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Buchcover für Die Kathedrale der Vögel

Die Kathedrale der Vögel

Nominiert für den SERAPH 2026

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Erscheinungstermin 18.10.2025 | Archivierungsdatum 01.03.2026


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Zum Inhalt

Im Sturzflug über die Grenze von Leben und Tod

Er hat das Haar eines Raben und die Augen eines Uhus: Munk. Und in seinen Träumen sieht er die Toten. Eines Tages wird Munk auf die Burg des tyrannischen Greifen von Amser verschleppt. Während seine furchtlose Schwester Enna sich auf die Suche nach ihm macht, entdeckt Munk tief im Burgberg ein grauenvolles Geheimnis...

»Du, Munk, wirst bald ein ganz besonderer Falkner sein«: Was die undurchsichtige Greifenkriegerin Magwit dem Vogeljungen aus Nyth verspricht, führt ihn auf eine gefahrvolle Reise zu sich selbst und über die Grenze, die die Lebenden    von den Toten trennt. Munk findet sich in der Kathedrale des Kegelberges wieder, wo der tyrannische Greif von Amser ihn zu grausamen Beutezügen ins Schattenreich des Todes schickt. Doch wie seine Schwester Enna, die ihm auf der Spur ist, erfährt Munk, dass es noch andere Menschen gibt, die das uralte Erbe der Vögel in sich tragen. Und dass der Greifenherrscher, wenn ihn niemand aufhält, nicht nur die Lebenden bedroht, sondern auch all jene, die längst gestorben sind. Doch gegen die Herrschaft des Greifen regt sich Widerstand.

Im Sturzflug über die Grenze von Leben und Tod

Er hat das Haar eines Raben und die Augen eines Uhus: Munk. Und in seinen Träumen sieht er die...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783608966299
PREIS 25,00 € (EUR)
SEITEN 400

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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4 stars

Die Grundidee hat mir gefallen: Ein Junge wird von einem Greifen entführt, seine Schwester versucht ihn zu retten, und unter der Burg steckt ein altes Geheimnis rund um die Vögel. Die Schauplätze sind stimmungsvoll und die Atmosphäre fast ein bisschen märchenhaft. Die ruhige Erzählweise lässt die Welt lebendig wirken, ohne dass sie überladen wird.

Trotzdem konnte ich zu den Figuren nur schwer eine Verbindung aufbauen. Man bleibt eher außen vor und bekommt wenig Einblick in ihre Gefühle oder Gedanken. Die Handlung plätschert an einigen Stellen vor sich hin, und einiges wirkt vorhersehbar. Außerdem spielt die Kathedrale, die im Titel angekündigt wird, deutlich weniger Rolle, als man erwartet.

Insgesamt eine interessante Idee und eine schön gezeichnete Welt, aber die Geschichte bleibt eher ruhig und hinterlässt keinen bleibenden Eindruck. Für entspannte Fantasy-Lektüre geeignet, aber keine Geschichte, die richtig packt.

4 stars
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5 stars

Ein schöner Fantasyroman über Geschwisterliebe, Zusammenhalt und den Tod. Durch die Sichtweise von Bruder und Schwester erlebt man die Geschichte von zwei Seiten. Sie beginnen die Erzählung gemeinsam und beenden sie gemeinsam. Dazwischen erlebt jeder sein eigenes Abenteuer und seine eigen Reise. Mir hat das Buch auch gut gefallen, da im Vergleich zu anderen Geschichten kein negatives Bild vom Tod gezeichnet.

5 stars
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4 stars

Die Kathedrale der Vögel von Wieland Freund ist kein lautes Buch – es flüstert. Ein stiller, poetischer Fantasyroman voller Symbolik, der sich vom Wirbel moderner Genretitel absetzt.

Im Mittelpunkt stehen die Geschwister Munk und Enna: Er – ein Junge mit den Augen eines Uhus und dem Haar eines Raben, der mit den Toten sprechen kann. Sie – mutig und unbeirrbar, bereit, ihn aus den Klauen des Greifen zu befreien.

Zwischen ihnen liegen ein Reich aus Schatten und Wind, eine Festung im Kegelberg und das Geheimnis der Kathedrale – ein Ort, an dem Leben und Tod ineinander übergehen. Freund verbindet märchenhafte Bilder mit tiefen Themen: Tod und Wiederkehr, Mut, Geschwisterliebe und das Finden der eigenen Bestimmung.

Die Vögel sind mehr als nur Tiere – sie stehen für Erinnerung, Freiheit und die unsichtbare Verbindung zwischen den Welten. Die Handlung verläuft ruhig, beinahe meditativ, doch gerade diese Langsamkeit verstärkt die besondere Atmosphäre. Freund schreibt mit poetischer Präzision und erschafft Bilder, die wirken, als kämen sie aus einem alten Traum.

Emotional blieb ich eher Beobachterin als Mitfühlende, aber das Gesamtbild ist stimmig: düster, geheimnisvoll und wunderschön komponiert. Wer Geduld mitbringt und Bücher liebt, die mehr andeuten als erzählen, findet hier eine Geschichte voller unaufdringlichem Zauber und feiner Symbolik.

Ein Roman über Leben und Tod, Verlust und Hoffnung – und über die Kraft, selbst im Dunkeln an das Licht zu glauben. Für alle, die Fantasy lieber fühlen als jagen.

4 stars
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4 stars

„Die Kathedrale der Vögel“ ist kein gewöhnlicher Fantasyroman,es ist ein Werk, das zwischen Legende, Märchen und Mythos schwebt. Wieland Freund erschafft eine Welt, die sich gleichzeitig archaisch und magisch anfühlt. Schon die ersten Seiten haben mich mit ihrer bildgewaltigen Sprache und der fast schon mystischen Stimmung in den Bann gezogen.

Die Geschichte entfaltet sich langsam, beinahe meditativ. Man spürt den Hauch alter Sagen, spürt Wind, Salz und Sturm, als würde man selbst an den Klippen stehen und den Ruf der Vögel hören. Freund schreibt mit einer tiefen Liebe zur Sprache, und das macht das Buch zu einem echten Erlebnis für Leser:innen, die sich gerne in Worte und Atmosphäre verlieren.

Die Figuren wirken geheimnisvoll und manchmal etwas distanziert, was aber gut zur epischen, fast zeitlosen Erzählweise passt. Wer klassische High Fantasy oder rasante Action erwartet, könnte anfangs überrascht sein, hier steht nicht Tempo im Vordergrund, sondern die Poesie des Erzählens.

Fazit: Ein außergewöhnliches Buch für alle, die literarische Fantasy mögen, mit Tiefe, Symbolik und einer Erzählkraft, die lange nachhallt. Kein Buch zum schnellen Weglesen, sondern eines zum Staunen, Nachdenken und Träumen.

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Dieser Roman von W. Freund hat mich berührt. Schon der Klappentext ließ eine Tiefe erahnen, die im Buch auch tatsächlich wiedergefunden habe. Die Bilder, die durch den Roman heraufbeschworen werden, sind voller Symbole.
Munk, der mit den Toten sprechen kann und ein Falkner wird.
Enna, seine Schwester, die ihn retten möchte. Sie ist mutig und unerschrocken. Der Ort ist eine geheimnisvolle Festung, ein Ort in dem Leben und Tod ineinander übergehen.
Eine wunderschöne Atmosphäre.

5 stars
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4 stars

Dieses Buch ist auf jeden Fall mal was anderes. Denn in dieser alternativen Wirklichkeit tragen manche Menschen das Erbe der Vögel in sich, ohne dass alle Hintergründe eindeutig erklärt werden. Für das Grundverständnis des Buchs ist das zwar nicht notwendig, hätte der Geschichte aber mehr Würze verliehen.

Im Mittelpunkt steht der junge Munk, der unvermittelt von der Greifenkriegerin Magwit von der abgelegenen Insel Nyth entführt wird. Er ist sehr schweigsam und wirkt manchmal etwas unbeholfen und einfältig. Und er trägt ein Erbe der Vögel in sich. Anders seine Schwester Enna, die sich nicht davon abhalten lässt, ihrem entführten Bruder zu folgen. Und genau aus diesen beiden Sichtweisen wird die Geschichte erzählt, wobei beide Erzählstränge anfangs sehr weiter auseinanderliegen.

So interessant diese ungewöhnliche Welt ist, so wenig Überraschungen bietet sie. Die Geschichte ist oftmals sehr vorhersehbar und ich denke, dass sie durchaus Potential gehabt hätte, um ein paar weniger offensichtliche Wendungen einzubauen. Der Erzählstil ist sehr ruhig und es stehen die Beziehungen der unterschiedlichen Charaktere im Vordergrund. Freunde der actionliebenden Fantasy gehen hier also leer aus.

Fazit
Auch wenn der Roman wenig Überraschungen bietet, so hatte ich doch viel Spaß dabei, die jungen Recken auf ihrem Abenteuer zu begleiten, denn gut geschrieben ist das Buch, auch wenn nicht alle Mechanismen der Welt eindeutig erklärt werden. Am Ende bleibt mir noch der Hinweis, dass es sich um einen Einzelband handelt.

4 stars
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4 stars

Im Mittelpunkt von Die Kathedrale der Vögel steht ein außergewöhnliches Bauwerk: ein riesiges Vogelhaus, erschaffen von einem exzentrischen Mann, der sich mit fanatischer Hingabe der Beobachtung und dem Schutz von Vögeln verschrieben hat. Um dieses Bauwerk herum entfaltet sich eine Geschichte über Obsession, Idealismus und die fragile Grenze zwischen Vision und Weltflucht. Vergangenheit und Gegenwart greifen ineinander, während die Figuren versuchen, Sinn, Halt und Bedeutung in einem Projekt zu finden, das größer ist als sie selbst.

Wieland Freund erzählt leise, konzentriert und mit einem hohen Maß an literarischer Sensibilität. Die Sprache ist ruhig, fast kontemplativ, und verlangt Aufmerksamkeit – belohnt dafür aber mit dichter Atmosphäre und präzisen Beobachtungen. Das Buch nimmt sich Zeit, sowohl für seine Figuren als auch für das zentrale Symbol der „Kathedrale“, die weit mehr ist als ein architektonisches Kuriosum. Sie steht für Sehnsucht, Rückzug, Schöpfungsdrang und die Hoffnung, der Welt etwas Bleibendes entgegenzusetzen.

Thematisch bewegt sich der Roman stark im Spannungsfeld zwischen Mensch und Natur. Die Liebe zu den Vögeln wirkt nie kitschig, sondern ernsthaft und manchmal sogar verstörend, weil sie mit einem fast religiösen Eifer verbunden ist. Freund stellt dabei unaufdringlich Fragen nach Verantwortung, nach der Berechtigung großer Visionen und nach dem Preis, den Menschen zahlen, wenn sie sich einer Idee vollständig verschreiben.

Die Figurenzeichnung ist zurückhaltend, aber präzise. Keine Figur drängt sich in den Vordergrund, keine wird psychologisch ausgestellt – stattdessen entsteht Tiefe durch kleine Gesten, Erinnerungen und unausgesprochene Spannungen. Besonders stark ist das Zusammenspiel von Nähe und Distanz: Beziehungen wirken brüchig, oft von Sprachlosigkeit geprägt, was gut zur grundsätzlichen Stimmung des Romans passt.

Der Spannungsbogen ist eher subtil als dramatisch. Die Kathedrale der Vögel lebt nicht von äußeren Konflikten oder großen Wendungen, sondern von innerer Bewegung. Das kann fordernd sein, weil das Buch Geduld verlangt und sich klar gegen schnelle Lesegewohnheiten stellt. Gleichzeitig entsteht gerade daraus eine nachhaltige Wirkung, weil sich die Themen langsam setzen und lange nachhallen.

Die Kathedrale der Vögel ist ein stiller, kluger Roman über Obsession, Naturverbundenheit und menschliche Isolation. Wieland Freund gelingt es, ein starkes zentrales Bild mit einer fein gearbeiteten Erzählweise zu verbinden, ohne in Symbolüberfrachtung abzurutschen. Das Buch richtet sich an Leserinnen und Leser, die literarische Ruhe, atmosphärische Dichte und thematische Tiefe schätzen. Wer Spannung im klassischen Sinn sucht, wird hier weniger fündig. Wer jedoch bereit ist, sich auf eine leise, nachdenkliche Geschichte einzulassen, entdeckt einen Roman, der lange nachwirkt und durch seine Zurückhaltung überzeugt.

4 stars
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Die Vögel sehen ihre Herrschaft schwinden und suchen einen würdigen Vertreter. Den so glauben sie in Munk gefunden zu haben und so nehmen sie ihn kurzerhand mit in ihre Burg. Sie haben die Rechnung allerdings ohne Munks Schwester gemacht.
Ein aussergwöhnlicher Phantasyroman, der zum Nachdenken anregt. Meiner Meinung nach aber nicht für die Masse geeignet.

4 stars
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Der Autor erzählt von einer Geschichte, die in gewisser Weise auf die Frage „was geschieht nach dem Tod“ eine fantastische Antwort gibt. Dadurch entsteht eine spannende Geschichte die auf einer weit entfernten Insel ihren Anfang nimmt. Die Protagonisten sind ein Geschwisterpaar, von denen einer eine besondere Gabe besitzt und somit auserwählt wurde. Die Protagonistin nimmt einen größeren Teil der Handlung ein, weswegen sie hier als der aktivere Part gezählt wird. Dadurch, dass sie ihren Bruder zu befreien versucht, sich auf eine lange Reise begibt, hat die Geschichte etwas, dass den Leser dazu bringt, erfahren zu wollen, wie es mit der Handlung weitergeht. Dabei trifft die Protagonistin auf viele weitere Figuren, Verbündete, sowie Gegner, die sie auf ihrer Reise entweder begleiten, oder ihr Ziel zu behindern versuchen. Auch wenn die Geschichte in einer Fantasywelt aufgebaut ist, so wirken doch die Handlungen durch die Schreibweise des Autors sehr glaubwürdig. Für den Leser ergibt sich so eine fantastische Reise, die zugleich auch etwas gibt. Während die Geschichte der Protagonistin eher einer Reise gleicht, erinnert die Geschichte des Protagonisten, eher einer Prüfung. Zugleich aber erschließen sich auf seiner Reise sich Welten und auch Erkenntnisse, die den Leser geradezu in Staunen versetzen. Trotz der dunklen Atmosphäre kommt der Leser nicht umhin eine Hoffnung zu spüren, die der Autor ihm vermitteln will. Zu gleichen Teilen entpuppt sich die Geschichte auch als eine Art Rebellion gegen die Obrigkeit. Die Kapitel sind kurz gehalten und teilen die Handlung so gleichmäßig ein, während die Sprache für einen angenehmen Lesefluss sorgt. Die vielen malerischen Details lassen dem Leser schnell ein Bild vor dem inneren Auge entstehen. Tatsächlich hat es sogar den Anschein als sei die Handlung um die Protagonisten herum gebaut worden. Der Leser scheint während des Lesens den Grundgedanken des Autors zu finden, der auf den ganzen Roman beruht und dies sorgt für eine gewisse Transparenz und doch zu gleichen Teilen für ein großes Lesevergnügen. Die Idee seinen Roman mit einer philosophischen Frage zu beenden, die auch eine Frage darstellt, die jede Religion versucht zu beantworten ist gleichermaßen faszinierend, wie auch einladend. Die Idee der Frage nach dem, was dem Tod folgt in eine solch fantastische und spannende Handlung einzubauen erfüllt den Leser in eine gewisse Weise mit Frieden.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass der Fantasyroman den Leser auf eine gewisse Weise zum Nachdenken anregt und diesem zugleich ein schönes sowie interessantes Bild mit auf den Weg gibt.

5 stars
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5 stars

Dies ist ein Fantasy-Roman für Erwachsene und Jugendliche. Es ist ein Märchen für Erwachsene – ruhig, poetisch und ein bisschen düster. Das Buch war nominiert für den SERAPH 2026, einen wichtigen Fantasy-Preis .

Worum geht es?
Munk ist ein besonderer Junge. Er hat schwarzes Haar wie ein Rabe und Augen wie ein Uhu. Er kann die Toten in seinen Träumen sehen. Mit seiner mutigen Schwester Enna lebt er auf einer kleinen Insel.

Eines Tages kommen Krieger und verschleppen Munk. Sie bringen ihn zur Burg des bösen Greifen von Amser. Der Greif ist grausam und herrscht mit Gewalt. Munk muss für ihn arbeiten. Tief im Burgberg entdeckt er ein schreckliches Geheimnis .

Seine Schwester Enna macht sich auf den Weg, um ihn zu retten. Unterwegs trifft sie Menschen mit besonderen Kräften. Sie sind wie Munk: Sie haben das Erbe der Vögel in sich. Man nennt sie "Andervögel" .

Munk muss in die "Kathedrale der Vögel" gehen. Das ist kein richtiger Dom aus Stein. Es ist ein Ort im Berg. Dort schickt der Greif ihn ins Totenreich. Munk muss dort Dinge holen. Aber das Totenreich ist gefährlich. Und der Greif bedroht nicht nur die Lebenden, sondern auch die Toten .

Für wen ist das Buch?
Für Leser, die leise Fantasy mögen. Für Menschen, die Geschichten lieben mit viel Atmosphäre. Für alle, die sich auf langsame Entfaltung einlassen wollen. Wer Action und schnelle Spannung sucht, ist hier falsch .

Meine Meinung:
Das Buch ist anders als andere Fantasy-Bücher. Es ist ruhig und besinnlich. Die Sprache ist schön und poetisch . Die Vögel spielen eine große Rolle – sie sind überall .

Munk ist ein stiller Held. Nicht laut und stark, sondern in sich gekehrt und besonders . Seine Schwester Enna ist mutig und treu. Die bösen Figuren sind wirklich grausam.

Aber: Die Figuren bleiben etwas fremd. Man kommt ihnen nah, aber nicht ganz nah. Das macht es schwerer, mit ihnen zu fühlen . Die Spannung ist nicht hoch. Es passiert nicht viel auf einmal .

Trotzdem: Das Buch hat einen Zauber. Es bleibt im Kopf. Wenn ich heute Vögel sehe, denke ich an Munk .

Mein Fazit:
Ein stilles, kluges Buch für Menschen, die Fantasy mit Tiefe mögen. Es ist kein Buch zum Wegfiebern, sondern zum Genießen . Wer sich darauf einlässt, findet eine wunderschöne Geschichte über Mut, Geschwisterliebe und das Geheimnis zwischen Leben und Tod.

5 stars
5 stars
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4 stars

Ein poetischer Fantasyroman der eher leisen Töne, aber voller Magie

Munk liebt es, auf den Klippen der kleinen Insel zu sitzen und Vögel zu beobachten. Er selbst hat auch einiges seiner Lieblingstiere an sich: die Augen eines Uhus und die Haare eines Raben. Und in seinen Träumen sieht er Menschen, die bald sterben werden.
Als er eines Tages von seiner Schwester Enna träumt, ist er entschlossen, die Insel zu verlassen. So wehrt er sich auch nicht, als die Greifenkriegerin Magwit mit ihrem Gefolge auftaucht und ihn in die Burg des geheimnisvollen Greifenherrschers entführt. Hier muss er dem Greifen dienen und erfährt das schaurige Geheimnis der Kathedrale der Vögel. Doch Enna reist ihm hinterher und setzt alles daran, Munk aus den Fängen von Magwit zu befreien.
Ohne spektakuläre Action verseht es Wieland Freund wieder, eine intensive und düstere Atmosphäre zu schaffen, die einen sofort gefangen nimmt. Der manchmal archaisch anmutende Roman erzählt von Besessenheit und Gier, aber auch von Freundschaften und der bedingungslosen Liebe unter Geschwistern. Ich schätze Wieland Freunds stille und doch so intensive Geschichten sehr, die sich wohltuend von der breiten Masse abheben.

4 stars
4 stars
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