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Buchcover für Jahre zwischen Hund und Wolf

Jahre zwischen Hund und Wolf

Roman

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Erscheinungstermin 16.08.2025 | Archivierungsdatum 14.10.2025


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Zum Inhalt

»Auf das Glück der reifen Jahre.«

Manchmal ist eine kalte Welle alles, was es braucht, um auch den reifen Jahren noch einmal Möglichkeiten abzugewinnen, das eigene Leben zu gestalten. Aufrichtig, augenzwinkernd, aufmerksam erzählt Henning Ahrens von Menschen, die ihrem Lebensalter mit Lebensmut begegnen: Alten Eltern, erwachsenen Kindern und den Folgen dessen, was man getan hat, ebenso wie späten Umbrüchen, verpassten Chancen und unerwarteten Neuanfängen.

Am Strand tritt der Zeichner Hardy Espen auf die Erkennungsmarke eines Soldaten und findet sich in Gesellschaft eines gleichermaßen unverhofften wie treuen Erbes. Seine Partnerin Aîné, studierte Kunsthistorikerin und nun Blumenhändlerin, will ihren Eltern ein letztes Mal entgegentreten. Héloïse, Viehwirtin und Hardys Nachbarin, sieht in ihrem Hof die Gelegenheit aufblitzen, noch einmal neu anzufangen, und ein schürzenjagender Gendarme sucht sich mit dem drohenden Ende seines Berufslebens neue Aufgaben. Alle stellen sie fest, dass das Leben einem die Konsequenzen der eigenen Vergangenheit vorhält, dass es niemals stillsteht – und man also besser gelassen bleibt und Schritt hält. Und so setzen sie sich in Gang im Westen der Normandie, zwischen Hügeln und Meer und unter Wolken, die nach wie vor und immer wieder einen Hauch Himmel verheißen.

»Auf das Glück der reifen Jahre.«

Manchmal ist eine kalte Welle alles, was es braucht, um auch den reifen Jahren noch einmal Möglichkeiten...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783608966459
PREIS 25,00 € (EUR)
SEITEN 384

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

4 stars
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4 stars

Ein Deutscher in der Normandie

Der Autor Henning Ahrens lässt uns in seinem Roman,
Jahre zwischen Hund und Wolf, am Älterwerden einiger Personen teilnehmen.
Er zeichnet die Figuren meist realistisch und liebenswert.
Der Roman spielt in der Normandie.
Der Protagonist der Deutsche Hardy Espen zeichnet Comicfiguren für eine Serie.
Dann erbt er einen alten Hund.
Der Zusammenleben der Beiden ist schön gestaltet.
Seine Lebensgefährtin und seine Nachbarin sind interessante Frauen.
Sein Freund, der Polizist Vncente ist gerade pensioniert worden, dann verlässt ihn seine Freundin und er fällt in ein tiefes Loch.
Nur die deutsche Figur Gesine war nervig, die hätte ich nicht gebraucht.
Das Ansehen der Deutschen ist wohl heute noch zwiegespalten bei den älteren Franzosen.
Das hat der Autor gut dargestellt.
Ich habe diesen Roman gerne gelesen.

4 stars
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Jahre zwischen Hund und Wolf
In diesem Buch beschreibt der Autor Henning Ahrens das Leben verschiedener Personen im etwas reiferen Alter. Da ist ein Deutscher Mann namens Hardy, der in der Normandie lebt und der für eine Heftserie Comicfiguren zeichnet. Er erbt von seiner ehemaligen Lehrerin einen Hund und das Zusammenleben der Beiden ist sehr harmonisch. Dann hat Hardy noch eine Freundin, die einen Blumenladen betreibt. Dann ist da noch der Polizist Vincente, der viele Frauengeschichten hat und dann in ein Loch fällt, als seine Freundin ihn verlässt. Als Hardy dann am Strand eine Marke von einem deutschen Soldaten findet und dessen Enkelin Gesine davon erfährt, macht sich diese auf den Weg den Finder Hardy zu besuchen. Gesine ist eine sehr unangenehme Person die durch ihr Auftreten Hardy den letzten Nerv raubt. Mehr möchte ich zur Geschichte nicht schreiben, denn das würde den Reiz nehmen sie zu lesen. Ich habe das Buch gerne gelesen, allerdings hätte es mir ohne Gesine besser gefallen.

5 stars
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Jahre zwischen Hund und Wolf von Henning Ahrens ist das erste Buch, das ich von dem Autor gelesen habe. Sein Buch Mitgift wurde 2021 für den Deutschen Buchpreis nominiert, was mich nicht überrascht. Jahre zwischen Hund und Wolf hat mir sehr gut gefallen.
Hardy ist Comiczeichner. Er kommt ursprünglich aus Kiel, lebt aber seit einigen Jahren in einem kleinen Dorf in der Normandie. Seine Freundin Aîné betreibt den örtlichen Blumenladen.
Zwei Ereignisse erschüttern Hardys ruhiges Leben, erstens: Er findet am Strand die Erkennungsmarke eines deutschen Soldaten. Sein Freund Vincent, der capitaine de police, findet die Enkeltochter des in der Normandie während des Zweiten Weltkriegs gefallenen deutschen Soldaten. Gisela Krause reist in die Normandie, um sich persönlich bei Hardy zu bedanken.
Das zweite wichtige Ereignis ist die Traueranzeige einer Frau, deren Name ihm nichts sagt. Neugierig reist er nach Kiel, um an der Trauerfeier teilzunehmen. Es stellt sich heraus, dass er den betagten Golden Retriever Brahma geerbt hatte. Er nimmt den Hundesenior mit in die Normandie, wo er ihm einen schönen Lebensabend beschert.
Wir begleiten Hardy in seinem Alltag als Comiczeichner. Er arbeitet am 12. Band einer Fantasy-Reihe, würde aber viel lieber eine Graphic Novel über die Zeit der deutschen Besatzung in der Normandie schreiben. Dafür befragt er den betagten Veteranen Jean-Jacques: „Ich habe nicht den Eindruck, dass Sie zu den neuen deutschen Nazi-Wölfen im Schafspelz zählen. Übrigens erschreckend, aber was uns Franzosen betrifft, so haben wir nichts vergessen, und wir werden nie vergessen. Wir bleiben wachsam, Monsieur.“ In der Normandie wird jährlich der D-Day groß gefeiert, der Tag, an dem die Alliierten am Strand gelandet und Frankreich befreit haben. Im ganzen Départment finden sich Gedenk- und Erinnerungsstätten an die meist kanadischen und britischen Befreier.
Sehr berührt hat mich die Beziehung zwischen Hardy und seinem Hund. Als Hundehalterin ist mir bei der gemütlichen Zweisamkeit der beiden das Herz aufgegangen. Sehr gelacht habe ich darüber, wie die Dorfbewohner*innen es geschafft haben, Gisela Krause zu vertreiben.
Auch das Setting Normandie und das Dorf Saint-Lazare-sur-Terrette haben es mir angetan, mich teils berührt und teils zum Lachen gebracht. Der Roman endet mit der Feier zu Hardys 60. Geburtstag, zu der auch seine Tochter Lou aus London und sein Schulfreund Peter aus Frankfurt anreisen, mit dem er nach dem Abitur zum ersten Mal die Normandie bereist hatte.
Alles in allem ein sehr gelungener Normandie-Roman, den ich gerne weiterempfehle.

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Der Roman beginnt damit, dass Hardy Espen, auf eine Erkennungsmarke eines Soldaten am Strand tritt. Was wie ein banaler Moment wirkt, entfaltet sich zu einem Erbe, das ihn mit der Geschichte und den Geschichten anderer verbindet. Seine Partnerin Aîné, einst Kunsthistorikerin, heute Blumenhändlerin, ringt mit familiären Altlasten. Héloïse, die Viehwirtin, träumt von einem Neuanfang auf ihrem Hof. Und ein Gendarme, der sich dem Ende seiner Laufbahn nähert, sucht neue Aufgaben. Henning Ahrens erzählt von Menschen die nicht mehr jung, aber auch nicht alt sind, um sich einem Stillstand zu ergeben. Bei allen Protagonisten ist die Vergangenheit da. Beim Lesen ist mir aufgefallen, dass alle Figuren wie man mit Gelassenheit und offenen Blick das Leben weitergeht. Alle tragen ihre Last einer Entscheidung und die ihrer Vorfahren. Es wird hier die Erkenntnis wunderbar geschildert, dass man sich immer neu orientieren kann, man muss nur bereit sein sich zu bewegen. Die Geschichte bewegt sich zwischen vergangenem und was noch kommt. Von mir gibt es für dieses sehr gute Buch eine Leseempfehlung.

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Das Buch war vor allem deshalb so interessant für mich, weil es meinem Alterstyp entspricht und ich war gespannt darauf, wie Menschen meiner Generation oder älter mit ihrem Leben anfangen oder vielleicht sogar noch mal neu beginnen. Das Buch fängt das sehr schön ein. Ich fand die Geschichten interessant und spannend mit ganz besonderen Figuren. Auch das Cover und der Schreibstil gefielen mir sehr. Ich empfehle es deshalb gerne weiter.

5 stars
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5 stars

Ein toller Roman von Menschen im Aufbruch, die in ihrer 2. Lebenshälfte noch etwas wagen wollen. Die Entscheidungen der Vergangenheit beeinflussen zwar ihr heutiges Leben, hindert sie jedoch nicht daran, sich neu zu orientieren. Die Handlungen spielen in der Normandie und sind sehr schön geschrieben. Ein leises Buch mit einem wichtigen Thema. Sehr empfehlenswert.

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4 stars

Die „Stunde zwischen Hund und Wolf“ wird in Frankreich die Stunde der Abendämmerung genannt, in der sich das Licht und damit die Sicht verändert, unschärfer und rätselhafter wird.
Diese schöne Bild überträgt Henning Ahrens auf das Leben seiner Protagonisten, die in einem malerischen Dorf ganz im Westen der Normandie ihr beschauliches wie turbulentes Leben führen.
Auch wenn der Komikzeichner Hardy Jespen, seinem 60 Geburtstag entgegen lebt, hält das Leben für ihn noch einiges an Überraschungen bereit. Ebenso sein Freund Vincent, der sich als Polizist bereits im Ruhestand befindet, fühlt sich noch zu großen Taten bereit. Heloise, die alleine einen ganzen Hof bewirtschaftet und Ainé, Blumenhändler und Hardys Freundin haben Fragen an das Leben, die nach Antworten suchen.
Charmant und witzig aber auch klug und herrlich atmosphärisch schreibt Ahrens in einer unvergleichlich schönen Sprache über Irrungen und Verwirrungen lebenshungriger, innerlich jung gebliebener Menschen. Zudem ist dieser Roman für Freunde der Normandie ein Muss!!

4 stars
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