Sanna und Lia
von Laura Vinogradova
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Erscheinungstermin 07.10.2025 | Archivierungsdatum 01.02.2026
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Zum Inhalt
Sanna, die Lettin, und Andrejs, der Roma, wachsen in einem Kinderheim auf. Sanna hat nur noch eine vage Erinnerung an ihre Mutter und eine große Wut im Bauch auf die Gesellschaft, die Menschen wie...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Hardcover |
| ISBN | 9783947724598 |
| PREIS | 22,00 € (EUR) |
| SEITEN | 224 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Ein sehr schönes Buch! Das Thema hat mich sehr interessiert, ein zeitloses Thema, auf viele Kulturen überall auf der Welt übertragbar.
Zuerst das Leben der Mutter. Später dann der Blick der Tochter.
Es geht um Familie und Zusammenhalt, Ausgrenzung aus der Gesellschaft, Vorurteile, Liebe...
Laura Vinogradova hat einen eindringlichen Roman über Herkunft, Ausgrenzung und die Suche nach Zugehörigkeit, mit grosser emotionaler Tiefe und literarischer Klarheit geschaffen. Man liest eine generationsübergreifende Geschichte, die sich mit den Schattenseiten des Erwachsenwerdens auseinandersetzt. Die Protagonisten Sanna und Andrejs, beide geprägt durch ihre Kindheit im Heim, kämpfen nicht nur mit äusseren Vorurteilen, sondern auch mit inneren Dämonen. Ihre Liebesgeschichte ist keine romantisierte Erzählung, sondern ein realistisches Ringen um Nähe, Verantwortung und Selbstakzeptanz. Die Suche nach einem Platz in der Welt zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte – sowohl für die Eltern als auch für ihre Tochter Lia. Die Beziehung zwischen Sanna und Andrejs wird durch die Geburt ihrer Tochter auf eine neue Ebene gehoben. Die Erzählweise ist ruhig, aber intensiv sie lebt von den inneren Konflikten und der psychologischen Tiefe der Charaktere. Beim Lesen ist mir die Darstellung der Roma-Identität aufgefallen. Diese wird sensibel, differenziert und ohne Klischees geschildert. Diese Geschichte hallte bei mir noch einige Zeit nach. Wer Geschichten über das Erwachsenwerden sucht ist hier genau richtig.
Senna lebt im Kinderheim. Sie fühlt sich heimatlos und einsam, nicht zugehörig und anders als die anderen. Das lettische Heim behandelt die Kinder gut (zum Glück), dennoch bleibt das Gefühl. Einige Jahre später trifft sie Andrejs wieder, einen Jungen aus dem Heim. Gemeinsam bekommen sie eine Tochter (Lia), aber auch sie erlebt Ausgrenzung und das Gefühl von nicht zugehörig sein. Ein Buch über Roma in Lettland, über die Ausgrenzung und Großwerden. Über Beziehung und Freundschaft, über Mutter und Tochter. Über Kinder aus Heimen und fehlende Familien. Eine Mischung aus Traurigkeit und Zuversicht begleitete mich durch das Buch. Insgesamt aber eine schöne Geschichte.
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