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Safe Space
Der sicherste Ort. Eine tödliche Falle. Der atemberaubende neue Thriller der aufregenden jungen Stimme des psychologischen Nervenkitzels. Thriller
von Sarah Bestgen
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Erscheinungstermin 28.11.2025 | Archivierungsdatum 01.02.2026
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Zum Inhalt
Dieses Buch gibt es in zwei Versionen: mit und ohne Farbschnitt. Sobald die Farbschnitt-Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir die Ausgabe ohne Farbschnitt aus.
Dein Geheimnis ist entsetzlich.
Dein Plan ist raffiniert.
Doch: Dein Gegner hat dich längst im Visier ...
Sadisten, Psychopathen, Serienmörder - die forensische Psychologin Anna Salomon weiß um die dunklen Abgründe der menschlichen Natur. Sie gilt als Ausnahmetalent in der Behandlung von Straftätern und ist bekannt dafür, die undurchdringlichsten Fassaden zu durchschauen. Doch niemand ahnt, was sich hinter ihrer eigenen verbirgt. Denn ausgerechnet in den Mauern eines Hochsicherheitsgefängnisses jagt Anna ihrer ganz persönlichen Heilung hinterher. Auf der Suche nach der Wahrheit ist sie bereit, alles zu riskieren. Nur: Sie ist nicht die Einzige, die ein gefährliches Spiel spielt. Jemand spielt mit - der Einsatz ist Annas Leben ...
Der neue Thriller der Autorin des Erfolgsdebüts HAPPY END - eine fesselnde Reise in die dunkelsten Kammern der menschlichen Psyche
»Was für ein Debüt! HAPPY END ist eine emotionale Achterbahnfahrt (...) kaum ist sie zu Ende, möchte man vor Begeisterung rufen: Noch mal!« MIKE ALTWICKER, WDR
Dieses Buch gibt es in zwei Versionen: mit und ohne Farbschnitt. Sobald die Farbschnitt-Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir die Ausgabe ohne Farbschnitt aus.
Dein Geheimnis ist entsetzlich.
Dein...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783757701567 |
| PREIS | 17,00 € (EUR) |
| SEITEN | 400 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
„Safe Space“ ist das zweite Buch der Autorin, welches ich gelesen habe und es hat mir auch gut gefallen. Es ist ein genialer Thriller, der etwas düsterer ist. Ich konnte meine eigenen Theorien aufstellen und mitfiebern. Das fand ich richtig gut. Der Verlauf war nicht vorhersehbar, aber immerzu logisch. Vor allem die Aufklärung am Ende hat mir richtig gut gefallen. Ich mochte die unterschiedlichen Perspektiven und habe das Buch wirklich verschlungen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.
Katz und Maus
Wer auf psychologische Thriller voller Fallstricke und absurd überraschender Wendungen steht, der ist hier genau richtig. Hier ist eigentlich nichts, wie es zu sein scheint, auch wenn die POVs dem Leser zwar einen Hinweis geben, wonach wir hier die Augen offenhalten müssen, hat mich die Auflösung absolut kalt erwischt. Passiert mir nicht so häufig, daher bin ich schon allein deswegen ein bisschen begeistert
Die Prämisse der Geschichte fand ich total spannend und auch die Erzählweise, die zwischen Gegenwart und Vergangenheit wechselt, ist sehr passend gewählt und erzeugt eine gute Grundstimmung. Ich mag, dass die Bedrohung eher unterschwellig ist, man eigentlich weiß, wie der Ausgang dieser Geschichte sein muss, es sich aber so vorsichtig und hinterhältig anbahnt, dass man trotzdem überrascht ist.
Das Setting der JAV fand ich als Schlachtfeld erstaunlich gut gewählt und hier wird viel mit Stimmung, Misstrauen und Verdachtsmomenten gearbeitet. Alles sehr subtil und so angelegt, dass die Protagonistin beginnt an sich selbst zu zweifeln. Das war wirklich gelungen umgesetzt. Die Handlung ist schon relativ dicht und emotional aufgeladen. Und genau das sorgt dafür, dass Rationalität und Professionalität hier zunehmend ausgehebelt werden und Protagonistin Anna zu entgleiten droht.
Ich weiß gar nicht so genau, was mich mehr mitgenommen hat: Sinas Schicksals und Annas unermüdliche Suche nach Antworten, egal wie schmerzlich diese ausfallen könnten.
Vom Tempo her ging mir die Geschichte fast ein bisschen zu schnell, um eine echte Sogwirkung zu erzeugen. Neue Erkenntnisse kann man als Leser kaum sacken lassen, weil die Geschichte so schnell voranschreitet und eigentlich durchweg irgendwas passiert, das die Handlung vorantreibt. Trotzdem, oder vielleicht auch genau deswegen, liest sich das Buch toll weg, ist stark geplottet und durchweg spannend, wenn auch auf eher dezente Art.
Mir hats gut gefallen.
Bärbel K, Rezensent*in
Anna Salomon hat ihr Studium der forensischen Psychiatrie als Jahrgangsbeste abgeschlossen. Sie hat ihr Ziel erreicht als sie nun auch noch die Stelle in der JVA Weyer antreten kann. Denn Anna hat einen Plan, einen Plan den keiner außer ihr kennt…
Den Prolog finde ich beeindruckend. Es werden die Sterbearten erklärt und am Ende folgt der Ich-Bezug auf den Erzähler, der mich neugierig auf das weitere Buch gemacht hat.
Wie Anna von Selbstzweifeln bei ihrem Job in der JVA gequält wird, hat mich anfangs ein wenig an ihrer Fachkompetenz zweifeln lassen. Dabei ist die durchaus vorhanden, nur leider lässt ihr ihr eigener Plan und die nächtlichen Albträume dafür kaum Spielraum.
An manchen Stellen war mir ihre Zerrissenheit etwas zu viel ausgeweitet.
Interessanter fand ich dagegen, wie immer wieder Kapitel unter dem Titel Leon Einblicke in das Leben dieses Leon gaben. Wie in diesen Kapiteln dessen Gegenwart in die Erlebnisse der Vergangenheit übergingen, fand ich spannend, oft traurig und doch hat sich mir immer wieder die Frage gestellt, wie das alles mit Anna zusammenhängt. Das ist nicht nur stilistisch gut gelungen, das hat auch Spannung gebracht. Das Ende des Thrillers empfand ich als ein Explosionsgemisch aus Manipulation, Emotion und Verzweiflung. Brillant beschrieben hat das meinen Gesamteindruck des Buchs nochmal verbessert. Von mir gibt’s 4 Lese-Sterne.
Ich mochte die Geschichte sehr gerne. Fühlte mich angenehm unterhalten und habe auch die Protagonisten sehr gemocht.
Der Schreibstil war angenehm und flüssig zu lesen, wodurch ich gut durch das Buch kam.
Safe Space - was für ein Psychothriller!
Das war so spannend! Eine Psychologin, die im Gefängnisumfeld unter Schwerverbrechern auf eigene Faust ermittelt, das war echt krass! Und zu sehen, wie sie fast daran zugrundegeht... Wahnsinn! Und der Schluss erst, da wäre ich beim miträtseln nie im Leben darauf gekommen! Großartige Unterhaltung mit Gänsehaut! Ich werde das Buch gerne unseren Kunden empfehlen!
Wow! Sarah Bestgen hat mit ihrem zweiten Thriller ordentlich nachgelegt und mich einmalmehr sprachlos zurückgelassen!
Anna Salomonv ist forensische Psychologin. Sie hat sich bereits einen guten Ruf erarbeitet und tritt nun ihre Stelle in der SothA (Sozialtherapeutischen Abteilung) des Hochsicherheitsgefängnisses Weyer an. Sie hofft dort, den Fall aufzuklären, der ihr keine Ruhe lässt. Dadurch begibt sie sich in tödliche Gefahr, den jemand ist auch ihr auf der Spur.
Bereits im Prolog werden wir mit dem Thema Tod, seinen möglichen Ursachen und dem Ablauf des Sterbens konfrontiert. Ein interessanter, aber auch lehrreicher Einstieg. Im weiteren Verlauf des Thrillers erfahren wir im Wechsel aus der Perspektive von Anna, eines gewissen Leon und durch Tagebuchauszüge von Annas Schwester Sina mehr aus Vergangenheit und Gegenwart. Dadurch gelingt es Sarah Bestgen wieder einmal, von Anfang an Spannung aufzubauen und lässt die Lesenden rätseln. Einmal angefangen konnte ich den Thriller nicht mehr weglegen. Bereits ihr Debüt hat mich begeistert, bei diesem Thriller setzt Bestgen noch einmal einen drauf. Ich fand die beschriebene Atmosphäre im Hochsicherheitstrakt und die Gespräche mit den dortigen Häftlingen sehr gelungen. Auch die Gefühle der Protagonist*innen werden gekonnt beschrieben, hier merkt man deutlich, dass Sarah Bestgen vom Fach ist. Bestgens Sprache ist klar und verständlich, auch ohne psychologische Ausbildung nachvollziehbar. Die wechselnden Perspektiven treiben durch den Thriller. Ich hatte Vermutungen, habe diese wieder verworfen, mit dem Knaller am Ende habe ich nicht gerechnet. Mein Verdacht ging in eine andere Richtung, zumindest zum Teil. Es ist nicht einfach, den Thriller zu rezensieren, ohne zu viel zu verraten. Für empfindliche Leser*innen hätte ich mir eine Triggerwarnung gewünscht, zumindest was den Bereich häusliche Gewalt angeht.
Eines ist jedenfalls sicher, der Thriller gehört definitiv zu meinen Jahreshighlights 2025 und die Autorin wird von mir weiter "beobachtet". Ich hoffe auf mehr solcher gelungenen Thriller von ihr.
5 sehr gute Sterne und eine absolute Leseempfehlung gebe ich Sarah Bestgen und kann nur sagen "Weiter so!"
Anna tritt ihre neue Stelle als forensische Psychologin in der JVA Weyer an. Mit Mitte zwanzig ist sie noch recht jung, kann sich aber dennoch unter den starken und gefährlichen Männern behaupten. Was anfangs nach einer tollen Karrierechance aussieht, entpuppt sich schnell als Farce. Denn Anna hat ihre persönlichen Gründe, warum sie ausgerechnet in dieser JVA ihre Arbeit ausüben will. Sie hat einen Plan und ist fest entschlossen, diesen durchzuziehen. Doch sie hat die Rechnung ohne die kriminellen Insassen gemacht. Denn es scheint, als würde einer von ihnen genau wissen, wer Anna ist und was ihre wahren Absichten sind …
Die Story wird aus zwei Perspektiven erzählt. So lernen wir neben Anna auch noch Leon kennen. Die Kapitel von Leon sind geheimnisvoll. Er hat eine tragische Kindheit hinter sich, die immer noch an ihm nagt. Obwohl mir seine Geschichte sehr nahe ging, haben mir seine Handlungen durchaus Joe-Goldberg-Vibes gegeben. Anna Salomon ist keine gewöhnliche Protagonistin. Ganz im Gegenteil! Sie ist die entschlossenste, stärkste und klügste Psychologin, die ich je kennenlernen dufte. Um endgültig mit den Ereignissen ihrer Vergangenheit abschließen zu können, nimmt sie diesen waghalsigen Job an und begibt sich auf ein gefährliches Terrain. Ich fand es nicht nur irre interessant, mal hinter die Gefängnismauern zu blicken, sondern auch den intensiven und tiefgründigen Therapiegesprächen beizuwohnen. Die Autorin hat hier sehr schön dargestellt, dass auch harte Kerle einen weichen Kern haben können.
Der mitreißende Schreibstil von Sarah Bestgen hat mich geradezu durch die Seiten gepeitscht. Die beklemmende Atmosphäre der eiskalten Gefängnismauern hat sie dabei perfekt eingefangen und mir die ein oder andere Gänsehaut beschert. Ich war fasziniert von den Ereignissen und habe das Buch dank der durchweg präsenten Spannung in einem Rutsch weginhaliert. Das ging mir damals bei „Happy End“ übrigens nicht anders - da hat sie mich auch komplett umgehauen und restlos begeistert! Merkt euch diesen Namen für Nervenkitzel-Lektüre: Sarah Bestgen!
Fazit: Düster, geheimnisvoll und voller Spannung erzählt Sarah Bestgen hier eine Story, die mich begeistern konnte und die ich euch unbedingt empfehlen MUSS!
Nele R, Rezensent*in
Super Umsetzung und Gestalltung der Story.
Man erfahrt die Situationen aus der Betroffenen Perspektive und die Angst von der Hauptverantwortlichen ist so real geschildert, dass man fast das Gefühl hatte, dabei zu sein. Sehr zu empfehlen und des Ende ist ungewöhnlich gut, so dass man das Buch nochmals mit diesem Wissen lesen möchte.
Rezensent*in 1692207
Ich fand Band 1 schon Mega, Band 2 ist noch viel besser 🤫 es ist super gut geschrieben, durchgehend spannend, habe durchgehend mitgerätselt und das Buch regelrecht verschlungen!
Steffi H, Rezensent*in
Mörderisch gut!
Was für ein sensationeller Thriller war das denn jetzt - mein lieber Scholli!
Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut und der Klappentext verspricht wieder einen absolut spannenden Thriller - was soll ich sagen. Ich bin total begeistert, denn dieses Buch hat meine Erwartungen mehr als erfüllt.
Der Schreibstil ist flüssig und rasant, einmal mit dem Lesen angefangen, steckt man binnen kürzester Zeit mit einem ganz großen Kopfkino mittendrin in einem mega spannenden Thriller voller Geheimnisse und Intrigen.
Die Charaktere und diese ganzen äußerst bedrohlichen Situationen in dem Hochsicherheitsgefängnis Weyer wurden bildhaft und sehr gut vorstellbar beschrieben. Besonders die anzüglichen Äußerungen der Häftlinge und die ständigen Provokationen gegenüber der forensischen Psychologin Anna Salomon haben mir immer wieder eine Gänsehaut und einen extremen Pulsanstieg beschert.
Ich habe unentwegt mit Anna gebangt, gezittert und gelitten und dabei dennoch gehofft, dass sie nicht aufgibt, ihr der eigene Plan gelingt, ohne dass ihr diese Rachegedanken und dieses gefährliche Spiel irgendwann selbst zum Verhängnis werden.
Dieser Thriller ist von der ersten bis zur letzten Seite an Spannung nicht zu toppen, dazu einige äußerst geschickt eingefügte Wendungen, die mich selbst immer wieder in die Irre geführt haben. Zum Ende hin überschlagen sich die Geschehnisse noch einmal so richtig, denn hier jagt ein Twist den nächsten, so dass man vor lauter Anspannung kaum Zeit zum Durchatmen findet.
Ich fand diesen Thriller sensationell, von mir gibt es dafür hochverdiente 5 Sterne und eine glasklare Leseempfehlung!
Sarah Bestgen hat es auch mit Thriller Nummer 2 wieder geschafft, mich umzubauen.
Ruhig, mit unterschwelliger Spannung und voller psychologischer Einblicke. Ich hoffe noch auf viele weitere Werke der Autorin.
Rezensent*in 774437
Überblick:
Safe Space ist der fesselnde neue Thriller von Sarah Bestgen, der die düsteren Abgründe der menschlichen Psyche in den Mittelpunkt stellt. Nach dem Erfolg von Happy End liefert Bestgen erneut eine spannende, nervenaufreibende Geschichte, die den Leser von der ersten bis zur letzten Seite in Atem hält. Der Thriller entführt uns in die Welt der forensischen Psychologin Anna Salomon, die in einem Hochsicherheitsgefängnis nicht nur mit den dunklen Geheimnissen ihrer Klienten konfrontiert wird, sondern auch mit ihren eigenen.
Die Handlung:
Anna Salomon ist eine der besten forensischen Psychologinnen des Landes. Ihre außergewöhnliche Fähigkeit, die Abgründe der menschlichen Psyche zu durchschauen, hat sie berühmt gemacht. Doch hinter ihrer professionellen Fassade verbirgt sich ein dunkles Geheimnis, das sie selbst am Rande des Abgrunds hält. Um sich selbst zu heilen, begibt sie sich in das Herz der Dunkelheit: ein Hochsicherheitsgefängnis, in dem sie mit den gefährlichsten Straftätern arbeitet. Doch schon bald wird klar, dass Anna nicht die einzige ist, die ein riskantes Spiel spielt. Ein unsichtbarer Gegner hat sie längst ins Visier genommen und ist bereit, mit allen Mitteln zu gewinnen.
Der Thriller entfaltet sich als ein intensives psychologisches Duell, in dem Anna immer tiefer in ein Netz aus Manipulationen, Täuschungen und Bedrohungen verstrickt wird. Während sie versucht, sich selbst zu retten, gerät sie immer weiter in Gefahr – nicht nur von den Psychopathen und Serienmördern, mit denen sie arbeitet, sondern auch von jemandem, der sie viel näher kennt, als sie glaubt.
Was das Buch auszeichnet:
Sarah Bestgen versteht es meisterhaft, Spannung und psychologischen Nervenkitzel zu erzeugen. Schon nach wenigen Seiten ist der Leser in den Bann gezogen, denn Safe Space ist ein Thriller, der auf vielen Ebenen fesselt. Die Autorin taucht tief in die Psyche ihrer Protagonistin ein und zeigt auf brillante Weise, wie ein Mensch, der täglich mit den dunkelsten Seiten der menschlichen Natur konfrontiert wird, selbst von seinen eigenen Dämonen gejagt wird.
Die Charaktere sind vielschichtig und gut entwickelt. Anna Salomon ist keine gewöhnliche Heldin. Ihre Fehler und Ängste machen sie zu einer äußerst menschlichen und authentischen Figur, die der Leser trotz ihrer Schwächen in sein Herz schließt. Die Bedrohung, die von den anderen Gefangenen und einem unbekannten Gegner ausgeht, wird meisterhaft aufgebaut, sodass der Leser ständig auf der Hut ist und sich fragt, wer Freund und wer Feind ist.
Ein weiteres Highlight des Buches ist die düstere, klaustrophobische Atmosphäre. Die engen Gänge des Gefängnisses und die psychologischen Spiele zwischen den Charakteren machen den Thriller zu einer packenden und zugleich verstörenden Lektüre.
Fazit:
Safe Space ist ein Thriller, der mit seinen psychologischen Elementen und unerwarteten Wendungen sofort fesselt. Sarah Bestgen hat es geschafft, die Grenzen zwischen Gut und Böse zu verwischen und eine Geschichte zu erzählen, die den Leser sowohl emotional als auch intellektuell herausfordert. Fans von psychologischen Thrillern, die in die tiefsten Ecken der menschlichen Psyche vordringen, werden dieses Buch lieben.
Empfehlung:
Dieses Buch ist ein Muss für alle Thriller-Fans, die gerne mit den düsteren Abgründen der menschlichen Seele konfrontiert werden und nicht vor psychologischen Spannungskurven zurückschrecken. Safe Space ist nichts für Zartbesaitete, sondern ein Thriller, der den Leser immer tiefer in den Strudel von Geheimnissen, Manipulationen und Gefahr zieht.
Merve U, Rezensent*in
Das Buch "Safe space" von Sarah Bestgen ist ein absolut fesselnder Psychothriller! Die Geschichte ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite und hält einige krasse Wendungen bereit. Dazu kommt der tolle Schreibstil von Sarah Bestgen, der einen wirklich in die düsteren Abgründe der Psyche eintauchen lässt. Klare Leseempfehlung für alle Thriller-Fans.
Von mir gibt es 5 von 5 Punkte.
Wiebke I, Rezensent*in
6 Sterne/ ein trauriges, spannendes und mitreißendes Meisterstück!
Anna fängt als Psychologin in der JVA an. Was keiner weiß: es geht ihr hier weniger um den Job, Straftäter zu therapieren, als um ihre persönlichen Motive.
Ganz harmlos wechselt die Perspektive zunächst zwischen Anna und Jonas. Mich hat es schon umgehauen, als mir erst die Zeiten und dann noch Annas Motiv bewusst wurden. Spannend ging es dann weiter, der Schreibstil fesselt einen und hält jede Menge Überraschungen bereit, auch am Ende.
Wer gerne mitdenkt und miträtselt wird hierdran Freude haben.
Man will inhaltlich nicht zu viel verraten, aber man fühlt mit- egal, ob Empathie, Spannung oder Aufregung.
Ganz großes Lob!
Rezensent*in 1571823
Vor sechs Jahren ist Sina verschwunden. Einzig ein Blutfleck auf dem Teppich lässt Schlimmstes erahnen. Ihre Schwester, die lange keinen Kontakt mehr hatte, kann nicht loslassen. Sie sucht verzweifelt nach der Wahrheit. Einzig das Tagebuch der Verschwundenen gibt Hinweise. Um dem möglichen Täter näher zu kommen, wird die Frau Psychologin und nimmt eine Stelle in einem Gefängnis an. Es beginnt ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel.
Raffiniert spinnt die Autorin ihr Netz, in dem sie die Leser zappeln lässt. Häppchenweise werden die Informationen präsentiert. Man lernt das komplizierte Leben der jungen Frau kennen, die eines Tages verschwindet. Die letzten Personen, die näheren Kontakt zu der Frau hatten, sind an einer Hand abzuzählen. Trotzdem wird die Suche immer verwirrender. Genau wie die Psychologin verfolgt man Spuren, erlebt Wendungen und wird in den Strudel der Geschehnisse gezogen. Das ist nicht nur äußerst spannend erzählt, sondern bis zum Schluss immer wieder überraschend. Genauso wünscht man sich einen guten Thriller. Die Figuren sind glaubhaft beschrieben, man spürt die Verzweiflung der älteren Schwester, fühlt und fiebert mit. Erstklassige Unterhaltung, die sich hinter großen Vorbildern nicht zu verstecken braucht.
Tanja S, Rezensent*in
ich bin begeistert! Der Thriller ist fesselnd und kurzweilig. Die Story ist mal was anderes - Ende nichtvorhersehbar. Von meiner Seite eine klare Empfehlung
Was war das?????
ich bin komplett begeistert. Das Buch hat mich sofort gepackt. Der einfache Schreibstil und die kurzen Kapitel machen einen super angenehmen Lesefluss und das Buch war sowas von spannend, dass ich es sofort inhaliert habe und nur so durch die Seiten geflogen bin. Das wird definitiv nicht das letzte sein, was ich von Sarah Bestgen lesen werde
Rezensent*in 1914825
Das 2. Buch von Sarah Bestgen ist genau so genial wie das 1. Buch
Sie hat einen ganz besonderen Schreibstil, die Seiten fliegen durch die Finger und die Nächte sich entsprechend kurz für den Leser.
Der Spannungsbogen ist von Anfang bis zum Ende extrem hoch!
Das Setting ist eine JVA, mich hat es sehr interessiert dort gedanklich hinter die Kulissen schauen zu dürfen.
Mir gefiel besonders die abwechselnden Sichtweisen aus denen erzählt wird. Es gibt dem Buch eine tolle Dynamik.
Ein unglaublich spannender Thriller.
Von mir eine absolute Leseempfehlung und grosses Dankeschön!
Saskia O, Buchhändler*in
Gut durchdachte Geschichte, spannende Handlung, gute Dialoge. Alles in allem ein lesenswertes Buch. Auch wenn das Ende für mich doch überraschend war.
Carmen E, Buchhändler*in
Auf der Suche nach dem Mörder Ihrer Schwester, gerät Anna in ein verwirrendes Katz- und Maus-Spiel. Die junge Psychologin Anna hat ein entsetzliches Geheimnis und einen raffinierten Plan, den Sie niemandem erzählt. Das Psychospiel mit dem Mörder Ihrer Schwester und Anna endet total überraschend mit einem Twist, den sich NIEMAND vorgestellt hat. Sind die «Bösen» immer die, die hinter Gitter sitzen? …. unbedingt lesen
Puh, das war ja mal wieder ein rasanter Ritt. Dieses Buch hat mich von Anfang an gepackt und ich konnte kaum zwischendurch aufhören. Ich lese ja immer im Zug auf dem Weg zur Arbeit und die letzten Tage war mir die Fahrt zu kurz, ich wäre gern sitzen geblieben, weil das Buch einfach so spannend war.
Anna Salomon fängt in der JVA als Anstaltspsychologin an, aber sie verfolgt ihr eigenes geheimes Ziel: Ihre Schwester ist vor Jahren verschwunden und sie glaubt, dass der Mörder in der JVA einsitzt, nur kennt sie seine Identität nicht. Schnell ist klar, dass die Gefangenen keine normalen Patienten sind, sondern vielmehr die junge Psychologin provozieren und mit ihr spielen. Denn jemand weiß von ihrer Schwester!
Das ganze Setting ist unglaublich beklemmend. Anna ist eingeschlossen, wenn sie zur Arbeit geht, gibt ihr Handy ab, hat nur einen Notfallknopf dabei, sie ist jung und blond und die Gefangenen sind Schwerverbrecher der übelsten Art. Aber sie klug und weiß sich zu behaupten.
Mir hat die Geschichte gut gefallen. Die Perspektive wechselt zwischen Anna, Leon und den Tagebucheinträgen von Sina, Annas Schwester, hin und her. Häppchenweise erfährt man immer mehr, dadurch entwickelt sich ein Sog, dass man immer weiterlesen möchte.
Das war mein erstes Buch von Sarah Bestgen, es wird definitiv nicht das letzte sein!
Christian Z, Rezensent*in
„Safe Space“ ist nach ihrem Debüt der zweite Thriller der Autorin Sarah Bestgen und sie hat auch spannungstechnisch eine Steigerung vollbracht.
Die forensische Psychologin Anna Salomon kennt sich mit der kranken Seele der Menschen aus und gilt als Ausnahmetalent bei der Behandlung von Straftätern. Hinter den Mauern eines Hochsicherheitsgefängnisses will Anna ihre Karriere fortsetzen, jedoch will man ihr dort erst auf den Zahn füllen. Aber auch Anna hat im privaten Bereich mit ihrer Psyche zu kämpfen. Ihre Schwester Sina ist verschwunden, nachdem sie in einer toxischen Beziehung war und vielleicht sogar ermordet wurde. Alpträume plagen die Psychologin. Aber sie wollte nicht ohne Grund im Gefängnis arbeiten, sie verfolgt hier andere Ziele. Doch bald kommt sie jemanden zu Nahe und die Mischung aus Vergangenheit und Zukunft stellen ihr Leben komplett auf den Kopf. Eine lebensgefährliche Situation entwickelt sich.
Der neue Thriller ist nur eins, spannend und voller menschlicher Abgründe. Psychologisch gut recherchiert, atmosphärisch aufgebaut und mit einem packenden Schreibstil versehen kann man sich hier auf tolle Lesestunden freuen. Eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne für dieses clevere Spiel.
Überraschend und absolut unvorhersehbar!
Anna Salomon hat einen Plan. Einen, von dem niemand etwas wissen darf – nicht einmal ihr Lebensgefährte. Und auch wir Leserinnen und Leser tappen lange im Dunkeln.
Klar ist nur: Anna beginnt als forensische Psychologin in einem Hochsicherheitsgefängnis zu arbeiten. Dort soll sie Serienmörder, Sadisten und Psychopathen therapieren – Menschen, die Schreckliches getan haben. Ihre Aufgabe ist es, sie dazu zu bringen, ihre Taten zu hinterfragen und zu verstehen. Schon bald merkt man: Diese Arbeit bringt sie an ihre Grenzen. Sie blickt in die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele – und muss dabei höllisch aufpassen, sich selbst nicht zu verlieren.
Doch was steckt hinter all dem? Warum tut sie sich das an? Was sucht sie wirklich in diesem Gefängnis?
Nach und nach erfährt man mehr über Anna, und ich konnte beim Lesen kaum aufhören. Besonders beeindruckt haben mich die Beschreibungen der Therapiesitzungen und Annas Gedanken dabei – intensiv, mitreißend und unglaublich realistisch. Ich hatte oft das Gefühl, direkt neben ihr im Raum zu sitzen und ihre Anspannung zu spüren.
Mit jedem Kapitel steigt die Spannung weiter, und je mehr man versteht, desto größer wird die Gefahr, in der Anna steckt. Das Ende hat mich komplett überrascht – ich habe wirklich nicht damit gerechnet!
Ein absolut fesselndes Buch, das mich von der ersten bis zur letzten Seite gepackt hat.
Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung und verdiente ⭐⭐⭐⭐⭐!
Denise P, Rezensent*in
Dies war mein erstes Buch von Sarah und ich weiß jetzt auch, warum sie viele so lieben und feiern. Man ist von der ersten Seite an in der Geschichte, die spannend, düster und rätselhaft hast. Allein schon die Geschichte von Anna, die als junge und attraktive Psychologin in einem Hochsicherheitsgefängnis sitzt, in dem Vergewaltiger und Mörder sitzen, hinterlässt ein unbehagliches Gefühl.
Die Spannung steigt im letzten Drittel nochmal rasant an und auch das Ende habe ich persönlich nicht kommen sehen. Ein grandioser Thriller und ich freue mich schon auf Happy End, der auf meiner SuB Liste steht.
Absolute Leseempfehlung 5/5 ⭐️
Doreen B, Rezensent*in
Ein Psychothriller, der mich überrascht hat.
Erzählt wird im Buch von Anna, einer forensischen Psychologin.
Sie will das Verschwinden ihrer Schwester Sina vor 6 Jahren aufklären.
Dabei begibt sie sich in eine Grauzone, da sie, vorbei an allen Regeln, in einer Strafvollzugsanstalt als Therapeutin anfängt. Unter den Insassen will sie nach Verbindungen zu ihrer Schwester suchen.
Immer wieder werden Tagebuchausschnitte von Sina in die Geschichte eingebaut, die deren Ängste und teilweise ihre Hilflosigkeit widerspiegeln. Die Zusammenhänge zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart sind geschickt kombiniert, so dass ich tatsächlich bis zum Schluss nicht wusste wer genau, was genau, wie getan hat.
Es herrscht eine düstere, oft von Verzweiflung und Ängsten geprägte Stimmung im Buch, ohne dass die Hoffnung auf ein positives Ende vollkommen verloren geht.
Klare Leseempfehlung für dunkle Herbsttage!
Stephanie B, Rezensent*in
„Safe Space“ von Sarah Bestgen hat mich von der ersten Seite an gefesselt und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Der Schreibstil ist flüssig, präzise und psychologisch äußerst fein gearbeitet. Ich hatte beim Lesen ständig das Gefühl, tiefer in die Gedankenwelt der Figuren hineingezogen zu werden – unangenehm nah, aber genau deshalb so wirkungsvoll. Besonders die wechselnden Perspektiven haben für mich einen starken Sog entwickelt und die Spannung konsequent hochgehalten.
Das Setting im Hochsicherheitsgefängnis ist außergewöhnlich und eines der großen Highlights des Romans. Die Enge, die ständige Überwachung und die latente Bedrohung sind so eindringlich beschrieben, dass ich die beklemmende Atmosphäre körperlich gespürt habe. Dieser Ort ist nicht nur Kulisse, sondern ein aktiver Teil der Geschichte, der das Handeln und Denken der Figuren massiv beeinflusst.
Anna ist eine komplexe, vielschichtige Protagonistin, die mich gleichzeitig fasziniert und irritiert hat. Nicht jede ihrer Entscheidungen war für mich sofort nachvollziehbar – aber genau das macht sie so real. Sie ist keine glatte Thrillerheldin, sondern ein Mensch mit Brüchen, Zweifeln und dunklen Ecken. Ein Satz, der mir besonders im Gedächtnis geblieben ist, lautet:
„Sicherheit ist manchmal nur eine Illusion, die wir brauchen, um unsere Angst zu ertragen.“
Auch wenn einzelne Passagen etwas ruhiger oder wiederholend wirkten, haben mich die überraschenden Wendungen und die psychologische Tiefe vollkommen überzeugt. Die Auflösung mag konstruiert erscheinen, für mich fügte sie sich jedoch schlüssig in das beklemmende Gesamtbild ein.
Fazit:
Für mich ist „Safe Space“ ein intensiver, klug konstruierter Thriller, der durch starkes Setting, psychologischen Tiefgang und einen mitreißenden Schreibstil besticht. Sarah Bestgen gelingt es, Spannung nicht nur über Handlung, sondern über Atmosphäre und Figuren zu erzeugen.
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ — Ein fesselnder Thriller, der unter die Haut geht und lange nachhallt.
Rezensent*in 1942761
Safe Space hat mich überrascht im besten Sinne.
Die Protagonistin war mir von Anfang an sympathisch, und je mehr sich die Spannung aufgebaut hat, desto schwerer fiel es mir, das Buch wegzulegen.
Was ich besonders mochte: Die Handlung blieb bis zum Schluss unvorhersehbar (für mich).
Ich lag mit meinen eigenen Theorien komplett daneben und genau das macht für mich einen gelungenen Thriller aus.
Auch das Setting war mal etwas ‚anderes‘.
Die Einblicke in den Alltag einer JVA, kombiniert mit dem psychologischen Blick der Therapeuten, haben für eine ganz eigene Atmosphäre gesorgt düster, intensiv und gleichzeitig beklemmend realistisch.
Ein Buch, das nicht nur spannend ist, sondern auch unter die Haut geht.
Der Thriller hat mir richtig gut gefallen. Er hat schon eine tolle Aufmachung. So hat man bereits bei dem Cover richtig Lust auf den Inhalt. Auch die Story gefällt mir sehr gut. Sie ist wendungsreich und originell. Die Figuren sind interessant angelegt, teilweise mysteriös. Der Schreibstil ist packend und detailreich. Ich habe mich richtig gut unterhalten gefühlt und empfehle das Buch deshalb sehr gerne weiter.
Anna Salomon arbeitet als forensische Psychologin und hat jüngst eine Stelle in einem Hochsicherheitsgefängnis angenommen. Ihr Hauptanliegen ist es, das Rätsel um das Verschwinden ihrer Schwester zu lösen.
Das Buch beginnt sofort mit Spannung. Die verschiedenen Blickwinkel machen die Lektüre besonders fesselnd. Auf der einen Seite begleitet man Anna auf ihrer Suche nach dem Verbleib ihrer Schwester, die seit sechs Jahren vermisst wird. Ihre Nachforschungen führen sie in einen Bereich des Gefängnisses, in dem die schlimmsten Verbrecher untergebracht sind.
Außerdem gibt es Tagebucheinträge von Sina, die in einer toxischen Partnerschaft lebt, und von Leon, der in seiner Jugend viele leidvolle Erfahrungen gemacht hat. Diese Einblicke berührten mich tief.
Während Anna versucht, das perfide Spiel, das mit ihr gespielt wird, zu durchschauen, unternimmt sie alles, um die Wahrheit zu finden. Die Wendungen sind gelungen und überraschend. Auch wenn ich schon früh erahnte, wer dahintersteckt, gab es dennoch eine unvorhersehbare Entwicklung, die selbst mich überrascht hat.
Fazit: Auch dieser Thriller hat mich nach Happy End überzeugt. Es ist von Anfang bis Ende spannend und hat mich bis zur letzten Seite mitfiebern lassen.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne
In „Safe Space“ von Sarah Bestgen wird die Geschichte von Anna Salomon erzählt. Sie ist frisch gebackene forensische Psychologin und beginnt ihre Arbeit in einer Hochsicherheitseinrichtung.
Die Erzählung begleitet Anna bei ihrer Arbeit und ihren Nachforschungen und zeigt, wie sich Stück für Stück die Verbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart ergeben. Die Darstellung der Gespräche mit den Insassen und die Atmosphäre im Gefängnis sorgen für eine beklemmende Stimmung, die die Spannung über weite Strecken aufrechterhält. Ich hatte meine eigenen Theorien, von denen sich nur wenige bestätigt haben. Am Ende wurde jedoch alles logisch und nachvollziehbar aufgelöst.
Ein Punkt, der mich ein bisschen irritiert hat, war die Tatsache, dass es in manchen Bereichen der Hochsicherheitseinrichtung keine durchgehende Videoüberwachung gab. Gerade in einer solchen Umgebung hätte ich erwartet, dass mehr Hinweise durch Kameras nutzbar wären. Trotzdem haben die Enthüllungen der Handlung am Ende für mich gut funktioniert.
Insgesamt war es für mich ein unterhaltsamer Psychothriller, der mich mitgerissen hat und bei dem ich bis zum Schluss mitgerätselt habe.
Safe Space hat mich vor allem durch seine psychologische Tiefe überzeugt. Sarah Bestgen versteht es, nicht nur Spannung zu erzeugen, sondern auch die innere Zerrissenheit ihrer Hauptfigur spürbar zu machen. Anna Salomon ist keine klassische Thriller-Heldin: hochintelligent, kontrolliert, nach außen souverän – und innerlich selbst Teil jener Dunkelheit, die sie beruflich zu analysieren versucht. Genau das macht sie so faszinierend.
Das Setting im Hochsicherheitsgefängnis ist beklemmend und intensiv. Es fühlt sich nie wie bloße Kulisse an, sondern wird zu einem eigenen, bedrohlichen Akteur. Besonders gelungen fand ich, wie Bestgen mit dem Begriff des „Safe Space“ spielt: Sicherheit wird hier zur Illusion, Vertrauen zur Schwachstelle. Die permanente Unsicherheit, wer manipuliert und wer manipuliert wird, sorgt für einen konstanten Spannungsbogen.
Der Schreibstil ist klar, atmosphärisch und präzise. Die Autorin verzichtet auf übertriebene Effekthascherei und setzt stattdessen auf psychologischen Nervenkitzel. Einige Szenen wirken lange nach, weil sie weniger auf Gewalt als auf mentale Bedrohung setzen. Gerade das Katz-und-Maus-Spiel auf psychologischer Ebene ist eine große Stärke des Romans.
Fazit:
Safe Space ist ein düsterer, intelligenter Thriller, der unter die Haut geht. Ein starkes Debüt mit nachhaltiger Wirkung.
Thomas G, Rezensent*in
Gelungener Nachfolger von "Happy End", dem Debüt der Autorin. Hat mich von Anfang bis zum Ende mit einer spannenden Story überzeugt.
Nach dem Debüt Happy End musste ich auch Safe Space unbedingt lesen. Beim ersten Buch war ich vom Schreibstil und vor allem von den ersten drei Vierteln sehr begeistert. Das Buch ist ein echter Pageturner, durchgehend spannend und richtig gut aufgebaut. Die Auflösung hat mich dann allerdings enttäuscht: Sie ging mir zu schnell, wirkte sehr filmisch und wurde am Ende mit einer langen Erklärung der „bösen Seite“ abgehandelt. Das fühlte sich etwas zu glatt an.
Beim zweiten Band ging es mir leider ähnlich. Bestgen schafft es erneut sehr gut, einen direkt in die Situation hineinzuziehen, und es gibt einige überraschende Momente, die die Spannung hochhalten. Gerade die psychologische Ebene funktioniert lange Zeit gut. Zum Ende hin wurde es für mich aber wieder zu vorhersehbar und erneut sehr stark wie ein Film inszeniert.
Insgesamt liest sich Safe Space flüssig und spannend, vor allem stilistisch überzeugt das Buch. Für mich verliert es jedoch durch das zu geradlinige und erklärende Ende an Wirkung.
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Jens Schumacher
Kinderbücher, Sachbuch, Sachbücher für Kinder