Don't Let The Forest In
Gefährlich süchtig machender Jugendbuch-Horror mit poetischem Dark Academia Feeling (Deutsche Ausgabe)
von CG Drews
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Erscheinungstermin 24.09.2025 | Archivierungsdatum 23.11.2025
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Zum Inhalt
Zwei Jungs, die in ihrer düsteren Kunst Rückzug suchen und ein Wald, den sie besser nicht betreten hätten. – Der gefährlich süchtig machende Horror-Bestseller von CG Drews für alle ab 16
»Es hatte ihm nicht wehgetan, sich das Herz herauszuschneiden.«
Andrew und Thomas, Schüler der Wickwood Academy, sind besondere Freunde: Andrew erfindet Märchen, so schön wie befremdlich, und Thomas schenkt ihnen in seinen Bildern von Monstern und Dunkelheit Leben. Doch als das neue Schuljahr beginnt, verhält Thomas sich seltsam. Die Kunst interessiert ihn nicht mehr und er kommt mit Blut am Ärmel zur Schule. Eines Nachts folgt Andrew Thomas in den verbotenen Wald – und trifft auf seine Albträume. Die Monster sind zum Leben erwacht und sie töten jeden, der ihnen zu nahe kommt. Gemeinsam müssen Andrew und Thomas die dunklen Kreaturen bekämpfen. Getrieben von Angst – und Liebe – begeben sich die Jungen in große Gefahr.
Doch was, wenn das Schicksal der Monster untrennbar mit dem ihres Schöpfers verbunden ist?
Der neue YA Botanical Horror-Roman von Bestseller-Autor*in CG Drews – für Leser*innen ab 16
Eine einzigartig poetische Erzählweise, märchenhafte Monster und schrecklich schöne Liebe – das ist Dark Academia, wie du sie lieben wirst
Für alle Fans von »Der Märchenerzähler«, »Scholomance« und »Wilder Girls«
Zwei Jungs, die in ihrer düsteren Kunst Rückzug suchen und ein Wald, den sie besser nicht betreten hätten. – Der gefährlich süchtig machende Horror-Bestseller von CG Drews für alle ab 16
»Es hatte ihm...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783737375658 |
| PREIS | 19,90 € (EUR) |
| SEITEN | 400 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Andrew besucht die elitäre Wickwood Academy. Er ist schüchtern, introvertiert und versucht, möglichst nicht aufzufallen. Besonders im Umgang mit anderen Menschen wirkt er unsicher, und auch seine Sexualität spielt eine zentrale Rolle in seiner inneren Zerrissenheit. Seine Leidenschaft gilt dem Schreiben von Märchen, düsteren Geschichten und Horror – dort kann er seiner Fantasie freien Lauf lassen.
Den ganzen Sommer über wartet er sehnsüchtig auf seinen Freund Thomas. Doch bei ihrem Wiedersehen verhält Thomas sich merkwürdig – und trägt sogar Blut am Ärmel. Schon bald erfährt man, dass seine Eltern verschwunden sind. Was steckt dahinter?
Thomas übernimmt in ihrer Freundschaft die Rolle des Anführers und Beschützers. Zwischen ihm und Andrew ist eine deutliche Anziehungskraft spürbar. Andrew schreibt, Thomas zeichnet – und dabei erwacht das Unheimliche zum Leben: die Monster, die aus Andrews Geschichten stammen und von Thomas auf Papier gebannt werden, beginnen plötzlich, Wirklichkeit zu werden. Sie scheinen aus dem Wald zu kommen, und gemeinsam müssen die beiden ums Überleben kämpfen.
Auch Andrews Schwester Dove spielt eine wichtige Rolle. Früher waren die drei unzertrennlich, doch nun verhält sie sich abweisend und zieht sich zurück. Diese Veränderung sorgt für zusätzliche Spannung im Gefüge der Figuren.
Die Schreibweise ist flüssig, düster und gleichzeitig poetisch. Besonders die Atmosphäre sticht heraus – eine dichte Dunkelheit, gespickt mit starken Horrormomenten und eindringlichen Monstern. Die Sprache des Autors ist schlicht beeindruckend.
Die Liebesgeschichte wirkt anfangs einseitig. Andrew hält an Thomas und auch an Dove als seinen einzigen Bezugspunkten fest, was seine Gefühle sehr intensiv, manchmal aber auch schmerzhaft macht. Andrews Unsicherheiten, seine Anhänglichkeit und Selbstaufopferung bleiben im Verlauf des Buches konstant, was nicht immer leicht zu lesen war.
Das Ende hat mich schließlich sprachlos zurückgelassen – offen, rätselhaft und voller Interpretationsspielraum.
Insgesamt ein düsterer, atmosphärischer Roman mit tollen Charakteren, faszinierenden Ideen und einer Sprache, die einen regelrecht in den Bann zieht. Ein Buch, das mich trotz kleiner Kritikpunkte begeistert hat
André V, Buchhändler*in
Ein Buch, wie geschaffen für den Herbst und die Zeit um Halloween. "Don't let the forest in" bietet eine, im positiven Sinne, verrückte Geschichte. Besonders hervorzuheben sind die ausgefallenen Monster, die durch hervorragende Illustrationen zum Leben erweckt werden. CG Drews hat hier eine poetisch geschriebene Geschichte geschaffen, die eine queere Teenager Romance mit einer spannenden Horrorgeschichte verbindet.
Düsterer Jugendthriller mit atmosphärischen Illustrationen
Don’t Let The Forest In von C.G. Drews hat mich mit seiner besonderen Mischung aus Spannung, Mystery und eindrucksvollen Illustrationen überzeugt. Schon die ersten Seiten haben eine düstere und geheimnisvolle Stimmung erzeugt, die mich sofort in den Bann gezogen hat.
Die Handlung war spannend, voller Wendungen und immer wieder von einer bedrückenden Atmosphäre durchzogen. Gerade die Szenen im Wald haben bei mir regelrechtes Gänsehaut-Feeling ausgelöst. Allerdings muss ich gestehen, dass ich zwischendurch ein paar kleine Längen gespürt habe. An manchen Stellen fiel es mir schwer, im Lesefluss zu bleiben, und ich habe das Buch kurz zur Seite legen müssen. Nach dem Weiterlesen war ich aber sofort wieder gefesselt.
Ein absolutes Highlight waren für mich die Illustrationen. Sie sind großflächig und nehmen teilweise ganze Seiten ein. Genau das hat die düstere, fast schon märchenhaft-unheimliche Atmosphäre perfekt unterstützt. Jede Illustration hat die Geschichte intensiver wirken lassen und sie zu einem besonderen Leseerlebnis gemacht.
C.G. Drews’ Schreibstil ist sehr bildhaft, emotional und angenehm zu lesen. Sie schafft es, eine bedrückende Atmosphäre zu kreieren, die sich beim Lesen regelrecht über einen legt. Auch die Charaktere waren authentisch und glaubwürdig, voller Ecken und Kanten, die sie menschlich gemacht haben. Trotzdem hätte ich mir bei manchen von ihnen ein bisschen mehr Tiefe gewünscht.
Don’t Let The Forest In ist insgesamt ein gelungener Jugendthriller, der mich nicht nur durch seine Geschichte, sondern auch durch die Illustrationen überzeugt hat. Es ist atmosphärisch, spannend und einzigartig. Ein perfektes Buch für den kommenden düsteren Herbst.
Von mir bekommt Don’t Let The Forest In verdiente 4 von 5 Sternen.
Buchhändler*in 1875808
Ich bin fertig mit dem Buch, schaue die Wand an und weiß nicht was ich denken soll und was zur Hölle ich da gerade gelesen habe - ich bin also genau da, wo Autor*in CG Drews mich haben wollte. Sicher ist aber, dass ich ganz ganz vieles in diesem Buch geliebt habe: den botanical Horror, den unreliable narrator, die düsteren Märchen und Zeichnungen dazu und vor allem die obsessive, alles verzehrende Liebesgeschichte.
Buchhändler*in 1265276
Don’t Let the Forest In von CG Drews ist ein außergewöhnlicher Jugendroman, der sich irgendwo zwischen psychologischem Horror, Dark Academia und Coming-of-Age bewegt. Die Geschichte rund um Andrew und Thomas verschwimmt gekonnt zwischen Realität und Fantasie – und zieht die Lesenden in eine Welt, in der innere Dämonen plötzlich greifbar werden.
CG Drews gelingt es meisterhaft, innere Kämpfe und Traumata in greifbare Bedrohungen zu übersetzen. Die Figuren sind komplex, verletzlich und voller Widersprüche. Besonders hervorzuheben ist die Repräsentation von Asexualität, die selten so sensibel und selbstverständlich in Jugendbüchern dargestellt wird.
Die Sprache ist bildhaft, atmosphärisch und erzeugt eine fast beklemmende Stimmung, die sich durch das gesamte Buch zieht. Manche Szenen sind verstörend, andere poetisch schön – diese Mischung macht den Roman einzigartig.
Genau das richtige Buch, um in den September und die "spooky season" zu starten. Selten habe ich eine Geschichte so verschlungen wie diese. Es war ein großer Spaß, in diese Welt und ihre Charaktere einzutachen, auch wenn ich als Leserin irgendwann selbst nicht mehr sagen konnte, was real ist und was nicht. Die Sprache der Autorin passt einfach zu der Art, wie dieses Buch erzählt ist - märchenhaft, düster und poetisch. Für mich ein neues Lieblingsbuch!
Buchhändler*in 1790364
Als er im neuen Schuljahr zurück ins Internat kommt, hofft Andrew nichts so sehr, wie dass alles so wird, wie im letzten Jahr. Dass er die Zeit mit seiner Zwillingsschwester Dove und seinem besten Freund Thomas verbringen und mit Thomas seine düsteren Märchen teilen kann, dessen monströse Geschöpfe dieser gerne zeichnet. Doch zwischen seiner Dove und Thomas herrscht eisiges Schweigen, Thomas kommt mit Blutflecken am Ärmel zur Schule und kapselt sich auch von Andrew immer weiter ab. Als Andrew ihm eines Nachts heimlich in den umliegenden Wald folgt, findet er Thomas vor, wie gegen ein Monster kämpft - ein Monster, dass er selbst gezeichnet hat.
Andrew beschließt, ihn damit nicht allein zu lassen und während die beiden nach einer Ursache suchen, gestehen sie sich auch ihre Verlangen nach einander ein. Doch die Monster werden von Nacht zu Nacht stärker und auch der Wald beginnt langsam in die Schule einzudringen - und in Andrew.
Das Buch hat eine düstere Atmosphäre voller Spannung. Ich konnte es nicht aus der Hand legen und hat mich noch lange danach nicht losgelassen. Die verstörenden Horrorelemente tragen hervorragend zu dieser bei. Da der ganze Roman aus Andrews Perspektive erzählt wird, merkt man als Leser gut, wie die Situation sich auf seine Psyche und seine Gefühle für Thomas auswirkt.
Wenn ich mich für ein Buch entscheiden könnte, das ich noch einmal lesen möchte, ohne es vorher zu kennen – es wäre dieses.
Rezensent*in 490470
Kühn und wild und Märchenhaft, so erzählt Drew die Geschichte von Andrew und Thomas, deren Geschichten durch Thomas Zeichnungen lebendig werden und deren Gefühle für einander durch die Kunst die sie schaffen ausgedrückt wird. Auch wenn das keiner von beiden zu verstehen scheint. Die Geheimnisse all das unausgesprochene scheint für mich durch die Ereignisse ausbrechen zu wollen. Die Monster und all das Gruselige das den Jungen widerfährt ist meiner Meinung nach der Spiegel ihrer unterdrückten Gefühle und Wünsche. Irgendwie muss die Wahrheit ans Licht, doch weil sie beide keine Sprache dafür finden, wird das Schweigen unerträglich, auch wenn Andrew glaubt, nur so an Thomas Freundschaft festhalten zu können. Doch längst sind beide sich so nah, wie sie es nicht offen eingestehen wollen. Auch durch das Mobbing der Mitschüler. Oder Dove, Andrews Zwilling die ihm auch nicht helfen will endlich Klarheit zu erhalten und mehr zu wissen scheint über alles was zwischen den beiden Jungen ist. Doch die weit größeren Geheimnisse entfalten sich erst nach und nach. Ein großer Paukenschlag, der alles neu bewertet und in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt.
Mich hat die ganze Atmosphäre von Anfang an total in den Bann gezogen. Es erinnert an ein gruseliges Gemälde, das langsam in die Wirklichkeit eindringt. Gleichzeitig ist da die Anziehung zwischen den beiden Jugendlichen, die beide eigentlich kaum verbergen können und gleichzeitig so großartig voreinander verbergen – weil der jeweils andere denkt, dass es nur einseitig wäre.
Ein Gothic Schauer Märchen, gleichzeitig aber im hier und jetzt eingebettet. Mir hat es wahnsinnig gut gefallen, es fällt mir dabei aber auch schwer, das genauer in Worte zu fassen, weil es mich gefühlstechnisch so stark in die Geschichte gezogen hat, das ich jetzt ganz verwirrt bin aus diesem Alptraum aufgewacht zu sein und die Wirklichkeit so ganz anders aussieht. Denn gleichzeitig ist es auch der schönste Traum. Zwischen all dem furchtbaren, das im Buch passiert, spürt man die zarten Gefühle der beiden Jungs für einander und auch, das Hoffnung besteht das sie diese nicht nur endlich erkennen sondern auch weiterhin füreinander da sein werden. Koste es was es wolle.
Man kann sich leicht in der Geschichte verlieren, in sie verkriechen und sich in der Dunkelheit darin suhlen. Ich hab es sehr geliebt.
Buchhändler*in 917590
"Don't let the forest in" von CG Drews ist nach "the honeys" das zweite Buch, das ich im Bereich Horror gelesen habe. Und ich muss ehrlich sagen, dass mich diese Geschichte hier sehr mitgerissen hat. Ich konnte mich prima in Andrew und auch Thomas hineinversetzen, ihre Gefühle nachvollziehen und auch die fehlende Logik in manch ihrer Handlungen verstehen. Rationales Handeln f#llt unter manchen Umständen alles andere als einfach und dies wurde im Roman sehr schön abgebildet.
Die Erzählung bleibt konstant spannend und ich wurde nicht mit irgendwelchen Nebenerzählungen gelangweilt. Die Beziehung zwischen Andrew und Thomas bleibt dynamisch und wichtige Themen werden flüssig in das Geschehen eingewoben. Die Monster, gegen die die beiden Jungs kämpfen werden detaillreich dargestellt, sodass der Gruselfaktor noch verstärkt wird. Hierzu gibt es für Leser, die kein bildlichen Vorstellungsvermögen haben, genaue Zeichnungen der Monster, die ich persönlich sehr genossen habe. (Manche werden wohl argumentieren, dass diese Zeichnungen die Fantasie des Lesers einschränken. Ich so nicht.) Auch wenn meine Vermutungen über das Ende sich bewahrheitet haben, so konnten mich die letzten 5 Kapitel doch noch mit einem kleinen Twist überraschen. Als ich über diesen nachgeadcht habe, haben sich einige Teile zusammengefügt und ich war positiv gestimmt, wie es CG Drews geschafft hat, die einzelnen Stränge logisch zu verknüpfen und dem Leser in der Beziehung immer wieder Brotkrumen zuzuwerfen.
Alles in einem ist das Buch eine gelungene Horrorstory, die manch zartbesaiteten Lesern wohl Alpträume bescheren wird.
Allison S, Buchhändler*in
Ein Buch, dass auch für Angsthasen wie mich geeignet ist. Spannung pur, Romanze und tiefe Gefühle, dazu ein interessanter Twist. Ein Rundum perfektes Leseerlebnis für Jugendliche und Erwachsene. Die Geschichte hätte soich an manchen Stellen aber etwas mehr aufs wesentliche konzentrieren können.
Beschäftigte*r in der Buchbranche 1822540
Wow - was für ein Buch! So atmosphärisch und perfekt für den Oktober. Ich liebe die Art von Horror - gruselige Naturwesen und Märchen. Ich liebe den Schreibstil, der so besonders ist. Ich liebe die Illustrationen. Ein schaurig schöner Roman.
Julia R, Buchhändler*in
Der Schreibstil ist wirklich wunderschön. Er passt perfekt zu der düster märchenhaften Stimmung, mit der das Buch einen von Seite eins an in seinen Bann zieht. Trotzdem muss ich sagen, dass sich mir gerade durch diesen umschreibenden Stil viele Fragen gestellt haben. Einige Dinge wurden nie klar ausgesprochen und ich weiß einfach nicht, ob sie dann wirklich so passiert sind oder doch vielmehr Einbildung und Fantasie waren. Besonders zum Ende hin war ich sehr überfordert und saß dann auch noch bei der letzten Seite antwortsuchend da. Im Nachhinein habe ich erfahren, dass die Autorin vieles absichtlich sehr offen formuliert hat und meine Reaktion auch exakt die gewünschte war. Wer also mit ungeklärten Fragen und einem unzuverlässigen Erzähler kein Problem hat, der wird mit dem Buch sehr zufrieden sein. Mir war es dann nur ein wenig zu offen. Ansonsten mochte ich die Story sehr. Sie musste am Anfang ein wenig in Schwung kommen, doch ab dem Moment, wo wir das erste Monster zu Gesicht bekamen, war es durchgehend spannend. Spannend und besonders zum Gruseln. Der Body-Horror, der hier beschrieben wurde, hat definitiv keinen Platz für Fantasie gelassen und war stellenweise sehr brutal. Für mich ist Body-Horror eines meiner liebsten Horrorsubgenre, weswegen ich das Ganze sehr genossen habe, aber man sollte sich einfach bewusst sein, dass hier nichts beschönigt wird. In Hinblick auf die Charaktere fand ich manche ein wenig klischeehaft (Lana...), aber ich mochte, wie facettenreich Andrew und Thomas waren. Auf keinen Fall perfekt und gerade das hat sie so liebenswert gemacht. Besonders Andrew ist mir ans Herz gewachsen und seine Entwicklung mitanzusehen war genauso faszinierend wie erschreckend. Im Großen und Ganzen ein super Buch und perfekt für die dunklen Tage.
Buchhändler*in 1502367
Das war RICHTIG GUT! Ich bin immer noch baff von der Geschichte, hab lange nichts mehr gelesen, was so viele creepy Gefühle in mir ausgelöst hat. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Zwei junge Männer deren innere Monster, tief verankert mit verschiedenen Traumata, zur Wirklichkeit werden und mit dieser verschwimmen. Hier wurde genau das richtige Maß an Horror für mich getroffen, ich bin begeistert. Das Buch passt auch perfekt zur grade beginnenden Herbststimmung, denn es kriecht einem genau wie das kälter werdende Wetter in die Knochen.
Anna Katharina S, Buchhändler*in
Die düstere und märchenhafte (wie die ursprünglichen, ziemlich brutalen Märchen, nicht die Disneyvariante!) Atmosphäre des Buchs hat mich in den Bann gezogen. Welche Monster und Kreaturen gibt es noch zu entdecken? Wo lauert der wirkliche Ursprung des Horrors? Nichts für Zartbesaitete!
„Don‘t let the forest in“ war mein erstes YA Horror Buch. Der Schreibstil ist sehr poetisch und war für mich sehr besonders. Es passte sehr gut zu dem dunklen Setting mit der Privatschule und dem düsteren Wald.
Die Erzählung ist sehr tiefgründig: Trauer, Selbstfindung, Ängste, Mobbing, Sexualität. Man findet viele verschiedene Themen wieder.
Diese fand ich persönlich gut dargestellt.
Die Atmosphäre in dem Buch ist bedrückend, aber auch voller Spannung. Ich bin beim Lesen durch die Seiten geflogen und konnte es kaum weglegen.
Innerhalb des Buches, auch im eBook, gibt es Illustrationen der Monster, welche Thomas und Andrew bekämpfen müssen, was ich wirklich toll fand. Die komplexen Beschreibungen der Monster bildlich dann sehen zu können hat mir bei meiner Vorstellungskraft geholfen.
Die Wendungen im Buch sind unvorhersehbar und teilweise auch schockierend. Aber ganz im positivem Sinne.
Was mich leider ein bisschen gestört hat, war das sehr offene Ende. Man kann dort als Leser selbst viel reininterpretieren. Meine persönliche Präferenz ist es nicht, von der Art und Weise hat es aber in den gesamten Kontext des Buches doch gut reingepasst.
Insgesamt ist dieses Buch sehr gelungen und hat mir beim Lesen spannende Stunden bereitet.
Ich weiß aber auf die Triggerwarnungen hin, denn es gibt einige sehr explizite Szenen.
Don’t let the forest in von CG Drews ist ein Jugend Horror Buch mit queerer Lovestory. Man verfolgt hier Andrew Perrault an seinem Senior-Jahr im Internat Wickwood. Andrew ist ein schüchterner Junge mit einer Sozialphobie. Er und seine Zwillingsschwester Dove könnten unterschiedlicher nicht sein. Zusammen mit Thomas Rye bilden die Drei eine Freundschaftsgruppe, welche man nicht auseinander bringen kann. Jedoch ändert sich das alles in ihrem letzten Jahr an der Wickwood-Academy. Andrew, welcher schaurig schöne Kurzgeschichten schreibt, hat Gefühle für Thomas, der wieder rum Bilder auf Grundlage von Andrews Geschichten zeichnet. Im Laufe des Schuljahres ereignen sich immer mehr Vorfälle rund um Thomas, welche sich Andrew nicht erklären kann, bis er herausfindet, dass die Monster, welche Thomas zeichnet, jede Nacht lebendig werden und versuchen, Ihn zu töten. Also begeben sich die Zwei zusammen Nacht für Nacht auf die Jagd, um die Monster von der Schule fernzuhalten.
CG Drews schafft es mit dem düsteren, poetischen und sehr visuellen Schreibstil den Leser in die Welt von Andrew und Thomas zu ziehen. Dabei werden auch schwierige Themen (Selbstverletzung, Essstörungen) aufgegriffen und auch die Frage nach der eigenen Sexualität wird behandelt. Dies wird jedoch nicht verharmlost oder verkitscht, sondern roh und düster beschrieben.
Alles in allem ist dieses Buch meiner Meinung nach ein gelungenes Jugend-Horror-Buch und sollte für alle, die sich gerne etwas gruseln wollen und aber auch zum nachdenken angeregt werden wollen, auf die Leseliste wandern.
Inhalt
Andrew Perrault kehrt mit seiner Zwillingsschwester Dove zur Wickwood Academy zurück, ein Internat umgeben von Schatten, Geheimnissen und einem Wald, der seit jeher als verboten gilt. Freundschaft und Kunst sind Andrews Zuflucht, insbesondere Thomas Rye, dessen Hände und Haar stets von Tinte und dunkler Kreatur geprägt sind. Thomas wirkt unnahmlich, er verschwindet nächtens in den Wald, kehrt mit Blut am Ärmel zurück, und schweigt.
Andrew, zutiefst beunruhigt, begibt sich auf die Suche nach der Wahrheit hinter Thomas’ Rückzug. Nacht für Nacht folgen sie einander in den Wald und entdecken, dass Thomas’ groteske Monsterzeichnungen nicht bloß kreative Fantasie sind, sondern zum Leben erwachen. Sie greifen um sich, bedrohen Menschen und rücken immer näher. Andrew fühlt sich zunehmend verantwortlich, und gefangen zwischen seiner Liebe zu Thomas, seiner Sorge um die MitschülerInnen und der Frage, ob der Ursprung der Monster in Thomas selbst liegt.
Die Handlung spannt sich von psychologischen Spannungen über gruselige Visionen bis hin zu einem zunehmend wachsenden Konflikt zwischen Realität und Fiktion, wer erschafft wen, und wer kontrolliert wen?
Bewertung und Eindruck
Stärken:
• Atmosphäre & Stil: Das Buch besticht durch eine dichte, dunkle Stimmung, die sowohl durch die Beschreibung des Waldes als auch durch die Kunstwerke (Zeichnungen der Monster, Tinte, Blut) getragen wird. Die Mischung aus „Dark Academia“ + Horror + Märchen-Metaphern wirkt sehr eindringlich.
• Queere Repräsentation: Es gibt in der Geschichte wichtige queere Elemente, insbesondere in der Beziehung zwischen Andrew und Thomas. Diese sind integraler Teil der Charakterentwicklung, nicht nur Beiwerk.
• Psychologischer Horror & Dualität: Die Idee, dass die Monsterzeichnungen lebendig werden, lädt zu Fragen ein: Was ist real? Was ist Einbildung? Was ist das Monster, und was der Mensch? Diese Spannung zieht sich durch das ganze Buch.
Schwächen:
• Figurenzeichnung: Manche Charaktere, vor allem Andrew, könnten gelegentlich etwas stereotyp oder „dramatisch konstruiert“ wirken. Seine inneren Kämpfe und psychischen Belastungen (z. B. Angstzustände, Selbstzweifel) sind vorhanden, aber nicht immer tief nachvollziehbar ausgearbeitet.
• Plot & Tempo: Das Buch schwankt zwischen langsamen, stimmungsvollen Passagen und extrem intensiven Momenten. Lesende, die ein durchgehend hohes Tempo erwarten, könnten zwischendurch das Gefühl haben, dass die Handlung sich verzieht.
• Ambivalenz vs. Auflösung: Das Ende bzw. die Enthüllungen lösen nicht alle Fragen befriedigend, manche Wendungen überraschen, andere wirken vorausahnbar oder etwas lose eingefädelt.
Fazit
Don’t Let The Forest In ist kein leichtes Lesevergnügen, und das ist gut so. Wer Horror und das Unheimliche zusammen mit Identitätsfragen, Abhängigkeit, Liebe und dem Überschreiten von Grenzen liebt, wird hier viel finden. Das Buch erzeugt starke Bilder, lässt einen schleichen in Angst und Faszination zugleich und hinterlässt einen Nachhall.
Wenn ich eine Bewertung abgeben müsste: 4 von 5 Sternen,wegen seiner großen Stärken in Atmosphäre, Ideen und emotionalem Tiefgang; abgezogen wegen einiger erzählerischer Ungleichgewichte und Charaktermomente, die nicht ganz rund waren.
“Don't let the Forest in” ist eines der Bücher, die ich schon ganz lange auf dem Schirm hatte. Ich war mir so sicher, dass ich es lieben würde. Leider bin ich aber doch etwas enttäuscht.
Wir folgen Andrew, der sein letztes Jahr auf dem Internat startet. Irgendwas ist im vorigen Jahr passiert, wir bekommen aber nur Brotkrumen hingeworfen: Andrews Hand ist vernarbt, alle starren ihn komisch an, sein Vater fragt, ob er nicht doch die Schule wechseln will, seine Schwester geht ihm aus dem Weg, in seinen besten Freund ist er mittlerweile verliebt, der hat aber auch Geheimnisse.
Die Charaktere waren mir nicht tief genug. Es wird viel gesagt, aber wenig gezeigt. Nebencharaktere bleiben blass, obwohl sie Potenzial hätten. Und Andrew selbst wandelt so träumerisch und verwirrt durch die Gegend, dass ich es fast schon unangenehm fand, in seinem Kopf zu stecken. Eigentlich mag ich single POVs, hier fühlte sich der Protagonist aber wie ein Schlafwandler an.
Am besten haben mir die Horrorelemente gefallen. Ich fand ja schon “Wilder Girls” toll, also ist diese Art von Natur-Grusel wohl irgendwie mein Ding. Einige Szenen sind unheimlich, andere gory. Sehr schön.
Die Erwachsenen in diesem Buch sind komplett ahnungs- und nutzlos. Aber ich verstehe natürlich, dass der Fokus auf den Jugendlichen liegt.
Es gibt einen großen Twist, den ich so ein bisschen habe kommen sehen. Als Teenie hätte er mich aber wahrscheinlich umgehauen, und an die richtet sich die Geschichte ja, also ist das vollkommen okay.
Es werden wichtige Themen angesprochen, hauptsächlich Queerness, Asexualität und Essstörungen. Das finde ich richtig und gut, aber hier fehlte mir die Klarheit, was dem träumerischen Stil geschuldet war. Man weiß nie so ganz, was nun echt ist, Szenen wechseln super schnell, manchmal war mir nicht klar, wo sich Andrew grade befindet.
Dennoch hat die Story starke Momente und ich mochte Andrew und Thomas sehr gerne zusammen. Als Jugendliche hätte ich das Buch wahrscheinlich toll gefunden, also Ziel erreicht. Als Erwachsene kann ich aber leider nur eine mittelmäßige Bewertung geben.
Der Roman von CG Drews ist eines meiner absoluten Jahresfavoriten geworden. Das Cover und der Titel haben mich sofort angesprochen, genauso wie die Tropes des Buches Horror, Queer-Romance und Dark Academia. Der Autorin gelingt es mit ihren poetischen Worten genau die passende Atmosphäre zu kreieren. Die Zeichnungen der Monster und die düsteren Märchen unterstützen das Ganze weiter. Ich konnte gut mit den Charakteren mitfühlen und mich in die Geschichte hineinversetzen, sodass ich am Ende von den Twists total überrascht war und gar nicht mehr wusste, was nun Fantasie war oder nicht. Für mich eins der besten Bücher, die ich kenne.
Rezensent*in 1357904
Normalerweise lese ich keine Thriller, und dieses Buch hat mich daran erinnert. Ursprünglich hatte ich es mir geholt, weil ich gehört hatte, dass es großartige Darstellungen von Affen enthält – und das stimmt –, aber ich war keineswegs auf die Menge an mentalem Ballast vorbereitet, die dieses Buch auf mich abwälzen würde. Da es ein Thriller ist, war ich auf die Monster und vieles, was sich um sie dreht, vorbereitet. Auf die schweren psychologischen Themen war ich nicht vorbereitet. Vielleicht liegt es daran, dass ich in diesem Genre unerfahren bin, aber ich hätte mir eine Art Triggerwarnung zu diesen Themen wirklich gewünscht. Das Buch hat mir jedoch sehr gut gefallen. Die Freundschaft zwischen Andrew und Thomas fühlte sich sehr real an, mit kleinen Unvollkommenheiten. Und die Beschreibungen waren wunderschön und schrecklich zugleich. Ich werde dieses Buch nie wieder lesen wollen, aber es hat mir Spaß gemacht, es zu lesen!
Nina O, Buchhändler*in
Von diesem Buch habe ich mir anfangs nur gruselige Unterhaltung versprochen, doch es bietet sehr viel mehr. Die Geschichte geht unter die Haut und thematisiert neben Asexualität auch mentale Gesundheit und Mobbing. Die unheimliche Atmosphäre, die mich die komplette Lektüre hindurch begleitet hat, und die Schwere der Themen haben dazu geführt, dass ich das Buch auch ab und zu zur Seite legen musste. Keine leichte Kost. Aber eines der Bücher, über die man nach dem Lesen noch lange nachdenkt.
Henning R, Rezensent*in
Ein düsteres Märchen mit poetischem Horror und queerer Romantik. Die Idee, dass Monster aus Geschichten lebendig werden, ist ebenso faszinierend wie verstörend.
Buchhändler*in 1495225
In „Don’t Let The Forest In“ erfinden zwei befreundete Jungen grauenhafte Monster – Andrew in seinen Geschichten, Thomas verleiht ihnen mit seinen Zeichnungen ihr schauriges Aussehen. Doch als die Monster dann real werden und der Wald außerhalb der Akademie zunehmend seine Wurzeln in Andrew zu schlagen scheint, schwebt er und seine Liebe zu Thomas in Gefahr - aber ist alles so wie es scheint?
CG Drews ist ein fesselndes Buch für Jugendliche ab 16 Jahren über monströse Liebe sowie Eskapismus durch Fantasie gelungen. They schreibt in einem wunderschönen, düsteren Stil, der an klassische Gothic-Literatur erinnert. Eine herrlich atmosphärische Lektüre, perfekt für dunkle, einsame Nächte.
Buchhändler*in 996394
Was habe ich da gerade gelesen??? WOW!
Eins meiner Jahreshighlights 2025.
Wir haben es mit den dunkelsten, tiefsten Abgründen der menschlichen Psyche zu tun.
Ich tue mich schwer mit dem Einordnen in ein bestimmtes Genre, weil alles miteinander verschwimmt.
Wir haben einen mega tiefgründigen Jugendroman, einen Hauch Liebe , eine mächtige Schippe düsteres Märchen und als Kirsche obendrauf Gänsehaut!
Anna G, Buchhändler*in
Dieses Buch war ein Meisterwerk.
Die Geschichte unfassbar, der Schreibstil atemberaubend und das alles zusammen einfach wunderschön und grausam zugleich.
Buchhändler*in 1084896
Bereits das Cover überzeugte mich und auch vom Inhalt wurde ich nicht enttäuscht. Ein wirklich packender und spannender YA-Horror Roman welcher mich bis spät in die Nacht beschäftigte.
Anja D, Buchhändler*in
Oh mein Gott, ich bin obsessed mit diesem Buch!!!
Gleich von Beginn an löst die Geschichte und ihre Monster ein angenehmes Unangenehm-Sein aus, was durch die Zeichnungen zu den Monstern zusätzlich verstärkt wird. Das Ende des Buches ist spannend gestaltet, klärt einige Szenen im Buch und vor allem den Charakter Andrew und seine Flucht vor der Realität.
Bitte mehr davon ♡
Rezensent*in 1790275
"Don't Let The Forest In" von CG Drews war... Wow. Wunderschön und grausam zugleich. Der poetische Schreibstil und die melancholische Stimmung in dem Buch haben mich einfach vollkommen in den Bann gezogen und es hat definitiv einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen, weil ich auch jetzt noch ständig an die düsteren Geschehnisse darin denken muss.
Die Handlung war absolut spannend, schaurig und bittersüß. Ich konnte kaum mit dem Lesen aufhören, weil ich einfach immer wissen musste, wie es mit Thomas und Andrew weitergeht. Alle Charaktere wurden wirklich mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet und durch die wunderbaren bildlichen Beschreibungen konnte ich mir all die gruseligen Monster und besonders auch den Wald, der eine ziemlich große Rolle spielt in der Geschichte, und auch den Rest des Settings am Internat wunderbar vorstellen.
Insgesamt gesehen kann ich daher sagen, war dieses Buch wirklich eine Wucht und hat mich nachdrücklich sehr beeindruckt. Es hat mir unglaublich gut gefallen und ist für mich definitiv zu einem richtigen Highlight geworden, deswegen kann ich es auch allen nur ans Herz legen, die nach einem einzigartigen YA-Horror Buch suchen.
Buchhändler*in 1148715
Wow. Dieses Buch war soooo schön und grausam und ehrlich und hat mich schlicht ungehauen.
Der Wald mit seinen Monstern und daneben ein Internat ist schon eine tolle Bühne, aber die Geschichte rund um die zwei Jungs, die mit ihren Dämonen kämpfen müssen war fantastisch.
Mir hat es wirklich sehr gefallen und dieses Buch muss bei jede*r Dark-Academia Leser*in einziehen.
"You'll cut me open and find a garden of rot where my heart should be." - "When I cut you open, all I'll find is that we match.”
• YA gothic fantasy romance • Cottagdgore / botanischer Body Horror • Monster :) • asexual MC and bi love interest • dark academia • friends to lovers • slow burn • i will be staring at white walls the next 3-5 business days, thank you for asking || I couldn't put this book down, I just had to read it in one sitting and I don't know what to do with myself since finishing it. You'll never know what is real and what isn't and that's fucking with my brain. || if you need your next read for spooky season, you have to read this. I regret not picking it up earlier, because this will be living in my brain for the unseeable future.
Michelle B, Buchhändler*in
“Don’t Let The Forest In” hat mich absolut umgehauen. Die mystische Stimmung, die Horror Kurzgeschichten und Thomas Zeichnungen haben dem Buch das gewisse Etwas gegeben. Obwohl es ein Jugendbuch ist, ist es teilweise doch schon sehr blutig mit vielen Gore-Elementen. Der Plot und die Twists haben mich nicht losgelassen und ich konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen. Besonders das Ende hat mich (emotional) zerstört - aber genau das wollte CG Drews auch erreichen.
Von der ersten Seite an zieht dieses Werk dich in seinen Bann – ich kann ohne Übertreibung sagen: es gehört zu den besten Büchern, die ich in diesem Jahr gelesen habe. Der Schreibstil ist wunderschön, fast schon poetisch; Drews webt Sprache und Stimmung so dicht zusammen, dass man den Wald, die Schatten, die Monster und vor allem die Angst förmlich atmet.
Die Geschichte – zwei Jungen, eine Internatsschule, ein Wald, den man besser nicht betreten sollte – entfaltet sich mit dieser Mischung aus Horror, Dunkelheit und zartem Gefühl, dass ich gelitten, geweint, mich gegruselt und mich in die Figuren verliebt habe. Ich habe mitgefiebert mit Andrew und Thomas, gespürt, wie ihre Kunst, ihre Ängste, ihre Verbindung durch die Seiten pulsiert.
Als jemand, der selbst gern zeichnet und Geschichten schreibt, war dieses Buch ein richtiges düsteres Fest für mich:
Die Monster, die aus Zeichnungen erwachen, sprechen mich direkt an – als visuell Arbeitender fühlte ich einen besonderen Kick in dieser Umsetzung. Außerdem sind die Illustrationen wunderschön!
Die Kunst-Metaphern, das Zeichnen, das Erzählen, das Spiel mit Realität und Albtraum — das traf mich tief. Manchmal kam mir das ganze Buch vor wie ein finsteres Märchen.
Der Wald, die Angst, das Unheimliche – all das so stimmungsvoll gesetzt, dass ich beim Lesen oft eine Gänsehaut bekam.
Ganz besonders möchte ich hervorheben, wie gelungen die Atmosphäre ist: Dieses dunkle Internat, das Gefühl des Unbehagens, das leise Grauen, das langsam wächst – und trotzdem die Schönheit, das Gefühl von Schmerz und Liebe. Drews schafft eine Balance zwischen Horror und emotionaler Tiefe, die selten so überzeugend ist.
Natürlich ist es kein einfaches Buch zum gemütlichen Lesen: Es fordert dich. Es fordert deine Emotionen, dein Einlassen, dein Mit-Zittern. Aber gerade deswegen wirkt es so nach – man denkt lange nach dem Schließen des Buches noch nach über die Figuren, über das, was war, und das, was nicht war..
Fazit: Für mich eine klare Empfehlung: Wer sich nach einem schönen, intensiven Buch sehnt – mit Horror-Elementen, mit einer melancholischen Künstlersicht, mit Figuren, die man nicht so schnell vergisst – der wird mit Don’t Let the Forest In ein echtes Erlebnis haben. Es bleibt nicht nur beim Lesen, es bleibt in dir.
Nina B, Buchhändler*in
"Don't Let The Forest In" hat mich sprachlos und verwirrt zurückgelassen.
Damit hat die Autorin CG Drews genau das erreicht, was sie wollte.
Es ist düster, furchterregend, beklemmend und verstörend - und es hat mich vollkommen in seinen Bann gezogen. Ich habe das Buch innerhalb eines Tages durchgelesen, weil es kaum wegzulegen war.
Drews hat den Protagonisten so viel Tiefe verliehen, dass man sich komplett in sie hineinversetzen und ihre inneren Konflikte mitfühlen konnte.
„Don't Let The Forest In“ verwischt die Grenzen zwischen Realität und Fantasie – und man kämpft gemeinsam mit Thomas und Andrew gegen die Dunkelheit an.
Mit dem Buch bekommen wir einen Horrorroman, der sich um Isolation, Angst und die zerstörerische Kraft von Geheimnissen dreht. Wir bekommen Charaktere, deren Verhältnis weit über eine klassische Freunschaft hinaus geht. Die Beziehung zwischen den beiden männlichen Hauptcharakteren ist einerseits verstörend, aber auch traurig und bewegend.
Die Grenzen zwischen Realität und Wahn verschwimmen und die Gefahr kommt nicht nur von außen, sondern basiert auf den Geschehnissen der Vergangenheit und dem Kampf mit den eigenen inneren Dämonen.
Darüber hinaus habe ich selten ein Cover gesehen, das so besonders ist, dass es einfach "hier" schreit. Definitiv eine dieser Situationen, wo mir das Cover als Erstes auffiel, bevor ich dann die Beschreibung gelesen habe.
Ab und an gibt es Bücher, die Anders sind. Bücher, deren Handlung wir nicht schon unzählige Male erlebt haben. Bücher, welche die Leser spalten in ihrer Meinung. Hier hätten wir genau ein Solches. Dieses Buch ist für Diejenigen, die sich auf ein Abenteuer einlassen wollen. Definitv *a wild ride* und das Ende war nicht, was ich erwartet hatte. Es ist kein Buch, welches ich ein Zweites Mal lesen würde. Dafür ist es ein Buch, was ich definitiv nicht vergessen werde.
Helga O, Buchhändler*in
„Don‘t let the Forest in“ von CG Drews ist das perfekte Herbst-/Halloweenbuch. Hier geht es um wirkliche Monster und den Wald, die Stimmung ist überaus Düster, genauso wie die Themen, die behandelt werden. Ich bin ein absoluter Fan, die Plottwists waren sehr gut und die Beziehung zwischen den Jungs einfach so gut geschrieben und rübergebracht. Absolutes must-read!
Don’t Let the Forest In – C.G. Drews
📖 Rezensionsexemplar / unbezahlte Werbung
@netgalley @fischersauerländer
Was für ein Abenteuer!
Ich habe lange auf dieses Buch hingefiebert – und als es endlich auf Deutsch erschien (mit dem wunderschönen Originalcover!), wusste ich sofort: Das wird gelesen.
Wir begleiten Andrew, Dove und Thomas, die alle drei auf die Wickwood Academy gehen.
Andrew ist Texter – ruhig, kreativ und mit einer lebhaften Fantasie. Thomas liebt Andrews düstere Geschichten und verwandelt sie in Kunst. Und Dove, Andrews Zwillingsschwester, ist mit beiden eng befreundet. Doch dieses Jahr an der Wickwood ist irgendwie … anders. Merkwürdig. Dunkel.
Plötzlich werden Andrew und Thomas von Gestalten aus dem Wald angegriffen – und es scheint, als könnten nur sie beide etwas dagegen tun, dass diese Monster verschwinden. Hier ist wirklich nichts so, wie es scheint. Schon zu Beginn hatte ich das Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt, aber was genau, hat sich erst viel später gezeigt.
Ich habe jede einzelne Seite geliebt – spannend, düster, beklemmend, aber auch so berührend. Dieses Buch hat ein ganz besonderes Young Adult und Dark Academia Feeling: geheimnisvoll, melancholisch und voller Intensität.
So viel Drama, Spannung, Realität und Nicht-Realität auf einmal – und dann diese Atmosphäre!
Kennt ihr das, wenn ihr ein Buch so toll findet, dass es schwerfällt, die richtigen Worte zu finden, aus Sorge, man kann gar nicht ausdrücken, was es mit einem gemacht hat? Genau so ging es mir hier.
Das Ende bleibt ein bisschen offen, aber für mich war es trotzdem ein Happy End.
Ich kann dieses Buch wirklich nur empfehlen! 😍
Julienne S, Buchhändler*in
Düster und sehr spannend, mal ein völlig anderes Leseerlebnis. Hat perfekt in die dunkle Jahreszeit gepasst und mir wirklich gut gefallen.
Rezensent*in 1906759
“Don’t let the Forest in” ist ein Dark Academia Jugend Horror Buch von CG Drews.
Als ein neues Schuljahr an der Wickwood Academy anbricht, treffen sich die Freunde Thomas und Andrew endlich wieder. Sie sind beide Zimmergenossen und seit Jahren miteinander befreundet. Vor allem ihre düstere, künstlerische Leidenschaft ist ihr gemeinsamer Nenner. Andrew schreibt Kurzgeschichten und Thomas lässt die Monster der Geschichten mit Kohle auf einem Blatt Papier zum Leben erwecken. Sie sind die Außenseiter der Stufe im Gegensatz zu Andrews Zwillingsschwester Dove. Sie sind jedoch ein unzertrennliches Dreiergespann. Doch trifft auch hier das Unvermeintliche zu - eine junge Liebe entsteht und alles nimmt seinen Lauf.
Diese düstere, mystische Geschichte hat mich von Seite 1 in den Bann gezogen. Sie ist spannend und gerade für den Einstieg in das Horror-Genre gemacht. Ich liebe, wie die beiden Außenseiter der Mittelpunkt der Geschichte sind und darüber hinaus auch queere Themen und deren Aufarbeitung in der Gesellschaft aufgegriffen werden. Es wirkt alles nicht gezwungen, sondern fädelt sich natürlich in den Lesefluss und die Geschichte ein. Die junge Liebe und die Zerrissenheit der Charaktere durch diese haben mich zutiefst berührt.
Dank des poetischen und bildreichen Schreibstils wird die Geschichte sehr lebhaft und man meint, man sei mittendrin.
Es ist seit Jahren mein erstes Buch im Horror-Genre und ich liebe es. Es zählt definitiv zu meinen Jahreshighlights. Es macht Lust auf mehr Horror vor allem um diese Jahreszeit.
Don’t Let the Forest In – C.G. Drews
Dieses Buch hat mich vollkommen überrascht – und ehrlich gesagt auch emotional zerstört. C.G. Drews hat eine Geschichte geschrieben, die sich kaum in ein Genre pressen lässt: düster, poetisch, herzzerreißend und zugleich unglaublich zärtlich.
Andrew und Thomas sind zwei Figuren, die mich von der ersten Seite an berührt haben. Ihre Freundschaft – oder besser gesagt, die stille, tiefe Liebe, die zwischen ihnen wächst – ist das Herz dieser Geschichte. Andrew, der Geschichtenerzähler, lebt in seiner Fantasie, während Thomas seine Dunkelheit in Kunst verwandelt. Doch als diese Dunkelheit plötzlich real wird, verschwimmen die Grenzen zwischen Traum, Wahn und Wirklichkeit auf atemberaubende Weise.
Der verbotene Wald ist nicht einfach nur ein Schauplatz, sondern fast ein lebendiges Wesen – bedrohlich, geheimnisvoll, wunderschön beschrieben. Die Atmosphäre ist dicht, manchmal beängstigend, und dennoch voller Poesie. Ich hatte beim Lesen oft das Gefühl, in einem Albtraum gefangen zu sein, aus dem man nicht aufwachen will, weil er so kunstvoll erzählt ist.
Was C.G. Drews hier macht, ist mehr als eine Fantasy-Geschichte: Es ist eine emotionale Reise über Trauer, Schuld, Kreativität und Liebe, über das, was uns antreibt – und zerstören kann.
Das Ende hat mich völlig sprachlos zurückgelassen. Es ist tragisch, aber auch wunderschön und konsequent. Ich habe geweint, weil es so weh tat – und genau das zeigt, wie stark die Geschichte wirkt.
Mein Fazit:
„Don’t Let the Forest In“ ist düstere Poesie in Buchform – intensiv, traurig und voller Herz. Ein Meisterwerk über Kunst, Monster und die Grenzen zwischen Realität und Fantasie. Wer atmosphärische, emotionale Geschichten liebt, sollte dieses Buch unbedingt lesen. 🌙🖤
⭐ 5 von 5 Sternen
Buchhändler*in 1872906
Queerer markerschütternder botanical Horror!
Ich bin völlig ohne Vorwissen in das Buch gestartet und bereits auf den ersten Seiten hat sich ganz schön schnell herausgestellt, dass "Dont Let The Forest In" Lieblingsbuch-Potential hat. Sowohl Schreibstil als auch die Figuren an sich haben es mir sehr angetan. CG Drews behandelt in Andrew und Thomas Geschichte Themen wie Verlust(-bewältigung), psychische Krankheiten und queere Identitäten. Alles an dem Buch ist atemberaubend schön und gleichzeitig zerreißt es einem das Herz.
Definitiv ein riesengroßes JA von mir.
Alexander B, Buchhändler*in
Mitreißend, schaurig und faszinierend. Der Body-Horror wird derart fesselnd beschrieben, dass selbst die nicht illustrierten Monster förmlich im Kopf gezeichnet werden, trotz relativ simpler Sprache. Obwohl zwischendurch die Auflösung gewisser Plottwists zu lange hinaus gezögert wird, schafft es CG Drews spannende Täuschungen und Ungewissheiten einzubauen.
Das Cover hatte direkt meine Aufmerksamkeit und hatte mich neugierig gemacht. Es passt ausgesprochen gut zur Geschichte und ich mag es sehr.
Auch der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen, denn er ist flüssig, spannend und voller Emotionen. Und erstaunlich düster. Klar man ahnt es bei dem Klappentext, aber es ist wirklich düster geworden. Ich muss zugeben, dass mich die erste Hälfte bzw knapp über das erste Drittel weniger in den Bann gezogen hat. Danach konnte ich das Buch dann aber nicht mehr aus den Händen legen. Da unser Protagonist vielleicht nicht immer ganz vertrauenswürdig ist, in dem was er sagt oder denkt, tappt man eine Weile im Dunkeln rum, was da passiert. Das Ende kam für mich sehr überraschend. Da hätte ich so gerne noch das ein oder andere Kapitel gehabt.
Die Charaktere haben mir sehr gefallen. Viele Emotionen, mal offen, mal versteckt. Mochte ich sie alle? Nein, aber gut geschrieben fand ich sie trotzdem. Bei den Nebencharakteren hätte ich gerne noch ein bisschen mehr gesehen. Aber wie die Welt durch die Augen des Protagonisten beschrieben wurde, fand ich unglaublich gut gemacht. Auch die Repräsentation von Asexualität fand ich gut, das kommt viel zu selten on Büchern vor und wird sonst oft unter den Teppich gekehrt.
Insgesamt also ein wirklich sehr spannendes und düsteres Buch, das mir sehr gefallen hat. Nach dem ersten Drittel wollte und konnte ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen, so spannend war es. Die Monster und auch die Emotionen und der düstere Wald. Echt gut gemacht. Das Ende hat mich persönlich völlig überrascht. Ich hatte noch auf das ein oder andere Kapitel gehofft. Irgendwie würde ich es Fans von The Wicker King und All for the Game empfehlen.
4,25/5 Sterne
Buchhändler*in 1558578
Unfassbar gutes Buch, das perfekt in den Herbst und zur gruseligen Jahreszeit passt.
Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen und wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht.
Die Charaktere waren super gut geschrieben und auch wenn es kein langes Buch war, hat es sich angefühlt, als kenne man die Personen schon ewig.
Es war spannend, rührend und emotional.
Marieke H, Buchhändler*in
Es hat nur wenige Seiten und auch damit nur wenige Minuten gedauert, bis ich absolut gefesselt war von diesem Buch. „Don't Let the Forest In“ ist ein Buch, welches einen in seinen Bann zieht und nicht wieder gehen lässt, auch nicht, wenn man es zur Seite legt, um eine Pause zu machen. Selbst dann spukt es einem im Kopf herum.
Anfangs war es noch schön, gruselig, ein wenig gruselig und dann zum Ende hin hat es mich innerlich zerrissen und mehrere Stunden an die Wand starren lassen.
Buchhändler*in 1502417
Düster, verschroben, markabar, fesselnd.
Das perfekte Buch, um in die Zeit vor Halloween zu starten, wenn es auch mal etwas anderes als Werwölfe, Hexen und Vampire sein darf.
Das Betreten des Waldes neben dem Wickwood-Internat ist strengstens untersagt!
Erst dachte ich, die Lehrkräfte übertreiben ein wenig, doch seit ich diese Geschichte beendet habe, kann ich es nachvollziehen.
Mit jeder Zeile wuchsen die Ranken aus dem Buch, fesselten meine Hände an den Einband und sorgten dafür, dass ich es nicht aus der Hand legen konnte.
Auch an den schmerzhaften Stellen, wenn ich den Text am liebsten weggelegt hätte, bohrten sich die Dornen des Waldes in meine Haut und zwangen mich dazu nicht aufzuhören.
Bin ich dem Hirschkönig dafür böse? Nicht im Geringsten, auch wenn ich zugeben muss, dass ich die Nacht auch gern mal geschlafen hätte ;)
Gekonnt und verworren wie das Wurzelwerk des Wächterbaums werden wir durch die Geschichte geführt, verirren uns zwischen Realität und Fantasie auf der Suche nach Erklärung, Lösung und irgendwo auch Sicherheit.
Der grafisch beschriebene Body-Horror hat an genau den richtigen Stellen für eine gehörige Prise an Albtraum, Dunkelheit und Ekel gesorgt.
An einigen Stellen wäre mir sogar fast mein Essen hochgekommen (aber ich bin auch Zart besaitet, mich ekelt man wahnsinnig schnell an)
Trotzdem konnte ich nicht aufhören zu lesen!
In „Don’t Let the Forest In“ begleiten wir Andrew und seinen besten Freund Thomas, die gerade in ein neues Schuljahr an der von Wäldern umgebenen Wickwood Academy starten. Andrew schreibt makabre Märchen, Thomas erweckt sie durch seine Zeichnungen zum Leben, und gemeinsam versuchen sie, die gefährlichen Monster zu bekämpfen, die den Weg aus der Fantasie in die Realität gefunden haben. Doch die Grenzen zwischen Kunst, Wahn und Wahrheit beginnen schnell zu verschwimmen – und der Horror scheint nicht nur im Wald zu lauern.
Nach „The Boy Who Steals Houses“ war dies mein zweites Buch von C.G. Drews, und thematisch wie auch genremäßig ging es in eine völlig andere Richtung.
Der atmosphärische und teils fast poetische Schreibstil zieht einen sofort in den Bann. In anderen Büchern würde ich den Stil wahrscheinlich als zu überladen und blumig bezeichnen, doch hier passt er perfekt zu der düsteren, beklemmenden, fast schon fiebertraumartigen Stimmung.
Das Setting, die Body-Horror-Elemente, die Monster, aber auch die beiden Hauptcharaktere mit all ihren inneren Dämonen haben mich von der ersten Seite an gefesselt und bis zum Ende nicht losgelassen. Die integrierten Zeichnungen waren eine tolle Ergänzung und haben der Geschichte noch mehr Leben eingehaucht.
Auch thematisch hat das Buch einiges zu bieten:
Vor allem Andrews Asexualität fand ich überzeugend und realistisch dargestellt. In der Story geht es außerdem um Mental Health, Trauer, Essstörungen, Identität, Selbstakzeptanz, Trauma und vieles mehr. Das sind definitiv keine leichten Themen und könnten für manche Leser*innen auch triggernd sein – viele werden sich darin aber vielleicht auch ein Stück weit wiederfinden.
Ich kann das Buch auf jeden Fall allen empfehlen, die düstere Geschichten lieben – voller botanischem Horror, komplexen und intensiven, teils auch toxischen Freundschaften und Beziehungen sowie albtraumhaften Geschehnissen. Für mich ist es zudem ein Buch für all diejenigen, die als Kinder in der Welt ihrer Tagträume zuhause waren.
4,25/5 Sternen
Rezensent*in 1880680
Don't let the forest in von CG Drews - ein dunkle und melancholisch gruselige Geschichte über Liebe, Ängste und Verlust.
Die poetische, aber düstere Erzählung lässt uns an den Gedanken von Andrew teilhaben, der in seinen Schulkameraden Thomas verliebt ist. Andrew schreibt Geschichten und Thomas illustratiert dazu die Monster. Nach den Sommerferien sehen die beiden sich in ihrem Abschlussjahr im Interat wieder. Aber plötzlich werden die Monster lebendig und nicht nur die beiden Jungen geraten in Gefahr. Und was ist mit Andrews Schwester Dove los? Die drei waren doch immer so gut befreundet...
Themen wie Panikattacken, Angst vor Zurückweisung, Mobbing und mehr werden in dem Buch bearbeitet.
Eine spannende Geschichte mit einer beklemmend düsteren Atmosphäre, inklusive ein bisschen Gruselfaktor. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und bin gespannt auf das nächste Buch von @paperfury welches im Frühjahr auf deutsch rauskommt.
Deike Sophie W, Buchhändler*in
Eine perfekte Mischung aus Coming-of-Age, queere Liebesgeschichte und Horror! Der sehr blumige und dramatische Schreibstil hat unfassbar gut zu diesem Buch gepasst und dem Inhalt noch mehr Tiefe Verliehen. Die Elemente von Botanical und Body Horror waren gut in die Geschichte eingearbeitet und haben die Themen der mentalen Gesundheit im Buch metaphorisch fantastisch verarbeitet. Mein einziger, wirklich winziger Kritikpunkt ist, dass für mich die Spannung und Intensität der "normalen / realen" Handlung nicht auf einem Niveau mit dem Horror in der Geschichte war. Der Horror war sehr grafisch und stellenweise brutal, während die Handlung in der Schule teilweise eher an einen beliebigen, langsamen Jugendroman erinnerte. Beide ergänzen sich aber sehr gut und schaffen so einen vielschichtigen und spannenden Roman!
Horror als Trendgenre im Jugend- und YA-Bereich ist in den USA schon länger ein Trend und kommt nun auch langsam in Deutschland an. Und wenn Don't Let The Forest In ein Indikator ist, wird es sich auch hier durchsetzen. Wirklich düster, passend zur Herbstzeit, und mit vielen passenden Illustrationen. Wie ein dunkles MÄrchen, das einen packt und nicht wieder loslässt.
Wow, schon lange hat mich kein Buch mehr so gefesselt! Zwei Außenseiter an einem Eliteinternat, düstere Märchen und ein Wald voller Monster – hier kommt das perfekte Buch für die Halloweenzeit.
Thomas, Andrew und dessen Zwillingsschwester Dove sind beste Freunde, aber ihr letztes Schuljahr im Internat fühlt sich anders an. Thomas verhält sich plötzlich abweisend gegenüber Andrew. Es ist etwas vorgefallen, von dem alle außer ihm zu wissen scheinen, und auch mit seinen Gefühlen für Thomas und seiner eigenen Identität fühlt er sich allein. Als der Wald neben der Schule zum Leben erwacht und die Monster aus Andrews Geschichten lebendig werden, weiß er, dass er handeln muss. Dabei spart das Buch nicht an Brutalität und ist daher nichts für schwache Nerven - die Monster sind monströs, und für Thomas und Andrew steht alles auf dem Spiel. Dabei ist es aber auch wunderschön, voller roher Emotionen und großer Traurigkeit. Auch die Diversität der Charaktere hat mich begeistert und war für mich als queere Person absolut glaubwürdig.
Ich habe Andrew und Thomas beim Lesen so sehr in mein Herz geschlossen, dass ich es einfach nur weiterempfehlen möchte (ab 16)!
Dont Let The Forest in ist eine queere YA- story mit einem dark academia setting und viel botanical body horror. Das Sprachbild würde ich nicht als poetisch bezeichnen aber bei der Altersfreigabe kann ich das unterschreiben, was die meisten sagen: es ist düster und auch recht explizit. Ich mochte den diffusen Stil und kann nur bemängeln, dass ich die beiden Hauptfiguren gerne etwas differenzierter gehabt hätte. Ein bis zwei Klischees werden mit sehr atmosphärischen Zeichnungen und dem coolen Cover ausgeglichen.
Buchhändler*in 1070369
Gothic-Hogwarts meets Heartstopper (take that Rowling) in richtig, richtig finster.
Die Sprache hat mich von Anfang an fasziniert, bis die ersten Dialoge mit anderen Charakteren als den Protagonisten stattfanden. Die waren sehr nach Schema F geschrieben und ziemlich flach. Zum Glück sprechen die nicht viel mit anderen.
Die Plottwists waren teilweise sehr vorhersehbar, aber einige kamen fies von hinten.
Die Märchen haben mir mit Abstand am allerbesten gefallen, die Sprache ist einfach brutal und düster und wunderschön.
Wenn man dieses Buch in die Hand nimmt, muss man sich klar darüber sein, dass man da wirklich ein Horrorbuch vor sich hat. Inklusive Body Horry. Abgesehen von den "wie geht es dir mir geht es gut"-Dialogen war das also eine absolut gelungene Geschichte voller Schmerz, Blut und Schönheit.
Julia R, Buchhändler*in
Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich mochte die gruselige Stimmung und die feinfühlige Erzählweise. Man ist nahe an den Figuren dran und wird mit in die Geschichte eingesponnen. Es gibt viele Wendungen und die Spannung hält sich bis zum Ende. Nichts für schwache Nerven und absolut Lesenswert.
Ein beeindruckendes, fast schon poetisches, brutales Meisterwerk. Der Schreibstil ist so einnehmend, dass ich mich beim Lesen wie ein verunsicherter Teenager gefühlt habe. Der Body-Horror in diesem Buch hat in mir nicht nur Unbehagen sondern auch eine Art Phantomschmerz verursacht. Ich wurde selten so sehr in ein Buch gesogen.
Susanne F, Buchhändler*in
Anfangs musste ich mich ein bisschen durchbeißen, weil ich die Figuren nicht unterscheiden konnte, aber dann wird es eine richtig coole Horrorgeschichte. Originell (was selten und gern gesehen ist) und düster. Richtig schön für regnerische Herbsttage.
Rezensent*in 1674883
Jede Nacht erwacht der Wald zum Leben und mit ihm die Monster, die in seinen Schatten hausen. Zwei Jungen, deren Kunst auf grausame Weise zum Leben erwacht, und ein Geheimnis, das sie tief unter die Erde ziehen wird.
Andrew liebt es, düstere Geschichten zu schreiben, deren Widmungen einem ganz besonderen Jungen gelten. Thomas liebt es, Monster zu zeichnen, deren Inspiration er aus Andrews Geschichten nimmt. Was aber, wenn die Monster zum Leben erwachen? Eine Geschichte über die Abgründe der Seele, die Dunkelheit des Waldes und die Liebe bis zum Tod.
Dieses Buch ist düster, verstörend und doch wunderschön auf seine ganz eigene Weise. Ich möchte nicht viel zu dem Inhalt der Geschichte sagen, da ich persönlich finde, dass man sich bei diesem Buch in das kalte Wasser stürzen lassen muss. Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an gepackt und die vielen Fragen, die sich mir während des Lesens gestellt haben, wollte ich einfach beantwortet haben.
Zu sehen, wie sich die Beziehung der beiden Protagonisten im Laufe des Buches entwickelt und was die Geschehnisse mit ihnen machen, ist herzzerreissend und verständlich zugleich.
Der Schreibstil ist poetisch und brutal zugleich und er zieht einen so tief in die Welt hinein, dass es schwerfällt, wieder herauszukommen. Nicht nur einmal habe ich so beinahe meine Tramhaltestelle verpasst. Manche der Zeilen haben fast etwas Lyrisches an sich, das die Zahnrädchen im Kopf in Bewegung setzen. Besonders gelungen finde ich auch die geheimnisvoll düstere Atmosphäre, die durch die wunderschön schaurigen Illustrationen noch verstärkt wird. Dieses Buch bekommt von mir eine ganz klare Empfehlung.
Selten packt mich ein Buch so sehr und hinterlässt solch eine Spur in meinem Kopf. Wer sich von Wurzeln und Ranken verschlingen lassen möchte, sollte dieses Buch definitiv lesen. Und wer sich beim Lesen noch unbehaglicher fühlen will als ihr sowieso schon, sollte am besten eine Playlist mit düsterer Musik anmachen und sich vollkommen in diese Welt hineinziehen lassen.
Ein Buch für alle, die Halloween, Geheimnisse und Schauer lieben.
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