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Liebe! Ein Aufruf
von Daniel Schreiber
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Erscheinungstermin 18.11.2025 | Archivierungsdatum 06.01.2026
Hanser Verlag | Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
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Zum Inhalt
Ein persönlicher Aufruf des Bestsellerautors Daniel Schreiber zum aktiven Widerstand gegen eine Kultur des Hasses. Ohnmacht ist zum politischen Grundgefühl unserer Zeit geworden. Eine Rhetorik des...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783446285934 |
| PREIS | 22,00 € (EUR) |
| SEITEN | 160 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Ein starkes, kluges und sehr zugängliches Sachbuch, das Mut macht in einer Zeit voller Unsicherheit und Polarisierung. Ein eindringlicher Appell für mehr Menschlichkeit und gemeinschaftliches Handeln – absolut lesenswert!
Buchhändler*in 1209150
"Letztlich stellt es keine Option dar, die Welt nicht zu lieben, auch wenn diese es einem durch ihre Ungerechtigkeit, durch Krieg, Hass und Gewalt schwer macht."
Ich habe lange überlegt, warum ich nicht zu einem abschließenden Urteil über dieses Buch kommen konnte. Dann habe ich erkannt: weil es unbequem ist. Es ist unbequem, all das zu lesen. Aber es ist so wichtig.
Rezensent*in 1830382
„Liebe! Ein Aufruf“ ist das neue Buch von Daniel Schreiber. Es ist ein persönliches Buch des Autors über Widerstand gegen Hass. Daniel Schreiber beschreibt die Sorgen vieler angesichts der aktuellen Weltlage, der politischen Situation, Krieg und Hass treffend. Er appelliert hin zu einer Weltliebe, wie er es nennt. Dabei bezieht er sich auf seine persönlichen Gedanken und nennt auch einige Quellen - insgesamt um einen seiner Schreibworkshops herumerzählt. Den Schreibstil fand ich ähnlich wie in Daniel Schreibers anderen Büchern eloquent, fundiert, feinfühlig und informativ. Ein Buch, das zum Reflektieren und Verändern anregt.
Petra S, Rezensent*in
Mit Freundlichkeit und Menschenliebe gegen den Hass unserer Zeit
Wem geht es nicht so Angesicht der Weltlage, dass man sich resigniert abwendet von der Welt, weil man den Hass und die Menschenverachtung nicht mehr erträgt, die in Politik und Gesellschaft immer mehr Usus werden. Daniel Schreiber hat dies wohl ebenso empfunden und ruft zu aktivem Widerstand. Es muss wieder mehr Liebe zum Nächsten geben und mehr Gemeinsinn. Nur so kann man sich den rechtsradikalen Hetzkampagnen widersetzen.
Der Autor begründet seinen Aufruf zur politischen Liebe mit zahlreichen Zitaten bekannter Philosophen wie Hannah Arendt, Erich Fromm und Martin Luther King und zeigt damit auch wie zeitlos dieses Problem ist. Doch wie soll das nun in der Praxis aussehen? Wie soll Liebe die Politik ändern? Hier setzt Daniel Schreiber auf die kleinen Dinge: mehr Freundlichkeit im Alltag und die Schaffung von gemeinsamen sicheren Räumen, um sich über gesellschaftliche Grenzen hinaus in Ruhe und Empathie zu begegnen.
Das Buch hat mich sehr berührt und mir gezeigt, dass ich scheinbar nicht alleine da stehe mit meinen Sorgen. Ob die Lösung allerdings so einfach ist? Ich weiß es nicht, aber es ist auf jeden Fall einen Versuch wert. Und man hat nur zu gewinnen, wenn man seinen Mitmenschen mit Liebe begegnet, oder nicht?
Hass scheint das bestimmende Gefühl zu sein. Begleitet wird er von finsteren Gesellen wie Menschenverachtung, Hetze, Misogynie, Gewalt und anderen Übeln, die das gesellschaftliche Klima vergiften.
Und diejenigen, die mit diesen Mitteln angegriffen werden oder auch nur die, die einfach nichts damit zu tun haben wollen, haben dem zunehmend nur Ohnmachtsgefühle entgegenzusetzen.
Moment mal. Stimmt das denn wirklich? Nichts anderes?
Daniel Schreiber hat sich mit dieser Frage auseinandergesetzt, nachdem er feststellte, dass es ihm immer schwerer fiel, ein liebevolles Gefühl der menschlichen Gemeinschaft gegenüber zu verspüren. Mehr sogar, er empfand eine ungeheure Diskrepanz zwischen der Natur und der Menschheit insgesamt. Die Verbundenheit zu den Schönheiten der Natur, des Waldes und anderer Umgebungen konnte er nicht mehr auf seine Mitmenschen, auf die politischen Strukturen, auf die Gesellschaft als Ganzes übertragen.
Er beschließt, einen Denk- und Handlungsansatz zu entwickeln, der dieser Spirale des Hasses etwas entgegenzusetzen vermag.
Und was gibt es mächtigeres gegen den Hass als die Liebe?
Ehe er aber seine Überzeugung, dass ein wohlmeinender, liebevoller Umgang miteinander viele Wunden heilen kann und wird, ausrollt, weist er Kapitel für Kapitel noch einmal eindringlich darauf hin, was auf dem Spiel steht:
Alles! Egal, ob es um Lebensmittel, sichere und bezahlbare Wohnungen, innere und äußere Sicherheit oder anderes geht, wenn die Menschheit auf dem jetzt eingeschlagenen Weg weitermacht, kann sie seiner Überzeugung nach nur verlieren. Und deswegen, so argumentiert er, bleibt uns nur die radikale Umkehr und Abkehr.
Das Buch ist eher ein umfangreicher Essay, Schreiber setzt sich in erster Linie mit seinen eigenen mäandernden Gedankengängen und Argumentationen auseinander. Dadurch wirkt es sehr dicht, persönlich und eindringlich.
Und nachvollziehbar. Es ist eine ZuMUTung, übrigens auch für den Autor selbst, der am Ende bekennt, ohne den Zuspruch der Teilnehmenden seiner Schreibworkshops und von guten Freunden hätte er es nicht geschafft, seine vielen Gedanken und vor allem seine Struggles in sinnvolle Sätze und damit in Buchform zu bringen.
Er endet mit dem dem Satz:
In Dank und Liebe bin auch ich der Demokratie dieses Landes verbunden — und all den Menschen, die tagtäglich für sie einstehen. Danke.
Wenn das kein Plädoyer ist, dieses Buch zu lesen, zu inhalieren, zu verinnerlichen, dann weiß ich auch nicht.
Claudia F, Beschäftigte*r in der Buchbranche
‚Liebe! Ein Aufruf‘ ist ein gut zu lesendes Sachbuch welches sehr gut in unsere Zeit in unsere Gesellschaft passt. Zu lieben ist die wichtigste Eigenschaft der Menschheit, Daniel Schreiben hat mit sein, Buch einen wichtigen Aufruf dazu vollbracht.
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