Eine Geschichte Russlands

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Erscheinungstermin 19.11.2022 | Archivierungsdatum 09.03.2023

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Zum Inhalt

SPIEGEL-Bestseller

Die große, fesselnde Geschichte Russlands für unsere Zeit

Mitreißend, prägnant und menschlich berührend erzählt Orlando Figes die Geschichte Russlands. Dabei entfaltet er das große Panorama der russischen Seele: von unsterblichen Mythen über die großartigen kulturellen Leistungen bis zur Weltmachtpolitik des 20. Jahrhunderts und unserer Gegenwart. Eine unerlässliche Lektüre für alle, die dieses uns noch immer fremde und rätselhafte größte Land der Erde verstehen wollen.

In einer packenden Reise durch die Zeit erzählt Orlando Figes, wie die Russen sich selbst erlebten und wie sie sich im Laufe ihrer Geschichte immer wieder neu erfanden: Er ergründet ihre Anfänge als Jäger und Sammler und schildert das Leben der Bauern Russlands im ersten nachchristlichen Jahrtausend. Souverän lässt er die Jahrhunderte der Monarchie und deren Ende Revue passieren – das Zarenreich, den Totalitarismus nach der Oktoberrevolution 1917 und die Perestroika Gorbatschows bis hin zu Wladimir Putins Krieg.

Feinsinnig deutet der Autor die Mythen, Ereignisse und Ideologien der langen russischen Geschichte, die das Denken und Handeln des größten Landes der Erde geleitet und der Stützung von Regimen bis heute gedient haben: die Notwendigkeit einer Autokratie, um den riesigen russischen Raum zu beherrschen; die Verehrung des »Heiligen Zaren«; der Glaube an einen russischen kollektivistischen Geist; und das Schwanken zwischen Russlands europäischem und eurasischem Charakter. Eine brillant geschriebene Gesamtdarstellung: Meisterhaft versteht es Figes, die zentralen Aspekte und Facetten der russischen Geschichte so herauszuarbeiten, dass sich ihre ganze innere und äußere Dramatik offenbart – von den Anfängen bis zum Krieg in die Ukraine.

»Orlando Figes ist ein herausragender Historiker und Schriftsteller, der die ferne Geschichte so nahebringt, dass man ihren Herzschlag spüren kann.« Karl Ove Knausgaard

»Erstaunlich ... Orlando Figes ist ein ausgezeichneter Historiker, der wissenschaftliche Details mit glänzender Lesbarkeit verbindet.« Daily Mail

»Orlando Figes ist ein ebenso souveräner wie subtiler Autor mit einem scharfen Blick für Details.« The Times

»Dieses hochaktuelle Buch ist eine unerlässliche Lektüre für alle, die das heutige Russland und seine Kriege mit der Ukraine, seinen Nachbarn, Amerika und dem Westen verstehen wollen.« Anne Applebaum, Autorin von Roter Hunger. Stalins Krieg gegen die Ukraine

 »Eine beeindruckende Gesamtdarstellung, die uns das heutige Russland erschließt.« The Guardian

 »Eine erhellende Reise in die Geschichte Russlands. Eindrucksvoll und mit großem Können erzählt Orlando Figes das Werden des russischen Selbstverständnisses und wie die Geschichtsmythen der Vergangenheit das autokratische Russland bis heute prägen.« The Observer

 »Ein Meisterwerk der Geschichtsschreibung und ein bedeutender Beitrag zu einem tieferen Verständnis der gegenwärtigen Krise.« Adam Tooze, Autor von Ökonomie der Zerstörung

 »Wer Putins Russland, seine Geschichte und Mythen verstehen will, muss Figes‘ ausgezeichnete Darstellung lesen.« Anthony Beevor, Autor von Stalingrad

 »Ein großartiges Buch, die maßgebliche Darstellung der 1000-jährigen Geschichte Russlands – von einem der Meister der Geschichtsschreibung.« Simon Sebag Montefiore, Autor von Am Hof des Roten Zaren

 »Ein einzigartiges und bedeutendes Buch. Orlando Figes‘ ausgezeichnete Prosa bringt uns die Geschichte und Kultur Russlands so nahe, dass wir ihren Herzschlag spüren. Seine brillante Darstellung ermöglicht uns ein tieferes Verständnis sowohl der Gegenwart als auch der Vergangenheit.« Philippe Sands, Autor von Rückkehr nach Lemberg

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Die große, fesselnde Geschichte Russlands für unsere Zeit

Mitreißend, prägnant und menschlich berührend erzählt Orlando Figes die Geschichte Russlands. Dabei entfaltet er das große...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783608984552
PREIS 28,00 € (EUR)
SEITEN 448

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Anschauliche Darstellung der russischen Geschichte

Der Autor Orlando Figes nimmt seine Leser in diesem umfangreichen Werk mit auf die Reise von den Anfängen Russlands (das damals noch nicht so hieß) bis ins Jahr 2022, das mit dem Putins Angriffskrieg auf die Ukraine eine sogenannte "Zeitenwende der europäischen Geschichte" einläutete,
Figes erläutert kenntnisreich und sehr anschaulich die wechselhafte Geschichte Russlands. Er stellt gut dar, warum das Riesenreich in Eurasien kein einheitliches Staatsgefüge sein kann und warum sich auch über die Jahrhunderte kein echtes russisches Nationalgefühl ausbilden konnte. Russland ist und war schon immer ein Vielvölkerstaat, dessen Herrscher sich in autokratischen Systemen ausleben konnten, weil es keine starke Gegenpole innerhalb der Gesellschaft gab. Gegenpole gibt es heute viele, aber sie sind nicht stark genug um den Herrschenden etwas adäquates entgegenzusetzen. Figes stellt dar, dass das russische Volk nie eine unabhängige Denkweise entwickeln konnte und auch nicht entwickeln musste, weil immer eine (mehr oder weniger) starke Führungsperson (die Zaren, Lenin, Stalin, Chruschtschow, Breschnew, usw.) da war, der es folgen konnte oder musste.
"Eine Geschichte Russlands" ist ein gut zu lesendes Grundlagenwerk zur Historie eines großen Landes. Wer dieses Buch gelesen hat, der versteht zumindest ansatzweise die Grundlagen, auf denen die Denkweise der Herrschenden in Russland beruhen. Für Leser, die mit der russischen Geschichte nicht so vertraut sind, sind die unzähligen Namen wichtiger Personen - insbesoondere der früheren Historie des Landes - etwas verwirrend. Dennoch ein sehr lesenswertes und gerade in diesen Zeiten wichtiges Buch.

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Anschauliche Darstellung der russischen Geschichte

Orlando Figes gilt als profunder Historiker und Kenner Russlands. In diesem Buch nimmt er seine Leser in die Geschichte Russlands mit. In den folgenden elf Kapiteln zeigt er die Entwicklung von deren Anfängen bis zum Angriffskrieg Putins auf die Ukraine.

Ursprünge
Einfluss der Mongolen
Zar und Gott
Zeit der Wirren
Russland blickt nach Westen
Napoleons Schatten
Ein Reich in der Krise
Das revolutionäre Russland
Der Krieg gegen das alte Russland
Vaterland
Ende

Historiker und Autor Orlando Figes präsentiert seinen Lesern die wechselhafte Geschichte Russlands. Er erläutert, warum der Vielvölkerstaat, trotz mehrfacher gewaltsamer Russifizierung kein echter russischer Staat mit einem eigenem Nationalgefühl geworden ist. Figes entzaubert den Mythos der „russischen Seele“, versucht darzustellen, warum sich nie eine ernst zunehmende Opposition entwickeln konnte und warum die Menschen mehrmals auf einen Diktator hereingefallen sind.

In keinem Land wird die Geschichte so oft umgeschrieben, wie in Russland. Was an der Vergangenheit nicht zum aktuellen Machthaber passt, wird mit allen Mitteln passend gemacht. Egal ob der Nachname des Herrschers Romanow, Lenin, Stalin, Chruschtschow, Breschnew oder eben Putin ist.

Das Buch ist ein gut zu lesendes Grundlagenwerk der Geschichte und erweitert das Basiswissen interessierter Leser. Die Anfänge sind vielleicht für jene, die in der Geschichte Russlands noch nicht so bewandert sind, ob der vielen Namen ein wenig unübersichtlich. Um sich hier zurechtzufinden gibt es einige Landkarten sowie Erläuterungen im Anhang.

Fazit:

Eine sehr gut geschriebenes Sachbuch, das wissenschaftliche Details für interessierte Leser gut aufbereitet und einprägsam erzählt. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

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Die Geschichte Russlands ist geprägt von autoritären Herrscherfiguren und der Unterdrückung und Ausbeutung des einfachen Volkes. Längere Phasen der Freiheit und längere Ansätze zu demokratischen Strukturen hat es nicht gegeben. Einige wenige Versuche, das zu ändern, sind gescheitert. Zuletzt Michail Gorbatschow, der den Menschen etwas geben wollte, was sie nicht verstanden haben. Und mit Putin steht nun wieder ein Tyrann an der Spitze. Ein riesiges Land, was der Autor uns vor Augen führt. Ich frage mich, ob Menschen in den entlegenen Regionen Sibiriens überhaupt wissen, wer gerade Präsident ist. Das Dorf, in dem man geboren wird, ist der zentrale Mittelpunkt des Lebens, weit darüber hinaus gehen die Kenntnisse oft nicht. Mangelnde Bildung ist ein großes Problem, selbst wenn man einen Fernseher hat, kennt man die Welt nur aus Sicht der staatlich gelenkten Fernsehprogramme.

Orlando Figes vermittelt dem Leser einen Eindruck über die Entwicklung der Völker dieses Reiches, von den Kiewer Rus bis zu Putin. Gut lesbar geschrieben kann das Buch etwas zum Verständnis Russlands beitragen. Um in die Tiefe zu gehen, müsste man natürlich noch sehr viel mehr darüber erfahren, das können vielleicht andere Bücher leisten. Einen guten Überblick über die Völker, die Entwicklung und die wichtigsten Führungspersonen habe ich aber bekommen. Für geschichtsinteressierte Leser durchaus interessant.

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Orlando Figes hat mit seinem Buch „Eine Geschichte Russlands“ ein umfangreiches, anschauliches und kenntnisreiches Grundlagenwerk geschaffen, das seinen Lesern einen exklusiven Zugang zur russischen Kultur, Gesellschaft und ihrer Historie liefert.
Figes geht dabei in chronologischer Reihenfolge vor, beginnend bei den frühen Anfängen der Kiewer Rus, über die mongolische Invasion und Unterwerfung der russischen Fürstentümer durch die Streitmächte Batu Khans, den Aufstieg und Niedergang des Zarenreichs, die Folgen der Oktoberrevolution 1917 bis hin zum hochaktuellen Krieg, angezettelt durch Vladimir Putin. Der punktuierte, mitreißende und einnehmende Schreibstil macht es seinen Leser/innen dabei sehr leicht, sich in diesem komplexen Thema zurechtzufinden.
„Eine Geschichte Russlands“ ist ein wundervolles Grundlagenwerk für interessierte Leser, die sich etwas mit den gesellschaftlichen Strukturen und der russischen Vergangenheit vertraut machen wollen. Gut aufgearbeitet und einprägsam ist dieses Sachbuch besonders für geschichtsinteressierte unbedingt empfehlenswert.

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Kurzmeinung: Angenehm zu lesen.
Kleines Einmaleins der Russlandkunde
Während der Lektüre von Orlando Figes kam mir des Öfteren der Klassiker von Heinrich Mann „Der Untertan“ in den Sinn. Warum nur? „Patriotismus, Kollektivismus und Unterwerfung sind die traditionellen Werte Russlands“, sagt Putin 1999. Und er meint es so.
Russland ist ein Land mit einer vielfältigen und wechselhaften Geschichte. Sie ist nicht weniger gewalttätig als die vieler anderer Länder. Doch zeichnet sie sich dadurch aus, dass das große Land bis heute fast durchgängig diktatorisch- autokratisch regiert wurde. Der Kommunismus, der das Land erschütterte, hat die diktatorischen Strukturen nicht abgeschüttelt, im Gegenteil! Lenin, vor allem aber Stalin herrschten als Vorsitzende eines Einparteienstaats mit genauso harter Hand wie einst Russlands Zaren, sogar noch gewaltsamer, noch willkürlicher, von Paranoia gesteuert.
Bis heute hat es sich gehalten, dass in Russland nicht der Staat die Bürger schützt, sondern die Bürger den Staat (In Kriegen wird auf Quantität gesetzt; rücksichtsloser Menschenverschleiß), das heißt dann: die große Opferbereitschaft Russlands und wird entsprechend hochgehängt. Patriotismus und Volkstum ist gesetzt. Antisemitismus und Xenophobie werden systematisch geschürt, ein freies Russland hat es nie gegeben. Der Glaube daran, dass ein Regent sakrosankt ist, gehört zu den traditionellen Werten, die Väterchen Putin wieder hochhält. „Kein anderes Land der Welt hat aus den eigenen Herrschern so viele Heilige fabriziert. In keinem anderen ist Macht so stark sakralisiert worden“, schreibt Figes. Ein weiteres Zitat: „Das System der Abhängigkeit vom Herrscher hat sich bis heute gehalten. Putins Oligarchen sind völlig von seinem Willen abhängig.“
Orlando Figes holt weit aus, geht zurück bis in die Anfänge der Kiewer Rus und durchläuft sämtliche nennenswerten Regenten. Um „Eine Geschichte Russlands“ zu lesen, braucht es also ein echtes Interesse für Geschichte. Wenn man dies aufbringt, bekommt man einen Schnellkursus in russischer Geschichte, deren Stoff in Deutschlands Schulen mehr als unterbelichtet ist. Von Peter dem Großen und Katharina der Großen hat man schon einmal etwas gehört, aber auch nichts Genaues und dann verließen sie ihn. Wenn, wie Wikipedia kundtut Stefan Plaggenborg (ein anderer Historiker) meint, Figes „habe sich verhoben bei dem Versuch, aus tausend Jahren russischer Geschichte heutige Verhältnisse zu erhellen“, will ich dem widersprechen.

„Eine Geschichte Russlands“ mag dem wissenschaftlichen Standard, den man für die Veröffentlichung in einer Fachzeitschrift anlegt, nicht entsprechen, doch es ist ja ein Sachbuch für Laien. Dankenswerterweise hat Figes auch auf die von der Wissenschaft so geliebten Schachtelsätze mit vor- und nachgeschobenen Einschüben vor jedem Substantiv verzichtet, so dass man Figes Sätze nicht entzippen muss wie die seiner Kollegen. Dass dabei trotzdem ein hochwertiges Werk herausgekommen ist, zeigt, dass man sehr wohl für den Laien niveauvoll schreiben kann. Mut zur Lücke ist dabei natürlich unerlässlich. Inhaltlich ist „Eine Geschichte Russlands“ gestrafft; so bleibt sie übersichtlich.
Russland sah und sieht sich als hehrer Wächter einzigartiger Ideale, „Russland als Wächter, der Europa vor den „asiatischen Horden“ beschützt, wurde seit dem 17. Jahrhundert Bestandteil des nationalen Mythos.“ „Der Kommunismus verlieh dem Land eine neue messianische Rolle“.
Figes beschreibt die Leibeigenschaft der Bauern genauso wie ihre Auslieferung unter spätere kommunistische Behörden; ein Beamter ist nicht dem Volk gegenüber verantwortlich, sondern nur seinem Vorgesetzten gegenüber verpflichtet. Deshalb gibt es keine Rücktritte von Verantwortungsträgern. Misswirtschaft und Zwangskollektivierung führten zu grauenhaften Hungersnöten.
Die Rolle der Orthodoxie wird beleuchtet, die sich unkritisch unter die Staatspolitik beugt („Im Mythos von der russischen Seele steckt ein messianisches Konzept“); das unmenschliche System der Kollektivschuld wie auch die Besiedlung Russlands Norden fast ausschließlich durch den Gulag (Zwangslager, Zwangsarbeit, Zwangsumsiedlungen), in den verschleppt wird, wer ethnisch nicht passt oder sonst wie auffällt, jetzt zum Beispiel sind es Tausende von ukrainischen Bürgern und ihre Kinder) und vieles mehr, zeigt Figes auf.
Systematische Desinformation und Geschichtsverfälschungen führen dazu, dass die Bürger eines Landes, an dessen Grenzen seit mehr als 30 Jahren keiner mehr Hand anlegte, sich in einem Verteidigungskampf zu befinden glauben. Der letzte Bogen bis in die Neuzeit ist ein bisschen kurz und besorgt. Aber wer kann schon in die Zukunft sehen? Immerhin wagt Figes einen Ausblick und gibt eine Beurteilung ab:
„Es ist ein unnötiger Krieg, geboren aus Mythen und Putins verdrehter Deutung seiner Landesgeschichte. Wenn er nicht bald beendet wird, wird er das Beste in Russland zerstören.“

Fazit: Unerlässliche Faktenkunde.


Kategorie: Sachbuch. Geschichte.
Verlag: Klett-Cotta, 2022

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Sehr interessant, vielschichtig und fundiert präsentiert Orlanda Figes eine Geschichte Russlands von den Kiewer Rus über Iwan den Schrecklichen und die Zarendynastie der Romanows, über die Revolution von 1905 bis zur Oktoberrevolution 1917, über Lenin und Stalin, über Chrustschow, Breschnew, Gorbatschow und Jelzin bis hin zu Putin und dem Angriff auf die Ukraine 2021.
Er versucht zu erklären, warum der Zar eine heilige Figur für die russische Bevölkerung darstellte und autokratische Herrscher einen ähnlichen Personenkult aufbauen konnten.
Außerdem versucht er aufzuzeigen, aufgrund welcher verqueren Denkweise Putin aus der Historie heraus meint, seinen Krieg gegen die Ukraine zu rechtfertigen.
Aktuelles Thema, hoch interessant und fesselnd geschrieben.
Ein wichtiges Sachbuch in dieser Zeit.

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