zum Hauptinhalt springen
Buchcover für Noch fünf Tage

Noch fünf Tage

Kriminalroman

Dieser Titel war ehemals bei NetGalley verfügbar und ist jetzt archiviert.

Bestellen oder kaufen Sie dieses Buch in der Verkaufsstelle Ihrer Wahl. Buchhandlung finden.

NetGalley-Bücher direkt an an Kindle oder die Kindle-App senden.


1

Um auf Ihrem Kindle oder in der Kindle-App zu lesen fügen Sie kindle@netgalley.com als bestätigte E-Mail-Adresse in Ihrem Amazon-Account hinzu. Klicken Sie hier für eine ausführliche Erklärung.

2

Geben Sie außerdem hier Ihre Kindle-E-Mail-Adresse ein. Sie finden diese in Ihrem Amazon-Account.

Erscheinungstermin 03.09.2025 | Archivierungsdatum 27.11.2025


Sprechen Sie über dieses Buch? Dann nutzen Sie dabei #NochfünfTage #NetGalleyDE! Weitere Hashtag-Tipps


Zum Inhalt

Amanda hat sich in der Gegenwart noch nie wohlgefühlt. Als Kind hat sie bereits an ihre Beerdigung gedacht, und nun als Erwachsene lebt sie in der Vergangenheit. Sie ist eine ewige Außenseiterin, die versucht, sich irgendwie einzufügen. Doch mit jedem vergangenen Jahr wird sie müder. Nun hat sie entschieden, diese Welt zu verlassen. Ihr bleiben noch fünf Tage – Tage, die sie versunken im Kaninchenbau ihrer Erinnerungen verbringen möchte. Doch das Leben will sie nicht so einfach loslassen und zwingt sie ins Hier und Jetzt zurück. Plötzlich bringt jeder neue Tag eine neue Enthüllung, und schon bald wird ihr klar, dass ihr gesamtes Selbst auf Lücken, Lügen und einem Familiengeheimnis aufgebaut ist. Amandas sorgfältig vorbereiteter Abgang und ihr ganzes Fühlen und Sein sind plötzlich infrage gestellt.

Amanda hat sich in der Gegenwart noch nie wohlgefühlt. Als Kind hat sie bereits an ihre Beerdigung gedacht, und nun als Erwachsene lebt sie in der Vergangenheit. Sie ist eine ewige Außenseiterin, die...


Vorab-Besprechungen

»Ein Psychokrimi, der sich zunächst als melancholischer Familienroman einer lebensmüden Buchhändlerin tarnt. Doch nach und nach entfaltet sich eine kranke Hölle und macht die Lektüre zu einem fiebrigen Rausch. Wie gerne hätte ich die Vorstellungskraft dieser Autorin!«
Simone Meier

»Ein Psychokrimi, der sich zunächst als melancholischer Familienroman einer lebensmüden Buchhändlerin tarnt. Doch nach und nach entfaltet sich eine kranke Hölle und macht die Lektüre zu einem...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783865329127
PREIS 22,00 € (EUR)
SEITEN 264

Auf NetGalley verfügbar

NetGalley-Reader (EPUB)
NetGalley Bücherregal App (EPUB)
An Kindle senden (EPUB)
Download (EPUB)

Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

Fünf Tage noch....fünf Tage noch gibt sich Amanda, um auf dieser Welt zu weilen, in welcher sie sich doch so gar nicht zugehörig und völlig fehl am Platz fühlt. Fünf Tage noch, so ihr Entschluss, um aus dem so verhassten Leben zu scheiden, welches sie bereits sie bereits seit Kindertagen eher ertragen als gelebt hat. Der Klappentext verrät nicht viel mehr als diese Rahmenbedingungen und dass sich das Buch alsbald eher in einen Krimi verwandeln wird. Allein das macht neugierig, wie ein geplanter Selbstmord es in das Krimi-Genre schaffen wird.

Bereits Mutter und Großmutter gingen augenscheinlich freiwillig aus dem Leben, so liegt es nahe, dass all die Tristesse in Amandas Leben einfach weitervererbt wurde. Vermeintlich ungeliebt hinterlässt die Kindheit dunkle Spuren in ihrer Psyche.

Durch die zeitlichen Perspektivwechsel ergibt sich bald eine kleine Familiensaga, durch welche sich den Lesenden alsbald das ganze Drama offenbart und am Ende nichts so ist, wie es scheint. Als Amandas Großvater, mittlerweile gebrechlich und ein Pflegefall, bei ihr einzieht, hat dieser gegen Ende seines Lebens das Bedürfnis, Dinge zu offenbaren, die bald Amandas gesamte Identität und Lebensgeschichte in Frage stellen und man beginnt zu verstehen, weshalb das Buch in der Kategorie "Kriminalroman" angesiedelt ist.

Die Entwicklung des Buchs ist ganz und gar unerwartet und bisweilen verstörend, so dass es mir schwer fällt, mich auf eine Sternebewertung festzulegen, ich schwanke zwischen "krank, aber spannend" und "eigentlich zu krass" - letzteres wird wohl einen Stern Einbußen bedeuten, vielleicht muss sich das Buch aber auch noch etwas setzen. Zumindest kann man sagen, dass es eine bisher zumindest für mich noch nicht dagewesene Art der Erzählung ist, die einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Amanda ist um die 50 Jahre alt und kämpft schon ihr Leben lang mit der Dunkelheit. Aufgewachsen mit einer Mutter, von der sie sich nie geliebt gefühlt hat, trägt sie eine schwere Last mit sich herum. Mit 18 wurde sie nach einem Streit von der Mutter hinausgeworfen und gerade, als sie sich ihr wieder anzunähern begann und selbst schwanger war, nahm sich die Mutter das Leben, wie auch schon die Großmutter vor ihr. Wie soll Amanda das Leben ertragen, mit solchen Vorbildern in Düsternis? Dennoch zieht sie gemeinsam mit ihrem Mann ihren Sohn groß, doch als dieser volljährig ist und sie um die 50, meint sie, die Kraft habe sie nun endgültig verlassen und sie habe ihre Pflicht getan. In fünf Tagen will sie sich das Leben nehmen.

Soweit zur Rahmengeschichte. An dieser Stelle gleich eine Triggerwarnung: das Erleben einer suizidalen Person wird sehr authentisch und in vielen Details beschrieben. Wer also auch nur ein bisschen zur Depressivität oder gar zur Suizidalität neigt, der halte sich von diesem Buch fern, vieles daran kann triggernd wirken und es ist zwar insgesamt ein guter Krimi, aber auch ein äußerst dunkles Buch, was sich an vielen Stellen zeigt.

Wir erleben das Buch teilweise aus Amandas Perspektive, aber in einzelnen kurzen Kapiteln auch aus der anderer Familienmitglieder bis hin zu den Großeltern. Dabei kommt so einiges Überraschendes ans Licht und es gibt einige Twists. Insgesamt ist es ein sehr spannender und unterhaltsamer Krimi, der interessant erzählt ist, sich gut liest und auch zum Nachdenken anregt. Jenen Menschen, die anspruchsvolle Krimis mögen und selbst psychisch gerade sehr stabil sind, kann ich das Buch auf jeden Fall empfehlen.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars

Amanda ist sich sicher. In fünf Tagen wird sie Selbstmord begehen, alles ist akribisch geplant. Schon sehr lange leidet sie unter Depressionen, ist Alkohol und drogensüchtig. In diesen fünf Tagen passiert plötzlich eine Menge, ihr Großvater wird krank, ihr 18 jähriger Sohn erfährt, dass er Vater wird und ihr Mann ist auf Geschäftsreise. In ihrem Haus, dass sie vom Großvater erbte, kommen viele Gedanken an ihre Mutter und Großmutter hoch, beide starben auch durch Suizid. Eine Kette, die sie jetzt dann miteinschließt. Dieser Roman entwickelt einen Sog und ist wie eine Zwiebel, die immer mehr Schichten frei legt, denn Amanda erinnert sich mehr und mehr und findet sich mit einem Familiengeheimnis konfrontiert. Ein Thriller, der unvorhersehbar und spannend gestrickt ist. Großartige Sprache und geschickt komponiert.

4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
4 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

5 Tage hat sie Zeit, loszulassen. Fünf Tage, um sich selbst und die Welt um sich herum zu ertragen, bis alles vorbei ist. Sorgfältig plant sie ihr Ableben. Amanda folgt einer dunklen Tradition: Sowohl ihre Großmutter als auch ihre Mutter haben den Freitod gewählt. Dann quartiert sich plötzlich ihr Großvater nach einem Unfall bei ihr ein - die einzige Verbindung zur Familie, die ihr noch bleibt. Nach und nach entfaltet sich mithilfe ihres Großvaters die düstere Familiengeschichte, die hinter allem steckt.

Ein sehr düsteres Buch, das von den Abgründen der menschlichen Psyche und zwischenmenschlichen Beziehungen erzählt. Ich konnte sehr mit der Protagonistin mitfühlen. Die Autorin versteht es meisterhaft, Amandas vermutlich vorhandene Depression in all ihrer Deutlichkeit zu beschreiben. Wir erleben vor allem Amandas Gedanken: wie sie sich jeden Tag aus dem Bett quält, wie sie nur mit Alkohol und Tabletten den Tag übersteht und wie sie Nähe zu ihrem Mann und ihrem Sohn meidet, um nicht ins Wanken zu geraten und den Abschied für sich zu erleichtern.

Wir verfolgen ihr Innenleben, aber auch Momente, in denen sie sich selbst von außen betrachtet. Stück für Stück bekommen wir szenische Einschübe ihrer Mutter und Großmutter zu lesen. Nach und nach entfaltet sich ein Netz aus Geheimnissen und eine grausame Tat, die alles, was Amanda über die Geschichte ihrer Familie zu wissen glaubt, infrage stellt.

Die Geschichte ist wunderbar erzählt. Manche Wendungen lassen sich erahnen, bewusst von der Autorin so gewählt. Brotkrumen werden hier und da gestreut, um das Puzzle zu lösen. Doch das, was am Ende aus der Zusammenführung der einzelnen Fäden entsteht, war für mich unerwartet und verstörend. Im Gegensatz zu vielen Thrillern oder Krimis wirkt diese Geschichte sehr realistisch. Es gibt keine übertriebenen Plot-Twists, keine Action und kein Blutvergießen. Die Grausamkeit schleicht sich leise ein - am Anfang noch zwischen den Zeilen, zum Ende hin dann in aller Deutlichkeit. Beim Lesen hatte ich ein mulmiges Gefühl, weil ich zwar eine Ahnung von einer bestimmten Sache hatte, aber nicht von der Auflösung.

Ein Buch, das allein durch sein Thema Depression schwer verdaulich ist und nach der Auflösung einen mit einem Kloß im Hals zurücklässt.

Eine Empfehlung für alle, die psychologische Krimis oder Thriller mögen und Einblicke in Familienabgründe suchen. Aber Achtung: schwere Kost.


Vielen Dank an den pendragon Verlag und NetGalley für das Leseexemplar

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?

LeserInnen dieses Buches mochten auch: