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Samson und das Galizische Bad
Kriminalroman
von Andrej Kurkow
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Erscheinungstermin 22.10.2025 | Archivierungsdatum N/A
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Zum Inhalt
Kiew, 1919: Ein Trupp Rotarmisten ist spurlos verschwunden, mitten in der Stadt, während eines Banjabesuchs. Als Samson im Heizofen des Badehauses Knochenreste findet, kommt er einem finsteren...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783257073263 |
| PREIS | 25,00 € (EUR) |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Rezensent*in 427080
Samson, das dritte Buch
Nach ersten beiden großartigen Romanen hier nun der dritte teil der Reihe und Samson hat sich als sympathsiche und originelle Figur noch nicht aufgebraucht. Nadjeschdas Rolle ist diesmal leider etwas kleiner. Samson schankt manchmal durch eine gewisse Naivität, wobei er ja auch noch jung ist und klugen Vorgehen.
Andrey Kurkjows Rountine und Geschick ist es zu verdanken, dass auch Dank der guten beschreibungenn und Dialoge wieder ein interessanter Plot entsteht. Und er schafft ein Gespür für den Ort Kiew und die Zeit, die Zwanziger Jahre. Das sollte auch einen vierten Teil, wenn er denn kommt, tragen.
Rezensent*in 658031
Ein außergewöhnlicher Ermittler, in einem besonderen Fall.
Samson ist ein etwas kauziger Ermittler der in Kiew im Jahr 1919 ermittelt. In seinem neusten Fall geht es um das rätselhaften Verschwinden einer Gruppe Rotarmisten.
Der Roman ist klug erzählt und lässt die Zeit des frühen zwanzigsten Jahrhunderts aufleben. Im Vordergrund Samson, der eigentlich viel zu gut für diese Welt ist und sein kluge Freundin Nadjedscha. Die Geschichte vereint eine Prise Humor mit einem spannenden Krimi und zeigt gleichzeitig die politischen Verwicklungen der Zeit.
Sehr gelungener Krimi vor historischen Hintergrund.
Rezensent*in 861419
Außergewöhnlicher Fall, sehr gut erzählt
Eingebettet in eine Zeit des Umbruchs und Mangels löst Samson hier seinen dritten Fall. Er ist wieder sehr einfallsreich und kann so seine Probleme und Aufgaben unkonventionell lösen. Die Geschichte ist interessant und wird mit feiner Ironie erzählt. Trotz der schlimmen Zeiten in den Revolutionswirren zeigen sich charmante Details und tolle Charaktere. Es gibt kleine Mauscheleien, die als Abkürzungen im Mangelstaat notwendig sind. Ich finde, dass es dem Autor außerordentlich gut gelingt, die damalige Zeit lebendig werden zu lassen. Die Personen sind einem nah, auch wenn ihre Lebensumstände ganz anders ist. Der Fall der verschwundenen Rotarmisten ist etwas Besonderes und passt hervorragend in die Erzählzeit. Heutzutage wäre er so nicht möglich gewesen und für mich macht es den Charme dieser Reihe aus, dass die Fälle interessant und abwechslungsreich sind und ein organisches Ganzes mit der Erzählzeit und den Charakteren ergeben.
Eva K, Journalist*in
Mit seinem historischen Kriminalroman "Samson und das Galizische Bad" lässt der ukrainische Autor Andrej Kurkow nunmehr zum dritten Mal den jungen Kriminalinspektor Samson in der frühen Sowjetunion ermitteln. Noch befindet sich vieles im Umbruch - doch schon ist der aufkommende Stalinismus und die eiserne Faust der Tscheka zu spüren, die Politisierung der Ermittlungen wie des ganzen noch teils revolutionären Alltags.
Daher ist auch dieser Roman einmal mehr viel mehr als ein Krimi, auch wenn Samson das Rätsel um eine Gruppe von Rotarmisten lösen muss, die nach dem Besuch eines öffentlichen Bads spurlos verschwunden sind. Nur ihre Uniformen sind geblieben. Handelt es sich um Deserteure, oder waren in dem Bad finstere Machenschaften zugange? Samson stößt auf Spekulantentum und Räubereien, muss sich um einen Kollegen und seine junge Ehe sorgen, und dann ist da noch die befürchtete Interessen- und Ermittlungskollision durch Überschneidungen mit einem Fall der Tschekisten.
Kurkow schafft es auch in seinem dritten Buch über Samson und seine Ehefrau Nadjeschda - die diesmal allerdings eher Nebenfigur bleibt - Zeitkolorit mit phantastischen Elementen und einer Prise Humor in schwierigen Zeiten zu verbinden. Sein revolutionäres Kiew ist farbenfroh und chaotisch mit dem Duft von Pferdeäpfeln und Holzöfen. Das Ende lässt allerdings ahnen, dass das Leben der Kiewer einer düsteren Phase entgegengleitet.