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Buchcover für Das späte Leben

Das späte Leben

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Erscheinungstermin 13.12.2023 | Archivierungsdatum 20.03.2024


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Zum Inhalt

Martin, sechsundsiebzig, wird von einer ärztlichen Diagnose erschreckt: Ihm bleiben nur noch wenige Monate. Sein Leben und seine Liebe gehören seiner jungen Frau und seinem sechsjährigen Sohn. Was kann er noch für sie tun? Was kann er ihnen geben, was ihnen hinterlassen? Martin möchte alles richtig machen. Doch auch für das späte Leben gilt: Es steckt voller Überraschungen und Herausforderungen, denen er sich stellen muss.

Martin, sechsundsiebzig, wird von einer ärztlichen Diagnose erschreckt: Ihm bleiben nur noch wenige Monate. Sein Leben und seine Liebe gehören seiner jungen Frau und seinem sechsjährigen Sohn. Was...


Eine Anmerkung des Verlags

Lesereise im März 2024:

6. 3. Hamburg, Altonaer Theater
7. 3. Graz, Buchhandlung Moser
11. 3. Zürich, Bernhard-Theater in Kooperation mit dem Literaturhaus Zürich
12. 3. Karlsruhe
13. 3. Marburg
14. 3. Köln, Lit. COLOGNE
17. 3. Berlin, rbb Großer Sendesaal
18. 3. München, Literaturhaus

Lesereise im März 2024:

6. 3. Hamburg, Altonaer Theater
7. 3. Graz, Buchhandlung Moser
11. 3. Zürich, Bernhard-Theater in Kooperation mit dem Literaturhaus Zürich
12. 3. Karlsruhe
13. 3...


Marketing-Plan

  • Große Anzeigenkampagne Print und Online
  • Digitale Out-of-Home-Kampagne
  • Bundesweite Radio-Advertorials
  • Werbung in Buchhandelskatalogen
  • Reichweitenstarke Social-Media-Kampagne
  • Displays Ads auf Der Spiegel online
  • Buchtrailer auch für Ihre Website
  • Microsite mit Endkundengewinnspiel
  • Presseschwerpunkt
  • Online-Talk Freunde der Zeit am 27. März 2024
  • Große Anzeigenkampagne Print und Online
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  • Bundesweite Radio-Advertorials
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  • Displays Ads auf Der...

Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Hardcover
ISBN 9783257072716
PREIS 26,00 € (EUR)
SEITEN 240

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

4 stars
4 stars
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4 stars

„Das späte Leben“ ist ein Buch über den Tod.

Marin erfährt von seinem Arzt, dass er Bauchspeicheldrüsenkrenbs und somit nur noch 12 Wochen zu leben hat.
Diese Zeit möchte er so viel wie möglich mit seiner Familie verbringen, um deren und seine bleibende Zeit so schön wie möglich zu machen.

Von Schlink kann man nichts anderes als ein schönes Buch erwarten, was wir auch bekommen haben.
In seinem Buch thematisiert er aber nicht nur den Tod, sondern auch starke Altersunterschiede in Beziehungen und generell Beziehungen, da Martin seine Frau kennen gelernt hat, als er Professor und sie Studentin war.
Ihr Sohn ist sechs Jahre alt und um weiterhin in seinem Leben zu sein, wenn er mal nicht mehr da ist, schreibt er ihm Briefe, die er später lesen kann.
Auch diese bekommen wir in dem Buch zu lesen und diese sind unglaublich schön und einfühlend.

Es wird sich jeder schon mal ein Buch von Bernhard Schlink gelesen haben, vielleicht durch die Schule, als Pflichtlektüre oder einfach, weil man Lust drauf hatte. „Der Vorleser“ war das erste Buch, was ich von ihm gelesen hatte und bis heute auch eins meiner Favoriten von ihm, mit „Die Enkelin“ zusammen. Jetzt kommt aber noch „Das späte Leben“ dazu.

Schlinks Schreibstil ist emotional, mitfühlend und unglaublich schön, wie man es eben von ihm kennt. Das hat bei diesen Themen sehr dazu verholfen, dass diese einen stark berührt haben.
Von mir ist dieses Buch definitiv in dieser Empfehlung, vor allem für die Menschen, die emotionales mögen :)

4 stars
4 stars
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5 stars

Brillant

Der Autor Bernhard Schlink schreibt brillante Gegenwartsliteratur
Seine Prosa ist klar und präzise.
Sein neuer Roman „Das späte Leben“
zeigt wieder seinen klaren Blick für das Leben und sterben.

Mit schwungvoller Schreibstil wird der
76jährige Icherzähler Martin dargestellt. Der hat gerade erfahren, das er nicht mehr lange zu Leben hat.
Beeindruckend ist wie er seinen Tod seinem 6jährigen Sohn David beibringt.
Er möchte, das David kein Trauma erleidet und möchte ihm noch viel mitgeben.
Die Begleitung des Sterbens war gekonnt dargestellt. Ich weiß a
Erfahrung was das mit der Familie macht.
Der Autor besticht durch seine psychologische Tiefe, dadurch kommen uns die Personen nahe.

Ich habe schon einige Romane von Bernhard Schlink verschlungen und ich war immer wieder beeidruckt.
Er ist ein wirklich großartiger Erzähler.
Sehr lesenswert.

5 stars
5 stars
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5 stars

Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen, es ist absolut großartig! Ich liebe es!
Die Traurigkeit des Anfangs verfliegt mit den Seiten, der Leser wird durch die Spannung, die entsteht, gekonnt abgelenkt.

5 stars
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Bernhard Schlink erzählt in „Das späte Leben“ die Geschichte Martin Brehms, der mit 76 Jahren von seinem Hausarzt statt Vitamintabletten die niederschmetternde Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs bekommt. Auf dem Weg nach Hause setzt das Begreifen ein und langsam die Überlegung, was zu tun ist, wie die letzte Zeit, die bleibt, nutzen. Er beschließt seine noch junge Frau Ulla am gleichen Tag diese Wendung in ihrem, wie er meint, glücklichen Familienleben mitzuteilen, und mit ihr zu überlegen, wie sie den sechsjährigen Sohn auf den bevorstehenden Abschied vorbereiten. Er hat nur noch wenige berufliche Aufgaben, dafür hat er sich mit der Gründung der jungen Familie mehr mit Haushalt, Garten und Kochen befasst und übernimmt mit Freude und Stolz einen großen Teil der Erziehung und Betreuung des Sohnes. In einer klaren, sachlichen Sprache erlebt der Leser die Gedanken, die Martin sich macht und erkennt mit ihm manche Illusion von Glück, die er von ihrer Familie bislang hatte. Man leidet mit, wenn er erkennt, daß er seiner jungen Frau doch nicht so ganz gerecht wird, wie meint. Er überlegt, was er seinem Sohn als besondere Erinnerung für später hinterlassen kann. Ruhe findet er in der Gartenarbeit, dabei kommt ihm die Idee, mit dem Sohn einen Komposthaufen anzulegen. Ungewöhnlich, und ärgerlich für Ulla, die nur die Arbeit damit auf sich zukommen sieht. Das Sinnbild des Vergehens und neuem Wachstum hat es ihm aber angetan, ebenso ein ambitionierter Brief an seinen Sohn, der seinem Wesen entspricht. Die drei schaffen es, das Beste aus der kurzen, verbleibenden Zeit herauszuholen. Die Gedanken, die Bernhard Schlink und Martin Brehm mit den Lesern teilen sind sehr intim und regen zum Nachdenken über die eigene Zeit an. Wahrscheinlich schafft es nicht jede/r von uns zu solcher Erkenntnis, Großzügigkeit und Ehrlichkeit, aber die Wichtigkeit wird jedem klar und die Sprache tut ihr Übriges, die Lektüre trotz allem zu genießen.

5 stars
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5 stars

Als der 76-jährige Ich-Erzähler Martin die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs erhält, überlegt er, wie er die noch verbleibende Zeit mit seiner wesentlich jüngeren Frau Ulla und seinem sechsjährigen Sohn David verbringen möchte. In einer klaren und ausdrucksstarken Sprache schildert er seinen Alltag und die Bemühungen, seinen Sohn einfühlsam auf seinen Tod vorzubereiten. Als eine Art Nachlass schreibt er ganz berührende, fast schon philosophische, Briefe an David. Ein kleines und ganz besonderes Buch, dass einen nachdenklich und zugleich bewegt zurücklässt. Eine großartige Erzählung über das Alter, die Liebe und das Sterben.

5 stars
5 stars
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4 stars

Bernhard Schlink erzählt von einem älteren Mann, der eine schlimme Diagnose erhält.
Wie soll er die letzten Monate verbringen? Was soll er seinem Sohn (erst 6 Jahre) hinterlassen? Was ist jetzt noch wichtig? Was hat er in seinem Leben gut gemacht? Was nicht?
Bernhard Schlink setzt sich mit Lebensfragen auseinander, die wir alle für uns selber früher oder später beantworten müssen.
Das Thema ist nicht neu, Bernhard Schlink entwickelt die Geschichte ohne grosse Überraschungen.
Nichtsdestotrotz ein Lesevergnügen, weil Bernhard Schlink einfach ein Meister in seinem Fach ist.

4 stars
4 stars
4 stars
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5 stars

Bernhard Schlink hat einen Roman über das Sterben geschrieben und über das Abschied nehmen. Und über die Verantwortung, der man sich stellen muss - auch oder gerade in den letzten Lebenswochen, wenn man weiß, dass das eigene Ende kurz bevor steht. Was hinterlässt man seinen Liebsten und was nimmt man mit ins Unbekannte? Eine Antwort auf diese Fragen findet man bei Bernhard Schlink vielleicht nicht. Aber möglicherweise Hinweise darauf, was jeden von uns irgendwann einmal erwarten kann.

5 stars
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3 stars
3 stars

Martin, emeritierter Professor, 76, ist verheiratet mit der 43jährigen Künstlerin Ulla. Gemeinsam haben sie einen sechsjährigen Sohn. Martin erhält die Diagnose Bauspeicheldrüsenkrebs, quasi ein Sterben mit Ansage. Er beginnt sein bisheriges Leben zu überdenken, zu resümieren ud aufzurumen. Er möchte seinem kleinen Sohn etwas hinterlassen. Er schreibt ihm einen Brief über das Leben und die Liebe, er baut mit ihm im Garten einen Kompsthaufen auf und fährt mit der Familie ein letztes Mal ans Meer.
Ich schätze Bernhard Schlink als Autor sehr, seine gepflegte, eloquente Sprache, aber diesmal ist einfach zuviel Botschaft gewollt und tatsächlich zuwenig drin. Die Protagonisten sind blutleere, konstruierte Gestalten, rührselig, hart an der Kante zum Kitsch ... und das ganze ohne Esprit.....

3 stars
3 stars
3 stars
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5 stars

Martin ist 76 Jahre alt und erhält die Diagnose BauchSpeicheldrüsenKrebs von seinem Arzt. Er hat ungefähr noch zwölf Wochen Zeit zum Leben. Wie geht er mit seiner Diagnose um? Dem Autor ist es durch seine klare Sprache wieder gelungen, uns mit dem Protagonisten mitfühlen zu lassen. Schritt für Schritt verabschiedet Martin sich aus seinem Leben, er hält Rückschau, hatte Glück im Leben. Seine große Liebe, seine Frau Ulla, ist 43 Jahre alt, und sie haben ein gemeinsames Kind, den sechsjährigen David. Ganz wichtig ist es Martin auch, sich von David zu verabschieden, damit er kein Traumata, vom Sterben und vom Tod erleidet. Sehr gefühlvoll und liebevoll geht er mit seinem Sohn um, führt ihn ganz sacht an das Thema heran. Ganz wundervoll hat der Autor geschrieben, wie Martin sich überlegt, was er dem Sohn hinterlassen möchte, was er noch mit ihm gemeinsam machen möchte. Immer wieder versichern sich die Eheleute ihre Liebe , Ulla, hat aber auch ein Eigenleben. Martin flieht mit seiner Familie in den letzten Wochen, als er auch immer schwächer wird und bereits Schmerzen hat, an die Ostsee. Schritt für Schritt erleiden wir seine Schmerzen mit und denken über das Leben und den Tod nach. Trotzdem liest es sich ganz wunderbar von vorn bis zum Schluss. Dieses Buch ist wieder sehr sehr gelungen und ich möchte es auf jeden Fall empfehlen, zu lesen.

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5 stars
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Einfühlsam und universell;
Obwohl Martin im Buch ein älterer Mann mit junger Frau und kleinem Kind ist, so wird doch seine Situation universell beschrieben. Es hätte jeder sein können, der eine dramatische Diagnose bekommt und sich Gedanken um seine letzten Wochen und die zukünftigen Hinterbliebenen macht. Das macht für mich die Stärke des Buches aus, da der Fokus nicht auf Martins Alter liegt, sondern darauf, welche Gedanken ihm durch den Kopf gehen und was er tun will oder meint, noch organisieren zu müssen. Natürlich ist das Alter auch Thema, aber diese Situation der tödlichen Diagnose wird sehr einfühlsam und nachvollziehbar beschrieben. Der Schreibstil ist einfach nur schön: Ausdrucksstark, emotional, gehoben ohne zu anspruchsvoll zu sein. Ein wichtiges Thema, dass Bernhard Schlink hier sehr gekonnt und trotz aller Ernsthaftigkeit unterhaltsam behandelt.

5 stars
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5 stars

Eine Diagnose auf den Tod, ein Leben mit einer geliebten deutlich jüngeren Frau, ein kleiner Sohn, Der Protagonist Martin nähert sich seinem Leben im Wissen um seinen baldigen Tod, geht mit Wahrnehmungen, Erkenntnissen, seinen Erinnerungen so diszipliniert und nüchtern um als wären es Waren. Ein sehr stiller kleiner Roman über die wichtigsten Themen im Leben. Bemerkenswert.

5 stars
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Martin ist 76 und erfährt, dass er nur noch wenige Wochen leben wird. Wie kann er die kurze Zeit mit seiner wesentlich jüngeren Frau und seinem kleinen Sohn nutzen?
Bernhard Schlink hat sich kein einfaches Thema ausgesucht. Klar und ausdrucksstark erzählt er, ich bin sehr beeindruckt. Trotz des schwierigen Themas lässt er mich nicht traurig zurück.

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Alte weiße Männer die sich am Ende des Lebens immer die gleichen Fragen stellen. Was gebe ich weiter, war war es ein gutes Leben, kommen sie ohne mich zurecht? Mit Ende 70 nicht plötzlich, aber mit junger Frau und kleinem Kind unpassend. Irgendwie nicht meins und doch mitreißend.

4 stars
4 stars
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Wieder ein eindrücklicher Roman von Bernhard Schlink, den man zur Seite legt und trotzdem in Gedanken mitnimmt.

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Das späte Leben
von Bernhard Schlink

Dieser Bernhard Schlink geht absolut unter die Haut. Ich wünsche dem "Späten Leben" mindestens den Erfolg von "Der Vorleser".
Eine grandiose Geschichte über das Verabschieden in diesem besonderen Fall von einem "alten" Vater von seinem erst 6jährigen Sohn.
Nur noch wenige Wochen, so die überraschende Diagnose. Was ist wichtig in der noch kurzen Zeit? Was bleibt von einem, was möchte man, dass in Erinnerung bleibt? Reflektion und bewusstes auskosten der restlichen Lebenszeit. Stille, tiefe Gedanken, die mich als Leserin schwer bewegt haben.
Ich bin verliebt in die Figuren und die Handlung. Martins Geschichte unseren Kunden zu empfehlen, darauf freue ich mich!

5 stars
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Zum Inhalt:
Martin erfährt von seinem Arzt dass er schwer krank ist und nicht mehr lange leben wird. Wie geht man damit um? Und er überlegt was er noch für seine deutlich jüngere Frau und seinen sechsjährigen Sohn tun kann. Martin möchte alles richtig machen, aber kann man das überhaupt? Denn das Leben stellt manchmal alles auf den Kopf.
Meine Meinung:
Puh, das Buch ist schon auch schwere Kost, hat aber auch leichte Momente. Sehr berührend fand ich den Brief an den Sohn, den er dann später irgendwann lesen soll. Aber auch wie seine Frau Ulla mit dem ganzen umgeht hat mich berührt. Und es zeigt, dass eben nicht immer alles eitel Sonnenschein ist, aber es immer wieder Lichtblicke gibt. Ich fand das Buch einfach toll, mit tollem Schreibstil.
Fazit:
Berührt

5 stars
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4 stars

Klappentext:
Martin, sechsundsiebzig, wird von einer ärztlichen Diagnose erschreckt: Ihm bleiben nur noch wenige Monate. Sein Leben und seine Liebe gehören seiner jungen Frau und seinem sechsjährigen Sohn. Was kann er noch für sie tun? Was kann er ihnen geben, was ihnen hinterlassen? Martin möchte alles richtig machen. Doch auch für das späte Leben gilt: Es steckt voller Überraschungen und Herausforderungen, denen er sich stellen muss.

Bernhard Schlinks Buch "Das späte Leben" ist ein zutiefst bewegendes Buch, das sich einfühlsam mit dem Thema Krebs und dem schrittweisen Abschied vom Leben auseinandersetzt. Gleichzeitig ist es eine inspirierende Geschichte über Liebe und dem Thema: Was hinterlasse ich meiner Nachwelt.

Der Protagonist Martin, wird mit der niederschmetternden Diagnose Krebs konfrontiert, was sein Leben auf den Kopf stellt. Schlinks Schreibstil ist durchdringend und einfühlsam, wie man es bereites schon vom "Der Vorleser" kennt. Er vermittelt die physischen und emotionalen Herausforderungen, mit denen Krebspatienten konfrontiert sind. Der Protagonist ist dabei jedoch stets sehr gefasst und emotionslos.

Martin, 76 Jahre durchläuft eine Entwicklung, während er sich mit seiner Krankheit auseinandersetzt. Zum Teil finde ich Martins Reaktionen bzw. Handlungen zu stoisch und unemotional, was eventuell mit dem fortgeschrittenen Alter des Protagonisten zu tun hat.

Der Roman hat mich teilweise durch seine Tiefe und mit der Fragestellung des eigenen Lebens und deren Frage,, was vom Menschen zurückbleibt - welche Erinnerungen bleiben. Der Protagonist begibt such auf eine Jagd der Erinnerungen, welche er seinen Nachkommen schenken will und wie diese sich an ihn erinnern sollen. Der Fokus liegt nicht nur auf der Krankheit, sondern auch auf die Zwischenmenschlichkeit.

Ein besonderes Lob verdient der Autor mit der Herausarbeitung des Protagonisten. Schlink hat einen vielschichtigen 76. jährigen kreiert,

"Das späte Leben" ist sicherlich keine leichte Lektüre, aber sie ist tiefgreifend und unglaublich wichtig. Bernhard Schlink gelingt es wieder einmal ein Roman zu schaffen, der zum Nachdenken anregt und seine eigenen Prinzipien in Frage stellt. Dieses Buch ist ein Tipp für Jeden, der einfühlsame Geschichten, die zum Nachdenken anregen, mag.

4 stars
4 stars
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Ein Buch über die Endlichkeit des Lebens. Sehr gut geschrieben. Traurig und spannend und trotzdem schön. Kann ich nur empfehlen. Es regt zum nachdenken an. Es sind diese typischen Sachen über die man sich Gedanken macht und gleichzeitig so viel mehr. Es ist irgendwie sachlich geschrieben. Aber trotzdem nicht weniger emotional.

4 stars
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Ein älterer Mann erfährt, dass er nicht mehr lange zu leben hat. Er sorgt sich weniger um sich selbst als um seine jüngere Frau und seinen Sohn im Kindergartenalter, den er noch lange begleiten wollte. Der Schreibstil des Autors passt wunderbar zur Geschichte: nüchtern und doch einprägsam. Ein Mann, der mit sich im Reinen ist und bereit zum Sterben, sorgt sich, wie es mit seinen beiden geliebtesten Menschen weitergeht, wenn er nicht mehr da ist. Was von ihm in ihnen bleibt. Das hat mich besonders beeindruckt: dass es gar nicht so sehr darum geht, was man an Sachen vererbt, sondern wie sich die Menschen an einen erinnern. Ein sehr empfehlenswertes Buch!

5 stars
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Eine poetische, nachdenkliche Betrachtung des Lebens. Ein Mann bekommt eine lebensverkürzende Diagnose und beginnt darüber nachzudenken, was er seinem jungen Sohn hinterlassen kann und will.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es ist nicht immer neutral geschrieben, manchmal ist der Mann etwas zu sehr auf sein eigenes Erleben fixiert. Und doch macht es einen nachdenklich, was eigentlich von einem Leben bleibt und was man weitergibt.

4 stars
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Das letzte Stück Leben

Martin ist 76 Jahre alt, als er mit der Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs konfrontiert wird. Seine Frau Ulla ist über dreißig Jahre jünger als er und sein kleiner Sohn David erst sechs.
Nach der Prognose des Arztes bleiben ihm noch zwölf Wochen zu leben.
Zunächst geht es ihm gut und das Sterben scheint in weiter Ferne, doch bald gewinnt die Krankheit die Oberhand und Schmerzen und Müdigkeit schränken ihn stark ein. Es geht dem Ende zu.
Martin begehrt nicht auf gegen seine Krankheit und sein Sterben und trägt sein Los mit Würde. Und doch spürt er viel Schmerz darüber, das weitere Leben von Ulla und David nicht mehr miterleben zu dürfen.

Martin und seine kleine Familie befinden sich allerdings in einer privilegierten Lage, denn sie haben keine finanziellen Sorgen. Martin muss sich also keine Gedanken über die Versorgung seiner Hinterbliebenen machen und alle Dinge, die er noch auf seiner Bucket-List stehen hat (Kino- und Restaurantbesuche, ein längerer Aufenthalt am Meer...) können problemlos verwirklicht werden.

Die Tage und Wochen verrinnen schnell und wir erleben mit, wie Martin dieses letzte Stück seines Lebens gestaltet - in Form von Briefen an seinen Sohn schreibt er Gedanken und Lebensweisheiten nieder, die dieser erst im Teenager-Alter lesen und verstehen wird. Und wie er Dinge erledigt, die ihm noch nötig erscheinen. Wichtig ist ihm vor allem, seinem kleinen Sohn noch möglichst viel von sich mitzugeben und ihn auf den Tod seines Vaters vorzubereiten, ohne ihn zu verstören.

Eine eindrucksvolle ruhige Erzählung in einfacher Sprache, traurig, aber nicht melodramatisch. Darüber wie schön das Leben ist, wie man an Menschen hängt, die man liebt, über die 1000 kleinen Dinge im Alltag, die das Leben lebenswert machen und darüber, wie man am Ende alles loslassen muss, um durch die letzte Tür zu gehen.

5 stars
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Martin, 76 Jahre alt, Diagnose: Bauchspeicheldrüsenkrebs - Prognose des Arztes: noch etwa drei Monate zu leben.
Mit dieser Botschaft beginnt das Buch, welches aus Sicht von Martin erzählt wird (nicht als Ich-Erzähler). Zunächst hatte ich Mitleid mit Martin, so ein Schicksal gönnt man niemanden. Dann dachte ich, na ja, Martin ist immerhin nicht erst 40 oder 50. Doch schnell schlug dies wieder um, als ich erfuhr, dass er erst spät seine große Liebe, Ulla, gefunden hat - diese rund 30 Jahre jünger als er; zudem haben beide einen kleinen Sohn, David, sechs Jahre alt.
Diese Konstellation - kleine, junge Familie, die sich von einem von dreien verabschieden muss, von einem, der noch so viel mit seiner Familie vorhatte - das lässt einen schon schlucken.
Ulla nimmt es zunächst gefasst, möchte Martin in seiner verbleibenden Zeit begleiten, diese Zeit für beide schönstmöglich gestalten; man geht wieder häufiger ins Kino, will Riesenrad fahren und Erlebnisse von früher aufleben lassen. Martin will zudem etwas für David hinterlassen, damit dieser auch ohne seinen Vater noch etwas vom Vater mitnehmen, behalten kann. Er schreibt einen langen Brief, den David später lesen soll.
Was passiert ist, dass Martin seine eigene Kindheit, seine Jugend und seine jungen Jahre Revue passieren lässt - das späte Leben wird zur Reflexion des frühen Lebens; er schreibt von der Liebe und Gott, von seinem Großvater und seinem Verständnis von Gerechtigkeit. Schnell wird klar, dass Martin sich wünscht, das David sein Leben nochmal und/oder weiter lebt. Ein eigenes, anderes Leben kann/will er sich nicht vorstellen - aber wie auch, hatte er doch nur sein eigenes Leben. Erfahrungen mit einem neuen, sich anders entwickelndem Leben hat er nicht. Dass ihm diese Erfahrungen durch den Tod geraubt werden, lassen ihn hilflos werden.
Genau diese Hilflosigkeit beschreibt den Generationenkonflikt auf sanfte und erzählerisch hochkarätige Art und Weise. Ulla findet den Brief schließlich und konfrontiert Martin damit.

Woher weißt du, dass er lesen will? Ich habe nie lesen wollen. Was, wenn er nach mir gerät und lieber malt? Oder Sport treibt? Oder mit andern Kindern Computerspiele spielt?
Natürlich weiß ich das nicht. Ich zwinge ihn auch zu nichts, ich fände nur schön, wenn …
Du fändest nur schön? Du willst, dass er schön findet…

Doch letztlich ist auch dies nur ein Hilferuf von Ulla, die mit dem Schicksal der Familie nicht umgehen kann.

Wenn Väter in den Krieg ziehen und sterben, sagen sie ihren Söhnen, dass sie jetzt der Mann im Haus sind und sich um die Mutter kümmern sollen.

Letztlich schließt Martin seinen Frieden mit der Situation - auch eine bedrückende Wendung, die sich im zweiten Teil des Buches einschleicht, lässt ihn nicht verzweifeln.

Mehr soll nicht zu dieser traurig-schönen Geschichte gesagt werden - ich hoffe, ich habe nicht schon zu viel verraten.

Für mich war es Buch 100 in diesem Jahr und hat mich erstmals mit Schlink in Berührung gebracht. Vielleicht nicht mein absolutes Highlight für dieses Jahr, jedoch sehr weit oben angesiedelt.
Ich habe mir für 2024 sämtliche Bücher des Diogenes Verlags auf meinem SuB und bei Netgalley vorgenommen…somit werde ich über kurz oder lang auch zum Vorleser kommen - ich freue mich schon darauf!

Eine klare Empfehlung für Menschen, die schöne Geschichten mögen, die ihre Spannung auf Emotionen aufbauen, ohne dabe schnulzig zu werden. Klare, schöne Sätze, durch welche man sanft hindurch schwebt.

5/5 Sterne

5 stars
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Ein stilles Buch über ein großes Thema: den Tod. Was tun, wenn man weiß, dass man sehr bald sterben wird, an Krebs. Was tun, wenn das einzige Kind, das man hat, erst 6 Jahre alt ist? Wenn die Ehefrau sehr sehr viel jünger ist? Was bleibt von einem? Wie nimmt man Abschied? Was tun gegen die Schmerzen und wenn es dann wirklich zu Ende geht? Kein leichtes Buch, nicht für jeden, aber jeder sollte sich diese Gedanken machen. Und was passiert, wenn unvorhergesehenes eintritt? Große Empfehlung

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Für seinen neuen Roman wählt Bernhard Schlink ein sensibles Thema. Der Tod nimmt in diesem Buch eine wichtige Rolle ein, zumal der Protagonist weiß, daß ihm nicht mehr viel Zeit bleibt. Da er, trotz fortgeschrittenen Alters, noch einen kleinen Sohn mit seiner deutlich jüngeren Frau hat, wird die Planung seiner verbleibenden Lebzeit noch schwieriger. Schlink gelingt es hervorragend auch die restlichen Familienmitglieder einzubinden und sich nicht nur auf das Schicksal des Sterbenden zu fokussieren. Der Tod gehört zum Leben, in der Realität und in der Literatur. Empfehlenswert.

4 stars
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Ein unglaublich bewegender Roman, der über den Tod und das Leben erzählt. Der Protagonist erfährt von einer schweren Erkrankung, bei dem ihm nicht mehr viel Lebenszeit bleibt.

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Martin ist 76 hat Krebs und nicht mehr lange zu leben. Ulla seine viel jüngere Frau und der 6 jährige Sohn David werden zurück bleiben. Was geht Martin durch den Kopf ? Was möchte er seinem Sohn noch sagen ? Er wird sich an den Schreibtisch setzen und einen Brief an ihn schreiben, den er vielleicht erst mit 16 lesen wird. All diese Gedanken um seine Endlichkeit, seine Gedanken über Gott, was er hinterlässt, was er erreicht hat. Schlink hat sehr unprätentiös geschildert was von uns bleibt wenn wir gehen und in welcher Weise wir diese Welt verlassen. Ein exzellente Lektüre, die ernst, weise und gleichzeitig unheimlich lebendig und voller Wärme ist. Sehr große Empfehlung.

5 stars
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Sehr habe ich mich auf das neue Buch von Bernhard Schlink gefreut und meine Vorfreude war absolut berechtigt. Ein toller Roman!. Die Geschichte von Martin, der überlegt, wie er sein spätes Leben, seine letzten Wochen am besten verbringt ist sehr amüsant und bringt einen beim Lesen auch zum Nachdenken. Ich habe jede Seite genossen.

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Ich mag Bernhard Schlinks Stil sehr: schlicht, schnörkellos und unprätentiös. Dazu passt der undramatische Held seines Romans sehr gut.
Martin erfährt in seinen später 70ern, dass er Bauchspeicheldrüsenkrebs hat. Doch statt zu jammern und zu lamentieren, setzt er sich nüchtern mit seinem baldigen Sterben auseinander. Er bedauert nicht, er fragt sich nicht, warum ausgerechnet er an Krebs erkrankt ist. Er fragt sich eher, wie die Zukunft für seine junge Frau und seinen kleinen Sohn aussehen wird. Er findet es schade, dass er seinen Sohn nicht bis ins Erwachsenenalter begleiten kann. Aber damit musste er rechnen, wenn er im hohen Alter erst Vater wird. Martin verübelt seiner Frau noch nicht einmal ihre Affäre, die dem Leser im Angesicht seines Todes doch recht geschmacklos vorkommt.
Er schreibt einen Brief an seinen Sohn, genießt die letzten Wochen und zieht sich rücksichtsvoll in ein Hospiz zurück, damit seine Familie ihn nicht als pflegebedürftigen Greis in Erinnerung behält.
Das ganze Buch ist getragen von einer großen Ruhe und Würde. Eigentlich die beste Art, dem Tod entgegenzusehen.

5 stars
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Ein wunderbarer, nachdenklich stimmender Roman von Bernhard Schlink. Die Gedanken, die sich der Protagonist angesichts seines nahen Todes macht, klingen im Lesenden lange nach.

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Martin Brehm, 76jähriger ehemaliger Juraprofessor, erfährt, dass er nur noch wenige Monate zu leben hat. Was bewirkt diese Diagnose ihm? Wie verändert sie die Beziehung zu seiner jungen Frau und seinem 6jährigen Sohn? Und was kann er diesem hinterlassen? Brehm schreibt einen Brief an seinen Jungen, in dem er Themen wie Liebe, Gott, Arbeit abhandelt . Dieser Brief ist brillant und intelligent, schlüssig in der Argumentation, aufwühlend wegen der Themen. Ein Vermächtnis, dass allerdings nur seine Sicht auf die Dinge darstellt und dem Jungen die Freiheit auf eine eigene Meinung nicht offenbart, wie seine Frau ihm vorwirft. Brehms Blick auf sie bekommt eine schmerzhafte Dimension, aber er schafft es damit umzugehen, vielleicht weil die Liebe in diesem Buch omnipräsent ist ohne dabei kitschig zu wirken. Trotzdem macht Brehm Fehler, hadert mit sich und kann doch nicht anders... Ein aufwühlendes, schweres, mit großer Sensibilität geschriebenes Buch, das sicher nicht für jeden geeignet ist, aber bereichernd wirkt, wenn man sich darauf einlässt. Eines, das nachdenklich macht und eines, das man garantiert so schnell nicht vergisst.

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Martin ist 71 als er von seinem Arzt erfährt, dass er nur noch wenige Wochen zu leben hat. Einige davon werden auch noch gut sein, bevor er immer schwächer wird und die Schmerzen kommen.

Gemeinsam mit seiner deutlich jüngeren Frau überlegt er, was er seinem kleinen Sohn noch mitgeben möchte, denn er wird nicht erleben, wie dieser erwachsen wird. Er leidet sehr darunter und versucht ihm noch ein paar schöne Erinnerungen zu bescheren. Gleichzeit weiß er, dass er vielleicht keine bleibenden Eindrücke hinterlassen wird, denn sein Sohn ist noch nicht mal sechs. Also schreibt er einen Brief.

Auch für seine Frau möchte er noch etwas tun und kommt so auf die Idee, ihren verschwundenen Vater für sie zu suchen. Diese letzte Abenteuer führt ihn zu einer letzten Erkenntnis und so verbringt er die letzten guten Wochen mit seiner Familie am Meer, ruht viel, genießt die Zeit die ihm bleibt und beginnt sich zu verabschieden.

Ein schwieriges Thema, dem sich Bernhard Schlink hier widmet. Einerseits ist es ein Geschenk, wenn man den Tod kommen sieht und seine Angelegenheiten noch regeln kann, andererseits ist es eine Aufgabe, der sich kaum einer gewachsen fühlt. Zum Glück gibt es hier diesen großen Altersunterschied, denn auch Martin hat sein Leben geführt und wird nicht all zu früh daraus entrissen. Das hat der Autor sehr geschickt eingefädelt. Er ist nicht mehr jung, hat aber trotzdem viel zu verlieren, weil sein Sohn noch so klein ist. So ist das Buch sehr traurig, aber es ist nicht so brutal. Der Fokus liegt dadurch mehr darauf, was man noch alles tun kann und welche Erkenntnisse man weitergeben kann und nicht auf dem Schmerz des frühen Verlustes.

Für mich als Leserin macht das einen großen Unterschied. So konnte ich die Zeilen, die Martin für seinen Sohn hinterlässt wesentlich mehr genießen. Die philosophischen Gedanken, die er an den Jungen weitergeben möchte, sind wirklich schön zu lesen. Menschen haben etwas zu sagen, am Ende ihrer Tage!

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Martin ist sechsundsiebzig Jahre alt, als ihn eine Diagnose aus der Bahn wirft. Er wird sterben, schon bald. An was wird der sechsjährige Sohn sich erinnern? Wie sollen sie als Familie und er ganz persönlich die letzten Wochen gestalten? Ein ernstes, weises und trotz aller Schwere mitreißendes Buch.

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Bernhard Schlinks Roman "Das späte Leben ist ein beeindruckendes Buch .Der Protagonist Martin , 76, erfährt von seinem Arzt ,dass er einen nicht heilbaren Tumor hat und seine ihm verbleibende Lebenszeit nicht länger als sechs Monate betragen wird. .Als ehemaliger Jura Professor, denkt er eher nüchtern und teilt sich seine Restlebenszeit in gute und schlechte Wochen ein, und er überlegt, welches Vermächtnis er seinem kleinen Sohn hinterlassen kann, z. B. . in Form von Briefen .Seine Frau , 43, , die ein gewisses Eigenleben führt, ihrem Mann aber im Laufe der fortschreitenden Erkrankung liebevoll zur Seite steht ,erlebt mit ihm noch intensive Tage es Zusammenseins an der Ostsee, bevor alles ein Ende nimmt.
Schlink hat ein sehr emotionales Buch geschrieben in einer klaren Sprache und einem Blick auf das Leben..
Sehr empfehlenswert!
Karin Kersten

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Ich habe das Buch in einem Zug gelesen. Es ist zwar traurig, aber dennoch sehr schön. Was wird nach mir, wie kann ich das Danach für meine Lieben vorbereiten, ein Rückblick auf mein Leben, auf meine Kindheit.
Es sind alles Themen, die wahrscheinlich beschäftigen, wenn man weiß, dass man sehr bald sterben wird. Schlink hat es sehr schön erzählt, ohne pathetisch zu sein. Das Buch hat mir richtig gut gefallen.

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Martin ist 76 als er erfährt, dass er nur noch wenige Wochen zu leben hat. Er hat eine jüngere Frau, Ulla, und einen sechsjährigen Sohn, David. Wie soll er mit der Situation umgehen? Ulla wird klarkommen. Doch er wird David nur noch eine kurze Zeit auf seinem Weg begleiten können. Was kann er ihm hinterlassen? Und in welcher Form?
Er schreibt ihm Briefe, vor allem über die Liebe, und hinterlegt sie im Schreibtisch.
Am Anfang geht es Martin noch ganz gut, so dass er auf eine Fehldiagnose hofft. Doch er merkt schnell, dass es nicht so ist.
Ulla ist Malerin und hat eine Galerie. Als er sie eines Tages überraschen will, entdeckt er sie mit ihrem Liebhaber. Er will mit ihm über Ulla reden und sucht ihn auf.
Martin geht es rapide schlechter, und er verbringt seine letzten Tage mit Ulla und David am Meer, bevor er sich in ein Hospiz begeben will.
Dieses Buch von Bernhard Schlink geht unter die Haut. Man weiß, dass es kein Happy End geben wird. Doch wie Martin mit seinem Schicksal umgeht, macht Mut und Hoffnung. Ulla und David geben ihm Halt. Und doch ist er mit seinen Gedanken und Gefühlen meistens allein. Das Ende ist versöhnlich, aber es ist der Tod.
Ein sehr eindringliches Buch.

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Das späte Leben ist eine Geschichte über den Abschied, die Wandlung und den Tod. Martin ist 76 und bekommt die grausame Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs gestellt. Der Arzt gibt ihm noch ein paar Monate und keine Hoffnung.

Auf den ersten Blick dachte ich, nunja, immerhin schon 76 Jahre alt, beim Weiterlesen oha, sein Kind ist noch im Kndergarten und seine Frau 30 Jahre jünger-wie tragisch.
Martin und Ulla wollen die restliche Zeit gut nutzen, nutzen um Beieinander zu sein. Sie machen Ausflüge, gehen wieder ins Kino. Doch Martin möchte auch David, seinem sohn etwas hinterlassen-also beginnt er zu schreiben. Über sein Leben, die Zukunft von David und auch Gott darf nicht fehlen. Doch für wen schreibt Martin wirklichß Ist es nicht ein sortieren seines Lebens, die Rückblenden auf seine Kindheit, die Vaterfigur die er hatte und auch nicht?
Seine Gegenwart wird durch einen fremden Mann in Ullas Leben auch noch einmal duchgeschüttelt.

Die Geschichte von Martin macht die Endlichkeit des Lebens bewusst, aber auf eine angenehme, wenn auch traurige Weise. Ulla hat ihr eigenes Leben, ist aber für Martin da. Martin als Protagonist kann zum Ende seines Leben loslassen und ist mit sich und seinem Sterben im Reinen-ein versöhnliches und beruhigendes Ende.
Dies alles schildert Schlick ruhig und schnörkellos , ohne jegliche Dramatik.

Mir hat das Buch als gesamtes sehr gut gefallen und Berhard Schlick hat sein Können wieder unter Beweis gestellt.

5 stars
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5 stars

Der beste Schlink!
Beim Lesen des Klappentextes mag man diesen Titel vielleicht nur für jüngere Leser empfehlen, da ein 70jähriger die Diagnose Krebs inklusive nach vielleicht sechs Monate zu leben hat bekommt, ABER
diese Geschichte ist so wunderbar poetisch und herzerwärmend und allein das Ende wäre es wert, dieses Buch JEDEM ans Herz zu legen und vielleicht sofort nochmal zu lesen...

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5 stars

Meine Meinung:

Sehr emotional und dennoch nüchtern erzählt

Ich weiß nicht, was ich mir von dem Buch erhofft habe. Ich weiß nur, meine Erwartungen wurden übertroffen. Das mag daran liegen, dass die Geschichte so alltäglich daher kommt. Martin erzählt nüchtern von seiner Diagnose und wie er damit umgeht. Auf kräftezehrende Behandlungen verzichtet er. Erst denkt er, der Arzt hat seine Diagnose mit jemandem anderen verwechselt. Doch schon sehr bald findet er sich mit der Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs ab. Er möchte mit seiner jungen Frau und dem kleinen Sohn noch ein paar gute Wochen verbringen. Doch nicht immer läuft alles harmonisch ab. Martin macht das beste daraus. Er lüftet Geheimnisse und versucht alles in gute Bahnen zu lenken. Für seinen kleinen Sohn schreibt er einen Brief. Wenn er älter geworden ist, hat er dadurch wieder ein kleines bisschen Kontakt mit seinem Vater. Nichts wird hier beschönigt. Schon gar nicht unnötig dramatisiert. Dennoch kann man große Gefühle zwischen den Zeilen spüren. Sterben gehört zum Leben. Wie wertvoll die letzten Wochen sein können, hat Bernhard Schlink sehr gut rüber gebracht.

Fazit:

Vor dem Sterben nochmal richtig leben. Noch einmal ans Meer.



Diese ausdrucksstarke Geschichte ist sehr berührend, ohne zu sehr gewollt auf die Tränendrüse zu drücken.

Danke Bernhard Schlink für diese wertvolle Geschichte.

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Es ist mein erster Bernhard Schlink und, wie Stephen King, wahrscheinlich mein letzter weil ich möchte nicht mich mit mediokern, weißen Männern mehr als nötig beschäftigen. Ich studiere Deutsch im Uni also ich nehme gerne berhümte Schriftstellern ab, um zu sehen, worum es bei der ganzen Aufregung geht aber ich bien mal wieder so unbeeindruckt. Der erste Teil warf interessante Fragen zu Leben und Tod auf, ich konnte fast die fünf Phasen der Trauer unseres Hauptcharakters Martin erkennen, als ihm bewusst wurde, dass sein Tod bevorstand. Ähnlich wie Schlink ist er ein weiterer weißer Mann mittleren Alters und denkt und verhält sich auch so. Auch wenn seine Fragen zu Leben, Tod, Liebe, Religion usw. aus philosophischer Sicht interessant waren, haben sie in anderen Büchern dieses Genres angesprochen und beschränkt sich auf seine Perspektive, die in der eher „traditionellen“ Literatur eindeutig überrepräsentiert ist. Der zweite Teil machte es für mich noch schlimmer, das brauchten wir nicht und ich wünschte, ich hätte ihn nie gelesen, da ich Sexszenen aus der Sicht eines 76-jährigen weißen Mannes nicht besonders gerne lese. Wenn Sie selbst ein weißer Mann über 40 sind, wird Ihnen das vielleicht gefallen, ich jedoch nicht und habe nur begrenztes Interesse an diesem Buch festgestellt.

2 stars
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Martin ist 76, hat eine wesentlich jüngere Frau und einen Sohn im Kindergartenalter. Als er erfährt, dass er Krebs und nur noch kurze Zeit zu leben hat, wird er mit vielen Fragen konfrontiert. Was bleibt von ihm, wenn er stirbt? Was kann er seinem Sohn hinterlassen? Und wie kann er in der Erinnerung seines Sohnes einen Eindruck hinterlassen?

Bernhard Schlink ist und bleibt für mich ein großartiger Erzähler. Mit “Das späte Leben” hat er dies erneut unter Beweis gestellt. Die 240 Seiten habe ich recht schnell gelesen, obwohl ich beim Lesen immer wieder innegehalten und nachgedacht habe.

Der Roman wirft viele Fragen auf, auf die jeder Mensch eigene Antworten finden muss. Was bleibt von uns und vor allem, was wollen wir, was von uns in Erinnerung bleibt? Welches Bild von uns soll erhalten bleiben? Martin versucht, diese Fragen in Briefen an seinen Sohn zu beantworten. Dabei geht er recht allgemein auf die großen Themen eines Lebens ein wie Liebe und Glaube. Hier hätte ich mir stellenweise ein bisschen mehr persönliches gewünscht.

Neben dem Abschiednehmen fand ich auch die Beziehung mit großem Altersunterschied sowie die Thematik der späten Vaterschaft sehr interessant und gut umgesetzt. Irgendwann nimmt die Geschichte jedoch eine unerwartete Wendung, welche ich jetzt eigentlich nicht so gebraucht hätte.

“Das späte Leben” ist ein einfühlsamer Roman übers Sterben, aber auch übers Leben und Erinnern.Mir hat das Buch sehr gut gefallen.

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4 stars

Es ist ein tröstliches Buch. Schlink schreibt mit einer einfühlsamen Sprache, die nachdenklich und auch sehr hoffnungsvoll ist.

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4 stars

Mein erstes Buch des Jahres.. sorgte für einen soliden Start in das neue Lesejahr. Man begleitet hier einen Todgeweihten zum Beispiel beim Schreiben eines Abschiedsbriefes an seinen Sohn oder beim Aufdecken der Affäre seiner Frau. Ich bin so mit Martin durch den eher nüchternen Schreibstil nicht ganz warm geworden aber fand das Werk literarisch trotzdem unterhaltsam.

4 stars
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5 stars

Ein Buch über das Sterben, es ist ein trauriges Buch aber das Leben geht weiter. Der Protagonist Martin, 76 Jahre alt, hat einen 6-jährigen Sohn, seine Frau ist sehr viel jünger als er. Er bekommt beim Arzt eine Diagnose und weiß, er wird nicht mehr lange leben. Er versucht seinem Sohn etwas über sein Leben mitzugeben und auch im Sterben noch ein guter Vater zu sein. Als er erfährt, dass seine Frau eine Affäre hat, wird er auf eine harte Probe gestellt. Sehr lesenswert!

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5 stars

Ein sehr schönes und einfühlsames Buch zum Thema Liebe und Tod, intelligent geschrieben mit einem tröstlichen Ende. Zu empfehlen nicht nur für alle, die mit Tod und Sterben zu tun haben.

5 stars
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4 stars

Martin Brehm ist 76 Jahre alt, emeritierter Professor für Rechtsgeschichte. Er ist mit der weitaus jüngeren Ulla verheiratet und hat mit ihr einen sechsjährigen Sohn, David. Sein Arzt stellt die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs. Es bleiben ihm nur noch wenige Monate zu leben. Diese Zeit möchte er so viel wie möglich mit seiner Familie verbringen. Vor allem beschäftigt ihn die Frage, was er seinem Sohn hinterlassen kann und soll, dessen Entwicklung er nicht mehr miterleben wird. Er liest ihm Märchen vor, geht mit ihm Wandern und legt mit ihm einen Komposthaufen an. Schließlich beginnt er, David einen Brief zu schreiben. Sein langer Brief über Gott, die Liebe, den Tod oder die Gerechtigkeit ist für den älter gewordenen, jugendlichen David gedacht; ein bisschen auch für Schlinks Leserinnen und Leser.

Mit der tödlichen Diagnose beginnt sich Martins Zeitrechnung zu verändern. War in seinem bisherigen Leben alles nach vorne gerichtet, beginnt die Zeit jetzt rückwärts zu laufen. Seine Prioritäten im Leben verschieben sich.

Doch noch ist er am Leben und plötzlich sieht er sich mit einer unvorhergesehenen Situation konfrontiert. Seine Frau Ulla betrügt ihn. Er beschließt, seine Gattin nicht darauf anzusprechen, denn in seiner Lage wiegt die Konfrontation mehr als die Lüge.

Schlinks Schreibstil ist schlicht, aber auch emotional. Dies kommt v.a. in den Briefsequenzen an David zur Geltung. Besonders schön ist das Bild, das er David erklärt, wie man am Ende alles loslassen muss, um durch die letzte Türe alleine zu gehen. „Das späte Leben“ ist ein autobiographisch geprägter Roman ohne rührselig oder sentimental zu sein. Lesenswert, aber kein Erstlesebuch von Bernhard Schlink.

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Das neue Buch des Autors ist eine emotional-philosophische Betrachtung über das Leben, die Liebe und die eigene Endlichkeit.

Der 76jährige Martin Brehm erhält von seinem Arzt die Diagnose, dass er nicht mehr lange zu leben hat. Er geht in einer sehr gefassten, rationalen Weise, die ihm sein ganzes Leben zu eigen war, mit der Hiobsbotschaft um und will nicht unvorbereitet aus dem Leben gehen. Wichtig ist ihm vor allem, seiner viel jüngeren Frau und seinem erst 6 jährigen Sohn ein Vermächtnis zu hinterlassen.
Er entdeckt seine Familie und auch seine Frau noch einmal neu, gleichzeitig lässt er sein Leben mit den Menschen, die ihn geprägt haben, Revue passieren.
Obwohl hier ein schweres Thema behandelt wird, ist es Bernhard Schlink gelungen, kein trauriges, sondern ein versöhnliches Buch mit wunderbaren Denkanstößen zu schreiben.
Für mich ein schönes Leseerlebnis und daher gerne empfohlen.

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Das Thema klingt bedrückend und schwer, aber Bernhard Schlink hat wieder einen sehr lesenswerten Roman vorgelegt. Über das eigene Leben und Sterben nachzudenken, darüber, was man vielleicht hinterlassen möchte (nicht materiell), dazu regt Schlinks Buch an. Ich war positiv überrascht, dass der Autor jeglicher Kitschfalle klug ausweicht.

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Nach einer ärztlichen Diagnose weiss Martin, 76-jährig, dass er nur noch 12 Wochen zu leben hat.
Welche Gedanken beschäftigen einen Menschen, den Vater eines 6-jährigen Sohnes in dieser Situation?
Wie füllt er die verbleibenden Stunden? Bernhard Schlink erzählt einfühlsam, warm, mit Tiefgang.

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5 stars

Ein sehr berührendes und tröstendes Buch, das den souveränen Umgang eines Professors mit dem nahenden Tod gegenüber seiner viel jüngeren Familie zeigt.
Sehr lesenswert und sehr empfehlenswert!
Danke für das Leseexemplar!

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Mit 76 erhält Martin die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs. Das kommt überraschend, aber Martin bleibt gefasst. Die wenigen Monate, die ihm noch bleiben, möchte er sinnvoll verbringen, und sie mit seinen Liebsten verbringen.
Erst sehr spät hat er seine große Liebe gefunden, eine junge Frau, die als Malerin erfolgreich ihre Kunst verkauft. Außer ihr wird er auch den gemeinsamen sechsjährigen Sohn zurücklassen müssen.
Viele Gedanken und Fragen beschäftigen Martin in diesen sehr intensiv gelebten und herausfordernden Wochen.
Das Eintauchen in die Gedankenwelt des sterbenden Mannes hat mich sehr berührt.

4 stars
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