tracker, Kameras und ständiger Überwachung. Hier lebt es sich vor allem sicher, wenn man "Konformiert" ist - normal, hetero, in einer Beziehung und mit 5-Jahres-Plan. Was es kostet, dieses System in frage zu stellen, geschweige denn es zu verlassen, erlebt Toni. Ihr Bruder Rudi ist verschwunden, und sie begibt sich auf die Suche. Ihr Bruder ist auf ein Geheimnis gestoßen, aber wie die Puzzleteile zusammengehören und alles mit dem ausbleibenden Regen zusammenhängt, ist die Frage. Es ist eine Suche nach der Wahrheit, aber vor allem auch nach dem eigenen Platz in einem System, das kaum Individualität zulässt und nach der eigenen Stimme. Für mich war das Buch augenöffnend, wie ein Faustschlag in die Magengrube, aber dabei nie laut. Ich weiß noch immer nicht wie ich mich fühlen soll, aber eine Frage bleibt: wie weit weg sind wir von dieser Realität wirklich?
Pauline S, Buchhändler*in
ich bin etwas zwiegespalten. die Grundthematik dieses Buches hat mir gefallen und ich fand die Thematik rund um die Regenkinder spannend, allerdings hatte ich mir nach Lesen des Klappentexts vom Aufbau her eine andere Geschichte vorgestellt - irgendwie, dass der Fokus mehr auf der Dystopie liegen würde. schade fand ich doch, dass die Geschichte nahezu nur in einer Monologform geschrieben worden ist und so gut wie kaum wörtliche Rede vorhanden war - das hat den Lesefluss für mich doch erschwert. leider für mich keine (wirkliche) Empfehlung…
Andrea H, Lehrende*r
Inhalt: Tonias geregeltes Leben wird immer seltsamer. Zuerst verschwindet ihr Bruder, dann taucht die rebellische Sol auf, die Tonias Leben auf den Kopf stellt. In einer Welt, in der die Menschen gnadenlos kontrolliert werden und konform sein müssen, in der eine Dürre herrscht auf die nun ein geheimnisvoller Dauerregen folgt, flieht Tonia in den Wald und geht dem Geheimnis um die Regenkinder auf die Spur.
Meinung: Die dystopische Überwachungsatmosphäre überrumpelt zunächst, wird aber im Laufe des Romans immer weiter aufgedröselt und erklärt. Durch die anhaltende Dürre werden die Menschen dazu angehalten, konform zu leben, sodass sie der Gesellschaft nutzen. Selbstverständlich "sollte" man diese Regeln nur befolgen, man "muss" nicht, wobei natürlich das System bei Nichtbefolgung hart in das Leben der Menschen eingreifen kann.
Die Protagonistin Tonia, aus deren Perspektive erzählt wird, kommt mit dem System gut zurecht. Sie fühlt sich konform und sieht keinen Grund, das System zu hinterfragen. Das ändert sich mit der rebellischen Sol, die Tonia den Begriff der Anarchie näherbringt und radikale Denkanstöße liefert. Tonia entwickelt sich von Toni Ohneworte hin zu einer jungen Frau, die neugierig auf die Welt, die Wahrheit und sich selbst ist. Dabei entdeckt sie nicht nur sich selbst, sondern lernt auch für andere einzustehen.
Die Spannung baut sich im Verlauf der Geschichte immer weiter auf, als Leserin wird man weiter mit Details gefüttert und möchte so am Ball bleiben. Wie von Stefanie Höfler gewohnt, regt die Geschichte zum Nachdenken an und zeigt, dass es nicht auf das Handeln der Masse ankommt, sondern dass jede Person frei darin ist, Entscheidungen zu treffen und mutig zu sein - oder eben nicht.
Von mir gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung für diesen dystopischen, spannenden Roman voller authentischer, individueller Charaktere!
Die Geschichte hat mich sofort in ihren Bann gezogen und ich wollte nicht aufhören zu lesen. Der Schreibstil ist angenehm und bildgewaltig. Die Atmosphäre wirkt düster und bedrängend. Ein Überwachungsstaat in dem es nie regnet und Menschen, die den strengen Regeln des Staates folgen müssen.
Die Geschichte wird aus der Sicht von Tonia geschildert. Tonia ist eine starke und liebenswerte Protagonistin. Ich habe sie direkt in mein Herz geschlossen und konnte ihre Gedanken und Taten nachvollziehen. Es gab einige Rückblenden, die ich sehr spannend fand, da ich dadurch Tonia noch mehr verstehen konnte. Alle Charaktere wirkten sehr authentisch.
Die Spannung baut sich nach und nach auf und vorallem die Kapitel, in der Briefe etc gezeigt werden, erhöhen diese. Lediglich zum Ende hin fehlte mir etwas Spannung. Die Geschichte regt aber definitiv zum Nachdenken an.
Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen.
Diese Dystopie braucht keine Fantasy-Elemente.
Hier reicht unsere Realität, um sich vorstellen zu können, wie die Welt der 16-jährigen Tonia aussieht.
Tonia wächst in der vollständigen Überwachung auf.
Nicht nur die Vitalwerte werden ständig abgefragt und ausgewertet.
Das System weiß immer, wo Tonia ist, wie es ihr geht und was sie gerade macht.
Erst als ihr großer Bruder plötzlich verschwindet und sie die faszinierende Sol kennenlernt, beginnt Tonia, das System zu hinterfragen und sich dem zu entziehen.
Eine spannendes Zukunftsprognose, die definitiv zum Nachdenken anregt.
William Nikolaj B, Rezensent*in
Ein Buch was in meinen Gedanken gut gestartet hat und sich auch interessant angehört hat,
leider bin ich, so sehr ich es auch versucht habe, nicht in den Schreibstil reingekommen und konnte es somit auch nicht beenden.
Bis der Regen Feuer fängt
Eine tiefgründige Dystopie über Jugendliche in der nicht sehr weiten und dunklen Zukunft.
Protagonistin Tonia lebt in einem System, dass die Menschen mit Sensoren, Trackern und allem möglichen Schnick Schnack überwacht. Wie geht es den Menschen? Treiben sie genug Sport? Mit wem treffen sie sich? All das sind wichtige Informationen für das System.
Es regnet immer häufiger, seit dem Verschwinden von Tonias Bruder. Sie vermisst ihn und fängt an nach ihm zu suchen. Schnell stößt sie auf Geheimnisse, die das System, ihre Familie, aber auch sie selbst betreffen.
Tonia verbringt Zeit mit einem Mädchen, aber im System zählt eine gleichgeschlechtliche Liebe als verboten. Es stellt nicht das überleben der Menschheit sicher.
Sie bekommt immer mehr das Bedürfnis sich dem System entgegenzustellen und ihre Liebe zu dem Mädchen, aber auch zu ihrem Bruder nicht aufzugeben.
Sie begibt sich in die verbotene Zone, tief am Rande des Naherholungsgebiet, das für die Systemtreuen ihre Grenze des Begehbaren ist.
Hinter der Grenze scheinen andere Regeln zu gelten und früh merkt sie, dass sie nicht allein im verbotenen Wald ist.
Eine düstere und aufreibende Geschichte, in der offensichtlich der Regen kontrolliert wird.
Der Verlag ist für seine intensiven Geschichten bekannt und bei mir sehr beliebt. Die Autorin kennen wir auch aus anderen intensiven Geschichten.
Nicht weniger aufwühlend ist das neue Buch von Stefanie Höfler.
Für mich war Tonia von Anfang an sehr überzeugend in ihrer Wahrnehmung. Ihre Gedanken über das System sind erschreckend realistisch.
Und sind wir mal ehrlich. Ein bisschen macht es Angst, wenn wir überlegen, was es anrichten könnte, wenn Menschen den Regen kontrollieren können.
Mein erster Gedanke war eigentlich recht positiv, als ich die Grundsätze des Systems las. Schutzgebiete zu errichten, damit Flora und Fauna sich erholen können. Regen zu kontrollieren, damit alles besser wachsen kann. Klingt nach Zukunftsorientiertem Verhalten. Doch umso erschreckender, als weitere Details an das Tageslicht kamen.
Stecken da Menschenversuche hinter? Narben an den Fingern. Beschwerden sobald es regnet?
Fazit: Für mich ist die Dystopie ab 14 Jahren absolut gelungen und ein richtiger Pageturner. Zum Ende verliert sich der Spannungsbogen, doch die Auflösung ist ist berührend und traurig.
Wenn ihr das Genre mögt, dann sollte das definitiv euer nächstes Must-read werden.
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