Die Zeit der Zikaden

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Erscheinungstermin 26.06.2024 | Archivierungsdatum 26.06.2024

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Zum Inhalt

Für Alex beginnt der Ruhestand. Doch statt Ruhe plant sie den Aufbruch ins Ungewisse: Mit einem Tinyhouse auf Rädern will sie alles Gewohnte hinter sich lassen. Johann, Mitte fünfzig, sucht den Ausbruch aus einem fragwürdig gewordenen Beruf und einer erkalteten Ehe. Ein ererbtes Steinhaus in Ligurien scheint ein guter Ort dafür zu sein. Alex folgt Johanns Einladung: Zwei nicht mehr junge und sehr verschiedene Menschen wollen an diesem Sehnsuchtsort die nächste Lebensetappe angehen.

Für Alex beginnt der Ruhestand. Doch statt Ruhe plant sie den Aufbruch ins Ungewisse: Mit einem Tinyhouse auf Rädern will sie alles Gewohnte hinter sich lassen. Johann, Mitte fünfzig, sucht den...


Marketing-Plan

Große Lese- und Pressereise ab Juli 2024

Große Lese- und Pressereise ab Juli 2024


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783257072747
PREIS 24,70 € (EUR)
SEITEN 272

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

„Ihr Tinyhouse, nicht breiter als eine Fahrspur, wird sie nicht beengen, davon ist sie überzeugt. Vielmehr ihren Raum ins nahezu Grenzenlose öffnen.“ (Zitat Pos. 47)

Inhalt
Alex, etwas über sechzig Jahre alt, war sechsunddreißig Jahre lang als Lehrerin tätig, nun geht sie in Pension. Für sie ist es ein neugieriger Aufbruch in eine neue Freiheit. Ein Auto und ein Tinyhouse auf Rädern, nach ihren Wünschen geplant und sorgfältig eingerichtet, damit beginnt ihr Abenteuer. Auf der Hochzeit ihrer Lieblingsschülerin Wibke lernt sie auch deren Schwiegervater Johann kennen. Dieser, bald sechsundfünfzig Jahre alt, übergibt das Familienunternehmen, ein Bestattungsunternehmen, an seinen Sohn. Auch Johann braucht eine Auszeit, er will wieder malen. Das von seinem Onkel Renat geerbte, alte Rustico in Ligurien bietet sich dafür an. Als er Alex dorthin einlädt, nimmt sie die Einladung an und bald steht ihr Tinyhouse im Garten des Rusticos. Gemeinsam erkunden sie die Gegend, lauschen dem Gesang der Zikaden und spüren bald, dass dies mehr ist, als nur ein Besuch.

Thema und Genre
In diesem Roman geht es um das Altern als Chance, mit dem Ende des aktiven Berufslebens aus dem bisherigen Alltag aus- und aufzubrechen. Damit verbunden ist eine persönliche Freiheit, etwas völlig Neues zu tun. Weitere Themen sind Familie, Freundschaft und die wilde Schönheit Liguriens.

Erzählform und Sprache
Die Geschichte wird chronologisch erzählt, Erinnerungen und Gespräche ergänzen die Handlung mit vergangenen Ereignissen aus dem Leben der beiden Hauptfiguren Alex und Johann, die im personalen Mittelpunkt stehen. Es sind die kleinen Erlebnisse des Alltags, die in diesem Roman geschildert werden, zwei ältere Menschen auf der Suche danach, wie sie ihr weiteres Leben gestalten wollen. Durch diese Kernthemen dominieren die Gespräche und persönlichen Gedanken die Handlung, die ebenso ruhig fließt, wie die Sprache, in der die Geschichte von Alex und Johann erzählt wird.

Fazit
Ein Roman über das Altern und die Suche nach neuen Möglichkeiten als Ausbruch aus dem Alltagstrott des bisherigen, durch den Beruf geprägten Lebens. Der Handlungsort Ligurien verbreitet südliches Flair und eine Wohlfühlatmosphäre.

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Die Zeit der Zikaden versprach mir vom Titel her den Süden, Sommer. Bekommen habe ich den Weg dorthin, in der ersten Hälfte des Romanes. Alex, Lehrerin, welche ihren Ruhestand mit einem mobilem Tinyhaus beginnt. Johann Mitte 50 sucht den Sinn des oder für sein weiteres Leben in seinem ererbten Steinhaus in Ligurien . Im zweiten Teil kam Alex endlich in Ligurien an. Ich war ganz im Buch, wundervoll. Ohne die Vorgeschichte der Protagonisten im ersten Teil wäre das Buch sicher unvollständig aber meine Begeisterung beginnt mit dem Gesang der Zikade, der Ankunft in der mediteranen Landschaft.

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Alex geht nach vielen Jahren als Lehrerin in den Ruhestand. Sie plant einen Aufbruch, trennt sich von fast ihren ganzen Besitz um in einem Tinyhaus an verschiedenen Orten zu leben. Auch Johann wagt den Aufbruch, in seinem Fall aus Beruf und Ehealltaag in ein geerbtes Haus in Ligurien. Beide treffen aufeinander. Moritz Heger schreibt mit Die Zeit der Zikaden keinen typischen Liebesroman, sondern eine wundervolle Geschichte über den Sinn des Lebens. Sehr empfehlenswert.

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Die Frau im Tinyhouse

Moritz Hegers letzter Roman war sehr gelungen und in seinem neuen Buch Die Zeit der Zikaden sind ähnliche Qualitäten zu finden, z.B. die Ruhe und innere Kraft des Textes, die auch durch die Protagonistin Alex transportiert werden.
Alex war Lehrerin und gerade in den Ruhestand gegangen.
Zweite wichtige Figur im Roman ist Johann. Er ist in einer Phase in seinem Leben, indem er Bilanz zieht. In der zweiten Hälfte des Romans treffen Alex und Johann sich und es gibt ausführliche und intensive Dialoge.

Moritz Hegers Stil besitzt Eleganz
Das spürt man besonders bei den beschreibenden Passagen.

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Aufbruch in ein neues Leben
Nach sechsunddreißig Berufsjahren als Lehrerin ist Alex nun im verdienten Ruhestand. Mit ihren 63 Jahren fühlt sie sich noch nicht alt. Sie möchte sich nochmal verändern und hat sich deshalb ein fahrbares Tinyhouse nach ihren Wünschen anfertigen lassen, in dem sie an einem schönen Ort sesshaft werde möchte. Auf der Hochzeit einer ehemaligen Schülerin lernt sie deren Schwiegervater Johann kennen. Auch er hat Pläne für die Zukunft, er braucht eine Auszeit von der Familie, um wieder malen zu können. Sein Bestattungsinstitut hat der 56Jährige bereits seinem Sohn übergeben. Er besitzt in Ligurien ein kleines Landhaus, das er von seinem Onkel Renat geerbt hat, in dem er einige Zeit verbringen möchte und bietet Alex an ihr Tinyhouse dort im Garten abzustellen, was sie sehr gerne annimmt. Bald streifen Johann und Alex gemeinsam durch die wunderschöne Landschaft, schließen Freundschaft mit den Einheimischen und lauschen abends dem Gesang der Zikaden. Beide fühlen ihre gegenseitige Zuneigung – und kommen sich langsam näher …
Der Autor Moritz Heger wurde 1971 in Stuttgart geboren, studierte Freie Kunst in Saarbrücken und anschließend in Mainz Germanistik, Evangelische Theologie, Pädagogik und Theaterwissenschaften und gewann bereits mehrere regionale Literaturpreise. Neben dem Schreiben arbeitet er als Gymnasiallehrer für Deutsch und Religion in Stuttgart. „Die Zeit der Zikaden“ ist sein dritter Roman.
Es geht in diesem Buch um die Möglichkeit, am Ende seines Berufslebens etwas Neues auszuprobieren und lang gehegte Träume zu verwirklichen. Alex und Johann, zwei ältere Menschen, versuchen, ihr Leben im Ruhestand neu zu gestalten und entdecken dabei Zuneigung und Liebe. Schreibstil und Satzbau dieses Romans sind sehr gewöhnungsbedürftig, da der Autor oft verschachtelte Sätze und neue Wortschöpfungen verwendet. Viele der ellenlangen Gedankengänge der beiden Protagonisten waren für mich weder philosophisch, noch poetisch oder tiefsinnig, sondern eher irritierend. Es werden zudem etliche Fremdwörter verwendet, die nicht in jedermanns Wortschatz vorhanden sein dürften. Während die Landschaftsbeschreibungen übertrieben ausführlich, ja beinahe schwülstig, sind, bleiben die Figuren recht blass und emotionslos. Das Ende ist überraschend kurz und die wichtigste Frage bleibt offen.
Fazit: Ein interessanter Plot, von dessen Umsetzung ich mir mehr versprochen hätte.

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"Zeit der Zirkaden" ist ein kleiner philosophischer Roman , der das Thema aufnimmt, ein sinnerfülltes Leben nach dem Ruhestand zu führen, und einfach ein neues Leben wagen. Die zwei Protagonisten lernen sich per Zufall kennen. Sie eine Lehrerin in Ruhestand plant mit einem Tinyhouse sich von allem loszusagen und auf Resien zu gehen. Er ein Bestatter mit einem Häuschen in Ligurien wagt ebenso einen Neuanfang.
Ein sympathisches Buch, das uns sagt, es ist eigentlich nie zu spät für etwas Neues!
Karin Kersten

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Ein Neuanfang im Ruhestand
Alex, eine engagierte Lehrerin, tritt mit 63 Jahren in den Ruhestand ein. Ihre Sehnsucht nach einem neuen Lebensabschnitt führt sie zu einem fahrbaren Tinyhouse, das sie nach ihren Wünschen gestalten lässt.

Auf der Hochzeit einer ehemaligen Schülerin begegnet Alex Johann, dem Schwiegervater der Braut. Johann, ein 56-jähriger Mann, sehnt sich nach einer Auszeit von der Familie, um seine künstlerische Leidenschaft für das Malen wiederzuentdecken. Sein Bestattungsinstitut hat er bereits an seinen Sohn übergeben. In Ligurien besitzt Johann ein kleines Landhaus, das er von seinem Onkel Renat geerbt hat. Großzügig bietet er Alex an, ihr Tinyhouse im Garten seines Landhauses abzustellen, und sie nimmt das Angebot dankbar an.

In der zauberhaften Landschaft Liguriens streifen Johann und Alex gemeinsam umher. Sie schließen Freundschaft mit den Einheimischen und zwischen ihnen entsteht eine zarte Zuneigung, die sie langsam näher zueinanderführt.

Mein Eindruck:
Der Roman "Die Zeit der Zikaden" behandelt die Möglichkeit, im Alter etwas Neues auszuprobieren und lang gehegte Träume zu verwirklichen. Alex und Johann wagen diesen Schritt und entdecken dabei nicht nur ihre Umgebung, sondern auch ihre Zuneigung zueinander.

Auch wenn ich mir eine etwas tiefere Charakterzeichnung von Alex und Johann gewünscht hätte, regt die Geschichte an, über den eigenen Lebensweg nachzudenken und das Leben im Alter zu gestalten. Ich habe das Buch gerne gelesen.

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„Die eine Naturgewalt, vor der hat uns keiner gewarnt, und dabei ist es die natürlichste, die, die ausnahmslos alle betrifft. Sie heißt einfach – Altern.“

So lese ich es gleich mal. Altern – darum geht es. Es geht um Alex, die ihren Ruhestand damit beginnt, dass sie allen Ballast abwirft. Ihre Wohnung tauscht sie gegen ein Tinyhouse auf Rädern ein, all das Angesammelte verkauft oder verschenkt sie. Und um Johann geht es auch, dem das geerbte Steinhaus in Ligurien gerade recht kommt, um aus seinem bisherigen Leben auszubrechen. Auf der Hochzeit von Johanns Sohn begegnen sich die beiden, erzählen sich ihre Zukunftspläne und wie es manchmal so kommt, landet Alex mitsamt ihrem schmalen Tinyhouse in Johanns weitläufigem Grundstück in Ligurien. Jeder hat hier sozusagen seinen eigenen Rückzugsort, beide Eingangstüren zu ihrem Heim liegen auf gleicher Höhe. Alex und Johann nähern sich einander an. Er beginnt, sie zu malen. Sie, die schon als Lehrerin eine Theater AG geleitet hat, sieht ihre Chance, sich auch hier in dieser Richtung etwas aufzubauen. Dazwischen liegen viele Momente voller Leben und Neugier.

Moritz Heger schreibt auch hier über das Leben. Schon „Aus der Mitte des Sees“ hat er tiefe Empfindungen und ehrliche Gedanken zugelassen, seine Protagonisten dort waren jünger als hier. Und doch sind es auch hier zwei Menschen, die einen Neuanfang wagen. Sich noch einmal spüren wollen, sich der Fülle des Lebens mit allen Sinnen annähern.

„Die Zeit der Zikaden“ wird in zwei Teilen erzählt, wobei der erste so einiges aus deren beider Leben berichtet und die Hälfte des Buches einnimmt. Davon hätte ich nicht unbedingt so viel gebraucht, eine kürzere Charakterisierung dessen wäre mir zugunsten des zweiten Teiles lieber gewesen. Dieser zweite Teil dann ist mit „Ankern“ überschrieben. Hier geht es um Alex und Johann, um ihre Pläne, um ihre Träume, um Freundschaft und Liebe und es geht auch darum, dass man nie zu alt ist, Altes loszulassen zugunsten von Neuem, von Unbekanntem, das man einfach zulassen sollte. „Je älter ich werde, umso mehr denke ich: Letztendlich kommt es immer aufs Hier und Jetzt an.“ Man ist nie zu alt, um neugierig zu sein und es zu bleiben, um sich auszuprobieren.

Moritz Heger schreibt sehr klug über das Alter und über das, was einen nach einem arbeitsreichen Leben noch alles erwartet. Alex und Johann bin ich gerne gefolgt, in Ligurien waren sie mir jedoch sehr viel näher, ihre Vorleben hatte für mich jedoch unnötige Längen.

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Die Geschichte hat mich leider überhaupt nicht angesprochen und teilweise gelangweilt.
Vielleicht war ich aber auch voreingenommen und sollte das Buch zu einem späteren Zeitpunkt nochmals lesen.

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Alex, eine der Protagonisten dieses Buches ist eine vielseitig interessierte Frau.
Sie beendet ihren Schuldienst und erinnert sich an Menschen, die
ihr wichtig waren.
Sie ist 63 Jahre alt und will noch einmal ganz neue Wege gehen.
Sie zieht mit ihrem Tinyhaus zuerst in den Norden, dann bekommt
sie das Angebot nach Ligurien zu reisen.
Johann, dem das Grundstück mit zugehörigem Haus gehört,
ist ebenfalls kurz vorher aufgebrochen.
Er hat sein Leben als Bestatter und seine Familie in Norddeutschland
zurück gelassen.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, die Sprache,
die Gedanken und die Tatsache, dass nicht nur junge Menschen
neue Erfahrungen machen und neue Wege beschreiten.

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