Sylter Welle

Roman

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Erscheinungstermin 17.08.2023 | Archivierungsdatum 01.03.2024

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Zum Inhalt

»Sylter Welle« ist der erste Roman von Autor, Sänger und Instagramphänomen Max Richard Leßmann. Eine schmerzhaft schöne Liebeserklärung an eine vom Aussterben bedrohte Generation: die Großeltern. 

Jeden Sommer seiner Kindheit und Jugend hat Max mit seinen eigenwilligen Großeltern auf Sylt verbracht. Nicht etwa im noblen Westerland, sondern auf dem Campingplatz. Jetzt fahren Oma Lore und Opa Ludwig noch ein allerletztes Mal auf die Insel und laden ihn ein, sie drei Tage lang zu besuchen. Und alles ist genau wie immer. Nur eben überhaupt nicht. Die nordische Tieffront Oma Lore, der Pate der Familie, gibt sich gewohnt kühl. Wenn sie ihre Liebe zeigt, dann ausschließlich im exzessiven Mästen ihrer Familienangehörigen. Der liebenswürdige Opa Ludwig nimmt die Sache mit seinem einzigartigen Humor. Doch irgendetwas stimmt nicht mit ihm. Oma Lore will davon natürlich nichts wissen. Doch die Sylter Brise wird auch sie für einen ganz kurzen Moment erweichen.

Würden wir unsere Familienangehörigen auch lieben, wären sie nicht mit uns verwandt? Dieser Frage bleibt Max auf der Spur. Und das so lange, bis Sylt eines Tages im Meer versinkt.

»Sylter Welle« ist der erste Roman von Autor, Sänger und Instagramphänomen Max Richard Leßmann. Eine schmerzhaft schöne Liebeserklärung an eine vom Aussterben bedrohte Generation: die Großeltern. 

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Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783462004045
PREIS 22,00 € (EUR)
SEITEN 224

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Dieser Roman strotzt nur so vor Sätzen, die einem nicht mehr aus dem Gedächtnis gehen ("Zorn und gekochte Eier sollten per Grundgesetz in Zügen verboten werden" - Wie wahr). Wenn Margarine auf dem Abendbrottisch steht, löst sie jetzt ganz andere Assoziationen aus. Aber das Beste ist diese einmalige Liebeserklärung an die Familie, speziell an die Großeltern. Die Szene mit dem Toilettenbesuch war unwahrscheinlich berührend, Dieses Buch ist ein wahres Kleinod!

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Ein großartiges Buch über Familie und wie es ist ein erwachsenes Kind zu sein.

Die Angst, wenn die Nummer der Eltern im Handydisplay erscheint, die unendliche Liebe für die Großeltern bei gleichzeitigem Ekel - für all diese Phänomene findet Max Richard Leßmann in Sylter Welle die passenden Worte und erzählt liebevoll und mit Witz von seinen Großeltern und seiner Familie.

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Mit den Großeltern ein paar Tage auf Sylt verbringen. Herrliche Aussichten!
Allerdings minimiert sich die Urlaubsfreude etwas, wenn man auch als erwachsener Mann noch das Appartement mit " Omma" und " Oppa" teilt und Sonnenliegenauflagen und Sofakissen als Bett auf dem Fussboden herhalten müssen. " Ein eigenes Zimmer, das wär ja noch schöner...!"
Liebevoll und mit der entsprechenden Portion Humor skizziert der Autor die Geschichte seiner Familie.
Man fühlt sich irgendwie in eine andere Zeit versetzt.
Ein sehr lesenwertes Buch, meine klare Empfehlung!

Elke S., Buchhändlerin

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Drei Tage lang besucht Max seine liebenswert-schrulligen Großeltern Oma Lore und Opa Ludwig in ihrer Ferienwohnung auf Sylt. Als Kind hat er jeden Sommer mit ihnen auf der Insel auf dem Campingplatz verbracht. Während viele Erinnerungen an früher zurückkehren, liegt gleichzeitig Abschiedsstimmung in der Luft. Denn Lore und Ludwig werden alt.
Sehr witzig, sehr treffsicher und sehr liebevoll schildert der Autor seine Beobachtungen und seine Erfahrungen mit der Familie. Das ist köstlich, eindrücklich und berührend. Für mich ein einzigartiges Lesevergnügen mit viel Herz!

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Eine kurzweilige knochentrockene Liebeserklärung eines erwachsenen Enkels an die etwas skurrilen Großeltern. Sobald Max auf Sylt eintrifft wird er wieder zu dem kleinen Jungen, dem die Omma erklärt, wo es lang geht. Wäre ja noch schöner ! Der Autor erzählt von dem Kurzbesuch bei den Großeltern, die noch einmal , auf ihre Art, den Urlaub auf Sylt verbringen. Die ganz eigene Dynamik einer Familie, wird herrlich erzählt. Dem nicht mehr so ganz jungen Max wird klar, wie hilflos der geliebte Großvater geworden ist und welche Last die Großmutter trägt. Einen kurzen Moment der Schwäche zeigt sie ihrem Enkel. Dann naht der wahrscheinlich endgültige Abschied auch von der eigenen Kindheit. Witzig, tragikomisch und sehr lesenswert.

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Der Autor schafft es wunderbar, zwischen Ernst und Humor zu wechseln, viele geschilderte Situationen bleiben im Gedächtnis. Bei mir tauchten eigene Erinnerungen aus der Kindheit auf. beste Unterhaltung

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Auf den ersten Blick kein Thema das mich angesprochen hat, aber von Seite eins konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Mit seinem Erzählstil schafft der Autor es, eine Familiengeschichte rührselig und nah aufzuschreiben. Auch wenn Sylter Welle Themen beinhaltet, die den Lesenden eventuell wehtun, hat mir das Buch viel Spaß gemacht!

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Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut. Ich mag Max Richard Lessmann sehr, in den Gedichtband schaue ich immer wieder. Der Roman hat mich nun leider nicht überzeugt. Es fehlen mir die tiefen Inhalte, die Max in seinen Gedichten in so kurzen Worten zu vermitteln vermag.

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Schöne Familiengeschichte

Sylter Welle ist eine sehr schöne Familiengeschichte für alle, die sonst gerne Dörte Hansen, Ewald Arenz oder ähnliche Autor:innen lesen.
Erzählt wird ein dreitägiger Urlaub, den der Autor mit seinen Großeltern auf Sylt verbringt. Dabei wird in Rückblenden auch immer wieder von anderen Zeiten, Urlauben und Familienmitgliedern berichtet. Dadurch wird der Erzählstil etwas eigenwillig, man muss sich immer wieder hineinfinden, wann man gerade wo ist.
Gleichzeitig wird das Buch dadurch sehr lebendig und dynamisch und man entwickelt Verständnis für die Macken und Schrullen der einzelnen Figuren.
Max Richard Leßmann hat es geschafft, dass ich mich in seine Familie hineinfühlen und meine eigene darin wiedererkennen konnte (obwohl meine Familie ganz andere Eigenarten hat ;D). Sein Buch schafft es, dass man sein Verhältnis zur eigenen Familie reflektiert, die Endlichkeit manches Zusammenlebens begreift und dadurch eine neue Wertschätzung entwickelt.
Ich würde ledigleich einen Punkt zur vollen Sternebewertung abziehen, weil der Roman doch sehr kurz ist für die Fülle der Themen und der Stil - wie gesagt- etwas eigenwillig daherkommt.

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Max hat jeden Sommer mit seinen eigenwilligen Grosseltern auf Sylt verbracht. Dies auf dem Campingplatz. Grossmutter Lore und Grossvater Ludwig fahren ein letztes Mal auf die Insel und haben ihn eingeladen sie zu besuchen. Doch es ist nicht wie immer. Auf die Geschichte hat mich das Cover gebracht. Für mich ist das Lesen dieser Geschichte etwas Besonderes. Ich hatte zu meinen Grosseltern ein sehr inniges Verhältnis. Deshalb weiss ich wie man sich fühlt. Der Autor beschreibt sehr feinfühlig die Dinge, die passieren. Die Beschreibung der Grosseltern fand ich sehr gelungen. Auch die Schilderung der Bahnfahrt, die Landschaft und der Touristen fand ich super. Dieses Buch empfehle ich gerne weiter.

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Zum Inhalt:
Wie oft Max mit seinen Großeltern auf Sylt war, kann er gar nicht zählen. Jetzt fahren die Großeltern ein letztes Mal nach Sylt und laden Max ein sie für drei Tage zu besuchen. Irgenwie ist alles wie früher und doch auch irgendwie nicht, denn die Großeltern haben sich verändert, auch wenn sie das selbst nicht wahr haben wollen. Und dann sind da die vielen Erinnerungen an früher.
Meine Meinung:
Auch wenn Max seine eigene Geschichte erzählt, hat man doch ganz oft das Gefühl in die eigene Kindheit aber auch Gegenwart mit den eigenen Großeltern oder auch Eltern zu blicken. Das ein oder andere Mal habe ich herzhaft gelacht, weil es so vertraut war. Aber auch geschluckt, gerade wenn es um den Oppa von heute ging. Ich fand das Buch anrührend und extrem gut lesbar. Es ist ein Buch, dass einen einfach mitnimmt und sicher auch noch eine Weile im Kopf bleibt.
Fazit:
Hat mir gut gefallen

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Eine liebenswerte Reise in die Kindheit des Autors und zugleich eine Liebeserklärung an dessen Großeltern.
Hat mich ein wenige an die Romane von Meyerhoff erinnert,

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Gott, mich hat lang kein Buch mehr so vereinnahmt, wie dieses. Ein großes Kompliment an den Autor, er hat wirklich großartiges geleistet! Ich habe gelacht, geweint, mitgefiebert, geekelt, mitgelitten und ja, manchmal, wie beim Schlachtfest, war es mir dann auch schon mal etwas too much.
Es enthält nicht nur ein Loblied auf die Großeltern, auch der Onkel und der Vater spielen im Buch eine prägende Rolle in Max Leben. Die Anekdoten hierbei reichen sogar bis in die Kindheit des Vaters hinein.
Ob dieses Buch jedoch auch autobiografische Züge trägt? Tatsächlich könnte dies sein, denn die erzählende Figur des Romans trägt den Vornamen Autors.
Vom Stil dieses Buches bin ich zumindest sehr angetan! Diese Art des Humors ist genau meines. Und wie bitte kann es sein, dass ich in Max’ Großeltern immer wieder meine eigenen zu erkennen glaubte?

Angefangen habe ich dieses Buch ohne grosse Erwartungen, beendet jedoch habe ich es völlig begeistert!

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Diese Woche wurde Max Richard Leßmanns Debütroman #sylterwelle veröffentlicht. Ich hab das Buch an wenigen Tagen verschlungen und am Ende ziemlich viele Tränen geweint. Es ist nicht nur eine Ode an Max's Oma Lore und Opa Ludwig, sondern an all unsere Großeltern. Ich jedenfalls habe mich und die Beziehung zu meinen, in so vielen Momenten wiedergefunden.

Max besucht Lore und Ludwig in deren Urlaub auf Sylt. Dabei nimmt er die Leser:innen nicht nur mit in den Urlaub, sondern vor allem mit in seine Erinnerungen an all die Familienurlaube und Besuche bei seinen Großeltern zuvor.

@maxrichardlessmann stellt die Frage, ob wir unsere Familie auch lieben würden, wenn es nicht unsere Familie wäre. Und dann beschreibt er ganz großartig, seine Liebe zu sauren Apfelringen. Wie es sich anfühlt auch mit Ü30 für Oma und Opa einfach nur Enkelkind zu sein. Die Hilflosigkeit sobald man realisiert, dass die Großeltern immer älter werden und nicht unsterblich sind. Und er erzählt von dem Schmerz, der unsere Herzen verkrampft, wenn wir uns am Ende eines Besuchs von Oma und Opa verabschieden, weil es sie einfach nicht mehr so leicht gibt: Die Sicherheit auf ein Wiedersehen.

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Klappentext:

„Jeden Sommer seiner Kindheit und Jugend hat Max mit seinen eigenwilligen Großeltern auf Sylt verbracht. Nicht etwa im noblen Westerland, sondern auf dem Campingplatz. Jetzt fahren Oma Lore und Opa Ludwig noch ein allerletztes Mal auf die Insel und laden ihn ein, sie drei Tage lang zu besuchen. Und alles ist genau wie immer. Nur eben überhaupt nicht. Die nordische Tieffront Oma Lore, der Pate der Familie, gibt sich gewohnt kühl. Wenn sie ihre Liebe zeigt, dann ausschließlich im exzessiven Mästen ihrer Familienangehörigen. Der liebenswürdige Opa Ludwig nimmt die Sache mit seinem einzigartigen Humor. Doch irgendetwas stimmt nicht mit ihm. Oma Lore will davon natürlich nichts wissen. Doch die Sylter Brise wird auch sie für einen ganz kurzen Moment erweichen.



Würden wir unsere Familienangehörigen auch lieben, wären sie nicht mit uns verwandt? Dieser Frage bleibt Max auf der Spur. Und das so lange, bis Sylt eines Tages im Meer versinkt.“



Autor Max Richard Leßmann nimmt uns Leser hier auf eine ganz persönliche Reise mit. Einerseits berichtet er uns aus den früheren Urlauben zusammen mit seinen Großeltern auf Sylt und nun hier, wird es aktuell die letzte Urlaubsreise dorthin werden. Ein letztes Mal Sylt und dabei werden einerseits alte Geschichten ausgekramt aber auch Geheimnisse bzw. Themen gelüftet, von denen keiner wusste das es sie wohl gibt oder die Großeltern je beschäftigt. Der Schauplatz Sylt fand hier, für meine Begriffe, endlich auch mal ein anderes Bild aber irgendwie auch nicht. Ja, auch auf Sylt kann mam campen und was meine ich mit „irgendwie auch nicht“? Auch die Insel hat ihre Geheimnisse und ist rau und kühl ähnlich wie Oma Lore. Das nordische Flair passt hier einfach bestens und zeigt auf, manchmal muss die Wahrheit auch mal raus! Egal wie weh sie tut! Ich fand es wahrlich großartig dass Max nochmal von seinem Großeltern eingeladen wurde. Scheint es doch wie ein lieb-gewonnenes Ritual dass Max mit dabei sein solle. Als dann die Sylter Luft alles zu reinigen versucht, wird also das große Thema angesprochen und es stellt sich nun die Frage wie Max damit umgehen soll/wird/kann aber auch alle Anderen, denn es betrifft ja irgendwie die ganze Familie. Als Leser kommt man einfach nicht drumherum sich selbst in diese Rolle, in diese Situation zu versetzen. Das Kopfkino kommt unweigerlich hier in Fahrt! Leßmann hat einen lockeren und leicht verständlichen Sprachstil gewählt, ohne das man sich dabei groß anstrengen muss oder es irgendwo zu anspruchsvoll wird aber ich kann Ihnen sagen, der Roman ist keineswegs seicht oder gar kitschig! Wir wechseln immer wieder zwischen Vergangenheit und dem Hier und Jetzt, wir wechslen zwischen Personen und erleben somit die komplette Familie. Mit Zuneigung, Abneigung, Missgunst und Liebe…Leßmann lässt hier nicht nur seine Seele zu Wort kommen, er zeigt diese auch uns Lesern und ja, irgendwo will er natürlich auf das Gedankenkarussell hinaus. Keiner von uns macht sich über solche möglichen Geschehnisse Gedanken, aber was wäre denn wenn? Wie damit u gehen?

Fazit: eine perfekt gewählte Örtlichkeit mit einmaligem Flair erzählt und irgendwie auch gedanklich auf die Insel katapultiert und dabei eine Lebensgeschichte erfahren, die zu Herzen geht und mit feinem Ton erzählt wurde. 5 Sterne für diese Geschichte!

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Obwohl ja auf dem Rückentext schon erwähnt wurde, daß dieser Roman eine Hommage an die aussterbende Generation unserer Großeltern ist, hätte ich ein solches Buch anhand des Covers nicht erwartet. Der Roman ist nur sehr kurz und handelt von drei Tagen im Leben es Protagonisten Max, der jeden Sommer seines Lebens zusammen mit seinen Großeltern auf Sylt verbracht hat. Die Großeltern werden älter und machen nun ein letztes Mal Urlaub auf Sylt, allerdings statt auf dem Campingplatz in einer Ferienwohnung - und Max besucht sie für drei Tage. Mit diesem Urlaub geht diese liebevolle Zeit mit den Großeltern zu Ende, denn diese Tradition stirbt nun mit Max´ Abreise. Es werden viele Geschichten aus der Kindheit erzählt, es wird in Erinnerungen geschwelgt und das sehr gute Verhältnis von Max zu seinen Großeltern zeigt sich in jedem Satz. Und natürlich gibt es auch einige Eigenarten der Großeltern, die wir von unserer eigenen Familie kennen. Das Buch ist toll und kurzweilig geschrieben. Ich bin froh, daß ich es gelesen habe. Es ist ein wundervolles Zeigen des Respekts gegenüber der älteren Generation und das finde ich sehr wichtig!

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Gute Lektüre

Max Richard Leßmann ist Sänger Podcaster und Dichter.

In dem Roman Sylter Welle erzählt er über seine Familie , besonders über seine Großeltern, Opa Ludwig und Oma Lore.
Er stellt sich selber ja ziemlich tölpelhaft dar, aber im Ernstfall ist er doch ein guter Enkel.
Er schreibt diesen Roman ganz ordentlich und ich musste einige Male lächeln.
Die Stelle als sein Vater und seine Brüder eine kleine Eule Otto adoptiert hatten, war einfach schön.
Die Frage, ob man seine Verwandten auch liebte, stellt sich mir nicht, man ist ja verwandt.

Der Roman hat mir sehr gut gefallen und möchte ihn weiter empfehlen.

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Neben unseren Eltern begleiten uns meist unsere Großeltern von Stunde Null an. Leßmann beschreibt eine Kindheit voller Camping, Familiengeschichten und der Liebe zu seinen Großeltern. Vieles erinnert mich an meine eigene Großeltern, was schön und schmerzhaft zugleich ist. Eine berührende, emotionale Geschichte, die ich gern weiterempfehlen werde.

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Max Richard Leßmann hat ein berührendes Buch über sich und seine Großeltern geschrieben. Drei Tage auf Sylt, in denen er Opa und Oma in der Zeit ihres, vielleicht letzten Urlaubs, dort besucht. In Rückblenden erzählt er dem Leser sein Leben und das seiner Familie in ans Herz gehenden Geschichten. Ich habe das Buch an einigen Abenden meinem Mann vorgelesen und wir waren beide sehr beeindruckt Oft mussten wir auch schmunzeln. Es hat uns sehr gut unterhalten.

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Nachdem ich seine Gedichte bereits sehr geliebt habe, musste ich dieses Buch auch noch lesen. Die Handlung hatte mich erst nicht wirklich angesprochen, aber beim Lesen habe ich mich immer wieder selbst im Text gefunden. Er beschreibt ganz persönlich seine Kindheit und gleichzeitig die vieler jüngerer Deutscher. Das Buch ist sowohl witzig als auch traurig und viele Sätze bleiben noch lange im Gedächtnis. Unbedingt lesen!

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„Sylter Welle“ ist der erste Roman des in Berlin lebenden Autors Max Richard Leßmann.
Als Kind verbrachte dieser die Sommertage bei seinen Großeltern - Oma Lore und Opa Ludwig - auf einem Campingplatz auf Sylt. Nun sind beide alt geworden und haben für einen vielleicht letzten Urlaub auf ihrer Lieblingsinsel eine Ferienwohnung in der „Sylter Welle“ gemietet und ihren Enkel Max für das Wochenende eingeladen. Viele Erinnerungen werden wach, an denen uns der Autor teilhaben lässt.
So ist Großmutter Lore eine strenge Frau ohne Einfühlungsvermögen und Großvater Ludwig tadelte Max immer wieder als „unkontrolliertes Kind“. In der Familie herrschte eine Atmosphäre der Kälte und des Grolls, deren Ursachen nach und nach verständlicher werden. Doch Max akzeptiert und liebt seine Familie, so wie sie ist. So ist das wohl in einer Familie...
Bei seinem Besuch nun muss er feststellen, wie hinfällig vor allem sein Großvater geworden ist. In einer anrührenden und doch ganz alltäglichen Szene ist es der Enkel, der nun die Verantwortung für den Großvater übernimmt.
"Sylter Welle" ist, ohne zu idealisieren oder zu romantisieren, ein warmherzig erzähltes Familienporträt und ein Roman über die Vergänglichkeit. Es ist voller Poesie und ebenso komisch wie berührend.
Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und wünsche ihm viele LeserInnen.

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Dieses Buch ist eine Liebeserklärung an die Familie, insbesondere die Großeltern. Der Protagonist der Geschichte, der wohl der Autor ist, macht Urlaub mit seinen Großeltern auf Sylt. In einer kleinen Ferienwohnung, die er sich aus Sparsamkeitsgründen mit ihnen teilen muss. Die Großeltern werden langsam alt und etwas seltsam. Sie gehören der Nachkriegsgeneration an und daraus resultieren viele brodelnde Konflikte mit dem Enkel. Es gibt allerdings auch immer diese sehr liebevollen Momente, die zeigen: man muss nicht immer gleicher Meinung sein, um sich zu lieben. Der Autor erzählt das alles in einer sehr zugewandten und warmen Sprache mit etwas Melancholie und sehr viel Witz. Das Buch hat mir sehr viel Spaß gemacht.

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Nostalgie pur. Und eine schöne Hommage an die ältere Generation, die vielleicht manchmal ein bisschen schräg ist, nicht so kommuniziert wie man es sich heute vielleicht wünschen würde, aber trotzdem so viel gibt und gegeben hat.

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Ein schöner Roman über die positiven und negativen Erfahrungen, die man im Laufe seines Lebens mit der Familie macht. Der Protagonist besucht seine Großeltern und schwelgt in Erinnerung an seine Kindheit.

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Humorvoll, melancholisch und nostalgisch erzählt der Autor von dem Protagonisten Max und seinen Großeltern.
Ein letztes Mal wollen die Großeltern nach Sylt. Max, Enkel in den Mitdreißigern, besucht diese, wie schon viele Jahre zuvor. Das die Großeltern diesmal in eine Ferienwohnung ziehen und nicht, wie sonst, auf den Campingplatz, lässt erahnen das sich etwas verändert hat.
Schon auf der Zugfahrt nach Sylt lässt uns Max an seinen Rückblicken und Erinnerungen teilhaben.
Die strenge Großmutter, deren liebevolle Zuneigung man mehr erahnt als spürt, der Großvater, stoisch, pragmatisch.
Die Geschichte hat nur kurze Sequenzen in der Gegenwart, geht mehr zurück zu Erlebnissen und Begebenheiten der Vergangenheit.
Eine wunderschöne, liebevolle, anrührende, manchmal auch traurige Geschichte, die es unbedingt zu lesen lohnt.

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Max fährt mit seinen Großeltern noch einmal nach Sylt und lässt dabei vergangene Sommer und Erinnerungen wieder aufleben. Man findet in diesem Buch gleichzeitig viele Parallelen gemischt mit dem Schmerz, nicht wahrhaben zu wollen, dass unsere Großeltern nicht mehr dieselben sind, wie wir sie seit unserer Kindheit in Erinnerung haben. Lustig und traurig zu gleich, eine Ode an die Großeltern und ein großer Reminder, sich nicht zu sehr über die Eigenheiten der älteren Generation zu ärgern sondern sie wertzuschätzen, so lange sie noch da sind. Ruft eure Großeltern an!

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Ein unglaublich emphatisch und humorvoller Roman über die Liebe eines Enkels zu seinen Großeltern.
Imponiert hat mir, mit welchem Respekt und Achtung dieser noch junge Autor, seine Großeltern beschreibt und ihre zum Teil sehr eigenwilligen und schrulligen Ansichten und Eigenschaften respektiert und sogar versteht.
Ihn verbinden mit seinen Großeltern unbezahlbare Erinnerungen, die er perfekt zu Papier bringt und bereitet dem/der LeserIn ein sehr kurzweiliges und unterhaltsames Lesevergnügen.

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Ich kenne Max Richard Leßmann schon über seinen Internetauftritt auf Instagram und finde ihn da schon besonders. Seine Lyrik, seine Gedichte sind einfach einfach aber so treffend. Natürlich war ich sehr gespannt auf seinen Roman. In der Geschichte finde ich einiges persönliches aus meinem eigen Familienleben wieder und konnte mich sehr gut reinfühlen.

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Max schildert seine letzte Reise mit seinen Großeltern und lässt nicht daran zweifeln, dass die Liebe zur Familie unendlich ist
Die Anekdoten sind zum Teil sehr witzig, nachfühlend aber aich traurig
Mir hat es richtig Spaß gemacht diese Geschichten zu lesen, mich aber auch demütig werden lassen
Das Verhältnis in Familien ist oft sehr komplex, zerrütet aber am Ende steht man (meist) füreinander ein
Klare Leseempfehlung von mir

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Wer kennt das nicht? Familientreffen, unterschiedliche Generationen und Ansichten, alles Persönlichkeiten mit unterschiedlichen Interessen, Sozialisation, Charakteren,Talenten und doch verbindet sie der Stammbaum und im Idealfall ein gemeinsames Aufwachsen in irgendeiner Form.

In diesem Setting ist der Debütroman von Max Richard Leßmann angesiedelt, mit viel Urlaubsgefühl on top an drei Tagen des letzten Sylturlaubes mit seinen Großeltern. Die Beziehungen zu diesen steht im Mittelpunkt des Romans, der aus der Perspektive von Enkel Max erzählt wird. Die Großeltern, Lore und Ludwig, beides Kinder ihrer Zeit im Krieg- und Nachkriegsdeutschland aufgewachsen, mit diversen Prägungen, die dies für das weitere Leben bedeutet, Sparsamkeit, ein Fokus auf ordentliches Essen und Sattwerden, wenig Gefühle zeigen, bei Ludwig ein Zwang zur Dokumentation. Sehr schön herausgearbeitet wird, wie besonders das Band der Oma/Opa-Enkel-Beziehung ist, bei allen Differenzen in Ansichten, zuweilen vielleicht auch Verletzungen, die Großeltern, sie waren immer da, eine Konstante in guten, wie in schlechten Zeiten, mit wundervollen Kindheitserinnerungen, jede ärgerliche Eigenheit, mit der Zeit akzeptiert und in ihrer Kontinuität als Marotte fast lieb gewonnen.

Doch was ist, wenn diese Konstante zu verschwinden droht, weil das Unvorstellbare sich abzeichnet, die Endlichkeit, der scheinbar alterslosen Großeltern? Auch darüber sinniert Max an den drei Tagen, sodass der Roman gleichzeitig einen Rückblick in anekdotischen Erinnerungen, Reflexion, eine Form von Abschied, dem inhärent aber auch immer Neubeginn innewohnt, darstellt.

Es gibt viele Anekdoten über das Familienleben, jedoch auch Max selbst, die oft gut erzählt sind und zum Schmunzeln einladen. Zuweilen zeigen sich jedoch Längen in diesem Anekdotischen, und es scheint der Fokus aus dem Sinn zu rücken.

Ein Buch, dass mich an einigen Stellen sehr berührt hat und zum Nachdenken über die eigene, besondere Beziehung zu den Großeltern einlädt.

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