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Buchcover für Halbe Portion

Halbe Portion

Roman | »Halbe Portion hat mich krass berührt. Der Roman tut richtig weh, aber im guten Sinne.« Caroline Wahl

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Erscheinungstermin 14.10.2025 | Archivierungsdatum 03.12.2025


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Zum Inhalt

Ein berührendes Debüt über eine unbarmherzige Krankheit und ihre tragikomischen Momente

Sie isst wieder. Das war mal anders. Aufgewachsen in Armut, alleine mit ihrer zwanghaft dünnen Mutter, die aus der Ukraine nach Berlin migrierte, schien ihre Zukunft vorprogrammiert. Jetzt, mit Ende zwanzig, hat sie es halbwegs im Griff. Sie joggt viel, ja, zählt jede Kalorie, okay, aber sie führt ihrem Körper morgens, mittags und abends – fast – immer Nahrung zu. Auch wenn sie jeden Cent abwägt, den die Lebensmittel und ihre Zubereitung sie kosten. Nur noch ganz selten erliegt sie ihren alten Gewohnheiten, zu viel zu essen und sich anschließend zu übergeben. Es bleibt dennoch ein Fortschritt. Und dann ist da ein Date, das Hoffnung auf ein besseres Leben gibt, darauf, endgültig aus dem Teufelskreis auszubrechen. Oder doch nicht?

In Halbe Portion erzählt Elisabeth Pape eine ganz persönliche Geschichte über Essstörungen, das Aufwachsen in Armut und die damit einhergehenden Zwänge. Der Roman zeigt, warum es für Betroffene so schwer ist, mit erlernten Strukturen zu brechen und einen gesunden Umgang mit Essen und Geld zu finden. Und er spürt der Frage nach, wie uns Familie trägt, aber auch erdrückt.

Ein berührendes Debüt über eine unbarmherzige Krankheit und ihre tragikomischen Momente

Sie isst wieder. Das war mal anders...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783518475126
PREIS 22,00 € (EUR)
SEITEN 377

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Ein eindrücklicher Roman über eine junge Frau mit Essstörungen, die zum großen Teil familiär bedingt sind. Die Protagonistin schreibt sehr einfühlsam über ihr Leben, die Hoch- und Tiefpunkte. Ich fand das Buch sehr gut zu lesen und sehr informativ. Sehr empfehlenswert.

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Uff, keine leichte Kost aber das Buch hat mich sehr fasziniert und ich werde noch viel daran denken. Danke für das Leseexemplar!

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Vielen Dank für diesen ehrlichen Roman .
In zeitlichen Rückblenden erzählt die Autorin von ihrer Kindheit und wie sich dieses auf ihr heutiges Leben ausgewirkt hat . Schonungslos, offen , wahr.

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"Halbe Portion" ist das Romandebüt von Elisabeth Pape, das mich auf ganzer Linie berührt und überzeugt hat. Pape beschreibt autobiografisch über ein Leben mit Ess-Störung und ein Aufwachsen in Armut. Dabei verwischt die Grenze zwischen Autobiographie und Fiktion vemutlich hier und da, mindert den Stellenwert des Buches jedoch nicht. Im ersten Teil wechselt die zeitliche Erzählebene zwischen dem jetzt und früher, die Kapitel sind relativ kurz, dafür sehr prägsam. Im zweiten Teil gibt es nur noch das jetzt.
Der Wechsel zwischen Vergangenem und Aktuellem hat mir gut gefallen, vor allem, weil die Kapitel thematisch aufeinander abgestimmt sind und somit ein sehr gutes, rundes Bild entsteht. Die Geschichte wirkt sehr authentisch, ungeschönt und schonungslos, konnte mich auf ganzer Linie abholen und emotional mitnehmen. Ein Buch, das noch lang in Erinnerung bleiben wird.

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Es ist lange her, dass mir ein Buch so unter die Haut gegangen ist.

Erzählt wird die Geschichte der Protagonistin auf zwei Zeitebenen: in der Kindheit und im Erwachsenenalter. Die Erzählweise wirkt stellenweise wie ein Tagebuch und gibt einen sehr persönlichen Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt der Protagonistin. Ihre Mutter ist aus der Ukraine nach Deutschland gekommen und kämpfte damit, Arbeit zu finden und für sich und ihre Tochter zu sorgen. Geld ist immer knapp gewesen. Jeder Cent musste umgedreht werden.

Ein wiederkehrendes Thema ist dabei auch das Essen- und das Gewicht der Tochter, das für die Mutter eine große Rolle spielt und Anlass für ständige Kritik wird. Es gibt hier wirklich heftige Szenen, in denen deutlich wird, wie sehr das Verhalten der Mutter zur Essstörung der Tochter beiträgt. Das war nicht immer einfach für mich zu lesen. Nicht, weil ich selbst betroffen bin, sondern weil ich ein solches Verhalten in meinem nahen Umfeld erlebt habe.

Im „Jetzt“ versucht sie, ihr Leben in den Griff zu bekommen, doch vieles ist weiterhin von alten Mustern bestimmt: Kalorienzählen, die Angst, zu viel Geld auszugeben, und Gedanken, aus denen sie nur schwer ausbrechen kann. Besonders eindrücklich zeigt das Buch, welche langfristigen psychischen Folgen das Aufwachsen in Armut und einer toxischen Mutter-Tochter Beziehung haben können.

Darüber hinaus greift der Roman viele weitere Themen auf, wie Migration, kulturelle Unterschiede, Überforderung als Mutter, Scham und psychische Gewalt. Das Buch hat mich von Anfang an mitgenommen und an einigen Stellen richtig getroffen. Manche Szenen haben mir einen Kloß im Hals beschert, andere haben mich sehr nachdenklich zurückgelassen.

Ich weiß nicht, ob die Geschichte autofiktional ist, habe aber oft das Gefühl gehabt, dass hier viele eigene Erfahrungen eingeflossen sind.

Dieses Buch wird mir definitiv noch länger im Kopf bleiben. Ich kann es sehr empfehlen, würde aber eine Triggerwarnung aussprechen, da Essstörungen und psychische Gewalt hier sehr zentrale Themen sind.



Vielen Dank an NetGalley und dem Suhrkamp Verlag für das Rezensionsexemplar.

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Dieses Buch hat mich so sehr schockiert. Es erinnert ein bisschen an das Buch I'm glad my mom died, da es doch ähnliche Themen und Inhalte hat.

Das Buch springt immer wieder zwischen früher und heute hin und her. Ich war so fassungslos was der Protagonistin mit ihrer Mutter für eine Kindheit hatte und wie mit ihr umgegangen wurde. Teilweise konnte ich nicht glauben, was ich lese..

Das Ende war mir etwas abrupt und ich hätte gerne noch erfahren, wie die heutige Beziehung oder der Kontakt zur Mutter ist.

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