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Zum Inhalt
Ein Herrschaftshaus, eine elegant gekleidete Mutter: An mehr erinnert Angelika sich nicht. Sie und ihr Bruder wurden als Kleinkinder mit gefälschten Pässen in die Schweiz gebracht, ihre Herkunft kennen sie nicht. 1947 werden die Geschwister nach Österreich ausgewiesen und landen bei Pflegeeltern auf einem vorarlbergischen Hof mit Gemischtwarenladen. Warum gerade hier? Und woher kommen sie eigentlich? Die strenge, aber fürsorgliche Mutter und der verschwiegene Vater wollen keine Fragen beantworten.
Die Kundinnen, die jeden Tag klagend im Laden stehen, der Stallgeruch, der sich in den Kleidern festsetzt, die argwöhnischen Blicke der anderen: An all das kann man sich gewöhnen. Die ungeklärte Herkunftsfrage aber macht Angelika bis ins Erwachsenenalter zur Zuschauerin in einem Leben, das sich nie ganz richtig anfühlt. Zwischen Pflichtgefühl und dem Wunsch nach Eigenständigkeit hadert sie mit den Erwartungen, die junge Frauen in den 1950er- und 1960er-Jahren zu erfüllen haben.
In klarer, einfühlsamer Sprache entfaltet dieser Roman eine vielschichtige Erzählung über Vergänglichkeit und die Suche einer Frau nach ihrem Platz in der Welt.
Ein Herrschaftshaus, eine elegant gekleidete Mutter: An mehr erinnert Angelika sich nicht. Sie und ihr Bruder wurden als Kleinkinder mit gefälschten Pässen in die Schweiz gebracht, ihre Herkunft...
Ein Herrschaftshaus, eine elegant gekleidete Mutter: An mehr erinnert Angelika sich nicht. Sie und ihr Bruder wurden als Kleinkinder mit gefälschten Pässen in die Schweiz gebracht, ihre Herkunft kennen sie nicht. 1947 werden die Geschwister nach Österreich ausgewiesen und landen bei Pflegeeltern auf einem vorarlbergischen Hof mit Gemischtwarenladen. Warum gerade hier? Und woher kommen sie eigentlich? Die strenge, aber fürsorgliche Mutter und der verschwiegene Vater wollen keine Fragen beantworten.
Die Kundinnen, die jeden Tag klagend im Laden stehen, der Stallgeruch, der sich in den Kleidern festsetzt, die argwöhnischen Blicke der anderen: An all das kann man sich gewöhnen. Die ungeklärte Herkunftsfrage aber macht Angelika bis ins Erwachsenenalter zur Zuschauerin in einem Leben, das sich nie ganz richtig anfühlt. Zwischen Pflichtgefühl und dem Wunsch nach Eigenständigkeit hadert sie mit den Erwartungen, die junge Frauen in den 1950er- und 1960er-Jahren zu erfüllen haben.
In klarer, einfühlsamer Sprache entfaltet dieser Roman eine vielschichtige Erzählung über Vergänglichkeit und die Suche einer Frau nach ihrem Platz in der Welt.
Vorab-Besprechungen
«Barbara Lutz stilisiert diesen Roman dank ihrer ungemein einfühlsamen und poetisch ausgerichteten Sprache zu einem wahren Leseerlebnis hoch. Die bildhafte Darstellung ländlichen Lebens und typischer Dorfgemeinschaften samt deren ungeschriebener Gesetze darf als genial bezeichnet werden.» Adalbert Melichar, Bücherschau
«Barbara Lutz recherchiert die historischen Kontexte detailreich. Gut eingefangen sind das bedrückende soziokulturelle Klima und die wirtschaftliche Not der Nachkriegszeit. Der Laden der Nachbaurs wird zum Spiegel der Dorfgesellschaft.» Céline Graf, Der Bund
«Barbara Lutz stilisiert diesen Roman dank ihrer ungemein einfühlsamen und poetisch ausgerichteten Sprache zu einem wahren Leseerlebnis hoch. Die bildhafte Darstellung ländlichen Lebens und typischer...
«Barbara Lutz stilisiert diesen Roman dank ihrer ungemein einfühlsamen und poetisch ausgerichteten Sprache zu einem wahren Leseerlebnis hoch. Die bildhafte Darstellung ländlichen Lebens und typischer Dorfgemeinschaften samt deren ungeschriebener Gesetze darf als genial bezeichnet werden.» Adalbert Melichar, Bücherschau
«Barbara Lutz recherchiert die historischen Kontexte detailreich. Gut eingefangen sind das bedrückende soziokulturelle Klima und die wirtschaftliche Not der Nachkriegszeit. Der Laden der Nachbaurs wird zum Spiegel der Dorfgesellschaft.» Céline Graf, Der Bund